DE485386C - Verfahren zur Verdichtung von Gasen - Google Patents

Verfahren zur Verdichtung von Gasen

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DE485386C DEB138510D DEB0138510D DE485386C DE 485386 C DE485386 C DE 485386C DE B138510 D DEB138510 D DE B138510D DE B0138510 D DEB0138510 D DE B0138510D DE 485386 C DE485386 C DE 485386C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F13/00Pressure exchangers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verdichtung von Gasen Es sind Vorrichtungen zur '-erdichtung von Gasen niederen Druckes mit Hilfe der Ausdehnung von Gasen höheren Druckes bekannt, welche darauf beruhen, daß Reihen von aufeinanderfolgenden, mit den zu verdichtenden Gasen gefüllten Kanälen an Düsen vorbeibewegt werden. Eine von diesen Düsen - die Zuführungsdüse - führt die Gase von höherem Drucke - das- Treibmittel-- den Kanälen zu, während clie zweite - die Abführungsdüse -an den entgegengesetzten Enden der Kanäle angeordnet ist und das verdichtete Mittel aus den Kanälen aufnimmt und ableitet. Ferner ist bekannt, daß man die nach Ablauf dieses Verdichtungsvorganges in den Kanälen noch vorhandenen Gase von höherem Drucke teilweise in weiteren Düsen auffangen und solchen Kanälen wieder zuführen kann, welche sich noch vor der Zu- und Abführungsdüse befinden, um auf diese Weise die Ausdehnungskräfte der gebrauchten Gase zur Verdichtung frischer Gase heranzuziehen.
  • Ein Nachteil war bei den bekannten Vorrichtungen darin zu erblicken, daß die Veränderlichkeit des Verdichtungsgrades nicht geregelt «erden konnte und daß sich die Verdichtungsvorgänge nicht schnell genug vollzogen, so daß Spaltverluste zwischen dem Laufrade und den Düsengruppen auftraten. Der Zweck vorliegender Erfindung besteht nun darin, diesen Nachteil durch veränderliche Anordnung der steuernden Kanten in den Verbindungsleitungen und durch umkehrbare Anordnung der Bewegungsrichtungen in den Uiliführungsleitungen zu beseitigen. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich Änderungen von Druck und Gv_chwindigkeit innerhalb einer Gassäule. wie sie in einem solchen Kanal vorhanden ist, mit erheblicher Annäherung - sofern es sich nicht um .ehr große Änderungen von Druck und Geschwindigkeit handelt - mit Schallgeschwindigkeit fortpflanzen. Auf der Zeichnung sind in Abb. z bis 3 drei verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung schematisch dargestellt. In Abb. 4. bis 6 sind die Zeit-Drtick-Diagramme _ dafür gezeigt.
  • In den Abb. z und 2 sind Abwicklungen der längs des Umfanges eines Rades befestigten Vorrichtungen dargestellt. Die auf dem Rade befestigten Kanäle bewegen Sich in der Pfeilrichtung mit der Geschwindigkeit i- an den feststehendenDüsen vorbei: c ist die Zuführungsdüse, d ist die Abführtingsdüse. Die Kanäle werden durch die Leitvorrichtungen a, z. B. mit Hilfe eines Gebläses, mit dem zu verdichtenden Gase (z. B. Luft) gefüllt, während in der Leitvorrichtung b die gebrauchten Treibgase (z. B. die Auspuffgase eines Verbrennungsmotors o. dal.) aus den Kanälen ausströmen. @Es :ei angenommen (Abb. z), daß bei diesem Füllen der Kanäle sowohl in denselben als auch in den Leitvorrichtungen der gleiche Druck: Herrscht. Wenn nun der einzelne Kanal vor die Kante z gelangt, wird durch dieselbe der Au=fuß der in den Kanal strömenden (rase plötzlich aufgehalten. Mit dieser Sperrung der Bewegung ist eine Verzögerung der Strömungsgeschwindigkeit und gleichzeitig eine Druckste igeruna verbunden (Rufstau), «-elche sich nach oben angeführtem Gesetz im wesentlichen mit Schallgeschwindigkeit durch den Kanal fortpflanzt und in dem Augenblicke auf der Seite a ankommt, wo auch die Kante 2 den betreffenden Kanal abschließt. Die steuernde Kante :2 muß gegenüber der steuernden Kante i um so viel in der Bewegungsrichtung versetzt sein, als der Fortbewegung dieses Verdichtun-sstoßes, d. h. der Schallgeschwindigkeit, entspricht. Daß dieser Verdichtungsstoß sich nur annähernd so schnell fortpflanzt wie die Schallgeschwindigkeit, möge hierbei unberücksichtigt bleiben. Nachdem der einzelne Kanal also an den Kanten i und 2 vorbeigegangen ist, ist er mit einer ruhenden und gleichzeitig verdichteten Gassäule gefüllt, es ist also die Bewegungsenergie des Gases in Verdichtungsarbeit umgesetzt worden. Das Maß dieser Verdichtung ist nicht unerheblich; bei atmosphärischer Luft entspricht z. B. einer Verzögerung der Geschwindigkeit um etwa 8o misecz eine Drucksteigerung auf etwa das i,4fache. Die sonst auftretenden Stoßverluste sind auf diese «'eise gleichzeitig ausgeschaltet: außerdem ist das Gewicht des zu fördernden Gases auf das i,4fache gesteigert und damit die Leistung der Vorrichtung um ebensoviel erhöht-worden. An den Kanten 13 und 14 vollzieht sich der Vorgang in umgekel.': ter Weise, indem der in den Kanälen noch vorhandene Überdruck des Gases wieder in Geschwindigkeit umgesetzt wird, so daß eine Beschleunigung der Gassäule durch das Gebläse bei a nicht mehr nötig ist.
  • Ein solcher Vorgang vollzieht sich aber auch an der Kante 6, indem das aus Düse c in die Kanäle eintretende Treibmittel von höherem Druck die in diesen vorhandene Luft gleichzeitig verdichtet und beschleunigt, wobei dieser Vorgang sich wiederum mit Schallgeschwindigkeit bis zur Kante 7 fortpflanzt. Die so verdichtete Luft strömt dann zwischen den Kanten 7, 9 in die Düse d ein. Von Kante 8 zu Kante 9 findet dann entsprechend wieder eine Entspannung unter gleichzeitiger Verzögerung der Gassäule statt. -Nimmt man dieselben Strömungsgeschwindigkeiten wie vorhin an, so würde auch hier die Verdichtung entsprechend dem obigen Beispiele wieder das 1,4fache, die Gesamtverdichtung also das 1,4 X 1,4 =rund 2fache betragen. Das aus c kommende Treibmittel findet also die zu verdichtende Luft in schon verdichtetem Zustande vor, so daß Stoß-und Entspannungsverluste vermieden werden. Zwischen den Düsen c und d vollzieht sich also nur noch Verschiebearbeit (Verdrängung des einen Gases durch das andere von gleichem Druck), wenn das insgesamt erreichte Verdichtungsverhältnis den Betrag, 1 : 1,4 x 1,4 = rund i : 2 entspricht. Ein dießen Vorgängen entsprechendes Zeit-Diuck-Diagramm ist in Abb. 4 dargestellt. Ein noch wesentlich höheres Verdichtungsverhältnis läßt sich aber mit Hilfe des Umführungskanals c erreichen, wenn die Kanten 3 und 5 sowie io und 12 so gegeneinander angeordnet sind, daß die Druckänderungen die Wege 3, 4, 5 und io, 11, 12 beschreiben. Auf dem Wege von i- nach 4 findet dann wiederum unter Beschleunigung der Gassäule die Verdichtung 1 zu 1,4 statt und gleichzeitig durch Rückprall an der Wand bei 4 auf dem Wege von 4. zu 5 eine weitere Verdichtung im Verhältnis i zu 1,4 unter Verzögerung der Gassäule. Die Gesamtverdichtung von 3 bis 5 ist also wiederum das 1,4 X 1,4= rund 2fache, wenn man dieselben Strömungsgeschwindigkeiten wie vorhin annimmt. Umgekehrt findet bei n auf der Strecke io, ii, iz eine entsprechendeEntspannung der Gase statt, wobei das bei n entspannte -Mittel über e zu in fließt und in die vor den Düsen c, d liegenden Kanäle zurückströmt. Die Gesamt= verdichtung der Anordnung ist dann schon 1,4 X 1,4 :< 1,4 :< 1,4, also etwa das 4fache. Das entsprechende Zeit-Druck-Diagramm ist in Abb. 5 dargestellt. Es ist selbstverständlich möglich, durch Änderung der Geschwindigkeiten auch die Verdichtungsverhältnisse bei den einzelnen Vorgängen gegeneinander sowie das gesamte Verdichtungsverhältnis zu ändern. Das Maß der Versetzung der steuernden Kanten entspricht bei der gleichen Geschwindigkeit des Rades stets der Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Verdichtungs- bzw. der Verdünnungswelle; es muß daher bei der Bemessung die Veränderlichkeit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit j.e nach -der Beschaffenheit des -Mediums sowie dem V erdichtungs- bzw. Verdünnungsgrade in Betracht gezogen werden. Diese Fortpflanzungsgeschwindigkeit ist in den Zeichnungen zunächst als gleichartig angesehen worden, um die Darstellung zu vereinfachen.
  • Die einfache Anordnung, welche nur aus der Zuführungsdüse c und der Abführungsdüse d ohne Anwendung des Umführungskanals e besteht, hat nun den Nachteil, daß sie bei Anwendung der gleichen Geschwindigkeit v und der gleichen Strömungsverhältnisse bei a, b und c, cd stets nur das gleiche Verdichtungsverhältnis ohne Stoßverhiste liefern kann. Ein höheres Verdichtungsverhältnis führt zu Verlusten durch unzureichende Verdichtungs- und Entspannungsarbeit der Gase. Aber auch ein zu niedriges Verdichtungsverhältnis führt zu Verlusten: vermindert man den Gegendruck bei d, so inuß gleichwohl bei c das Treibmittel mit dem bisherigen Drucke zugeführt werden, um die gewünschte Strömung zu erreichen, da ja die Verdichtungsvorgänge in jedem Falle auf Grund der Strömungs- und Stoßvorgänge auftreten, so daß das einströmende Treibgas schon verdichtete Luft in den Kanälen vorfindet. Die in dem Treibgas enthaltene Drtldcenorgie wird in diesem Falle wirkungslos (furch Schwingungs-und Stoßvorgänge aufgezehrt, die Massenkräfte der Gase kommen also nicht im Sinne des gewollten Vorganges zur Geltung.
  • (grundsätzlich anders verhält sich jedoch der Umführungskanal c. Die :in den Kanten 3, 5 und ii, i2 auftretenden Vorgänge sind nicht an ein bestimmtes Verdichtungsverhältnis gebunden. Mit zunehmendem Verdichtungsgrade stellt sich lediglich eine größere Strömungsgeschwindigkeit in dem Umführungskanal e ein und umgekehrt. Es kann sogar hierbei auch gar keine Verdichtung bzw. Entspannung stattfinden, wobei lediglich in dem Kanal e keine Strömung mehr erfolgt. Der durch die Vorgänge an den Düsen c und d festgelegte Überdruck in den Kanälen wird lediglich von _n nach in übertragen, ohne Rücksicht auf das insgesamt angewendete Verdichtungsverhältnis. Schädliche Schwingungs- und Stoßvorgänge der oben beschriebenen Art können daher hier nicht auftreten. lach obigem Beispiele würde demnach das Verdichtungsverhältnis von insgesamt 1 zu 1,4 X 1,4 bis auf i zu .4 und darüber hinaus beliebig geändert werden können, ohne daß Verluste auftreten.
  • Es ist aber auch möglich, mit dem Verdichtungsverhältnis noch weiter herunterzugehen, sogar auf den Wert i und darunter. Hierzu dient die in Abb. z dargestellte Anordnung. Der Umführungskanal e ist in zwei Umführungskanäle e' und f' zerlegt, welche aber die gleichen Ausgangsöffnungen n: und n haben. Dadurch wird erreicht, daß bei in und n die Strömungen wahlweise im Sinne der angedeuteten Pfeile erfolgen können. Ist bei rt in derselben Weise wie bei Abb. i ein-Lberdruck nach n; zu übertragen, so stellt sich eine Strömung von n durch Gien Umführungskanal e' nach na ein; ist dagegen ein Überdruck von m nach n zu übertragen, so stellt sich eine Strömung von in durch den Umführungskanal f' nach st ein. Es ist dann z. B. folgender Strömungsvorgang möglich : Auf dem Wege 1, 2 erhöht sich der Druck auf das i,4fache : auf dem Wege 3, 4, g vermindert sich aber der Druck auf den Wert 1/1,4. :1uf 6. 7 erhöht sich dann der Druck wieder auf I,4 X 1/i,4, also auf i. Bei 8, 9 vermindert sich wieder der Druck auf r/1,4, um bei io, 11, 12 wieder auf das i,4fache des ursprünglichen zu steigen. Bei 1.", 14 findet dann wie sonst der Auspuff nach G statt. Die Wirkung dieser mehrfachen Schwingung ist die, daß auch bei Verdichtungsgraden zwischen i bis 1,4 X 1,4 die gewollte Strömung von c nach d aufrechterhalten werden kann, ohne (laß Stoß- und Schwingungsverluste auftreten. Das entsprechendc Zeit-Druck-Diagramm ist in Abb. 6 dargestellt. Hier findet also gar keine Verdichtung mehr statt, sondern der bei c und d erreichte Druck h@trüt le(ü@lidi i at. abs. Statt der in Abb. i gezeichneten Strömung von zt über e nach na müßte hierbei jedoch die umgekehrte Strömung stattfinden, um den in dem Gebiet 8, 9, io, ii auftretenden Unterdruck nach dem Gebiet 4, 3, 7, 6 zu übertragen. Hierzu ist jedoch die Anordnung Abb. i ungeeignet, da die Düsenwinkel verkehrt gestellt sind; die bei in aus den Kanälen austretende Luft würde bei 3 an die Wandung der Umführungsleitung e' prallen, und ebenso würde die bei n aus der Umführungsleitung c' in die Kanäle eintretende Luft gegen die Wände derselben stoßen, so daß eine glatte Strömung nicht möglich wäre. Dieser Schwierigkeit begegnet die in Abb. 2 dargestellte Anordnung; bei der Zurückleitung von Überdruck findet eine Strömung von it über e' nach in, bei der Zurückleitung von Unterdruck eine Strömung von nt über f' nach sa statt. In beiden Richtungen ist hierbei eine glatte Strömung möglich.
  • Die Vorrichtung ist z. B. zur Aufladung von Höhenflugmotoren verwendbar; c wird mit der Auspuffleitung, d mit der Ansaugleitung des Motors verbunden. Da der Rauminhalt der Auspuffgase erheblich größer ist als die erforderliche Frischluftmenge, etwa das 2- bis 21/2fache, stellt sich sehr schnell die Aufladung von selbst ein; durch Ableitung eines veränderlichen Teiles der Auspuffgase des Motors ist es möglich, die Aufladung beliebig von i at. abs. bis 4 at. abs. und mehr zu verändern, ohne daß besondere Verluste in dem Stoßverdichter auftreten. Der Vorteil besteht darin, daß nur einer oder ganz wenige Umführungskanäle nötig sind gegenüber statischen Kompressionsvorgängen, welche eine größere Anzahl von Verdichtungs- und Verdünnungsstufen haben müssen, um genügend verlustfrei zu arbeiten. Ferner vollziehen sich aus diesem Grunde die Vorgänge schneller, so daß die Spaltverluste zwischen dem Laufrande und den Düsengruppen geringer werden und die Abdichtung erleichtert wird.
  • Eine ähnliche Wirkung ist aber auch zu erzielen, wenn man die in Abb. i eingezeichneten Abschlußorgane (Klappen) ; und h schließt. Dann ist an der steuernden Kante 23 die in den Kanälen strömende Luft gezwungen, an Stelle der Druckerhöhung, auf das i,4fache auf dem Wege 2#1, i eine Druckverminderung 1, 1,4 zu erzeugen. Es besteht dann z. B. in dem Gebiete :-', 6, ;, 1 ein Druck von 1/1,4 at. abs., :o daß wiederum die Gesamtverdichtung 1,4 X 1 1,4-i at. abs. betragen kann, ohne daß Verluste entstehen. In dem Gebiet 8, 14, 13-T, 9 besteht dann wiederum ein Druck 1/z,4 at., welcher sich auf dem Wege 14, 13V wieder in Geschwindigkeit umsetzt. Die Betätigung der Abschlußorgane ermöglicht also ebenfalls, Verdichtungsgrade von i bis 1,4 X 1,.4 ohne Verluste zu erzeugen.
  • Es ist auch möglich lind bekannt, claß außor einem einzigen Umführungskanal e, f deren mehrere angeordnet werden können, und daß andererseits in solche Umführungskanäle Anordnungen der gleichen Art' eingeschaltet werden können, um eine Verbundwirkung zu erreichen. Maßgebend ist hierbei stets, daß die steuernden Kanten so gegeneinander-versetzt werden, daß in mehr oder weniger vollkommener Weise die auftretenden Geschwindigkeits-und Druckveränderungen im Sinne des gewollten Vorganges Anwendung finden.
  • Es ist im allgemeinen zweckmäßig, das Laufrad der Vorrichtung. unmittelbar von dem Verbrennungsmotor aus anzutreiben, welcher mit Aufladung versehen werden soll. Bei Motoren mit stark veränderlicher Drehzahl wird es daher nötig, die Anordnung derart auszubilden, daß sie auch bei veränderlicher Drehzahl. richtig arbeitet. (Die bisher beschriebenenAnordnungen sind im wesentlichen an eine bestimmte Drehzahl gebunden, bei welcher die gewünschte »Resonanz(t eintritt.) Die Anordnung nach Abb. 3 ist für zwei verschiedenartige Drehzahlen anwendbar. Dieselbe hat selbsttätig wirkendeRückschlagorgane (Rückschlagklappen) g', lt', ferner ist der Umführungskanal e in zwei Kanäle 2" und f" geteilt; endlich sind die Kanten der Düse d mit Hilfe der Plätte i zwischen 7, 9 und 7', g' verschiebbar angeordnet. Bei bestimmter größerer Drehzahl stellen sich längs der Linien i, 2 sowie 3, .4, 5 und 6, 7, ferner 8, 9 und io, i i, 12, endlich 13,14 Schwingungen ein, «ze sie schon an der Abb. i (ohne Anwendung der Abschlußorgane g' und 1a') beschrieben worden sind. Die Rückschlagklappe g ist hierbei geöffnet, die Klappe h geschlossen, die Platte i hat die bezeichnete. Stellung. Ist die Umlaufzahl des Laufrades nur etwa halb so groß, so stellen sich längs der Zonen i, 2' sowie 13, 15, 16 sowie 16, 17, 5 sowie 6, 7' sowie 8, g' sowie io, 18, ig sowie ig, 2o, 12 und endlich 13, 14' Schwingungen ein, welche wiederum einen geschlossenen Vorgang darstellen. Hierbei schließt sich Klappe g selbsttätig, Klappe lt öffnet sich, die Platte i wird in die Stellung 7', g' gebracht, während sich an den Umführungskanälen 2" und f" zwei Schwingungen ausbilden, welche jedoch entsprechend geringere Drucksteigerungen bzw. Druckminderungen zeigen: (An Stelle der Platte können z.13. auch zwei entsprechende Rückschlagklappen angebracht werden.) Da nun die den Schwingungen entsprechenden Resonanzerscheinungen nicht nur bei ganz bestimmten Zuständen auftreten, sondern, wie dies auch sonst die Regel ist, sich auch in der Nähe derselben mehr oder weniger stark auswirken, so treten die gewünschten Vorgänge nicht bloß bei den »kritischen« Drehzahlen des Laufrades, sondern auch in der Nähe dieser Drehzahlen auf. Praktisch sind daher die gewollten Vorgänge bei dieser Ausführungsform in einem weiten Drehzahlbereich hinreichend wirksam. Die angegebene Unterteilung kann natürlich noch weiter ausgebildet werden, wodurch die Wirkung noch vollkommener wird, und zwar muß die Anzahl der Kanäle eine möglichst oft teilbare Zahl (2, .4, 6, 8 und 12) darstellen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verdichtung von Gasen niederen Druckes mit Hilfe der Ausdehnung von Gasen höheren Druckes in an Zu- und Abführungsdüsen vorbeibewegten Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Veränderlichkeit des Verdichtungsgrades sowie der Bewegungsgeschwindigkeit der Kanäle "die steuernden Kanten veränderlich oder die Bewegungsrichtungen in den Umführungsleitungen umkehrbar gestaltet sind.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i für veränderliche Verdichtungsgrade, gekennzeichnet durch einen Doppelkanal (e', f') für die verschiedenen Strömungsrichtungen.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch :i für veränderliche Verdichtungsgrade, gekennzeichnet durch Drosselklappen (g, Ja) zur Umkehrung der Voreilung der steuernden Kanten.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bei verschiedener Bewegungsgeschwindigkeit der Kanäle, gekennzeichnet durch mehrere Kanäle (e", f") für die gleiche Umleitrichtung, Rückschlagklappe (g', lt') in den- Leitapparaten (n und b) und verstellbare Steuerkanten der Abführungcdüse (d).
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