DE488617C - Sandstreuer fuer Strassenbahnen - Google Patents

Sandstreuer fuer Strassenbahnen

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DE488617C
DE488617C DES87641D DES0087641D DE488617C DE 488617 C DE488617 C DE 488617C DE S87641 D DES87641 D DE S87641D DE S0087641 D DES0087641 D DE S0087641D DE 488617 C DE488617 C DE 488617C
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DE
Germany
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sand
box
trams
spreader
wheels
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DES87641D
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KONRAD SIEBER DIPL ING
ROBERT BOEHM DIPL ING
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KONRAD SIEBER DIPL ING
ROBERT BOEHM DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/105Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with gravity activated sanding equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Es ist bekannt;, Straßenbahnwagen mit Sandstreuern zu versehen, um bei schlüpfrigen Schienen durch Bestreuen der Schienen mit Sand das Gleiten der Räder zu verhüten. Die Sandstreuer bestehen meist aus einfachen, mit abschließbarem Fallrohr versehenen Sandkästen, aus denen man den Sand durfchi Öffnen des Rohrauslasses einfach vor den Vorderrädern auf die Schienen rieseln läßt.
Da hierbei der Sand 'in einer gewissen Entfernung vor den Vorderrädern niederfällt^, arbeiten diese Einrichtungen nicht immer ausreichend. Beim Anfahren z. B. können die Vorderräder nicht sofort mit dem gestreuten Sand in Berührung kommen, so daß es besonders bei Steigungen vorkommen kann, daß die Räder keinen genügenden Halt auf den schlüpfrigen Schienen finden. Man ist daher gezwungen, erst so weit rückwärts zu
ao fahren, bis die Räder mit von den hinteren Sandstreuern gestreutem Sand in Berührung kommen.
Es ist aber auch bereits bekannt, die Sandstreuer mit einer Wurf vorrichtung zu versehen, durch welche der Sand zwischen die Räder und die Schienen geworfen wird. Die Wurfvorrichtung besteht bei dieser bekannten Einrichtung aus einer die Auslaßöffnung des Fallrohres von unten umschließenden, schwingbar gelagerten Wurfschaufel, die durch ein Fußhebelsystem vom Wagenführer in Tätigkeit gesetzt wird. Bei dieser Einrichtung muß, um Sand zu streuen, die Wurfschaufel dauernd, auch auf ebenen und geraden Strecken, in Tätigkeit gehalten werden, weil sich sonst die Wurfschaufel mit Sand füllt uiid die Auslaßöffnung verschließt, so daß der Sandstreuer außer Wirksamkeit kommt. Außerdem aber liegt bei dieser Einrichtung der Sand in der oben offenen Schaufel frei und ungeschützt nahe bei den Rädern, und die Wurfschaufeln der Sandstreuvorrichtung fangen daher bei nassem Wetter das von. den Rädern abgeschleuderte Wasser auf. Abgesehen davon, daß sich mit dem nassen Sand schlecht streuen läßt, kann er bei eintretendem Frost auch zusammemfrieren, so daß überhaupt die ganze Sandstreuvorrichtung gebrauchsunfähig wird.
Beim Erfindungsgegenstand werden die genannten Nachteile vermieden.
Die schwingbare Wurfvorrichtung ist als oben das Sandfallrohr aufnehmender, am Boden mit einer stets offenen Sandauslaßöffnung versehener !Gasten ausgebildet, der hinten und unten von einem seine Randkanten flanschartig umfassenden ortsfesten Führungskörper umgeben ist. Durch den Führungskörper wird der vordere Teil der Bodenöffnung des Kastens frei gelassen. Die Hinterwand des Kastens geht dabei vorteilhaft kurvenförmig in den kurzen Bodenteil über, um das Herausgleiten des Sandes beim Werfen zu begünstigen. Es werden dadurch folgende Vorteile erzielt: ' Auf dem kurzien Boden des Kastens und auf dem Bodenteil des Führungskörpers wird sich zwar Sand in kleinen Häufchen ansammeln, doch kann
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dieser nicht zum Abschluß des Fallrohres führen, da nach. Ansammlung einer gewissen Menge der nachrieselnde Sand durch den stets vorn "offen bleibenden Teil der Bodenöffnung über die Vorderkante des festen Bodens abrutscht und auf die Schienen gelangt. Der Sandstreuer kann also auch zum Dauerstreuen, wie ein gewöhnlicher Sandstreuer, benutzt werden, 'so daß die Wurf-Lo vorrichtung lediglich in besonderen Bedarfsfällen in Tätigkeit gesetzt zu werden brauch^. Außerdem kann in den rings geschlossenen Wurfbehälter kein von den Rädern abgeschleudertes Wasser leindringen.
Auf der Zeichnung 'ist ein Ausführungsbeispiel des neuen 'Sandstreuers in
Abb. ι in Seitenansicht und in
Abb. 2 in waagerechtem Schnitt durch die Wurf vorrichtung nach Linie A-B der Abb. 1 dargestellt.
Unterhalb des Wagenrahmens α 'mündet in bekannter Weise das Fallrohr & des Sandkastens c, das durch eine bekannte, nicht besonders dargestellte Vierschlußvorrichtung geschlossen und geöffnet werden kann. Das Fallrohr b mündet unmittelbar in den oben offenen, schachtartigen Kasten d, der mit einer durch dieSeitenwändeie gehenden Drehachse/K an am Wagenrahmen α festen Winkeleisen/ schwingbar gelagert ist. Die Hintierwand dieses Kastens d geht kurvenförmig in einen kurzen Boden über, so daß der größere Teil der Bodenfläche des Behälters offen bleibt. Die Randkante h dieses kurzen Bodens bildet die sogenannte Wurfkante. Hinten und am Boden ist der Kasten d von einem seine Randkanten flanschartig umfassenden Führungskörpei· i umgeben, der fest am Wagenrahmen angeordnet ist und dessen Bodenteil zwar über die Wurfkante: Ii des Behälters hinausgeht, aber in gewissem Abstand von der Vorderwand des Kastens d endet, so daß ein Teil der Bodenöffhung dies Kastensd stets offen bleibt. Vorn ist der Kasten.d mit einem Anschlagt versehjen, mit dem ein Gegenanschlag L am Wagenrahmian zusammenwirkt. Die Betätigung der Wurfvörrichtung erfolgt durch einen an der Dreh-' achse m des Kastens d angreifenden Hebel ft, der durch eine Zugstange ο und einen am Wagenrahmen unterhalb des Führerstandes gelagerten Winkelhebel ρ mit dem mit Handgriff <y versehenen, am Führerstand angeordneten Antriebsgestänge/- verbunden ist.
Das Gestänge/· kann natürlich auch an einem Fußhebel angreifen.
Beim Ausschwingen des Kastens d wird der auf dem. festen Boden dies Führungsikörpers i und auf dem kurzen Boden des Kastens d liegende. Sand vorgeschoben. Dabei fällt zunächst der vorn liegende Sand über die Randkante -des Führungskörpers; i nach unten, und da die Wurfkraft noch nicht völlig entwickelt ist, fällt er in kurzem Abstand von der vorderen Kante des festen Bodens auf die Schienen. Der auf djern kurzen Boden des Kastens d liegende Sand aber wird mit größerer Kraft und daher! weiter vorgeschleudert, wobei die Wurfbahn bei gegebener Wurfkraft von der Höhenlage der Wurfkante "h in der Endstellung abhängt. Diese ist durch entsprechende Bemessung des Kastenbodens und des die Schwingungsbahn des Kastens d begrenzenden Anschlages· k so gewählt, daß der beim Anschlagen abgeschleuderte Sand zwischen die "Räder und die Schienen fällt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sandstreuer für Straßenbahnen mit den Sand unter die Räder werfender, durch ein Hebelsystem vom Führerstand aus betätigter Wurfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbare
" - Wurfvorrichtung als oben das: Fallrohr . (&) aufnehmender, am Boden mit einer stets offenen Sandauslaßöffnung versehe-'; ner Kasten (d) ausgebildet ist, der hinten und unten von einem seine Randkanten flanschartig umfassenden festgelagerten Führungskörper (z) umgeben ist.
2. Sandstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterwand des - Kastens (d) , kurvenförmig in den kurzen Bodenteil übergeht.
3. Sandstreuer für Straßenbahnwagen nach dem Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderteil des Kastens (d) ein Anschlag (k) angeordnet ist. ■ ; .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BEBUtJ. OEDRUOKT IN" i)ER
DES87641D 1928-09-27 1928-09-27 Sandstreuer fuer Strassenbahnen Expired DE488617C (de)

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DES87641D DE488617C (de) 1928-09-27 1928-09-27 Sandstreuer fuer Strassenbahnen

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DE488617C true DE488617C (de) 1930-01-02

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