DE48906C - Dampfröstvorrichtung für Kakao und dergl - Google Patents

Dampfröstvorrichtung für Kakao und dergl

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DE48906C
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DE
Germany
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drum
roasting
steam
pipe system
cocoa
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48906D
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English (en)
Original Assignee
GEBR. STOLLWERCK, Kgl. Preussische und Kaiserl. Oesterreichische Hof-Chokoladen-Fabrikanten in Köln a./Rhein
Publication of DE48906C publication Critical patent/DE48906C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
M■'40906
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die neuartige Herstellung eines Röstapparates, der wie die in den früheren Patenten No. 28244, No. 32215 und No. 35181 der Erfinder beschriebenen Vorrichtungen zum Rösten von Kakaobohnen, Kaffeebohnen und ähnlichen Rohproducten bestimmt ist und ebenso wie jene Vorrichtungen, nur mit noch besserem technischen Effect, die Anwendung von Dampf für die Zwecke der Röstung der Bohnen ermöglichen soll. Während bei den genannten früheren Einrichtungen die Lösung der Aufgabe, die Wärme von Wasserdampf zum Rösten von Kakao u. s. w. mit brauchbarem Nutzeffect verwendbar zu machen, dadurch herbeigeführt wurde, dafs man ein im Innern der Rösttrommel angeordnetes und an der Drehung, der letzteren theilnehmendes Rohrsystem mit einer aufserhalb des Röstraumes liegenden besonderen Dampfquelle verband, ist jetzt von den Erfindern die Einrichtung so getroffen, dafs jedes einzelne Rohr des Systems seine eigene Dampfqueiie enthält, die aber ebenfalls wieder aufserhalb des Röstraumes liegt, während der innerhalb des letzteren liegende Theil des mit der Rösttrommel zusammen in drehende Bewegung versetzten Gesammtrohrsystems die erzeugten Wässerdämpfe aufnimmt uüd' deren Wärme für die Zwecke der Röstung der Bohnen etc. in das Innere der Trommel ausstrahlen läfst. Diese durch die Zeichnung näher veranschaulichte Einrichtung ist im Vergleiche mit den vorerwähnten . insofern als eine verbesserte zu bezeichnen, als eine gleichmäfsigere Röstung durch die gleich-· 1 fnäfsigere Erwärmung der ganzen Rohrlängen erzielt wird, iti weicher Beziehung die frühere Einrichtung zu wünschen übrig liefs, da die von der erst mittelbar mit den Röstrohren verbundenen Dampfquelle aus erhaltenen Dämpfe selbst in stark überhitztem Zustande nach ihrem Eintreten in die . sich drehenden Rohre an Temperatur zu sehr abnahmen, um nicht eine weitere Vervollkommnung der bereits gewerblich . verwerthbar gemachten Dämpfröstung wünschenswerth erscheinen zu lassen.
Eine in Gemäfsheit der vorstehenden Beweggründe vervollkommnete bezw. im Vergleich mit den früheren Patenten abgeänderte Dampfröstvorrichtung ist in der Zeichnung durch Fig. ι im senkrechten Längenschnitt und in Fig. 2 in theilweise geschnittener Vorderansicht veranschaulicht.
R ist die Rösttrommel mit dem darin gelagerten System von Dampfröstrohren H; die an allen Seiten geschlossene Trommel R ist von einer zweiten, ebenfalls geschlossenen mantelartigen Trommel R1 umgeben und mit derselben fest verbunden, welche letztere auf den Scheiben B B1 bezw. B* Bs der Wellen E und A ruht und mit einem Zahnkranz·'C versehen ist, in den das Stirnrad D auf der von der Riemscheibe F aus gedrehten Welle E eingreift, um die Umdrehung der Trommeln zu bewirken. Letztere sind geneigt angeordnet und mit dem Röstrohrsystem H so verbunden, dafs die einzelnen Rohre an der Drehung der Trommeln theilnehmen und mit ihren Enden entweder gut abgedichtet oder mit geringem Spielraum durch die Kopfflächen
der Trommeln hindurchtreten; an dem höher liegenden Ende der letzteren brauchen die Rohre H die Aufsentrommel nicht zu durchbrechen, besonders dann nicht, wenn dieselben, wie hier angenommen, mit Spielraum in den Kopffiächen oder Seitenwänden der Trommeln gelagert sind.
Die tiefer liegende Seitenwand hB der Aufsentrommel R1 ist aus feuerfestem, schlecht Wärme leitendem Material, wie Chamotte, hergestellt, durch welches das ganze Rohrsystem H weit nach aufsen zu hindurchragt, um in den Wirkungsbereich einer Feuerung h1 zu gelangen. Die dasselbe bildenden einzelnen Rohre sind an allen Punkten dicht geschlossen und enthalten eine entsprechende Menge Wasser, welches bei der von den Rohren eingenommenen Schräglage sich stets an dem Ende H1 derselben befindet, welches von den Flammen umspült wird. Dieser zu unterst und jenseits der Chamottewand nach aufsen zu liegende Theil H1 des Rohrsystems H bildet demnach hier die aufserhalb der Rösttrommel liegende und von derselben isolirte eigentliche Dampfquelle für den die Wärme des erzeugten Dampfes ausstrahlenden und dadurch die erstrebte Röstung bewirkenden Theil der Rohre H im Innern der sich drehenden Trommel.
Bei Anwendung des Apparates treten die dampferzeugenden Theile H1 des mit der Trommel rotirenden Rohrsystems in regelmäfsiger Aufeinanderfolge in den die intensivste Hitze entwickelnden Theil der auf der Feuerung hx entfachten Flammen ein, gegen deren directe Einwirkung der Inhalt der Trommel R durch die Chamottewand h 3 vollkommen geschützt ist, die aber in dem .Rohrsystem H eine Dampfspannung erzeugen, welche der jeweilig erforderlichen Rosttemperatur entspricht. Letztere läfst sich durch das Pyrometer P erkennen, während der in dem Rohrsystem H herrschende Druck der überhitzten Dämpfe von dem Manometer M abgelesen werden kann, welches durch einen Wasserverschlufs m mit einem der mit Spielraum in den Trommelwandungen gelagerten Rohre H verbunden ist. Eine Regelung des Dampfdruckes und dadurch der in der Trommel R erzeugten Rösttemperatur wird im erforderlichen Falle durch Regulirung der von der Feuerung h1 entwickelten und an dem Pyrometer P1 erkennbaren Hitze herbeigeführt.
Ueber der Feuerstelle ist ein aus Chamotte hergestellter Ring /12 angeordnet, um die Feuergase seitlich abzulenken' und. sie zu zwingen, vor ihrem Eintritt in den Kamin h die dampferzeugenden Theile H1 des ringförmig angeordneten Rohrsystems H zu umspülen.
Um die während der Röstung entstehenden Ausdünstungen der Bohnen entweichen zu lassen, kann die hintere Kopfwand der Trommel R entweder, wie in den früheren Patenten, fein durchlöchert, oder aber es können, wie hier gezeichnet, die Rohre H mit Spielraum darin eingesetzt sein, so dafs die entwickelten Dünste an den Rohren vorbei aus der Innentrommel entweichen und in den Zwischenraum zwischen dieser und der Manteltrommel R1 treten können, in welchem durch eine Exhaustorleitung H2 ein theilweises Vacuum zu diesem Zwecke aufrecht erhalten wird. Die abgesaugten Dämpfe können mittelst dieser Leitung durch ein mit Wasser gefülltes Reservoir gesaugt werden, um die ätherischen Bestandtheile derselben abzufangen. Die schrägen, lose eingesetzten Rohre H werden durch aufgekeilte Kappen, Muttern u. s. w., die sich gegen die Aufsenfläche der Kopfwand anlegen, in der richtigen Lage gehalten.
Zur Einfüllung und Ausleerung des Röstgutes dient die am tiefliegenden Ende der Trommeln angeordnete Oeffnung N, mit der die an die untere Kopfwand der Trommel R anstofsende, nach der Oeffnung zu abfallende und mit windschiefen Seiten versehene schräge Fläche N1 verbunden ist, um bei der stattfindenden Entleerung, auch die ganz nach unten gerutschten Bohnen in die Oeffnung zu lenken. Die Oeffnung N wird während des Röstprocesses durch einen Deckel oder Schieber geschlossen gehalten und erst durch Entfernung des letzteren geöffnet, nachdem die Röstung beendet ist. Zum Wenden des Röstgutes in der Trommel während des Röstens können, in letzterer schräge Bleche oder andere bekannte Wendevorrichtungen angebracht werden. Das Rohrsystem H kann, wie hier gezeichnet, aus geraden, an beiden Enden geschlossenen Röhren bestehen, aber auch aus U-förmigen oder zweckentsprechend anders gestalteten Rohrkörpern gebildet werden, aus denen der entwickelte Wasserdampf nicht' entweichen kann und in denen das condensirte Wasser nach den tief liegenden, in dem Wirkungsbereiche der Feuerung h1 liegenden dampferzeugenden Theilen H1 zurückfliefst. .Bei einem wie hier aus geraden Rohren sich zusammensetzenden Rohrsystem H dürfte bei einer Rohrlänge von 3,5 m und einem inneren Durchmesser von 0,025 m eine Wasserfüllung von 0,45 kg die geeignetste sein.
Im Vergleich mit den vorerwähnten früheren Dampfröstvorrichtungen des Patentinhabers wird mit der vorliegenden neuartigen Einrichtung eine gleichmäfsigere Erwärmung des Rohrsystems an allen innerhalb der Rösttrommel liegenden Punkten desselben und somit eine gleichmäfsigere Erwärmung der letzteren durch die an allen Punkten gleichmäfsig ausstrahlende Wärme des überhitzten Dampfes erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Röstapparat zum Rösten von Kakao und anderen Rohpro ducten mittelst Dampf hitze, bei welchem die Rösttrommel (R) wie im Patente No. 28244 mit einem im Innern der Trommel angeordneten und mit derselben zusammen in drehende Bewegung gesetzten Dampfrohrsystem (H) verbunden ist, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Feuerung '(W-) mit der gegen die Einwirkung der Feuergase durch eine Isolirwand (h3) geschützten Rösttrommel (R), welche das in der Richtung der Feuerung geneigte und aus durchweg geschlossenen Rohrkörpern bestehende Rohrsystem (H) enthält, dessen an der Aufsenseite der Trommel vor der Isolirwand vorstehender Theil (H1) die Dampfquelle für den im Innern der Trommel liegenden und die Dampfhitze in diese ausstrahlenden Theil des mit der Trommel rotirenden Dampfrohrsystems bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48906D Dampfröstvorrichtung für Kakao und dergl Expired - Lifetime DE48906C (de)

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