DE48906C - Dampfröstvorrichtung für Kakao und dergl - Google Patents
Dampfröstvorrichtung für Kakao und derglInfo
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- DE48906C DE48906C DENDAT48906D DE48906DA DE48906C DE 48906 C DE48906 C DE 48906C DE NDAT48906 D DENDAT48906 D DE NDAT48906D DE 48906D A DE48906D A DE 48906DA DE 48906 C DE48906 C DE 48906C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
M■'40906
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die neuartige Herstellung eines Röstapparates,
der wie die in den früheren Patenten No. 28244,
No. 32215 und No. 35181 der Erfinder beschriebenen
Vorrichtungen zum Rösten von Kakaobohnen, Kaffeebohnen und ähnlichen
Rohproducten bestimmt ist und ebenso wie jene Vorrichtungen, nur mit noch besserem
technischen Effect, die Anwendung von Dampf für die Zwecke der Röstung der Bohnen ermöglichen
soll. Während bei den genannten früheren Einrichtungen die Lösung der Aufgabe, die Wärme von Wasserdampf zum
Rösten von Kakao u. s. w. mit brauchbarem
Nutzeffect verwendbar zu machen, dadurch herbeigeführt wurde, dafs man ein im Innern
der Rösttrommel angeordnetes und an der Drehung, der letzteren theilnehmendes Rohrsystem mit einer aufserhalb des Röstraumes
liegenden besonderen Dampfquelle verband, ist jetzt von den Erfindern die Einrichtung so
getroffen, dafs jedes einzelne Rohr des Systems seine eigene Dampfqueiie enthält, die aber
ebenfalls wieder aufserhalb des Röstraumes liegt, während der innerhalb des letzteren
liegende Theil des mit der Rösttrommel zusammen in drehende Bewegung versetzten Gesammtrohrsystems
die erzeugten Wässerdämpfe aufnimmt uüd' deren Wärme für die Zwecke
der Röstung der Bohnen etc. in das Innere der Trommel ausstrahlen läfst. Diese durch
die Zeichnung näher veranschaulichte Einrichtung ist im Vergleiche mit den vorerwähnten
. insofern als eine verbesserte zu bezeichnen, als eine gleichmäfsigere Röstung durch die gleich-·
1 fnäfsigere Erwärmung der ganzen Rohrlängen
erzielt wird, iti weicher Beziehung die frühere
Einrichtung zu wünschen übrig liefs, da die
von der erst mittelbar mit den Röstrohren verbundenen Dampfquelle aus erhaltenen Dämpfe
selbst in stark überhitztem Zustande nach ihrem Eintreten in die . sich drehenden Rohre an
Temperatur zu sehr abnahmen, um nicht eine weitere Vervollkommnung der bereits gewerblich . verwerthbar gemachten Dämpfröstung
wünschenswerth erscheinen zu lassen.
Eine in Gemäfsheit der vorstehenden Beweggründe
vervollkommnete bezw. im Vergleich mit den früheren Patenten abgeänderte Dampfröstvorrichtung
ist in der Zeichnung durch Fig. ι im senkrechten Längenschnitt und in
Fig. 2 in theilweise geschnittener Vorderansicht veranschaulicht.
R ist die Rösttrommel mit dem darin gelagerten
System von Dampfröstrohren H; die
an allen Seiten geschlossene Trommel R ist von einer zweiten, ebenfalls geschlossenen
mantelartigen Trommel R1 umgeben und mit derselben fest verbunden, welche letztere auf
den Scheiben B B1 bezw. B* Bs der Wellen E
und A ruht und mit einem Zahnkranz·'C versehen
ist, in den das Stirnrad D auf der von der Riemscheibe F aus gedrehten Welle E
eingreift, um die Umdrehung der Trommeln zu bewirken. Letztere sind geneigt angeordnet
und mit dem Röstrohrsystem H so verbunden, dafs die einzelnen Rohre an der
Drehung der Trommeln theilnehmen und mit ihren Enden entweder gut abgedichtet oder
mit geringem Spielraum durch die Kopfflächen
der Trommeln hindurchtreten; an dem höher liegenden Ende der letzteren brauchen die
Rohre H die Aufsentrommel nicht zu durchbrechen, besonders dann nicht, wenn dieselben,
wie hier angenommen, mit Spielraum in den Kopffiächen oder Seitenwänden der Trommeln
gelagert sind.
Die tiefer liegende Seitenwand hB der Aufsentrommel
R1 ist aus feuerfestem, schlecht Wärme leitendem Material, wie Chamotte, hergestellt,
durch welches das ganze Rohrsystem H weit nach aufsen zu hindurchragt, um in den Wirkungsbereich
einer Feuerung h1 zu gelangen. Die dasselbe bildenden einzelnen Rohre sind
an allen Punkten dicht geschlossen und enthalten eine entsprechende Menge Wasser, welches
bei der von den Rohren eingenommenen Schräglage sich stets an dem Ende H1 derselben
befindet, welches von den Flammen umspült wird. Dieser zu unterst und jenseits
der Chamottewand nach aufsen zu liegende Theil H1 des Rohrsystems H bildet demnach
hier die aufserhalb der Rösttrommel liegende und von derselben isolirte eigentliche Dampfquelle
für den die Wärme des erzeugten Dampfes ausstrahlenden und dadurch die erstrebte
Röstung bewirkenden Theil der Rohre H im Innern der sich drehenden Trommel.
Bei Anwendung des Apparates treten die dampferzeugenden Theile H1 des mit der
Trommel rotirenden Rohrsystems in regelmäfsiger Aufeinanderfolge in den die intensivste
Hitze entwickelnden Theil der auf der Feuerung hx entfachten Flammen ein, gegen deren
directe Einwirkung der Inhalt der Trommel R durch die Chamottewand h 3 vollkommen geschützt
ist, die aber in dem .Rohrsystem H eine Dampfspannung erzeugen, welche der jeweilig
erforderlichen Rosttemperatur entspricht. Letztere läfst sich durch das Pyrometer P erkennen,
während der in dem Rohrsystem H herrschende Druck der überhitzten Dämpfe von
dem Manometer M abgelesen werden kann, welches durch einen Wasserverschlufs m mit
einem der mit Spielraum in den Trommelwandungen gelagerten Rohre H verbunden ist.
Eine Regelung des Dampfdruckes und dadurch der in der Trommel R erzeugten Rösttemperatur
wird im erforderlichen Falle durch Regulirung der von der Feuerung h1 entwickelten
und an dem Pyrometer P1 erkennbaren Hitze herbeigeführt.
Ueber der Feuerstelle ist ein aus Chamotte hergestellter Ring /12 angeordnet, um die Feuergase
seitlich abzulenken' und. sie zu zwingen, vor ihrem Eintritt in den Kamin h die dampferzeugenden
Theile H1 des ringförmig angeordneten Rohrsystems H zu umspülen.
Um die während der Röstung entstehenden Ausdünstungen der Bohnen entweichen zu
lassen, kann die hintere Kopfwand der Trommel R entweder, wie in den früheren Patenten,
fein durchlöchert, oder aber es können, wie hier gezeichnet, die Rohre H mit Spielraum
darin eingesetzt sein, so dafs die entwickelten Dünste an den Rohren vorbei aus der Innentrommel
entweichen und in den Zwischenraum zwischen dieser und der Manteltrommel R1 treten können, in welchem durch
eine Exhaustorleitung H2 ein theilweises Vacuum zu diesem Zwecke aufrecht erhalten wird. Die
abgesaugten Dämpfe können mittelst dieser Leitung durch ein mit Wasser gefülltes Reservoir
gesaugt werden, um die ätherischen Bestandtheile derselben abzufangen. Die schrägen, lose
eingesetzten Rohre H werden durch aufgekeilte Kappen, Muttern u. s. w., die sich gegen
die Aufsenfläche der Kopfwand anlegen, in der richtigen Lage gehalten.
Zur Einfüllung und Ausleerung des Röstgutes dient die am tiefliegenden Ende der
Trommeln angeordnete Oeffnung N, mit der die an die untere Kopfwand der Trommel R
anstofsende, nach der Oeffnung zu abfallende und mit windschiefen Seiten versehene schräge
Fläche N1 verbunden ist, um bei der stattfindenden
Entleerung, auch die ganz nach unten gerutschten Bohnen in die Oeffnung zu lenken.
Die Oeffnung N wird während des Röstprocesses durch einen Deckel oder Schieber
geschlossen gehalten und erst durch Entfernung des letzteren geöffnet, nachdem die
Röstung beendet ist. Zum Wenden des Röstgutes in der Trommel während des Röstens
können, in letzterer schräge Bleche oder andere bekannte Wendevorrichtungen angebracht werden.
Das Rohrsystem H kann, wie hier gezeichnet, aus geraden, an beiden Enden geschlossenen
Röhren bestehen, aber auch aus U-förmigen oder zweckentsprechend anders gestalteten
Rohrkörpern gebildet werden, aus denen der entwickelte Wasserdampf nicht' entweichen
kann und in denen das condensirte Wasser nach den tief liegenden, in dem Wirkungsbereiche
der Feuerung h1 liegenden dampferzeugenden Theilen H1 zurückfliefst. .Bei
einem wie hier aus geraden Rohren sich zusammensetzenden Rohrsystem H dürfte bei
einer Rohrlänge von 3,5 m und einem inneren Durchmesser von 0,025 m eine Wasserfüllung
von 0,45 kg die geeignetste sein.
Im Vergleich mit den vorerwähnten früheren Dampfröstvorrichtungen des Patentinhabers wird
mit der vorliegenden neuartigen Einrichtung eine gleichmäfsigere Erwärmung des Rohrsystems
an allen innerhalb der Rösttrommel liegenden Punkten desselben und somit eine gleichmäfsigere Erwärmung der letzteren durch
die an allen Punkten gleichmäfsig ausstrahlende Wärme des überhitzten Dampfes erzielt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Röstapparat zum Rösten von Kakao und anderen Rohpro ducten mittelst Dampf hitze, bei welchem die Rösttrommel (R) wie im Patente No. 28244 mit einem im Innern der Trommel angeordneten und mit derselben zusammen in drehende Bewegung gesetzten Dampfrohrsystem (H) verbunden ist, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Feuerung '(W-) mit der gegen die Einwirkung der Feuergase durch eine Isolirwand (h3) geschützten Rösttrommel (R), welche das in der Richtung der Feuerung geneigte und aus durchweg geschlossenen Rohrkörpern bestehende Rohrsystem (H) enthält, dessen an der Aufsenseite der Trommel vor der Isolirwand vorstehender Theil (H1) die Dampfquelle für den im Innern der Trommel liegenden und die Dampfhitze in diese ausstrahlenden Theil des mit der Trommel rotirenden Dampfrohrsystems bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48906C true DE48906C (de) |
Family
ID=323862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48906D Expired - Lifetime DE48906C (de) | Dampfröstvorrichtung für Kakao und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48906C (de) |
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- DE DENDAT48906D patent/DE48906C/de not_active Expired - Lifetime
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