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Teigmischmaschine Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine zum Mischen
von N ahrungsstofen, wie Brotteig, Kuchenteig usw. Es sind derartige Teigmischmaschinen
bekannt, bei welchen ein an einer lotrechten Antriebswelle sitzender Schläger vorgesehen
ist, der von oben in die Teigmasse hineinragt. Bei Maschinen dieser Art macht sich
der Übelstand bemerkbar, daß bei der Umdrehung des Schlägers die Teigmasse an diesem
hochsteigt. Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird nach vorliegender Erfindung der
Schläger an der Stelle, an welcher er mit seiner Antriebswelle verbunden ist, mit
einem diese Verbindungsstelle abdeckenden Teil versehen, welcher sich nach außen
und nach oben erweitert. Dieser abdeckende Teil ist kegelstumpfförmig ausgebildet.
Außer diesem kegelstumpfförmigen Gliede kann am oberen Ende der Schläger mit einem
Arm ausgestattet sein, der gleichfalls schräg nach der Seite gerichtet ist und etwas
aus der Ebene des Schlägers heraustritt. Dieser Arm kann gegenüber dem an sich bekannten
unteren, an dem Schläger vorhandenen Arm nach entgegengesetzter Richtung aus der
Ebene des Schlägers heraustreten, und ihm wird zweckmäßig eine verwundene Form gegeben,
oder er kann auch mit seinem äußersten freien Ende wieder abi vi iirts gebogen b
werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Abb. i einen Aufriß, bei dem zwecks besserer Verdeutlichung einige Teile
weggebrochen und andere geschnitten sind, Abb.2 einen Aufriß des Schlägers, rechtwinklig
zu der Darstellung nach Abb. i, und zwar in dieser von links gesehen.
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Die Mischmaschine weist eine Grundplatte io auf, die einen Ständer
i i trägt. Auf diesem ist ein Haltering 12 für ein geeignetes Mischgefäß 13 gelagert.
Am oberen Ende des Ständers i i liegt ein Gehäuse 2o, das das von einem Motor 21
bewegte Getriebe enthält. An demjenigen Teil des Gehäuses 20, der das Mischgefäß
überragt, ist ein drehbarer Kopf 22 gelagert, der von dem Motor aus unter Vermittlung
des Getriebes angetrieben wird. In einer abwärts gerichteten Verlängerung 23 dieses
Kopfes 22 ist eine Welle 2m drehbar gelagert, die durch den Antrieb innerhalb des
Kopfes 22 in Drehung versetzt wird. Das untere Ende der Welle 25 ist zur lösbaren
Befestigung eines Schlägers, Rührers oder sonstigen Werkzeuges zur Bearbeitung von
Teig oder sonstigen Stoffen innerhalb des Gefäßes eingerichtet. Die Bauweise und
Anordnung dieser Teile ist derart, daß die Welle 25 tun ihre Achse sich dreht und
gleichzeitig als Ganzes bei Drehung des Kopfes 22 eine Kreisbahn beschreibt. Die
Antriebseinrichtung und die Zahnradgetriebe zur L bertragung dieser Bewegung auf
die Welle a5 vom Antriebsmotor 2i aus kann in allgemein bekannter Weise eine geeignete
Getriebeverbindung zwischen dem Motor 21 und der Welle 25 sein.
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Mit der herabhängenden getriebenen Welle 25 ist ein Schläger verbunden,
der aus einem Hauptteil 3o besteht. Dieser ist in bekannter
Weise
bei 31 nach auswärts und abwärts gekrümmt, um sich der Innengestalt des Mischgefäßes
13 anzupassen. An seinem oberen Ende trägt der Hauptteil Befestigungsmittel beliebiger
Art, z. B. eine Nabe 32 mit einer Bohrung, die das untere Ende der Welle 25 aufnimmt,
wobei ein Bajonettverschluß zur Verbindung des Schlägers mit der Antriebswelle vorgesehen
ist. Die Befestigungsmittel umgibt eine kegelige, das Kriechen des Teiges verhindernde
Haube 34, welche während des Betriebes derart wirkt, daß sie den Teig oder sonstige
Stoffe im Mischgefäß daran hindert, spiralig rund um die Befestigungsmittel hochzusteigen
und auf die Welle a5 zu kriechen.
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Das Hochkriechen des Teiges ist insofern nachteilig, als dadurch die
Befestigung des Schlägers infolge von Krustenbildung in seinem Befestigungsloch
und an der Welle schwierig gemacht und zusätzliche Arbeit für die Reinigung dieser
Teile erforderlich wird. Auch kann hierbei die zu mischende Teig -masse verschmutzt
werden, da das Befestigungsglied und die Welle gewöhnlich ölig und schmutzig sind
und daher die ganze Teigmasse bis zum Unbrauchbarwerden verschmutzt werden kann.
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Um dies zu verhindern und die Wartung der Maschine auf ein Mindestmaß
herabzusetzen, ist gemäß der Erfindung die kegelige Haube 34 vorgesehen, die vorzugsweise
von dem Schläger unmittelbar unterhalb seines Befestigungsloches getragen wird.
Dieser Konus ist bohl, so daß er das Ende der Welle und das untere t Ende der Verlängerung
23 umschließt. Es kann dabei ein Konus erheblicher Länge verwendet werden, ohne
daß die normale Höhe der Maschine vergrößert wird. Die Wandung des kegeligen Gliedes
34 ist nach auswärts in einem solchen Winkel geneigt, daß das Bestreben der zu mischenden
Stoffe, an dieser Wand hochzukriechen, sobald sie sich auf den Konus aufwickeln,
überwunden wird. Der erforderliche Winkel zur Beseitigung der Kriechgefahr beträgt
in der Praxis bei Mischung von Kuchen- und Brotteig etwa 30° zur Drehachse des Schlägers,
jedoch kann dieser Winkel in einem größeren Bereich geändert werden, und sein Maß
hängt ab von den zu behandelnden Stoffen.
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An das Hauptteil des Schlägers schließt sich in bekannter Weise ein
aus einem Stück bestehender, nach aufwärts und von dem gekrümmten Hauptteil weg
ragender Arm 4o an. Dieser ist in ebenfalls bekannter Weise aus der allgemeinen
Ebene des Schlägers heraus geneigt und erteilt während der Drehung des Schlägers
innerhalb des Gefäßes 13 den zu behandelnden Stoffen während der Umrührung und Mischung
eine Aufwärtsbewegung. Am oberen Ende des Hauptteiles des Schlägers ist ein gleichfalls
mit ihm aus einem Stück bestehender vorragender Arm 45 angebracht. Dieser Arm ist
gleichfalls aus der allgemeinen Ebene des Schlägers heraus geneigt, und zwar in
entgegengesetzter Richtung wie der untere Arm 4o. Außerdem ist das freie Ende dieses
oberen Armes bei 46 nach abwärts umgebogen, wie aus Abb. 2 ersichtlich. Während
der Mischvorgänge erzeugt dieser obere Arm einen nach abwärts gerichteten Druck
auf die zu mischenden Stoffe, um diese innerhalb der Bewegungsbahn des unteren Armes
und des Hauptteiles des Schlägers zu erhalten. Gleichzeitig erteilt der untere Arm
den Stoffen in dem Gefäß einen nach aufwärts gerichteten Druck, was eine sehr gute
Mischwirkung zur Folge hat.