DE507272C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen

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DE507272C
DE507272C DEP60503D DEP0060503D DE507272C DE 507272 C DE507272 C DE 507272C DE P60503 D DEP60503 D DE P60503D DE P0060503 D DEP0060503 D DE P0060503D DE 507272 C DE507272 C DE 507272C
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Germany
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container
air
rinsing liquid
bottle
cleaning
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Application number
DEP60503D
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English (en)
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PARFUMERIE BOURJOIS WERTHEIMER
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PARFUMERIE BOURJOIS WERTHEIMER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen Es sind Maschinen zum Reinigen von Flaschen o. dgl. mittels einer unter Druck stehenden Flüssigkeit bekannt, wobei die Spülflüssigkeit den Flaschen o. dgl. zugeführt wird. Es sind auch schon Reinigungsvorrichtungen für Flaschen o. dgl. vorgeschlagen worden, bei denen durch Aufsetzen der Gefäße auf den Spültisch das Öffnen der Ventile für die Flüssigkeit und der Druckluft selbsttätig eintritt.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Maschine zum Reinigen von Flaschen o. dgl. im wesentlichen dadurch, daß Einrichtungen getroffen sind, durch welche eine abgeschlossene Menge Reinigungsflüssigkeit durch Druckluft zunächst in die Flasche geführt wird, worauf dann nach Erschöpfung dieser Reinigungsflüssigkeit die' Druckluft selbst durch die gereinigte Flasche hindurchströmt, um letztere zu trocknen.
  • Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt dieselbe im senkrechten Schnitt.
  • Abb. a ist ein Schnitt durch den oberen Teil der Vorrichtung nach Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt durch den unteren Teil. Abb..I zeigt ein Luftventil im Schnitt. Die Spül- und Reinigungsvorrichtung besteht aus einem Behälter i, der in dem oberen Teil des Gestelles z angeordnet ist und durch dessen Boden ein Rohr 3 hindurchgeht, welches in dem Behälter durch ein Rohr mit oberen Austrittsöffnungen q. verlängert ist. Im Innern des Behälters i ist senkrecht verstellbar ein Tisch 5 mit Durchbrechung G zum Durchtritt des Rohres 3' angeordnet. Der Tisch trägt einen Arm 7, der senkrecht in einem Führungsauge 8 gleitet und bei 9 am Ende eines Hebels io befestigt ist. Der Hebel trägt einen Zapfen i i, der in einer feststehenden Kulisse sich bewegt. Am Ende des Hebels ist eine Zugfeder 12 befestigt. Der Hebel io hebt und senkt die Stellstange 13 eines Hahnes 1d., der durch Öffnen und Schließen die Verbindung einer Druckleitung 15 mit der Leitung 16 herstellt.
  • Wenn der Tisch 5 in der gestrichelt dargestellten Hochlage der Abb. i sich befindet, ist der Hahn 1I geschlossen.
  • Setzt man auf den Tisch 5 eine Flasche A mit nach unten gerichtetem Flaschenhals über das Rohr 3', so senkt sich der Tisch 5 infolge des Gewichtes der daraufruhenden Flasche, und der Hahn 14 öffnet sich, so daß Druckluft aus der Leitung 15 in die Leitung 16 übertritt.
  • Das Rohr 3, dessen oberes Ende 3' mit Spritzöffnungen 4 versehen ist, mündet in das Innere der Flasche A und taucht mit seinem unteren Ende in den dicht verschlossenen Behälter 17. Der Behälter 17 liegt innerhalb eines. Behälters 18,. der mit Flüssigkeit ig (Wasser, Alkohol, Säure o. dgl.) zum Spülen der Flasche gefüllt ist. Der Deckel 21 des Behälters 17, der eine gewisse Dicke besitzt, ist mit einer Füllvorrichtung ausgestattet, bestehend aus einer oben' offenen Hülse 2o, welche in dem Deckel verstellbar ist.
  • Am unteren Ende der Hülse 2o sind eine oder zwei Öffnungen 22 angebracht, die, wenn die Hülse infolge ihres Gewichtes und des Gewichtes der Flüssigkeit im Behälter 18 (Abb. 3) sich senkt, der Flüssigkeit des Behälters 18 gestattet, in den Behälter 17 überzutreten und ihn vollständig zu füllen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die zu reinigende Flasche A wird auf den liebbaren Tisch 5 aufgesetzt, der in die Tieflage übergeht. In dieser Lage tritt, wie oben gezeigt wurde, Kompressionsluft in die Leitung 16. Diese dringt durch die Rohrumbiegung 23 in den Behälter 17 und mündet unterhalb der beweglichen Hülse 2o, die infolge des Luftdruckes gehoben ist und deren üffnungen 22 durch den Deckel 21 verdeckt sind. Die Druckluft tritt weiter durch das Rohr 16-23 ein, drückt die in dem Behälter 17 befindliche Flüssigkeit durch das Steigrohr 3 durch die Öffnungen d. in die Flasche und bewirkt die Spülung. Da die Druckluft durch das Rohr 16-23 weiter in den Behälter 17 übertritt und dieser sich mit Flüssigkeit nicht füllen kann, da die Hülse 2o durch die Druckluft in der Hochlage gehalten wird, tritt Druckluft durch das Rohr 3 in die Flasche A und trocknet sie aus. Sämtliche Spülflüssigkeit ist durch die Flasche hindurchgegangen und durch deren Hals und durch die Aussparung 6 auf den Boden des Behälters i gelangt, aus dem sie durch die Leitung 2..1. in den Behälter 18 übertritt. Es geht somit keine Spülflüssigkeit verloren.
  • Sobald die Reinigung und die Trocknung der Flasche beendet sind, nimmt man letztere ab. Infolgedessen hebt sich der Tisch selbsttätig. Der Drucklufteintritt in das Rohr 16-23 wird bei 14 abgestellt, und da die Hülse 2o nicht mehr durch die Druckluft gehoben wird, fällt sie infolge ihres EigengeWichtes und des Gewichtes der Flüssigkeit im Behälter 18 nach unten. Der Behälter 17 füllt sich von neuem. Der Apparat ist wieder arbeitsbereit.
  • Beim Füllen des Behälters 17 mit der Flüssigkeit des Behälters 18 muß die in diesem Behälter enthaltene Luft nach außen treten können. Die in dem Behälter 17 befindliche Luft tritt durch eine enge Öffnung 25 des Rohres 16 von so kleinem Durchmesser, daß sie die Arbeitsweise der Vorrichtung beim Eintritt der Druckluft durch das Rohr r6-23 nicht hindert. Aus dem Rohr 16 geht die aus dem Behälter 1 7 kommende Luft in das Gehäuse 26 eines Kolbenventils, welches auf die Leitung 27 aufgesetzt ist und die Rohre 16 und 3 miteinander verbindet. Innerhalb des Zylindergehäuses 26 trifft die Luft auf den Kolben 28, der Öffnungen 29 trägt. Der Druck der Luft genügt nicht, um den Kolben 28 zu heben, und sie tritt durch die öffnungen 29 des Kolbens und durch die Öffnung 30 des Kol;benzyliiiders 26 nach außen. Wenn jedoch die Druckluft in das Rohr 16 behufs Spülung der Flasche übertritt und gleichzeitig durch die Leitung 27 geht, hebt sie infolgedessen den Kolben 28. Dieser legt sich an die Decke des Zylinders 26 und verhindert dadurch die Verbindung zwischen den Öffnungen 29 und der Öffnung 30 und damit den Austritt der Luft durch das Ventil 26. `Nenn die Leitung 16 dagegen gesperrt ist. fällt der Kolben 28 durch sein Eigengewicht herab und legt sich auf das obere Ende der Anschlagstange 31, wie Abb. 4. zeigt.
  • Die Kulisse i i und die Feder i2 gestatten die Veränderung des Hubes des beweglichen Tisches 5 und damit das Spülen tieferer Flaschen. Auf die Verbindungsleitung 27 der Rohre 16 und 3 ist ein Hahn 32 aufgesetzt zum Einspritzen einer Mischung von Luft und Flüssigkeit, die auf die Wände der Flasche auftrifft, wenn es sich um die Reinigung kleiner Flaschen handelt, denn in diesem Falle würde die eingespritzte Flüssigkeit die Flasche vollkommen ausfüllen und einfach aus deren Hals wieder abfließen, ohne, wenn der Hahn 32 nicht geöffnet würde, eine Wirbelung der Reinigungsflüssigkeit zu veranlassen.
  • Eine Spülanlage entsprechend der Erfindung kann aus einer Reihe nebeneinander angeordneter derartiger Einrichtungen bestehen, zum Zwecke, eine größere Anzahl von Flaschen gleichzeitig zu reinigen. Es können auch mehrere Spülvorrichtungen gleichzeitig nebeneinander benutzt werden, uni eine Flasche zunächst mit einer ersten Flüssigkeit, z. B. mit Wasser, und hierauf mit einer anderen (Säure, Alkohol u. dgl.) zu reinigen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Reinigen von Flaschen mittels einer Spülflüssigkeit und eines Druckmittels, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einem Behälter (17) abgeschlossene Menge Reinigungsflüssigkeit durch ein gas- oder dampfförmiges Druckmittel in den zu reinigenden Behälter gedrückt wird, worauf nach Entleerung des Behälters die nachströmende Gas- oder Dampfmenge den Behälter trocknet.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spülflüssigkeit aufnehmende Behälter (17) mit einer Füllvorrichtung für die Spülflüssigkeit versehen ist, die aus einer im Deckel (2.1.) des Behälters (17) verschiebbaren Hiilce (2o) besteht, welche mit Austrittsöffnungen (22) versehen ist und durch das Druckmittel in die Verschlußlage gebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertritt der Druckflüssigkeit von Hand oder selbsttätig durch Aufsetzen der Flasche auf den Spültisch in an sich bekannter Weise erfolgt. q..
  4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Luftventil (25) o. dgl. zum Austritt der Luft aus dem die Spülflüssigkeit aufnehmenden Behälter (17.) während der Neufüllung des letzteren vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsvorrichtung für die Luft aus dem Spülbehälter (17) aus einem Zylinder (26) besteht, in welchem ein beweglicher Kolben (29) angeordnet ist, welcher normal die Luft nach außen entweichen läßt, aber bei steigendem Druck sich hebt und den Austritt sperrt.
DEP60503D 1929-03-29 1929-06-08 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen Expired DE507272C (de)

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