DE50850C - Drehschieber für Gasmaschinen mit einem oder mehreren Arbeitscylindern - Google Patents

Drehschieber für Gasmaschinen mit einem oder mehreren Arbeitscylindern

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Publication number
DE50850C
DE50850C DENDAT50850D DE50850DA DE50850C DE 50850 C DE50850 C DE 50850C DE NDAT50850 D DENDAT50850 D DE NDAT50850D DE 50850D A DE50850D A DE 50850DA DE 50850 C DE50850 C DE 50850C
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DE
Germany
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slide
gas engines
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rotary valve
valve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50850D
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English (en)
Original Assignee
J. FRIEDRICH HEY in Strafsburg, Elsafs
Publication of DE50850C publication Critical patent/DE50850C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen beständig sich drehenden Einlafsschieber für Gasmotoren, bei welchem die Gefahr des Festsetzens ausgeschlossen ist. Ein solcher Schieber kann infolge der eigenthümlichen Anordnung der Kanäle desselben zur Steuerung eines oder mehrerer Cylinder benutzt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Schieber mit den benachbarten, in Frage kommenden Theilen dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι den Schieber im Längsschnitt; die Fig. 2 und 3 zeigen hingegen Schnitte nach den Linien x-x und y-y der Fig. 1.
Der Schieber a ■ hat die Form eines Hohlcylinders und wird durch eine von der Kurbelwelle aus beständig in Drehung versetzte Stange b angetrieben. Der Schieber ist in einem cylindrischen Gehäuse c gelagert und wird durch Flantsche a1 al verhindert, in achsialer Richtung sich zu verschieben. Der eine dieser Flantsche ist verstellbar, um einen etwaigen Verschleifs ausgleichen zu können. Das Gehäuse c besteht aus zwei Hälften, deren' eine mit dem Maschinengestell fest verbunden ist; die andere wird nur durch Federdruck gegen die feststehende Hälfte geprefst. Man kann entweder, wie in der Zeichnung' dargestellt, nur zwei Federn und ein Scharnier benutzen , man kann aber auch mehr oder weniger Federn anwenden und das Scharnier durch irgend eine andere geeignete Vorrichtung ersetzen. Man kann z. B. mittelst einer Prismenführung veranlassen, dafs die bewegliche Hälfte sich nur in einer Richtung senkrecht zur Schieberachse bewegen kann.
Am Umfang des Schiebers ist eine Anzahl von Oeffnungen angeordnet, durch welche das Explosionsgemenge hindurchström t.
Bei dem dargestellten, für einen zweicylindrigen Motor geeigneten Schieber ist in der Mitte desselben — gleichmäfsig am Umfange vertheilt — eine Anzahl von Oeffnungen a2 angeordnet. Die Länge dieser Oeffnungen entspricht einer in der Höhlung der festen Gehäusehälfte angeordneten Aussparung c\ in die der Zuflufskanal d für das Gemenge einmündet, welches aus dem durch das Ventil e eintretenden Gase und der durch den Stutzen y eingesaugten Luft sich bildet. Die Aussparung c1 umschliefst einen solchen Theil des Schieberumfanges, dafs der Kanal d fortwährend mit dem Hohlraum des Schiebers in Verbindung steht. Nahe den Enden des· Schiebers sind zwei Oeffnungen as angeordnet, deren Länge der Form der zu den Cylindern g führenden Kanäle h entspricht. Diese Oeffnungen sind nun in der Bewegungsrichtung des Schiebers derart gegen einander versetzt und die Ausdehnung derselben in dieser Richtung derart bemessen, dafs bei ununterbrochener Drehung des Schiebers nur während des betreffenden Saugespieles die zu den Cylindern führenden Kanäle geöffnet sind. Die Anordnung dieser Kanäle wird eine andere, je nachdem man den Motor mit nur einem oder mehreren Cylindern ausrüsten will.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rotirender Einlafsschieber für Gasmotoren, bestehend aus einem Hohlcylinder (a), welcher in einem zweitheiligen Gehäuse (c) gelagert ist, dessen eine Hälfte nur durch Federkraft gegen die andere geprefst wird, um ein Festsetzen des Schiebers zu verhüten, wobei dieser Schieber als Steuerungsorgan mehrerer Cylinder benutzt werden kann, indem der Hohlraum desselben einerseits durch eine Anzahl gleichmäfsig am Umfang vertheilter Oeffnungen (a2) fortwährend mit dem Zuführkanal (d) in Verbindung steht, andererseits mit den zu den Cylindern (g) führenden Kanälen (h) nur während des Ansaugens durch — in der Bewegungsrichtung des Schiebers gegen einander versetzte — Oeffnungen (a3) communicirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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