DE512594C - Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden - Google Patents
Abziehvorrichtung, insbesondere fuer ParkettfussboedenInfo
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- DE512594C DE512594C DEV23833D DEV0023833D DE512594C DE 512594 C DE512594 C DE 512594C DE V23833 D DEV23833 D DE V23833D DE V0023833 D DEV0023833 D DE V0023833D DE 512594 C DE512594 C DE 512594C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/18—Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like
- B24B7/188—Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like with cylinder- or belt-type tools
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Description
Die Erfindung betrifft eine insbesondere zum Abziehen von Parkettfußböden geeignete
Abziehvorrichtung mit an schwenkbaren Hebeln gelagerten Gleitrollen und nach vorn geneigten
Ziehklingen.
Bei den bekannten Abziehvorrichtungen dieser Art muß das zum Abheben der Ziehklingen
vom Fußboden erforderliche Umlegen der die Gleitrollen tragenden Hebel mittels einer von Hand zu bedienenden Steuervorrichtung,
z. B. mittels einer Zugschnur, vorgenommen werden, wodurch die Bedienung der Abziehvorrichtung erschwert wird.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil »5 der bekannten Abziehvorrichtungen dadurch
behoben, daß eine Sperrvorrichtung angeordnet ist, die aus einarmigen, an ihren freien
Enden die Gleitrollen tragenden Hebein besteht und dazu dient, die Ziehklingen beim
Rückzuge der Vorrichtung selbsttätig von der Arbeitsfläche abzuheben.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt und
Abb. ι einen Längsschnitt und
Abb. 2 einen Querschnitt der Abziehvorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einem ziemlich schweren, zweckmäßig geteilten Rahmen
1, der mit einer drehbar befestigten Muffe 2 zur Aufnahme eines Stieles 3 versehen
ist. Der untere hohle Teil des Rahmens dient zur Aufnahme einer Anzahl von Ziehklingen
4, die in geeigneter Weise, z. B. mittels zweier winkelförmigen Leisten 5 und zweier Schraubenbolzen 6, zwischen eine entsprechende
Anzahl von Gummipolstern 7 eingespannt sind. Die Querschnittsform der Gummipolster 7 ist derart gewählt, daß die
Ziehklingen 4 in der Arbeitsrichtung in derselben Weise geneigt sind, wie dies bei einer
von Hand geführten Ziehklinge der Fall ist. Nach erfolgter Einspannung sämtlicher Ziehklingen
4 wird die von ihnen den Gummipolstern 7, den Winkelleisten 5 und den
Schraubenbolzen 6 gebildete Einheit in den Hohlraum des Rahmens 1 eingeführt, mit den
waagerechten Flanschen der beiden Winkelleisten 5 auf zwei schulterförmige Vorsprünge
8 des Rahmens 1 aufgelegt und mittels Klemmschrauben 9 gesichert.
• In den Seiten wänden des Rahmens 1 sind innen je zwei sektorförmige Aussparungen 10 vorgesehen, in denen um einen Zapfen 11 je ein Stützarm 12 begrenzt schwenkbar ist. Sämtliche vier Stützarme sind durch ein nicht gezeichnetes Rahmengestell verbunden, um ein gleichmäßiges Rück- und Vorbewegen der Stützarme und somit ein gleichmäßiges Abheben der Vorrichtung zu gewähren. Das untere freie Ende jedes dieser Stützarme 12 trägt einen Zapfen 13, auf dem ein mit einem Gummireifen versehenes Rad 14 frei drehbar ist. Wird die Abziehvorrichtung mittels des Stieles 3 in der Arbeits-, d. h. in der Faserrichtung des Holzes vorgestoßen, so knicken die Stützarme 12 der Räder 14 so weit nach hinten tim (s; die strichpunktierte Lage nach
• In den Seiten wänden des Rahmens 1 sind innen je zwei sektorförmige Aussparungen 10 vorgesehen, in denen um einen Zapfen 11 je ein Stützarm 12 begrenzt schwenkbar ist. Sämtliche vier Stützarme sind durch ein nicht gezeichnetes Rahmengestell verbunden, um ein gleichmäßiges Rück- und Vorbewegen der Stützarme und somit ein gleichmäßiges Abheben der Vorrichtung zu gewähren. Das untere freie Ende jedes dieser Stützarme 12 trägt einen Zapfen 13, auf dem ein mit einem Gummireifen versehenes Rad 14 frei drehbar ist. Wird die Abziehvorrichtung mittels des Stieles 3 in der Arbeits-, d. h. in der Faserrichtung des Holzes vorgestoßen, so knicken die Stützarme 12 der Räder 14 so weit nach hinten tim (s; die strichpunktierte Lage nach
Abb. ι), daß die unteren, mit einem Grat versehenen
Kanten der Ziehklingen 4 sich auf die zu bearbeitende Fläche auflegen und
beim weiteren Vorschub der Vorrichtung genau wie eine von Hand geführte Ziehklinge
zur Wirkung kommen. Wird jedoch nach Beendigung des Vorschubes die Vorrichtung
wieder zurückgezogen, so nehmen die Stützarme 12 mit den Rädern 14 infolge der Reibung
der Radreifen auf dem Boden die in Abb. ι voll gezeichnete Lage wieder ein und
heben hierdurch die ganze Vorrichtung so weit vom Boden ab, daß die unteren Kanten
der Ziehklingen 4 nicht mehr mit der zu bearbeitenden Fläche in Berührung stehen.
Durch ebenfalls nicht gezeichnete Zugoder Druckfedern zwischen dem Rahmenkasten
ι und dem Rahmengestell der Stützarme kann die Rückkehr der Stützarme 12
ao und ihrer Räder 14 in die zum wirkungslosen Rückzug der Vorrichtung erforderliche Lage
unterstützt und gesichert werden. Eine an der Stirnwand des Rahmens 1 befestigte
Bürste 15 dient dazu, die abzuziehende Fläche
während des Vorschubes der Vorrichtung unmittelbar vor den Ziehklingen 4 reinzufegen
und hierdurch deren ordnungsmäßige Wirkung zu unterstützen.
Die Vorrichtung kann auch in Gestalt eines Handhobels ausgeführt werden, um sie
an Stelle einer Ziehklinge ganz allgemein in Tischlerei- oder ähnlichen Betrieben verwenden
zu können. In diesem Hobel nehmen alsdann die Ziehklingen genau dieselbe Lage ein wie in dem Rahmen 1.
Schließlich könnte die Erfindung auch noch in der Weise ausgeführt werden, daß
zwei Vorrichtungen der oben beschriebenen Art derart zwangläufig miteinander gekuppelt
sind, daß beim Vorschub der einen Vorrichtung die Ziehklingen der anderen selbsttätig
abgehoben werden und umgekehrt. Die Arbeitsleistung der in diesem Falle zweckmäßig
motorisch angetriebenen Einrichtung wird hierdurch wesentlich erhöht.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Abziehvorrichtung, insbesondere für Parkettfußböden, mit an schwenkbaren Hebeln gelagerten Gleitrollen und nach vorn geneigten Ziehklingen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung (12, 14) angeordnet ist zwecks selbsttätigen Abhebens der Ziehklingen (4) von der Arbeitsfläche beim Rückzuge der Vorrichtung.
- 2. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einarmigen Hebeln (12) besteht, an deren freiem Ende die Gleitrollen (14) angeordnet sind.
- 3. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (10) für die Hebel (12) in den Rahmenwänden sektorförmig ausgebildet sind zwecks Begrenzung ihrer Schwenkbarkeit nach beiden Richtungen hin.
- 4. Abziehvorrichtung nach Anspruch r bis 3 mit in beiden Arbeitsrichtungen wirksamen Ziehklingen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinstimmende, je nur in einer Arbeitsrichtung wirksame Abziehvorrichtungen derart zwangläufig miteinander gekuppelt sind, daß beim Vorschub der einen Vorrichtung die Ziehklingen der anderen selbsttätig abgehoben werden und umgekehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23833D DE512594C (de) | 1928-04-28 | 1928-04-28 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
| DEV24997D DE521057C (de) | 1928-04-28 | 1928-04-28 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
| DE1930537248D DE537248C (de) | 1928-04-28 | 1930-08-15 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23833D DE512594C (de) | 1928-04-28 | 1928-04-28 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512594C true DE512594C (de) | 1930-11-14 |
Family
ID=7580789
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV23833D Expired DE512594C (de) | 1928-04-28 | 1928-04-28 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
| DE1930537248D Expired DE537248C (de) | 1928-04-28 | 1930-08-15 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537248D Expired DE537248C (de) | 1928-04-28 | 1930-08-15 | Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE512594C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919197C (de) * | 1951-06-17 | 1954-10-14 | Karl Stelzl | Hobelmaschine, insbesondere fuer Fussboedenbearbeitung |
-
1928
- 1928-04-28 DE DEV23833D patent/DE512594C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-08-15 DE DE1930537248D patent/DE537248C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919197C (de) * | 1951-06-17 | 1954-10-14 | Karl Stelzl | Hobelmaschine, insbesondere fuer Fussboedenbearbeitung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE537248C (de) | 1931-10-31 |
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