DE523801C - Erzeugung von Chromaten aus aetznatronhaltigen Chromatlaugen - Google Patents

Erzeugung von Chromaten aus aetznatronhaltigen Chromatlaugen

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DE523801C
DE523801C DEH118877D DEH0118877D DE523801C DE 523801 C DE523801 C DE 523801C DE H118877 D DEH118877 D DE H118877D DE H0118877 D DEH0118877 D DE H0118877D DE 523801 C DE523801 C DE 523801C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/14Chromates; Bichromates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

  • Erzeugung von Chromaten aus ätznatronhaltigen Chromatlaugen Man hat bereits vorgeschlagen, 1N atriumchromat durch fraktionierte Kristallisation zu reinigen, d. h. ein an sich bereits technisch reines Produkt weiterzureinigen.
  • Gemäß der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, Lösungen von Natriumchromat, die beträchtliche Mengen von Natronlauge enthalten, durch Auskristallisierung in ihre Bestandteile zu zerlegen. Da die Löslichkeiten beider Stoffe bekanntlich sehr groß sind, «-ar nicht zu erwarten, daß man durch fraktionierte Kristallisation eine praktisch völlige Trennung beider würde erzielen können. Es hat sich nun aber überraschenderweise gezeigt, daß sich unter geeigneten Konzentrationsverhältnissen der fraktioniert zu kristallisierenden Laugen zunächst ein reines Natriumchromat und durch nachfolgende Erhöhung der Konzentration ein natronlaugehaltiges Natriumchromat neben praktisch chromfreier Natronlauge erzielen läßt, wobei dann das letztere beispielsweise durch Auflösen in der Ausgangslösung seinerseits in Natriumchromat und Natronlauge getrennt wird.
  • Enthält eine Lauge beispielsweise gleiche Mengen Chromoxyd in Form von Natr iumchromat, wie freie Natronlauge, so scheidet sich aus Lösungen, die auf etwa r5°/" freie :'\' atronlauge eingestellt sind, beim Ablciihlen auf o° C oder noch weiter auf etwa - ro° C ein N atriumchrornat ab, das nur etwa r bis 2°j" freie NaOH enthält.
  • Die abfiltrierte Lauge enthält aber noch erhebliche Mengen an Chromat.
  • Wird diese Lauge derart weiterkon7entrfiert, daß sie etwa 3,5 bis d.5"/" Na 01-1 enthält, so scheidet sich beim Abkühlen wie oben ein Salz aus, das r r bis 1q."/" Chromoxyd und 2o bis all" NaOH enthält, während die abfiltrierte Lauge neben 35 bis q.5"/" NaOH nur noch etwa i,3"/" Chromoxyd enthält; diese Lauge kann entweder auf chemischem Wege weitergereinigt oder zweckmäßig in dieser Zusammensetzung für neue Aufschlüsse verwandt werden.
  • Da das vorhin erwähnte stark natronlaugehaltige Salz in der Ausgangslösung gelöst werden kann, ergibt sich eine einfache Möglichkeit, um eine außerordentlich weitgehende Trennung von Natriumchromat und Natronlauge zu erzielen.
  • Selbstverständlich kann die Erzielung von Lösungen der jeweils geeigneten Kon7entration sowohl durch Eindampfen wie durch entsprechende Führung des Lösebetriebes erfolgen.
  • Das Verfahren ist selbstverständlich auch zur Aufarbeitung solcher Laugen geeignet, die nicht aus Erzaufschließung stammen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCIl ; Verfahren zur Erzeugung von Chromaten aus natronhaltigen Laugen, gekennzeichnet dadurch, daß die Laugen zunächst auf 15 bis 25 Gewichtsprozent NaOH konzentriert und nach dem Auskristallisieren des zuerst ausfallenden Chromates auf 35 bis 4.5 Gewichtsprozent Na01T weiterkonzentriert «-erden, worauf ein natronlaugehaltiges Chromat kristallisiert, das gegebenenfalls den Ausgangslösungen wieder zugeführt wird.
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