DE525603C - Klemmschelle zum Abdichten von Schlaeuchen oder Rohren - Google Patents

Klemmschelle zum Abdichten von Schlaeuchen oder Rohren

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DE525603C
DE525603C DEP53506D DEP0053506D DE525603C DE 525603 C DE525603 C DE 525603C DE P53506 D DEP53506 D DE P53506D DE P0053506 D DEP0053506 D DE P0053506D DE 525603 C DE525603 C DE 525603C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/04Hose-clips tightened by tangentially-arranged threaded pin and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Klemmschelle zum Abdichten von Schläuchen oder Rohren mittels elastischen Stahlbandes, das durch Schraube und Mutter gespannt wird und bei der das spiralförmig gewickelte federnde Band mit einem Widerlager für die Befestigungsmutter und bei größerer Bandbreite mit einem an den Rändern allseitig begrenzten Schlitz versehen ist, durch welchen das Widerlager für die Befestigungsmutter hindurchgreift.
Von den bekannten Klemmschellen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß das an dem inneren Bandende angeordnete Widerlager für die Spannvorrichtung in an sich bekannter Weise in einem gewissen Abstande vom Bandende und auf der dem Schlauch abgekehrten Fläche des Bandes sitzt.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Festklemmen und Abdichten von Schläuchen oder Rohren, bei welchen das Widerlager oder das Gelenkstück für die Schraube in einem gewissen Abstand vom Bandende angebracht ist, sitzt das in ein gestrecktes Band eingehängte Widerlager auf der Unterfläche des Bandes, was den Nachteil zur Folge hat, daß dadurch nicht nur der Schlauch leicht verletzt wird, sondern daß hier auch ein schädlicher Hohlraum entsteht, durch welchen das in der Schlauch- oder Rohrleitung befindliche Betriebsmittel an derjenigen Stelle, die abgedichtet werden soll, so aber nicht völlig abgedichtet werden kann, austritt. Anderseits wird bei diesen Vorrichtungen durch die oben durch das Band hindurchgreifende Nase ein zweimaliges Herumlegen des Bandes um den Schlauch verhindert. Da das Band so nur einmal gewickelt werden kann, tritt dort beim Anspannen desselben im Widerlager eine Kippneigung auf, die das Auftreten schädlicher Hohlräume noch in ganz besonderem Maße begünstigt. Da die Löcher des Bandes, in welche das Widerlager von unten eingehängt wird, beim Anspannen der Spannmutter über die aus dem Band vorstehende Nase des Widerlagers eingreifen können, wobei die Nase aus ihrer Lage gezogen wird, verliert das Widerlager seinen Halt und geht beim Weiterspannen mit, so daß das Band weder gespannt noch gehalten wird.
Es sind auch Vorrichtungen zum Festklemmen von Schläuchen bekannt, bei welchen das spiralförmig gewickelte federnde Band mit einem an den Rändern allseitig begrenzten Schlitz versehen ist, durch welchen das Widerlager für die Befestigungsmutter hindurchgreift. Auch bei diesen Vorrichtungen wird das abzudichtende Rohr nicht auf dem ganzen Umfange umfaßt, denn auch hier ist an der Befestigungsstelle der Bandenden nur eine einfache Wandstärke vorhanden, und das schmale, durch den Schlitz des Bandes greifende Bandende gelangt beim Festziehen des Bandes nicht so weit, daß der Schlitz ausge- 6g füllt wird, so daß dort eine gefährliche, das Rohr nicht abdichtende offene Stelle frei bleibt.
Beim Erfindungsgegenstand werden diese Übelstände dadurch- beseitigt, daß das an dem inneren Bandende angeordnete Widerlager für die Spannvorrichtung in an sich bekannter Weise in einem gewissen Abstand vom Bandende sitzt und auf der dem Schlauch abgekehrten Fläche des Bandes angeordnet ist und so von der äußeren Spiralwindung überdeckt wird. Auf diese Weise wird beim Anspannen des Bandes das Widerlager verhindert, zu kippen, und bei größerer Bandbreite der Schlitz oder die Schiitze, durch welche das Widerlager hindurchtritt, durch das überstehende innere Bandende völlig verdeckt und dicht abgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist die Klemmschelle in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. 1 dieselbe in einer Seitenansicht, gelöst, Abb. 2 in ihrer Anwendung an einem Schlauch befestigt, Abb. 3 eine Draufsicht dazu, Abb. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel mit breiterem Stahlband in seiner Anwendung im Schnitt und Abb. 5 eine Draufsicht dazu.
Die Klemmschelle besteht in dem in den Abb. ι bis 3 gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem um den zu befestigenden oder abzudichtenden Schlauch 1 oder um das abzudichtende Rohr zu legenden elastischen, spiralförmig gewickelten Stahlband 2. An dem einen Ende dieses spiralförmig gewundenen federnden Stahlbandes 2 ist oben ein Scharnier 3 befestigt, an welches das Befestigungsmittel, im gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Schraube 4, um einen Stift oder Bolzen 5 schwenkbar angelenkt ist mit einer das Anspannen bewirkenden Mutter 6. In einem gewissen Abstand vom inneren Bandende, auf der oberen Bandfläche der inneren Bandwindung bzw. auf der dem Schlauch abgekehrten Fläche des Bandes, ist ein für die Spannmutter 6 und deren Unterlegplatte oder -scheibe 7 dienendes gabelförmiges Widerlager 8 befestigt, welches von der äußeren Spiralwindung überdeckt wird. Die um das am anderen Bandende befestigte Scharniers schwenkbare Schraube 4 wird nun zwischen die Arme der Gabel 8 gelegt und dann die Spannmutter 6 angezogen und das Stahlband gleichmäßig auf den Umfang des abzudichtenden Schlauches oder Rohres 1 festgespannt. In den dargestellten Ausführungsbeispielen besteht die Unterlage 7 für die Spannmutter 6 aus einer Platte mit seitlich umgebogenen Rändern 7', welche ein seitliches Verschieben der Schraube verhindern. Einem Ausweichen der Befestigungsschraube 4 nach oben wird vorgebeugt durch je eine an den hinteren Rändern der Gabelarme 8 oben vorspringende Nase 10.
Um die spiralförmig gewundene federnde Klemmschelle besonders zum Abdichten größerer schadhafter Stellen von Rohren verwenden zu können, und um durch eine Tülle miteinander verbundene Schlauchenden abzudichten, kann die Schelle, wie Abb. 4 und 5 zeigen, in besonderer Breite hergestellt werden. Hierbei ist das federnde Schellenband mit einem Schlitz 11 versehen, durch welchen dann entweder, wie aus der Zeichnung ersichtlich, das an dem inneren Bandende angeordnete Widerlager 8 für die Spannvorrichtung, das in einem gewissen Abstande vom Bandende auf der dem Schlauch abgekehrten Fläche des Bandes sitzt, oder das sonst genau so angeordnete Gelenkstück 3 der Spannschraube 4 hindurchtritt, so daß das Band den abzudichtenden Körper auf dem ganzen Umfange doppelt und an seinen Enden sich ohne Bildung von Zwischenräumen an den abzudichtenden Körper dichtschließend anschmiegt, selbst dann, wenn das Rohr unrund ist bzw. eine ■ andere als eine kreisförmige Querschnittsform besitzt, so daß auf alle Fälle eine vollkommen gesicherte Abdichtung herbeigeführt wird. Da das Widerlager 8 oder, je nach Anordnung, das durch den Schlitz 11 des Bandes 2 greifende Gelenkstück 3 durch den Druck der äußeren Spiralwindung des Bandes, durch welches es überzogen ist, sich dicht an den abzudichtenden Körper anschmiegen kann, wird die sonst durch das Anziehen der Spannung bestehende Kippneigung aufgehoben und die Bildung sonst auftretender schädlicher Hohlräume gänzlich vermieden. Bei der Befestigung braucht die aus dem spiralförmig gewickelten Stahlband 2 bestehende federnde Bandschelle nur um den Schlauch oder das Rohr gewickelt zu werden, worauf dann die scharnierartig angelenkte Spannschraube 4 zwischen das am anderen Bandende angebrachte gegabelte Widerlager 8 gelegt und darauf die Spannmutter 6 angezogen wird.
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Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Klemmschelle zum Abdichten von Schläuchen oder Rohren mittels elastischen, spiralig gewickelten, federnden Stahlbandes, das durch Schraube und Mutter gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem inneren Bandende angeordnete Widerlager für die Spannvorrichtung in an sich bekannter Weise in einem gewissen Abstande vom Bandende und auf der dem Schlauch abgekehrtenFläche des Bandes sitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP53506D 1926-08-31 1926-08-31 Klemmschelle zum Abdichten von Schlaeuchen oder Rohren Expired DE525603C (de)

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DE525603C true DE525603C (de) 1931-05-26

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DEP53506D Expired DE525603C (de) 1926-08-31 1926-08-31 Klemmschelle zum Abdichten von Schlaeuchen oder Rohren

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