DE525862C - Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten - Google Patents

Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten

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DE525862C
DE525862C DER78713D DER0078713D DE525862C DE 525862 C DE525862 C DE 525862C DE R78713 D DER78713 D DE R78713D DE R0078713 D DER0078713 D DE R0078713D DE 525862 C DE525862 C DE 525862C
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Description

  • Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten, die durch einen in einen Fahrkarteneinführungsschlitz hineinragenden, von der Fahrkarte beim Einführen mitzunehmenden Anschlag elektromagnetisch steuerbar ist.
  • Bei den bekannten Loch- und Stempeleinrichtungen kehrt der von der Fahrkarte beim Einführen in den Fahrkartenschlitz mitgenommene Anschlag erst dann wieder in seine Ruhelage zurück, wenn die Fahrkarte nach vollzogener Kennzeichnung oder Entwertung aus dem Fahrkartenschlitz herausgezogen wird. Hierfür benötigt der Anschlag eine gewisse Zeit, die bei sehr starker Inanspruchnahme der Einrichtung, etwa zu den Zeiten der höchsten Verkehrsspitzen, fehlt. Dies kann so weit führen, daß nach Kennzeichnung einer Fahrkarte die nächstfolgende bereits in den Schlitz eingeführt wird, bevor der Anschlag eine Lage erreicht hat, von der aus er die Loch- und Stempeleinrichtung in Tätigkeit zu setzen vermag. Die Fahrkarte wird dann in keiner Weise gekennzeichnet, so daß sie entweder ohne Kennzeichnung in den Verkehr kommt oder von neuem in die Loch-und Stempeleinrichtung eingeführt werden muß, was natürlich für eine glatte Abwicklung des Verkehrs von Nachteil ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die erwähnten Nachteile dadurch ausgeschlossen, daß ein durch Abtrennen eines Randstückes der Fahrkarte gewonnener Raum zur Aufnahme des in seine Ausgangslage zurückkehrenden Anschlages dient und es so ermöglicht, daß der Anschlag bereits in seine Ruhelage zurückgekehrt ist, bevor die zu kennzeichnende Fahrkarte aus dem Apparat herausgezogen wird.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt Fig. i zeigt eine schematische Darstellung der neuen Vorrichtung, Fig. 2 eine Fahrkarte, bei der ein Randstück abgestanzt ist, Fig.3 in Draufsicht einen Kontaktschieber an Stelle des in Fig. i angedeuteten Kontakthebels, Fig. ,4 einen Schnitt nach IV-IV der Fig. 3. Der Elektromagnet i ist an eine Stromquelle 2 angeschlossen, die den in der gezeichneten Stellung an den Kontakten 3 offenen Stromkreis q. speist. Der Anker 5 des Elektromagneten 1 befindet sich am freien Ende des einen Armes eines bei 6 gelagerten doppelarmigen Hebels 7, dessen anderer Arm den bei 8 geführten Stempelkörper 9 trägt. In der Aussparung io der Matrize ii und des Stempelkörpers 9 ruht der eine Arm 12 (Anschlag) des bei 13 gelagerten Winkelhebels 14, an dessen anderem Arm die Kontaktbrücke 15 befestigt ist. Mit 16 und 17 sind Federn bezeichnet, die die Hebel 7 und 1.4 in ihre Ruhelage zurückbringen. Bei 18 befindet sich der Schlitz, in den die zu kennzeichnende Fahrkarte 19 eingeführt wird.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende Bei Einführen der Fahrkarte i9 in den Schlitz 18 wird der Anschlag 12 des Hebels 1.4 mitgenommen, und mittels der Brücke 15 werden die Kontakte 3 des Stromkreises 4. geschlossen, so daß die Spule i Strom führt und durch Anziehen des Ankers 5 den Stempel g gegen die Matrize ii drückt unter Abstanzen eines Randstückes der Fahrkarte ig; sobald das Randstück von der Fahrkarte getrennt und heruntergefallen ist, also während die Fahrkarte noch unter dem Stempel liegt, vermag der Anschlag i2 bereits in seine Ruhelage zurückzukehren. Hierbei wird der Kontakt bei 3 geöffnet, und der Elektromagnet gibt den der Feder 16 folgenden Anker 5 frei, so daß der Stempelkörper g in seine Ausgangsstellung hochgehoben wird.
  • In Fig. 3 ist an Stelle des Kontakthebels 14 der Fig. i ein Kontaktschieber 2o dargestellt, der mittels der Federn 2i und 22 in die gezeichnete Ruhelage gedrückt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten, die durch einen in einen Fahrkarteneinführungsschlitz hineinragenden, von der Fahrkarte beim Einführen mitzunehmenden Anschlag elektromagnetisch steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Abtrennen eines Randstückes der Fahrkarte gewonnener Raum zur Aufnahme des in seine Ausgangslage zurückkehrenden Anschlages dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Raum (23) des abgetrennten Randstückes der Fahrkarte zurückkehrende, unter Federdruck stehende Anschlag zum Öffnen des den Elektromagneten (i) speisenden Stromkreises und damit zur Freigabe des in seine Ruhelage zurückkehrenden Stempelkörpers (g) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag ein Kontakthebel (i4) dient, dessen freier Arm (i2) in der Ruhestellung in einer Ausnehmung (io) von Stempel (g) und Matrize (ii) liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag ein Kontaktschieber (2o) dient, dessen freies Ende in der Ruhestellung in der Ausnehmung (io) von Stempel (g) und Matrize (ii) liegt.
DER78713D 1929-07-21 1929-07-21 Vorrichtung zum Lochen und Stempeln von Fahrkarten Expired DE525862C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2509956A (en) * 1946-11-01 1950-05-30 Conrad H Benoit Power punch
US2601898A (en) * 1949-05-26 1952-07-01 Deltec Inc Film trimming machine
US2607421A (en) * 1947-04-18 1952-08-19 American Perforator Company Perforator control mechanism
DE3618342A1 (de) * 1986-05-30 1987-12-03 Kluessendorf Heinrich H Gmbh Entwertungsvorrichtung

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