DE52611C - Pferdebahnwagenrad - Google Patents
PferdebahnwagenradInfo
- Publication number
- DE52611C DE52611C DENDAT52611D DE52611DA DE52611C DE 52611 C DE52611 C DE 52611C DE NDAT52611 D DENDAT52611 D DE NDAT52611D DE 52611D A DE52611D A DE 52611DA DE 52611 C DE52611 C DE 52611C
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- DE
- Germany
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- horse
- axis
- drawn
- wheel
- segments
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
- B60F1/00—Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor
- B60F1/02—Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor with rail and road wheels on the same axle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
J. BEHRENS in HAMBURG. Pferdebahnwagenrad.
Statt eines festen Spurkranzes ist das cylindrische Rad A des Pferdebahnwagens mit
Segmenten α versehen, die an der Innenfläche des Rades derartig geführt werden, dafs sie
sich nur in radialer Richtung, und zwar innerhalb gewisser Grenzen bewegen können. Durch
eine zweckmäfsig angeordnete Platte al ist ein
seitliches Ausweichen der Segmente α verhindert. Jedes Segment α ist durch eine Zugstange
b mit einem auf der Achse B verschiebbaren Gleitring c verbunden, in dessen Nuth
ein Ring d fafst, welcher mit zwei einander diametral gegenüber sitzenden Zapfen dl versehen
ist. Der Ring d ist durch die am Zapfen dl angreifende Verbindungsstange e mit
dem Hebel f verbunden, welcher sich mit dem Zapfen g dreht. Der Zapfen g dreht sich in
einem am Boden C des Wagens angeordneten Lagerbock. Der Zapfen g1 für den unterhalb
der Achse B liegenden Hebel f bedarf eines Lagerbockes /?, welcher ebenfalls am Boden C
des Wagens befestigt ist. Auf dem Zapfen g bezw. g1 ist ferner der Hebel k festgekeilt, so
dafs beide Hebel f und k sich immer gleichzeitig drehen. An dem Hebel k greift die
Zugstange / an. Um einen centralen Zug ausüben zu können, sind die beiden zusammengehörigen
Zugstangen / durch einen Bolzen Z1 verbunden, in dessen Mitte die vom Wagenführer
(bezw. Kutscher) bethätigte Zugstange η angreift. Zwischenstücke m sichern die Höhenlage
von n. Zwischen der auf der Achse B festsitzenden Scheibe ρ und dem Gleitring
c befindet sich eine Feder q.
Die Feder q drückt den Gleitring c nach
aufsen und daher werden die Segmente α die in Fig. ι durch strichpunktirte Linien angedeutete
Stellung einnehmen, der Wagen also sicher auf den Schienen laufen. Soll der Wagen nun die Schienen verlassen, so wird
der Wagenführer mit Hülfe einer Zugkette oder dergleichen die Zugstange η bethätigen,
wodurch alle Gleitringe c infolge ihrer gegenseitigen Verbindung (s. Fig. 4) entgegen der
Wirkung der Federn q nach innen gezogen werden. Die Zugstangen b müssen folgen
und bewirken das Einziehen der Segmente a, so dafs der Wagen ohne Weiteres das Geleise
verlassen kann. In dieser Stellung verbleiben alle Theile, bis der vom Kutscher bethätigte
Hebel sich selbst überlassen wird, dann kehren alle Theile durch die Wirkung der Federn q wieder in ihre in Fig. 2 dargestellte
Lage zurück.
Die eingedrehte Nuth des Gleitringes c ist breiter als der umfassende Ring d; der letztere
wird sich nun infolge der Wirkung der Feder q gegen die nach der Mitte des Wagens
zugekehrte Kante legen, Fig. 2. Auf diese Weise kann ein einziger Gleitring c auf seiner
Achse B verschoben werden, während sein Umfassungsring d seine Lage nicht verändert
und mithin auch alle übrigen Theile unbeeinflufst bleiben. Diese Eigenschaft ist dann von
Werth, wenn z. B. auf den Schienen ein Stein liegt oder wenn der Wagen eine Curve durchläuft,
in welcher die äufsere Schiene flach ist. Die ganze Anordnung ist daher auch auto-
matisch wirkend, und nur wenn der Wagen die Schienen verlassen soll, hat der Wagenführer
die Zugstange η zu bewegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Pferdebahnwagenrad mit radial verschiebbaren, aber seitlich nicht ausweichbaren, den Spurkranz bildenden Segmenten, gekennzeichnet durch die Stangen b, welche die Segmente mit dem auf der Achse verschiebbaren und mit der Achse sich drehenden Gleitrig c verbinden, welcher Gleitring durch eine Feder q beeinflufst wird, zwecks selbstthätiger Ein- und Ausrückung des Spurkranzes.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52611C true DE52611C (de) |
Family
ID=327315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52611D Active DE52611C (de) | Pferdebahnwagenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52611C (de) |
-
0
- DE DENDAT52611D patent/DE52611C/de active Active
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