DE52784C - Mechanisches Lottospiel mit Becher, Mischvorrichtung, Zählbrett und Glockenzeichen - Google Patents

Mechanisches Lottospiel mit Becher, Mischvorrichtung, Zählbrett und Glockenzeichen

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DE52784C
DE52784C DE188952784D DE52784DD DE52784C DE 52784 C DE52784 C DE 52784C DE 188952784 D DE188952784 D DE 188952784D DE 52784D D DE52784D D DE 52784DD DE 52784 C DE52784 C DE 52784C
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Application number
DE188952784D
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English (en)
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A. SCHÜTZ in Solingen
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C15/00Generating random numbers; Lottery apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Lottospiel werden durch diesen Apparat die Nummersteine beständig gemischt und fallen, wie es der Zufall bringt, unbeeinflufst von der die' Nummern ablesenden Person in die Oeffnungen des Zählbrettes. Der Ablesende kann somit die Reihenfolge der Steine nicht bestimmen und der jedesmalige Stein liegt, von Niemand berührt, zur Controle für die ganze mitspielende Gesellschaft offen da. Wird das Zählbrett weitergedreht, so wird jeder neue Stein durch Glockenschlag angekündet, während der abgelesene Stein durch eine Oeffnung in der Schieblade der Dose fällt. Die Steine können somit nicht verloren gehen, und, der Glockenschlag zeigt den neuen Stein an und hebt jede Willkür auf. Bei dem Würfelbecher ist ebenfalls die Mischung der Würfel für alle Mitspielenden unberechenbar, gleichmäfsig; jeder einfallende Würfel wird durch den Schlag der einspringenden Sperrfeder angekündet und die Würfel rollen nicht wie sonst über1 den Tisch oder fallen auf die Erde, was besonders bei Trick, Track, Gänsespiel und ähnlichen Spielen störend ist.
Das Zählbrett α ist mit den Oeffnungen Z>! b2 b3 bi bs, Fig. 6, versehen, in welche durch den Hals c des Lottonummersteinbechers d der Lottostein einfällt.
Unter dem Deckel e der Dose / befindet sich das Brett g. Durch Deckel e und Brett g hindurch geht die Achse des Zählbrettes O1, an welcher mit dem Zählbrett α fest verbunden das Zahnrad h sitzt. Dieses greift mit seinen Zähnen hinter die Schlagfeder i. Wird Zählbrett α vorwärts gedreht, so wird Schlagfeder i durch einen Zahn des Rades h angespannt und mit ihr die Feder k des Hammers /, sowie durch den an Schlagfeder i angenieteten Haken m die Schlagfeder n, Fig. 4 und 5, an welcher sich der in den Lottosteinbecher reichende Mischdraht 0 für die Lottosteine befindet. Sobald .Schlagfeder i von dem Zahn des Rades h abspringt, schlägt Hammer Z gegen die Glockenfeder ρ oder eine die Feder ρ ersetzende Uhrglocke; gleichzeitig wird der durch Haken m und Schlagfeder η gehobene Mischdraht 0 nach unten zurückgeschnellt, wirft dabei die Lottosteine durch einander und zieht'einige in den Hals c des Bechers d, während der unterste Stein in die unter der Oeffnung des Halses c befindliche Oeffnung B des Zählbrettes α fällt. Bei der nächsten Drehung des Zählbrettes a um eine Zahnweite des Rades h wiederholt sich derselbe Vorgang und. der bis dahin in Oeffnung f>, des Zählbrettes α zum Ablesen gelegene Lottöstein fällt durch das Loch q, Fig. 4 und 6, des Deckels e in die Schieblade der Dose f.
Bei dem Apparat Fig. 7, 8 und 9 besteht der Ständer α und der Würfelbecher c aus einem Stück. In1 dem Trichter d befinden sich die Stifte, an welchen die Würfel anschlagend sich "mischen. Das Zählbrett/ hat, dem Zweck des Apparates für Gänsespiel, Trick, Track, Glocke und Hammer u. s. w. entsprechend, zwei bis sechs Oeffnungen b, Fig. 8, in welche bei
Drehung des Zählbrettes f aus dem Trichter d die Würfel einfallen. In die Oberfläche g, Fig. 9, des Ständers α ist die Höhlung h zur Aufnahme der Schlagfeder i und der mit Zähnen k versehenen Drehachse / des Zählbrettes f eingearbeitet. Bei Drehung des Zählbrettes f wird jeder neu einfallende Würfel durch die Schlagfeder der in einen Zahn k einspringenden Feder i angekündet, und wird der Würfel nach dem Ablesen in den Trichter zurückgeworfen.
Für flache, scheibenartige Steine, Fig. ι o, ist auf dem Deckel α der Dose b die flache Schale c befestigt, auf deren Boden und um deren Mittelpunkt das Mischrad d sich dreht. Mischrad d hat die sechs Arme e, durch deren Drehung die in die Schale geschütteten Steine an den Rand der Schale geschoben werden. Die Arme e endigen in die Verstärkung f, durch welche die Steine am Rande weitergeschoben werden, so dafs sie sich nicht zwischen den Rand der Schale und Arm e klemmen können. Das Zählbrett g greift in den Ausschnitt h der Schale c. Auf dem Zählbrett g sitzen die runden Knöpfe i, welche bei Drehung des Zählbrettes das Mischrad d umdrehen, so dafs die Steine in die Löcher k des Zählbrettes g einfallen. Auf der unteren Seite des Deckels α sitzt an der Achse des Zählbrettes g das Steigrad /, welches bei der Drehung des Zählbrettes g die Feder m hebt und gegen die Glocke η schlägt. Durch Oeffnung ο fallen die Steine in die Dose b. Sämmtliche Kanten der Construction sind abgerundet, damit die Steine gut überall gleiten und sich nicht klemmen.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Mechanisches Lottospiel mit Becher, Mischvorrichtung, Zählbrett und Glockenzeichen, welche bestehen nach Fig. ι bis 9 für würfelartige Steine:
    ι. aus dem Zählbrett α mit den Oeffhungen b und dem Zahnrad /2, durch dessen Drehung Feder i sowohl den Glockenhammer / in Bewegung setzt, als auch Feder η mit dem Mischdraht 0 zur Mischung der Lottosteine bewegt, wobei die Lottosteine in die Oeffnung b des Zählbrettes α gedrückt werden und bei weiterer Drehung des Zählbrettes a durch Oeffnung q in die Schieblade der Dose / fallen;
  2. 2. aus dem Ständer α mit dem Würfeltrichter d, in welchem sich zur Mischung der Würfel die vorstehenden Stifte e befinden, und dem Zählbrett / mit den Oeffnungen b, in welche das Einfallen der Würfel beim Drehen durch den Federschlag der Feder ζ in die Zahnung k der Achse e angekündet wird;
  3. 3. nach Fig. 10 für scheibenartige Steine: aus der flachen Schale c mit dem Mischrad d, welches durch die Knöpfe i des in Schale c eingreifenden Zählbrettes g gedreht wird, wobei die Steine in die Löcher k des Zählbrettes g einfallen, und später durch Oeffnung ο verschwinden, und wobei Steigrad I die Feder m an Glocke η anschlägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188952784D 1889-12-24 1889-12-24 Mechanisches Lottospiel mit Becher, Mischvorrichtung, Zählbrett und Glockenzeichen Expired DE52784C (de)

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