DE540610C - Falzmaschine - Google Patents

Falzmaschine

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Publication number
DE540610C
DE540610C DE1930540610D DE540610DD DE540610C DE 540610 C DE540610 C DE 540610C DE 1930540610 D DE1930540610 D DE 1930540610D DE 540610D D DE540610D D DE 540610DD DE 540610 C DE540610 C DE 540610C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
folding
punch
shaft
folding machine
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930540610D
Other languages
English (en)
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Gutberlet & Co Maschinenfabrik
Original Assignee
Gutberlet & Co Maschinenfabrik
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Publication date
Application filed by Gutberlet & Co Maschinenfabrik filed Critical Gutberlet & Co Maschinenfabrik
Application granted granted Critical
Publication of DE540610C publication Critical patent/DE540610C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falzmaschine Bei der Verarbeitung von gefalzten Bogen vom Stapel, z. B. bei Einschlagmaschinen, greifen die Sauger der Bogenabhebevorrichtung durch in dem oberen Blatt des gefalzten Bogens angebrachte Löcher hindurch das untere Blatt des gefalzten Bogens an, damit ein glattes Abheben des gefalzten Bogens stattfindet. Diese Löcher werden bisher in den Stapel ungefalzter Bogen eingestanzt, worauf die Falzung der gelochten Bogen und ihre Wiederaufstapelung für die sie weiterverarbeitenden Maschinen stattfindet.
  • Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung dieser Vorarbeiten, derart, daß die Lochung der Bogen als besonderer Arbeitsvorgang in Wegfall kommt und die Lochung mit der Falzung jedes Einzelbogens verbunden wird. Zu diesem Zweck ist die Falzmaschine in ihrem Vorderteil vor dem Falzmesser als Lochstanze in der Weise angeordnet, daß die vordere Falztischplatte .als Matrizenplatte ausgebildet ist, über der sich ein Lochstempel auf und nieder bewegt, wobei beide, Matrizenplatte und Lochstempel, zur beliebigen Verteilung der Löcher im Bogen einstellbar eingerichtet sind. Die Verwendung einer Perforiervorrichtung mit .einer Falzmaschine ist an sich bekannt, aber nur für den besonderen Zweck der Schlitzung eines zu falzenden Bogens in der Linie des herzustellenden Falzes, damit beim Falzen keine Quetschfalten entstehen. Im übrigen ist noch die Anordnung einer Lochvorrichtung am Ausgang einer Falzmaschine vor der Ablage bekannt, um die gefalzten Bogen zum Zusammenbinden mit einer durchgehenden Lochung in der Nähe des Falzrückens zu versehen.
  • Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung also darin, daß zur Herstellung gefalzter Bogen, die für den Zweck des mechanischen Abhebens vom Stapel, z. B. bei Einschlagmaschinen, nur in einem Blatt des Falzbogens beliebig angeordnete Öffnungen besitzen, der ganze Vorderteil der Falzmaschine als Lochstanze mit einstellbarer Anordnung der Matrizen und Stempel eingerichtet ist und in bekannter Weise der für die Lochung ausgerichtete Bogen durch Greifer nach der Lochung in die Falzlage gefördert wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Falzmaschine gemäß der Erfindung unter Fortlassung der zum Verständnis nicht erforderlichen Einzelheiten.
  • Abb. i ist eine Ansicht, Abb. z ein Grundriß.
  • Abb.3 veranschaulicht durch eine Vorderansicht die Anordnung und den Antrieb der Lochstempel.
  • Abb. q. und q.a zeigen in vergrößertem Maßstabe .einen Ausschnitt aus Abb. 3 in Vorder-und Seitenansicht.
  • Abb. 5 veranschaulicht eine Einzelheit, nämlich die Einrichtung zur Festklemmung und Überführung des Bogens nach der Ausrichtung aus der ersten in die zweite Arbeitsstellung.
  • Abb. 6 ist ein Grundriß der Matrize. Abb. 7 zeigt einen Bogen unter Andeutung der Falz- und Trennlinien sowie der herzustellenden Löcher.
  • Das Maschinengestell besteht aus den beiden Gestellwänden 1, 2, in welchen die Antriebswelle 3 mit .einer Antriebsscheibe 4 und einem Ritzel5 gelagert ist. Letzteres kämmt mit einem auf einer Welle 6 sitzenden Zahn=-rad 7, das über ein Zahnrad 8 ein auf einer Welle 9 sitzendes Zahnrad iö antreibt. Zwischenräder i 1, 12 übertragen den Antrieb auf ein Zahnrad 13 einer Welle 14, auf der eine Anzahl Bandrollen 15 sitzen, deren Bänder 16 über Gegenrollen 17 laufen und die über den Zuführ- oder Anlegetisch 18 .einlaufenden Bogen bis zu den Vorderanschlägen ig fördern. Der eingeführte Bogen wird in bekannter Weise durch einen Ziehapparat 2o an einer Seitenmarke 21 ausgerichtet. Die Vorderanschläge i9 besitzen je eine in der Ebene des Falztisches vorspringende Platte 22, auf welche die Vorderkante des Bogens aufläuft, und sind auf der hinteren Falztischplatte längsverschiebbar geführt. Die Vorderanschläge i g besitzen rückwärts sich erstreckende feste Arme 66, welche in einer festen Führung 23 geführt sind und durch eine Gelenklasche 24 mit den Enden von Armen 25 gelenkig verbunden sind. Letztere sitzen auf einer Schwingwelle 26, auf der außerhalb der Gestellwand i ein Arm 27 befestigt ist. An dem Ende des Armes 27 greift eine auf der Welle 6 geführte Kulissenstange 28 an, die von einem auf der Welle 6 sitzenden Exzenter 29 auf und nieder bewegt wird.
  • An jedem Vorderanschlag i g ist ein Führungskörper 3o befestigt, in dessen senkrechter Bohrung ein Tupfer 31 verschiebbar geführt ist, der von einer Feder 32 auf die vorspringende Platte 2z des Vorderanschlages 19 niedergedrückt wird. Am oberen, aus dem Führungskörper 3o herausragenden Ende des Tupfers 3 i ist seitlich eine Rolle 33 gelagert, welche auf einer von Schwingarmen 34, 35 getragenen Schiene 36 läuft. Die Schwingarme 34, 35 sitzen auf einer Welle 37, welche auf der Außenseite der G:estellwand i einen Hebelarm 38 trägt, der durch eine Kulissenstange 3g mit einem auf der Welle 6 sitzenden Exzenter 4o verbunden ist.
  • Auf der Welle 6 sitzt ferner noch ein Exzenter 41, das einen auf einer Welle 42 sitzenden Rollarm 43 steuert. Auf der Welle 42 sitzen die Messerarme 44, welche an ihrem Ende das Falzmesser 45 tragen.
  • Vor dem Falzwerk sind auf den Gestellwänden 1, 2 oberhalb der Welle 9 geschlitzte Führungsböcke 46 befestigt, in welchen ein Querbalken 47 senkrecht verschiebbar geführt ist. An diesem Querbalken sind mittels Schrauben 48 in der Einlaufrichtung der Bogen sich erstreckende, auf einer Längsseite reit einer unterschnittenen Führungsnut 49 versehene Führungsschienen 5o verstellbar befestigt. In der Führungsnut 49 sind mittels eines -entsprechend unterschnittenen Kopfes Schraubenbolzen 51 verstellbar geführt, die zur Befestigung von Teilen 52 dienen, in denen je ein Lochstempel 53 befestigt ist. Der Querbalken 47 ist an den Enden an Kulissenstangen 54 befestigt, welche von auf der Welle 9 sitzenden Exzentern 55 auf und nieder bewegt werden. Die dem Lochstempel entsprechenden Matrizen sind in Gestalt von viereckigen Platten 56 verstellbar in der Ebene der vorderen Falztischplatte angeordnet. Auf einem die Gestellwände 1, 2 verbindenden Querstück 57 sind den Schienen 50 entsprechende Träger 58 befestigt, welche U-förmigen, nach oben offenen Querschnitt besitzen und in den Wänden mit Löchern 59 zur Abführung 'der ausgestanzten Papierschnitzel versehen sind. Auf die oben mit Platte 67 abgedeckten Längsträger 58 sind die Matrizen 56 mittels Schrauben 6o (Abb. 6) befestigt. Die Schraubenlöcher der Matrizen sind ,ein wenig größer gebohrt, als die Bolzenschafte .erfordern, so daß eine beschränkte Verstellung der Matrizen in bezug auf die Schraubenbolzen möglich ist.
  • Der einlaufende,Bogen gelangt bei angehobenen Tupfern 31 an die Vorderanschläge i g, welche sich in einer nach dem Falzwerk hin vorgerückten Stellung befinden. Nach der Ausrichtung des Bogens durch den Ziehapparat 2o an der Seitenmarke 2i wird der Bogen von den durch das Exzenter 4o gesteuerten Tupfern 31 gegen die vorspringenden Platten 22 der Vorderanschläge ig festgeklemmt. Nachdem die Lochung von dem Exzenter 55 vermittels der vorher beschriebenen Einrichtung ausgeführt ist, wird der Bogen von dem Exzenter 29 vermittels des Gestänges 28, 27, 26, ?5, 24 und 66 und der Vorderanschläge 19 mit den Tupfern 31 in die Falzlage geführt, in welcher der Bogen zwischen die Falzwalzen 61 von dem Messer 45 eingeschlagen wird. Gleichzeitig oder kurz vorher haben die Tupfer 31 den Bogen freigegeben. Der Bogen wird von Rollenpaaren 62, 63 und einer Bänderhahn 64 zu einer Stapelablage 65 gefördert. Die Achsenpaare 62 sind mit Scheibenmessern zum Zerschneiden des Bogens versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Falzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil der Falzmaschine vor dem Falzmesser als Lochstanze in der Weise angeordnet ist, daB die vordere Falztischplatte als Matrizenplatte ausgebildet ist, über der sich ein Lochstempel auf und nieder bewegt, wobei beide, Matrizenplatte und Lochstempel, zur beliebigen Verteilung der Löcher im Bogen einstellbar eingerichtet sind und in bekannter Weise der für die Lochung ausgerichtete Bogen nach der Lochung .durch Greifer in die Falzlage gefördert wird.
DE1930540610D 1930-11-12 1930-11-12 Falzmaschine Expired DE540610C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE540610T 1930-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE540610C true DE540610C (de) 1931-12-29

Family

ID=6558986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930540610D Expired DE540610C (de) 1930-11-12 1930-11-12 Falzmaschine

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DE (1) DE540610C (de)

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