DE543191C - Verfahren zur Herstellung von gelenkkettenartigen Rollschutzgittern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gelenkkettenartigen Rollschutzgittern

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DE543191C
DE543191C DESCH87611D DESC087611D DE543191C DE 543191 C DE543191 C DE 543191C DE SCH87611 D DESCH87611 D DE SCH87611D DE SC087611 D DESC087611 D DE SC087611D DE 543191 C DE543191 C DE 543191C
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DE
Germany
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cross bars
longitudinal
longitudinal members
hinge eyes
production
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Expired
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DESCH87611D
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WILHELM SCHAENZER
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WILHELM SCHAENZER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/18Roll-type grilles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Grates (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37d GRUPPE
Wilhelm Schänzer in Köln-Sülz
Die Erfindung betrifft die Herstellung von solchen hauptsächlich zum Schütze von Schaufenstern dienenden RollschutZgittern, die aus durchgehenden Querstäben und miteinander paarweise quer verbundenen S-förmigen Längsgliedern bestehen. Bei der bisher üblichen Ausführung solcher Rollschutzgitter werden die Längsglieder mit ihren an ihren beiden Enden vorgesehenen Gelenkösen
ίο auf die Querstäbe des Gitters lose aufgeschoben. Die hierbei sich ergebende sehr lockere Verbindung der Gelenkstellen läßt jedoch beim Auf- und Abrollen sowie auch bei sonstigen Erschütterungen des Gitterkörpers freie Bewegungen der Einzelteile zu, die mit mehr oder weniger lästigem Geräusch verbunden sind und außerdem einen verhältnismäßig schnellen Verschleiß der 'Gelenkösen und ihrer Zapfenflächen an den Querstäben mit sich bringen.
Ein anderer Nachteil der bekannten Rollschutzgitter liegt darin, daß die Querstäbe, insbesondere bei breiten Gittern, mehr oder weniger stark unter der Wirkung des Eigengewichts des Gitters in der Mitte durchhängen, woraus sicli nicht nur ein Einklemmen des Gitters in den seitlichen Führungsschienen, sondern auch eine Lockerung des Gefüges und der Widerstandsfähigkeit des Gitters ergibt.
Um diese Mängel zu vermeiden, wird nach der Erfindung das Gitter beim Zusammensetzen diagonal in sich verspannt. Zu diesem Zweck wird von den Querstäben des Gitters abwechselnd einer um den anderen unter elastischer Streckung oder Abbiegung der Längsglieder zwischen die Enden der beiderseitigen äußeren Längsglieder unter Längsverspannung der Querstäbe auf Druck eingesetzt und hierauf mit den seitlichen Tragketten mittels die Gelenkösen der äußeren Längsglieder durchsetzender Gelenkzapfen befestigt. Vorzugsweise werden hierbei die Gelenkzapfen vom außen durch die Gelenkösen der Längsglieder hindurch in axiale Bohrungen der Querstäbe eingesteckt und in diesen Bohrungen durch Einschrumpfen befestigt.
Auf der Zeichnung ist in
Abb. ι ein Abschnitt eines für die An-Wendung der Erfindung in Betraclit kommenden Gitters in Ansicht dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen axialen Längsschnitt durch eine der äußeren Gelenkstellen des nach der Erfindung hergestellten Gitters.
Die Längsglieder 1, aus denen sich neben den sie vereinigenden Querstäben 2,3 das Gitter in der Hauptsache zusammensetzt, bestehen in bekannter Weise aus flachem Profilmaterial, vorzugsweise Bandstahl, und sind durch stumpfwinkliges, zueinander paralleles Abbiegen ihrer beiden mit Gelenkösenlöchern 4 versehenen Enden gegen ihre Flachseiten seitlich abgekröpft. Je ein Paar solcher Längsglieder 1 ist durch eine kurze "Querstrebe 6 nahe den Gelenkösen des einen Endes so verbunden, daß ihre freien Enden auseinanderstreben. Diese Gliederpaare 1, 6, 1 werden mit ihren Ösenenden reihenweise auf je zwei benachbarte Querstäbe 2, 3 so aufgereiht, daß die kurzen, freien Gelenkösenenden je zweier in der benachbarten Reihe fol-
gender Gliederpaare ι, 6, ι zwischen die längeren, durch eine Querstrebe 6 verbundenen Ösenenden eines Gliederpaares zu liegen kommen. Die noch offenen Außenenden der Querreihen werden durch je ein Zusatzglied S geschlossen, das die Endein- derjenigen Querstäbe, nämlich der Querstäbe 2, begrenzt, die auf Drude eingesetzt werden sollen.
Bei der Vorbereitung der Teile für die Herstellung des Gitters wird die seitliche Ausbiegung oder Abkröpfung des Längsgliederpaares z. B. durch entsprechende Bestimmung der Länge der Querstreben 6 etwas kleiner bemessen als die aus der Gesamtbreite und der Längsreihanzahl der Glieder jeder Querreihe sich ergebende Quexteilungslänge des fertigen Gitters. Die Länge der Querstäbe 2, 3 entspricht dagegen im wesentliehen der vollen Breite des Gitters; ihre Enden haben Längsbohrungen 7, welche zur Befestigung der Endzapfen 8 dienen, die die Querstabenden mit je einer aus geradem Leitgliedern 9 bestehenden Leitkette verbinden. Jede Leitkette läuft in einer im Rahmen des Schaufensters, wie üblich, zu diesem Zweck an jeder Seite vorgesehenen Führungsnut. Zugleich dienen die Zapfen 8 zur drehbaren Verbindung der an den. äußeren Enden der Querstäbe 2 Hegenden auswärts ausgebogenen Gelenkösenpaare der Längsglieder 1 bzw. der Zusatzglieder 5, deren Bohrungen dem Durchmesser der Endzapfen 8 entsprechen·, - während die übrigen Löcher aller Gelenkösen der Längsglieder dem Durchmesser der Querstäbe entsprechen.
Beim Zusammenbau des Rollgitters werden die durch Querstreben 6 verbundenen Gelenkösen der Gliederpaare unter Zwischenfügung je zweier freier Gelenkösen zweier in der Längsrichtung benachbarter Längsgliederpaare bzw. eines Zusatzgliedes auf die Querstäbe 2 und 3 aufgereiht. Hierbei werden die äußeren Eängsglieder von den Querstäben 2, die etwas kürzer sind als die Querstäbe 3, überragt, wie in Abb. 1 unten durch die gestrichelten Projektionslinien angedeutet. Nunmehr werden mittels geeigneter Werkzeuge die verketteten Längsglieder im Sinne der Pfeile 10 federnd auseinandergebogen^ bis die Enden der Querstäbe 2 sich zwischen die auswärts gekröpften Gelenkösenpaare der äußeren Längsglieder einfügen lassen. In dieser Stellung werden sie, da der Durchmesser der Gelenkösen 4 der äußersten Glieder kleiner ist als der Durchmesser der Querstäbe,, durch Durchstecken der Endzapfen 8 durch die Gelenkösen der anliegenden Leitglieder 9 sowohl als auch durch diejenigen der durch die Querstabenden einwärts abgestützten1 Längsglieder mit diesen Stabenden verbunden. Die elastische Querausbiegung der Außenglieder des Gitterwerkes überträgt sich vermöge des Eingriffes der freien Gelenkösen der Längsgliederpaare zwischen die durch die Querstreben 6 verbundenen· Gelenkösen auf alle Glieder, so daß sich eine elastische Verspannung aller Läogsglieder ergibt, durch die die benachbarten Gelenkösen mit den Seitenflächen elastisch gegeneinandergedrückt werden. Hierdurch werden Schwingungen der Gitterelemente gehemmt, das beim Auf- und Abrollen der Gitter sich ergebende Geräusch und der Verschleiß in den Gelenken vermindert.
Zwecks Befestigung der Endzapfen 8 in axialen Bohrungen 7 der Querstäbe 2 und 3 werden diese Bohrungen zweckmäßig im Durchmesser etwas kleiner gehalten als die Dicke der Zapfen 8 und letztere nach vorheriger genügender Erwärmung der Endteile der Querstäbe in diese Bohrungen eingetrieben, so daß sie durch Einschrumpfen festgehalten werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von gelenkkettenartigen Rollschutzgittern·, insbesondere für Schaufenster, die aus durchgehenden Querstäben und miteinander paarweise quer verbundenen S-förmigen Längsgliedern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (2) unter elastischer Streckung der Längsglieder (1) zwischen die Enden der beiderseitigen äußeren Längsglieder (5) unter Längsverspannung der Querstäbe (2) auf Druck ■eingesetzt und an den seitlichen Tragketten (9) mittels die äußeren Gelenkösen (4) der äußeren Längsglieder (5) durchsetzender Gelenkzapfen (8) befestigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einspannen der Querstäbe (2) die zur Verbindung derselben mit den beiderseitigen Führungsketten (9) dienenden Gelenkzapfen (8) durch die Gelenkösen (4) der äußeren Längsglieder (5) hindurch von außen in axiale Bohrungen (7) der Querstäbe (2) eingesteckt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkzapfen (8) in den Längsbohrungen (7) der Querstäbe (2) durch Einschrumpfen befestigt werden. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH87611D 1928-09-06 1928-09-06 Verfahren zur Herstellung von gelenkkettenartigen Rollschutzgittern Expired DE543191C (de)

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DE (1) DE543191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2940520A (en) * 1958-02-03 1960-06-14 Cookson Company Grille

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