DE551696C - Richtantenne, insbesondere fuer Schiffspeiler - Google Patents

Richtantenne, insbesondere fuer Schiffspeiler

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DE551696C
DE551696C DE1930551696D DE551696DD DE551696C DE 551696 C DE551696 C DE 551696C DE 1930551696 D DE1930551696 D DE 1930551696D DE 551696D D DE551696D D DE 551696DD DE 551696 C DE551696 C DE 551696C
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DE1930551696D
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Marconi Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Richtantenne, insbesondere für Schiffspeiler Bekanntlich verwendet man bei Peilern eine Richtantenne zur Festlegung der Richtung eines aufgenommenen Signals und eine zusätzliche offene Antenne zur Feststellung des Sinnes dieser Richtung. In manchen Fällen, z. B. auf Schiffen, bildet die zusätzliche offene Antenne eine unerwünschte Komplikation, da sie wertvollen Raum in Anspruch nimmt und manchmal schwierig zu installieren ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Peilantennenanlage der Goniometertype mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten und in bekannter Weise mit den Spulen eines Goniometers verbundenen festen Rahmen, von denen jeder in einem Schirmrohr liegt, welche Rohre an einem Kreuzungspunkt miteinander verbunden und am anderen Kreuzungspunkt voneinander isoliert sind, wobei erfindungsgemäß die Schirmrohre als ungerichtete Hilfsantenne oder ein Teil derselben benutzt werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Figuren dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Gesamtanlage, Fig.2 deren Fuß in größerem Maßstab. Die Antennenanlage gemäß Fig. i ist eine sogenannte Bellini-Tosi-Antenne und besteht aus einer hohlen Säule i auf einer isolierenden Grundplatte 2 mit der Richtantenne an der Spitze, bestehend aus zwei rechtwinklig zueinanderliegenden Spulen 3 und q.. Diese Spulen sind wasserdicht innerhalb eines rohrförmigen Metallschirmes 5, 6 angeordnet, welche Schirme an ihrer oberen Kreuzungsstelle miteinander verbunden und an ihrer unteren Kreuzungsstelle voneinander isoliert sind. Der obere Verbindungspunkt wird durch ein Gehäuse 7 gebildet, das gleichzeitig als Träger für die Schirme dient und von dem sich eine Stange 8 nach unten in ein ähnliches Gehäuse g erstreckt, das die Schirme an ihrer unteren Kreuzungsstelle trägt, wo sie voneinander isoliert sind. Die Stange ist durch die Säule i hindurch mit einem Verbindungspunkt io verbunden, der so elektrisch den Verbindungspunkt des Schirmsystems bildet. Die Leitungen i i, 12, 13, 1q. von den Rahmenspulen sind in ähnlicher Weise durch die Säule abwärts geführt.
  • Wenn man die Peilung vornehmen will, wird der Verbindungspunkt für das Schirmsystem geerdet oder isoliert, d. h. unverbunden gelassen, und werden die Antennen auf die übliche Weise benutzt. Wenn man den Richtungssinn ablesen will, wird der Verbindungspunkt für das Schirmsystem mittels eines geeigneten Schalters durch einen passenden Phasenkreis hindurch mit der Erde verbunden. Zweckmäßig werden Rahmenantennen, Säule, Leitungen und der damit verbundene Verstärker mit einer durchlaufenden Abschirmung versehen. Diese Abschirmung läßt sich bei der dargestellten Konstruktion sehr leicht ausführen, beispielsweise gemäß Fig. z dadurch, daß die Leitungen am Fuß der Säule durch ein seitliches Loch 15 und ein Abschirmrohr 16 hindurch zu dem üblichen abgeschirmten Verstärker 17 geführt werden.
  • Versuche haben ergeben, daß eine solche kontinuierlicheAbschirmung einen verhältnismäßig vollkommenen Schutz gegen Induktion und andere elektrische Geräusche gewährleistet, da mit dieser Konstruktion alle Punkte der Abschirmung auf demselben elektrischen Niveau gehalten werden. Es ist praktisch nicht notwendig, die Schirme zu erden, wenngleich dieses naturgemäß in manchen Fällen erwünscht sein kann. Auch die Aufstellung der Säule auf einer isolierenden Grundplatte ist in der Praxis nicht immer nötig.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Richtantenne, insbesondere für Schiffspeiler, bestehend aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten festen Rahmen, von denen jeder in einem Schirmrohr liegt, welche Rohre an einem Kreuzungspunkt miteinander verbunden und am anderen Kreuzungspunkt voneinander isoliert sind, wobei die Rahmen mit den Spulen eines Goniometers o. dgl. verbunden sind und die Schirmrohre so verbunden sind, daß sie zur Feststellung des Richtungssinnes dienen.
  2. 2. Antenne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zwischen den beiden Kreuzungspunkten verlaufende Metallstange (8).
  3. 3. Antenne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen auf einer Säule (i) sitzen, innerhalb der die Verbindungsleitungen zu dem Empfänger liegen und die in Verbindung mit den Schirmrohren für die Rahmenantennen eine durchlaufende Abschirmung bilden.
  4. Schirmantenne nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenantennen, der dazugehörige Empfänger und die Verbindungsleitungen dieser beiden Elemente durch einen durchlaufenden Metallschirm vollkommen abgeschirmt sind.
  5. 5. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern der Säule (i) liegenden Leitungen durch eine öffnung (i5) dieser Säule hindurch zu einem abgeschirmten Empfänger geführt und auf dem Wege dahin durch ein Rohr gleichfalls abgeschirmt sind, derart, daß die gesamte Apparatur mit allen Leitungen kontinuierlich und vollständig abgeschirmt ist.
  6. 6. Antenne nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (i) auf einer isolierenden Grundplatte (2) angeordnet ist.
DE1930551696D 1929-12-12 1930-12-10 Richtantenne, insbesondere fuer Schiffspeiler Expired DE551696C (de)

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