DE554887C - Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber - Google Patents

Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber

Info

Publication number
DE554887C
DE554887C DE1930554887D DE554887DD DE554887C DE 554887 C DE554887 C DE 554887C DE 1930554887 D DE1930554887 D DE 1930554887D DE 554887D D DE554887D D DE 554887DD DE 554887 C DE554887 C DE 554887C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
character
organ
organs
teleprinter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930554887D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN GILDEMEISTER DIPL ING
Original Assignee
HERMANN GILDEMEISTER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN GILDEMEISTER DIPL ING filed Critical HERMANN GILDEMEISTER DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE554887C publication Critical patent/DE554887C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/04Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa
    • H04N1/19Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using multi-element arrays
    • H04N1/191Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using multi-element arrays the array comprising a one-dimensional [1D] array

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

Der im Patent 527 176 beschriebene asynchrone Fernschnellschreiber arbeitet mit fünf durch ihre Frequenz unterschiedenen Komponenten des Sendestroms.
Dies hat für die drahtlose Ausführungsform den bekannten Nachteil, daß ein Wellenspektrum entsteht, dessen Breite umi so größer wird, je höhere Frequenzen die Komponenten aufweisen. Wählt man die Frequenzen aber niedrig, so werden die zu ihrer Aussiebung erforderlichen elektrischen Resonatoren verhältnismäßig teuer.
Es ist daher besonders für drahtlose Übertragung vorteilhaft, den Fernschreiber nach Patent 527176 so auszubilden, daß die Schriftzeichenelemente nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gesendet werden, so daß die verschiedenen Frequenzen und Resonatoren in Fortfall kommen. Dafür wird annähernder oder vollkommener Synchrongang zwischen Sender und Empfänger nötig.
Die Anordnung kann in bekannter Weise erfolgen, indem die Abtastorgane des Senders und die ihnen entsprechenden Schreiborgane des Empfängers auf einer zur Papierbewegungsrichtung geneigten Geraden angeordnet und durch bei der punktweisen Schriftzeichenübertragung bekannte synchron rotierende Verteiler nacheinander so mit dem Sender elektrisch verbunden werden, daß sie nur die für jedes von ihnen bestimmten Sendeimpulse empfangen und aufzeichnen. Dabei können die Verteiler während der Sendung eines Schriftzeichens eine größere Anzahl von Umdrehungen ausführen, so daß der Empfänger jeden Strich durch eine größere Anzahl von Punkten darstellt und die Schriftzeichen auf dem laufenden Empfangsstreifen normalen Abstand haben können. Für diesen Fall sieht die Erfindung eine Einrichtung zur Einstellung und dauernden Kontrolle der Phasengleichheit zwischen den Verteilern beim Sender und Empfänger vor, die darin besteht, daß infolge geeigneter Maßnahmen beim Sender ein weiteres (sechstes) Schreiborgan des Empfängers unter oder über der Zeile dauernd einen fortlaufenden Strich, der hier als Punktreihe sich darstellt, zeichnet. Phasengleichheit zwischen den Verteilern ist stets dann vorhanden, wenn der Empfänger mit diesem sechsten Schreiborgan den fortlaufenden Strich zeichnet. Die Einstellung der Phase kann beim Empfänger einfach durch Drehen der Verteilerscheibe erfolgen. Geht durch mangelhaften Synchronismus die Phasengleichheit verloren, so läßt sie sich stets wieder herstellen.
Führen die Verteiler jedoch während der Sendung eines Schriftzeichens gerade nur eine Umdrehung aus, so ergibt sich eine Anordnung wie in Fig. 3 schematisch dargestellt. Die Schriftzeichen auf dem Sendestreifen a haben fünf Schriftzeichenbreiten Abstand voneinander, die Tastorgane b, die die Schriftelemente in elektrische Impulse umwandeln, haben seitliche Abstände von je einer Schriftzeichenbreite.
Während der Sendung eines Zeichens hat der Arm i auf der Verteilerscheibe k gerade eine Umdrehung vollendet. Die Anordnung der Schreibspitzen / entspricht genau derjenigen der Tastorgane b. Der Verteiler i, k muß derart mit dem Sender in Phase sein, daß nacheinander die Tastorgane b mit den ihnen entsprechenden Schreibspitzen f des Empfängers elektrisch verbunden sind. Die Schreibspitzen / zeichnen alsdann auf dem präparierten Empfangsstreif en g eine Schrift, deren Zeichenabstand mindestens fünf Zeichenbreiten beträgt.
Die Erfindung umfaßt für diesen Fall beim Empfänger eine Vorrichtung, die mit an sich bekannten Mitteln den Streifen g derart zu falten gestattet, daß die Schriftzeichen auf dem gefalteten Streifen unmittelbar nebeneinander zu stehen kommen und daher bequem lesbar werden. Dieser Zweck kann auch dadurch erreicht werden, daß eine geeignete Vorrichtung die Schriftzeichen aus dem Streifen g herausstanzt und auf einen gummierten Streifen aufklebt, dessen Bewegungsgeschwindigkeit bei gleicher Richtung nur ein Fünftel derjenigen des Streifens g beträgt.
Diese Vorrichtung gestattet nun auch, beim Empfänger den Verteiler i, k ganz fortfallen zu lassen. Werden nämlich die Sendeimpulse aus der Fernleitung d, d bzw. aus der Antenne allen Schreibspitzen / unmittelbar zugeleitet, so zeichnen diese Spitzen bei ihrer gestaffelten Anordnung und fortlaufender Zeichensendung immer vier-falsche und einen richtigen Buchstaben. Die richtigen Buchstaben haben immer den Abstand von fünf Zeichenbreiten voneinander. Bei richtiger Faltung oder Stanzung des Empfangsstreifens, die während des Sendens oder nachher erfolgen kann, verschwinden die falschen Schriftzeichen und bleiben nur die richtigen bequem lesbar. Diese Ausführungsform hat noch den Vorteil, daß sie nur einen annähernden Synchrongang, die Abweichung kann etwa bis zu 5 o/o betragen, erfordert, wie er leicht ohne alle besonderen Hilfsmittel erreichbar ist.
Dieser Fernschnellschreiber benötigt also weder verschiedene Sendefrequenzen und Resonatoren noch besondere Einrichtungen für synchronen Lauf von Sender und Empfänger und stellt lediglich einen fünffachen Morseschreiber dar, der lesbare Schrift liefert. Zur Bildung eines Schriftzeichens nach Fig. 1 sind also fünf bis zehn Sendeimpulse erforderlich. Gegenüber dem Fernschnellschreiber nach Patent 527 176, der mit fünf Sendefrequenzen arbeitet, hat er lediglich den Nachteil einer geringeren Geschwindigkeit, größeren Papierverbrauchs und den der Notwendigkeit, den Empfangsstreifen zu falten bzw. zu stanzen.
Natürlich lassen sich die verschiedenen Ausführungsformen des Fernschreibers derart miteinander kombinieren, daß die Schreiborgane des Empfängers teils gleichzeitig, teils nacheinander wirken. In Fig. 4 ist ein solcher Fernschreiber, der mit zwei Sendefrequenzen arbeitet, schematisch dargestellt. In der Fig. 4 bedeuten c, c Wechselstromquellen und e, e elektrische Resonatoren (Siebketten). Durch die Verteiler i, k sind immer je zwei einander entsprechende Organe b und f miteinander elektrisch verbunden. Der Abstand der Schriftzeichen auf dem Empfangsstreifen g beträgt mindestens 5/2 Schriftzeichenbreiten. Auch hier kann durch ein weiteres dauernd schreibendes Organ / die Phasengleichheit eingestellt und kontrolliert wer,-den. Fig. 2 stellt lediglich ein Schema des Fernschnellschreibers nach Patent 527 176 in der elektrochemischen, trägheitslosen Ausführungsform dar.
Um das Schriftbild gleichmäßiger zu gestalten, können die Schreiborgane des Empfängers auch mit je zwei Spitzen versehen werden. Eine derartige Variante der Schrift ist in der zweiten Zeile der Fig. 1 dargestellt.

Claims (6)

  1. PatentanSPKücn ε:
    i. Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber nach Patent 527 176, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung der- Schriftzeichen nach Fig. 1 erforderlichen Sendeimpulse nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gesendet werden, indem die Abtastorgane des Senders sowie die ihnen entsprechenden Zusammensetzorgane des Empfängers auf einer gegen die Papierbewegung geneigten Geraden angeordnet und durch bei der punktweisen Schriftzeichenübertragung bekannte, synchron rotierende Verteiler derart miteinander elektrisch verbunden werden, daß bei der Zeichenübertragung immer ein Organ des Senders mit dem ihm zugeordneten Schreiborgan des Empfängers verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung zu dem Fernschreiber nach Anspruch 1 zur Einstellung und
    Kontrolle der Phasengleichheit der Verteiler, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Schreiborgan des Empfängers mit Hilfe eines entsprechenden weiteren Organs beim Sender unter bzw. über der Zeile dauernd einen fortlaufenden Strich bzw. eine Punktreihe zeichnet.
  3. 3. Fernschreiber nach Anspruch 1, der ohne Verteiler arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane in Richtung der Papierbewegung einen Abstand von je einer Schriftzeichenbreite haben und in Parallelsclialtung an der Fernleitung bzw. Antenne liegen, so daß bei fortlaufender Sendung jedes fünfte Zeichen ein richtiges Schriftzeichen darstellt.
  4. 4. Vorrichtung zu dem Fernschreiber nach Anspruch 3 zur Erzielung guter Lesbarkeit des Telegramms, dadurch gekennzeichnet, daß der beschriebene Empfangsstreifen derart gefaltet oder gestanzt wird, daß der Abstand der richtigen Schriftzeichen sich auf je eine Schriftzeichenbreite verringert.
  5. 5. Fernschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane des Empfängers teilweise gleichzeitig, teilweise nacheinander wirken.
  6. 6. Fernschreiber nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane des Empfängers mit je zwei Spitzen versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930554887D 1929-01-11 1930-09-23 Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber Expired DE554887C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG75332D DE527176C (de) 1929-01-11 1929-01-11 Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE554887C true DE554887C (de) 1932-07-15

Family

ID=7135957

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG75332D Expired DE527176C (de) 1929-01-11 1929-01-11 Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber
DE1930554887D Expired DE554887C (de) 1929-01-11 1930-09-23 Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber
DE1930554888D Expired DE554888C (de) 1929-01-11 1930-12-09 Sendevorrichtung zum asynchronen elektrischen Fernschnellschreiber

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG75332D Expired DE527176C (de) 1929-01-11 1929-01-11 Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930554888D Expired DE554888C (de) 1929-01-11 1930-12-09 Sendevorrichtung zum asynchronen elektrischen Fernschnellschreiber

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE527176C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768132C (de) * 1934-09-08 1956-06-28 Hollerith Maschinen Ges M B H Sendeanlage fuer die Fernuebertragung von Zeichen durch ein ununterbroochen angetriebenes Lochband

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL66000C (de) * 1939-02-03

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768132C (de) * 1934-09-08 1956-06-28 Hollerith Maschinen Ges M B H Sendeanlage fuer die Fernuebertragung von Zeichen durch ein ununterbroochen angetriebenes Lochband

Also Published As

Publication number Publication date
DE527176C (de) 1931-06-15
DE554888C (de) 1932-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1295591B (de) Steuerschaltungsanordnung zur selbsttaetigen Wahl der UEbertragungsgeschwindigkeit in Anlagen der Datenuebermittlung
DE554887C (de) Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber
DE467278C (de) Drucktelegraphenanlage, bei der Sendeapparat automatisch durch ein gelochtes Band gesteuert wird
DE1462578A1 (de) Zeichensende- und Empfangsgeraet
DE542262C (de) Telegrafiersystem, bei dem die Zeichen durch eine Tastatur auf der Sendestation als Gruppen zweier oder mehrerer verschiedener Frequenzen gebildet werden und im Empfaenger ueber Resonatoren einen Zeichenregistriermechanismus betaetigen
DE868918C (de) Drucktelegrafensystem mit Gegenverkehr, insbesondere fuer drahtlose UEbertragung
DE353372C (de) Telegraphiervorrichtung, bei welcher die Telegraphierschrift aus mehreren in genau bestimmtem Abstande zueinander stehenden Loechern eines Papierstreifens besteht
DE571953C (de) Einrichtung zur gleichzeitigen oder einzelnen Erzeugung von verschiedenartigen Zeichen (z. B. von Schrift-, Stanz-, Laut- und Bildzeichen)
DE483412C (de) Verfahren zur drahtlosen stoerungsfreien Fernuebertragung, insbesondere zur Nachrichtenuebermittlung mittels Typendruckschreibern
DE617935C (de) Einrichtung zur Herstellung gleicher Registerstreifen fuer Setzmaschinen
EP0091644B1 (de) Fernschreibmaschine
DE902631C (de) Anordnung zur telegrafischen Aufzeichnung direkt lesbarer Schrift auf einem Blatt
DE767350C (de) Verfahren zur Erzeugung und Aussendung von geheimen Mehrfachalphabet-Telegrammen
DE726258C (de) Tastengesteuertes Geraet zur Herstellung von Lochstreifen fuer telegrafische Lochstreifensender
DE872523C (de) Verfahren zur Aussendung telegrafischer Nachrichten durch Herstellung von Speicherstreifen und Aussendung des gespeicherten Textes
DE202835C (de)
DE39598C (de) Neuerungen beim selbstthätigen Telegraphiren
DE753963C (de) Fernschreiber
DE767351C (de) Verfahren zur Verschluesselung von Nachrichten, die nach dem Prinzip der Telegrafier-Mehrfach-Alphabete uebertragen werden
AT142694B (de) Drahtloses Mehrfachtelegraphiesystem.
DE136424C (de)
DE871905C (de) Verfahren zur UEbertragung von Nachrichten
DE670529C (de) Fernschreibmaschine
DE759494C (de) Telegrafengeraet, bei dem auf einem einzigen Aufzeichnungsstreifen ein Abdruck des Buchstabens und im gleichen Feld des Lochstreifens eine Lochung des zugeordneten Kombinationsbildes erfolgt
DE866947C (de) Morsezeichendrucker fuer Schnelltelegrafie