DE554887C - Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber - Google Patents
Elektrochemisch wirkender FernschnellschreiberInfo
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Description
Der im Patent 527 176 beschriebene asynchrone Fernschnellschreiber arbeitet mit fünf
durch ihre Frequenz unterschiedenen Komponenten des Sendestroms.
Dies hat für die drahtlose Ausführungsform den bekannten Nachteil, daß ein Wellenspektrum entsteht, dessen Breite umi so größer wird, je höhere Frequenzen die Komponenten aufweisen. Wählt man die Frequenzen aber niedrig, so werden die zu ihrer Aussiebung erforderlichen elektrischen Resonatoren verhältnismäßig teuer.
Dies hat für die drahtlose Ausführungsform den bekannten Nachteil, daß ein Wellenspektrum entsteht, dessen Breite umi so größer wird, je höhere Frequenzen die Komponenten aufweisen. Wählt man die Frequenzen aber niedrig, so werden die zu ihrer Aussiebung erforderlichen elektrischen Resonatoren verhältnismäßig teuer.
Es ist daher besonders für drahtlose Übertragung vorteilhaft, den Fernschreiber nach
Patent 527176 so auszubilden, daß die Schriftzeichenelemente nicht gleichzeitig, sondern
nacheinander gesendet werden, so daß die verschiedenen Frequenzen und Resonatoren
in Fortfall kommen. Dafür wird annähernder oder vollkommener Synchrongang zwischen Sender und Empfänger nötig.
Die Anordnung kann in bekannter Weise erfolgen, indem die Abtastorgane des Senders
und die ihnen entsprechenden Schreiborgane des Empfängers auf einer zur Papierbewegungsrichtung
geneigten Geraden angeordnet und durch bei der punktweisen Schriftzeichenübertragung bekannte synchron
rotierende Verteiler nacheinander so mit dem Sender elektrisch verbunden werden, daß sie
nur die für jedes von ihnen bestimmten Sendeimpulse empfangen und aufzeichnen. Dabei können die Verteiler während der
Sendung eines Schriftzeichens eine größere Anzahl von Umdrehungen ausführen, so daß
der Empfänger jeden Strich durch eine größere Anzahl von Punkten darstellt und die Schriftzeichen auf dem laufenden Empfangsstreifen
normalen Abstand haben können. Für diesen Fall sieht die Erfindung eine Einrichtung zur Einstellung und dauernden
Kontrolle der Phasengleichheit zwischen den Verteilern beim Sender und Empfänger
vor, die darin besteht, daß infolge geeigneter Maßnahmen beim Sender ein weiteres (sechstes)
Schreiborgan des Empfängers unter oder über der Zeile dauernd einen fortlaufenden
Strich, der hier als Punktreihe sich darstellt, zeichnet. Phasengleichheit zwischen
den Verteilern ist stets dann vorhanden, wenn der Empfänger mit diesem sechsten
Schreiborgan den fortlaufenden Strich zeichnet. Die Einstellung der Phase kann beim
Empfänger einfach durch Drehen der Verteilerscheibe erfolgen. Geht durch mangelhaften
Synchronismus die Phasengleichheit verloren, so läßt sie sich stets wieder herstellen.
Führen die Verteiler jedoch während der Sendung eines Schriftzeichens gerade nur
eine Umdrehung aus, so ergibt sich eine Anordnung wie in Fig. 3 schematisch dargestellt.
Die Schriftzeichen auf dem Sendestreifen a haben fünf Schriftzeichenbreiten Abstand
voneinander, die Tastorgane b, die die Schriftelemente in elektrische Impulse umwandeln,
haben seitliche Abstände von je einer Schriftzeichenbreite.
Während der Sendung eines Zeichens hat der Arm i auf der Verteilerscheibe k gerade
eine Umdrehung vollendet. Die Anordnung der Schreibspitzen / entspricht genau derjenigen
der Tastorgane b. Der Verteiler i, k muß derart mit dem Sender in Phase sein,
daß nacheinander die Tastorgane b mit den ihnen entsprechenden Schreibspitzen f des
Empfängers elektrisch verbunden sind. Die Schreibspitzen / zeichnen alsdann auf dem
präparierten Empfangsstreif en g eine Schrift, deren Zeichenabstand mindestens fünf Zeichenbreiten
beträgt.
Die Erfindung umfaßt für diesen Fall beim Empfänger eine Vorrichtung, die mit an sich
bekannten Mitteln den Streifen g derart zu falten gestattet, daß die Schriftzeichen auf
dem gefalteten Streifen unmittelbar nebeneinander zu stehen kommen und daher bequem
lesbar werden. Dieser Zweck kann auch dadurch erreicht werden, daß eine geeignete
Vorrichtung die Schriftzeichen aus dem Streifen g herausstanzt und auf einen gummierten
Streifen aufklebt, dessen Bewegungsgeschwindigkeit bei gleicher Richtung nur
ein Fünftel derjenigen des Streifens g beträgt.
Diese Vorrichtung gestattet nun auch, beim Empfänger den Verteiler i, k ganz fortfallen
zu lassen. Werden nämlich die Sendeimpulse aus der Fernleitung d, d bzw. aus der
Antenne allen Schreibspitzen / unmittelbar zugeleitet, so zeichnen diese Spitzen bei ihrer
gestaffelten Anordnung und fortlaufender Zeichensendung immer vier-falsche und einen
richtigen Buchstaben. Die richtigen Buchstaben haben immer den Abstand von fünf Zeichenbreiten voneinander. Bei richtiger
Faltung oder Stanzung des Empfangsstreifens, die während des Sendens oder nachher
erfolgen kann, verschwinden die falschen Schriftzeichen und bleiben nur die richtigen
bequem lesbar. Diese Ausführungsform hat noch den Vorteil, daß sie nur einen annähernden
Synchrongang, die Abweichung kann etwa bis zu 5 o/o betragen, erfordert, wie
er leicht ohne alle besonderen Hilfsmittel erreichbar ist.
Dieser Fernschnellschreiber benötigt also weder verschiedene Sendefrequenzen und Resonatoren
noch besondere Einrichtungen für synchronen Lauf von Sender und Empfänger und stellt lediglich einen fünffachen Morseschreiber
dar, der lesbare Schrift liefert. Zur Bildung eines Schriftzeichens nach Fig. 1
sind also fünf bis zehn Sendeimpulse erforderlich. Gegenüber dem Fernschnellschreiber
nach Patent 527 176, der mit fünf Sendefrequenzen arbeitet, hat er lediglich den
Nachteil einer geringeren Geschwindigkeit, größeren Papierverbrauchs und den der Notwendigkeit,
den Empfangsstreifen zu falten bzw. zu stanzen.
Natürlich lassen sich die verschiedenen Ausführungsformen des Fernschreibers derart
miteinander kombinieren, daß die Schreiborgane des Empfängers teils gleichzeitig, teils
nacheinander wirken. In Fig. 4 ist ein solcher Fernschreiber, der mit zwei Sendefrequenzen
arbeitet, schematisch dargestellt. In der Fig. 4 bedeuten c, c Wechselstromquellen
und e, e elektrische Resonatoren (Siebketten). Durch die Verteiler i, k sind immer je zwei
einander entsprechende Organe b und f miteinander elektrisch verbunden. Der Abstand
der Schriftzeichen auf dem Empfangsstreifen g beträgt mindestens 5/2 Schriftzeichenbreiten.
Auch hier kann durch ein weiteres dauernd schreibendes Organ / die Phasengleichheit
eingestellt und kontrolliert wer,-den. Fig. 2 stellt lediglich ein Schema des
Fernschnellschreibers nach Patent 527 176 in der elektrochemischen, trägheitslosen Ausführungsform
dar.
Um das Schriftbild gleichmäßiger zu gestalten, können die Schreiborgane des Empfängers
auch mit je zwei Spitzen versehen werden. Eine derartige Variante der Schrift ist in der zweiten Zeile der Fig. 1 dargestellt.
Claims (6)
- PatentanSPKücn ε:i. Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber nach Patent 527 176, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung der- Schriftzeichen nach Fig. 1 erforderlichen Sendeimpulse nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gesendet werden, indem die Abtastorgane des Senders sowie die ihnen entsprechenden Zusammensetzorgane des Empfängers auf einer gegen die Papierbewegung geneigten Geraden angeordnet und durch bei der punktweisen Schriftzeichenübertragung bekannte, synchron rotierende Verteiler derart miteinander elektrisch verbunden werden, daß bei der Zeichenübertragung immer ein Organ des Senders mit dem ihm zugeordneten Schreiborgan des Empfängers verbunden ist.
- 2. Vorrichtung zu dem Fernschreiber nach Anspruch 1 zur Einstellung undKontrolle der Phasengleichheit der Verteiler, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Schreiborgan des Empfängers mit Hilfe eines entsprechenden weiteren Organs beim Sender unter bzw. über der Zeile dauernd einen fortlaufenden Strich bzw. eine Punktreihe zeichnet.
- 3. Fernschreiber nach Anspruch 1, der ohne Verteiler arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane in Richtung der Papierbewegung einen Abstand von je einer Schriftzeichenbreite haben und in Parallelsclialtung an der Fernleitung bzw. Antenne liegen, so daß bei fortlaufender Sendung jedes fünfte Zeichen ein richtiges Schriftzeichen darstellt.
- 4. Vorrichtung zu dem Fernschreiber nach Anspruch 3 zur Erzielung guter Lesbarkeit des Telegramms, dadurch gekennzeichnet, daß der beschriebene Empfangsstreifen derart gefaltet oder gestanzt wird, daß der Abstand der richtigen Schriftzeichen sich auf je eine Schriftzeichenbreite verringert.
- 5. Fernschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane des Empfängers teilweise gleichzeitig, teilweise nacheinander wirken.
- 6. Fernschreiber nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreiborgane des Empfängers mit je zwei Spitzen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG75332D DE527176C (de) | 1929-01-11 | 1929-01-11 | Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554887C true DE554887C (de) | 1932-07-15 |
Family
ID=7135957
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG75332D Expired DE527176C (de) | 1929-01-11 | 1929-01-11 | Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber |
| DE1930554887D Expired DE554887C (de) | 1929-01-11 | 1930-09-23 | Elektrochemisch wirkender Fernschnellschreiber |
| DE1930554888D Expired DE554888C (de) | 1929-01-11 | 1930-12-09 | Sendevorrichtung zum asynchronen elektrischen Fernschnellschreiber |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG75332D Expired DE527176C (de) | 1929-01-11 | 1929-01-11 | Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930554888D Expired DE554888C (de) | 1929-01-11 | 1930-12-09 | Sendevorrichtung zum asynchronen elektrischen Fernschnellschreiber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE527176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE768132C (de) * | 1934-09-08 | 1956-06-28 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Sendeanlage fuer die Fernuebertragung von Zeichen durch ein ununterbroochen angetriebenes Lochband |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL66000C (de) * | 1939-02-03 |
-
1929
- 1929-01-11 DE DEG75332D patent/DE527176C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-09-23 DE DE1930554887D patent/DE554887C/de not_active Expired
- 1930-12-09 DE DE1930554888D patent/DE554888C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE768132C (de) * | 1934-09-08 | 1956-06-28 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Sendeanlage fuer die Fernuebertragung von Zeichen durch ein ununterbroochen angetriebenes Lochband |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE527176C (de) | 1931-06-15 |
| DE554888C (de) | 1932-07-15 |
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