DE555579C - Vorrichtung zum Anziehen der Spannschloesser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern - Google Patents

Vorrichtung zum Anziehen der Spannschloesser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern

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DE555579C
DE555579C DESCH91939D DESC091939D DE555579C DE 555579 C DE555579 C DE 555579C DE SCH91939 D DESCH91939 D DE SCH91939D DE SC091939 D DESC091939 D DE SC091939D DE 555579 C DE555579 C DE 555579C
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tightening
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DESCH91939D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/06Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

  • Vörrichtung zum Anziehen der Spannschlösser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anspannen der Spannschlösser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern. Diese Arbeit mußte bisher in der Regel durch Taucher ausgeführt werden und war daher mit Schwierigkeiten verknüpft. Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß Taucherarbeit erspart und das Anziehen der Spannschlösser mit einer über Wasser aufgestellten Winde vorgenommen werden kann. Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einer mit einem Schlitz über das Spannschloß des Ankers greifenden Seiltrommel, die mit einer durch Seilzug auslösbaren Sperrvorrichtung versehen ist und deren Antriebseil zu einer über Wasser, stehenden Winde führt. Bei der gekennzeichneten Art der Verbindung zwischen Seiltrommel und Spannschloß handelt es sich um eine Befestigungsart, die an sich bekannt ist und z. B. in ähnlicher Weise bei Seilscheiben von Transmissionswellen angewandt wird.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. -Abb. i zeigt den Querschnitt einer Mole aus Spundwandeisen neuerer Bauart, bei denen die Verankerung nach dem Rammen abgesenkt wird.
  • Die Abb.2 und 3 zeigen Längsschnitte durch Spundwandeisen verschiedener Bauart und verschiedene Arten der Ankerbefestigung.
  • Abb. q., 5 und 6 stellen Einzelheiten der Ausführung dar.
  • Bei einer Mole aus Spundwänden gemäß Abb. i werden die Anker 2 nach dem Rammen der Spundbohlen i mit den Verankerungskörpern 3 und dem Spannschloß .a. über Wasser zusammengebaut. Auf den Vierkant des Spannschlosses q. wird sodann die mit dem Schlitz 6 versehene Seiltrommel 5 (s. Abb. 4.) gesetzt und durch einen Dorn 7, der sich in ein Loch des Spannschlosses q. einschiebt, unverschieblich festgelegt. Ein Riegel 8, der durch eine Sperrklinke g gesichert wird, verhindert das Abfallen der Seiltrommel 5 beim Drehen. Nach dem Ablassen des Ankers 2 wird die Seiltrommel 5 und mit ihr das Spannschloß q. durch Anziehen des Drahtseiles io in Umdrehung versetzt und der Anker angespannt. Dabei halten Aussteifungen i i den Anker fest. Nach dem Anspannen wird die Sperrklinke 9, die durch eine Feder 12 in ihrer Lage gehalten wurde, durch das Drahtseil 13, das durch die Felge der Seiltrommel 5 hindurch mit dem Drahtseil io in Verbindung steht, ausgelöst, wobei der Riegel 8 durch Federkraft zurückgezogen wird. Die Seiltrommel 5 muß dabei so weit gedreht werden, daß der Schlitz 6 mit dem Drahtseil io in einer Flucht liegt, die Seiltrommel 5 also leicht vom Spannschloß 4. abgehoben werden kann.
  • Bestehen die Spundwände aus Larßeneisen, wie Abb. 3 zeigt, werden die Verankerungskörper 3 vor dem Rammen an den Spundbohlen i befestigt, der Anker 2 über Wasser zusammengebaut und die Seiltrommel 5 auf das Spannschloß q. aufgesetzt. Dann werden die einander gegenüberliegenden, durch den Anker 2 verbundenen Spundbohlen gleichmäßig heruntergerammt, bis die vorgesehene Ankerlage erreicht ist. Die Gelenke 1q. gestatten dabei ein genügendes Spiel des Ankers. Das Anspannen des Ankers erfolgt dann genau so wie oben beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anziehen der Spannschlösser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern, gekennzeichnet durch eine mit einem Schlitz über das Spannschloß des Ankers (2) greifende, mit einer durch Seilzug auslösbaren Sperrvorrichtung (8) versehene Seiltrommel (5), deren Antriebseil (i o) zu einer über Wasser stehenden Winde führt.
DESCH91939D Vorrichtung zum Anziehen der Spannschloesser bei unter Wasser liegenden Spundwandankern Expired DE555579C (de)

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