DE556578C - Stopfbuechse an selbstansaugenden Kreiselpumpen - Google Patents

Stopfbuechse an selbstansaugenden Kreiselpumpen

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DE556578C
DE556578C DESCH94531D DESC094531D DE556578C DE 556578 C DE556578 C DE 556578C DE SCH94531 D DESCH94531 D DE SCH94531D DE SC094531 D DESC094531 D DE SC094531D DE 556578 C DE556578 C DE 556578C
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centrifugal pumps
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/106Shaft sealings especially adapted for liquid pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Stopfbüchse an selbstansaugenden Kreiselpumpen Bei selbstansaugenden Kreiselpumpen wird allgemein die Anordnung einer Saugstopfbüchse vermieden, da diese stets die Gefahr in sich. birgt, durch Undichtheit den ganzen Ansaugvorgang in Frage zu stellen. Die Welle wird vielmehr auf der Druckseite aus dem Pumpengehäuse herausgeführt, wobei die Stopfbüchse nur gegen inneren Überdruck abzudichten hat. Doch ist auch diese Anordnung nicht ohne weiteres brauchbar, sobald es sich um die Förderung feuergefährlicher Flüssigkeiten handelt, weil die durchsickernde Leckflüssigkeit zur Bildung explosibler Dämpfe führt. Die nachfolgend beschriebene Erfindung beruht auf neuartiger Kombination verschiedener an sich bekannter Prinzipien, derart, daß während der Anlaufperiode die Stopfbüchse als Saugstopfbüchse mit selbsttätiger Sperrflüssigkeitszuführung wirkt, daß sie aber während des normalen Betriebes als Druckstopfbüchse mit doppelter Packungsvorlage arbeitet. In der beiliegenden Abbildung stellen der gezeichnete Stutzen den Druckstutzen, der Raum B die Druckkammer und der Raum A den Arbeitsraum des Zellenkreiselrades einer selbstansaugenden Kreiselpumpe dar. Es herrscht im Raum A sowohl während der Anlaufperiode als auch im normalen Betrieb Unterdruck. Der» Raum B steht hingegen während des Anfahrens bis zur eingezeichneten Spiegellinie unter dem Druck der Atmosphäre. Der Druck steigt in B dann allmählich bis auf den Förderdruck, wobei sich der Raum vollständig mit Flüssigkeit füllt. Der in Raum B gezeichnete Flüssigkeitsvorrat verbleibt nach jedem Abstellen und dem dann einsetzenden Rückhebern in der Pumpe. Er wird in der nachstehend beschriebenen Weise für die Abdichtung der Welle während des folgenden Anfahrvorganges nutzbar gemacht.
  • Es bedeuten noch: a Führungslager der Welle, von der Förderflüssigkeit geschmiert, b abzudichtende Welle, c Steigrohr, durch das Förderflüssigkeit von B unter den Liderungsring d gelangt, e Stopfbüchsenhauptpackung, f Vorratskammer für zusätzliche Sperrflüssigkeit, g Ablauf des Stopfbüchsenleckstromes, lt Hilfspackung für den Abschluß der Vorratskammer.
  • Der Arbeitsvorgang der dargestellten, beispielsweise durch Federdruck belasteten Stopfbüchse ist erfindungsgemäß folgender:. Bei normalem Betriebe strömt Druckflüssigkeit durch das Rohr c unter den Ring d. Von hier aus tritt sie zum größten Teil durch das Führungslager in den Raum A, wobei das Lager sogleich geschmiert 'wird. Der kleinere Teil steigt - bis zu gewissen Grade bereits vom Druck entlastet - zwischen der Welle und der Packung e auf und sammelt sich in der Kammer f an. Von hier wird nach Auffüllung der Kammer bis an die markierte Spiegellage die überschießende Leckmenge durch g abgeleitet, während die Hilfspakkung k, die beiderseits unter dem Druck der Atmosphäre steht, den Austritt von Dämpfen aus der Vorratskammer verhütet. Wird dann die Pumpe stillgesetzt, sinkt durch Rückheberung der Spiegel in Raum B auf die dargestellte Lage, während in der Kammer fein geringer Vorrat verbleibt.
  • Bei einer neuen Anlaufperiode saugt dann das im Raum A entstehende Vakuum sofort Sperrflüssigkeit aus B an, wobei der Inhalt der Vorkammer nur die anfängliche Abdichtung übernimmt und als zusätzlicher Strom die Packung e von oben nach unten durchfließt. @LNach Beendigung der Anlaufperiode und beim Einsetzen des normalen Betriebes tritt dann Förderflüssigkeit unter Druck von B unter den Liderungsring, wodurch der zusätzliche Strom durch e wieder umgekehrt wird und das Arbeitsspiel von neuem beginnen kann. Die Vorkammer -läßt sich z. B. auch durch eine syphonartige Ausbildung des Ablaufes ersetzen, ebenso wie die konstruktive Anordnung verschiedenartig ausgeführt werden kann.
  • Wesentlich ist, daß die die Abdichtung übernehmendr Hauptpackung e zwischen dem Ringraum bei d und der Vorkammer f angebracht ist, derart, daß während der Anfahrperiode der Leckstrom von der Vorkammer zum Ringraum bei d erfolgt, während des normalen Betriebes aber in entgegengesetzter Richtung fließt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPLZÜCIAI:: i. Stopfbüchse an selbstansaugenden Kreiselpumpen für explosible Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum beim Liderungsring (d) unterhalb der abdichtenden Stopfbüchsenpackung (e) sowohl mit dem Saugraum (A) als auch mit dem Druckraum (B) derart in Verbindung steht, daß - solange während der Anlaufperiode im Raum (B) noch kein Druck herrscht - Flüssigkeit aus diesem in den Ringraum unterhalb der Packung (e) gesaugt wird. z. Stopfbüchse nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß noch eine zusätzliChe Vorratskammer (f) oberhalb der Packung (e) angeordnet ist, derart, daß während des normalen Betriebes ein Teil der dann von (B) zuströmenden Druckflüssigkeit in dieser Vorratskammer angesammelt wird.
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