DE569275C - Maschine zur Herstellung von Papierflaschen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Papierflaschen

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DE569275C
DE569275C DER78004D DER0078004D DE569275C DE 569275 C DE569275 C DE 569275C DE R78004 D DER78004 D DE R78004D DE R0078004 D DER0078004 D DE R0078004D DE 569275 C DE569275 C DE 569275C
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folds
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DER78004D
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Papierkontor A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Papierflaschen Die Erfindung bezieht sich auf Papierflaschenmaschinen, die die Flaschen aus einem auf einem Wickeldorn erzeugten zylindrischen Papierwickel herstellen. Wenn solche zylindrischen Wickel der Flaschenform angenähert werden sollen, so müssen sie durch Eindrückung von Falten an einem Ende, dem oberen, kegelförmig verjüngt werden, was in bekannter Weise mittels einerFaltvorrichtung geschieht, die in den MTickel nach dem Rande dieses zu tiefer werdende Falten eindrückt. In diesem Zustand werden dann die Formlinge in die Taschen einer drehbaren Scheibe (Revolver) eingeführt, in der sie in bekannter Weise verpreßt und fertiggestellt, d. h. mit Boden und Flaschenkopf versehen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist es, in besonders einfacher Weise die Förderung des zylindrischen Wickels vom Wickeldorn aus durch die Faltvorrichtung hindurch in den Revolver zu bewirken. Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß jeder Wickel unmittelbar nach der Fertigstellung mittels eines mit dem Maschinengetriebe verbundenen Schiebers auf dem zu diesem Zwecke verlängerten Wickeldorn weitergeschoben wird und, während an einer Stelle ein weiterer Zylinder gewickelt wird, auf das kegelig zulaufende Ende des Dorns gelangt, um hier eine in bekannter Weise mit Faltfingern arbeitende Faltvorrichtung zu passieren. Durch diese werden nach dem Ende zu tiefer werdende Falten in den Wickel eingedrückt, wonach er in die gerade in Gegenüberstellung befindliche Formtasche des schrittweise umlaufenden Revolvers gelangt, der sie den Verpreßwerkzeugen zuführt.
  • Weiter ist Gegenstand der Erfindung eine Einrichtung, durch die nach dem Einsetzen des Formlings in den Revolver das kegelförmige Ende in die übliche Form eines Flaschenkopfes gebracht wird. Zu diesem Zweck wird die Formtasche im Revolver während des Vorgehens des die Verpressung der Falten bewirkenden Stempels durch ein aufsetzbares Verlängerungsstück ergänzt; das den zur Flaschenkopfbildung bestimmten Teil des Formlings aufnimmt und in der nächstfolgenden Stellung der Scheibe durch einen Stempel ersetzt wird, der in an sich bekannter ZVeise mit Hohlkehlen versehen ist und den Rand des Formlings nach innen umlegt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar zeigen Abb. i die Vorratsrolle mit dem Wickeldorn und der dazwischen angeordneten Schere, Abb.2 eine Stirnansicht der Leimwalze, Abb.3 das rechtsseitige Ende des Wickeldornes mit der Faltvorrichtung und dem Revolver. Abb. .l einen Schnitt nach der Linie d.-d. der Abb. 3, Abb. 5 das mit der Faltvorrichtung zusammenarbeitende konische Ende des Wickeldornes. Abb. 6 bis i i stellen die einzelnen Arbeitsgänge dar, denen die von der Fördervorrichtung aufgenommene Hülse unterworfen wird, und zwar zeigt Abb. 6 das Festpressen `des gefalteten kegeligen Endes der Hülse, Abb. 7 das Umlegen des oberen Randes und das Einsetzen des Bodens in die Hülse, Abb. 8 das Einrollen des unteren Randes, Abb. 9 den fertig eingerollten unteren Rand, Abb. io das Einsicken des nach innen umgelegten oberen Randes und schließlich Abb. i i das Ausstoßen des fertigen Gefäßes.
  • Die Abb. i2 bis 17 geben die verschiedenen Entwicklungsstadien einer nach der Erfindung hergestellten Milchflaschewieder. So zeigt Abb. i 2 beispielsweise den zu zwei Drittel seiner Länge mit Leim versehenen Abschnitt der Papierbahn, Abb. 13 den hieraus gewickelten Zylinder, Abb. 14 die an ihrem einen Ende mit an Tiefe nach dem Rande hin zunehmenden Falten versehene Hülse, Abb. 15 die an dem gefalteten Ende kegelig gepreßte und am anderen Ende aufgeweitete Hülse, Abb. 16 die am oberen Ende umgelegte und am unteren Ende mit einem eingesetzten Boden versehene Hülse und Abb. 17 die fertiggestellte Flasche. Die beiden letzten Abbildungen stellen hierbei in ihrem oberen Teil Längsschnitte dar.
  • Die von der nicht näher dargestellten Vorratsrolle kommende Papierbahn io läuft zunächst über eine Leimwalze i i, die, wie Abb.2 zeigt, sektorartig ausgeschnitten ist, so daß sie die Papierbahn nur absatzweise mit Leim versieht. Zweck dieser Anordnung ist es, den später die Außenfläche der Papierflasche bildenden Abschnitt nicht unnötig mit Leim zu versehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Flasche aus drei Lagen hergestellt, also dreimal auf den Wickeldorn aufgewickelt. Dementsprechend werden von jedem Abschnitt zwei Drittel seiner Länge beleimt, während ein Drittel unbeleimt bleibt. Der sektorartige Ausschnitt der Leimwalze erstreckt sich daher über ein Drittel ihres Umfanges.
  • Die Papierbahn läuft alsdann durch ein Druckwerk und gegebenenfalls unter einem Präg--sternpel hindurch, um denjenigen Aufdruck zu erhalten, der später die fertige Flascheziert. Beim dargestelltenAusführungsbeispiel sind zwei Farbrollen 12 und 13 vorgesehen, die ebenso wie der nicht näher dargestellte Prägestempel verstellbar und verschiebbar sind.
  • Die Papierbahn läuft sodann an einer Schere 1q. vorbei und gelangt durch selbsttätigen Vorschub in die Greiferzange einer Wickelspindel 15, die in bekannter Weise angetrieben wird. Nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen des Wickeldornes, beim dargestellten Beispiel nach drei Umdrehungen, wird durch die Schere 14 das aufgewickelte Ende der Papierbahn abgeschnitten.
  • Durch einen in einem Schlitten 16 geführten Hülsenabstreifer 17, der mit einem Ring 18 den Wickeldorn umgibt, wird die gewickelte Hülse nun auf dem Dorn 15 weitergeschoben und gelangt unter eine Anbürstewalze i9 und gleichzeitig unter eine Waschwalze 2o, die gegenüber der Bürstenwalze um 9o° versetzt angeordnet ist. Hier wird das freie Ende der gewickelten Hülse angedrückt und gegebenenfalls der etwa überschüssige Leim abgewaschen.
  • Durch die nächstfolgende Hülse wird nun die fertig geleimte, gebürstete und gewaschene Hülse auf den Faltdorn 2i geschoben. Dieser wird von dem freien Ende des Wickeldornes gebildet. Er ist, wie Abb. 5 zeigt, konisch gestaltet und mit nach dem Rande zu tiefer werdenden -Tuten 22 versehen, in die Faltfinger 23 einzugreifen vermögen. Diese Faltfinger sind in radialen Ebenen schwingend an einer Lagerhülse 2.4 angeordnet und an ihren Enden mit nach außen wirkenden, an einem Ring 25 befestigten Zugfedern 26 versehen. Jedesmal, wenn ein fertig gewickelter Papierzylinder auf den Dorn 2i aufgebracht wird, wird durch ein geeignetes nicht näher dargestelltes Getriebe ein an der Drehung nicht teilnehmender Ring 27 nach rechts verschoben, so daß er auf kegelförmige Anlaufflächen 28 der Faltfinger aufläuft und diese nach innen drückt. Die Lagerhülse 24. läuft beim dargestellten Ausführungsbeispiel zusammen mit dein Wickeldorn um, so daß die Faltfinger 23 stets genau in die Nuten 22 einzugreifen vermögen.
  • Die Hülse: die nun an dem einen Ende mit längs verlaufenden, nach dem Rand hin an Tiefe zunehmenden Falten versehen ist, wird jetzt vom Wickeldorn durch die nachfolgenden Hülsen abgestreift und auf eine geeignete Fördervorrichtung gebracht, die sie den Werkzeugen zur Vornahme der weiteren Verfahrensschritte zuführt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Fördervorrichtung aus dem bekannten, um eine Achse 29 umlaufenden Revolver 3o mit sechs Formen 3 i zur Aufnahme der soweit fertiggestellten Hülsen. Der Revolver 3o wird schrittweise weitergeschaltet, und hierbei gelangen die Hülsen unter die im folgenden näher zu beschreibenden Werkzeuge.
  • Wie in Abb.6 dargestellt, gelangt die Form in ihrer nächsten Ruhelage zunächst vor einen Preßdorn 32, der zweckmäßig, ebenso wie die Form 3i, geheizt ist und das gefaltete Ende der Hülse zu einem Kegel 33 preßt. Das Ende dieses Kegels wird hierbei auf seiner Außenseite zweckmäßig durch eine Hilfsform 34 abgestützt, die ebenso wie der Preßstempel32 in ihrer Achsenrichtung selbsttätig herangeführt wird. Bei 35 ist ein zur Heizung dienender Gasbrenner schematisch angedeutet.
  • Mit der nächsten Weiterschaltung gelangt die Form 31 mit ihrer Kegelmündung vor einen Stempel 36 (Abb.7), der bei 37 mit einer Hohlkehle versehen ist, durch die er beim Einwärtspressen den Hülsenrand nach innen umlegt. Gleichzeitig wird der Boden aus einer Papierbahn 38 mit Hilfe eines Stempels 39 ausgeschnitten, zur Herstellung eines Randflansches durch einen Ziehring 39 gepreßt und schließlich in das untere Ende der Papierhülse eingeführt. Dieses ist zweckmäßig vorher durch einen konischen Ansatz do des Dornes 32 aufgeweitet worden.
  • In der nächsten Schaltstellung des Revolvers wird, wie Abb.8 zeigt, durch einen Bördelkopf .I1 der untere Rand der Hülse mit dem Bodenflansch nach innen eingerollt, so daß er die aus Abb. 9 ersichtliche Gestalt erhält. Gleichzeitig wird das Mundstück der Flasche mittels eines Stempels .i.2 vorgesickt. In der folgenden Schaltstellung des Revolvers wird dann der Hals noch einmal gesickt, wobei er seine endgültige Gestalt erhält, um zuletzt in die in Abb. i i dargestellte Lage zu gelangen, in der das so fertiggestellte Gefäß durch einen Auswerfer 43 ausgestoßen wird.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich zwar um die Herstellung einer Flasche, jedoch können auf der Maschine mit einer entsprechenden Anordnung Rundgefäße ähnlicher Art. wie Dosen o. dgl., hergegestellt «-erden. Die Milchflasche nach der Erfindung -zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ihr Mundstück sich seiner Gestalt nach zum Füllen der Flaschen mit Hilfe der für Glasflaschen bestimmten Abfülleinrichtung eignet, so daß die Flaschen in den Molkereien zur Verwendung gelangen können, ohne daß es erforderlich wäre, die dort vorhandenen Einrichtungen abzuändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von Papierflaschen aus zylindrischen Wickeln, die an einem Ende durch Faltfinger mit nach dem Ende zu tiefer werdenden Falten versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wickel nach der Fertigstellung auf dem zu diesem Zweck verlängerten Wickeldorn (i5) weitergeschoben wird und, während an seiner Stelle ein weiterer Zylinder entsteht, auf dem kegelig zulaufenden Ende (2i) des Dornes die mit Faltfingern (23) arbeitende Faltvorrichtung passiert, um nach der Faltung weiter in die jeweilig dem Dorn gegenüberliegende "Pasche (3i) eines umlaufenden Revolvers (30) geschoben zu werden, der sie, wie bekannt, schrittweise den von beiden Seiten her wirkenden Preßwerkzeugen zuführt, die den Boden einsetzen und den Flaschenkopf formen. z. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einsetzen des Werkstücks (33) in seine in der drehbaren Scheibe (3o) befindliche Form diese während des Vorgehens des PreßstelnPels (3z) durch ein VerlängerungsstÜck (34, Abb. 6) ergänzt wird, das den zur Flaschenkopfbildung bestimmten Teil des Werkstücks aufnimmt und in der folgenden Stellung der Scheibe durch einen Stempel (36, Abb. 7) ersetzt wird, der in an sich bekannter Weise mit Hohlkehlen (37) versehen ist und den Rand des Werkstücks nach innen umlegt.
DER78004D 1929-05-02 1929-05-02 Maschine zur Herstellung von Papierflaschen Expired DE569275C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4501801A1 (de) 2023-08-02 2025-02-05 Mayr-Melnhof Karton AG Zuschnitt zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes, flaschenähnlicher gegenstand und verfahren zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes
EP4624357A1 (de) 2024-03-28 2025-10-01 Mayr-Melnhof Karton AG Ausgiessvorrichtung für einen flaschenförmigen behälter, flaschenförmiger behälter und verfahren zur herstellung eines flaschenförmigen behälters

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP4501801A1 (de) 2023-08-02 2025-02-05 Mayr-Melnhof Karton AG Zuschnitt zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes, flaschenähnlicher gegenstand und verfahren zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes
WO2025027038A1 (de) 2023-08-02 2025-02-06 Mayr-Melnhof Karton Ag Zuschnitt zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes, flaschenähnlicher gegenstand und verfahren zur herstellung eines flaschenähnlichen gegenstandes
EP4624357A1 (de) 2024-03-28 2025-10-01 Mayr-Melnhof Karton AG Ausgiessvorrichtung für einen flaschenförmigen behälter, flaschenförmiger behälter und verfahren zur herstellung eines flaschenförmigen behälters
WO2025201709A1 (de) 2024-03-28 2025-10-02 Mayr-Melnhof Karton Ag Ausgiessvorrichtung für einen flaschenförmigen behälter, flaschenförmiger behälter und verfahren zur herstellung eines flaschenförmigen behälters

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