DE57873C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnwagenInfo
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- DE57873C DE57873C DENDAT57873D DE57873DA DE57873C DE 57873 C DE57873 C DE 57873C DE NDAT57873 D DENDAT57873 D DE NDAT57873D DE 57873D A DE57873D A DE 57873DA DE 57873 C DE57873 C DE 57873C
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 18
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: „ Eisenbahnbetrieb,
E. H. ARP in LABOE a. d. Ostsee. Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1890 ab.
Die Kupplung besteht zunächst aus dem Arm G, der mit der Gabel g und Bolzen gl
im Auge' des Zughakens $ drehbar befestigt ist. Dieser Arm G ist gegen das freie Ende
zu mit dem Schlitz α versehen und dient dem Schlitten oder Gleitstück m als Auflager und
Führung. . Das Gleitstück m hat am Ende, nach dem Zughaken % zu, zwei Lappen ο o1,
deren Bedeutung später beschrieben werden wird, und am anderen Ende den Lappen o2, der ■
zur Verbindung des Stückes m mit der Schleife A dient. Am Ende des Armes G sind zwei
Lappen o3 und o4, welche ebenso wie die
Lappen 0 und o1 den Zweck haben, gabelendige
Schubstangen t aufzunehmen, von denen je eine von links und rechts mit dem anderen
gabelförmigen Ende über eine Schraubenmutter B bezw. B1 fassen, wie Fig. 3 und 4
zeigen. Die Muttern B und B1 dienen zur
Aufnahme einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel D, welche, in Drehung gebracht,
die Muttern B und B1 der Drehrichtung gemäfs entweder einwärts oder auswärts verschieben.
Die Lenker t, welche mit o3 und o4
verbunden sind, schwingen dabei um die zugehörigen Bolzen, welche t mit o3 bezw. o4 .
verbinden, während die an den Lappen ο und o1 angebrachten Lenker t sich geradlinig
auf dem Arm G mit dem -Gleitstück m verschieben müssen. Die punktirten Linien (Strich
und Punkt) der Fig. 3 lassen die äufsersten Stellungen der Muttern B BΎ und der Lappen oo1
erkennen. Die Drehung ■ der Spindel D und damit Verkürzung oder Verlängerung der Kupplung
erfolgt durch Handgriffe H von der Seite des Wagens.
Zum Heben der Kupplung dient folgende Einrichtung:
An die Stelle des seitherigen Verbindungsbolzens zwischen ,Schleife P und Haken C der
Notkupplung tritt die Welle w, welche nach
jeder Seite so weit verlängert ist, dafs dieselbe von dem seitlich des Wagens stehenden Arbeiter
an den Armen I erfafst werden kann. Diese Welle ist an der Stelle, wo sie Schleife und
Haken verbindet, verstärkt (s. Fig. 2) und trägt den winkelförmigen Ansatz A\ Die Welle kann
zwischen den Anläufen e e im Hakenauge verschoben werden, wodurch es möglich wird,
den Ansatz k unter den Haken zu bringen (Fig. ι und 2) oder auch vom Haken frei zu
machen, worauf dann eine Drehung der Welle im Haken möglich ist. Man kann dann die
Welle. so drehen und verschieben, dafs der Ansatz k unter die Schleife P kommt, um dadurch
die Schleife .unabhängig vom Haken zu heben. Der Zweck ist, mit Hülfe der Welle w
einmal die Schleife P gegen den Haken C anzulegen und zweitens beim Unterfassen unter
den letzteren die Nothkupplung im Ganzen zu heben. Hebt man aber die Nothkupplung, so
stöfst der Haken P gegen die eigentliche Schraubenkupplung, wie Fig. 1 zeigt, und
nimmt die letztere mit, wodurch .das Ein- und Aushängen der Schraubenkupplung möglich
wird.
Um auch die Schleife A der Hauptkupplung gegen den Arm G zurückklappen zu können,
ist die Welle y angebracht, als Verbindung zwischen m und A, welche mit Hülfe einer
Nase λγ, Fig. 3, bei Drehung der Welle die Schleife hebt.
In der Fig. 5 ist die Handhabung der Welle w dargestellt, und zwar wenn die ganze
Kupplung gehoben werden soll. .
Es wird zu dem Zweck zunächst, wie oben erläutert und aus Fig. 2 ersichtlich, durch
Drehen und Verschieben der Welle n> der Winkelansatz k unter den Haken C gebracht
und dann das abwärts gebogene Ende / der Welle w in der für das Heben der rechtsseitigen
Kupplung dargestellten Weise mit beiden Händen erfafst. Indem nun mit der linken
Hand der Ansatz k gegen den Haken C gedrückt wird, drückt man mit der rechten Hand
die Welle n> aufwärts, wodurch zunächst der Haken C gehoben wird, welcher dann unter
die Hauptkupplung fafst und diese ebenfalls hebt.
Das Umlegen der Schleife A erfolgt durch Drehen der Welley, wie in Fig. .5 in punktirten
Linien dargestellt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: .Eine von der Seite des Wagens aus zu handhabende Kupplung, bestehend im wesentlichen aus einem am Zughaken gabelförmig aufgehängten Arm (G), in dessen geschlitztem Ende ein Gleitstück (m) geführt ist, welches die mittelst Welle (y) umlegbare Schleife (A) trägt, und welches sich mit Hülfe einer ebenfalls im Schlitz (a) des Armes (G) geführten, mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Schraubspindel (D) und der Lenkstangen (t) verschieben läfst, wodurch die Kupplung verlängert oder verkürzt werden kann, bei welcher Kupplung das Heben mit Hülfe einer an der Nothkupplung angebrachten Hebevorrichtung erfolgt, welch letztere aus einer den Haken und die Schleife verbindenden Welle (ψ) erfolgt, die einen Winkelansatz (k) trägt, der .durch Verschieben und Drehen der Welle (w) sowohl unter- den Haken (zum Heben der Hauptkupplung), als auch unter die Schleife (zum Heben der letzteren) gebracht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57873C true DE57873C (de) |
Family
ID=332212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57873D Expired - Lifetime DE57873C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57873C (de) |
-
0
- DE DENDAT57873D patent/DE57873C/de not_active Expired - Lifetime
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