DE582144C - Anlage zum Herstellen von vorzugsweise kleineren Formkoerpern - Google Patents

Anlage zum Herstellen von vorzugsweise kleineren Formkoerpern

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DE582144C DEH128391D DEH0128391D DE582144C DE 582144 C DE582144 C DE 582144C DE H128391 D DEH128391 D DE H128391D DE H0128391 D DEH0128391 D DE H0128391D DE 582144 C DE582144 C DE 582144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/04Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds moved in succession past one or more shaping stations

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Anlage zum Herstellen von vorzugsweise kleineren Formkörpern Es ist bereits vorgeschlagen worden, Formkörper, insbesondere kleinere Gegenstände, aus nicht fließfähigen, aus Zement oder Beton bestehenden erdfeuchten Massen in der Weise herzustellen, daß das für die Herstellung von Sandkernen bekannte Druckluftblasverfahren angewendet wird, wobei die Form oder die Formen unmittelbar an den Massebehälter angeschlossen werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Anlage, in welcher nach dem angegebenen Verfahren derartige Gegenstände in Fließarbeit, wie solche an sich in der Keramik bekannt ist, hergestellt werden sollen. Vorzugsweise handelt es sich dabei um die Herstellung von Blumentöpfen oder ähnlichen Gegenständen. Die Anlage gemäß der Erfindung besteht in der Hintereinanderschaltung einer Formfüllv orrichtung (Blasmaschine), einer die gefüllten Formen um i8o° umkehrenden Formwendev orrichtung und einer die Kernformplatten abhebenden Kernabhebevorrichtung, denen die Formen der Reihe nach zugeführt werden, wobei zwischen die Formfüllvorrichtung und die Formwendevorrichtung gegebenenfalls eine die Teile der gefüllten Formen zusammendrückende Nachpreß- oder IN achverdichtungsvorfichtung und zwischen die Formwendevorrichtung und die Kernabhebevorrichtung eine Klopfvorrichtung eingeschaltet sein kann.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar: Fig. i a und i b eine Seitenansicht der Anlage, Fig. 2 a und :2 b einen Grundriß dazu; Fig. 3 bis 6 zeigen Einzeldarstellungen aus den Fig. i und z in vergrößertem Maßstab, und zwar zeigt Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil einer Formplatte, Fig. 4. die Vorrichtung zum Befördern der Formplatte auf die Rückführbahn teilweise im Schnitt, Fig. 5 die Wendevorrichtung für die Formen und Fig. 6 eine Seitenansicht von Fig. 5.
  • Das Ausführungsbeispiel behandelt die Herstellung von Blumentöpfen aus Beton oder Zement. Die zur Herstellung dienenden Formen werden in größerer Anzahl, z. B. zu vier bis acht Stück, in einer Formplatte vereinigt. Die Formplatten 4. gleiten auf einer Bahn a, die zur Verringerung der Reibung mit Rollen 3 ausgerüstet ist, auf denen die Formplatten entlangrollen. Die Bewegung erfolgt durch eine mit Mitnehmern 6 für die Formplatten ausgerüstete Kette 5, die über zwei im Maschinengestell gelagerte Kettenräder 9 und 9a läuft. Der Antrieb der gesamten Vorrichtung erfolgt ,von einer Welle i aus. Zum Antrieb der Kettenräder dient ein auf der Welle i sitzendes Schraubenrad 7, welches mit einem Schraubenrad 7a auf einer Welle 7b in Eingriff steht. Auf der Schräubenradachse 7b sitzt das in Fig. i durch gestrichelte Linien angedeutete Zahnrad 8, das nur über etwa 1J3 seines Umfanges mit Zähnen versehen ist. Es steht mit einem auf der Welle 6a des Kettenrades. 9 sitzenden Zahnrad in Eingriff, so daß bei jeder Umdrehung des Schraubenrades 79 das Kettenrad während etwa 1/3 dieser Bewegung mitgenommen wird, während des anderen 'I3 der Umdrehung dagegen stillsteht, da zu dieser Zeit der zahnlose Teil des mit dem Schraubenrad 7a verbundenen Zahnrades an dem Zahnrad auf der Welle 6n vorbeigeht. Hierdurch ist :ein absatzweises Vorschieben der auf die Bahn 2 aufgesetzten Formen gewährleistet.
  • Die Formplatten 4 selbst bestehen (Fig. 3) aus Innenformen oder Kernen i9, die in einer entsprechenden Anzahl, z. B. zu vier, sechs oder acht Stück, fest mit einer Grundplatte2o verbunden sind. Die Kerne i9 besitzen unten einen zylindrischen Rand iga. Die äußeren Formen 2i sind über die Kerne i9 gestülpt. Sie besitzen ebenfalls zylindrische Teile Zia, mit denen sie über den zylindrischen Rand 19a der Kerne fassen. Über die Außenformen ist eine Platte 22 gelegt, die kreisförmige, den Formen 21 entsprechende Ausschnitte besitzt und sich auf die durch die zylindrischen Teile Zia gebildeten Schultern 23 aufsetzt, mit denen sie durch Löten, Nieten o. dgl. verbunden ist und die Außenformen gegenüber den Kernen festhält. Die Platte 22 wird gegenüber der Grundplatte 2o durch Verbindungsstifte 24 und 25 gehalten. Die Stifte 24 sind in besonderer Weise ausgebildet; sie besitzen Einschnitte 26, in die auf der Unterseite der Grundplatte angebrachte Klinken 27 einfassen können. Diese Klinken werden durch Federn 28 in der Eingriffslage gehalten und verriegeln dadurch die beiden Platten 2o und 22 gegeneinander. Die Führungsstifte 25 fassen nur durch Löcher in der Platte 2o hindurch und stützen sich gegen auf der Unterseite der Platte 2o angebrachte Schienen oder Blattfedern 29. Da die Außenformen 21 durch die Platte 22 gegenüber den auf der Platte 20 angeordneten Kernen ig zentriert werden, ist es zum Zusammenfügen einer Formplatte nur nötig, nach Herüberstülpen der Außenformen 21 über die Kerne die Platte 22 aufzusetzen und so weit niederzudrücken, daß die Klinken 27 in die Aussparungen 26 einfassen. Nach der Zusammensetzung der Formplatte haben die Formen in senkrechter Richtung noch einen kleinen Spielraum, d. h. es wird zwischen dem unteren Rande der Außenform 2i und der Platte 2o noch ein kleiner Zwischenraum bleiben, der ein nachträgliches Zusammenpressen und Nachverdichten der Betonmasse zuläßt.
  • Die Formplatten gelangen auf der Bahn 2 zunächst zu der Blas- oder Füllmaschine. Sobald eine Formplatte in der Blasmaschine liegt, setzt die Stillstandsperiode der Förderkette 5 ein, und während dieser Stillstandsperiode erfolgt das Einblasen des Betons in die Formen. Die Füllmaschine besteht nach an sich bekannter Bauart aus dem mit Beton gefüllten Kessel io, der sich, sobald die Formplatte in der Maschine steht, auf diese niedersenkt. Er besitzt an seinem unteren Ende eine mit Düsen versehene Platte 12, gegen die sich die mit entsprechenden Löchern 13 versehenen äußeren Formen legen, so daß der aus den Düsen herausdringende Beton den Hohlraum 14 zwischen dem Kern und der Außenform ausfüllt.
  • Der Antrieb des Betonblasebehälters erfolgt durch eine auf der Welle i sitzende Kurvenscheibe 15, welche die Stange 16 des Steuerventils 17 betätigt. Das Steuerventil bewirkt nacheinander die Preßluftzufuhr durch die Druckluftleitung i8a zu einem Klopfwerk 18 zum Lockern der Form nach Fertigstellung der Formstücke und die Preßluftzufuhr zu dem Preßzylinder, durch den der Betonbehälter gegen die Formplatte gedrückt wird, und schließlich die Preßluftzufuhr zu dem Betonbehälter selbst, wodurch die Betonmasse durch die Düsen in die- Form hineingedrückt wird. Da die Arbeitsweise der Blasmaschine an sich bekannt ist, ist von einer genaueren Darstellung in der Zeichnung abgesehen. Nach dem Füllen der Formen geht die Füll- oder Blasmaschine wieder in ihre Arbeitsstellung zurück, d. h. es wird zuerst die die Druckluft in den Betonbehälter führende Leitung abgeschlossen, alsdann der Betonbehälter abgehoben, und schließlich wird das Klopfwerk stillgesetzt.
  • Beim nächsten Fördervorgang gelangt die Formplatte in die Nachpreßvorrichtung, die die äußeren Formteile 21, soweit es der Spielraum- gegenüber der Platte 2o gestattet, niederdrückt und dadurch ein Nachverdichten des eingespritzten Betonmaterials bewirkt. Die Nachpreßvorrichtung wird von der Welle i aus durch ein Kegelradpäar 32, 32a angetrieben. Auf der Welle des Kegelrades 32a sitzt eine Riemen- oder Kettenscheibe i ja, die mit Hilfe eines Riemens oder einer Kette eine Riemen- oder Kettenscheibe i i antreibt. Auf der Welle dieser letzterwähnten Scheibe i i sitzt ein Exzenter 31, welcher auf eine Druckplatte 33 wirkt. Diese legt sich auf die in die Nachpreßvorrichtung gelangende Formplatte 4 und drückt die Außenformen nieder. Das Anheben der Druckplatte 33 entgegen der Wirkung des Exzenters 31 erfolgt durch Federn 34. Dieses Nachverdichten wird nur in besonderen Fällen nötig sein, im allgemeinen genügt das Dichten durch die Preßiuft.
  • Bei der auf das Nachpressen folgenden Vorschubbewegung der Förderkette werden die Formplatten über einen Spalt 35 herüber in die Wendevorrichtung hineingeschoben, um die Formplatten derart umzukehren, daß die Außenformen nach unten und die die Kerne tragenden Platten nach oben gelangen. Die in Fig. 5 und 6 in vergrößertem Maßstab dargestellte Wendevorrichtung besteht aus vier ein auf einer Welle 37 sitzend--s Kreuz bildenden Armen 36, die zwei Reihen von Rollen 36a tragen.
  • In den waagerecht stehenden, der Förderkette 5 zugekehrten Arm wird jeweils eine Formplatte eingeschoben, wo sich der Rand der Formplatte dabei zwischen den Rollenreihen 36a führt und von ihnen gehalten wird. Auf der Welle 37 sitzt ferner ein Malteserkreuz 38, welches durch einen umlaufenden Hebelarm 39 schrittweise gedreht werden kann. Der Hebelarm faßt mit einem Zapfen oder einer Rolle 39a in die Schlitze 4o des Malteserkreuzes ein. Bei jeder Drehung des Armes 39 um seine Achse wird das Malteserkreuz und damit auch die Welle 37 nebst den die Formplatten tragenden Armen 36 um '!4 Umdrehung geschwenkt. Die Drehung des Armes 39 erfolgt wiederum von der Welle i aus über ein Schraubenrad 43, welches mit einem entsprechenden Schraubenrad auf der Welle 3gb des Armes 39 in Eingriff steht. Auf der gleichen Achse 39b sitzt noch eine Scheibe 41, die sich mit dem Arm 39 dreht und an der Stelle des Armes 39 einen Ausschnitt besitzt. Diese Scheibe 41 legt sich während des Stillstandes des Malteserkreuzes in die äußeren Ausspärungen der Arme 42 des Malteserkreuzes und sperrt dieses während des Stillstandes. Die Welle 37 sowie die Welle 39 sind in Böcken 44 gelagert, die wiederum auf im Maschinengestell abgestützten Böcken 45 ruhen.
  • Der Antrieb ist so geregelt, daß während der Förderbewegung der Kette 5 das Malteserkreuz und die Wendevorrichtung stillsteht. Während der darauffolgenden Stillstandsperiode der Förderkette erfolgt ein Drehen des Malteserkreuzes und der Wendevorrichtung um go°, es wird demnach die jeweils in einen Arm eingeschobene Formplatte zuerst um go° und bei der zweiten Arbeitsbewegung um weitere 9o° gedreht, so daß die Form schließlich umgekehrt in dem Malteserkreuz liegt und nunmehr aus der Wendevorrichtung heraus in die Vorrichtung zum Abheben der Kernstücke gebracht werden kann.
  • Das Herausbefördern der gewendeten Formplatte aus der Wendevorrichtung geschieht mit Hilfe eines zweiten Förderers 47, welcher ebenfalls von der Hauptwelle i aus mit Hilfe eines Schraubenradpaares 48 und eines Zahnradgetriebes 49, 49a angetrieben wird. Das Rad 49a sitzt auf der gleichen Achse mit dem einen der Räder 5o, 51 für das Förderband oder die Förderkette 47. Auch hier hat das Rad 49 nur über etwa % seines Umfanges Zähne, so daß auch die Transportvorrichtung 47 sich bei jedem Arbeitsgang nur während % der Zeit bewegt, dagegen während =/3 der Zeit stillsteht.
  • Das Förderband 47 führt die durch die Wendevorrichtung um i 8o' gewendeten Formplatten zunächst unter die Klopfvorrichtung 18, welche aus einer Anzahl durch Preßluft betätigter Hämmer 52 besteht. Diese Klopf-oder Vibrierv orrichtung wird durch das Steuerventil 17 gesteuert, ist also nur während des Stillstands der Anlage in Tätigkeit. Die Hämmerchen klopfen auf die nach oben gekehrte Grundplatte der Formen und lösen dadurch die Betonmasse von den Kernen, um ein leichtes Herausheben der Kerne aus den Formen zu ermöglichen.
  • Bei der nächsten Vorwärtsbewegung des Förderbandes 47 gelangt dann die Formplatte aus der Klopfvorrichtung in die zum Abheben der Kerne bestimmte, in Fig. 4 in vergrößertem Maßstab dargestellte Vorrichtung.
  • Das' Abheben der Grundplatte mit den Kernen erfolgt durch schwenkbare Arme 53. Vorzugsweise sind zwei um iSo° gegeneinander versetzte Schwenkarme vorgesehen, deren Schwenkachse 55 in dem am Maschinengestell befestigten Lager 54 drehbar und in senkrechter Richtung axial verschiebbar gelagert ist.
  • Das Heben und Senken der Welle 55 geschieht durch Schwenkhebel 56 (Fig. i), die um eine Achse 5611 am Maschinengestell schwenkbar gelagert sind; sie werden durch Kurvenscheiben 57 :angetrieben, die ihrerseits durch- ein Schraubenradpaar 58 von der Hauptwelle i der Maschine aus in Umdrehung versetzt werden. Vorzugsweise sind zwei Schwenkhebel 56- (Fig.4) vorgesehen, deren freie Enden gelenkig um zwei an einem Ring 56b angebrachte Zapfen anfassen. Der Ring 56b sitzt lose auf der Achse 55, ist ihr gegenüber aber gegen axiale Verschiebung dadurch gesichert, daß er durch eine Mutter 56a gegen einen fest z. B. durch einen Stift mit der Achse 55 verbundenen Flansch 59 gehalten wird. Zwischen dem Ring 56b und dem Flansch 59 ist zur Verringerung der Reibung ein Kugellager eingeschaltet.
  • Der Flansch 59 trägt einen oder mehrere senkrecht nach oben gerichtete, -in entsprechende Bohrungen eines Schraubenrades 62 eingreifende Bolzen oder Stifte 6o. Das Schraubenrad 62 sitzt drehbar auf einem Ansatz des Lagers 54 und liegt einerseits an dem Lager 54 an, während es andererseits durch einen mit dem Lager 54 oder dem Gestell der Maschine verbundenen Bund o. dgl. 54a gehalten wird, so daß es in axialer Richtung stillsteht, die Welle 55 aber sich ihm gegenüber axial verschieben kann. Das Schraubenrad 62 steht in Eingriff mit einem auf der Hauptwelle i angeordneten Schraubenrad 61 und wird von diesem dauernd in Umlauf versetzt. Die Welle 55 wird demnach nur dann, wenn sie sich in angehobener Stellung befindet und der Stift 6o die Kupplung des Flansches 59 mit dem Zahnrad 62 herstellt, gedreht; dagegen steht die Welle 55 still, wenn sie gesenkt und dadurch von dem Schraubenrad 62 entkuppelt ist. Die Kurvenscheiben 57 und die Übersetzung vom Schraubenrad 61 auf das Schraubenrad 62 sind so bemessen, daß die Welle 55 und damit die Schwenkarme 53 jeweils um i8o° gedreht werden.
  • An den Enden der beiden Schwenkarme 53 sind eine Anzahl durch Federn abgestützte Bolzen 64 vorhanden, die sich beim Niedersenken der Arme 53 auf die auf dem Förderband 47 befindliche Form auf die Grundplatte aufsetzen. Ferner sind an den Armen Ansätze 66 angebracht, in denen Haltebolzen 67 verschiebbar gelagert sind, die an ihrem äußeren Ende Rollen 68 tragen, die mit Anschlägen 69 und 7o am Maschinengestell in Eingriff kommen können. Die Anschläge 69h sind in der Nähe des Förderbandes 47 an der Stelle angeordnet, an welcher das Abnehmen der Kerne stattfinden soll, und die Anschläge 70 in der Nähe des Förderbandes 46 an der Stelle, an der das Absetzen der Kerne erfolgen soll. Schließlich sind noch an den Armen 53 Anschläge 65 vorgesehen, welche schräge Flächen besitzen, die mit den schrägen Flächen 27" (Fig. 3 und 4) der Schieber 27 in Eingriff kommen können, um die.Schieber aus ihrer Verriegelungslage zurückzuziehen.
  • Vor dem Abnehmen der Kerne haben die Teile die in Fig. 4 links gezeigte Lage. In dieser Lage erfolgt die Sc'h'wenkung um Co', und bei dem dann erfolgenden Niedergehen des Armes 53 auf die auf dem Förderband 47 stehende Formplatte werden durch die beschriebene Einrichtung durch die Anschläge 65 die Grundplatte 2o mit Kernen von der Platte 22 mit den äußeren Formteilen gelöst und gleichzeitig durch die Anschläge 69 die Schieber 67 unter die Platte 20 geschoben, so daß bei dem alsdann erfolgenden Anheben des Armes 53 die Platte 2o nebst den Kernen in der aus Fig. 4 auf der rechten Seite ersichtlichen Weise abgehoben wird. Nach dem Abheben dreht sich wiederum der Arm um i&o° und senkt sich dann nieder, um die abgehobene Platte 20 mit den Kernen auf ein zur Führung der Kernplatte an die Anfangsstelle bestimmtes Förderband 46 aufzulegen. Die Anschläge7o, die umgekehrt gerichtet wie die Anschläge 69 sind, ziehen bei der nächsten Niederbewegung des geschwenkten Armes 53 die Schieber 67 zurück, so daß die Platte 2o frei wird und auf das Förderband 46 gelangt Es verbleiben demnach auf dem Förderband 47 lediglich die Außenformen mit der sie haltenden Platte 22. Diese werden durch das Förderband 47 weiterbefördert und können am Ende dieses Förderbandes entweder von Hand abgenommen werden, um in eine Härtevorrichtung gebracht zu werden, man kann aber auch das Förderband 47 oder eine weitere an das Förderband sich anschließende mechanische Fördervorrichtung dazu benutzen, um die Formen, mit den darin befindlichen Teilen nach einer Trockeneinrichtung zu führen.
  • Das Förderband 46 ist (Fig.2 und 4) neben der Bahn 2 angeordnet und läuft in umgekehrter Richtung wie die Förderbänder 5 und 47. Es bringt die darauf abgesetzten Kernplatten wieder in die Anfangsstellung zurück, wo sie abgenommen und zur erneuten Zusammensetzung von Formen verwendet werden können.
  • Nach dem Herausheben der Kerne aus den Formen müssen die fertigen Gegenstände in den Formen noch gehärtet werden, bevor sie selbst aus den Formen entfernt -werden können. Es ist bereits bekannt, das Härten von aus Beton oder Zement hergestellten Gegenständen in Härteöfen vorzunehmen, durch die die Gegenstände hindurchgeführt werden und in denen sie mit Dampf behandelt werden.
  • Die-Arbeitsweise der gesamtem Vorrichtung ist demnach folgende: Die aus Außenformen und Kernen bestehenden Förmplatten werden zusammengesetzt und auf das Förderband 5 aufgelegt. Der nächste Mitnehmer nimmt die Formplatte mit und führt sie während der Bewegung des Förderbandes 5 unter die Blasinaschine. Bei dem darauffolgenden Stillstand erfolgt das Füllen der Formen mit Beton durch ;die Blasvorrichtung. In der nächsten Bewegungsperiode wird die Form unter die Niederdrückvorrichtung gebracht, welche während des nächsten Stillstandes das Nachverdichten des in der Form enthaltenen Betons bewirkt. Bei dem nächsten Vorschub gelangt dann die Form in die Wendevorrichtung, in welcher sie während des Stillstands der Fördervorrichtung zunächst um 9o° und beim nächsten Stillstand um weitere 9o° geschwenkt wird, so daß die Kernplatte oben liegt. Beim nächsten Vorschub wird dann die Form unter die Klopfvorrichtung und beim nächsten Vorschub unter die Kernabhebevorrichtung geführt, von wo während des nächsten Stillstands in der oben angegebenen Weise der Kern abgehoben und auf das Förderband 46 gebracht wird, das ihn zu erneuter Verwendung an den Anfang der Maschine zurückführt, während die Außenformen mit den sie haltenden Platten aus der Maschine herausgelangen. Natürlich kann die Anlage baulich in verschiedener Weise abgeändert werden; so können insbesondere die Getriebe andere sein, man kann statt der Schraubenräder Kegelräder oder Zahnräder, statt der Förderketten Förderbänder verwenden u. dgl. mehr.
  • Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Herstellung von Blumentöpfen, bei denen nur eine Außenform und ein Kern Verwendung findet. Bei der Herstellung von anderen Gegenständen tritt entsprechend an Stelle der Kernform der übliche untere Formteil und an Stelle der äußeren Form der übliche obere Formteil. Die Arbeitsweise ist aber im übrigen genau die gleiche. Man wird immer so vorgehen, daß der obere Formteil den herzustellenden Gegenstand außen abdeckt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zum Herstellen von vorzugsweise kleineren Formkörpern aus nicht fließfähigen, aus Zement oder Beton bestehenden erdfeuchten Massen im Fließbetrieb unter Verwendung des Druckluft= blasverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß an einem endlosen Förderer eine durch Druckluft zu betätigende Füll- und Formvorrichtung (io, 12), eine Nachpreßvorrichtung (3i bis 34), eine Formwendevorrichtung (36, 37), eine Klopfvorrichtung (18, 52) und eine Vorrichtung (53 bis 56) zum Entfernen der Kernformplatten aus den Formlingen derart hintereinander angeordnet sind, daß diesen Vorrichtungen die Formen nacheinander zugeführt werden, wobei je nach Bedarf .die Nachpreßvorrichtung und die Klopfvorrichtung abschaltbar ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Vorrichtungen miteinander verbindende absatzweise arbeitende Fördervorrichtung in zwei selbsttätige Förderer (5, 47) unterteilt ist, von denen der eine (5) die Formen bis zur Formwendevorrichtung (31 bis 34), der andere (47) von dieser Vorrichtung bis zum Ende der Anlage führt, wobei die jeweiligen Förderstillstände derart bemessen sind, daß an jeder Einzelvorrichtung der erforderliche Arbeitsvorgang getätigt werden kann.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verwendung gelangenden Formplatten (4) aus einer Anzahl von Kernen (i9) oder Unterformen tragenden Plätten (2o) und aus über die Kernplatten (2o) gestülpten, die Außenformen (2o) oder Oberformen tragenden Platten (22) bestehen, die durch Abstandsbolzen (25) in der erforderlichen Entfernung voneinander gehalten und durch Riegel (24, 27) gegeneinander verriegelt sind.
  4. 4. Anlage pach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, um ein Zusammendrücken der Formplatten zu ermöglichen, die Absatzbolzen (25) der Formplatte eine federnde Unterläge (29) besitzen und die Riegel (24, 27) derart federnd ineinandergreifen, daß sie durch gegenbewegte Anschläge außer Eingriff gebracht werden können.
  5. 5. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachpreßvorrichtung (31 bis 34) mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigt wird.
  6. 6. Anlage nach Anspruch i,- dadurch gekennzeichnet, daß die Wendevorrichtung für die gefüllten Formen aus vorzugsweise um 9o° gegeneinander versetzten Armen (36) besteht, welche mit Vorrichtungen, z. B. zwei Reihen Rollen (36a), versehen sind, zwischen denen die Ränder der durch den ersten Förderer (5) eingeschobenen Formplatten (4) aufgenommen werden und die während des Stillstandes der Förderer (5, 47) um je 9o° z. B. durch ein durch einen umlaufenden Hebel (39) angetriebenes Malteserkreuz (38) verschwenkt werden.
  7. 7. Anlage nach Anspruch i mit einer zum Lösen des Betons von den Kernen dienenden Klopfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß dieseKlopf- oder Vibrationsvorrichtung auf die Kernplatte (20) aufsetzbar ist und mit vorzugsweise mit Druckluft betätigten Hämmern (52) an die Formen klopft. B.
  8. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben der Kerne heb- und senkbare sowie schwenkbare Arme (53) zum Erfassen der Kernplatte (2o) mit ver- und entriegelbaren Vorr ichtüngen (64, 67) vorgesehen sind, die mit am Maschinengestell angebrachten Anschlägen (69, 7o) derart zusammenwirken, daß bei der Abwärtsbewegung in der einen Lage der Schwenkarme die Kernplatte verriegelt, dagegen bei der Abwärtsbewegung in der um 18o° verschwenkten Lage entriegelt wird.
  9. 9. Anlage nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen weiteren Förderer (46) zum Zurückführen der abgehobenen Kernplatten nach dem Anfang der Anlage.
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