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Rundstrickmaschine Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Rundstrickmaschine
mit umlaufendem Nadelzylinder und bezweckt insbesondere das Anstricken der Zehentasche
und Kettelnaht auf der Sohle, kann aber auch zur Musterung dienen. Selbsttätige
Maschinen, die diesem Sonderzweck dienen, sind bereits seit Jahren bekannt, sie
hatten aber den Nachteil, daß für den Sonderzweck die Verbindung zwischen der Kupplung
und dem Nadelzylinder sowie seinem Antrieb unterbrochen werden mußte, so daß der
Nadelzylinder wieder eingerückt werden mußte, insbesondere wurde hierfür eine eigene
Kupplung ,verwendet. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß,
ausgehend von der Rundstrickmaschine mit umlaufendem Nadelzylinder und von der Musterkette
gesteuerter Kupplung zur Umschaltung vom Rundstricken zum Hinundherstricken sowie
umgekehrt, die übliche Kupplung zum Wechseln vom Rundstricken zum Hinundherstricken
und umgekehrt benutzt wird, indem durch ein besonderes Schaltwerk der Kupplung kurz
vor dem üblichen Wechsel vom Hinundherstricken zum Rundstricken eine Sonderschaltung
gegeben wird, die den Nadelzylinder, ohne ihn stillzusetzen, zu dem Schloß, zu der
Musterkette bzw. zu den Fadenführern um so viel versetzt, als zur Verlegung der
Kettelnaht auf die Sohle bzw. zur jeweiligen Musterung erforderlich ist. Geht man
weiterhin von der bekannten Rundstrickmaschine aus, bei welcher der Nadelzylinder
.9, beim Rundstricken mit größerer Geschwindigkeit umläuft als beim Hinundherstricken,
dann wird kurz vor dem üblichen Wechsel vom Hinundherstricken zum Rundstricken die
von dem Sonderschaltwerk gesteuerte Kupplungsmuffe mit dem Kupplungszahnrad für
das Rundstricken gekuppelt, so daß der Nadelzylinder vermöge seiner größeren Rundstrickgeschwindigkeit
dem Schloß voreilt. Zum Anstricken der Zehentasche mit Kettelnaht auf der Sohle
ist dann nur notwendig, daß der Kupplung ihre Sonderschaltung kurz vor dem üblichen
Wechsel vom Hinundherstricken zum Rundstricken in dem Zeitpunkt gegeben wird, wo
der Nadelzylinder um eine halbe Umdrehung voreilen kann, damit die Zehentasche auf
der Hälfte des Nadelkranzes gestrickt wird, die der Hälfte gegenüberliegt, welche
die Fersentasche strickte.
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Gegenüber der alten Rundstrickmaschine, bei welcher eine besondere
Kupplung zur Versetzung des Nadelzylinders benutzt wird und der Nadelzylinder stillgesetzt
und wieder angelassen werden muß, besteht der Vorteil, daß jene Sonderumschaltung
Stöße zur Folge hat und der Nadelzylinder zum Wiederanlassen. eine verhältnismäßig
große Kraft gebraucht, um die Nadeln durch die Strickdreiecke zu stoßen. Bei der
Maschine gemäß der Erfindung erfolgt jene Sonderumschaltung, während keine Nadeln
an den Strickdreiecken sich befinden, und zwar zu dem Zeitpunkt, in welchem die
Kupplungsräder für das Rundstricken und Hinundherstricken in derselben Richtung
umlaufen, so daß dieser Zeitpunkt, wo auch der Nadelzylinder stillsteht,
zur
Sonderschaltung benutzt werden kann, wobei ein besonderes w'iederanlassen des Nadel=
zylinders entfällt.
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In der Zeichnung ist die Ausführungsform dargestellt, bei welcher
der Sonderwechsel kurz vor dem üblichen Wechsel vom Hinundherstricken zum Rundstricken
erfolgt, so daß, vorausgesetzt, daß der Nadelzylinder beim Rundstricken mit größerer
Geschwindigkeit umläuft als beim Hinundherstricken, der Nadelzylinder vermöge seiner
größeren Rundstrickgeschwindigkeit dem Schloß voreilt.
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In der Zeichnung zeigen Abb. i 'eine Vorderansicht des Antriebes in
der Stellung der Kupplung, wo das Sonderschaltwerk eine Voreilung von einer halben
Umdrehung des Nadelzylinders veranlaßt, kurz bevor die Kupplung zum Rundstricken
übergeht, Abb.2 eine Vorderansicht von der rechten Seite der Maschine gesehen mit
den Kupplungszahnrädern, dem Quadranten in der Mittelstellung, Abb. 3 einen Aufriß
ähnlich wie Abb. 2 mit dem Antrieb in dem Augenblick, wo die Kupplung zum Rundstricken
geschaltet ist, Abb. 4 einen Aufriß von der linken Seite der Maschine gesehen mit
einem bestimmten Nadelantrieb, Abb. 5, 6 und 7 Grundriß, Aufriß und Schaubild besonderer
Heber- und Senkerdreiecke, Abb. 8 und g die Kupplungshälften im Schaubild, Abb.
io eine Abwicklung des Schlosses mit den Strickdreiecken, wobei der Pfeil die Bewegungsrichtung
der Nadeln zeigt, Abb. i1 ein Schema für die Beziehung der Nadelfüße vor der Kehlplatte
für die Fadenführer gerade vor dem Verschieben der Kupplung nach der Herstellung
der Ferse, Abb. 12 ein weiteres Schema für die Beziehung der Nadelfüße zu der Kehlplatte
gerade vor dem Verschieben der Kupplung nach Herstellung der Fußspitze, Abb. 13
eine schematische Ansicht des Strumpffußes mit der Kettelnaht auf der Sohle. Die
Erfindung ist an der bekannten Rundstrickmaschine mit umlaufendem Nadelzylinder
erläutert. Der Nadelzylinder 26o (Abb. 4) wird von der Hauptwelle 32 mittels des
Kegelrades 31 angetrieben. Die Hauptwelle 32 erhält ihren Antrieb mittels der Kupplungsmuffe
33 mit Doppelklaue 331 (Abb. i). Diese Kupplung schaltet den Antrieb zum Hinundherstricken
ein, wenn die linke Klaue 331 mit dem linken, Kupplungszahnrad 35 in Eingriff kommt,
den Antrieb zum Rundstricken aber, wenn die rechte Klaue 331 in die Kupplung
37 des rechten Kupplungszahnrades 38 eingerückt wird.
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Wenn der Nadelzylinder rundstricken soll, steht die Muffe 33 durch
ihre rechte Klaue 331
in Eingriff mit der Rast 37d oder 37' (Abb. g)
der Kupplung 37 des rechten Zahnrades 38. Dieses rechte Kupplungszahnrad 38 besteht
aus einem Stück mit einer Hülse 39 (Abb. 2 und 3), auf welcher die feste
Antriebsriemenscheibe 42 (Abb. i) gelagert ist. Neben der Riemenscheibe 42 sitzt
die Losscheibe 47, die durch eine Übersetzung das rechte Kupplungsrad 38 antreibt.
Wenn also die Maschine mit einer anderen Geschwindigkeit laufen soll, wird der Riemen
auf die Losscheibe 47 geschoben. Mit der Riemenscheibe 47 läuft das Übersetzungsrad
49 für hohe Geschwindigkeiten um, das in ein Zahnrad 65 eingreift. Das Zahnrad 65
ist außerhalb des Maschinengestelles F auf der Welle 55 gelagert; auf ihrem anderen
Ende innerhalb des Maschinengestelles sitzt ein Zahnrad 6o, das mit dem rechten
Kupplungsrad 38 in Eingriff steht.
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Zum Hinundherstricken wird das linke Kupplungsrad 35 von dem Zahnsegment
75 mittels eines Lenkers 7o angetrieben, der an dem Zahnrad 6o angreift und mit
dem Quadranten 75 verbunden ist, so daß dieser eine schwingende Bewegung ausführt.
Die Zähnezahl ist so gewählt, daß das rechte Kupplungsrad 38 vier Umdrehungen macht
auf eine vollständige Hinundherbewegung des Quadranten 75. Wird die feste Riemenscheibe
42 für die Hinündherbewegung des Nadelzylinders verwendet, dann wird ihre Drehung
durch Hülse 39, rechtes Kupplungsrad 38, Zahnrad 6o, Lenker 7o, Quadrant
75 auf das linke Kupplungsrad 35 und über die Muffe 33 auf die Hauptwelle 32 übertragen.
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Zum Verschieben der Kupplungsmuffe 33 von dem einen Zahnrad 35 auf
das andere Zahnrad 38 dient die Gabel g2, die die Muffe 331 in einer Nut
erfaßt und an der Maschine mittels einer festen Achse 93 gleitbar gelagert
ist. Unter der Gabel 92 ist eine Kupplungstrommel mit Kurvenscheibe go gelagert,
auf der ein Zapfen 89
der Gabel gz geführt wird. Mit der Trommel go dreht
sich das Hauptschaltrad 81 mit in unregelmäßigen Abständen auf dem Umfang verteilten
Zähnen. Das Hauptschaltrad 81 und die Kupplungstrommel go sitzen fest auf der Welle
8o, auf der auch lose das Kettenrad 84 mit Kette 85 für das Kettenschaltrad 86 sitzt.
Die Kette 85 wird von dem Quadranten 75 stetig geschaltet mittels der an dem Quadranten
ge= lagerten Klinke 87 für das Kettenschaltrad 86. Da die Bewegung des Quadranten
von dem rechten Kupplungsrad 38 und der Welle 55 abhängt, besteht die gleiche Abhängigkeit
für die Kette 85, gleichgültig, welche von den beiden Riemenscheiben 42, 47 den
Antrieb übernimmt. Da die Drehung des Nadelzylinders für Rundstricken immer von
dem rechten Kupplungsrad 38 durch denselben Rädersatz erfolgt, wird die Kette immer
mit derselben Geschwindigkeit in Abhängigkeit von dem Nadelzylinder geschaltet.
Wenn
die Kupplungsmuffe 33 in Eingriff mit dem rechten Rade 38 steht, laufen der Nadelzylinder
26o und das Rad 38 zusammen um, die Musterkette 85 wird für vier Umdrehungen des
Nadelzylinders einmal geschaltet. Bei vier Umdrehungen des rechten Kupplungsrades
38 läuft das linke Kupplungsrad 35 einmal in jeder Richtung um, jede Drehung des
Rades in der einen Richtung entspricht daher zwei vollständigen Umläufen des Nadelzylinders
während des Rundstrickens. Wenn die Muffe 33 in Eingriff mit dem linken Rade 35
ist, schwingt der Nadelzylinder hin und her, aber dem linken Rade 35 verbleibt dieselbe
Umlaufgeschwindigkeit, und es ergibt sich für die Kettenschaltung, daß die Umlaufgeschwindigkeit
des Nadelzylinders zweimal so groß während des Rundstrickens ist als während des
Hinundherstrickens.
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Die Steuerung des üblichen Umschaltens der Kupplung vom Rundstricken
zum Hinundherstricken und umgekehrt vom Hinundherstricken zum Rundstricken bleibt
unverändert, soweit die Kupplung und der Quadrant in Frage kommen. Wenn die Kettenklinke
87 die Kette schaltet, kommen die Kettendaumen unter die Steuerklinke 83, die auf
der Stange 93 gelagert ist, ihr Finger 83c, der unter der von dem Quadranten
75 getragenen Hauptklinke 82 liegt, greift in die Zähne des Hauptschaltrades 81
ein. Der Finger 83° hat eine solche Lage, daß er die Hauptklinke 82 außer Eingriff
mit dem Hauptschaltrade 81 hält, ausgenommen, wenn die Steuerklinke 83 von einem
Daumen der Kette 85 gehoben wird. Das Hauptschaltrad 81 und die Trommel go werden
also geschaltet, immer wenn ein Daumen der Kette unter die Steuerklinke 83 kommt.
Die beiden Klinken 87 und 82, die sich gewöhnlich in entgegengesetzten Richtungen
bewegen, sind auf dem Quadranten 75 so gelagert, und die Hubkurven der Trommel go
so angeordnet, daß die Trommel die Kupplungsmuffe 33 gewöhnlich außer Eingriff mit
der Kupplung 37 des Rades 38 und in Eingriff mit dem Rade 35 oder umgekehrt hält,
wenn der Quadrant 75 in der Mitte seines Abwärtshubes ist. In diesem Augenblick
laufen die Zahnräder 35 und 38 in derselben Richtung um (siehe die punktierten Pfeile
neben dem Quadranten 75 und auf dem Zahnrad 35 und den Pfeil auf dem Zahnrad 38
in Abb. 2), und das Zahnrad 38 hat gerade mit seiner zweimal größeren Geschwindigkeit
das Zahnrad 35 mitgenommen, so daß das Verschieben der Kupplung daher leicht erfolgen
kann. Bei der Umschaltung vom Hinundherstricken zum Rundstricken laufen die beiden
Zahnräder auch in derselben Richtung um. Soweit wie beschrieben, ist die Maschine
und ihre Arbeitsweise bekannt.
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Die Erfindung geht nun von der Beobachtung aus, daß, wenn vom Hinundherstricken
zum Rundstricken umgeschaltet wird, die Richtung der letzten Schwingung des Quadranten
oder der durch den Quadranten übertragenen Bewegung dieselbe ist wie die Drehung
oder Vorwärtsbewegung des Nadelzylinders, daß weiterhin die durchschnittliche Umfangsgeschwindigkeit
des Nadelzylinders während des Hinundherstrickens halb so groß ist wie die Geschwindigkeit
des Rundstrickens. Da nun die Schaltung der Kupplung nicht die Geschwindigkeit beeinflußt,
mit welcher die Kette geschaltet wird, so wird hieraus geschlossen, daß, wenn beim
Wechsel vom Hinundherstricken zum Rundstricken die Kupplungsmuffe 33 zum Eingriff
mit dem rechten Kupplungsteil 37 beim Beginn der letzten Schwingung des Quadranten
in der Vorwärtsrichtung und nicht in der Mitte der Schwingung gebracht wird, der
Nadelzylinder mit höherer Geschwindigkeit auf einem größeren Teil der Gesamtzahl
der Umläufe der Antriebsriemenscheiben oder der Quadrantenschwingungen umläuft,
die die Musterkette bei der Herstellung eines Strumpfes gestattet. Wie bereits erwähnt,
ist der Quadrant in seiner Mittelstellung (Abb. 2), wenn die gewöhnliche Schaltung
vom Hinundherstricken zum Rundstricken erfolgt, wo der Lenker 7o links steht und
das Zahnrad 35 und der Quadrant sich in Richtung der punktierten Pfeile bewegen,
während die voll ausgezogenen Pfeile die Bewegungen zeigen, wenn der Quadrant sich
hebt. Wenn aber die Schaltung gemacht wird, sobald der Quadrant in seiner obersten
Stellung ist, d. h. bei einem Umlauf des rechten Rades 38 vor dem normalen Zeitpunkt,
dann hat der Nadelzylinder eine vollständige Umdrehung in dem Zeitpunkt vollendet,
wo der Quadrant in seiner Mittelstellung ist. Mit anderen Worten, der Nadelzylinder
hat eine halbe Umdrehung mehr gemacht, als bisher möglich war. Dieses ergibt die
notwendige Voreilung des Nadelzylinders zum Zwecke des Strickens der Fußspitze auf
der der Ferse gegenüberliegenden Seite. Wenn man den Zeitpunkt des Schaltens der
Kupplung nach Fertigstellung der Fußspitze in der gleichen Weise verlegt, wird die
Maschine wieder in die Stellung gebracht, wo die Ferse gestrickt werden kann. Diese
grundsätzliche Neuerung hat eine Anzahl von Vorteilen gegenüber der bisherigen Schaltung,
bei der die Fußspitzentasche auf der Spannseite des Strumpfes hergestellt wurde,
wie später erläutert.
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Um die Verschiebung der. Kupplung eher auszuführen als bisher, wenn
die Ferse oder die Fußspitze fertig ist, wird ein anderes Schaltwerk als die Klinke
82 benutzt, das die Trommel go und das Hauptschaltrad 81 etwas eher als üblich schaltet,
ohne die Schaltung durch die Kette zu stören. Dieses Sonderschaltwerk besteht aus
einer Sonderklinke 116, die von einer
Hubkurve 1i9 auf dem Zahnrad
65 gesteuert wird, um der Welle 8o nur eine so kurze Schaltung zu geben, daß die
Gabel 92 verschoben wird, ohne die Schaltung für den gewöhnlichen Wechsel vom Hinundherstricken
zum Rundstricken oder umgekehrt zu vollenden. Zu diesem Zweck werden die Hubkurven
auf der Kupplungstrommel go, die die Gabel verschiebt, etwas vorgesetzt. Dieses
vorzeitige Schalten des Hauptschaltrades 81 wird durch die Hubkurve 1i9 eingeleitet,
die den einen Arm eines-auf der Welle 76 der Mustertrommel drehbar gelagerten Winkelhebels
118 antreibt. Der andere Arm des Winkelhebels trägt die Sonderklinke 116 für die
beiden Hubkurven 117 auf dem Umfang der Trommel 1o2, die die Riemengabel für die
Fest-und Losscheiben 42, 47 verschiebt. Die Trommel 1o2 sitzt fest auf der Musterkettenwelle
8o. Wenn also die Kurve 1i9 auf dem Zahnrad 65 den Winkelhebel 118 trifft; erteilt
die Sonderklinke 116 der Trommel go eine kurze Schaltung, jedesmal, wenn die Schaltung
des Hauptschaltrades 81 eine Kurve 117 der Trommel 1o2 in den Bereich der Klinke
116 gebracht hat. Die eine Kurve 117 arbeitet nach Fertigung der Ferse, die andere
nach Fertigung der Fußspitze. Die Klinke 116 wird an den Umfang der Trommel 1o2
durch die Feder 116a gedrückt.
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Eine weit geringere Beanspruchung wird der Maschine auferlegt, wenn
das Voreilen des Nadelzylinders zwischen der Herstellung der Fersentasche und der
Fußspitze vorgenommen wird, wenn die Ferse gerade fertig ist, als wenn man an die
Fußspitze kommt. So wird vorgezogen, beide Voreilungen des Nadelzylinders stattfinden
zu lassen, wenn man vom Hinundherstricken zum Rundstricken wechselt, weil es für
die anderen Funktionen der heutigen Rundstrickmaschinen unwesentlich ist, ob der
Nadelzylinder vor den anderen Arbeiten der Maschine während des Strickens des Fußes
eine halbe Umdrehung voreilt oder nicht. Damit die Maschine ihre normale Zeitfolge
innehält während des Strickens des Doppelrandes und des Längens, ist es ratsam,
den Zylinder eine halbe Umdrehung voreilen zu lassen, unmittelbar nachdem die Fußspitze
vollendet ist, worauf die Maschine ihre normale Zeitfolge wieder aufnimmt. Das Rad
65 macht bei vier Umdrehungen des Nadelzylinders eine Umdrehung, und seine Kurve
iig, die den Winkelhebel 118 antreibt, hat eine solche Lage, daß eine Schaltung
der Sonderklinke 116 erfolgt, wenn der Quadrant am Ende seiner Aufwärtsschwingung
ist.
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Um die Nadeln für die Bildung der Fersentasche und der Füßspitzentasche
auf gegenüberliegenden Seiten des rundgestrickten Fußes stricken zu lassen, werden
neben den üblichen Strickdreiecken 361, 36o und dem oberen Mitteldreieck 357, den
üblichen Zunahmefingern 650
und dem Minderfinger 68o besondere Heber und Senker
439, 44o für die Ferse und Fußspitze, ein weiterer besonderer Senker B. unmittelbar
hinter den üblichen Strickdreiecken benutzt.
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Die Heber und Senker 439, 44o für die Nadelgruppe am Anfang und Ende
der Ferse und der Fußspitze sind auf einem besonderen Bock 411 gelagert und werden
von einer senkrechten Fallstange 216 durch Mittel angetrieben, die einen von der
Hülse eines Senkarmes 218 getragenen Bolzen 228 enthalten. Der Bock ist auf dem
waagerechten Teil des feststehenden Ringes 27i gelagert, der von der Bettplatte
B (Abb. 7) getragen wird. Der Bolzen 228 stößt gegen Hebel 437, 438, die zu beiden
Seiten des Bockes 411 gelagert sind, und treibt den Heber 439 und den Senker 44o
an. Wenn der Hebel 437 durch den Bolzen 228 gehoben wird, stößt er gegen das Ende
eines Schiebers 44i, der den Heber 439 gegen die Nadelfüße bewegt. Der Schieber
441 ist mittels einer Schraube 4.48 einstellbar, eine Feder 442 sucht ihn nach außen
von den Nadelfüßen fortzuziehen. Der Senker 44o liegt auf einem Schieber 443, der
auf der Seite des Bockes 411 von einer Schraube 444 getragen wird (Abb. 5 und 6),
die in einen Schlitz des Schiebers 443 eintritt, eine Feder 445 sucht den Senker
4.4o zurückzuziehen. Das äußere Ende des Schiebers 443 stößt gegen eine Stellschraube
446, die in einem Schwinghebel 447 geführt wird, welcher auf dem Bock 4.41 drehbar
gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 447 stößt gegen den Winkelhebel 438, der
in der Bahn des Bolzens 228 auf der Fallstange z16 liegt. Die Hebel 438, 447 und-
der Schieber 443 rücken den Senker 440 ein, wenn die Stange 216 so weit gesenkt
ist, daß der Bolzen 228 auf das eine Ende des Winkelhebels 438 abwärts drückt. Die
Teile sind so eingestellt, daß die Bewegung der Stange 216 zum Antrieb der Heber
und Senker noch für den Antrieb des üblichen Zunahmefingers 26o nutzbar gemacht
wird. Die Fallstange bildet eine Sondersteuerung und wird von einer auf der Kettenwelle
8o sitzenden besonderen Hubkurventrommel 454 mittels Hebels 455 und 456 auf der
Achse 124 angetrieben. Vollständige Unabhängigkeit und Einstellbarkeit des Zunahmefingers
und einer jeden Nadelantriebskurve werden durch fünf Höhen der Hubkurven für die
durch Eigengewicht fallende Stange 216 erreicht. Die höchste Hubkurve 457 für die
kurzfüßigen Nadeln kann das Einrücken des Hebers auf dem ganzen Wege bewirken, wo
er die kurzfüßigen Nadeln hebt. Die nächstniedrigere Hubkurve 458 für die langfüßigen
Nadeln bewirkt das Einrücken des Hebers in eine Stellung, wo er die langfüßigen
Nadeln antreibt, aber nicht die kurzfüßigen. Die nächstniedrigere Kurve 459, die
Zurückziehkurve, läßt den Bolzen 228 auf einer solchen Höhe, daß sowohl der Heber
439 als auch der Senker 4q.0
. außer Eingriff mit den Nadeln sind.
Alle Kurven 457, 458 und 459 sind so hoch, daß die Fallstange 216 den Zunahmefinger
in seiner obersten Stellung läßt. Die nächstniedrigere Kurve 464 läßt auch den Bolzen
228 in einer solchen Höhe, daß der Heber 439 und der Senker 44o außer Berührung
mit den Nadelfüßen sind, aber der Senker wird aus seiner oberen Bahn herabgedrückt,
wo er mit den untätigen Nadeln in Berührung kommen würde. Die unterste Kurve 465
rückt den Senker 44o in eine Lage, wo er die Füße aller Nadeln berührt, aber die
Fallstange 216 ist mit dem üblichen Antrieb für den Zunahmefinger 68o so verbunden,
daß er nicht aus der Lage bewegt wird, die ihm die Senkerkurve 464 gegeben hat.
Die beiden Heber und Senker 439, 44o werden durch Längsbewegung der Stange 216 in
entgegengesetzten Richtungen eingerückt, und zwar bewegt die Stange jede Kurve unabhängig
von dem Zunahmefinger.
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Um die Hälfte der Nadeln auszurücken, und zwar zuerst auf der einen
Seite und dann auf der anderen für das Stricken der geminderten und geweiterten
Taschen auf jeder Seite des Strumpfes haben die Füße der Nadeln zwei verschiedene
Längen, die eine Hälfte des Nadelkreises hat lange, die andere Hälfte kurze Füße.
Im dargestellten Falle wird die Ferse auf den kurzfüßigen, die Fußspitze auf den
langfüßigen Nadeln gestrickt. Beim Stricken der Ferse werden die langfüßigen Nadeln
in der üblichen Weise vor dem Beginn der Ferse durch Heben ausgerückt: der Heber
439 wird durch die Hubkurve 458 der Trommel 454 in eine Stellung eingerückt, wo
er die langen Füße berührt, aber nicht die kurzen Füße. Beim Stricken der Fußspitze
müssen die kurzfüßigen Nadeln ausgerückt werden, um sie auf den langfüßigen Nadeln
zu stricken, und dieses erfolgt mittels eines besonderen Senkers 8 (Abb. io). Dieser
Senker liegt auf dem Schloßzylinder an einer Stelle, wo er die langfüßigen Nadeln,
die unter den Strickdreiecken hervorkommen, berührt und sie auf eine Ebene senkt,
die unterhalb des Hebers 439 liegt. In dieser Ebene gehen die Nadeln wirkungslos
unterhalb des Hebers 439 vorbei, und die langfüßigen Nadeln bleiben daher in Tätigkeit
und stricken. Der besondere Senker 8 kann von der Hauptmustertrommeli2o mittels
einer Stoßstange 46o eingeschaltet und zurückgezogen werden, deren oberes Ende an
dem einen Arm eines Winkelhebels 466 angreift, dessen anderer Arm einen Hebe1434
antreibt, um den den Senker 8 tragenden Schlitten 431 zu steuern. Der Hebel 434
und der Schlitten 431 sind beide auf dem Bock 43o gelagert. Die den Senker 8 antreibende
Hubkurve 501 auf der Hauptmustertfommel i2o hat eine solche Lage, daß sie gerade
dann in Wirkung tritt, wenn das Stricken der Fußspitze beginnt und hat eine solche
Höhe, -daß der Senker 8 weit genug eingeschaltet wird, um die langfüßigen Nadeln
zu fassen, aber die kurzfüßigen auszulassen.
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Die Arbeitsweise der Maschine zur Herstellung eines Strumpfes, dessen
Kettelnaht auf der Sohle liegt, ist folgende: Die Herstellung des Strumpfes bis
zum Beginn der Ferse herunter erfolgt in gewöhnlicher Weise. Während der Herstellung
des Längens kommt keine der Sonderhubkurven 117 auf der den Riemen verschiebenden
Trommel zog in den Bereich der Sonderklinke 116, und der Hebel 456 gleitet auf der
Umfläche der Hubkurventrommel 454 zwischen der Zurückziehkurve 459 rechts und der
oberen Kurve 458 für die langfüßigen Nadeln (Abb.4). Die Trommel 454 läuft in der
durch den Pfeil gezeigten Richtung um. Der Senker 440 ist in der Arbeitslage für
alle Nadeln, die also tätig sind, der Zunahmefinger 68o ist daher untätig. Wenn
man sich der Ferse nähert, bringt die Schaltung des Rades 86 mittels der Klinke
87 einen Daumen der Musterkette 85 unter die Hauptsteuerklinke 83. Der Finger 83c
senkt darauf die Klinke 82 zum Eingriff mit dem Hauptschaltrad 81, und beim umgekehrten
Hub des Quadranten 75 greift die Klinke 82 in einen der Zähne des Hauptschaltrades
81 ein und schaltet das Rad, bis die Kurve auf der Trommel go die Gabel 92 nach
links verschiebt und den Zapfen 331 mit einer der Rasten des Rades 35 in
Eingriff bringt (Abb. 8). Bei derselben Drehung des Hauptschaltrades 81 wird vermittels
der Welle 8o und der Übersetzungsräder 122, 123, 121 (Abb. 4) die Hauptmustertrommel
i2o gedreht und der übliche Fadenwechsel herbeigeführt. Die Sondertrommel454 wird
gleichzeitig vorgeschaltet, bis die langfüßige Kurve 458 die Fallstange 216 und
den Bolzen 2,28 hebt, den Senker 44o zurückzieht und den Heber 439 halbwegs
einschaltet, so daß er die langfüßigen Nadeln berührt. Diese Wechsel treten beim
Beginn der Schaltung ein, und nachdem die langfüßigen Nadeln gehoben und ausgerückt
sind, rückt die Sondertrommel 454 bei der Weiterschaltung die Senkerkurve 464 ein
und senkt die Fallstange, bis der Heber 439 von den langfüßigen Nadeln zurückgezogen,
also ausgerückt ist. Die Maschine beginnt dann das Hinundherstricken, die üblichen
Minderfinger rücken die Nadeln durch Heben aus an jedem Ende des arbeitenden Segmentes,
da die Maschine hin und her strickt. Wenn der geminderte Abschnitt der Ferse beendet
ist, läßt die Musterkette das Hauptschaltrad 81 wieder sich drehen und rückt eine
der Zurückziehkurven 459 wieder ein. In dieser Stellung sind die Heber und Senker
439, 44o noch zurückgezogen, also außer Berührung mit den Nadelfüßen, während der
Zunahmefinger 68o in seine oberste Stellung zurückkehren kann, aus welcher er durch
die Senkerkurve 464 gesenkt worden
wäre. Der Zunahmefinger rückt
dann die Nadeln wieder ein, und der geweiterte Abschnitt der Ferse wird gebildet.
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Etwa zwei Umdrehungen des Nadelzylinders vor dem Zeitpunkt; wo die
Kupplung vom Hinundherstricken zum Rundstricken geschaltet werden soll, dreht das
Hauptschaltrad 81 die Welle 8o so weit, daß eine der Kurven auf der den Riemen verschiebenden
Trommel zog in die Bereitschaftslage für den Angriff der Klinke 116 kommt, und etwa
zwei Umdrehungen später bewirkt die Kurve 119 auf dem Zahnrad 65 die Schaltung der
Trommel log durch die Klinke 116. Diese Schaltung der Trommel 1o2 schaltet die Kupplungstrommel
go, deren Kurvenbahn so eingestellt ist, daß die Klaue 331 der Kupplung in die Rast
37s (Abb. 9) geschoben wird als Folge der Schaltung, die durch die den Riemen verschiebende
Trommellot gegeben wurde. Dieses tritt ein, wenn der Nadelzylinder gerade seine
letzte Schwingung in der Vorwärtsrichtung beginnt, wo die Füße der Nadeln zu der
Kehlplatte 359 so liegen, wie in Abb. 11 angedeutet, wo der Pfeil den Strickpunkt
anzeigt. Es sind aber die langfüßigen Nadeln, die gegenüber den Strickdreiecken
liegen; sie sind aber untätig, denn es laufen keine Nadelfüße durch die Strickdreiecke
361, 357, 36o in dem Augenblick hindurch, wo die Kupplung geschaltet wird. Wenn
diese Schaltung der Kupplung eintritt, ist der Quadrant in seiner obersten Stellung
(Abb.3). Der Nadelzylinder steht einen Augenblick still, und die Kupplung wird daher
leicht gelöst zum Eintritt in die Rast 37b des Zahnrades 38. Die Rast 37b hat eine
Abschrägung 37°, um den Eintritt der Klaue 331 zu erleichtern, wenn das Zahnrad
38 beim Umlauf in die Einrücklage zu der Kupplungsklaue gelangt. Die Rast 37a hat
eine gleiche Abschrägung.
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Da, wie bereits erwähnt, der Nadelzylinder eine vollständige Umdrehung
macht, während der Quadrant bei der Hinundherbewegung eine Schwingung aus seiner
unteren in die obere Lage macht, so folgt daraus, daß die erste Hälfte der letzten
Vorwärtsschwingung des Nadelzylinders, die bei den früheren Maschinen durch den
Antrieb für das Hinundherstricken gegeben worden wäre, jetzt von dem Antrieb für
das Rundstricken gegeben wird. Der Antrieb für das Rundstricken jedoch dreht den
Nadelzylinder mit zweifacher Geschwindigkeit wie derjenige für das Hinundherstricken,
und deshalb ist der Nadelzylinder zu dem Zeitpunkt, wo der Quadrant seine Mittelstellung
erreicht hat (Abb. 2), in welcher die Umschaltung gewöhnlich gemacht wird, um eine
volle Umdrehung anstatt einer halben Umdrehung vorgeeilt. Die Maschine beginnt daher
das Stricken des Fußes, wenn der Nadelzylinder eine halbe Umdrehung seiner gewöhnlichen
Stellung vorgeeilt ist. Der Daumen auf der Musterkette, der die Kupplung zu dem
normalen Zeitpunkt umgeschaltet haben würde, schaltet dann das Hauptschaltrad 81
um den Teil der Kupplungsschaltung vorwärts, der nicht von der Trommel zog gegeben
wird, um rechtzeitig durch die notwendige Bewegung der Fallstange 216 den Fadenwechsel
und die Fadenspannung zu veranlassen. Die Fallstange 7,16 wird in ihre unterste
Lage in diesem Zeitpunkt zwischen den Kurven 459 und 457 gesenkt, und der Fuß wird
dann, wie üblich, fertiggestrickt.
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Wenn man dann zur Fußspitze schreitet, werden alle Wechsel unmittelbar
von der Musterkette bei einer einzigen Schaltung des Hauptschaltrades 81 gemacht.
Die Fallstange 216, die während der Herstellung des Fußes in ihrer untersten tätigen
Stellung zu dem Senker 440 gewesen ist, während der Heber 439 vollständig zurückgezogen
und der Zunahmefinger 68o in seiner untersten oder Ruhestellung ist, wird dann durch
die Kurve 457 für die kurzfüßigen Nadeln in die höchste Stellung gehoben. Hierdurch
wird der Zunahmefinger 68o in seine oberste Stellung geführt, der Senker 44o wird
zurückgezogen, und der Heber 439 wird eingerückt, um alle Nadeln, die an dieser
Ebene vorbeigehen, zu heben. Da die Fußspitze mit langfüßigen Nadeln gestrickt wird,
müssen die kurzfüßigen Nadeln aus der Bahn entfernt werden, und dieses wird mittels
des Senkers 8 gemacht, der von der Hauptmustertrommel durch die Stoßstange 46o,
Winkelhebel 466 und Schieber 434 eingerückt wird. Der Schloßzylinder und die Heber
439 und der Senker 44o sind so gestaltet, daß die Nadeln, welche durch den Senker
8 gesenkt werden, unter den Heber 439 gelangen und unmittelbar nachher auf die normale
Strickebene gehoben werden. So werden die Nadeln, die von dem Senker angetrieben
werden, nicht durch den Heber 439 ausgerückt. Wenn der Senker 8 nicht in Tätigkeit
ist, rücken die Nadeln auf die normale Ebene vor, nachdem sie das Strickdreieck
36o verlassen haben, und liegen in der Bahn des 'gewöhnlichen Hebers 439.
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Der Senker 8 kann zu jedem gewünschten Zeitpunkt nach Vollendung der
Ferse eingeschaltet werden, am besten aber zu der Zeit, wo die Maschine das Stricken
des Fußes beginnt. Dieses Senken der langfüßigen Nadeln beeinflußt nicht das Rundstricken,
da der Schloßzylinder die Nadeln auf die normale Ebene wieder hebt, unmittelbar
nachdem die -Nadelfüße den Heber 439 verlassen haben (Abb. 1o).
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Wenn die Schaltung, welche die Kupplung zum Hinundherstricken verschob,
vollendet ist, gleitet die Stoßstange 46o, die den Senker 8 steuert, von ihrer Hubkurve
5o1 ab und zieht ihn von den langfüßigen Nadeln zurück. Dieses geschieht gerade
dann, wenn der Nadelzylinder
in seiner Vorwärtsbewegung vor dem
Beginn seines ersten Umkehrhubes stillsteht. In diesem Augenblick sind die kurzfüßigen
Nadeln durch den Heber 43g ausgerückt und die langfüßigen Nadeln unter dem Senker
8 vorbeigegangen. Der Heber 439 wird zu gleicher Zeit durch die kurzfüßige Kurve
457 zurückgezogen, so daß die Fallstange 216 auf die Umfläche 465 der Trommel 454
fällt. Die Maschine strickt jetzt den geminderten Abschnitt der Fußspitze, und nachdem
dieses geschehen, schaltet die Musterkette die Sondertrommel 454 vorwärts, bis die
Zurückziehkurve 459 die Fallstange 216 hebt, der Zunahmefinger 68o auf seine oberste
Bahn gelangt und die langfüßigen Nadeln zu senken beginnt, die ausgerückt waren.
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Beim Verlassen der Fußspitze ist die Folge der Vorgänge ähnlich wie
beim Verlassen der Ferse, mit der Ausnahme, daß die Stellungen der lang- und kurzfüßigen
Nadeln umgekehrt sind. In dem Augenblick, wo die Kupplung zum Rundstricken geschaltet
wird, haben die Nadeln die in Abb. i2 gezeigte Lage. Man sieht, daß die Nadeln gegenüber
den Strickdreiecken die ausgerückten sind (in diesem Falle die kurzfüßigen Nadeln),
und der Nadelzylinder nimmt seine Geschwindigkeit auf, ohne daß ein Zug auf die
Nadeln von den Strickdreiecken ausgeübt wird, weil der Nadelzylinder in dem Augenblick
die Sonderschaltung erfährt, wo er noch die Höchstgeschwindigkeit hat.
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Wie bei der Ferse folgen die Vorgänge nach der Herstellung der Fußspitze
in ähnlicher Weise für die Sonderschaltung der Kupplung, wenn der Quadrant am Ende
seiner vorgehenden Aufwärtsschwingung ist, so daß der Zylinder um eine weitere halbe
Umdrehung voreilt, wenn der Längen gestrickt wird. Die Maschine steht daher bereit,
diese Maschenreihen zu stricken und den nächsten Strumpf wie üblich zu beginnen.
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Es ist ersichtlich, daß die Erfindung eine besondere Einrichtung zum
Ausrücken des Antriebes zwischen Riemenscheiben und dem Nadelzylinder oder der Musterkette
erspart, und daß die Bewegungen des Nadelzylinders nicht geändert werden, mit Ausnahme
an den beiden Punkten in dem Kreislauf der Vorgänge.