DE591214C - Stauchfalzmaschine mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen - Google Patents

Stauchfalzmaschine mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen

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DE591214C
DE591214C DES101349D DES0101349D DE591214C DE 591214 C DE591214 C DE 591214C DE S101349 D DES101349 D DE S101349D DE S0101349 D DES0101349 D DE S0101349D DE 591214 C DE591214 C DE 591214C
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Germany
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sheet
folding
folded
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rollers
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/30—Opening devices for folded sheets or signatures
    • B65H5/305—Opening devices for folded sheets or signatures comprising rotary means for opening the folded sheets
    • B65H5/307—Opening devices for folded sheets or signatures comprising rotary means for opening the folded sheets two opposite rotary means, both having gripping means
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00—Folding thin material
    • B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14—Buckling folders
    • B65H45/142—Pocket-type folders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Stauchfalzmaschine mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen Die Erfindung bezieht sich auf Stauchfalzmaschinen mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen, denen der Bogen durch ein gleichzeitig den ersten Bruch falzendes oder vorbereitendes Walzenpaar unmittelbar und auf dem kürzesten Wege zugeführt wird.
  • Bei bekannten Stauchfalzmaschinen dieser Art wird der jeweils zu falzende Bogen unmittelbar von einem unterhalb der Falzwalzen liegenden Flachstapel abgezogen, der durch Feder- oder Gewichtsdruck tangential gegen die untersten Stellen der Umfänge dieser gleichzeitig als Reib- und Zuführwalzen dienenden Falzwalzen angepreßt wird. Der oberste Bogen des Stapels wird hierbei durch rollende Reibung vom Stapel abgezogen und erhält beim Durchlaufen der Falzwalzen von unten nach oben den ersten Falz.
  • Ein Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß das Trennen des obersten Stapelbogens vom restlichen Stapelteil durchaus nicht mit einer immer gleichbleibenden Genauigkeit erfolgt. Im Gegenteil treten sehr häufig große Schwierigkeiten auf, weil der oberste, oft an den Rändern mit Barunterliegenden Bogen zusammenhaftende. Bogen seitens der unmittelbar darüberliegendenWalzen einseitig erfaßt wird und schief durch diese hindurchläuft und weil es sehr leicht vorkommen kann, daß außer dem obersten Stapelbogen auch einer oder mehrere der Barunterliegenden Bogen durch die Walzen mit erfaßt werden. Der Papierstapel ist nur in den seltensten Fällen so planliegend und eben, daß die auf ihm aufliegenden Abstreifwalzen den Bogen in voller Breite gleichmäßig erfassen, so daß schon hieraus ein einseitiger Transport der Bogen entstehen muß. Auch fehlt bei diesen Falzmaschinen 'vollkommen die Möglichkeit, ein Ausrichten des Einzelbogens vor' seinem Eintritt in, die Falzwalzen durchzuführen.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß der zu. falzende Bogen einzeln von außen her über eine dachförmig ausgebildete Formleiste, die mit ihrer Längsachse genau unter der Mittelebene des ersten mit Saugdüsen ausgerüsteten Walzenpaares liegt, hinweglaufend der Falzstelle zugeführt und vor dem Falzen zweckmäßig ausgerichtet wird. Hierdurch werden die beschriebenen Mängel behoben. Das gleichzeitige Abziehen und Falzen mehrerer Bogen durch die oberhalb der Bogenzuführung gelegenen Falz- oder Einzugwalzen ist kaum möglich. Die dachförmige Formleiste gibt dem einlaufenden Bogen in an sich bekannter Weise eine die Falzbildung erleichternde Durchbiegung, und es ist anschließend ein genaues und schnelles Ausrichten des zu falzenden Bogens in seiner Arbeitslage möglich. Es kann infolgedessen die Arbeitsleistung der Falzmaschine bei genauester Ausrichtung und Falzung der Bogen ganz beträchtlich gesteigert werden, insbesondere dann, wenn die Bogen sich einander teilweise überdeckend (gestaffelt) oder im Querformat unter den Falz- oder Einzugwalzen eingeführt werden. Dann kann schon während des Abzuges des vorhergehenden Bogens durch die Falz- oder Einzugwalzen der nächstfolgende Bogen ausgerichtet werden, und für das Ausrichten steht viel mehr Zeit zur Verfügung, als dies bisher möglich war.
  • Bei mit Bänderführungen arbeitenden Schwertfalzmaschinen ist es bereits bekannt, die Falzwerke oberhalb des Einführtisches anzuordnen, auf dem die Bogen einzeln zugeführt «-erden. Unterhalb des Einführtisches ist hierbei ein Falzmesser angeordnet, das den zu falzenden Bogen von unten nach oben unter gleichzeitigem Falzen in längere Bänderführungen einschlägt.
  • Ferner ist es bei Druckmaschinen bekannt, schon während des Abziehens eines bereits ausgerichteten Bogens vom Anlegetisch das Ausrichten des folgenden, vom abziehenden Bogen noch teilweise überdeckten Bogens vorzunehmen, um mehr Zeit zum genauen Ausrichten des Bogens zu gewinnen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt unter Förtlassung der zum Verständnis nicht erforderlichen Einzelheiten.
  • Fig. i zeigt die Ansicht einer Falzmaschine, in der Einlaufrichtung der im Ouerformat zugeführten Bogen gesehen.
  • Fig. 2 ist der Grundriß zu Fig. i.
  • Im Gestell i ist in bekannter Weise die Förderbahn 2 gelagert, auf die selbsttätig durch einen Bogenanleger oder von Hand aus -die Bogen hintereinanderfolgend oder in Staffelschichtung aufgebracht werden. An einem Richtlineal 3 entlang werden die Bogen in eine Falztasche 4 geleitet, in der Anlegemarken 5 die Vorwärtsbewegung hemmen. Durch diese wird im Verein rriit einer Seitenzieheinrichtung 6 der jeweils vorderste.Bogen genau ausgerichtet.
  • Oberhalb der Fläche dieses ausgerichteten Bogens sind die pneumatischen Zuführmittel, z. B. in der Luftwirkung entsprechend gesteuerte Saugwalzen 7 und 8 oder schwingende Saugsegmente, gelagert, Diese Saugwalzen können entweder gleich selbst den ersten Falz des Bogens herstellen, oder sie dienen nur als Einzugwalzen zur Aufnahme und Vorfaltung des Bogens und leiten ihn hesonderen Farbwalzen 9 und io zu.
  • Der weitere Lauf des Bogens geht dann in bekannter Weise vor sich, nur mit dem Unterschied gegenüber dem Bekannten, daß etwa noch anschließende Parallelfalzwerk io und i i, ferner i i, 12 und 12, 13 mit ihren zugehörigen Falztaschen 14, 15: 16 immer weiter nach oben bauend angeordnet sind. Vom letzten Parallelfalzwerk wird. der Bogen auf die Ablegebahn oder, wenn noch Kreuzbrüche folgen, auf eine Eckfördervorrichtung 17 ausgestoßen.
  • Ein Formbalken 18, der unterhalb der Einzugwalzen 7 und 8 derart gelagert und geformt ist, daß er die Bogenzuführung und -ausrichtung nicht behindert, begünstigt die Aufnahme und Faltung des Bogens, so daß auch bei schnellstem Falzvorgang die Falzgenauigkeit gewährleistet ist.
  • Infolge der ermöglichten Bogenzuführung im Querformat kann die Arbeitsleistung insbesondere auch für große Formate ganz beträchtlich gesteigert werden; denn wenn beim vordersten, obersten Bogen die Ausrichtung vollendet ist und dessen Abzug beginnt, wird der inzwischen bis nahe an die Seitenziehvorrichtung vorgeschobene Nachschubbogen mit verhältnismäßiger langsamer Bewegung an die Anlegemarken weiter gefördert und seitlich ausgerichtet, was gerade vollendet ist, wenn der vorhergehende Bogen eben im ersten Falzwerk verschwindet und ein neues Arbeitsspiel beginnt.
  • Der Antrieb der Falzwerke erfolgt in bekannter Weise durch eine mittels Riemenscheibe 2o vom Motor angetriebene Welle 2i, die auch gleichzeitig zum #Antrieb des Anlegeapparates dient. Die Welle 2 1 treibt über eine durch Handhebe122 schaltbare Kupplung 23 die Übersetzungsräder 24, 25, Welle 26 und weiter durch Kegelradpaar 27, 28 und Kegelradwelle 29 das Kegelradpaar 30, 31, von denen das Rad 31 auf der Welle der einen Einzugwalze 7 festsitzt. Durch Zahnräder 32, 33 laufen die Einzugwalzen 7, 8 gegenläufig. Ein auf der Welle der Einzugwalze 8 sitzendes Zahnrad 34 treibt ein Zahnrad 35, das auf der Farbwalze 9 befestigt ist. In bekannter Weise arbeiten dann die Farbwalzen 9 bis 13 durch ineinandergreifende, :nichtweiter gezeichnete Zahnräder zusammen. Die Förderwalzen der Zuführbähn 2 werden durch einen mittels Kegelradtrieb 36, 37 über Riemenscheibe 38 geführten, sämtliche Förderwalzen berührenden Gurt 39 angetrieben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stauchfalzmaschine mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen, denen der Bogen durch ein gleichzeitig-den ersten Bruch falzendes oder vorbereitendes,Walzenpaar unmittelbar und auf dem kürzesten Wege zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zu falzende Bogen einzeln und von außen her über eine dachförmig ausgebildete Formleiste (i8), die. mit ihrer Längsachse genau unter der 1VIittelebene des .ersten mit Saugdüsen ausgerüsteten Walzenpaares (7, 8) liegt, hinweglaufend der Falzstelle zugeführt und vor dem Falzen zweckmäßig ausgerichtet wird.
  2. 2. Stauchfalzmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zu falzende Bogen der vorderste Bogen eines gestaffelt zugeführten Bogenstapels ist, dessen nächstfolgender Bogen bereits ausgerichtet wird, während der in Abzug begriffene vorderste Bogen noch über ihn wegläuft.
DES101349D 1931-10-11 1931-10-11 Stauchfalzmaschine mit oberhalb des zu falzenden Bogens angeordneten Falztaschen Expired DE591214C (de)

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DE591214C true DE591214C (de) 1934-01-18

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DE (1) DE591214C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1930271A1 (de) 2006-12-08 2008-06-11 Ravensburger Spieleverlag GmbH Vorrichtung zum Erzeugen dreifach gefalteter Papierstreifen in einem Durchlauf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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