DE59257C - Control- und Zählapparat für Bierausschank - Google Patents

Control- und Zählapparat für Bierausschank

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Publication number
DE59257C
DE59257C DENDAT59257D DE59257DA DE59257C DE 59257 C DE59257 C DE 59257C DE NDAT59257 D DENDAT59257 D DE NDAT59257D DE 59257D A DE59257D A DE 59257DA DE 59257 C DE59257 C DE 59257C
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DE
Germany
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pointer
wheel
lever
axis
gear
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59257D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. MICHAELSEN in Lübeck, Holstenstrafse 35
Publication of DE59257C publication Critical patent/DE59257C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand dieser Erfindung dient zur Controle über die von den Kellnern aus einem Fafs erhaltenen Gläser Bier und zählt zugleich sämmtliche ausgegebenen Gläser, so dafs der Wirth weifs, wieviel Gläser Bier er aus einem Fafs ausgeschänkt hat.
Es ist auf der Zeichnung:
Fig. ι die Ansicht des Zifferblattes des Apparates , Fig. 2 die Ansicht des Mechanismus, Fig. 3 die Vorderansicht desselben, Fig. 4 die Oberansicht desselben, Fig. 5 der Schnitt durch die auf der ■ Schaltradachse sitzenden Räder und Fig. 6, 7 und 8 sind die Ansichten des aus- und eingerückten Mechanismus, theilweise ' im Schnitt.
Der Apparat hat hinten und vorn das gleiche Zifferblatt, so dafs, wenn man auf einer Seite stellt, man dasselbe auch auf der anderen Seite ablesen kann. Der Apparat wird auf dem' Schanktisch befestigt, und will der Kellner z. B. vier Glas Bier haben, so stellt er mit einem Schlüssel den grofsen Zeiger A auf die Zahl 4 der Scala in Fig. 1, der Wirth verabfolgt ihm dieselben und bewegt den Hebel B viermal hin und her, wodurch der Zeiger; C sich auf 4 stellt und der Zeiger A wieder in seine erste Lage zurückgeht. Hat der Zeiger C eine Umdrehung gemacht, so geht der Zeiger D um eine Theilung weiter u. s. f., so dafs man an diesen Zifferblättern die Zahl der ausgegebenen Gläser ablesen kann.
Das Schaltrad E sitzt auf der Achse F fest, welche den Zeiger C aufsen trägt und auf welcher das mit dem Sperrrad G verbundene Zahnrad H lose sitzt. Letzteres greift in das breitere Zahnrad J ein, dessen Achse K den grofsen Zeiger A aufsen trägt und auf welche' man den Schlüssel steckt, um den Zeiger A auf eine Zahl seiner Scala zu stellen. Bei 'dieser Drehung des Zahnrades J dreht sich das Zahnrad H lose auf seiner Achse -F, indem der am Schaltrad E drehbar befestigte, durch die Feder L angehaltene Sperrkegel M sich nur etwas auf- und abbewegt, während das Sperrrad G darunter wegläuft. Zum Re-. gistriren dieser Zahl und gleichzeitigen Zurückdrehen des Zeigers A erfafst man den um den Zapfen N drehbaren Hebel B und stöfst mit seiner Nase O an einen Zahn des Schaltrades E, welches sich dadurch um einen Zahn dreht, den Zeiger C um eine Theilung weiter bewegt und zugleich mit dem durch die Feder L angedrückten Sperrkegel M das mit dem Sperrrad G verbundene Zahnrad H mitnimmt. Dieses dreht das Zahnrad J und damit den Zeiger A zurück; der Hebel B wird so viel Male hin- und herbewegt, als die Zahl angiebt, wodurch der geiger A in seine erste Lage zurückgeht, und diese Manipulation geschieht so oft, als ein Kellner den Zeiger A stellt, wobei also die Achse F nicht zurückgedreht wird, sondern der daran befestigte Zeiger C durch die Bewegungen des Hebels B eine registrirende Vorwärtsbewegung erhält.
An. dem Schaltrad E ist ein Zahn P seitlich befestigt, welcher bei jedesmaliger Umdrehung des Schaltrades E das mit '. dem Zeiger D verbundene Rad R um je einen Zahn weiter dreht. Ferner, ist für das Schaltrad E ein durch die Feder »S angedrückter Hemmhebel T angebracht, welcher das Rad E nach jeder Drehung um einen Zahn festhält;
dieselbe Feder 5 ist nach unten verlängert und liegt am Zahnrad R an, um dieses zu hemmen, damit es sich nicht von selbst dreht; desgleichen liegt auf dem Zahnrad J eine solche Hemmfeder U an.
Den Hebel B hält die Feder Q stets vom Schaltrad E ab, und ist an diesem Hebel B eine seitlich abstehende Verlängerung B1 angebracht, welche beim Bewegen des Hebels B in das Zahnrad H greift und dasselbe drehen hilft.
Um die Bewegungen des Hebels B unwirksam zu machen, wird der Riegel V vorgeschoben, gegen welchen dann der Hebel B anstöfst und einen Zahn des Schaltrades E nicht mehr ganz vorbeischieben kann; dieser um den Zapfen F1 sich drehende Riegel F liegt mit seinem anderen Ende auf der Seitenfläche des Rades J an und wird durch die Feder F2 daran gehalten,. während die Achse K mitsammt dem Rad J durch die Feder W nach der Vorderwand X gehalten wird. In dieser befindet sich ein Schlitz X!, durch welchen der auf der Achse K befestigte, innen an der Vorderwand X gleitende' Stift K1 schlüpft, sobald derselbe zu dem Schlitz Χλ kommt, Fig. 6 und 7. Hierdurch wird der um den Zapfen F1 sich drehende Riegel V durch das verschobene Rad J gedreht und dadurch vor den Hebel B gebracht. Durch einen Druck mit dem Schlüssel auf die Achse K wird die Feder W zusammengedrückt, der Stift K1 kommt innerhalb der Scheibe X und legt sich durch ein weniges Drehen an dieselbe an, Fig. 8, wobei zugleich der Riegel F wieder durch die Feder F2 zurückgebracht wird und man den Hebel B wieder voll bewegen kann. Will man nicht haben, dafs der Stift K' durch den Schlitz X1 hindurchschlüpft, so wird man, an der Stelle angelangt, mit dem Schlüssel die Achse K etwas na.ch innen halten, bis man vorbei ist.
Dieser Apparat ist auch als Zählwerk und Meilenmesser für Fuhrwerke, Fahrräder etc. zu gebrauchen, indem man bei jeder Umdrehung eines Rades den Hebel B einmal hin- und zurückgehen läfst und dann den Umfang dieses Rades mit der registrirten Zahl multiplicirt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Control- und Zählapparat, bei welchem man mit einem Schlüssel den Zeiger A auf eine Zahl einstellt, die durch gleich oftes Hin- und Herbewegen des Hebels B und Drehen des Schaltrades E durch den auf der Achse F desselben sitzenden Zeiger C registrirt und zugleich der Zeiger A mittelst des Sperrrades G, des daran befestigten Zahnrades H und des hierin eingreifenden Zahnrades J wieder zurückgebracht wird, um in derselben Weise weitere Einstellungen des Zeigers -A durch den Zeiger C und D zu registriren.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Apparat die Abstellung der Function des Hebels B durch Vorschieben des um den Zapfen F1 sich drehenden, am Rad J anliegenden Riegels F vermittelst der durch die Feder W bewirkten Verschiebung der Achse K, deren Stift K1 durch den Schlitz X1 der Scheibe X hindurchschlüpft.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59257D Control- und Zählapparat für Bierausschank Expired - Lifetime DE59257C (de)

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