DE60006372T2 - Fahrzeugrahmen und Herstellungsverfahren hierfür - Google Patents

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DE60006372T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugrahmen für Schwerfahrzeuge, z.B. für ein Lastfahrzeug, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Herstellen einer lastaufnehmenden Struktur für Schwerfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 12. Ein solcher Rahmen und ein solches Verfahren sind aus CH 337 415 A bekannt.
  • HINTERGRUND UND STAND DER TECHNIK
  • Eine bekannte Vorgehensweise für Schwerfahrzeuge, z. B. Lastkraftwagen und ähnliche Lastfahrzeuge, ist, eine lastaufnehmende Struktur in Form eines Fahrzeugrahmens auszubilden. Die gewöhnlichste Ausführung eines Fahrzeugrahmens für Lastfahrzeuge ist eine leiterartige Rahmenträgerstruktur, welche ein paralleles Längsseitenträgerpaar aufweist. Diese Längsseitenträger erstrecken sich im Wesentlichen entlang der ganzen Länge des Fahrzeuges, auf gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeuges. Entlang der ganzen Länge der Seitenteile ist abschnittsweise eine Vielzahl von Querteilen angeordnet, welche die Seitenträger miteinander verbinden. Solch eine Rahmenträgerstruktur trägt die Fahrerkabine und eine Ladefläche, z. B. eine Ladeplattform oder einen befestigten Lieferwagenaufbau. Die Rahmenträgerstruktur ermöglicht auch den Einbau verschiedener Komponenten des Fahrzeuges, z. B. Motor, Aufhängung, Radwellen usw..
  • Eine lastaufnehmende Struktur in Form einer Rahmenstruktur für ein Schuwerfahrzeug dient als hauptsächliches lastaufnehmendes Element zum Erreichen von Festigkeit und Steifigkeit, im Gegensatz zum Beispiel zu Bussen, bei denen die Gesamtheit des Aufbaus Einfluss auf ihre Steifigkeit und Festigkeit hat. Eine übliche Form eines Fahrzeugrahmens ist jedoch so ausgebildet, dass sie relativ biegsam und verdrillbar ist (hier als verdrehbar bezeichnet), mit dem Ziel, in der Lage zu sein, schwere Lasten und unterschiedliche Straßenbedingungen zu bewältigen, sich erstreckend auf Waldstraßen oder überhaupt keine Straßen bis hin zu glatten Autobahnen. Diese relativ geringe Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegen und Verdrehen verursacht jedoch Schwierigkeiten bezüglich der Laufeigenschaften des Fahrzeugs. Auf einem verdrehbaren Fahrzeugrahmen ist es auch schwierig, durch Installieren eines technisch ausgereiften Aufhängungssystems mäßige Fahrzeuglaufeigenschaften ausgleichen zu wollen. Da derzeit Transporte durch Schwerfahrzeuge größtenteils auf glatten Straßen und weniger auf unebenen Waldstraßen und ähnlichem stattfinden, werden bessere Laufeigenschaften auf jenen zunehmend wichtiger. Die Rahmensteifigkeit beeinflusst die Laufeigenschaften stark. Auf einer glatten Straße können durch eine Erhöhung der Rahmensteifigkeit die Laufeigenschaften verbessert werden.
  • Wenn ein Schwerfahrzeug mit einer Leiterausführung der Rahmenträgerstruktur mit einer Ladefläche oder einem dauerhaften Lieferwagenaufbau ausgestattet werden muss, ist es bei U-förmigen Trägern üblich, dass sie auf dem Boden der Rahmenträgerstruktur angeordnet werden, um die Rahmenträgerstruktur steif zu machen und für die Plattform oder den Lieferwagenrumpf eine Unterstützung relativ zu den Rahmenträgern bereitzustellen. Dies verursacht Probleme, weil eine aufgesetzte Plattform oder ein Lieferwagenaufbau relativ unnachgiebig ist, wohingegen die Rahmenträgerstruktur verdrehbar ist, was bedeutet, dass spezielle Befestigungen erforderlich sind. U-förmige Träger für Ladeplattformen/Lieferwagenaufbauten verursachen einen unerwünschten zusätzlichen Anstieg des Fahrzeuggewichtes.
  • WO-A2-9414627 beschreibt eine lastaufnehmende Struktur in Form eines Fahrzeugrahmens für ein Kraftfahrzeug, welcher einen röhrenförmig stranggepressten Abschnitt aufweist, der ausgebildet wurde, um eine optimale Ausnutzung des Leerraumes in dem Fahrzeugaufbau zu ermöglichen. Der röhrenförmig stranggepresste Abschnitt wird verwendet, um Gegenstände wie Batterien auszunehmen, welche mittels eines Transportwagens in ihn eingesetzt werden. Die Struktur gemäß WO-A2-9414627 zeigt keine Lösung der Probleme auf, die in Bezug auf den obigen Stand der Technik beschrieben wurden.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, eine lastaufnehmende Struktur für Fahrzeuge, vorzugsweise Schwerlastwagen, bereitzustellen, die signifikant steifer ist als die üblichen Strukturen und die genannten Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Deshalb ist es ein Ziel, eine Struktur bereitzustellen, welche in den am häufigsten auftretenden Betriebszuständen zu besseren Fahrzeuglaufeigenschaften führt, was im Falle von Schwerlastwagen relativ glatte Straßen sind. Ein weiteres Ziel ist, eine gewichtsoptimierte Struktur bereitzustellen, die einfach und preiswert herzustellen ist. Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Struktur bereitzustellen, die das Ausführen von Reparaturen und Wartung sowohl des Rahmens als auch der darauf angeordneten Komponenten einfach macht und einen großen Anteil dieser Komponenten in einer Umgebung bereitstellt, die gegen äußere Einflüsse geschützt ist.
  • Zu diesem Zweck ist die Erfindung durch die Merkmale gekennzeichnet, die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben sind. Die angegebenen Ziele werden auch durch ein Verfahren erreicht, wie es sich durch die Merkmale ergibt, die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 12 angegeben sind.
  • Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass sie eine sehr torsionsfeste Struktur mit leichtem Gewicht möglich macht, was zu besseren Laufeigenschaften, Komfort und Straßenlage führt, verglichen mit den Strukturen gemäß dem Stand der Technik. Sie verbessert die Steifigkeit in jede Richtung, jedoch insbesondere die Torsionssteifigkeit. Die lastaufnehmende Struktur der vorliegenden erfindungsgemäßen Struktur kann die Torsionssteifigkeit des Fahrzeugrahmens mehrere tausendmal und die Biegefestigkeit mehr als zehnmal erhöhen. Alle die einzelnen Elemente der Struktur nehmen an der Verteilung der Kräfte teil und erhöhen die Steifigkeit. Die vorliegende erfindungsgemäße Struktur macht es außerdem möglich, einen gewichtsoptimierten Fahrzeugrahmen zu erhalten. Außerdem erleichtert sie durch gute Zugänglichkeit von der Unterseite des Fahrzeuges aus Reparatur- und Wartungsarbeiten.
  • Der kastenförmige Rumpf wird durch ein oberes Dachwandelement, das waagerecht angeordnet ist, ein unteres Bodenwandelement und zwei senkrechte Wandelemente begrenzt. Die jeweiligen vertikalen Wandelemente und ein Teil des waagerechten Wandelements können vorteilhaft einstöckig hergestellt und ausgebildet werden. Dies macht es möglich, einander gleiche Verbundquerschnitte zu erzeugen, die stapelbar sind und auch den Herstellungsprozess einfacher und effizienter machen. Zwei solche separate Elemente, die in bestimmten Fällen identisch sind, können während der Aufbauphase zusammengeführt werden, um eine Verbundeinheit mit senkrechten Wänden und einem waagerechten unteren Wandelement zu bilden. Die jeweiligen senkrechten Wandelemente können daher vorteilhaft mit einem Wandanteil ausgebildet werden, der im Wesentlichen senkrecht angeordnet ist, der auch einen Teil eines waagerechten Wandelements mit einschließt, der sich von dem oberen Ende des senkrechten Wandelementes aus erstreckt. Das Wandelement bildet somit eine L-Form. Zwei gegenüberliegende L-förmige Wandelemente, die in einer Entfernung voneinander angeordnet werden, werden miteinander durch die beiden entsprechend herausragenden, waagerechten Anteile verbunden und bilden in Kombination miteinander eine Verbundeinheit, die das obere waagerechte Wandelement und die senkrechten Wandelemente einschließt.
  • Die Wandelemente für die kastenförmige Struktur können vorzugsweise aus Blech geformt sein und größtenteils aus Wellblech bestehen, das viel steifer ist als völlig ebenes Blech derselben Dicke. Die Wandelemente bestehen aus Material mit dünnen Wanddicken mit einer Aufnahme, um eine gewichtsoptimierte lastaufnehmende Struktur zu erhalten. Für die Verwendung auf einem Schwerlastfahrzeug kann die Materialdicke im Falle von Stahlblech etwa 5 mm oder weniger betragen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist die kastenförmige Einheit innen mit mindestens einer tragenden Rahmenstruktur versehen. Der Zweck eines solchen tragenden Rahmens ist, das Risiko des Einknickens der einzelnen Wandelemente der kastenförmigen Einheit zu verringern. Vorteilhaft werden tragende Rahmenstrukturen innerhalb und entlang der Gesamtheit der kastenförmigen Einheit verteilt angeordnet. Je höher die Anzahl der tragenden Rahmen ist, die in der kastenförmigen Einheit verwendet werden, desto höher ist die Torsionssteifigkeit der sich daraus ergebenden Struktur. Auf der Innenseite der kastenförmigen Einheit sind die jeweiligen tragenden Rahmenstrukturen fest mit den Wandelementen verbunden. Jede tragende Rahmenstruktur ist ein homogener Rahmen, vorteilhaft aus einem Stück, der eine im Wesentlichen quadratische Form und eine zentrale Öffnung aufweist. Der tragende Rahmen schließt ein oberes und ein unteres waagerechtes Element ein und, zwischen diesen angeordnet, zwei im Wesentlichen senkrechte Elemente, in einer Entfernung voneinander. Der tragende Rahmen kann auch andere geeignete geometrische Formen aufweisen, z. B. rechteckig oder parallelflach. Die Dicke und Ausdehnung des tragenden Rahmens in der Längsrichtung des Kastenrahmens sind gering im Vergleich mit der Größe des Letzteren in der Breiten- und Höhenrichtung, d. h. quer zur Ausdehnung der kastenförmigen Einheit in der Längsrichtung.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform schließt die lastaufnehmende Struktur Stützvorrichtungen ein, die auf der Außenseite der im Wesentlichen senkrechten Wandelemente der kastenförmigen Einheit angeordnet sind. Diese Stützvorrichtungen sind vorteilhaft in der Längsrichtung an der Außenseite angeordnet und entlang der im Wesentlichen gesamten kastenförmigen Einheit verteilt. Die Stützvorrichtungen haben vorteilhaft in der senkrechten Ebene eine Ausdehnung, die der senkrechten Ebene für einen tragenden Rahmen entspricht und in erster Linie als Träger für die Blechplatten dienen, welche die Ladefläche des Fahrzeugs darstellen.
  • Die lastaufnehmende Struktur hat eine auf ihrer Oberseite angeordnete Ladefläche. Das obere waagerechte Wandelement besteht aus Wellblech, das gemäß einer weite ren Ausführungsform eine dauerhaft auf ihrer Oberseite angeordnete ebene Platte aufweisen kann. Das Ergebnis ist eine Struktur mit großer Schubfestigkeit, die gleichzeitig auf der Oberseite der Platte eine Ladefläche bereitstellt. Solch eine Platte kann aus metallischem Material wie Aluminium oder zum Beispiel Holzmaterial wie Sperrholz bestehen.
  • Gemäß dem Verfahren zum Herstellen einer lastaufnehmenden Struktur für Schwerfahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung werden die einzelnen Wandelemente der kastenförmigen Einheit aus dünnem Blechmaterial hergestellt. Die Wandelemente können Trennlinien sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung des Fahrzeuges aufweisen und werden ihnen entlang an jeder zweiten befestigt, um eine torsionsfeste kastenförmige Einheit zu bilden. Die Wandelemente können durch ein einfaches Walzformverfahren oder durch Walzweckformen hergestellt werden. Die Ladefläche, vorzugsweise aus Wellblech hergestellt, kann ebenfalls durch Walzformen hergestellt werden.
  • Der Zusammenbau der lastaufnehmenden Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet zuerst das Zusammenfügen einer Vielzahl von tragenden Rahmenstrukturen mit dem Bodenwandelement. Danach werden Aufhängungsvorrichtungen und andere Fahrzeugkomponenten, die einen Teil der kastenförmigen Einheit bilden sollen, mit den tragenden Rahmenstrukturen zusammengefügt, bevor die L-förmigen Elemente an den tragenden Rahmenstrukturen befestigt werden, um die kastenförmige Einheit zu bilden. Danach werden vormontierte Fahrzeugkomponenten wie Radwellen, Getriebe, Motor und Führerhausaufsatz mit den Aufhängungsvorrichtungen zusammengefügt, bevor die Stützvorrichtungen und ihre Ladefläche eingebaut werden. Die Herstellung kann in großen Abschnitten stattfinden und in Modulen, welche die Montage und die Demontage wesentlich vereinfachen. Wenn Komponenten in der kastenförmigen Einheit gewartet oder repariert werden müssen, braucht nur ein Bodenwandelement entfernt zu werden.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird nachstehend in Form einer nicht beschränkenden Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
  • l eine teilweise geschnittene schematische perspektivische Ansicht eines Schwerfahrzeuges und seiner lastaufnehmenden Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt,
  • 2 in der Perspektive die einzelnen Elemente einer lastaufnehmenden Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung, getrennt voneinander, zeigt,
  • 3a eine Rückansicht einer erfindungsgemäßen lastaufnehmenden Struktur zeigt,
  • 3b eine geschnittene Perspektive einer Vergrößerung einer Ansicht A in 3a zeigt,
  • 3c einen Querschnitt einer Vergrößerung eines Details B in 3a zeigt, 3d in Seitenansicht eine tragende Rahmenstruktur für die lastaufnehmende Struktur zeigt und
  • 3e in Seitenansicht eine Stützvorrichtung für die lastaufnehmende Struktur zeigt.
  • BESCHREIBUNG EINER AUSFÜHRUNGSFORM
  • l zeigt ein Schema eines Schwerfahrzeuges und seiner lastaufnehmenden Struktur 2, mit einer Ladefläche 4, die vorzugsweise eine Auflage aus dünnen Wellblech 18, 31 einschließt und eine Platte 35, die auf dem Blech angeordnet ist. Vorteilhaft kann die Platte in eine Anzahl von Abschnitten unterteilt sein, wie in der Zeichnung gezeigt. Die lastaufnehmende Struktur 2 schließt eine hohle kastenförmige Einheit 10 (nachstehend mit Kasten 10 bezeichnet) ein, die sich in Längsrichtung des Fahrzeuges erstreckt, und eine Anzahl von Stützvorrichtungen 30, die äußerlich mit ihr verbunden sind.
  • Wie in 2 zu sehen ist, wird die lastaufnehmende Struktur aus Wandelementen 12, 14, 16 und 18 hergestellt, die den Kasten 10 bilden. 2 zeigt die einzelnen Elemente der lastaufnehmenden Struktur 2, aus Gründen der Vereinfachung ein wenig voneinander getrennt. Ein Bodenwandelement 16 wird mit einer Vielzahl von tragenden Rahmenstrukturen 20 (hier als tragende Rahmen 20 bezeichnet) verbunden, die entlang des Kastens 10 verteilt sind, mit denen eine Vielzahl Stützvorrichtungen 30 ver- bunden sind, die ebenfalls entlang des Kastens 10 verteilt sind. 2 zeigt nur einen tragenden Rahmen 20 und eine Stützvorrichtung 30 und zeigt auch, dass beide Öffnungen zum Aufnehmen tragender, gewichts- und festigkeitsoptimierter Rahmen 20 und entsprechender Stützvorrichtungen 30 einschließen. Die Stützvorrichtungen und die tragenden Rahmen werden beide vorteilhaft einstückig in Form eines homogenen Rahmens 20 hergestellt, der vorteilhaft durch Aluminiumformguss hergestellt oder aus Blech gepresst und gestanzt wird.
  • Auf der Oberseite der Stützvorrichtungen 30 und des Kastens 10 ist ein überlagerndes Deckflächenteil 31 angeordnet. Das Deckflächenteil 31 kann vorteilhaft aus Wellblech 18, 31 bestehen und eine Grundlage für eine Ladefläche/Ladeplattform bilden.
  • Der Kasten 10 kann, wie in 2 dargestellt, aus einem oberen Dachwandelement 18, das waagerecht angeordnet ist, einem unteren Bodenwandelement 16 und zwei senkrechten Wandelementen 12, 14 bestehen. Die Wandelemente 12, 14, 16, 18 haben Trennlinien, hauptsächlich in der Längsrichtung des Fahrzeuges, und sind vorgesehen, entlang diesen aneinander befestigt zu werden, um einen torsionsfesten Kasten 10 zu bilden.
  • Die senkrechten Wandelemente 12 und 14 werden jedes an ihrem jeweiligen oberen Ende mit den waagerechten Wandanteilen 19 bzw. 19' verbunden, die im Wesentlichen das gesamte waagerechte Dachwandelement 18 bilden. Jedes Wandelement 12 oder 14 bildet zusammen mit den jeweiligen Wandanteilen 19 oder 19' eine einzelne L-förmige Einheit, die vorteilhaft einstückig hergestellt und ausgebildet werden kann. Die zwei getrennten L-förmigen Einheiten 12, 19 und 14, 19' werden jeweils in der Zusammenbauphase zusammengeführt und aneinander befestigt, z.B. durch Punktschweißen, um eine einzelne Einheit aus senkrechten Wandelementen 12, 14 und einem waagerechten Dachwandelement 18 zu bilden. Die Wandelemente 12, 14 und 18 können offensichtlich aus verschiedenen kleineren Wandelementen in Form von aufgelegten Blechstücken oder ähnlichem hergestellt werden, um ein komplettes Wandelement zu bilden. Vorteilhaft können die waagerechten Wandelemente aus Wellblech bestehen, während die senkrechten Wandelemente im Wesentlichen eben sind. Im Bedarfsfall können insbesondere die ebenen senkrechten Wandelemente mit Ausnehmungen und Öffnungen versehen sein, durch die sich Komponenten und Verbindungen zwischen diesen erstrecken können.
  • 3a zeigt eine Rückansicht der lastaufnehmenden Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung, die den Kasten 10 aufnimmt, der sich aus den Wandelementen 12, 14, 16 und 18, einem tragenden Rahmen 20 und fest mit der Außenseite des Kastens 10 verbundenen Stützvorrichtungen 30 zusammensetzt. 3a zeigt auch, wie die Ladefläche 4 aus der Platte 35 besteht, die auf dem Wellblech 18, 31 angeordnet ist.
  • Zum tragenden Rahmen 20 gehören zwei parallele senkrechte Schenkel 24, 28, die sich in einer Entfernung voneinander befinden, und je ein waagerechter oberer und unterer Schenkel 22 bzw. 26, zwischen denen eine zentrale Öffnung 21 gebildet ist. Der tragende Rahmen kann einen im Wesentlichen rechteckigen oder bevorzugt quadratischen Querschnitt aufweisen. Für ein Schwerlastfahrzeug können die Seiten des Kastens 10 und infolgedessen des tragenden Rahmens 20 typischerweise zwischen etwa 900 × 900 mm und etwa 700 × 700 mm sein, bevorzugt etwa 800 × 800 mm.
  • Bei den senkrechten Wandelementen 12, 14 des Kastens 10 sind die auf ihrer Außenseite angeordneten Stützvorrichtungen 30 in ihrem oberen Teil 13 und ihrem unteren Teil 15 fest mit dem Kasten 10 verbunden. Vorteilhaft sind die jeweiligen Stützvorrichtungen 30 in derselben senkrechten Ebene befestigt und angeordnet wie der tragende Rahmen 20, der in dem Kasten 10 untergebracht ist. Die Verbindung zwischen dem tragenden Rahmen 20 und den Stützvorrichtungen 30 ist vorteilhaft eine Niet- oder Schraubverbindung, und die Tatsache, dass die Übertragung der Kräfte zwischen ihnen über das dazwischenliegende Blechwandelement 12, 14 stattfindet, führt zur Erzeugung eines im Wesentlichen torsionsfesten Kastens 10. Jede Stützvorrichtung 30 hat einen waagerechten Schenkel 32, einen ersten diagonalen Schenkel 34 und einen zweiten diagonalen Schenkel 36, der sich im Wesentlichen querlaufend zu der Erstreckung des Kastens 10 in der Längsrichtung des Fahrzeugs und im Wesentlichen waagerecht heraus aus dem Kasten 10 erstreckt. Die Stützvorrichtung 30 hat auch eine kleine Erstreckung in Längsrichtung des Kastens 10 im Vergleich zu der in seiner Querrichtung, und diese Erstreckung ist bevorzugt im wesentlichen dieselbe wie die des jeweiligen tragenden Rahmens 20.
  • Der waagerecht angeordnete Schenkel 32 der Stützvorrichtung 30 ist bevorzugt als Unterstützung der darüberliegenden Ladefläche 4 ausgebildet. Dies führt zu einem erheblichen Vorteil der vorliegenden Erfindung bezüglich der Möglichkeit, eine Ladefläche zu schaffen, die mit dem gesamten Fahrzeugrahmen integriert ist. Eine solche Ladeplattform bildet auch einen erheblichen Teil einer lastaufnehmenden und torsionsfesten Struktur für das Fahrzeug. Der diagonale Schenkel 34 ist kräfteaufnehmend mit dem Kasten 10 durch ein Ende des Schenkels 34 verbunden, das mit dem unteren Teil 15 des jeweiligen senkrechten Wandelements zusammengefügt ist, und spezieller mit dem tragenden Rahmen 20, der sich in derselben senkrechten Ebene befindet. Das andere Ende des Schenkels 34 liegt an dem äußeren Ende des waagerechten Schenkels 32 an einem ausgebildeten Eckbereich 38 an. Ein Ende des diagonalen Schenkels 36 wird mit dem oberen Teil 13 des jeweiligen senkrechten Wandelements verbunden und ist spezieller kräfteübertragend mit dem tragenden Rahmen 20 verbunden, der sich in derselben senkrechten Ebene befindet. Das andere Ende des Schenkels 36 hat einen unteren Endbereich, der entlang dem Fahrzeug ausgerichtet ist, und der als Befestigungspunkte für z.B. den Seitenunterfahrschutz (nicht dargestellt) dient, der entlang des Fahrzeugs angebracht wird.
  • Der äußere Eckbereich 38 des Schenkels 32 dient als tragende Kontaktfläche für einen stützenden Träger, der in der Längsrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist, und aus nachfolgender 3c detaillierter ersichtlich ist. Der Eckbereich 38 hat auch bevorzugt eine Ausgestaltung, die zum Aufnehmen eines ausgebildeten Falzes (oder einer Riffelung) des darüber liegenden Wellbleches 31 geeignet ist, wodurch der Eckbereich auf diese Weise zum Befestigen des Bleches dient.
  • 3b zeigt eine Vergrößerung einer Ansicht A in 3a. Das senkrechte Wandelement 14 ist fest mit dem unteren Bodenwandelement 16 mittels einer versteifenden Verbindung 39 in Form eines Anschlussstückes in der Längsrichtung des Fahrzeugs verbunden. Diese Verbindung kann z.B. in verschiedenen Abschnitten/Modulen des Kastens 10 von punktgeschweißter oder genieteter Art sein, kann jedoch auch für bestimmte andere Anwendungen völlig aus einer lösbaren Verbindungsart wie einer Gewindeverbindung sein. Dieser letzte Fall macht es möglich, wenn nötig einen oder mehrere Bodenwandelemente zu entfernen, um die Wartung zu ermöglichen oder Komponenten zu reparieren, die sich in dem Kasten 10 befinden. Die Verbindung 39 erstreckt sich vorteilhaft entlang der Gesamtheit der Seiten des Kastens 10 und hat, von dem Kasten abgewandt, einen Flansch 40, der sich entlang des gesamten Anschlussstückes erstreckt und durch die zusammengefügten Wandelemente 14, 16 gebildet ist.
  • Eine Vergrößerung eines Details B in 3a erscheint in 3c, die im Querschnitt ein tragendes Element 50 zeigt, das durch Schweißen, Nieten oder eine Gewindeverbindung mit einem ausgebildeten Eckbereich 38 der jeweiligen Stützvorrichtung 30 und entlang der ganzen Außenkante 37 der Ladefläche 31 befestigt ist. Das tragende Element 50 hat einen senkrechten Bereich 52 und, sich aufrecht von diesem weg erstreckend, einen oberen waagerechten Bereich 54 und einen unteren waagerechten Bereich 56. Der obere waagerechte Bereich 54 ist an seinem äußersten Teil mit einem Flansch bildenden Anteil 58 versehen, der zum Befestigen an der ganzen Au ßenkante 37 der Ladefläche 31 vorgesehen ist. Das tragende Element 50 hilft dadurch, die erfindungsgemäße Struktur mit weiterer Steifigkeit auszustatten.
  • Der erste Schritt beim Zusammenbauen der lastaufnehmenden Struktur für ein Lastfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung ist, eine Vielzahl von tragenden Rahmen 20 mit dem Bodenwandelement 16 zusammenzufügen, das bevorzugt in eine Anzahl von Abschnitten unterteilt ist, wodurch diese tragenden Rahmen 20 und die Bodenwandelementabschnitte ein unteres Kastenelement bilden. Vorteilhaft wird der Zusammenbau mit dem Bodenwandelement 16, wie oben erwähnt, an zumindest einzelnen tragenden Rahmen 20 mit einer lösbaren Verbindung, z.B. einer Gewindeverbindung, ausgeführt. Dem folgt das Anbauen an vorbestimmte tragende Rahmen 20 von (nicht dargestellten) Fahrzeugkomponenten, die mehr oder weniger von dem Kasten 10 umschlossen sein sollen, wie Bremsventile und Bremszylinder, Aufhängungsvorrichtungen für Radwellen, Motor, Getriebe, Fahrzeugaufbau (die Fahrerkabine) usw.. In einem späteren Arbeitsgang werden die gemeinsam vormontierten Lförmigen Elemente 12, 19 bzw. 14, 19' zusammengeführt und an den tragenden Rahmen und Bodenwandelementabschnitten befestigt, die sich in dem unteren Kastenelement befinden, um den torsionsfesten Kasten 10 zu bilden. Dies erzeugt für die Fahrzeugkomponenten wie Motor, Getriebe, Lenkgetriebe und Bremszylinder eine geschützte Umgebung, die bis zu einem größeren oder kleineren Ausmaß innerhalb des Kastens 10 eingebaut werden können. Die Befestigung an den tragenden Rahmen wird vorteilhaft durch Punktschweißen oder Nahtschweißen durchgeführt, jedoch können auch Vernieten, Bördeln oder Gewindeverbindungen im Ganzen oder teilweise verwendet werden. Lösbare Gewindeverbindungen sind vorteilhaft für Verbindungen mit den entfernbaren Bodenelementen 16. Danach werden die Aufhängungselemente für das Einbauen der erwähnten Radwellen, Motor, Getriebe und dem Fahrzeugaufbau in dem so zusammengebauten Kasten 10 verwendet. Schließlich wird auch jede der Stützvorrichtungen 30 mit einem der vorbenannten Mittel an dem jeweils tragenden Rahmen 20 befestigt, gefolgt von der Ladefläche 31, 35 und einem Seitenunterfahrschutz und ähnlichem, was an den Stützvorrichtungen 30 und dem Dachwandelement 18 des Kastens 10 befestigt wird.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass sie es möglich macht, die Wandelemente des Kastenwandabschnitts und die Ladeflächenelemente sowohl gewellt als auch ungewellt in großen Abschnitten und Modulen und durch einfache und preiswerte übliche Walzform- oder Walzwerkformverfahren herzustellen. Für die Anwendung bei einem Schwerlastfahrzeug kann die Wanddicke von Blech dieser Art ungefähr 5 mm oder kleiner sein. Es ist Vorteilhaft, eine Wanddicke zwischen etwa 2,0 mm und 3,5 mm zu verwenden. Sollte Aluminiumblech verwendet werden, wird die Dicke natürlich größer sein, in einer Größenordnung von etwa 5 bis 7 mm. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird Aluminium in tragenden Rahmen und Stützvorrichtungen verwendet, während Stahlblech, das für diesen Zweck elektrisch galvanisiert ist, für die Wandelemente verwendet wird. Die Schrauben/Bolzen und Nieten, die zum Verbinden dieser Elemente miteinander verwendet werden, müssen aus Korrosionsgründen ebenfalls elektrisch galvanisiert sein.
  • Sowohl der Zusammenbau des Fahrzeuges und seiner lastaufnehmenden Struktur, einschließlich des Kastens, als auch seine Demontage können durch geeignete modulare Teilung wesentlich vereinfacht werden.

Claims (12)

  1. Fahrzeugrahmen (2) für Schwerfahrzeuge, insbesondere Lastfahrzeuge, mit einer kastenförmigen Einheit (10), die sich in der Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt, hohl (6) ist und ein waagerecht angeordnetes oberes Wandelement (18) aufweist sowie ein waagerecht angeordnetes unteres Wandelement (16) und zwei senkrechte Wandelemente (12, 14) die einen Werkstoff von geringer Wanddicke aufweisen und miteinander verbunden sind, um eine hohle kastenförmige Einheit (10) zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die waagerechten Wandelemente (16, 18) aus Wellblech hergestellt sind.
  2. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kastenförmige Einheit (10) ein Bodenwandelement (16) aufweist, das in Längsrichtung des Fahrzeugs in mehrere Abschnitte unterteilt ist.
  3. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff für die jeweiligen Wandelemente (12, 14, 16, 18) dünnes Metall-, vorzugsweise Stahlblech ist.
  4. Fahrzeugrahmen nach den Patentansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die hohle kastenförmige Einheit (10) innerlich mit mindestens einer tragenden Rahmenstruktur (20) versehen ist, die innen mit den Wandelementen (12, 14, 16, 18) verbunden ist, und dass die Verbindung mit mindestens bestimmten Abschnitten des Bodenwandelements (16) für einen etwaigen Aus- und Wiedereinbau lösbar ist.
  5. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der tragenden Rahmenstrukturen (20) in einer eigenen im Wesentlichen senkrechten Ebene quer zur Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet ist und eine Öffnung (21) aufweist, die in der genannten Längsrichtung durch sie hindurchläuft.
  6. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der tragenden Rahmenstrukturen (20) ein einstöckig ausgebildeter gesonderter Rahmen ist, der eine im Wesentlichen quadratische Form mit einer zentralen Öffnung (21) hat.
  7. Fahrzeugrahmen nach einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Wandelemente der kastenförmigen Einheit (10) zwei gegenüberliegende im Wesentlichen parallele L-förmige Wandelemente (12, 19 bzw. 14, 19') aufweisen, die im Wesentlichen senkrecht angeordnet sind und miteinander ein oberes waagerechtes Wandelement (18) bilden.
  8. Fahrzeugrahmen nach einem der Patentansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb der senkrecht angeordneten Wandelemente (12, 14) der Kasteneinheit Stützvorrichtungen (30) quer zur Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet sind und kraftübertragende Verbindungen mit mindestens einer tragenden Rahmenstruktur (20) und einem oder dem anderen Seitenwandelement (12 oder 14) haben.
  9. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stützvorrichtung (30) einen oberen waagerechten Schenkel (32) und einen diagonalen Schenkel (34) hat und dass die Stützvorrichtung (30) in der selben senkrechten Ebene quer zum Fahrzeug wie die tragende Rahmenstruktur (20) angeordnet ist, und ein Ende des diagonalen Schenkels (34) tragend mit dem unteren Abschnitt (15) der jeweiligen tragenden Rahmenstruktur (20) verbunden ist.
  10. Fahrzeugrahmen nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der oberer Schenkel (32) der Stützvorrichtung (30) eine Abstützung für eine darüber angeordnete Ladefläche bietet, die zusammen mit dem oberen waagerechten Wandelement (18) der kastenförmigen Einheit (10) einen überlagernden Flächenabschnitt (31) bildet, der eine Ladefläche (4) auf dem Fahrzeug ist oder einen Unterbau für eine solche Ladefläche bildet.
  11. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Ladefläche aus Wellblech (18, 31) hergestellt ist oder dass dieses Wellblech einen Unterbau für eine oder mehrere ebene Platten bildet, welche eine Ladefläche (4) bilden.
  12. Verfahren zum Herstellen eines Fahrzeugrahmens für Schwerfahrzeuge, insbesondere ein Lastfahrzeug, nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem Wandelemente (12, 14, 16, 18) verwendet werden, um eine kastenförmige Einheit (10) zu bilden, die sich in der Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt und hohl (6) ist, wobei ein Metallblech von geringer Wanddicke, das durch ein übliches Walzformverfahren hergestellt ist, verwendet wird, um die jeweiligen Wandelemente (12, 14, 16, 18) zu bilden und diese Wandelemente entlang Teilungslinien entlang des Fahrzeugs aneinander befestigt werden, sodass die hohle kastenförmige Einheit (10) mit verhältnismäßig großer Torsionssteifigkeit ausgestattet ist, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: mehrere tragende Rahmenstrukturen (20) werden in ein oder mehrere Bodenwandelemente (16) eingesetzt, um zusammengefügt ein unteres Kastenelement zu bilden, Fahrzeugteile in Form von Aufhängungsvorrichtungen werden mit tragenden Rahmenstrukturen (20) im unteren Kastenelement zusammengebaut, die senkrechten und waagerechten Wandelemente (12, 19 bzw. 14, 19') werden zusammengefügt und an den tragenden Rahmenstrukturen (20) und den Bodenwandelementen (16) befestigt, um die torsionsbeständige kastenförmige Einheit (10) zu bilden, und vormontierte Fahrzeugbauteile wie Radwellen, Motor, Fahrerkabine usw. werden an vorbestimmten Aufhängungsvorrichtungen befestigt, welche an den tragenden Rahmenstrukturen (20) befestigt sind.
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