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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Plattenzuführvorrichtung
zum Zuführen
von in einer Anzahl von Kassetten gespeicherten Platten zu einer
Bildaufzeichnungsvorrichtung zur Aufzeichnung von Bildern auf den
Platten.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Zur Herstellung von Farbdrucken werden vier
Farbplatten für
Y (Gelb), M (Magenta), C (Cyan) und K (Schwarz) verwendet. Solche
Platten werden unter Verwendung einer CTP-(Computer-To-Plate-)Maschine hergestellt,
welche Bilder direkt auf den Platten, wie etwa PS-Platten (Persensitizid
Plates), aufzeichnet. Diese Bildaufzeichnungsvorrichtung zeichnet
gewünschte
Bilder auf den Platten durch Bestrahlen der Platten mit Lichtbündeln auf,
die gemäß den betreffenden
Bildsignalen für
Y (Gelb), M (Magenta), C (Cyan) und K (Schwarz) moduliert sind.
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Eine Plattenzuführvorrichtung zum automatischen
Zuführen
der Platten zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung enthält eine
Kassette zur Speicherung der Platten und einen Transportmechanismus zum
Transportieren der Platten aus der Kassette zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung.
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Wo beispielsweise die Bildaufzeichnungsvorrichtung
Bilder auf Platten verschiedener Größen oder aufeinanderfolgend
Bilder auf einer großen
Anzahl von Platten aufzeichnet, ist die Plattenzuführvorrichtung
vorzugsweise dafür
eingerichtet, die Platten der Bildaufzeichnungsvorrichtung automatisch
aus einer Anzahl von Kassetten zuzuführen.
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Nach einer herkömmlicherweise getroffenen Maßnahme,
eine solche Anforderung zu erfüllen, wird
eine Anzahl von Plattenzuführvorrichtungen,
die jeweils eine Kassette und einen Trans portmechanismus enthalten,
eingerichtet und mit der Bildaufzeichnungsvorrichtung verbunden.
Die Platten werden der Bildaufzeichnungsvorrichtung automatisch
aus der Anzahl von Kassetten zugeführt.
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Wo jedoch obiger Aufbau verwendet
wird, bilden die Anzahl von Plattenzuführvorrichtungen und die Bildaufzeichnungsvorrichtung
ein vergrößertes Gesamtsystem,
das ausgedehnten Installationsraum erfordert. Außerdem ist das System an sich kompliziert
und teuer.
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Eine Plattenzuführvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
der Ansprüche
1 und 3 ist aus EP-A-0 823 663 bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es daher, eine Plattenzuführvorrichtung
zum einfachen Zuführen
von Platten aus einer Anzahl von Kassetten zu einer Bildaufzeichnungsvorrichtung
ohne das Erfordernis eines vergrößerten Aufbaus
zu schaffen.
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Obige Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einer Plattenzuführvorrichtung
gelöst, wie
sie in den Ansprüchen
1 und 3 definiert ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der Ausführungsformen
der Erfindung deutlich werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Zum Zwecke der Veranschaulichung
der Erfindung sind in den Zeichnungen mehrere gegenwärtig bevorzugte
Ausführungsformen
gezeigt, wobei sich jedoch versteht, dass sich die Erfindung nicht
auf die exakte Anordnung und Mittel, die gezeigt sind, beschränkt.
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1 ist
eine Draufsicht eines Bildaufzeichnungssystem;
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2 ist
eine Vorderansicht des Bildaufzeichnungssystems;
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3 ist
eine rechtsseitige Seitenansicht des Bildaufzeichnungssystems;
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4 ist
eine Draufsicht eines Schiebemechanismus und eines Hebemechanismus
einer Plattenzuführvorrichtung;
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5 ist
eine Seitenansicht des Schiebemechanismus und Hebemechanismus;
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6 ist
eine vergrößerte Ansicht,
die eine Beziehung zwischen einer Kassette und dem Schiebemechanismus
zeigt;
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7 ist
eine Seitenansicht, welche eine Lagebeziehung zwischen Führungsrollen
und Ritzeln zeigt;
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8 ist
eine Seitenansicht eines Transportmechanismus und eines Ablöseblattabgabemechanismus;
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9 ist
eine weitere Seitenansicht des Transportmechanismus und Ablöseblattabgabemechanismus;
und
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10 ist
eine weitere Seitenansicht des Transportmechanismus und Ablöseblattabgabemechanismus.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend
unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Draufsicht eines Bildaufzeichnungssystems, auf welches die
vorliegende Erfindung angewandt ist. 2 ist
eine Vorderansicht und 3 eine
Seitenansicht des Bildaufzeichnungssystems. Das Bildaufzeichnungssystem
setzt sich aus einer Plattenzuführvorrichtung 2,
die die vorliegende Erfindung verkörpert, einer Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 und
einer automatischen Entwicklungsvorrichtung 4 zusammen.
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Die Plattenzuführvorrichtung 2 ist
so betreibbar, dass sie in einer Anzahl von Kassetten 7 gespeicherte
Platten einer Bildaufzeichnungsvorrichtung zuführt. Die Plattenzuführvorrichtung 2 enthält eine Mehrkassettenstation 5 mit
einer Anzahl von übereinander
angeordneten Kassetten 7 und eine Selbstladevorrichtung 6 zum
Transportieren von Platten aus einer der Kassetten 7, die in
einer Plattenzuführposition
angeordnet ist, zu einer Bildaufzeichnungsvorrichtung 3.
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Beim Zuführen der in der Kassette 7 gespeicherten
Platte zur Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 wird zunächst eine
der Kassetten 7 aus der Mehrkassettenstation 5 horizontal
zur Selbstladevorrichtung 6 bewegt. 3 zeigt einen Zustand, wo eine oberste der
Kassetten 7 sich zur Selbstladevorrichtung 6 bewegt
hat. Der Aufbau der Plattenzuführvorrichtung 2 wird
nachfolgend im Einzelnen beschrieben.
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Die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 ist
so betreibbar, dass sie Bilder auf den von der Plattenzuführvorrichtung 2 zugeführten Platten
aufzeichnet. Wie in 2 gezeigt,
enthält
die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 einen Zuführdurchgang 11 für den Empfang
der Platten von der Plattenzuführvorrichtung 2,
eine Aufzeichnungstrommel 12, welche mit den Platten drehbar
ist, die auf ihrem Umfang nach Zuführen durch den Plattenzuführdurchgang 11 hindurch
angebracht sind, einen Aufzeichnungskopf 13 zur Bestrahlung
der auf dem Umfang der Aufzeichnungstrommel 12 montierten
Platten mit Lichtbündeln,
die gemäß Bildsignalen
moduliert sind, sowie einen Abgabedurchgang 14 zum Transportieren
der bebilderten Platten in einer Spitzkehrenweise zu der automatischen
Entwicklungsvorrichtung 4 in der nachfolgenden Stufe.
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Die automatische Entwicklungsvorrichtung 4 ist
so betreibbar, dass sie die bebilderten Platten mit Behandlungslösungen entwickelt
und dann die Platten trocknet. Zu diesem Zweck enthält die Entwicklungsvorrichtung 4 Behandlungslösungstanks
und einen Trocknungsabschnitt, die nicht gezeigt sind.
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Bei diesem Bildaufzeichnungssystem
werden die in den einzelnen Kassetten 7 in der Mehrkassettenstation 5 der
Plattenzuführvorrichtung 2 gespeicherten
Platten durch die Selbstladevorrichtung 6 der Plattenzuführvorrichtung 2 zur
Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 transportiert.
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Jede Platte wird durch den Zuführdurchgang 11 der
Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 hindurch um die Aufzeichnungstrommel 12 gelegt.
In diesem Zustand dreht sich die Aufzeichnungstrommel 12 mit hoher
Geschwindigkeit. Der Aufzeichnungskopf 13 gibt auf die
Oberfläche
der Platte, die um die Aufzeichnungstrommel 12 herum gelegt
rotiert, entsprechend Bildsignalen modulierte Lichtbündel ab.
Damit wird ein gewünschtes
Bild auf der Oberfläche
der Platte aufgezeichnet.
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Die Platte mit dem darauf aufgezeichneten Bild
wird durch Abgabedurchgang 14 der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 hindurch
zur automatischen Entwicklungsvorrichtung 4 transportiert.
Dann wird die Platte in den Behandlungslösungstanks entwickelt, im Trocknungsabschnitt
getrocknet und aus der automatischen Entwicklungsvorrichtung 4 abgegeben.
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Der Aufbau der Plattenzuführvorrichtung 2 gemäß der vorliegenden
Erfindung wird als Nächstes beschrieben.
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Diese Plattenzuführvorrichtung 2 enthält einen
Schiebemechanismus zum horizontalen Bewegen einer der Kassetten 7,
einen Hebemechanismus zum Abstützen
und vertikalen Bewegen der mit dem Schiebemechanismus horizontal
bewegten Kassette 7 in die Plattenzuführposition für die Zufuhr
der Platten zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3, einen Transportmechanismus
zum Transportieren der Platten zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 aus
der mit dem Hebemechanismus in der Plattenzuführposition angeordneten Kassette 7 heraus
sowie einen Ablöseblattabgabemechanismus
zur Abgabe von zwischen den Platten zwischengelegten Ablöseblättern. Der
Schiebemechanismus ist in der Mehrkassettenstation 5 der
Plattenzuführvorrichtung 2 angeordnet.
Der Hebemechanismus, Transportmechanismus und Ablöseblattabgabemechanismus
sind in dem Autoladegerät 6 der
Plattenzuführvorrichtung 2 angeordnet.
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Die Aufbauten der Kassetten 7 und
des Schiebemechanismus und Hebemechanismus in der Plattenzuführvorrichtung 2 werden
zu nächst
beschrieben. 4 ist auf
Draufsicht, die den Schiebemechanismus und Hebemechanismus in der
Plattenzuführvorrichtung 2,
die die Mehrkassettenstation 5 und die Selbstladevorrichtung 6 aufweist,
zeigt. 5 ist eine zugehörige Seitenansicht. 6 ist eine vergrößerte Ansicht,
die eine Beziehung zwischen einer jeden Kassette 7 und
dem Schiebemechanismus zeigt. 6 zeigt
einen längs
Linie A-A der 4 genommenen
Schnitt.
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Wie in 5 gezeigt,
sind die Kassetten 7 in fünf Stufen in der Mehrkassettenstation 5 angeordnet.
Wie in den 4 und 6 gezeigt, enthält jede
der Kassetten 7 in fünf
Stufen eine äußere Ablage 21 und eine
in der äußeren Ablage 21 angebrachte
innere Ablage 22. Wie in 6 gezeigt,
sind Platten P mit (in 6 nicht
gezeigten) dazwischenliegenden Ablöselättern, die nachfolgend noch
beschrieben werden, in der inneren Ablage 22 gestapelt.
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Wie in 4 gezeigt,
sind zahlreiche Rollen 31 längs Seitenflächen der
inneren Ablage 22 angeordnet. Diese Rollen 31 werden über einen
Kontakt mit einem Paar von Schienen 32, die an Oberseiten der äußeren Ablage 21 angeordnet
sind, gehaltert. Folglich ist die innere Ablage 22 in Bezug
auf die äußere Ablage
vertikal in 4 (senkrecht
zu den Ebenen der 5 und 6) bewegbar.
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Wie in den 4 und 6 gezeigt,
weist die äußere Ablage 21 einer
jeden Kassette 7 eine an ihrer Außenseite angebrachte Zahnstange 33 auf.
Diese Zahnstange 33 ist mit einen Ritzel 35 in
Eingriff, das durch einen an der Mehrkassettenstation 5 befestigten
Motor 34 drehbar ist.
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Wie in 6 gezeigt,
ist ein Aufnahmeelement 37 an der gleichen Außenfläche der äußeren Ablage 21 einer
jeden Kassette 7 für
das Eingreifen von Führungsrollen 36 in
einer Reihe angebracht. Die Mehrkassettenstation 5 weist
solche Führungsrollen 36 in
fünf Reihen
angeordnet auf, die den Positionen von Kassetten 7 entsprechen.
Ferner weist die äußere Ablage 21 einer
jeden Kassette 7 Rollen 39 auf, die an der entgegengesetzten
Außenseite
derselben angebracht sind. Die Rollen 39 werden durch eine von
fünf Halterungsschienen 38 gehaltert,
die an der Mehrkassettenstation 5 befestigt sind und den
Positionen von Kassetten 7 entsprechen.
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Wenn das Ritzel 35 durch
den Motor 34 gedreht wird, wird die an der äußeren Ablage 21 angebrachte
Zahnstange 33 in seitlicher Richtung angetrieben und bewegt
damit die Kassette 7 nach rechts oder links in den 4 und 5 (d. h. in einer Richtung senkrecht
zur Ebene von 6). Als
Ergebnis bewegt sich jede Kassette 7 horizontal aus der
Mehrkassettenstation 5 zur Selbstladevorrichtung 6.
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Die Führungsrollen 36 und
Halterungsschienen 38 bilden die erste Führung bei
dieser Erfindung.
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Die Selbstladevorrichtung 6 enthält eine
Hebevorrichtung 41 zur Halterung einer Kassette 7,
die sich horizontal aus der Mehrkassettenstation 5 bewegt
hat. Wie in 4 gezeigt,
ist die Hebevorrichtung 41 ungefähr U-förmig in der Draufsicht.
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Die Hebevorrichtung 41 weist,
angeordnet längs
einer Seitenfläche
derselben, Führungsrollen 46 ähnlich den
Führungsrollen 36 in
der Mehrkassettenstation 5 auf. Die Hebevorrichtung 41 weist,
angebracht an der gegenüberliegenden
Seite derselben, eine (nicht gezeigte) Halterungsschiene ähnlich den Halterungsschienen 38 in
der Mehrkassettenstation 5 auf. Die Hebevorrichtung 41 enthält ferner
einen Motor 44 und ein Ritzel 45 ähnlich den
Motoren 34 und Ritzeln 35 in der Mehrkassettenstation 5.
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Die Führungsrollen 46 und
die Halterungsschiene bilden die zweite Führung bei dieser Erfindung.
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Die Hebevorrichtung 41 weist
Gewindeabschnitte auf, die mit einem Paar von Spindeln 51 in Eingriff
sind. Jede dieser Spindeln 51 weist eine an einem nächstgelegenen
Ende derselben angebrachte Riemenscheibe 52 auf. Ein Synchronisierungsriemen 56 ist
um diese Riemenscheiben 52, eine mit einem Hebemotor 53 verbun dene
Antriebsscheibe 54 und eine Hilfsscheibe 55 gelegt.
Die Hebevorrichtung 41 ist also mit einer durch den Hebemotor 53 bewirkten
Drehung der Spindeln 51 vertikal bewegbar.
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7 ist
eine Seitenansicht, die eine Lagebeziehung zwischen den Führungsrollen 36, 46 und Ritzeln 35, 45 zeigt.
In 7 befindet sich die
Hebevorrichtung 41 in einer Position seitlich von einer
der Kassetten 7 zum horizontalen Bewegen dieser Kassette 7.
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In diesem Zustand befinden sich die
Führungsrollen 36 in
der Mehrkassettenstation 5 und die Führungsrollen 46 in
der Selbstladevorrichtung 6 in Ausrichtung zueinander.
Wenngleich nicht gezeigt, befinden sich die Halterungsschiene 38 in
der Mehrkassettenstation 5 und die Halterungsschiene in
der Selbstladevorrichtung 6 ebenfalls in Ausrichtung zueinander.
Ferner sind das Ritzel 35 in der Mehrkassettenstation 5 und
das Ritzel 45 in der Selbstladevorrichtung 6 auf
gleicher Höhe
angeordnet. Das Ritzel 35 und das Ritzel 45 befinden
sich in einem Abstand L1, der kleiner als die Länge L2 der an der Kassette 7 angebrachten
Zahnstange 33 ist.
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In diesem Zustand wird das Ritzel 35 durch den
Motor 34 in der Mehrkassettenstation 5 und das Ritzel 45 durch
den Motor 44 in der Selbstladevorrichtung 6 gedreht.
Die Kassette 7, angetrieben durch das Ritzel 35 über die
Zahnstange 33 und geführt durch
die Führungsrollen 36 und
die Halterungsschiene 38 in der Mehrkassettenstation 5,
beginnt sich dann aus der Mehrkassettenstation 5 zur Selbstladevorrichtung 6 zu
bewegen.
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Sobald das Vorderende der Kassette 7 in
die Selbstladevorrichtung 6 vorrückt, wird die Kassette 7 durch
die Führungsrollen 46 und
die Halterungsschiene, die auf der Hebevorrichtung 41 in
der Selbstladevorrichtung 6 vorgesehen sind, geführt. Die
Zahnstange 33 der Kassette 7 ist mit dem Ritzel 45 in
der Selbstladevorrichtung 6 für einen Antrieb durch das Ritzel 45 in Eingriff.
Nachfolgend bewegt sich die Zahnstange 33 außer Eingriff
mit dem Ritzel 35 in der Mehrkassettenstation 5.
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Nach dem Lösen der Zahnstange 33 von dem
Ritzel 35 in der Mehrkassettenstation 5 wird die Kassette 7 durch
das Ritzel 45 in der Selbstladevorrichtung 6 angetrieben
und bewegt sich in eine Position, die in 7 mit strichdoppelpunktierter Linie gezeigt
ist. In diesem Zustand wird die Kassette 7 durch die Hebevorrichtung 41 gehaltert.
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Nachfolgend bewegt der Hebemotor 53 die Hebevorrichtung 41 mit
der Kassette 7 vertikal in eine in 5 gestrichelt gezeichnete Plattenzuführposition.
Die Plattenzuführposition
ist eine Position, aus der die Platten aus der Kassette 7 durch
den nachfolgend beschriebenen Transportmechanismus zur Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 transportiert
werden.
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Die Aufbauten des Transportmechanismus und
des Ablöseblattabgabemechanismus
werden als Nächstes
beschrieben. Die 8 bis 10 sind Seitenansichten des
Transportmechanismus und Ablöseblattabgabemechanismus,
die in der Selbstladevorrichtung 6 der Plattenzuführvorrichtung 2 vorgesehen sind.
Diese Figuren zeigen schematisch ein in der Plattenzuführposition
angeordnete Kassette 7.
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Der Transportmechanismus zum Transportieren
von Platten P zur Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 aus der
Kassette 7, die sich in die Plattenzuführposition bewegt hat, enthält ein Gleitstück 63,
das längs
einer Führungsschiene 62 mit
einer Endloskette 61 bewegbar ist, die durch einen nicht
gezeigten Motor drehbar ist. Das Gleitstück 63 weist ein Ritzel 65 auf,
das daran angebracht und mit einer Zahnstange 64 im Eingriff
ist, die sich parallel zur Führungsschiene 62 erstreckt.
Am Ritzel 65 ist ein Arm 66 befestigt. Der Arm 66 weist, über eine
Feder 68 an einem distalen Ende desselben angebracht, einen Saugnapf 67 zum
Ansaugen und Aufnehmen einer jeden Platte P sowie eine Halterolle 69 und eine
Haltelamelle 71 zum Halten der Platte P an einer Unterseite
derselben, wenn die Platte P transportiert wird, auf.
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Bei diesem Transportmechanismus schwenkt,
wenn der nun gezeigte Motor das Gleitstück 63 aus der in 8 gezeigten Position nach links
bewegt, der Arm 66 um die Achse des Ritzels 65,
wie in den 9 und 10 gezeigt. Wenn der nun gezeigte
Motor das Gleitstück 63 nach
links bewegt, während
der Saugnapf 67 die Platte P in dem in 8 gezeigten Zustand ansaugt, wird also
die mit dem Saugnapf 67 angesaugte Platte P nach oben in eine
U-Form umgeschlagen,
wie dies in 9 gezeigt
ist. Nachfolgend wird, wie in 10 gezeigt, das
angehobene vordere Ende der Platte P zwischen einem Paar von Transportrollen 72 und 73 geklemmt, um
die Platte P zur Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 zu transportieren.
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Der Ablöseblattabgabemechanismus zur
Abgabe von zwischen den Platten P zwischengelegten Ablöseblättern enthält eine
Hebevorrichtung 76, die längs einer Führungsschiene 75 durch
eine Endloskette 74 vertikal beweglich ist, die durch ein
nicht gezeigten Motor drehbar ist. Die Hebevorrichtung 76 weist
einen Saugnapf 77 zum Ansaugen und Aufnehmen der einzelnen
Ablöseblätter S auf.
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Ein Paar von Abgaberollen 81, 82 und
Führungen 83, 84 sind
angrenzend an ein oberes Hubende der Hebevorrichtung 76 zur
Abgabe des durch den Saugnapf 77 ansauggehaltenen Ablöseblatts
S in einen Ablöseblattbehälter 9 (1 und 2) angeordnet. Eine der Abgaberollen 81 ist
an der Selbstladevorrichtung 6 befestigt, während die
Abgaberolle 82 an einem distalen Ende eines Arms 85 angebracht ist,
der um eine an der Selbstladevorrichtung 6 befestigte Halterungsachse
schwenkbar ist.
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Wenn der Saugnapf 67 des
Transportmechanismus beginnt, eine Platte P aufzunehmen, ist die
Hebevorrichtung 76 des Ablöseblattabgabemechanismus am
oberen Hubende, wie in 8 gezeigt,
in Wartestellung. Wenn der Saugnapf 67 begonnen hat, das
Vorde rende der Platte P zu dem Paar von Transportrollen 72 und 73,
wie in 9 gezeigt, hin
zu transportieren, fährt
die Hebevorrichtung 76 zu einem unteren Hubende nach unten,
worauf der Saugnapf 77 einen Endbereich eines Ablöseblatts
S aufnimmt.
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Nachfolgend geht die Hebevorrichtung 76 mit
dem den Endbereich des Ablöseblatts
S ansaughalternden Saugnapf 77 nach oben. Wie in 10 gezeigt, macht der Arm 85 eine
Schwenkbewegung, wodurch die Abgaberollen 81 und 82 das
Ende des Ablöseblatts
S zwischen sich klemmen. Die Abgaberollen 81 und 82 transportieren
das Ablöseblatt
S dann und geben das Ablöseblatt
S in den Ablöseblattbehälter 9 ab.
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Bei der Plattenzuführvorrichtung 2 mit
dem oben beschriebenen Aufbau werden Platten P unterschiedlicher
Größen oder
der gleichen Größe vorab in
den einzelnen Kassetten 7, die in den fünf Stufen in der Mehrkassettenstation 5 gespeichert
sind, gestapelt. Dabei werden die Ablöseblätter S zwischen benachbarten
Platten P eingefügt.
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Beim Anordnen der Platten P in den
einzelnen Kassetten 7 kann die innere Ablage 22 relativ
zur äußeren Ablage 21 bewegt
werden, um nur die innere Ablage 22 aus der Mehrkassettenstation 5,
wie in einer strichdoppelpunktierten Linie in 1 gezeigt, herauszuziehen.
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Die Plattenzuführvorrichtung 2 transportiert die
Platten P in diesem Zustand zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3.
Zunächst
wird die Hebevorrichtung 41 in der Selbstladevorrichtung 6 vertikal
in eine einer ausgewählten
Kassette 7 gegenüberliegende Position
bewegt. Dann wird der Motor 34 in der Mehrkassettenstation 5 zur
Drehung des Ritzels 35 betätigt, und der Motor 44 in
der Selbstladevorrichtung 6 wird zu einer Drehung des Ritzels 45 betätigt. Als
Ergebnis bewegt sich die ausgewählte
Kassette 7 horizontal in eine Position, in der sie durch
die Hebevorrichtung 41 in der Selbstladevorrichtung 6 gehalten wird.
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Nachfolgend wird der Hebemotor 53 zum
Anheben oder Absenken der Hebevorrichtung 41 in die Position
zur Zuführung
der Platten betätigt.
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Der Saugnapf 67 saugt ein
Ende einer Platte P in der Kassette 7, die sich in die
Position zum Zuführen
der Platten P bewegt hat, an und nimmt es auf und transportiert
die Platte P zur Bildaufzeichnungsvorrichtung 3. Parallel
zu diesem Vorgang saugt der Saugnapf 77 ein Ende eines
Ablöseblatts
S an und nimmt es auf und gibt das Ablöseblatt S in den Ablöseblattbehälter 9 ab.
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Es sind verschiedene Arten von Platten
P kommerziell verfügbar,
wie etwa solche unterschiedlichen Gewichts, Größe, Formen und Materialien.
Die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 kann mit gewissen Arten
von Platten P fertig werden. Das heißt, die in der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 angebrachte Aufzeichnungstrommel 12 weist,
nicht gezeigte, Plattenklemmen auf, die in Umfangsrichtung der Aufzeichnungstrommel 12 bewegbar
sind, um Platten P unterschiedlicher Größe in Stellung zu halten.
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Die Plattengröße wird beispielsweise gemäß den Größen aufzuzeichnender
Bilder verändert.
Die Größen aufzuzeichnender
Bilder werden der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 und Plattenzuführvorrichtung 2 durch
eine Vorrichtung [d. h. RIP (Raster Image Processor; Rasterbildprozessor)]
mitgeteilt, die Bilddaten (Bitmap-Daten) erzeugt, die eine Form haben,
die durch die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 verarbeitet
werden kann. Solche mehrere Arten von Platten P werden in den Kassetten 7 in
der Plattenzuführvorrichtung
nach der Art sortiert gespeichert.
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Wenn der oben erwähnte RIP eine gewünschte Größe von Platten
P angibt, wählt
die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 eine Kassette 7,
die diese Größe von Platten
P speichert, aus der Anzahl von Kassetten 7 aus und weist
die Plattenzuführvorrichtung 2 an,
diese Kassette 7 zuzuführen.
Mit Erhalt dieses Befehls bewegt die Plattenzuführvorrichtung 2 die
Kassette 7, die die Platten P der Größe speichert, die der ausgewählten Bildgröße entspricht, aus
der Mehrkassettenstation 5 in die Plattenzuführposition in
der Selbstladevorrichtung 6.
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Dieser Vorgang wird in der folgenden
speziellen Reihenfolge durchgeführt.
Zunächst
wird der Hebemotor 53 gedreht, um die Hebevorrichtung 41 in eine
Höhe anzuheben
oder abzusenken, die der die gewünschte
Größe von Platten
P speichernden Kassette 7 gegenüberliegt. Als Nächstes werden
die Motoren 34 und 44 gedreht. Die die gewünschte Größe von Platten
P speichernde Kassette 7 bewegt sich dann unter der Führungswirkung
der Führungsrollen 36, 46 und
der Halterungsschiene 38 in die Position zur Halterung
durch die Hebevorrichtung 41. Der Hebemotor 53 wird
erneut gedreht, um die Hebevorrichtung 41 in die Plattenzuführposition
anzuheben oder abzusenken. Es ist nun möglich, die gewünschte Größe von Platten
P in die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 zuzuführen.
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Danach werden die Platten P aufeinanderfolgend
aus der Kassette 7 zu der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 transportiert,
bis Platten P einer anderen Größe benötigt werden
oder bis die Platten P in dieser Kassette 7 erschöpft sind.
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Auf diese Weise werden die Platten
P aufeinanderfolgend aus der Kassette 7 in der Selbstladevorrichtung 6 zur
Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 transportiert. Wenn alle
Platten P aus der Kassette 7 in die Selbstladevorrichtung 6 transportiert
worden sind (oder wenn Platten P einer anderen Größe benötigt werden),
wird diese Kassette 7 zu der Mehrkassettenstation 5 zurückgeführt, wonach
eine neue Kassette 7 aus der Mehrkassettenstation 5 zur Selbstladevorrichtung 6 bewegt
wird (d. h. ein Kassettenwechselvorgang).
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Zunächst teilt die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 der
Plattenzuführvorrichtung 2 eine
Größe von als
Nächstes
zu benutzenden Platten P mit. Dieser Schritt kann weggelassen werden,
wenn die Größe von zu
verwendenden Platten P die gleiche wie die der vorher benutzten
Platten P ist.
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Als Nächstes wird der Hebemotor 53 gedreht,
um die Kassette 7 anzuheben oder abzusenken, so dass die
Kassettenführungsrollen 46 auf
gleicher Höhe
mit Führungsrollen 36 sind,
die keine Kassette 7 in der Mehrkassettenstation 5 haltern.
Als Nächstes
wird die leere Kassette 7 in der Selbstladevorrichtung 6 horizontal
zur Mehrkassettenstation 5 zur Ablage in dieser bewegt.
Nachfolgend wird eine Kassette 7 mit der erforderlichen
Größe von Platten P
in der vorstehend beschriebenen Abfolge aus der Mehrkassettenstation 5 zur
Selbstladevorrichtung 6 transportiert. Als Ergebnis können Platten
P der erforderlichen Größe der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 zugeführt werden.
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Die für diesen Kassettenwechselvorgang notwendigen
Schritte, wie eine Angabe hinsichtlich einer Bildgröße, Auswahl
einer erforderlichen Kassette 7, vertikale Bewegung der
Hebevorrichtung 41 und Bewegung von Kassetten 7,
werden alle automatisch, ohne dass ein manueller Vorgang erforderlich ist,
durchgeführt.
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Wie oben beschrieben, ist diese Plattenzuführvorrichtung 2 in
der Lage, aufeinanderfolgend zahlreiche Platten P, was eine oder
mehr Kassetten erfordert, und veränderte Arten von Platten P
mit unterschiedlicher Größe oder
unterschiedlichem Gewicht der Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 zuzuführen, ohne
dass ein manueller Vorgang erforderlich ist.
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Diese Plattenzuführvorrichtung 2 bewegt eine
der in einer Anzahl von Stufen gespeicherten Kassetten 7 in
die Plattenzuführposition
heraus und nimmt Platten P in dieser Position auf. Ein Ablöseblattentfernungsmechanismus
braucht nicht für
jede Kassette 7 vorgesehen zu sein. Die Plattenzuführvorrichtung 2 hat
also einen vereinfachten Aufbau.
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Die vorstehend beschriebene Plattenzuführvorrichtung 2 hat
einen einfachen und kompakten Gesamtaufbau und ist dabei ohne Schwierigkeiten
in der Lage, Platten P aus den fünf
Kassetten 7 in die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 zuzuführen.
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Beim Zuführen von Platten P aus den
einzelnen Kassetten 7 in die Bildaufzeichnungsvorrichtung 3 brauchen
nicht alle Kassetten 7 angehoben oder abgesenkt zu werden.
Der Antriebsmechanismus und dgl. kann also klein und billig sein,
verglichen mit einem Fall des Anhebens und Absenkens von mehreren
Kassetten 7, die vielen schwere Platten P speichern.