DE60007767T2 - Einrichtung in einer hydraulischen Hebevorrichtung - Google Patents

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Description

  • Die vorliegenden Erfindung betrifft eine hydraulische Hebevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine solche Hebevorrichtung ist aus der GB 615 265 A bekannt.
  • Technischer Hintergrund
  • Hydraulische Hebevorrichtungen, z.B. Gabelstapler, weisen in der Regel eine vertikal verstellbare Hubgabel auf, welche unter einer Palette angeordnet und sodann mittels hydraulischer Betätigung angehoben wird. In manchen Fällen ist es erwünscht, die Gabel insbesondere um ihre Längsachse verschwenken zu können, d.h. von dem Bediener aus betrachtet nach rechts oder links. Dies wurde beispielsweise bereits durch die Bauweise "ERGO 800HT" der Anmelderin erreicht, bei welcher eine Schneckenschraube zum Drehen der Gabel um eine Achse dient.
  • Ein Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, dass für die Drehbewegung eine separate Energieversorgung vorgesehen sein muss, und dass der Bediener verschiedene Betätigungsmittel betätigen muss, je nachdem, ob die Gabel angehoben bzw. abgesenkt oder verschwenkt werden soll. Ferner weist die bekannte Konstruktion einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau sowie mehrere bewegbare, mechanische Bauteile auf, welche verschleißen und eine Wartung erfordern.
  • Überdies ist der Schwenkwinkel bei Konstruktionen gemäß dem Stand der Technik relativ begrenzt, in der Regel kleiner als 20°.
  • Schließlich besteht ein weiteres Problem darin, dass die Schwenkkonstruktionen gemäß dem Stand der Technik oft sperrig und nicht so kompakt ausgebildet sind, wie es häufig erwünscht ist.
  • Dies führt zu dem Ergebnis, dass Gabelstapler mit schwenkbarer Gabel nicht in großen Mengen verkauft werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine verbesserte, hydraulische Hebevorrichtung vorzuschlagen, welche bei einem einfachen Aufbau ein Verschwenken des Hubmittels ermöglicht.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine kompakte Einrichtung zum Verschwenken der Hebevorrichtung vorzuschlagen.
  • Diese Ziele werden bei einer Hebevorrichtung der eingangs genannten Art erreicht, welche gekennzeichnet ist durch ein zweites, hydraulisches Stellglied, welches mit der hydraulischen Druckquelle verbunden und zum Drehen der Hebeanordnung um die Achse ausgebildet ist, und durch ein Umschaltmittel, welches derart angeordnet ist, dass es das erste Stellglied oder das zweite Stellglied mit der hydrau lischen Druckquelle verbindet. Der Begriff "Stellglied" umfasst grundsätzlich sämtliche Arten von Stellgliedern, obgleich ein Typ eines doppeltwirkenden Stellgliedes in der Regel für die praktische Anwendung geeignet sein wird. Mit "doppeltwirkendes Stellglied" ist ein Stellglied angesprochen, welches sowohl zum Ausüben als auch zum Standhalten gegenüber einer Kraft in beide Drehrichtungen ausgebildet ist.
  • Da dieselbe Energiequelle sowohl für die vertikale Bewegung als auch für die Schwenkbewegung verwendet wird, lässt sich das Betätigungsmittel so ausgestalten, dass seine Handhabung durch den Bediener einfacher wird. Der Bediener muss lediglich das Umschaltmittel in die korrekte Position bringen und sodann die hydraulische Druckquelle betätigen.
  • Ein hydraulisches Stellglied kann zum Verschwenken der Hebeanordnung in einem verhältnismäßig großen Winkelbereich ausgebildet sein, wobei die Hydraulik zugleich weniger bewegbare Bauteile erfordert, wie es bei mechanischen Schwenkeinrichtungen gemäß dem Stand der Technik der Fall ist.
  • Die Hebeanordnung umfasst vorzugsweise ein Halteelement, welches mittels des ersten Stellgliedes entlang eines vertikalen Abschnittes des Rahmens verlagerbar ist, und einen Hebeaufbau, welcher an dem Halteelement angeordnet und an der Drehachse drehbar befestigt ist, wobei das zweite Stellglied einen ersten Verbindungspunkt mit dem Halteelement und einen zweiten Verbindungspunkt mit dem Hebeaufbau aufweist.
  • Der Verbindungspunkt des Stellgliedes mit dem Halteelement ist vorzugsweise näher an der Drehachse angeordnet als dessen Verbindungspunkte mit dem Hebeaufbau, was zu einer kompakten Konstruktion führt.
  • Die oben erwähnte, in der Regel erwünschte Doppeltwirkung ist zweckmäßig durch zwei einfach wirkende Zylinder gewährleistet, welche derart angeordnet sind, dass sie in entgegengesetzten Richtungen wirken. Folglich ist jeder Zylinder zum Ausüben einer Kraft in eine Drehrichtung und zum Standhalten gegenüber einer Kraft in die entgegengesetzte Richtung in der Lage. Auf diese Weise ist insgesamt ein doppeltwirkendes Stellglied gebildet, wie es weiter oben angesprochen ist.
  • Die Zylinder weisen bevorzugt wenigstens einen gemeinsamen Verbindungspunkt auf, wodurch für die Praxis ein einfacherer und preiswerterer Aufbau gegeben ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform weisen die Zylinder jeweils einen Verbindungspunkt mit dem Hebeaufbau und jeweils einen dazwischen angeordneten, gemeinsamen Verbindungspunkt mit dem Halteelement auf. Der Begriff "dazwischen" bedeutet nicht notwendigerweise, dass der gemeinsame Verbindungspunkt auf einer Linie zwischen den anderen Verbindungspunkten angeordnet ist, sondern die drei Verbindungspunkte können sehr wohl die Eckpunkte eines imaginären Dreieckes bilden. Bei einer solchen Ausgestaltung ergibt sich eine besonders kompakte Konstruktion. Die Kompaktheit resultiert aus der Tatsache, dass das doppeltwirkende Stellglied, welches aus den beiden einfach wirkenden Zylindern gebildet ist, drei Verbindungspunkte aufweist, wobei eine Kraft zwischen einerseits den beiden äußeren Verbindungspunkten und andererseits dem mittleren Verbindungspunkt bewirkt wird.
  • Der Verbindungspunkt mit dem Halteelement ist vorzugsweise näher an der Drehachse angeordnet als jeder Verbindungspunkt mit dem Hebeaufbau, wobei eine besonders bevorzugte Ausführung vorsieht, dass der Verbindungspunkt mit dem Halteelement innerhalb eines imaginären Dreieckes angeordnet ist, welches von den Verbindungspunkten mit dem Hebeaufbau und der Drehachse gebildet ist. Aus Gründen der Stabilität ist die Drehachse zweckmäßig verhältnismäßig hoch an dem Hebeaufbau angeordnet und bildet folglich ein oberes Eck des Dreieckes. Ferner kann der Verbindungspunkt mit dem Halteelement auf einer vertikalen Linie durch die Drehachse angeordnet sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass zwischen jedem Zylinder und der Druckquelle ein drucksteuerbares Rückschlagventil angeordnet ist, welches zur Gewährleistung eines Stroms nur von einem der Zylinder ausgebildet ist, wenn der Druck an dem zweiten Zylinder einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet. Dies führt zu der oben erwähnten Doppeltwirkung.
  • Der Druck in der hydraulischen Druckquelle kann mittels eines Hebels, z.B. mittels der Handhabe der Hebevorrichtung, manuell steuerbar sein. In diesem Fall bringt der Bediener selbst die Hub- bzw. Schwenkarbeit über den Hebel auf, wobei die Vorteile der Erfindung offensichtlich sind. Dabei besteht ein großer Vorteil darin, dass unabhängig von der auszuführenden Arbeitsweise nur eine Art von Pumpbewegung durchgeführt werden muss. Die einzig notwendige Einstellung besteht in dem Schalten des Umschaltelementes vor der Pumpbewegung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Nachstehend ist die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in welchen zum Zweck der Veranschaulichung eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wiedergegeben ist. Dabei zeigen:
  • 1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Staplers und
  • 2 ein schematisches Schaltbild eines Ventilmittels gemäß 1.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Die in den beigefügten Zeichnungen dargestellte Hebevorrichtung ist von einem Stapler 1 gebildet, welcher einen Rahmen 2 und einen horizontalen Hebeaufbau in Form einer Hubgabel 3 aufweist. Der Rahmen 2 umfasst einen horizontalen Abschnitt 4, welcher sich mittels eines geeigneten Bauteils 5 in Kontakt mit dem Boden befindet, und einen vertikalen Abschnitt 6, welcher sich von dem horizontalen Abschnitt 4 nach oben erstreckt. Die Hubgabel 3 ist im Wesentlichen horizontal angeordnet und entlang des vertikalen Abschnittes 6 des Rahmens 2 zwischen einer abgesenkten Stellung, in welcher sich die Gabel 3 auf einem Niveau mit dem vertikalen Abschnitt des Rahmens 2 befindet, und einer angehobenen Stellung verlagerbar, in welcher sich die Gabel 3 auf einem Niveau mit dem oberen Ende des vertikalen Abschnittes des Rahmens 2 befindet.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform umfasst der horizontale Abschnitt 4 des Rahmens 2 zwei Träger 7, welche jeweils an ihrem vorderen Ende 7a von einem Rad 8 unterstützt sind. Die rückwärtigen Enden der Träger 7 münden in einen Querträger 9, welcher wiederum von zwei weiteren Rädern 8 unterstützt ist. Zwei weitere Träger 10 erstrecken sich von dem Querträger 9 vertikal nach oben und bilden gemeinsam mit zwei quer angeordneten Stützelementen 11 den vertikalen Abschnitt 6 des Rahmens 2. Sämtliche Träger 7, 9, 10, und die Stützelemente 11 sind in geeigneter Weise starr miteinander verbunden, wobei sie vorzugsweise miteinander verschweißt sein können.
  • Ein Halteelement in Form eines Schlittens 12 ist zwischen den vertikalen Trägern 10 in vorbekannter Weise derart angeordnet, dass es entlang der Träger 10 nach oben und unten verlagerbar ist. Gewöhnlich ist eine Kette 13 oder ein ähnliches Kraftübertragungselement zwischen dem Schlitten 12 und dem Rahmen 2 vorgesehen, wobei die Kette 13 über eine Umlenkrolle 14 geführt ist, welche an einem Ende des Kolbens 15 eines Hydraulikzylinders 16 angeordnet ist. Bei der gezeigten Ausführungsform weist der Schlitten 12 eine Endwand 17 und zwei Seitenwände 18 auf, wobei die Seitenwände 18 an der Innenseite 10a der Träger 10 angeordnet sind und sich die Endwand 17 zwischen den Trägern 10 erstreckt.
  • Ein Schwenkzapfen 20, an welchem die Hubgabel 3 schwenkbar befestigt ist, ragt von der Endwand 17 des Schlittens 12 horizontal vor. Bei der dargestellten Ausführungsform weist die Hubgabel 3 zwei längliche Arme 21 auf, welche mit einem dazwischen angeordneten Brustglied 22 starr verbunden sind. Das Brustglied 22 ist mit einer Öffnung 23 ausgestattet, in welche der Schwenkzapfen 20 einführbar ist, um dabei die Endwand 17 und folglich die gesamte Hubgabel 3 zu tragen. Auf diese Weise ist die Hubgabel 3 um die Achse A des Schwenkzapfens 20 drehbar. Die Öffnung 23 ist zweckmäßig oberhalb der Befestigungspunkte der Arme 21 mit dem Brustglied 22 angeordnet.
  • Das Brustglied 22 ist vorzugsweise von zwei parallelen Platten 27a, 27b und einem Zylinder 28 gebildet, welcher sich zwischen den Platten 27a, 27b erstreckt. Die Öffnung 23 erstreckt sich zumindest durch die am nächsten an dem Schlitten 12 angeordnete Platte 27a, so dass der Schwenkzapfen 20 in den Zylinder 28 einführbar und z.B. mittels eines Gleitlagers (nicht dargestellt) befestigbar ist.
  • Ein zweites, hydraulisches Stellglied 30, 32 ist zwischen der Hubgabel 3 und dem Schlitten 12 angeordnet, um die Position der Hubgabel 3 bezüglich des Schlittens 12 zu verändern. Bei der dargestellten, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Brustglied 22 der Hubgabel 3, zweckmäßig nur die am nächsten an dem Schlitten 12 angeordnete Platte 27a, mit einer weiteren Öffnung 31 ausgestattet. Diese Öffnung 31 ist bogenförmig und unterhalb der ersten Öffnung 23 angeordnet. Ferner erstreckt sich ein Zapfen 33, welcher an der Endwand 17 des Schlittens 12 starr befestigt ist, durch die Öffnung 31. Ein Hydraulikzylinder 30 weist einen ersten Verbindungspunkt P1 mit dem Schlitten 12 und einen zweiten Verbindungspunkt P2 mit dem Hebeaufbau 3 auf. Dabei ist der Kolben 36 des Zylinders 30 z.B. drehbar an dem Zapfen 33 befestigt, welcher in diesem Fall den Punkt P1 bildet, während sein anderes Ende 30a an einem Punkt P2, welcher vorzugsweise nahe an der äußeren Seite des Brustgliedes 22 und bevorzugt nahe des Befestigungspunkts eines der Arme 21 des Brustgliedes 22 angeordnet ist, drehbar an dem Brustglied 22 befestigt ist. Ein weiterer Hydraulikzylinder 32 ist auf entsprechende Weise zwischen dem Zapfen 33 und einem dritten Verbindungspunkt P3 ange ordnet. Selbstverständlich kann einer oder können beide Zylinder 30, 32 auch umgekehrt angeordnet sein, wobei in diesem Fall der Kolben 36, 38 an dem Brustglied 22 festgelegt ist.
  • Die drei Hydraulikzylinder 16, 30, 32 sind über Leitungen 41, 42, 43 mit einem Ventilmittel 40 verbunden, welches wiederum über Leitungen 44, 45 mit einer hydraulischen Druckquelle in Form eines Druckänderungsmittels 46 und eines Fluidbehälters 47 verbunden sind. Zwischen dem Ventilmittel 40 und dem Fluidbehälter 47 ist ein Rückschlagventil 48 angeordnet.
  • Das Ventilmittel 40 verbindet die Zylinder 16, 30, 32 selektiv mit dem Druckänderungsmittel 46 und weist bei der Ausführungsform gemäß 2 ein Dreiwegeventil 50, wie ein Absperrschieber, sowie zwei drucksteuerbare Rückschlagventile 51, 52, wie vorgesteuerte Überdruckventile, auf, welche kreuzweise mit Druckleitungen 51a, 52a verbunden sind. Das Ventil 51 ist derart ausgebildet, dass es einen Strom in Richtung des Zylinders 30 ermöglicht, während es einen Strom in die entgegengesetzte Richtung verhindert. Indes wirkt der Druck an dem Ventil 52 über die Leitung 52a auf das Ventil 51, wobei das Ventil 51 öffnet, wenn ein vorbestimmter, einstellbarer Druck an dem Ventil 52 erreicht worden ist, um auch einen Strom von dem Zylinder 30 zu ermöglichen. Das Ventil 52 arbeitet in der umgekehrten Weise.
  • In einer ersten Position ist der erste Zylinder 16 mit dem Druckänderungsmittel 46 verbunden, so dass der Druck in dem Zylinder 16 mittels des Druckänderungsmittels 46 steuerbar ist. Ein Druckanstieg bewirkt das Ausziehen des Kolbens 15 aus dem Zylinder 16, so dass der Schlitten 12 und folglich die Hubgabel 3 entlang des vertikalen Abschnittes 6 des Rahmens 2 nach oben bewegt wird, während ein Druckabfall aufgrund des Gewichtes der Hubgabel 3 das Einschieben des Kolbens 15 in den Zylinder 16 bewirkt.
  • In einer zweiten Position ist der Zylinder 30 über das Ventil 51 mit dem Druckänderungsmittel 46 verbunden. Wird der Druck in dem Zylinder 30 mittels des Druckänderungsmittels 46 erhöht, so wird der Kolben 36 des Zylinders 30 gegen den Zapfen 33 und gegen den Kolben 38 des zweiten Zylinders 32 gedrückt. Erreicht der Druck an dem Ventil 51, welches das Ventil 52 über die Leitung 51a beeinflusst, einen hinreichend großen Wert, so öffnet das Ventil 52, was zu einer Expansion des ersten Zylinders 30, zu einer Kontraktion des zweiten Zylinders 32 und zu einer Verlagerung des Zapfens 33 in eine seitliche Richtung führt, so dass die Hubgabel 3 verschwenkt wird. Der Zapfen 33 bewegt sich sodann in der bogenförmigen Öffnung 31, was zugleich die Schwenkbewegung auf einen vorherbestimmten, maximalen Winkel begrenzt.
  • In einer dritten Position sind die beiden Zylinder 30, 32 der Hubgabel 3 auf umgekehrte Weise verbunden, so dass ein Druckanstieg zu einem Verschwenken der Hubgabel 3 in die entgegengesetzte Richtung führt.
  • Ferner ist ein Steuermittel 54 mit dem Ventilmittel 40 verbunden, so dass der Bediener zu einer Steuerung des Ventilmittels 40 zwischen seinen drei Positionen in der Lage ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das System manuell betätigbar, wobei das Druckänderungsmittel 46 in diesem Fall – wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist – einen Hebel aufweist, welcher die Handhabe 56 des Gabelstaplers bildet, wobei die Handhabe 56 zur Erhöhung des Druckes in dem Fluidsystem mittels Pumpbewegungen ausgebildet ist. Die Handhabe 56 ist ferner mit einem Mittel, z.B. einem Richtungssteuerventil 58, ausgestattet, um den Druck in dem Fluidsystem zu vermindern.
  • Beim gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Steuermittel 54 zweckmäßig einen Betätigungshebel 55 auf. Der Hebel 55 besitzt drei Positionen entsprechend den drei Positionen des Ventilmittels 40, wobei die Handhabe 56 bzw. das Richtungssteuerventil 58 in sämtlichen Positionen auf unterschiedliche Weise verwendet werden können, um den Druck in dem jeweils in Betrieb befindlichen Zylinder 16, 30, 32 zu verändern. Befindet sich das Steuermittel 54 in der ersten Position, so lässt sich die Hubgabel 3 folglich durch eine Pumpbewegung der Handhabe 56 anheben und durch Drücken des Richtungssteuerventils 58 der Handhabe 56 absenken, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Befindet sich das Steuermittel 54 in der zweiten Position, so bewirkt eine den Druck erhöhende Pumpbewegung in der vorstehend beschriebenen Weise ein Verschwenken der Hubgabel 3 in die eine Richtung. Befindet sich das Steuermittel 54 in der dritten Position, so ist ein Verschwenken in die entgegengesetzte Richtung möglich. In der zweiten und dritten Position ist das Richtungssteuerventil 58 außer Betrieb gesetzt und weist in diesem Fall keine Funktion auf.
  • Alternativ kann die Druckbeaufschlagung mittels einer elektrischen, vorzugsweise batteriebetriebenen Einrichtung (nicht dargestellt) geschehen, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Bei einem elektrisch betriebenen System kann das Steuermittel 54 noch einfacher ausgestaltet sein. Ein Satz von Stellknöpfen mit vier Knöpfen kann z.B. an einem Gabelstapler vorgesehen sein. Jeder Knopf repräsentiert eine Richtung (nach oben, nach unten, verschwenken nach rechts, verschwenken nach links), wobei beim Drücken eines Knopfes das Ventilmittel 40 zunächst in seine entsprechende Position überführt und sodann der Druck verändert wird. So führt beispielsweise das Drücken des Knopfes "nach oben" dazu, dass das Ventilmittel 40 seine erste Position einnimmt und sodann der Druck in dem Zylinder 16 erhöht wird.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Gabelstapler mit zwei Zylindern 30, 32 ausgestattet, um die Hubgabel 3 zu verschwenken, wobei es jedoch selbstverständlich auch möglich ist, dass diese Funktion auf entsprechende Weise nur mittels eines doppeltwirkenden Zylinders erfüllt wird, obgleich in diesem Fall die gewünschte Kompaktheit nicht in derselben, oben beschriebenen Weise erreicht werden kann. Überdies müssen die Stellglieder nicht notwendigerweise von Hydraulikzylindern gebildet oder überhaupt hydraulisch sein. Das erfindungsgemäße Prinzip ist entsprechend auf ein pneumatisches System anwendbar.
  • Die erfindungsgemäße Hebevorrichtung kann selbstverständlich auch starr befestigt sein und beispielsweise eine Arbeitsstation bilden, welche sowohl anhebbar und absenkbar als auch verschwenkbar ist.

Claims (7)

  1. Hydraulische Hebevorrichtung mit: – einer Einrichtung; – einem Rahmen (2); – einem Halteelement (12), welches entlang eines vertikalen Abschnittes (6) des Rahmens (2) mittels eines ersten, mit einer hydraulischen Druckquelle (46, 47) verbindbaren Stellgliedes (16) verlagerbar ist; – einem Hebeaufbau (3), welcher an dem Halteelement (12) angeordnet und mittels eines zweiten, mit der hydraulischen Druckquelle (46, 47) verbindbaren, hydraulischen Stellgliedes um eine Drehachse (A) drehbar ist, und – einem Umschaltmittel (54), welches derart angeordnet ist, dass es das erste Stellglied (16) oder das zweite Stellglied mit der hydraulischen Druckquelle (46, 47) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass: – das zweite Stellglied zwei entgegengesetzt angeordnete, hydraulische Zylinder (30, 32) aufweist; – wobei die Zylinder (30, 32) jeweils einen Verbin dungspunkt (P2, P3) mit dem Hebeaufbau (3) und jeweils einen Verbindungspunkt (P1) mit dem Halteelement (12) aufweisen; – wobei die Verbindungspunkte (P1) mit dem Halteelement (12) innerhalb eines imaginären Dreieckes angeordnet sind, welches von den Verbindungspunkten (P2, P3) mit dem Hebeaufbau (3) und der Drehachse (A) gebildet ist.
  2. Hydraulische Hebevorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Verbindungspunkt (P1) mit dem Halteelement (12) näher an der Drehachse (A) angeordnet ist als die Verbindungspunkte (P2, P3) mit dem Hebeaufbau.
  3. Hydraulische Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Zylinder (30, 32) einen gemeinsamen Verbindungspunkt (P1) mit dem Halteelement (12) aufweisen.
  4. Hydraulische Hebevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Verbindungspunkt (P1) mit dem Halteelement (12) auf einer vertikalen Linie durch die Drehachse (A) angeordnet ist.
  5. Hydraulische Hebevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen jedem Zylinder (30, 32) und der Druckquelle (46, 47) ein drucksteuerbares Rückschlagventil (51, 52) angeordnet ist, welches zur Gewährleistung eines Stroms nur von einem der Zylinder (30, 32) ausgebildet ist, wenn der Druck an dem anderen Zylinder (32, 30) einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet.
  6. Hydraulische Hebevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Druck in der hydraulischen Druckquelle (46, 47) mittels eines Hebels (56) manuell steuerbar ist.
  7. Hydraulische Hebevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Druck in der hydraulischen Druckquelle (46, 47) elektrisch steuerbar ist.
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