DE60007936T2 - Motor/Generator mit zwei Rotoren - Google Patents

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft einen Motor/Generator mit zwei Rotoren und einem einzelnen Stator.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Tokkai-Hei-11-275856, 1999 vom Japanischen Patentamt veröffentlicht, offenbart einen synchronen Motor/Generator mit zwei Rotoren und einem einzelnen Stator. Tokai-Hei-11-275856 ist eine Veröffentlichung vor Prüfung der japanischen Patentanmeldung Tokugan-Hei-10-77449, die Basis des US-Patentes 6,049,152, welches nach dem Prioritätsdatum dieser Patentanmeldung erteilt wurde.
  • Ein synchroner Motor/Generator bewegt entsprechende Rotoren koaxial überlagert in einer radialen Richtung auf den äußeren und inneren Seiten eines Stators. Obwohl die Anzahl der Magnetpole der zwei Rotoren unterschiedlich ist, erzeugt der Stator drehende, magnetische Felder unter Verwendung eines Typs von Ständerwicklungen. Die drehenden Magnetfelder bestehen aus einem drehenden Magnetfeld, welches die Drehung des Innenrotors synchronisiert, und einem drehenden Magnetfeld, welches die Drehung des Außenrotors synchronisiert. Die inneren und äußeren Rotoren werden unabhängig voneinander angetrieben durch Anlegen eines Verbundstroms an den einzelnen Typ der Ständerwicklung. Der Verbundstrom umfasst einen Wechselstrom, welcher das drehende Magnetfeld für den Innenrotor erzeugt, und den Wechselstrom, welcher das drehende Magnetfeld für den Außenrotor erzeugt. Der Stator umfasst Plattenelemente, die in einer axialen Richtung geschichtet sind, und ist mit einer Vielzahl von Ständerwicklungen versehen, die sich in einer radialen Richtung erstrecken, damit Draht um diese gewickelt werden kann. Wenn der Motor/Generator montiert wird, werden die Plattenelemente geschichtet, und der Draht wird um jede Ständerwicklung gewickelt.
  • EP 0 945 965 offenbart einen Motor/Generator mit einem zweipoligen Innenrotor, einem 6-poligen Außenrotor und einem ringförmigen Stator, der zwischen dem inneren und äußeren Rotor angeordnet ist. Der Stator ist mit einer Vielzahl von Ständerwicklungen und einer Vielzahl von Drähten, die um die Ständerwicklungen gewickelt sind, ausgestattet, wobei die Ständerwicklungen simultan ein Magnetfeld, das mit der Drehung des Innenrotors synchronisiert ist, und ein Magnetfeld, das mit der Drehung des Außenrotors synchronisiert ist, erzeugen. Der einzelne Spulenkern besteht aus einem magnetischen Material mit Verbindungen, die den einzelnen Spulenkern mit den angrenzenden Spulenkernen verbindet. Der magnetische Widerstand in der Umfangsrichtung eines inneren Umfangsabschnitts der Spulenkerne zwischen dem Innenrotor und dem Ständerwicklungen ist festgelegt. Da die Außenteile der Spulenkerne hervorstehende Pole bilden, ist der magnetische Widerstand in einer Umfangsrichtung eines äußeren Umfangsabschnitts der Spulenkerne zwischen dem Außenrotor und den Ständerwicklungen ebenfalls festgelegt.
  • Die JP 03169235 A offenbart eine Verbesserung der mechanischen Festigkeit eines Zahnelement-Eisenkerns, wobei die Zähne gestapelt sind, durch Gleiten der Verbindungszähne des Zahneisenkerns um festgelegte Winkel und Platzieren derselben in jeder Schicht.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • In diesem Motor/Generator wird das Austreten von magnetischem Fluss, welcher den Innenrotor antreibt, durch den magnetischen Widerstand zwischen inneren Umfangsabschnitten der Spulenkerne, die zwischen dem Innenrotor und der Ständerwicklung liegen, definiert (nachfolgend "innerer, magnetischer Widerstand" genannt).
  • Das Austreten von magnetischem Fluss, welcher den Außenrotor antreibt, wird durch den magnetischen Widerstand zwischen den äußeren Umfangsabschnitten der Spulenkerne, die zwischen den Außenrotor und der Ständerwicklungen liegen, definiert (nachfolgend "äußerer magnetischer Widerstand").
  • Die Kennlinien der Bewegung des Motor/Generators verändern sich auf der Grundlage des Verhältnisses des inneren, magnetischen Widerstands und des äußeren, magnetischen Widerstands (nachfolgend als "magnetisches Widerstandsverhältnis" bezeichnet). Zum Beispiel ändert sich eine Leistungsdichte, das Leistungsverhältnis des Innenrotors und des Außenrotors oder das Verhältnis der Lastfaktoren der Leistungsquelle des Innenrotors und des Außenrotors auf der Grundlage des magnetischen Widerstandsverhältnisses. Deshalb ist ein gewünschtes, magnetisches Widerstandsverhältnis unterschiedlich, abhängig von den erforderlichen Kennlinien des Motor/Generators.
  • Um jedoch das magnetische Widerstandsverhältnis zu ändern, muss der Aufbau des Stators verändert werden, so dass eine Änderung des magnetischen Widerstandsverhältnisses während des Herstellvorgangs des Motor/Generators schwierig ist.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe dieser Erfindung, es zu ermöglichen, dass das magnetische Widerstandsverhältnis des Stators in einer willkürlichen Weise während des Herstellvorgangs des Motor/Generators eingestellt wird.
  • Um die obige Aufgabe zu lösen, stellt diese Erfindung einen Motor/Generator zur Verfügung, welcher umfasst: eine Drehwelle; einen Innenrotor, der eine Vielzahl von magnetischen Polen aufweist und koaxial zur Drehwelle angeordnet ist; einen Außenrotor mit einer Vielzahl von magnetischen Polen, welche von der Anzahl der magnetischen Pole des Innenrotors verschieden ist, wobei der Außenrotor koaxial zur Drehwelle angeordnet ist, und einen ringförmigen Stator, der koaxial zur Drehwelle zwischen dem Innenrotor und dem Außenrotor angeordnet ist, wobei der Stator mit einer Vielzahl von Ständerwicklungen ausgestattet ist, wobei die Ständerwicklungen gleichzeitig ein mit der Drehung des Innenrotors synchronisiertes, magnetisches Feld und ein mit der Drehung des Außenrotors synchronisiertes, magnetisches Feld erzeugen, und mit einer Vielzahl von Spulenkernen ausgestattet ist, um welche die Ständerwicklungen gewickelt sind, wobei jeder Spulenkern eine einzelne Ständerwicklung trägt, angeordnet in einer Umfangsrichtung und bestehend aus einem magnetischen Material, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spulenkern eine Vielzahl von Zahnelementen umfasst, die in einer Richtung entlang der Drehwelle geschichtet sind und im gleichen Drehwinkel positioniert sind, und die Zahnelemente definieren eine Vielzahl von Platteneinheiten, wobei die Platteneinheiten einen gleichen Aufbau haben und in einer Richtung entlang der Drehwelle geschichtet sind, wobei jede Platteneinheit erste Zahnelemente, die über einem ersten Winkelbereich mit gleichen Abständen in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei in der Umfangsrichtung benachbarte, erste Zahnelemente durch einen Spalt isoliert sind, und zweite Zahnelemente, die über einem zweiten Winkelbereich mit gleichen Abständen in der Umfangsrichtung angeordnet sind, umfasst, wobei die zweiten Zahnelemente mit einem Verbinder versehen sind, welcher benachbarte, zweite Zahnelemente an entweder einem Innenumfangsabschnitt zwischen dem Innenrotor und den Ständerwicklungen oder einem Außenumfangsabschnitt zwischen dem Außenrotor und den Ständerwicklungen magnetisch verbindet, wobei der Verbinder dann ein Zahnelement eines einzelnen Spulenkerns mit einem Zahnelement eines benachbarten Spulenkerns verbindet, und wobei die zweiten Winkelbereiche der Platteneinheiten in Bezug aufeinander in einer Umfangsrichtung verschoben werden, so dass die Verbinder gleichmäßig in einer Umfangsrichtung entlang der Drehwelle verteilt sind.
  • Die Einzelheiten sowie andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sind in dem restlichen Teil der Beschreibung dargelegt und in den beigefügten Zeichnungen gezeigt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein schematisches Diagramm eines Motor/Generators.
  • 2 ist eine teilweise Querschnittsansicht eines Stators.
  • 3A und 3B sind eine Vorderansicht einer ersten Platteneinheit und einer zweiten Platteneinheit, welche den Stator des Motor/Generators bilden.
  • 4 ist ein Diagramm, das die Wechselbeziehung zwischen dem magnetischen Widerstandsverhältnis und verschiedenen Kennlinien des Motor/Generators zeigt.
  • 5 ist eine Vorderansicht der zweiten Platteneinheit gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • 6 ist eine Vorderansicht einer Platteneinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • 7 ist eine Vorderansicht einer Platteneinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Bezugnehmend auf 1 der Zeichnungen ist der Motor/Generator 1 ausgestattet mit einem Stator 3, einem Innenrotor 5, der einem Innenumfang des Stators 3 zugewandt ist, und einem Außenrotor 7, der einem Außenumfang des Stators 3 zugewandt ist.
  • Der Innenrotor 5 umfasst eine Drehwelle 6, und der Außenrotor 7 umfasst eine Drehwelle 8, die koaxial zur Drehwelle 6 angeordnet ist.
  • Der Innenrotor 5, der Außenrotor 7 und der Stator 3 sind koaxial und in einer radialen Richtung überlagert angeordnet. Der Innenrotor 5 und der Außenrotor 7 sind gelagert, um frei auf einem Gehäuse 4 durch entsprechende Drehwellen 6 und 8 zu drehen, und der Stator 3 ist am Gehäuse 4 befestigt.
  • Der Innenrotor 5 ist aus einem Dauermagneten gebildet, wobei die Hälfte seines Umfangs einen S-Pol bildet und die andere Hälfte des Umfangs einen N-Pol bildet. Der Außenrotor 7 ist aus einem Dauermagneten gebildet, mit der zweifachen Anzahl an Magnetpolen wie der Innenrotor 5. Das heißt, die S-Pole und N-Pole wechseln alle 90 Grad.
  • Mit dem obigen Verhältnis der Magnetpole legt der Magnet des Innenrotors 5 keine magnetische Kraft am Außenrotor 7 in der Drehrichtung an, und der Magnet des Außenrotors 7 legt keine magnetische Kraft am Innenrotor 5 in einer Drehrichtung an.
  • Bezugnehmend auf 2 umfasst der Stator 3 nun eine Vielzahl von Spulenkernen 3A und Ständerwicklungen 16, die auf den Spulenkernen 3A aufgewickelt sind.
  • Die Spulenkerne 3A umfassen Zahnelemente 11, wie in 3A gezeigt, und Zahnelemente 11A, wie in 3B gezeigt, die mit einem feststehenden Schichtverhältnis in der Richtung entlang der Drehwelle 6 geschichtet sind. Die Zahnelemente 11 und 11A werden aus einer Ferrosiliziumplatte mit einer Dicke von 0,5 mm gebildet, welche eine Isolierschicht auf ihren Oberflächen erzeugt.
  • Bezugnehmend auf 3A ist das Zahnelement 11 radial mit einem feststehenden Abstand 13, der zwischen dem Außenumfangsende angrenzender Zahnelemente 11 beibehalten bleibt, angeordnet.
  • Bezugnehmend auf 3B ist das Zahnelement 11A radial in der gleichen Weise mit einem feststehenden Spalt 13, der zwischen dem Außenumfangsende angrenzender Zahnelemente 11A beibehalten bleibt, angeordnet.
  • Einkerbungen sind vorab auf den Zahnelementen 11 ausgebildet, um ein Bolzenloch 17 und einen Schlitz 15 zu erzeugen. Die auf den Spulenkern 3A aufgewickelte Ständerwicklung 16 ist in diesem Schlitz 15 untergebracht. Einkerbungen sind in der gleichen Weise auf dem Zahnelement 11A ausgebildet.
  • Die Zahnelemente 11 und 11A unterscheiden sich in folgender Hinsicht.
  • Wie in 3B gezeigt, berührt der Innenumfangsabschnitt des Zahnelements 11A, das zwischen dem Schlitz 15 und dem Innenrotor 5 liegt, den Innenumfangsabschnitt eines benachbarten Zahnelements 11A als ein Teil 19. Somit ist der magnetische Widerstand der Innenumfangsabschnitte der benachbarten Zahnelemente 11A gleich Null.
  • In der nachfolgenden Beschreibung wird dieses Kontaktteil als ein Verbinder 19 bezeichnet. Dagegen bildet der Innenumfangsabschnitt einen Spalt in Bezug auf das benachbarte Zahnelement 11, wie in 3A gezeigt. Somit liegt der Verbinder 19 nicht zwischen den Innenumfangsabschnitten der benachbarten Zahnelemente 11, und der magnetische Widerstand der Innenumfangsabschnitte des Zahnelements 11 ist viel größer als derjenige der Innenumfangsabschnitte der Zahnelemente 11A.
  • Die Zahnelemente 11 und 11A werden in der folgenden Weise montiert.
  • Wie in 3A gezeigt, umfasst die erste Platteneinheit 10A 24 Zahnelemente 11, die in einer Ringform auf der gleichen, flachen Oberfläche ausgerichtet sind. Wie in 3B gezeigt, umfasst die zweite Platteneinheit 10B 24 Zahnelemente 11A, die in einer Ringform auf der gleichen, flachen Oberfläche ausgerichtet sind.
  • Jeder Spulenkern 3A ist eine Schicht aus den Zahnelementen 11, 11A, die mit dem gleichen Drehwinkel positioniert sind, als Ergebnis eines Schichtens der ersten Platteneinheiten 10A und der zweiten Platteneinheiten 10B mit einem feststehenden Schichtverhältnis und Befestigen aneinander mittels Bolzen, die in die Bolzenlöcher eingesetzt werden.
  • Die in den Bolzenlöchern 17 eingesetzten Bolzen sind aus einem nicht-magnetischen Material, wie z. B. rostfreiem Stahl oder dergleichen, gebildet.
  • Verbinder 19 sind in der Richtung entlang der Drehwelle 6 in den Spulenkernen 3A an den Stellen der zweiten Platteneinheiten 10B verteilt.
  • In der folgenden Beschreibung wird der innere, magnetische Widerstand der benachbarten Spulenkerne 3A als Rin bezeichnet, während der äußere, magnetische Widerstand derselben als Rout bezeichnet wird. Der innere, magnetische Widerstand ist ein Widerstand zwischen den Innenumfangsabschnitten der Spulenkerne 3A. Der äußere, magnetische Widerstand ist ein Widerstand zwischen den Außenumfangsabschnitten der Spulenkerne 3A.
  • Die Innenumfangsabschnitte der Spulenkerne 3A bilden einen Streumagnetkreis für den Antriebsmagnetfluss des Innenrotors 5. Das Austreten des Antriebsmagnetflusses für den Innenrotor 5 nimmt ab, wenn der innere, magnetische Widerstand Rin steigt.
  • Die Außenumfangsabschnitte der Spulenkerne 3A bilden einen Streumagnetkreis für den Antriebsmagnetfluss des Außenrotors 7. Das Austreten des Antriebsmagnetflusses für den Außenrotor 7 nimmt ab, wenn der äußere, magnetische Widerstand Rout steigt.
  • Die Wechselbeziehung des Austretens des Magnetflusses des inneren, magnetischen Widerstandes Rin und des äußeren, magnetischen Widerstandes Rout ist relativ. Wenn z. B. der innere, magnetische Widerstand Rin klein ist, steigt das Austreten des Antriebsmagnetflusses, der durch die Innenumfangsabschnitte der Spulenkerne 3A fließt, während das Austreten des Antriebsmagnetflusses, der durch die Außenumfangsabschnitte der Spulenkerne 3A fließt, abnimmt.
  • Die Verbinder 19 sind aus dem folgenden Grund auf Abschnitten, die dem Innenrotor 5 zugewandt sind, der weniger magnetische Pole aufweist als der Außenrotor 7, vorgesehen.
  • Die Anzahl an Grenzen von N-Pol- und S-Pol-Feldern erhöht sich, wenn die Anzahl der drehenden Magnetpole steigt, und somit erhöhen sich die Möglichkeiten für ein Austreten von Magnetfluss in dem Stator. Somit muss der magnetische Widerstand zwischen den Zahnelementen stark erhöht werden, wenn die Anzahl der drehenden Pole steigt oder, in anderen Worten, wenn die Anzahl der Magnetpole des Rotors steigt.
  • Der Innenrotor 5 hat zwei Magnetpole, und der Außenrotor 7 hat vier Magnetpole. Somit ist es bevorzugt, dass der äußere, magnetische Widerstand Rout größer ist als der innere, magnetische Widerstand Rin.
  • Die Verbinder 19 sind auf den Innenumfangsabschnitten des Spulenkerns 3A vorgesehen, um die obige Wechselbeziehung zu realisieren.
  • Durch wahlweises Anwenden des Schichtanzahlverhältnisses der ersten Platteneinheiten 10A und der zweiten Platteneinheiten 10B in einem Montagevorgang der Spulenkerne 3A kann das Verhältnis Rin/Rout des inneren, magnetischen Widerstandes Rin und des äußeren, magnetischen Widerstandes Rout der Spulenkerne 3A in einer willkürlichen Weise festgelegt werden.
  • Nachdem die Spulenkerne 3A montiert sind, werden die Spulenkerne 16 gebildet durch Aufwickeln von Draht auf jeden Spulenkern 3A. Es ist möglich, den Stator 3 zu kühlen, indem ein Kühlmedium, wie z. B. Wasserstoffgas, Luft oder dergleichen, durch den Spalt 13 strömt.
  • Wieder zurück zu 1, wird nun ein elektrischer Strom von dem Inverter 23 zu den Ständerwicklungen 16 des Stators 3 zugeführt. Der Inverter 23 umfasst eine feststehende Anzahl von Transistoren und eine gleiche Anzahl von Dioden. Ein Pulsbreitenmodulationssignal wird von einer Steuereinheit 29 an jedes Gate des Inverters 23 ausgegeben, das heißt, zur Basis des Transistors. Der Inverter 23 gibt einen Verbundwechselstrom an die Ständerwicklungen 23 des Stators 3 in Antwort auf das Pulsbreitenmodulationssignal aus.
  • Um den Verbundwechselstrom zu steuern, werden Signale in die Steuereinheit 29 von einem Drehpositionssensor 25, der die Drehposition des Innenrotors 5 erfasst, und einem Drehpositionssensor 27, der die Drehposition des Außenrotors 7 erfasst, eingegeben. Innendrehmoment-Befehlswerte, die ein Zieldrehmoment des Innenrotors 5 angeben, und Außendrehmoment-Befehlswerte, die ein Zieldrehmoment des Außenrotors 7 angeben, werden ebenfalls in die Steuereinheit 29 eingegeben.
  • Der Drehmomentbefehlswert ist ein positiver Wert, wenn der Rotor als ein Motor funktioniert, und ein negativer Wert, wenn der Rotor als ein Generator angetrieben wird. Die Steuereinheit 29 berechnet einen Strom, der notwendig ist, um das drehende Magnetfeld zu erzeugen, um den Innendrehmoment-Befehlswert auf der Grundlage der erfassten Drehposition des Innenrotors 5 und den Innendrehmoment-Befehlswert zu realisieren.
  • In gleicher Weise wird der Strom, der erforderlich ist, um das drehende Magnetfeld zu erzeugen, um den Außendrehmoment-Befehlswert zu realisieren, auf der Grundlage der Drehposition des Außenrotors 7 und des Außendrehmoment-Befehlswertes berechnet.
  • Durch Ausgeben der Pulsbreitenmodulationssignale zum Inverter 23 steuert die Steuereinheit 21 den Inverter 23, so dass der Inverter 23 die Ständerwicklungen 16 mit einem Verbundstrom der obigen zwei Typen von Strom versorgt. Dieses Prinzip ist in der oben erwähnten Tokkai-Hei-11-275856 offenbart.
  • Bezugnehmend auf 4 werden die verschiedenen Kennlinien des Motor/Generators 1 durch das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout der Spulenkerne 3A bestimmt.
  • In der Figur zeigt die gekrümmte Linie A das Drehmoment, das auf den Innenrotor 5 wirkt (nachfolgend als „Innendrehmoment" bezeichnet). Die gekrümmte Linie B zeigt das Drehmoment, das auf den Außenrotor 7 wirkt (nachfolgend als „Außendrehmoment" bezeichnet). Die gekrümmte Linie C zeigt die Leistung des Innenrotors 7 (nachfolgend als „Innenleistung" bezeichnet). Die gekrümmte Line D zeigt die Summe der Innenleistung und der Leistung des Außenrotors 7 (nachfolgend als „Außenleistung" bezeichnet). Die gekrümmte Linie E zeigt den Lastfaktor der Leistungsquelle.
  • Die Außenleistung wird durch Subtrahieren der Innenleistung von der Summe der Leistung erhalten. Der Lastfaktor der Leistungsquelle ist das Verhältnis des absoluten Wertes der von der Batterie 21 zugeführten Leistung und dem absoluten Wert der Summe der Innenleistung und der Außenleistung.
  • Der Punkt S zeigt den Punkt der maximalen Leistungsdichte und stellt den maximalen Wert der Summe der Leistung dar. Die gesamte Ausgabe des Motor/Generators ist ein Maximum an dem Maximalpunkt der Leistungsdichte. Der Punkt S wird erhalten, wenn das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout einen Wert von ungefähr 0,03 aufweist.
  • Der Punkt T zeigt den Leistungsäquivalenzpunkt, an dem die Innenleistung und die Außenleistung gleich sind. Wenn ein Rotor 5 oder 7 als ein Generator angetrieben wird und der andere Rotor 5 oder 7 als ein Motor mit der erzeugten, elektrischen Energie angetrieben wird, ist es möglich, die elektrische Energie am wirksamsten an diesem Punkt zu nutzen. Der Punkt T wird erhalten, wenn das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout einen Wert von ungefähr 0,38 aufweist.
  • Der Punkt U zeigt den minimalen Punkt für den Lastfaktor der Leistungsquelle, welcher der Punkt ist, an dem der Wirkungsgrad des Inverters 23 ein Maximum erreicht und der Heizwert des Inverters 23 minimiert wird. Der Punkt U wird erhalten, wenn das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout einen Wert von ungefähr 0,54 aufweist.
  • Somit werden das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout, erwünscht für den Spulenkern 3A, und das entsprechende Schichtanzahlverhältnis der ersten Platteneinheiten 10A und der zweiten Platteneinheiten 10B bestimmt auf der Grundlage der erforderlichen Bewegungskennlinien des Motor/Generators, und die Vielzahl der Spulenkerne 3A wird durch Schichten der Platteneinheiten 10A, 10B unter dem bestimmten Schichtanzahlverhältnis montiert.
  • In der obigen Weise ist es möglich, das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout während des Herstellverfahrens in einer willkürlichen Weise in Antwort auf die erforderlichen Bewegungskennlinien zu verändern, ohne den Aufbau des Stators 3 zu verändern.
  • Das Schichtanzahlverhältnis der ersten Platteneinheit 10A und der zweiten Platteneinheit 10B werden auf die folgende Weise bestimmt.
  • Das magnetische Widerstandsverhältnis der ersten Platteneinheit 10A, das magnetische Widerstandsverhältnis der zweiten Platteneinheit 10B und das gewünschte, magnetische Widerstandsverhältnis des Spulenkerns 3A werden mit α, β bzw. γ bezeichnet. Die Gesamtanzahl der Schichten der Platteneinheiten 10A und 10B wird als N angenommen, und die Anzahl der Schichten der ersten Platteneinheit 10A wird als X angenommen.
  • Der Spulenkern 3A erzeugt einen extrem großen, magnetischen Widerstand in einer axialen Richtung aufgrund der Bildung einer Isolierschicht auf der Oberfläche des Zahnelements 11, 11A.
  • Die Größe des magnetischen Widerstandes ist ungefähr proportional zur Anzahl der Schichten. Die folgende Gleichung wird auf der Grundlage der obigen Anordnung aufgestellt.
    Figure 00140001
    wobei α > β und X = 1, 2,..., N.
  • Wenn es gewünscht ist, das magnetische Widerstandsverhältnis des Spulenkerns 3A auf γ festzulegen, kann das Schichtverhältnis X/N der ersten Platteneinheiten 10A auf einen Wert gesetzt werden, der die obige Formel erfüllt. Die Werte des magnetischen Widerstandsverhältnisses α der ersten Platteneinheit 10A und der Wert des magnetischen Widerstandsverhältnisses β der zweiten Platteneinheit 10B können passend verändert werden durch Verändern der Struktur der Platteneinheiten 10A und 10B, das heißt, der Anzahl, Abmessungen und Form der Zahnelemente 11, 11A.
  • Die untere Grenze P1 des einstellbaren Bereichs des magnetischen Widerstandsverhältnisses γ des Spulenkerns 3A ist das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout des Spulenkerns 3A, wenn das Schichtanzahlverhältnis der ersten Platteneinheit 10A 0% ist und das Schichtanzahlverhältnis der zweiten Platteneinheit 10B 100% ist. Die obere Grenze P2 ist das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout des Spulenkerns 3A, wenn das Schichtanzahlverhältnis der ersten Platteneinheit 10A 100% ist und das Schichtanzahlverhältnis der zweiten Platteneinheit 10B 0% ist. In 3 ist das magnetische Widerstandsverhältnis α der ersten Platteneinheit 10A auf 0,6 festgelegt, und das magnetische Widerstandsverhältnis β der zweiten Platteneinheit 10B ist auf einen Wert nahe 0 festgelegt.
  • Somit ist es möglich, die Änderung der Kennlinien der Bewegung des Motor/Generators bei gleichem Grundaufbau durch Montieren von zwei Arten von Platteneinheiten 10A und 10B mit einem wie oben berechneten Schichtanzahlverhältnis zu erleichtern.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel wird nunmehr unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
  • Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel in Bezug auf den Aufbau der zweiten Platteneinheit 10B. In anderen Aspekten ist das zweite Ausführungsbeispiel das gleiche wie das erste Ausführungsbeispiel.
  • Die zweite Platteneinheit 10B ist aus einer Ferrosiliziumplatte gebildet, die als eine einzelne Platte 31 geformt ist.
  • Die zweite Platteneinheit 10B weist eine Vielzahl von Zahnelementen 31A auf, die sich in einer radialen Richtung erstrecken. Ein Spalt 13 ist zwischen den Außenenden der benachbarten Zahnelemente 31A ausgebildet. Andererseits sind die Innenumfangsabschnitte der Zahnelemente 31A unmittelbar angrenzend in einer Umfangsrichtung.
  • Somit ist der magnetische Widerstand in einer Umfangsrichtung zwischen den Innenumfangsabschnitten der Zahnelemente extrem klein. Die erste Platteneinheit ist genau die gleiche wie die erste Platteneinheit 10A, die im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel ermöglicht es, dass der innere, magnetische Widerstand Rin weiter verringert wird auf ein niedrigeres Niveau als den der zweiten Platteneinheit 10B im ersten Ausführungsbeispiel.
  • Das Ausführungsbeispiel dieser Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 6 und 7 beschrieben.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird der Spulenkern 3A gebildet durch Laminieren eines einzelnen Typs von Platteneinheit 40 an Stelle von zwei Typen von Platteneinheiten 10A und 10B, die im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel verwendet wurden.
  • Bezugnehmend auf 6 ist die Platteneinheit 40 in zwei Abschnitte 41, 43 unterteilt, wobei jeder 180° der Platteneinheit 40 entspricht.
  • Der Abschnitt 41 wird aus den Zahnelementen 11 des ersten Ausführungsbeispiels gebildet. Der Abschnitt 43 wird aus den Zahnelementen 11A des ersten Ausführungsbeispiels gebildet.
  • Die in 7 gezeigte Platteneinheit 40 ist in einen 315°-Abschnitt 41, gebildet aus den Zahnelementen 11, und einen 45°-Abschnitt 43, gebildet aus den Zahnelementen 11A, unterteilt.
  • In jedem Fall bilden die Zahnelemente 11B, die auf den Grenzen der Abschnitte 41 und 43 angeordnet sind, Hälften gleich der Form der Zahnelemente 11. Die übrigen Hälften haben eine gleiche Form wie die Zahnelemente 11A.
  • Wie oben gezeigt, kann das magnetische Widerstandsverhältnis Rin/Rout willkürlich eingestellt werden durch Verändern des Winkelverhältnisses der Abschnitte 41 und 43, wenn der Spulenkern 3A durch Laminieren der Platteneinheiten 40 gebildet ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind Verbinder 19 nur an einem bestimmten Winkelbereich in der Umfangsrichtung der Platteneinheit 40 vorgesehen.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind die Zahnelemente 11 und 11A kombiniert. Jedoch ist es möglich, eine einzelne Platteneinheit durch Zusammenfügen der Zahnelemente 11 mit dem zweiten Plattenelement 10B des zweiten Ausführungsbeispiels zu kombinieren.
  • Wenn die Platteneinheiten 40 laminiert werden, um den Spulenkern 3A zu bilden, ist es bevorzugt, die Position des Abschnitts 43 in einer Drehrichtung jeder Schicht zu verschieben, um so eine gleichmäßige Verteilung der Abschnitte 43 zu erzeugen. Auf diese Weise ist es möglich, eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Stator 3 sicherzustellen und die Kühlung zu verbessern.
  • Obwohl die Erfindung oben unter Bezugnahme auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Modifikationen und Variationen des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels werden den Fachleuten einfallen, im Rahmen der beigefügten Ansprüche.
  • Zum Beispiel ist es möglich, die Platteneinheit 40 des Ausführungsbeispiels der Erfindung mit den zwei Arten von Platteneinheiten 10A und 10B im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel zu kombinieren.

Claims (4)

  1. Motor/Generator (1) umfassend: eine Drehwelle (6); einen Innenrotor (5), der eine Vielzahl von magnetischen Polen aufweist und koaxial zur Drehwelle (6) angeordnet ist; einen Außenrotor (7) mit einer Vielzahl von magnetischen Polen, welche von der Anzahl der magnetischen Pole des Innenrotors (3) verschieden ist, wobei der Außenrotor koaxial zur Drehwelle (6) angeordnet ist, und einen ringförmigen Stator (3), der koaxial zur Drehwelle (6) zwischen dem Innenrotor (5) und dem Außenrotor (7) angeordnet ist, wobei der Stator (3) mit einer Vielzahl von Ständerwicklungen (16) ausgestattet ist, wobei die Ständerwicklungen (16) gleichzeitig ein mit der Drehung des Innenrotors (5) synchronisiertes, magnetisches Feld und ein mit der Drehung des Außenrotors (7) synchronisiertes, magnetisches Feld erzeugen, und mit einer Vielzahl von Spulenkernen (3A) ausgestattet ist, um welche die Ständerwicklungen (16) gewickelt sind, wobei jeder Spulenkern (3A) eine einzelne Ständerwicklung (16) trägt, angeordnet in einer Umfangsrichtung und bestehend aus einem magnetischen Material, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spulenkern (3A) eine Vielzahl von Zahnelementen (11, 11A) umfasst, die in einer Richtung entlang der Drehwelle (6) geschichtet sind und im gleichen Drehwinkel positioniert sind, und die Zahnelemente (11, 11A) definieren eine Vielzahl von Platteneinheiten (40), wobei die Platteneinheiten (40) einen gleichen Aufbau haben und in einer Richtung entlang der Drehwelle (6) geschichtet sind, wobei jede Platteneinheit (40) erste Zahnelemente (11), die über einem ersten Winkelbereich mit gleichen Abständen in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei in der Umfangsrichtung benachbarte, erste Zahnelemente (11) durch einen Spalt isoliert sind, und zweite Zahnelemente (11A), die über einem zweiten Winkelbereich mit gleichen Abständen in der Umfangsrichtung angeordnet sind, umfasst, wobei die zweiten Zahnelemente (11A) mit einem Verbinder (19) versehen sind, welcher benachbarte, zweite Zahnelemente (11A) an entweder einem Innenumfangsabschnitt zwischen dem Innenrotor (5) und den Ständerwicklungen (16) oder einem Außenumfangsabschnitt zwischen dem Außenrotor (7) und den Ständerwicklungen (16) magnetisch verbindet, wobei der Verbinder (19) dann ein Zahnelement (11A) eines einzelnen Spulenkerns (3A) mit einem Zahnelement (11A) eines benachbarten Spulenkerns (3A) verbindet, und wobei die zweiten Winkelbereiche der Platteneinheiten (10A) in Bezug aufeinander in einer Umfangsrichtung verschoben werden, so dass die Verbinder (19) gleichmäßig in einer Umfangsrichtung entlang der Drehwelle (6) verteilt sind.
  2. Motor/Generator (1) nach Anspruch 1, wobei der Verbinder (19) auf einem Abschnitt vorgesehen ist, inmitten des Innenumfangsabschnitts und des Außenumfangsabschnitts, wobei er entweder dem Innenrotor (5) oder dem Außenrotor (7) zugewandt ist, je nachdem, welcher die wenigeren magnetischen Pole aufweist.
  3. Motor/Generator (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei jede Platteneinheit (40) gegen eine benachbarte Platteneinheit (40) magnetisch isoliert ist.
  4. Motor/Generator (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Summe des ersten Winkelbereichs und des zweiten Winkelbereichs 360° entspricht.
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