DE60009170T2 - Verfahren zur behandlung und konditionierung des kühlwassers eines belüfteten kühlkreislaufs in dem stator eines drehstromgenerators und vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zur behandlung und konditionierung des kühlwassers eines belüfteten kühlkreislaufs in dem stator eines drehstromgenerators und vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, das es ermöglicht, das Verstopfen des Kühlkreises eines Stators eines Wechselstromgenerators, der mit Luftzufuhr arbeitet, zu vermeiden. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung, mit der dieses Verfahren durchführbar ist.
  • In elektrischen Kraftwerken unterliegen die Wechselstromgeneratoren starken Stromdichten, die zu einer kräftigen Erwärmung führen. Um gegen diese Erwärmung anzugehen, werden die Statoren der Wechselstromgeneratoren durch Netze aus Statorstäben gebildet, die hohle Kupferleitungen aufweisen, in denen das Kühlwasser umläuft.
  • Damit das Kühlwasser so wenig leitfähig wie möglich ist, werden ungefähr 1 bis 7% des Nenndurchflusses des Wassers, das in dem Stator umläuft, in Richtung eines Demineralisierungs-Kunstharzes mit gemischter Schicht abgezweigt.
  • Ein Problem, das bei diesen Kühlsystemen oft auftritt, ist die Ausbildung von Ablagerungen an den Innenwänden der hohlen Leitungen, welche diese Leitungen verstopfen. Solche Verstopfungen oder Blockaden führen zu einer Erwärmung und auf die Dauer zu verschiedenen Fehlern des Wechselstromgenerators oder zu einem Absinken der Leistung.
  • Ein Versuch, dieses Problem zu überwinden, besteht darin, die Kühlkreise unter Luft zu konditionieren. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dies auf Dauer nicht zufriedenstellend ist und die Verstopfungen verbleiben.
  • Um gegen diese Verstopfungen anzukämpfen, werden die Wechselstromgeneratoren daher in regelmäßigen Abständen angehalten, um die hohlen Leitungen aus Kupfer mit Hilfe von sauren und/oder komplexbildenden Lösungen chemisch zu reinigen. Diese Reinigungsvorgänge dauern jedoch lange, führen zu einem Ausfall der Maschinen und führen oft zu einer Korrosion der hohlen Leitungen.
  • Als Antwort auf diese Schwierigkeiten bestand ein weiterer Lösungsversuch, beschrieben in dem Dokument WO-A-9943070, darin, einen Reinigungsvorgang zu etablieren, bei dem ein Teil des Wassers stromaufwärts des Wechselstromgenerators in Richtung eines Deionisierungskreises abgezweigt wird, der den Dehnungsbehälter speist, und dieses Wasser mit einem Kunstharz mit gemischter Schicht und/oder einem kationischen Kunstharz zu behandeln.
  • Mit einem solchen Verfahren können die Konzentrationen der in Lösung befindlichen Ionen und auch der pH-Wert beeinflusst werden, so dass die Stauungen aufgelöst werden können, während der Wechselstromgenerator in Betrieb bleibt.
  • Mit diesem Verfahren ist es jedoch nicht möglich, sich definitiv von dem Phänomen der verbleibenden Verstopfung zu befreien, wenn die Leitungen gereinigt worden sind.
  • Daher besteht wirklich eine Notwendigkeit für ein Verfahren, mit dem man sich definitiv von der Ausbildung der Ablagerungen befreien kann, die für die Verstopfung der hohlen Kupferleitungen oder der hohlen Leitungen aus einer Kupferlegierung von Statoren von Wechselstromgeneratoren in einem Kühlkreis, der mit Luftzufuhr arbeitet, verantwortlich sind.
  • Die Erfinder haben es mit großem Aufwand geschafft, ein solches Verfahren zu entwickeln.
  • Mit diesem kann man sich definitiv von der Ausbildung dieser Ablagerungen im Inneren der hohlen Leitungen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung befreien, ohne den Wechselstromgenerator anzuhalten und ohne eine erhöhte Leitfähigkeit zu erzeugen und dadurch eine infimale Korrosion der hohlen Leitungen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung des Kühlschaltkreises herbeizuführen. Vorteilhafterweise wird dieses Verfahren komplementär zu dem in dem Dokument WO-A-9943070 beschriebenen Verfahren verwendet.
  • Die Erfindung schafft so ein Verfahren zur Behandlung und Konditionierung des Kühlwassers eines Stators eines Wechselstromgenerators, der mit Luftzufuhr arbeitet, wobei das Wasser des geschlossenen Kühlkreises des Stators des Wechselstromgenerators mittels einer Pumpe von einem Dehnungsbehälter her befördert wird, abgekühlt wird und möglicherweise gefiltert wird, um die hohlen Leitungen des Stators des Wechselstromgenerators, die aus Kupfer oder Kupferlegierungen bestehen, zu speisen, wobei ein Teil des Wassers stromaufwärts des Wechselstromgenerators in Richtung eines Deionisierungskreises abgezweigt wird, der den Dehnungsbehälter speist, wobei dieser Deionierungskreis zumindest ein Kunstharz aufweist, das Cu2+ Ionen halten kann, und zumindest ein Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen halten kann, die sich in dem Kühlwasser befinden, wobei der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis und einen Kreis zur Behandlung mit Mitteln aufweist, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise und die Regelung der Durchflussleistung dieser Kreise ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase dieses Dehnungsbehälters auf einem solchen Wert gehalten wird, dass gilt: log (pCO2) > 1,8 × log (Séch/Qres) + 0,034 × T – 8,1 (A),wobei pCO2 den partiellen Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters darstellt, Séch die Oberfläche des Austausches zwischen den Elementen aus Kupfer oder Kupferlegierungen, die den Kühlwasserkreis bilden, Qres die Durchflussleistung des Wassers, das das Kunstharz durchquert, das das Halten der Cu2+ Ionen sicherstellt, und T die Temperatur des Kühlwassers am Ausgang des Stators; wobei pCO2 in atm ausgedrückt wird, (Séch/4res) in h·m–1 und T in °C.
  • Das Tenorit (CuO) ist dasjenige Element, das hauptsächlich für dieses Phänomen verantwortlich ist. Es bildet sich in dem Kühlkreis durch Ausfällen von Kupferoxid. Der Vorgang wird von der Temperatur, dem partiellen Druck des CO2 in der Gasphase dieses Sammelbehälters und das Verhältnis Séch/Qres gesteuert. Das Verfahren und diese Vorrichtung ermöglichen es, sich definitiv von dem Phänomen der Verstopfung zu befreien.
  • Durch Absenken der Temperatur des Kühlwassers am Ausgang der Maschine und Berücksichtigen der Werte von pCO2 und von Séch/Qres, die durch die Gleichung (A) definiert sind, ist es möglich, das Kupfer in Lösung zu halten und so die Ausbildung des Kupferoxids zu vermeiden.
  • Für eine vorgegebene Installation ist es möglich, die Temperatur des Kühlwassers am Ausgang der Maschine abzusenken, indem beispielsweise die Temperatur am Eingang der Maschine abgesenkt wird; es ist auch möglich, den Ausdruck Séch/Qres beispielsweise durch Weglassen aller Elemente, abgesehen von Stator, zu reduzieren, die Kupfer oder seine Legierungen beinhalten, und/oder durch Filtrieren des Kühlwassers in der wärmsten Zone und/oder durch Verstärken der Behandlungsleistung des Kunstharzes durch Vergrößern des Volumens dieses Kunstharzes; die Optimierung des partiellen Drucks des CO2 kann beispielsweise ausgehend von der Luftmenge realisiert werden, wenn Luft den Sammelbehälter speist, oder ausgehend von der CO2-Menge in der Luft, die den Sammelbehälter speist, wenn eine Mischung aus Luft und CO2 verwendet wird, und/oder ausgehend von dem partiellen Druck des CO2 in der Luft oder in der Mischung aus Luft und CO2, die den Sammelbehälter speist.
  • Um das Ausfällen von mit Kohlendioxid gesättigten/in Karbonat umgesetzten Bestandteilen zu vermeiden, darf der partielle Druck des CO2 10–1,5 Atmosphären nicht überschreiten. In der Praxis wird, da der Druck der Luft in dem Sammelbehälter allgemein bei einer Atmosphäre fixiert ist, der partielle Druck des CO2 zwischen 10–1,5 atm und 10–5 atm gehalten, vorzugsweise bei ungefähr 10–3,48 atm.
  • Unter diesen Bedingungen ist, um das Ausfällen des CuO zu vermeiden, das Verhältnis Séch/Qres geringer als 100 h·m–1, vorzugsweise geringer als 80 h·m–1 und noch besser geringer als 50 h·m–1, und T liegt zwischen 20°C und 70°C.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann für alle Arten von Wechselstromgeneratoren verwendet werden, die durch eine belüftete Zirkulation von Wasser in hohlen Kupferleitungen gekühlt sind, wobei Statorstäbe den Stator bilden. Als Beispiel für solche Wechselstromgeneratoren kann man alle Wechselstromgeneratoren von Verbrennungskraftwerken oder Kernkraftwerken mit einer Leistung von mindestens 250 MW nennen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis mit gemischter Schicht sowie einen Behandlungskreis mit gemischter Schicht auf, der abgezweigt von dem Mineralisierungskreis platziert ist, und zwar mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  • Mit dieser Ausführungsform kann der Behandlungskreis als Sicherheitskreis im Falle eines Ausfalls des Demineralisierungskreises verwendet werden. In diesem Fall kann daher der Umlauf des Wassers in dem Demineralisierungskreis geschlossen werden, während der Umlauf in dem Behandlungskreis aufrechterhalten wird, und dann kann der Demineralisierungskreis repariert oder die gemischte Schicht ausgetauscht werden und anschließend der Umlauf des Wassers in dem Demineralisierungskreis wieder aufgenommen werden.
  • In dieser Ausführungsform verwendet man als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+-Ionen halten kann, zumindest eine gemischte Schicht aus Kunstharzen mit starken Anionen, gesättigt mit OH, und starken Kationen, gesättigt mit H+.
  • In dieser Ausführungsform hält das verwendete Kunstharz das Kupfer gelöst und die HCO3–-Ionen, was ein Absinken der Konzentration dieses Elements in Lösung herbeiführen wird. Der partielle Druck des CO2 wird modifiziert, und ein neuer Ausgleich muss durchgeführt werden, um den Druck des CO2 auf einem Wert zu halten, der die Gleichung (A) erfüllt. Dieser neue Ausgleich kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass die Luftmenge am Eingang des Dehnungsbehälters eingestellt wird, wenn der Sammelbehälter mit Luft gespeist wird, oder indem die CO2-Menge bezüglich der Luftmenge eingestellt wird, wenn der Sammelbehälter gleichzeitig von Luft und von CO2 gespeist wird.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet man als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+-Ionen halten kann, zumindest eine gemischte Schicht aus Kunstharzen mit in H+ gesättigten starken Kationen und schwachen Anionen, die kein HCO3– halten können.
  • Diese Art von Kunstharz hält kein HCO3– oder nur sehr wenig davon. Unter diesen Bedingungen ist der partielle Druck des CO2 natürlicherweise derjenige, der in der Luft oder in der Mischung aus Luft und CO2 vorhanden ist, die die Decke des Sammelbehälters speist, und zwar unabhängig von der Speisemenge.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung weist der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis aus Kunstharz mit gemischter Schicht oder aus anionischem Kunstharz und einen Behandlungskreis auf, der ein kationisches Kunstharz aufweist, platziert in Abzweigung von dem Demineralisierungskreis mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  • Diese Ausführungsform ermöglicht es, mit einem kationischen Kunstharz, vorzugsweise mit starken Kationen, abwechselnd oder gleichzeitig mit einer gemischten Schicht zu arbeiten, vorzugsweise aus starken Anionen und Kationen, oder abwechselnd oder gleichzeitig mit einem anionischen Kunstharz mit starken Anionen. In diesem Fall funktioniert der Behandlungskreis permanent, und der Demineralisierungskreis wird von Zeit zu Zeit oder permanent in Betrieb gesetzt. Für diese Ausführungsform kann der partielle Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungs-Sammelbehälters eingestellt werden, beispielsweise:
    • – durch den partiellen Druck des CO2 der Luft oder der Mischung aus Luft und CO2, die diesen Dehnungsbehälter speist, wenn nur der Behandlungskreis arbeitet,
    • – durch die Menge und Zusammensetzung der Luft, die den Sammelbehälter speist,
    • – durch die Menge des CO2 in der Luft, die den Dehnungsbehälter speist, wenn eine Mischung aus Luft und CO2 verwendet wird,
    • – oder durch die Menge des an dem anionischen Kunstharz oder dem Kunstharz mit gemischter Schicht behandelten Wassers, wenn der Demineralisierungskreis und der Behandlungskreis gleichzeitig arbeiten.
  • Beispiele für Säulen mit gemischter Schicht aus starken Anionen, starken Kationen sind insbesondere IRN 160 von der Gesellschaft RHOM & HAAS, NRW 354 der Gesellschaft PUROLITE.
  • Als kationisches Kunstharz kann man beispielsweise Kunstharze vom Typ NRW 160 der Gesellschaft PUROLITE, ARC 9652 der Gesellschaft RHOM und HAAS verwenden.
  • Wenn ein Kunstharz mit gemischter Schicht aus schwachen Anionen, starken Kationen erforderlich ist, kann man beispielsweise die Mischung IRN 97H/HP661 der Gesellschaft RHOM und HAAS verwenden.
  • Als Kunstharz mit starken Anionen kann man beispielsweise das Kunstharz IRN 78 der Gesellschaft RHOM & HAAS, NRW 600 der Gesellschaft PUROLITE verwenden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Ausführen des oben beschriebenen Verfahrens. Diese Vorrichtung besteht aus einer Vorrichtung, die das Behandeln und das Konditionieren des Kühlwassers eines Stators eines Wechselstromgenerators, der mit Luftzufuhr arbeitet, in welchem das Wasser des geschlossenen Kühlkreislaufs des Stators des Wechselstromgenerators mittels einer Pumpe von einem Dehnungsbehälter her geleitet wird, abgekühlt wird und eventuell filtriert wird, um die hohlen des Stators des Wechselstromgenerators, die aus Kupfer oder aus Kupferlegierungen bestehen, zu speisen, wobei ein Bereich des Wassers stromaufwärts des Wechselstromgenerators in Richtung eines Deionisierungskreises abgezweigt wird, der den Dehnungsbehälter speist, wobei dieser Deionisierungskreis zumindest ein Kunstharz aufweist, das Cu2+-Ionen halten kann, und zumindest ein Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen halten kann, die sich in dem Kühlwasser befinden, wobei der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis und einen Behandlungskreis mit Mitteln aufweist, die die selektive oder gleichzeitige Öffnung dieser Kreise ermöglichen, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Mittel zum Regeln des partiellen Drucks des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters aufweist, und zwar auf einen Wert, mit dem gilt: log (pCO2) > 1,8 × log (Séch/Qres) + 0,034 × T – 8,1 (A)wobei pCO2 den partiellen Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters darstellt, Séch die Oberfläche des Austausches zwischen den Elementen aus Kupfer oder Kupferlegierungen, die den Kühlwasserkreis bilden, Qres die Durchflussleistung des Wassers, das das Kunstharz durchquert, das das Halten der Cu2+ Ionen sicherstellt, und T die Temperatur des Kühlwassers am Ausgang des Stators; wobei pCO2 in atm ausgedrückt wird, (Séch/Qres) in h·m–1 und T in °C.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung weist der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis mit gemischter Schicht sowie einen Behandlungskreis mit gemischter Schicht auf, der abgezweigt von dem Demineralisierungskreis platziert ist, und zwar mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, den Austausch der Kunstharze zu ermöglichen, ohne dass der Kreis angehalten werden müsste und daher ohne einen Ausfall des Wechselstromgenerators mit sich zu bringen.
  • Gemäß dieser Ausführungsform verwendet man als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+-Ionen halten kann, zumindest eine gemischte Schicht aus Kunstharzen mit starken Anionen, gesättigt mit OH, und starken Kationen, gesättigt mit H+.
  • In dieser Ausführungsform hält das verwendete Kunstharz das Kupfer gelöst und die HCO3–-Ionen, was ein Absinken der Konzentration dieses Elements in Lösung herbeiführen wird. Der partielle Druck des CO2 wird modifiziert, und ein neuer Ausgleich muss durchgeführt werden, um den Druck des CO2 auf einem Wert zu halten, der die Gleichung (A) erfüllt. Dieser neue Ausgleich kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass der CO2-Gehalt der Luft am Eingang des Sammelbehälters eingestellt wird.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung, mit der das Verfahren ausgeführt werden kann, verwendet man als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+-Ionen halten kann, zumindest eine gemischte Schicht aus Kunstharzen mit in H+ gesättigten starken Kationen und schwachen Anionen, die kein HCO3– halten können.
  • Diese Art von Kunstharz hält kein HCO3– oder nur sehr wenig davon. Unter diesen Bedingungen ist der partielle Druck des CO2 natürlicherweise derjenige, der in der Luft oder in der Mischung aus Luft und CO2 vorhanden ist, die die Decke des Sammelbehälters speist, und zwar unabhängig von der Speisemenge.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung, mit der das Verfahren ausgeführt werden kann, weist der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis aus Kunstharz mit gemischter Schicht oder aus anionischem Kunstharz und einen Behandlungskreis auf, der ein kationisches Kunstharz aufweist, platziert in Abzweigung von dem Demineralisierungskreis mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  • Diese Ausführungsform ermöglicht es, mit einem kationischen Kunstharz, vorzugsweise mit starken Kationen, abwechselnd oder gleichzeitig mit einer gemischten Schicht zu arbeiten, vorzugsweise aus starken Anionen und Kationen, oder abwechselnd oder gleichzeitig mit einem anionischen Kunstharz mit starken Anionen. In diesem Fall funktioniert der Behandlungskreis permanent, und der Demineralisierungskreis wird von Zeit zu Zeit oder permanent in Betrieb gesetzt.
  • Einige Beispiele für Mittel zum modulieren des partiellen Drucks des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters sind:
    • – das Optimieren der Zusammensetzung und der Menge der Luft, die den Sammelbehälter speist, wenn man mit zumindest einer gemischten Schicht arbeitet;
    • – die Regelung der Menge an den anionischen Kunstharzen oder dem Kunstharz mit gemischter Schicht, wenn man an dem Behandlungskreis ein kationisches Kunstharz verwendet.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun genauer mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben, und zwar rein beispielhaft.
  • 1 zeigt schematisch ein Beispiel für einen Kühlkreislauf eines Stators eines Wechselstromgenerators, der mit Luftzufuhr arbeitet, mit einem Deionisierungskreis aus einem Demineralisierungskreis (D) und einem Behandlungskreis (T), der abgezweigt von dem Demineralisierungskreis platziert ist.
  • In dieser Vorrichtung wird das Wasser mittels der Pumpe (P) bewegt und mittels des Kühlmittels (R) abgekühlt, bevor es durch die Leitungen aus Kupfer oder einer Kupferlegierung des Stators des Wechselstromgenerators (A) läuft.
  • Nach dem Hindurchtreten durch den Dehnungsbehälter (E) tritt das Wasser von neuem in die Pumpe ein.
  • Stromaufwärts des Wechselstromgenerators wird ein Teil des Kühlwassers in Richtung des Deionisierungskreises abgezweigt, wo es den Demineralisierungskreis (D) und/oder den Behandlungskreis (T) durchläuft.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Behandlung und Konditionierung des Kühlwassers eines Stators eines Wechselstromgenerators, der mit Luftzufuhr arbeitet, wobei das Wasser des geschlossenen Kühlkreises des Stators des Wechselstromgenerators mittels einer Pumpe von einem Dehnungsbehälter her befördert wird, abgekühlt wird und möglicherweise gefiltert wird, um die hohlen Leitungen des Stators des Wechselstromgenerators, die aus Kupfer oder Kupferlegierungen bestehen, zu speisen, wobei ein Teil des Wassers stromaufwärts des Wechselstromgenerators in Richtung eines Deionisierungskreises abgezweigt wird, der den Dehnungsbehälter speist, wobei dieser Deionierungskreis zumindest ein Kunstharz aufweist, das Cu2+ Ionen halten kann, und zumindest ein Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen halten kann, die sich in dem Kühlwasser befinden, wobei der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis und einen Kreis zur Behandlung mit Mitteln aufweist, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise und die Regelung der Durchflussleistung dieser Kreise ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase dieses Dehnungsbehälters auf einem solchen Wert gehalten wird, dass gilt: log (pCO2) > 1,8 × log (Séch/Qres) + 0,034 × T – 8,1, wobei pCO2 den partiellen Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters darstellt, Séch die Oberfläche des Austausches zwischen den Elementen aus Kupfer oder Kupferlegierungen, die den Kühlwasserkreis bilden, Qres die Durchflussleistung des Wassers, das das Kunstharz durchquert, das das Halten der Cu2+ Ionen sicherstellt, und T die Temperatur des Kühlwassers am Ausgang des Stators; wobei pCO2 in atm ausgedrückt wird, (Séch/Qres in h·m–1 und T in °C.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis mit gemischter Schicht sowie eventuell einen Behandlungskreis mit gemischter Schicht aufweist, der abgezweigt von dem Mineralisierungskreis platziert ist mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+ Ionen halten kann, ein Kunstharz mit gemischter Schicht aus starken Anionen, gesättigt mit OH, und aus starken Kationen, gesättigt mit H+, verwendet wird, und dass die Zusammensetzung der Luft in der Gasphase des Dehnungsbehälters geregelt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen und der Cu2+ Ionen halten kann, eine gemischte Schicht aus Kunstharzen mit starken Kationen, gesättigt mit H+, und aus schwachen Anionen verwendet, die kein HCO3– halten können.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis aus Kunstharz mit gemischter Schicht aus starken Anionen und starken Kationen sowie einen Behandlungskreis aus Kunstharz aus starken Kationen aufweist, der abgezweigt von dem Mineralisierungskreis platziert ist mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis aus Kunstharz aus starken Anionen und einen Behandlungskreis aus Kunstharz aus starken Kationen aufweist, der abgezweigt von dem Mineralisierungskreis platziert ist mit Mitteln, die das selektive oder gleichzeitige Öffnen dieser Kreise ermöglichen.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Séch/Qres geringer ist als 100 h·m–1, vorzugsweise geringer als 80 h·m–1 und noch besser 50 h·m–1.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters zwischen 10–5 und 10–1,5 atm gehalten wird, vorzugsweise bei ungefähr 10–3,48 atm.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur T zwischen 20 und 70°C gehalten wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters durch ein Mittel aufrechterhalten wird, das die Regelung der Durchflussleistung und/oder der Komposition der Luft am Eingang des Dehnungsbehälters ermöglicht.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters durch ein Mittel aufrechterhalten wird, das die Regelung des Anteils an CO2 in der Luft ermöglicht, die den Dehnungsbehälter speist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der partielle Druck des CO2 in der Gasphase des Dehnungsbehälters durch die Durchflussleistung und die Zusammensetzung der Luft am Eingang des Dehnungsbehälters eingestellt werden kann und/oder die Durchflussleistung des an dem anionischen Kunstharz oder dem Kunstharz mit der gemischten Schicht behandelten Wassers, wenn dieses gleichzeitig mit einem kationischen Kunstharz funktioniert, das abzweigend platziert ist.
  13. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, in welchem das Wasser des geschlossenen Kühlkreislaufs des Stators des Wechselstromgenerators mittels einer Pumpe von einem Dehnungsbehälter her geleitet wird, abgekühlt wird und eventuell filtriert wird, um die hohlen des Stators des Wechselstromgenerators, die aus Kupfer oder aus Kupferlegierungen bestehen, zu speisen, wobei ein Bereich des Wassers stromaufwärts des Wechselstromgenerators in Richtung eines Deionisierungskreises abgezweigt wird, der den Dehnungsbehälter speist, wobei dieser Deionisierungskreis zumindest ein Kunstharz aufweist, das Cu2+-Ionen halten kann, und zumindest ein Kunstharz, das zumindest einen Teil der Anionen halten kann, die sich in dem Kühlwasser befinden, wobei der Deionisierungskreis einen Demineralisierungskreis und einen Behandlungskreis mit Mitteln aufweist, die die selektive oder gleichzeitige Öffnung dieser Kreise ermöglichen, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zumindest ein Mittel aufweist, das die Regelung der Durchflussleistung und/oder die Qualität der Luft am Eingang des Dehnungsbehälters ermöglicht.
DE60009170T 2000-04-20 2000-06-22 Verfahren zur behandlung und konditionierung des kühlwassers eines belüfteten kühlkreislaufs in dem stator eines drehstromgenerators und vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens Expired - Lifetime DE60009170T2 (de)

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