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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Durchgangsvorrichtung in Mittelleitplanken.
Sie findet Anwendung im Bereich der Straßenbautechnik und insbesondere
in der Technik der Trennanlagen für Verkehrswege.
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Die
Trennanlagen für
Verkehrswege/Fahrbahnen, die üblicherweise
verwendet werden, können
in zwei große
Gruppen in Abhängigkeit
von ihrem Verhalten im Falle eines Aufpralls eingeteilt werden.
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Die
erste Gruppe weist eine minimale Verformung im Falle eines Aufpralls
auf und neigt dazu, das Fahrzeug wieder zu seinem Verkehrsweg zurückzulenken.
Die dieser Gruppe angehörenden
Trennanlagen sind somit relativ steif oder halbsteif und im Allgemeinen
im Boden verankert und/oder aus Elementen mit sehr großer Masse
gebildet. Diese Trennanlagengruppe ist die am häufigsten verwendete und umfasst
eine Betonmauer oder Betontrennanlage und eine am Boden verankerte
Metallschranke, oder eine einfache oder doppelreihige Gleitschiene,
die aus in den Boden gesetzten Stützen, Querstreben und Gleitelementen
gebildet ist.
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Die
zweite Gruppe hingegen neigt dazu, sich im Falle eines Aufpralls
zu verschieben, um die Aufprallenergie zu absorbieren. Die Trennanlagen
dieser Gruppe verformen und/oder verschieben sich somit, wenn sie
in TPC angebracht sind, zur Gegenfahrbahn über eine Distanz, die vom Aufprall
abhängt. Diese
Trennanlagen werden im Allgemeinen bei temporären Anlagen, Baustellen beispielsweise,
oder in Zonen eingesetzt, in denen die Verformung der Trennanlage
keine Folgen nach sich zieht, d.h. Zonen, in denen die Mittelleitplanke
breit ist. Es wurden für
die Haltefähigkeiten
dieser beiden Gruppen von Trennanlagen Normen definiert.
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Hier
werden insbesondere die Trennanlagen der ersten Gruppe betrachtet,
die im Allgemeinen dazu bestimmt sind, ihre Position langfristig
oder definitiv zwischen den Verkehrswegen innezuhaben. Nachfolgend
ist hierin der Ausdruck permanente Trennanlage verwendet, um sie
zu bezeichnen.
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Um
Verbindungen durch die Mittelleitplanken, die permanente Trennanlagen
umfassen, hindurch zu ermöglichen,
sind letztgenannte beispielsweise im Falle einer Autobahn ungefähr alle
zwei Kilometer unterbrochen. An den entsprechenden Stellen oder
in den Verbindungszonen sind die Trennanlagen abnehmbar. Damit allerdings
die Sicherheit entlang der gesamten Autobahn gewährleistet ist, muss die Haltefähigkeit
der Trennanlagen im rechten Winkel zu der Verbindungszone ausreichend
und Idealerweise von derselben Haltestärke oder auch gleichwertig
mit jener der zufahrseitig und wegfahrseitig angeordneten permanenten
Trennanlagen sein.
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Bei
den bekannten Durchgangsvorrichtungen sind die Einfachheit und die
Schnelligkeit des Öffnens
umgekehrte Funktionen zur Haltefähigkeit auf
Grund des Vorhandenseins der Verankerung im Boden und/oder des Gewichts
der Trennanlagen. Wenn die Haltefähigkeit geringer ist, muss
die entsprechende Zone möglichst
kurz sein und auf einem Abschnitt der Autobahn angeordnet sein,
der keine besondere Gefahr des Abkommens von der Straße bietet.
Wenn nun für
einen Notdurchgang eine Breite der Verbindungszone von einigen Metern
ausreichend ist, ist hingegen für
das Umleiten des Verkehrs von einer Seite der Leitplanke auf die
andere eine Breite von mehreren Dutzenden Metern erforderlich. Überdies
gibt es Fälle,
in denen ein Umleiten der Verkehrswege regelmäßig vorgesehen werden muss. Dies
ist insbesondere der Fall bei den Mautstellen oder auch in Gebirgszonen,
die Aussichtsplätze
aufweisen, die gewartet werden müssen,
und wo es vorzuziehen ist, den Verkehr komplett abzuriegeln und auf
die Gegenfahrbahn umzuleiten.
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Wenn
somit im Stand der Technik auch Haltevorrichtungen für eine Verbindungszone
bekannt sind, die von einer Person alleine ohne schwere Ausrüstung geöffnet oder
geschlossen werden können, betreffen
diese letztgenannten nur Durchgangsbreiten von ungefähr zehn
Metern, die nicht für
das Umleiten der Verkehrswege verwendet werden können und/oder die geringere
Haltefähigkeiten
als die permanenten Trennanlagen aufweisen; siehe EP-A-0758698.
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Aufgabe
der Erfindung ist somit, diese Nachteile zu beseitigen und eine
Durchgangsvorrichtung für
Mittelleitplanken für
eine Verbindungszone zwischen Verkehrswegen vorzuschlagen, die eine
Haltefähigkeit
von derselben Stärke
oder auch ähnlich
jener der zufahrseitig und wegfahrseitig angeordneten permanenten
Trennanlagen über
eine Breite von einigen Metern bis zu mehreren Dutzenden Metern aufweist
und der rasch und ohne schwere Ausrüstung von einem Bediener betätigt werden
kann.
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Die
Erfindung betrifft somit eine Durchgangsvorrichtung in Mittelleitplanken
mit permanenter Trennanlage für
eine Verbindungszone zwischen Verkehrswegen, mit einer Verschlussposition,
die die Kontinuität
der Trennung der Verkehrswege sicher stellt, und mit Öffnungspositionen
für Notfälle bzw. zum
Umleiten des Verkehrs, in denen die Verkehrswege miteinander in
Verbindung gebracht werden, wobei die Durchgangsvorrichtung aus
zusammengesetzten Metallmodulen gebildet ist, die Stützen aufweisen,
die im Boden stecken.
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Erfindungsgemäß umfasst
die Durchgangsvorrichtung:
- – mindestens einen Arm, der
aus mindestens einem Armmodul gebildet ist, wobei das Modul zwei Seitenwände aufweist,
wobei der Arm um eine Vertikalachse, die ein Gelenk an einem ersten
seiner Enden bildet, schwenkbar beweglich ist, wobei der Arm mindestens
einen einziehbaren Schwenkfuß mit
Rollen umfasst und dazu bestimmt ist, den Arm zu heben und seine
Verschwenkung zu ermöglichen,
um die einfache Öffnung
zum Umleiten des Verkehrs sicher zu stellen;
- – ein
Verriegelungsmodul, das auf dem Arm translatorisch beweglich ist,
um eine Notöffnung
sicher zu stellen.
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Die
Erfindung betrifft auch die nachstehenden Eigenschaften, die getrennt
oder in allen ihren technisch möglichen
Kombinationen zu betrachten sind:
- – zwei Anschlussmodule
sind zwischen den beiden Enden der Durchgangsvorrichtung und den beiden
Enden der permanenten Trennanlagen angeordnet, wobei diese Anschlussmodule
dazu bestimmt sind, die Kontinuität der Trennung mit den beiden
aneinander grenzenden permanenten Trennanlagen sicher zu stellen;
- – jede
Stütze
ist in einer in den Boden eingesetzten Hülle angeordnet, wobei die Stütze herausziehbar
ist, um aus dem Boden ausgerückt
zu werden, und in einer Querstrebe angeordnet ist, wobei die Querstrebe
fest mit den Seitenwänden eines
Armmoduls verbunden ist;
- – die
Arm- und Verriegelungsmodule haben ein trapezförmiges Profil, wobei die Seitenwände der Module
geschlossen und Stützplatten
am Boden seitlich zur Basis der Module angeordnet sind, um die Haltefähigkeiten
der Module zu verstärken,
- – das
Armmodul ist durch mindestens zwei Sicken, die entlang jeder Seitenwand
angeordnet sind, und eine innere Verstärkung versteift,
- – jede
Seitenwand des Verriegelungsmoduls umfasst entlang ihrer Innenfläche mindestens
zwei U-Versteifungsprofile, wobei jedes dieser Profile mindestens
zwei seitliche Führungsrollen
umfasst, die entlang der Profile verteilt sind, und eine abnehmbare
Rolle an einem Ende des Moduls angeordnet ist,
- – jedes
Armmodul, das dazu bestimmt ist, durch translatorische Überdeckung
das Verriegelungsmodul aufzunehmen, umfasst an seiner Oberseite mindestens
ein Rollenpaar,
- – die
Querstrebe umfasst ein Gelenk, damit die abnehmbare Stütze, wenn
sie aus dem Boden gezogen ist, in die Horizontale gekippt werden
kann, um im Inneren des vom Armmodul definierten Raums zu bleiben,
- – die
das Gelenk bildende Achse ist eine in den Boden eingesetzte Stütze, die
aus einem runden Metallrohr gebildet ist, und das Rohr ist in mindestens
einer Querstrebe angeordnet, die einen entsprechenden kreisförmigen Durchgang
aufweist, wobei die Querstrebe fest mit den Seitenwänden eines
Armmoduls verbunden ist,
- – die
Durchgangsvorrichtung umfasst ein Haltemittel, das dazu bestimmt
ist, die Drehöffnung
des Arms bis in eine vordefinierte Position zu begrenzen,
- – der
Zusammenbau zwischen einem ersten Armmodul und einem zweiten Modul
desselben Arms wird durch Verbolzen oder Verkeilen des entsprechenden
Endes des zweiten Moduls an einem fest verbundenen Verbindungsrahmen,
der über
das erste Modul hinausragt, sicher gestellt,
- – der
Zusammenbau zwischen einem ersten Armmodul und einem zweiten Modul
desselben Arms wird durch überdeckende Überlappung
und Verbolzen oder Verkeilen der entsprechenden Enden der Module
sicher gestellt,
- – der
Zusammenbau zwischen zwei Modulen eines selben Arms wird durch Verbolzen
oder Verkeilen eines überlappenden
und die entsprechenden Enden der Module überdeckenden aufgesetzten Teils
sicher gestellt,
- – wenn
die Durchgangsvorrichtung geschlossen ist, ist das Verriegelungsmodul
auf den Modulen von angrenzenden Armen verkeilt,
- – das
Anschlussmodul, das zwischen dem Ende des Arms, der das Gelenk umfasst,
und der permanenten Trennanlage angeordnet ist, weist zwei geschlossene
Seitenwände
auf und umfasst an seinem oberen Teil einen Gelenkhaltearm,
- – das
Armmodul misst ungefähr
0,8 m Höhe,
0,6 m Breite an der Basis, wobei sich die Basis seitlich durch zwei
Platten zur Abstützung
am Boden von jeweils 0,15 m Breite, 0,27 m Breite an der Spitze bei
einer Länge
von 3,5 m fortsetzt,
- – Anschläge sind
auf den Armmodulen vorgesehen, um die Translationsbewegungen zur Überdeckung
des Verriegelungsmoduls zu begrenzen,
- – die
Anhebe- und Absenkbewegung der einziehbaren Schwenkachse, die Rollen
umfasst, werden durch ein Mittel vom Typ Schraubenwinde oder dergleichen
gesteuert,
- – in
einem Arm können
die Anhebe- und Absenkbewegungen des einziehbaren Schwenkfußes, der
Rollen umfasst, und die Anhebe- und Absenkbewegungen der Stütze durch
ein einziges Mittel gesteuert und synchronisiert werden,
- – die
Lauflänge
der Durchgangsvorrichtung beträgt
mindestens 32 m, und dieser umfasst zwei Arme, wobei jeder der Arme
mindestens vier Armmodule umfasst.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der Studie der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen
mit Hilfe von Zeichnungen hervor.
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In
diesen Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Seitenansicht einer Durchgangsvorrichtung in geschlossener Position,
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2 eine
Durchgangsvorrichtung in mehreren Öffnungspositionen und von oben
gesehen,
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3 eine
Seitenansicht der Durchgangsvorrichtung, die das Verriegelungsmodul
in geschlossener Position im Detail zeigt,
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4 eine
Seitenansicht der Durchgangsvorrichtung, die das Verriegelungsmodul
in einer Öffnungsposition
im Detail zeigt,
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5 einen
Querschnitt eines Verriegelungsmoduls im Bereich einer einziehbaren
Rolle,
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6 einen
Querschnitt eines Armes im Bereich eines Verriegelungsmoduls nach
einer ersten Ausführungsart,
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7 im
Querschnitt einen Arm im Bereich eines Verriegelungsmoduls nach
einer zweiten Ausführungsart,
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8 einen
Querschnitt eines Armmoduls im Bereich einer Stütze,
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9 eine
obere Ansicht einer Stütze
und der entsprechenden Querstrebe,
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10 einen
Querschnitt eines Armmoduls im Bereich eines einziehbaren Schwenkfußes, der Rollen
umfasst,
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11 einen
Querschnitt einer Verbindung zwischen zwei Armmodulen nach einer
ersten Ausführungsart,
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12 eine
Seitenansicht einer Verbindungszone zwischen zwei Armmodulen nach
einer ersten Ausführungsart,
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13 eine
Seitenansicht der Anschlusszone zwischen einer permanenten metallischen
Gleitschiene und der erfindungsgemäßen Durchgangsvorrichtung,
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13a, 13b, 13c Querschnitte der Durchgangsvorrichtung gemäß 13 entlang der
Querschnitte A-A, B-B bzw. C-C,
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14 eine
obere Ansicht der Anschlusszone zwischen einer Betonmauer und der
erfindungsgemäßen Durchgangsvorrichtung,
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15 ein
Beispiel für
eine synchronisierte mechanische Steuerung der Stützen und
der abnehmbaren Füße.
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In 1 ist
ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Durchgangsvorrichtung
dargestellt. Sie umfasst zwei Gelenkarme 2, 2', die durch ein
Verriegelungsmodul 10 miteinander verbunden sind. Die Durchgangsvorrichtung
ist dazu bestimmt, in einer Verbindungszone zwischen zwei Verkehrswegen/Fahrbahnen
an einer Mittelleitplanke angeordnet zu werden. Ein erstes Ende
der Durchgangsvorrichtung setzt sich durch eine permanente Trennanlage
vom Typ Betonschranke 3 fort, und ein zweites Ende der
Durchgangsvorrichtung setzt sich durch eine Sicherheitsgleitschiene 3' fort, und zwar
mit Hilfe von zwei Anschlussmodulen 50 und 50'. Jeder der Arme 2 und 2' ist von vier
Armmodulen 20 mit ungefähr
3,5 Metern Länge
gebildet, so dass ein Arm nun 14 Meter Länge misst. Die Armmodule 20 sind
im Bereich von Vereinigungszonen 21 miteinander verbunden.
Jedes Armmodul 20 weist auf jeder seiner Seitenflächen, die
durchgehend und geschlossen sind, mindestens zwei Sicken 23 auf.
Das Verriegelungsmodul 10 umfasst zwei durchgehende ebene
Seitenflächen.
Durchgängigkeit
bedeutet, dass das Modul seitlich nicht offen ist, wodurch die Folgen
im Falle eines Zusammenstoßes
mit einem Motorradfahrer begrenzt werden. Die Breite der Verbindungszone
beträgt
nun ungefähr
28 Meter. Jeder der Arme 2 und 2' ist in der Horizontalebene um
eine Schwenkachse beweglich, die ein Gelenk 33 bzw. 33' bildet. Das
Gelenk 33 oder 33' befindet
sich am Ende des an das entsprechende Anschlussmodul 50, 50' angrenzenden
Arms 2 oder 2'.
Die Enden der den Gelenken 33 und 33' gegenüber liegenden
Arme 2, 2' sind
miteinander durch das Verriegelungsmodul 10 verbunden. Die
das Gelenk 33 oder 33' bildende Schwenkachse verläuft im Wesentlichen
vertikal zu dem Boden, damit sich die Arme in einer horizontalen
Verbindungszone horizontal verschwenkbar verstellen. Ein Armmodul 20 umfasst
mindestens eine Stütze 30 oder
ihr Äquivalent
in Form der ein Gelenk 33, 33' bildenden Schwenkachse, die in
dem Boden eingesetzt ist. Die die Durchgangsvorrichtung bildenden
Module sind im Wesentlichen aus verzinkten Stahlblechen, Verstärkungen,
Querstreben zur Unterstützung
gebildet und sind im Wesentlichen hohl. Der verwendete Stahl hat mindestens
die Eigenschaften des Stahls S 235 JR nach NF EN 10 025 und ist
für das
Verzinken nach NF A 35-503 geeignet. Das Verzinken wird durch Härten nach
NF A 91-121 erhalten.
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In 2 ist
die Vorrichtung offen in drei als Beispiel angeführten Möglichkeiten dargestellt.
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In
einer ersten Position sind die beiden Arme untereinander auf der
Mittelleitplanke 5 kolinear, und das Verriegelungsmodul 10 ist
translatorisch überdeckend
auf einen der Arme 2 geschoben, um eine Notöffnung in
der Verbindungszone herzustellen. Für ein Verriegelungsmodul mit
einer annähernden
Länge von
6 Metern wird eine Notöffnung
von ungefähr
4 Metern erhalten. Die Stützen 30 sind
in dieser Position in ihren Hüllen
in dem Boden eingesetzt.
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Bei
den folgenden Öffnungskonfigurationen, die
in derselben 2 dargestellt sind, wurden die Arme
verschwenkbar um die Gelenke 33 und 33' verstellt,
um das Umleiten des Verkehrs zwischen zwei oder vier Wegen je nach
dem Öffnungswinkel
zu ermöglichen.
Betonblöcke 4 können vorne
am Ende des Arms und parallel zur Verkehrsachse angeordnet werden.
Bei einer besonderen Einsatzart ist ein Befestigungsmittel zwischen
dem entsprechenden Ende des Arms und dem Betonblock vorgesehen. Um
die Verschwenkung der Arme zu ermöglichen, wurden die Stützen 30 aus
dem Boden herausgezogen, wo sie in ihren Hüllen eingesetzt waren. Wenn die Öffnungsposition
der Durchgangsvorrichtung erreicht ist, können die Stützen wieder in den Boden in Hüllen eingesetzt
werden, die zu Normalzeiten bei nicht offener Verbindung durch eine
Kappe im Bereich der Fahrbahn geschlossen sind, um ihr Füllen mit
verschiedenem Schmutz und/oder eine Verkehrsbehinderung zu vermeiden.
Eine solche abnehmbare Kappe kann auch für die Hüllen vorgesehen werden, die
sich auf der Mittelleitplanke befinden. Die Hüllen werden in diesem Fall
beim Umleiten des Verkehrs geschlossen.
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3 ist
eine Ansicht der geschlossenen Durchgangsvorrichtung nach 1,
die insbesondere das Verriegelungsmodul 10 und die angrenzenden Armmodule 20 im
Detail darstellt. Das Verriegelungsmodul liegt an seinen beiden
Enden auf den entsprechenden Enden der Armmodule auf. Das Verriegelungsmodul
und die Armmodule sind miteinander durch Keile 15 verkeilt.
Da sich das Verriegelungsmodul auf den Armmodulen translatorisch
verschieben kann, sind Anschläge
vorgesehen, um das Ausschlagen des Verriegelungsmoduls zu begrenzen.
Eine erste Reihe von Anschlägen 29', die das Verriegelungsmodul 10 in
geschlossener Position feststellt, ist an dem Armmodul 20 des
Endes des Arms 2' angeordnet.
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In 4,
die die Vorrichtung in einer ersten Öffnungsposition darstellt,
ist eine zweite Reihe von Anschlägen 29,
die das Verriegelungsmodul 10 in offener Position feststellt,
an einem Armmodul des Arms 2 angeordnet. Das Verriegelungsmodul
wurde translatorisch überdeckend
auf den Arm 2 geschoben. Die Verkeilungsmittel 15 wurden
herausgezogen und werden vorzugsweise in einem in der Durchgangsvorrichtung
vorgesehenen Behälter
aufbewahrt. Wenn jedoch die Öffnung
aufrechterhalten werden muss, können
die Verkeilungsmittel 15' auch verwendet
werden, um das Verriegelungsmodul in dieser Öffnungsposition zu fixieren.
Noch beschriebene Wälzlagermittel
werden zu diesem Zweck verwendet und ermöglichen die Betätigung des
Verriegelungsmoduls durch einen einzigen Bediener ohne schweres
Werkzeug. Die Translation des Verriegelungsmoduls kann durch einen
Griff oder einen abnehmbaren Schubarm erleichtert werden.
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5 stellt
einen Querschnitt eines Verriegelungsmoduls 10 im Bereich
des Endes dar, das eine abnehmbare Rolle 13 umfasst. Das
Ende, das die Rolle 13 umfasst, befindet sich gegenüber dem Arm,
der das Verriegelungsmodul translatorisch aufnimmt, damit die Öffnung des
Verriegelungselements in Translation und Überdeckung maximal sein kann, wobei
die Armmodule 20 innen Verstärkungen 26, Stützen 30 und
andere Elemente umfassen, die sich beim inneren Passieren der einziehbaren
Rolle 13 entgegen stellen können. Bei einer geschlossenen Durchgangsvorrichtung
ist die abnehmbare Rolle 13 eingezogen und liegt nicht
am Boden auf. Bei der Öffnung
der Durchgangsvorrichtung wird die abnehmbare Rolle 13 abgesenkt
oder gekippt, um den Boden zu berühren. Das Absenken oder Kippen
der Rolle kann durch jedes dem Fachmann bekannte Mittel, unter anderem
ein Schraubensystem, einen mechanischen Zylinder, einen Druckluftzylinder,
hydraulischen oder elektrischen Zylinder durchgeführt werden.
Die Rolle ist vorzugsweise fest und derart ausgerichtet, dass sie
in der Achse des Verriegelungsmoduls rollen kann. Jedoch ist auch
vorgesehen, dass die Rolle schwenkbar in Bezug auf ihre Stützachse
befestigt wird. Diese Ausführung
ist nützlich,
wenn die Rolle bei der Verschwenkung des entsprechenden Armes zur Öffnung noch
auf dem Boden liegt. Das Verriegelungsmodul 10 weist im
Querschnitt eine annähernd
trapezförmige
und symmetrische Form mit einer auf der Seite des Bodens breiten Basis
und gegenüber
liegenden schmalen oberen Spitze auf. Die Seitenwände, die
sich an den Enden der Basis und am Scheitel anschließen, sowie
die obere Wand, die den Scheitel bildet, sind im Wesentlichen eben
und durchgehend. Die Basis des Moduls 10 ist offen. An
der Basis des Moduls 10 sind seitlich entlang jeder Seite
zwei Platten zur Abstützung
am Boden 16 angeordnet. Diese Platten zur Abstützung am
Boden sind dazu bestimmt, die Stabilität und Haltefähigkeit
der Durchgangsvorrichtung im Falle eines Aufpralls zu verbessern,
wobei das oder die Räder des
Fahrzeugs die Stützplatte
auf den Boden drücken.
Die Innenseiten der beiden Seitenwände des Verriegelungsmoduls
umfassen metallische U-Profile 11,
die dazu bestimmt sind, die Steifigkeit des Moduls zu verstärken. Diese
Profile 11 sind vorzugsweise verschweißt und jeweils in einer Höhe angeordnet, die
den Sicken 23 der Armmodule 20 entspricht, die noch
beschrieben sind, damit die Translation des Moduls 10 auf
dem Arm 2 unbehindert stattfinden kann. Seitliche Führungsrollen 12 sind
regelmäßig entlang der
Profile 11 angeordnet. Die seitlichen Führungsrollen 12 sind
dazu bestimmt, in den Sicken 23 umzulaufen, die auf den
Seitenwänden
der Armmodule 20 vorgesehen sind. Das Verriegelungsmodul
ist vorzugsweise aus einer einzigen Metallplatte hergestellt, die
gefalzt ist. Jedoch es ist auch vorgesehen, dass das Verriegelungsmodul
durch Verbindung von zwei oder mehr Metallplatten durch Schweißen und/oder
Verbolzen hergestellt wird.
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Die 6 und 7 ermöglichen
es, dank eines Querschnittes eines Arms im Bereich eines Verriegelungsmoduls
zwei Ausführungsarten
des Systems darzustellen, das das Rollen des Verriegelungsmoduls 10 auf
den Armmodulen 20 des Arms 2 am oberen Teil des
Durchgangs ermöglicht.
Bei der ersten Ausführungsart
in 6 ist mindestens ein Paar oberer Führungsrollen 14 auf
der Scheitelwand des Verriegelungsmoduls 10 befestigt.
Rollwege 24 sind auf den seitlichen Teilen der oberen Fläche der Scheitelwand
der Armmodule 20 verfügbar.
Der Schnitt verläuft
durch eine innere Verstärkung 26 des Armmoduls 20.
Die Basis der inneren Verstärkung 26 kann
sich bis auf das Niveau der Platten zur Abstützung am Boden 28 absenken.
Bei dieser Art umfasst nur das Verriegelungsmodul 10 seitliche 12 und
obere 14 Führungsrollen,
die die überdeckende
Translation des Moduls 10 auf dem entsprechenden Arm 2 ermöglichen.
In dieser Figur sind die Verkeilungsmittel 15 dargestellt,
aber sie können
auch auf anderen Höhenniveaus
und entlang der Module angeordnet sein. Bei der zweiten Ausführungsart
in 7 ist mindestens ein Rollenpaar 27 am
Scheitel des Arms 2 angeordnet, und Rollwege 17 sind
an der Unterseite der Scheitelwand des Verriegelungsmoduls 10 verfügbar. Der
Schnitt verläuft
durch eine innere Verstärkung 26', die das Rollenpaar 27 trägt. Bei
dieser Art sind Rollen somit sowohl auf dem Verriegelungsmodul als
auch auf dem Arm vorgesehen.
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Die
jeweiligen Abmessungen des Verriegelungsmoduls 10 und der
Armmodule 20 sind derart angepasst, dass die Translation
des Verriegelungsmoduls 10 auf dem Arm 2 ohne
Hindernis erfolgt. Es ist zu den 6 und 7 zu
bemerken, dass das Armmodul 20 an seiner Basis und seitlich
Platten zur Abstützung
am Boden 28 besitzt, die dieselbe Funktion wie jene 16 des
Verriegelungsmoduls 10 haben. Jedoch ermöglicht die
Form der Stützplatten 16 des Verriegelungsmoduls 10 deren
Translation auf jenen 28 des Armmoduls 20. Es
ist auch zu bemerken, dass der Mittelteil des Scheitels der Armmodule
offen ist und den Zugang zu den inneren Elementen und insbesondere
zu den Stützen 30,
den einziehbaren Schwenkachsen 40 mit Rollen und den Durchgang der
abnehmbaren Rolle 13 des Verriegelungsmoduls 10 ermöglicht.
Ein Armmodul 20 hat annähernd
folgende Abmessungen: 0,8 m Höhe,
0,6 m Breite an der Basis und 0,9 m unter Berücksichtigung der beiden Platten
zur Abstützung
am Boden 28, wobei jede der Stützplatten 16 oder 28 eine
annähernde
Breite von 0,15 m hat. Ein Armmodul 20 hat eine annähernde Länge von
3,5 m. Das Verriegelungsmodul 10 hat eine annähernde Länge von
6 Metern. Die Dicke der Metallplatten beträgt vorzugsweise 3 mm, außer für das Verriegelungsmodul,
bei dem eine Dicke von 4 mm bevorzugt wird.
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8 ist
ein Querschnitt eines Armmoduls 20 im Bereich einer Stütze 30.
Wenn sich die Durchgangsvorrichtung in geschlossener Position in
Ruhestellung befindet, ist die Stütze in dem Boden eingesetzt,
und zwar in einer Hülse 31.
Die Hülse
ist in dem Boden eingesetzt. Das Armmodul 20 hat ein Außenmaß von annähernd trapezförmiger Form,
die mit jener des Verriegelungsmoduls 10 gleichwertig ist.
Die Seitenwände
des Armmoduls 20 weisen jedoch Längssicken 23 auf,
die dazu bestimmt sind, die Steifigkeit der Durchgangsvorrichtung
zu verbessern. In diesem Ausführungsbeispiel
sind zwei Sicken 23 pro Seitenwand vorgesehen. Platten
zur Abstützung
am Boden 28 sind seitlich auf jeder Seite entlang eines Moduls
angeordnet, um die Stabilität
und die Haltefähigkeit
des Moduls im Falle eines Aufpralls zu verbessern. Das Modul ist
vorzugsweise durch die Verbindung von zwei gefalzten metallischen
Platten hergestellt. Die Stütze 30 verläuft in einer
Querstrebe 32, wobei die Querstrebe an beiden Seitenwänden des Armmoduls 20 befestigt
ist. Bei dieser besonderen Ausführungsart
ist die Querstrebe 32 aus drei miteinander verbolzten Elementen
gebildet. Bei weiteren Ausführungsarten
kann die Querstrebe jedoch einstückig
ausgeführt
und/oder können
die Elemente miteinander verschweißt sein. Da die Stütze 30 in
einer Hülse 31 in
den Boden gesetzt ist, ist ihre Länge vorzugsweise derart, dass
sie im Innenmaß des
Armmoduls 20 enthalten ist. Bei weiteren Ausführungsarten
können
gewisse dieser Stützen
länger
sein und eventuell über
das Maß des
Standardmoduls hinausgehen. Die Endstützen 30 der Arme 2 dürfen jedoch nicht
die überdeckende
Translation des Verriegelungsmoduls am Ende des Arms behindern,
weder wenn sie in ihren Hüllen
in den Boden gesetzt sind noch wenn sie herausgezogen sind. Um die
Stütze 30 in
Bezug auf die Querstrebe 32 an ihrer Stelle zu halten,
ist ein abnehmbares Rundprofil zur Feststellung 34 entweder über der
Querstrebe vorgesehen, um zu verhindern, dass die Stütze 30 zu
tief in die Hülse 31 abgesenkt
wird, oder durch die Querstrebe 32 und die Stütze 30 hindurch
vorgesehen, um jede relative Bewegung zwischen diesen beiden Teilen
zu verhindern. Zwei entsprechende Öffnungen sind in der Stütze und
eventuell in Übereinstimmung
in der Querstrebe vorgesehen, um das Rundprofil 34 zur Feststellung
einsetzen zu können.
Ebenso kann ein gleichwertiges Feststellmittel zwischen der Hülse 31 und
der Stütze 30 vorgesehen
sein, um jede relative Bewegung zwischen den beiden zu verhindern,
wenn die Stütze
in dem Boden eingesetzt ist. Letztgenanntes Feststellmittel ist
unter dem Bodenniveau angeordnet, damit die Hülse nicht überragt, und sie ist vorzugsweise
mit einer Kappe bedeckt, wenn die Stützen, wenn die Durchgangsvorrichtung
offen ist, herausgezogen sind, um den Verkehr nicht zu behindern.
Die Rundprofile zur Feststellung können individuell entfernt werden,
aber es ist auch vorgesehen, dass sie gleichzeitig von allen Stützen gelöst werden können. In
diesem letztgenannten Fall sind alle Rundprofile mit einem Seil
oder einem Gestänge
verbunden, und eine oder mehrere Rückstellfedern, die die Rundprofile
in die Freigabe- und Feststellposition bringen, sind vorgesehen.
Es reicht somit aus, wenn der Bediener am Seil oder Gestänge zieht,
um die Rundprofile zu lösen.
Eine Führung
für die
Rundprofile, die mit der Querstrebe verbunden ist, hält das Rundprofil
bei diesen Eingriff- und Freigabebewegungen in axialer Position. Übertragungsmittel
sind zwischen den Seiten oder dem Gestänge der verschiedenen zusammengesetzten
Module vorgesehen.
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Um
das Öffnen
der Verbindungszone zu ermöglichen,
werden die Stützen 30 aus
ihren Hülsen 31 herausgezogen,
um sie völlig
vom Boden zu lösen.
Die Stützen 30 können nun
entweder völlig
aus der Durchgangsvorrichtung herausgezogen werden oder in der Durchgangsvorrichtung
verbleiben, wobei wie vorher ein Rundprofil zur Feststellung 34' vorgesehen
wird, das derart angeordnet wird, dass die Stütze in einer Position festgestellt
wird, in der sie nicht mehr im Boden verankert ist. In diesem letztgenannten
Fall ragt die Stütze über den
oberen Teil des Maßes
des Standardmoduls hinaus. Dies ist ein Nachteil am Ende des Arms 2,
wo das Verriegelungsmodul 10 überdeckend translatorisch verschoben werden
muss. Daher wird in dieser Zone bevorzugt, die Stützen 30 völlig aus
der Durchgangsvorrichtung herauszuziehen. Es ist allerdings bei
einer weiteren Ausführungsart
vorgesehen, dass die Querstrebe ein Gelenk umfasst, das es ermöglicht,
die aus der Hülse 31 gezogene
Stütze
in die Horizontale zu kippen, damit die Stütze völlig im Maß des Armmoduls 20 enthalten
ist und das Öffnen
des Verriegelungsmoduls 10 nicht behindert. Das Herausziehen
der Stütze 30 aus
der Hülse 31 erfolgt
mit jedem Mittel, manuell, durch ein System von Zahnrädern oder
mechanischen und/oder hydraulischen und/oder pneumatischen und/oder
elektrischen Zylindern.
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9 stellt
die Querstrebe 32 der 8 von oben
gesehen dar, in der die drei Elemente durch Verbolzen verbunden
sind. Die Öffnungen
zum Verbolzen sind vorzugsweise länglich, um die Spiele nachzustellen.
Die Stütze 30 ist
vorzugsweise aus einem metallischen Rohr mit einem Durchmesser von 101,6
mm und einer Dicke von 3,6 mm gebildet, wobei die Hülse nun
einen Durchmesser von 114,3 mm und eine Dicke von 3,6 mm aufweist.
Der in dem Boden eingesetzte Teil sowie die Länge der Hülse ist annähernd 700 mm, aber dieser Wert
wird in Abhängigkeit
vom Gelände
angepasst. Der Durchmesser für
den Durchgang der Stütze
in der Querstrebe beträgt
114,3 mm. Allerdings ist auch vorgesehen, weitere Formen von Stützen zu
verwenden, beispielsweise in Form eines U, Quadrats oder Rechtecks. Die
ein Gelenk 33 oder 33' bildende Schwenkachse zum Drehen
ist im Wesentlichen nach den für
die Stützen
beschriebenen Prinzipien aufgebaut. Die gewählte Achse ist jedoch ein metallisches
Rohr, das die Drehung der Querstrebe ermöglicht, wobei das Rohr vorzugsweise
dauerhaft im Boden befestigt ist. Jedoch kann bei weiteren Einsatzarten,
bei denen die Schwenkachse an ihrem oberen Teil von einem Gelenkhaltearm 38 oder 38' des Anschlussmoduls 50 bzw. 50', wie noch erklärt ist,
gehalten werden kann, das Rohr im Boden in einer Hülse angeordnet
sein. Überdies
kann mehr als eine Querstrebe im Bereich des Gelenks 33, 33' zur Verstärkung vorgesehen sein.
Wenn zwei Querstreben für
das Gelenk verwendet werden, ist die erste zum oberen Teil des entsprechenden
Armmoduls und die zweite zum unteren Teil hin angeordnet.
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10 stellt
einen Querschnitt eines Armmoduls 20 im Bereich eines einziehbaren
Schwenkfußes 40 mit
Rollen dar. Das Schwenken des Fußes ermöglicht, wenn sich die Rollen
am Boden befinden, ein Rollen in alle möglichen Richtungen. Wenn die Durchgangsvorrichtung
geschlossen ist, sind die Füße eingezogen
und liegen nicht auf dem Boden auf, wobei die Module nun mit Platten 28 zur
Abstützung
am Boden aufliegen. Zum Öffnen
der Durchgangsvorrichtung werden die Füße durch jedes Mittel betätigt, das
es ermöglicht,
sie auf den Boden durch ein Eingriffsystem oder eine Schraubenwinde
oder mechanische oder pneumatische oder hydraulische oder elektrische
Zylinder abzusenken, damit sie auf dem Boden aufliegen und das Modul
und somit den Arm anzuheben. Wenn der Arm angehoben ist, kann der
Bediener die Durchgangsvorrichtung zum Umleiten des Verkehrs leicht öffnen, wobei
die Arme 2, 2' geschoben
und um ihre Gelenke 33, 33' verschwenkt werden. Wenn die gewünschte Position
des Arms erreicht ist, werden die einziehbaren Schwenkfüße mit Rollen
eingezogen, damit die Module wieder auf dem Boden aufliegen. Die
Stützen 30 können nun
eventuell wieder in den Boden eingesetzt werden, und die Enden der
Arme können
eventuell an Betonblöcken 4 befestigt
werden. Vorzugsweise sind die Bewegungen aller Füße 40 mit Rollen der
Module 20 eines Arms durch eine gemeinsame mechanische Übertragung
vom Typ Übertragungsachse
und Zahnradpaar, pneumatischer, hydraulischer oder elektrische Zylinder
synchron. Es ist auch vorgesehen, dass die Einzugsbewegung und/oder
Bewegung zur Anordnung der Stützen 30 und
zum Absenken und/oder Anheben der Rollenfüße 40 synchron sind.
Ein Beispiel für eine
solche rein mechanische Vorrichtung ist in 15 gezeigt, worin
eine unvollständige
Zahnstange in den Fuß 40 mit
Rollen nur dann eingreift, wenn die Stütze ausreichend aus ihrer Hülse gelöst ist.
Die anderen Mobilisierungsarten verwenden Durchführungselemente, die durch Schalter,
Ventile oder dergleichen gesteuert und in Abhängigkeit von der Positionierung
der Stützen 30 und
der Füße 40 mit
Rollen gesteuert werden. Bei einem Armmodul 20, das sowohl
mindestens eine Stütze
als auch mindestens einen Fuß 40 mit
Rollen umfasst, erfolgen die Bewegungen dieser beiden Elemente somit
auf synchrone Art, wobei eine Übertragung 36 an
ihren beiden Enden ein Element 37 zur Kupplung mit dem
entsprechenden Kupplungselement der Übertragung des angrenzenden
Moduls oder einer Kurbel oder jeder anderen Vorrichtung umfasst,
die die Übertragung
in Bewegung setzen kann. Es ist allerdings vorgesehen, dass das
Inbewegungsetzen auf jeder Ebene der Übertragung durch Mitnahme-
und/oder Umlenkmittel erfolgen kann. Ebenso kann die Synchronschaltung
in einem Arm 2, 2' erfolgen,
der durch Zusammenbau jedes Typs verschiedener Armmodule 20 durchgeführt werden
kann.
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Mehrere
Ausführungsarten
sind vorgesehen, um zwei aneinander grenzende Armmodule 20 im Bereich
der Verbindungszone 21 miteinander zu verbinden. 11 stellt
im Querschnitt die Verbindung zwischen zwei Armmodulen 20 nach
einer ersten Ausführungsart
dar. Bei dieser Art umfasst das Ende eines ersten Moduls 20 innen
einen metallischen Verbindungsrahmen 35, wobei dieser Rahmen
an dem Modul angeschweißt
ist und dieses überragt.
Das entsprechende Ende des zweiten Moduls 20 umfasst Öffnungen 25 zum
Verbolzen an seinen Seitenwänden.
Diese Öffnungen
sind länglich,
um die Spiele und die Metallausdehnung nachzustellen. Das Ende des
zweiten Moduls ist auf dem überragenden
Teil des Verbindungsrahmens des ersten Moduls positioniert, um die Öffnungen
zum Verbolzen dieser beiden Elemente auszurichten. Zusätzlich zu
seiner Rolle als Verbindungselement spielt der Verbindungsrahmen 35 eine
Rolle der inneren Verstärkung
zur Versteifung und Verbindung der Seitenwände der Armmodule 20.
Bei dieser Ausführungsart
sind die Seitenwände
der Module kontinuierlich zueinander angeordnet. Es ist auch vorgesehen,
dass der Verbindungsrahmen Mittel für den Durchgang einer Stütze umfasst,
wobei der Rahmen nun alle Funktionen einer Querstrebe und eines
einfachen Verbindungsrahmens aufweist.
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Bei
weiteren Ausführungsarten
der Verbindung ist vorgesehen, dass die Verbindung zwischen zwei
Armmodulen durch Überdeckung
der Seitenwände
nach zwei Möglichkeiten
erfolgt. Bei der ersten, durch teilweise Überlappung der Enden der Module,
sind die Endwände
eines der Module entweder zurückgesetzt
oder überragend
in Bezug auf die allgemeine Ebene der Wände versetzt angeordnet. Enden
zweierlei Typen werden nun in der allgemeinen Ebene und außerhalb
der allgemeinen Ebene definiert und können gekoppelt werden. Bei
der zweiten Möglichkeit
werden überlappende
aufgesetzte Platten auf den Wänden
der beiden Enden von zwei aneinander grenzenden Modulen in der Art
von äußeren oder
zweiseitigen Laschen verbolzt.
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13 stellt
die Anschlusszone zwischen einer permanenten Trennanlage vom Typ
Sicherheitsgleitschiene 3' und
einem Arm 2 des Durchgangs dar. Ein Anschlussmodul 50' ist zwischen
dem Ende der Gleitschiene 3' und
dem Ende des Arms 2',
das das Gelenk 33' trägt, angeordnet.
Das Anschlussmodul 50' weist
ein abgeschrägtes
Ende auf, das sich zwischen den beiden Metallprofilen der Gleitschiene 3 einsetzt,
wie in 13c zu sehen ist. Bei dieser
besonderen Ausführungsart
ist ein Gelenkhaltearm 38' auf
dem oberen Teil des Endes des Anschlussmoduls 50' auf der Seite
des Arms 2' befestigt.
Der Haltearm 38' ermöglicht es,
den oberen Teil der das Gelenk 33' bildenden Gelenkachse, der über das
Armmodul 20 hinausragt, festzustellen. Bei weiteren Ausführungsarten,
insbesondere wenn die das Gelenk bildende Schwenkachse im Boden
verankert ist, kann der Haltearm 38' weggelassen werden.
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Das
Anschlussmodul 50' wird
nun vorzugsweise am Ende der Gleitschiene 3' befestigt und umfasst vorzugsweise
innere Verstärkungen
und eine oder mehrere in dem Boden eingesetzte Stützen, die vorzugsweise
im Boden verankert sind. Die annähernde
Länge dieses
Anschlussmoduls beträgt
3,50 Meter. Die Seitenwände
des Armmoduls 20, das das Gelenk 33' umfasst, sind vorzugsweise zum
Gelenk hin überdeckt,
damit die Sicken 23 verdeckt sind, wobei das Seitenprofil
nun ähnlich
jenem des Anschlussmoduls 50' in
den 13a und 13b ist.
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14 stellt
eine obere Ansicht der Anschlusszone zwischen einer permanenten
Trennanlage vom Typ Betonmauer 3 und dem gelenkigen Ende
eines Arms 2 dar. Das Anschlussmodul 50 umfasst
einen Gelenkhaltearm 38. Der Arm 38 ist am oberen
Teil der das Gelenk 33 bildenden Gelenkachse befestigt.
Die annähernde
minimale Länge
dieses Anschlussmoduls beträgt
1,50 Meter, um vom Profil der permanenten Betontrennanlage zum Profil
der Armmodule überzugehen.
Das Modul 50 ist vorzugsweise durch Verbolzen am Ende der
permanenten Trennanlage 3 befestigt.
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In
den 6, 7, 8, 9 verläuft der
Schnitt durch metallische Verstärkungen 26 und 26' oder innere
Querstreben 32 der Armmodule. Diese Elemente sind dazu
bestimmt, die Seitenwände
zu verbinden und die Struktur der Armmodule 20 zu verstärken. Die
jeweilige Anzahl von inneren Verstärkungen 26, 26' und von Querstreben 32 im
Inneren der Armmodule 20 oder Anschlussmodule 50, 50' hängt von
der für
die Durchgangsvorrichtung gewünschten
Haltefähigkeit
ab. Für
ein Armmodul mit 3,5 Metern Länge,
das einen Modulverbindungsrahmen 35 umfasst, ist vorzugsweise
eine Stütze
und eine Innenverstärkung
vorgesehen. Wenn eine höhere
Haltefähigkeit
gewünscht
wird, sind mindestens zwei Stützen
und zwei Verstärkungen
vorgesehen. Jedoch sind alle möglichen
Kombinationen von Mengen dieser Elemente vorgesehen, wobei das Ziel
darin besteht, eine ausreichende Haltefähigkeit zu besten Kos ten zu
erzielen. Die Module 10, 20, 50, 50' sind vorzugsweise
zu einer vertikalen Längsmittelebene
symmetrisch.
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Tests,
die mit einer Durchgangsvorrichtung mit zwei Armen auf einer Gesamtlänge von
32 Metern durchgeführt
wurden, zeigten, dass das Öffnen zum
Umleiten des Verkehrs durch einen einzigen Bediener ohne besonderes
schweres Werkzeug, insbesondere Hebewerkzeug, in weniger als 15
Minuten durchgeführt
werden konnte. Der Bediener kann jeden Arm auf eine Fahrbahn mit
einer Schräglage
von ungefähr 4 schieben,
wobei die zu tragende Last nicht mehr als 40 kg ausmacht, trotz
eines Armgewichts von mehr als 1500 kg. Bei diesen Vorgängen ist
der Bediener unter dem Schutz der Durchgangsvorrichtung.
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Die
nach den in den Ansprüchen
erwähnten Merkmalen
eingesetzten Bezugszeichen sollen nur das Verständnis dieser letztgenannten
erleichtern und schränken
deren Schutzumfang keineswegs ein. Andererseits haben die angeführten Einsatzbeispiele nur
hinweisenden und darstellenden Charakter, und alle möglichen
Kombinationen dieser Beispiele sowie Varianten sind Teil der Beschreibung.
Insbesondere ist eine Durchgangsvorrichtung vorgesehen, die nur einen
Arm umfasst. Sie umfasst ein erstes Anschlussmodul auf der zufahrseitigen
permanenten Trennanlage, einen Gelenkarm, ein Verriegelungsmodul
nach der vorhergehenden Beschreibung und ein zweites Anschlussmodul,
das das Ende des Verriegelungsmoduls aufnehmen und hier verkeilt
werden kann. Das zweite Anschlussmodul schließt sich an die wegfahrseitige
permanente Trennanlage an. Überdies
ist vorgesehen, dass die Funktion des Durchgangs teilweise oder
zur Gänze
ferngesteuert ist, wobei elektrische, pneumatische, hydraulische Durchführungselemente
und Sensoren die Bewegungen der verschiedenen beweglichen Elemente
sicherstellen und steuern. Es ist auch vorgesehen, dass die Armmodule 20 teilweise
oder zur Gänze standardisiert
sind und unterschiedslos entlang eines Arms verwendet werden können. In
diesem Fall wird die in 6 dargestellte Ausführungsart
bevorzugt, wobei die Anschläge 29 und 29' abnehmbar sind,
um nur je nach Bedarf angeordnet zu werden, und die Verbindungsart
zwischen den Modulen 20 wird folglich derart gewählt, dass
das Modul 20 entweder keinen Verbindungsrahmen umfasst
oder dass ein überdeckendes
System gewählt
wird. Die Übertragung der
Steuerung der Bewegungen der Stützen 30 und der
einziehbaren Schwenkfüße 40 mit
Rollen kann, wie angeführt,
gemeinsam und synchron sein oder nicht. Das gilt auch für die Rundprofile
zur Feststellung 34. Überdies
kann diese Übertragung
oder können
diese Übertragungen
auf gemeinsame Weise entlang des Arms für alle diese beweglichen Elemente
erfolgen. Beispielsweise kann eine Längsübertragung an jedem Ende eines
Moduls durch eine Kopplungsvorrichtung enden, die, wenn die Armmodule verbunden
sind, die Kopplung und Übertragung
der Steuerung von einem Ende des Arms zum anderen und zum folgenden
Arm ermöglicht.
Schließlich
ist vorgesehen, dass ein Mittel, das es ermöglicht, das Ausschlagen des
Arms bei seiner Verschwenkung zu begrenzen, d.h. ein Haltemittel,
in den Durchgang eingebaut ist. Dieses Mittel kann eine Bremse,
die auf die Rollen einer oder mehrerer einziehbarer Schwenkachsen 40 einwirkt,
ein mit dem Arm verbundenes und am Boden auf der Mittelleitplanke
verankertes Seil, ein am Boden in der Nähe des Gelenks in zwei Positionen
verankerter Anschlag oder ein einfacher Keil sein, der am Boden
an der Stelle angeordnet wird, die für den Arm in der Öffnungsposition
zum Umleiten des Verkehrs gewünscht
wird.