DE60017617T2 - Hebevorrichtung für Behinderte - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für Behinderte und insbesondere eine solche Vorrichtung, die zum Anheben einer behinderten Person aus einer sitzenden in eine im Wesentlichen stehende Position dient, und zwar speziell, aber nicht ausschließlich im Rahmen eines Toilettenbenutzungsverfahrens.
  • Hebevorrichtungen für das Anheben einer behinderten Person (wobei der Ausdruck gebrechliche, körperbehinderte und ältere Personen umfasst) aus einer sitzenden in eine stehende Position nutzen heutzutage im Allgemeinen eine Schlinge, die um den Rücken der behinderten Person herum und unter deren Achselhöhlen hindurch gelegt wird. Die Schlinge ist an zwei seitlich in einem Abstand zueinander angeordneten Schlingen-Befestigungspunkten an einem Hebearm befestigt, der, normalerweise durch einen motorgetriebenen Linearstellantrieb, bezüglich eines von einem fahrbaren Untergestell aus aufrechtstehenden Mastes, geschwenkt wird, um die Schultern des Behinderten längs eines im Allgemeinen bogenförmigen Weges anzuheben.
  • Beispielsweise wird im Dokument EP-A-0547901 eine solche Hebevorrichtung offenbart, die einen Hebearm aufweist, der mit dem oberen Ende eines Mastes drehgelenkig verbunden ist, und einen Druckzylinder, der mit dem Hebearm, der in Bezug auf das obere Ende des Mastes eine Abstandsbeziehung aufweist, drehgelenkig verbunden ist und zum Anheben und Absenken des Hebearms dient. Da die Achse, um die der Hebearm bezüglich des Mastes geschwenkt wird, feststehend ausgeführt ist, folgt der Hebearm immer einem bogenförmigen Weg, während der Hebearm angehoben oder abgesenkt wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Hebevorrichtung für Behinderte entsprechend den in Anspruch 1 definierten Merkmalen bereitgestellt.
  • Die Führungsbahn ist vorzugsweise im Allgemeinen nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von der anzuhebenden Person, geneigt. Bei einer Ausführungsform kann die Führungsbahn eine geradlinige Führungsbahn sein. Dies bewirkt das Abflachen des Bogens, durch den das Ende des Hebearms distal von den horizontalen Achsen ansonsten schwenken würde, um dadurch die Weise nachzuahmen, in der eine Person aufsteht, wenn sie sich selbst aus einer sitzenden Position unter Nutzung des nach unten gerichteten Druckes ihrer Hände auf die Armlehnen eines Stuhles anhebt: Alternativ ist die Führungsbahn eine S-förmige Führungsbahn, so dass die Person während des Anhebens anfangs im Allgemeinen nach vorne und danach im Allgemeinen nach oben bewegt werden kann.
  • Vorzugsweise umfasst die Hebevorrichtung außerdem eine Armabstützungseinrichtung zur Abstützung der Arme einer anzuhebenden Person, wobei die Armabstützungseinrichtung einen Handgriff oder Griffe umfasst. In diesem Fall umfasst der Hebemechanismus vorzugsweise zwei Arme, die beide mit der Armabstützungseinrichtung drehgelenkig verbunden sind. Diese zwei Arme könnten ein Parallelogrammgestänge bilden, sind aber vorzugsweise so angeordnet, dass die Armabstützungseinrichtung von einer Position aus, in der sie nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von einer anzuhebenden Person, geneigt ist, in eine, oder hin zu einer, Position, in der sie im Wesentlichen horizontal ist, bewegt wird, indem die Armabstützungseinrichtung durch den Hebemechanismus angehoben wird. Dies hat den Vorteil, dass der Hebemechanismus eine größere Person in eine stehende oder im Wesentlichen stehende Position anheben und absenken kann, als dies ansonsten mit Hebearmen der gleichen Länge der Fall wäre.
  • Die Hebevorrichtung für Behinderte umfasst außerdem vorzugsweise eine Fußstütze oder Fußstützen und eine Knieanlageeinrichtung oberhalb der Fußstütze oder Fußstützen, um die Knie einer Person, die gerade angehoben wird, abzustützen. Die Knieanlageeinrichtung kann angebracht sein, um die Schwenkbewegung aus einer vertikalen oder im Wesentlichen vertikalen Position in eine nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von einer anzuhebenden Person, geneigte Position gegen die wirkende Kraft der Federmittel zu ermöglichen. Dadurch können sich die Knie des Patienten etwas nach vorne bewegen, während der Patient angehoben wird, wobei die Federmittel die Knieanlageeinrichtung und die Knie der Person während des Anhebens in dem Maße nach hinten drücken, wie die Person eine stehende oder im Wesentlichen stehende Position erreicht.
  • Die Knieanlageeinrichtung und die Fußstütze oder Fußstützen können abnehmbar sein und durch das Untergestell abgestützt werden. Nachdem die Fußstütze oder Fußstützen abgenommen wurde(n), kann die Hebevorrichtung als Rehabilitationshilfe eingesetzt werden.
  • Die Armabstützungseinrichtung umfasst vorzugsweise zwei Armstützen. Diese können an einem umgekehrten U-förmigen Winkelträger angebracht werden, der durch den Hebemechanismus abgestützt wird. Ein einstellbarer Riemen kann zwischen den freien Enden der Arme des umgekehrten Winkelträgers bereitgestellt werden, um zu verhindern, dass eine Person in den Winkelträger fällt. Jede Armstütze ist vorzugsweise im Allgemeinen L-förmig, um die Unterarme und mindestens einen Teil der Oberarme einer anzuhebenden Person abzustützen. In diesem Fall ist die Position der Handgriffe so einstellbar, dass der Ellenbogen der anzuhebenden Person in Kontakt mit der Verbindung zwischen den zwei Schenkeln der im Allgemeinen L-förmigen Armstützen bleiben kann. Die Armstützen können mit lösbaren Riemen bereitgestellt werden, um die Arme einer Person in den Armstützen gut festzuhalten. Die Armstützen können geformt sein, um den Armen der Person einen festen Halt zu geben.
  • Die Hebeschlinge weist vorteilhafterweise eine Kordel an jedem Ende auf und der umgekehrte U-förmige Winkelträger ist mit zwei Stützenklampen für die jeweilige Aufnahme der zwei Kordeln versehen. Dadurch lässt sich die wirksame Länge der Schlinge einstellen.
  • Vorzugsweise umfasst die Hebevorrichtung außerdem eine vom Untergestell aus aufrechtstehende Stützkonstruktion, wobei die Einrichtung die zwischen dem Untergestell und der Stützkonstruktion abgestützte Führungsbahn definiert. In diesem Fall kann die Stützkonstruktion auch eine Einrichtung abstützen, die die erste horizontale Achse definiert. Die Stützkonstruktion kann auch einen Griff abstützen, mit Hilfe dessen eine Krankenpflegeperson die Hebevorrichtung auf dem Fußboden fahren kann.
  • Die Erfindung wird jetzt genauer und beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer Hebevorrichtung für Behinderte gemäß der vorliegenden Erfindung ist und
  • 2 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Hebevorrichtung für Behinderte gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
  • Jetzt wird zuerst auf die 1 der Zeichnungen Bezug genommen, in der die darin dargestellte Hebevorrichtung für Behinderte Folgendes umfasst: ein fahrbares Untergestell 10, eine Fußstütze 11, eine vom Untergestell 10 aus aufrechtstehende Stützkonstruktion 12, zwei an einem umgekehrten U-förmigen Winkelträger 14 angebrachte Armstützen 13 und einen Hebemechanismus 15 zum Anheben und Absenken der Armstützen 13.
  • Das Untergestell 10 umfasst zwei Schenkel 16 und einen Querträger 17. Die Schenkel 16 sind an den entgegengesetzten Enden mit Laufrollen 18 versehen und sind bezüglich des Querträgers 17 schwenkbar, und zwar von einer Position aus wie sie dargestellt ist und in der sie sich in einer parallelen Abstandsbeziehung befinden, in eine Position, in der sie zu ihren freien Enden hin auseinander laufen.
  • Zwei Knieanlageelemente 19 werden durch die Arme 20 abgestützt, die mit einem am Untergestell 10 montierten Winkelträger 21 abnehmbar verbunden sind. Die Knieanlageelemente 19 sind mit den Armen 20 um eine horizontale Achse 22 herum drehgelenkig verbunden und werden durch die Druckfedern 23 in eine vertikale oder im Wesentlichen vertikale Position (wie in 1 dargestellt) gedrückt. Die Fußstütze 11 ist mit den Armen 20 abnehmbar verbunden. Die Fußstütze 11 lässt sich von selbst so abnehmen oder die Fußstütze 11 und die Knieanlageelemente 19 lassen sich so abnehmen, dass die Hebevorrichtung als Rehabilitationshilfe eingesetzt werden kann.
  • Der Hebemechanismus 15 umfasst zwei Hebearme 25 und 26, einen motorisierten Linearstellantrieb 27, bei dem es sich normalerweise um einen motorgetriebenen hydraulischen Stellantrieb des Typs handelt, der von Smiths Industries Limited als einfachwirkender elektrohydraulischer Stellantrieb 102740 hergestellt und verkauft wird, sowie zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Führungsplatten 28.
  • Die Führungsplatten 28 sind zwischen dem Untergestell 10 und dem oberen Ende der Stützkonstruktion 12 befestigt. Jede Führungsplatte 28 weist eine längliche Führungsnut 29 auf. Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich dabei um geradlinige Nuten, es könnten aber bogenförmige oder S-förmige Nuten sein. Die Nuten 29 verlaufen, in einer Richtung weg von einer anzuhebenden Person, schräg nach oben.
  • Der Stellantrieb 27 ist an seinem unteren Ende zwischen den zwei Führungsplatten 28 um eine horizontale Achse 30 herum drehgelenkig verbunden.
  • Der untere Hebearm 26 ist an seinem hervorstehenden Ende, wo er mit dem Winkelträger 14 drehgelenkig verbunden ist, gegabelt und ist an seinem anderen Ende um einen Drehbolzen 31 herum, der von der aufrechtstehenden Stützkonstruktion 12 abgestützt wird, drehgelenkig verbunden. Der untere Hebearm 26 ist ferner mit dem ausfahrbaren Teil des Stellantriebs 27 drehgelenkig verbunden und hat zwei Rollen 32, die jeweils in den zwei Führungsnuten 29 angeordnet sind. Der obere Hebearm 25 ist an seinem hervorstehenden Ende mit dem Winkelträger 14 und an seinem anderen Ende mit dem ausfahrbaren Teil des Stellantriebs 27 drehgelenkig verbunden.
  • Es ist einzusehen, dass wenn der untere Hebearm 26 sowohl um den Bolzen 31 herum als auch mit dem ausfahrbaren Teil des Stellantriebs 27 drehgelenkig verbunden ist, es einiger Vorkehrungen zur Realisierung der eingeschränkten Bewegung dieses Hebearms 26 bezüglich einer dieser zwei Drehgelenke bedarf. Diese eingeschränkte Bewegung wird bezüglich des Drehbolzens 31 durch eine längliche Nut im unteren Hebearm 26, die zur Aufnahme des Drehbolzens 31 dient, bereitgestellt.
  • Indem der untere Hebearm 26 sowohl um den ausfahrbaren Teil des Stellantriebs 27 als auch um den Drehbolzen 31 geschwenkt wird und die Rollen 32 längs der Führungsnuten 29 geführt werden, wird eine Abflachung des Bogens bewirkt, durch den das äußere Ende des Hebearms 26 ansonsten schwenken würde, wenn es nur um den Drehbolzen 31 geschwenkt würde. Der Winkelträger 14 wird somit längs eines Weges angehoben, der in etwa einer geradlinigen Bahn entspricht, um dadurch die Weise nachzuahmen, in der eine Person aufsteht, wenn sie sich selbst aus einer sitzenden Position unter Nutzung des nach unten gerichteten Druckes ihrer Hände auf die Armlehnen eines Stuhles anhebt. Dies steht im Gegensatz zu der bisher bekannten Praktik, bei der das Anheben einer Person längs eines bogenförmigen Weges erfolgt, und wird als Bereitstellung einer bequemeren Anhebemöglichkeit betrachtet.
  • Die zwei Arme 25 und 26 könnten ein Parallelogrammgestänge zwischen dem Stellantrieb 27 und dem Winkelträger 14 bilden, sind aber vorzugsweise so angeordnet, dass der Winkelträger 14 bewegt wird, wodurch sich die Armstützen 13 von einer Position aus, in der sie nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von einer anzuhebenden Person, geneigt sind, in eine, oder hin zu einer, Position, in der sie im Wesentlichen horizontal sind, bewegen, indem der Winkelträger 14 und die Armstützen 13 durch den Hebemechanismus 15 angehoben werden. Dies wird bewerkstelligt, indem der Abstand der Drehgelenkverbindungen zwischen den zwei Armen 25 und 26 und dem Winkelträger 14 kleiner ausgeführt wird als der der Drehgelenkverbindungen zwischen den zwei Armen 25 und 26 und dem Stellantrieb 27 und hat den Vorteil, dass die Hebevorrichtung eine größere Person in eine stehende oder im Wesentlichen stehende Position anheben und absenken kann als dies ansonsten mit Hebearmen der gleichen Länge der Fall wäre.
  • Die Armstützen 13 sind im Allgemeinen L-förmig, um die Unterarme und mindestens einen Teil der Oberarme einer anzuhebenden Person abzustützen. Jede Armstütze ist mit einem Handgriff 33 versehen und die Position eines jeden Handgriffes 33 ist so einstellbar, dass der Ellenbogen der anzuhebenden Person in Kontakt mit der Verbindung zwischen den zwei Schenkeln der im Allgemeinen L-förmigen Armstützen 13 bleiben kann. Die Armstützen 13 sind geformt, um den Armen der Person einen festen Halt zu geben und außerdem sind sie gepolstert, um für einen zusätzlichen Komfort zu sorgen.
  • Lösbare Riemen (nicht dargestellt), die normalerweise Befestigungsmittel mit Haken- und Schlaufen aufweisen, können an den Armstützen 13 bereitgestellt werden, um die Arme einer Person festzuhalten.
  • Eine Schlinge 34 wird ebenfalls bereitgestellt. Die Schlinge 34 ist aus einem Gewebematerial hergestellt und ein mittiger Teil der Schlinge 34 kann für den besseren Komfort gepolstert sein. Die Schlinge 34 weist eine Kordel 35 an jedem Ende auf und der Winkelträger 14 ist mit zwei Stützenklampen 36 (in 2 dargestellt) für die jeweilige Aufnahme der zwei Kordeln 35 versehen. Dadurch lässt sich die wirksame Länge der Schlinge 34 einstellen.
  • Ein einstellbarer Riemen (nicht dargestellt) wird zwischen den freien Enden der Arme des Winkelträgers 14 bereitgestellt, um zu verhindern, dass eine Person in den Winkelträger 14 fällt.
  • Ein Griff 38 ist am oberen Ende der Stützkonstruktion 12 bereitgestellt, damit eine Krankenpflegeperson die Hebevorrichtung auf dem Fußboden fahren kann.
  • Im Einsatz wird die Hebevorrichtung einer sitzenden Person angeboten, wobei die Schenkel 16 des Untergestells 10 sich über beide Seiten des Stuhls erstrecken, auf den eine anzuhebende Person gesetzt wird. Die Person legt ihre Füße auf die Fußstütze 11, wobei ihre Knie an den Knieanlageelementen 19 anliegen. Die Person legt dann ihre Arme in die Armstützen 13 und hält sich an den Handgriffen 33 fest. Die lösbaren Riemen (falls bereitgestellt) können dann von einer Krankenschwester oder einer sonstigen Krankenpflegeperson um die Arme herum festgemacht werden. Die Schlinge 34 wird dann um den unteren Rücken der sitzenden Person herum gelegt und mit den Stützenklampen 36 verbunden. Dann werden die Armstützen 13 angehoben. Während die Person angehoben wird, schwenken die Knieanlageelemente 19 so gegen die wirkende Kraft der Federn 23, dass sich die Knie des Patienten etwas nach vorne bewegen. In dem Maße, wie die Person eine stehende oder im Wesentlichen stehende Position erreicht, üben die Federn 23 einen Druck nach hinten auf die Knieanlageelemente 19 und die Knie der angehobenen Person aus.
  • Die Armstützen 13 stellen für die Person die Führung des Oberkörpers sicher und verhindern, dass sich die Person seitlich hin und her bewegt.
  • Wenn die Hebevorrichtung als Rehabilitationshilfe eingesetzt werden soll, um eine Person bei Gehübungen zu unterstützen, ist die Fußstütze 11, bevor der Patient angehoben wird, abzunehmen. Nachdem die Person in eine stehende Position angehoben wurde, werden auch die Knieanlageelemente 19 abgenommen, damit für den Patient zum Gehen ein Spielraum geschaffen wird.
  • Jetzt wird auf 2 der Zeichnungen Bezug genommen worin die darin dargestellte Hebevorrichtung sich von der in 1 dargestellten Vorrichtung dadurch, dass die Armstützen 13 und der Winkelträger 14 durch eine Schlingenstütze 40 ersetzt wurden, die mit dem oberen und dem unteren Arm 25 und 26 drehgelenkig verbunden ist, unterscheidet. Die Schlingenstütze 40 hat zwei seitlich in einem Abstand zueinander angeordnete Schlingen-Befestigungspunkte 41, die zum Tragen der Schlinge 34 dienen, die um den Rücken einer anzuhebenden Person herum und unter deren Achselhöhlen hindurch gelegt wird. In diesem Fall wird die Person ausschließlich von der Schlinge getragen.
  • Die obigen Ausführungsformen wurden nur als mögliche Beispiele vorgestellt und verschiedene Abwandlungen werden für einen Fachmann offensichtlich sein, ohne dass dadurch der Schutzbereich der Erfindung beeinträchtigt wird. Beispielsweise müssen die Führungsnuten 29, wie zuvor erwähnt, nicht geradlinig sein, sondern könnten S-förmig sein. In diesem Fall könnten die Nuten 29 so angeordnet werden, dass die Person während des Anhebens anfangs im Allgemeinen in einer Vorwärtsrichtung und danach im Allgemeinen in einer Aufwärtsrichtung bewegt wird.

Claims (11)

  1. Hebevorrichtung für Behinderte, die ein fahrbares Untergestell (10), einen Hebemechanismus (15) und eine Schlinge (34) umfasst, die sich mit dem Hebemechanismus verbinden lässt, um mindestens das Anheben einer sitzenden Person in eine stehende oder im Wesentlichen stehende Position zu unterstützen, wobei der Hebemechanismus einen Hebearm (25, 26) und eine Betätigungsvorrichtung (27) umfasst, die sich betreiben lässt, um den Hebearm anzuheben und abzusenken, wobei der Hebearm um die erste und die zweite horizontale Achse schwenkbar ist, wobei die erste horizontale Achse außerdem von dem hervorstehenden Ende des Hebearms weiter entfernt ist als die zweite horizontale Achse, dadurch gekennzeichnet, dass die erste horizontale Achse einen eingeschränkten Bewegungsfreiheitsgrad aufweist, der ausreichend ist, damit sich die zweite horizontale Achse längs einer geradlinigen oder S-förmigen Führungsbahn bewegen kann, und zwar durch Mittel (28, 29), die die Führungsbahn definieren, längs derer die Bewegung der zweiten horizontalen Achse in dem Maße hervorgerufen wird, wie die Betätigungsvorrichtung den Hebearm anhebt und absenkt.
  2. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 1, bei der die Führungsbahn im Allgemeinen nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von der anzuhebenden Person, geneigt ist.
  3. Hebevorrichtung für Behinderte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Hebevorrichtung außerdem eine Einrichtung (13) zur Abstützung der Arme einer anzuhebenden Person umfasst und die Armabstützungseinrichtung einen Handgriff oder Griffe (33) umfasst.
  4. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 3, bei der der Hebemechanismus zwei Arme (25, 26) umfasst, die beide mit der Armabstützungseinrichtung (13) drehgelenkig verbunden sind.
  5. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 4, bei der die zwei Arme (25, 26) so angeordnet sind, dass die Armabstützungseinrichtung (13) von einer Position aus, in der sie nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von einer anzuhebenden Person, geneigt ist, in eine, oder hin zu einer, Position, in der sie im Wesentlichen horizontal ist, bewegt wird, indem die Armabstützungseinrichtung durch den Hebemechanismus angehoben wird.
  6. Hebevorrichtung für Behinderte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die außerdem eine Fußstütze oder Fußstützen (11) und eine Knieanlageeinrichtung (19) oberhalb der Fußstütze oder Fußstützen umfasst, um die Knie einer Person, die gerade angehoben wird, abzustützen.
  7. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 6, bei der die Knieanlageeinrichtung (19) angebracht ist, um die Schwenkbewegung aus einer vertikalen oder im Wesentlichen vertikalen Position in eine nach oben, in einer Gebrauchsrichtung weg von einer anzuhebenden Person, geneigte Position gegen die wirkende Kraft der Federmittel zu ermöglichen.
  8. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, bei der die Knieanlageeinrichtung (19) und die Fußstütze oder Fußstützen (11) abnehmbar durch das Untergestell abgestützt werden.
  9. Hebevorrichtung für Behinderte nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, bei der die Armabstützungseinrichtung zwei Armstützen (13) umfasst, die jeweils mit einem Handgriff (33) versehen sind.
  10. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 9, bei der jede Armstütze (13) im Allgemeinen L-förmig ist, um die Unterarme und mindestens einen Teil der Oberarme einer anzuhebenden Person abzustützen.
  11. Hebevorrichtung für Behinderte nach Anspruch 10, bei der die Position der Handgriffe (33) so einstellbar ist, dass der Ellenbogen der anzuhebenden Person in Kontakt mit der Verbindung zwischen den zwei Schenkeln der im Allgemeinen L-förmigen Armstützen bleiben kann.
DE60017617T 1999-02-05 2000-01-26 Hebevorrichtung für Behinderte Expired - Lifetime DE60017617T2 (de)

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