DE60028427T2 - Verfahren zum Zusammenbau eines rotierenden Elektromotors - Google Patents
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- H02K1/18—Means for mounting or fastening magnetic stationary parts on to, or to, the stator structures
- H02K1/185—Means for mounting or fastening magnetic stationary parts on to, or to, the stator structures to outer stators
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- H02K15/02—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of stator or rotor bodies
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Montage eines rotierenden Elektromotors, genauer auf einen Statorteil eines solchen Motors, wobei dieser Statorteil ein verlängertes Mantelteil umfasst, das einen Stapel von allgemein ringförmigen, magnetisch durchlässigen Blechstücken umgibt, die senkrecht zur Längsrichtung des Mantelteils angeordnet sind (siehe GB-A-2 059 177).
- Motoren dieses Typs gibt es zum Beispiel in Gestalt von Gleichstrommotoren mit elektronischer Kommutierung, in denen ein zylindrischer, magnetisierter Rotor verwendet wird.
- Die Erfindung hat insbesondere das Ziel, ein Montageverfahren zur Verfügung zu stellen, das die Herstellung der betrachteten Motoren erleichtern und wirtschaftlicher gestalten kann, dabei aber einen hohen Zuverlässigkeitsgrad der Motoren garantiert.
- Dafür ist das erfindungsgemässe Montageverfahren durch die in Anspruch 1 angegebenen Schritte gekennzeichnet. Besondere Ausführungsformen dieses Verfahrens werden in den Ansprüchen 2 bis 5 beschrieben.
- Die Erfindung hat weiter einen Motor zum Gegenstand, der unter Benutzung des erfindungsgemässen Verfahrens erhalten wird, wie in Anspruch 6 beschrieben.
- Die Besonderheiten, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen genauer aus der hiernach gegebenen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor, das mit der beigefügten Zeichnung veranschaulicht wird, in der
-
1 eine axial geschnittene Ansicht eines rotierenden Gleichstrommotors ist, der unter Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens montiert wurde, und -
2 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Werkzeugs für die Montage eines Teils des Stators des Motors der1 ist. - In dem als Beispiel in
1 gezeigten Motor wird ein magnetisierter Rotor1 verwendet, der in einer Statorgruppe2 angeordnet ist, die eine elektrische Erregerspule3 und einen magnetischen Kreis4 umfasst, der den Feldschluss gewährleistet. Der magnetische Kreis4 besteht aus einem Stapel von Blechen5 , beispielsweise aus Ferrosilicium oder Ferronickel, die im Wesentlichen ringförmig sind, aber Zähne haben können, um vorspringende Pole zu bilden. - Die Bleche
5 werden in ein Rohr6 eingepasst, das die seitliche Aussenwand des Motors darstellt. Ein vorderer Flansch7 und ein hinterer Flansch8 sind in das Rohr6 eingedrückt und halten Lager9 und10 , in denen die Rotorwelle11 gelagert ist. Die Spule3 ist im Inneren der Bleche5 zum Beispiel durch Verkleben befestigt und über Zuführungen12 und13 und eine im Rohr6 angeordnete Steckerplatte14 an einen Steuerkreis angeschlossen. - Die Erfindung zielt genauer auf die Montage des Statorteils
4 ,6 ab. In1 bemerkt man insbesondere zwei ringförmige Teile15 und16 an den Enden des Stapels der Bleche5 , deren Funktion unter Bezugnahme auf2 zu beschreiben sein wird. -
2 stellt ein Werkzeug dar, das einen Montagesockel17 mit einem vorspringenden Abschnitt18 umfasst, wobei dieser Abschnitt18 so eingerichtet ist, dass er in den unteren Endabschnitt des Rohres6 eingesetzt werden kann. Andererseits weist der vorspringende Abschnitt18 vorteilhafterweise einen verlängerten Ständer19 auf, der eine Führung der Bleche5 vermittels ihrer Innenkanten ermöglicht. - Der obere Abschnitt des Werkzeugs der
2 wird durch eine Pressvorrichtung20 gebildet, die ein Organ21 zum Drücken der Bleche und ein Auflageorgan22 mit einer Feder23 umfasst, das dazu bestimmt ist, an der Vorderkante6' des Rohres6 zu ruhen. Die Hinterkante6'' dieses Rohrs ruht dann an einer Schulter17' des Montagesockels. - Bei der Montage wird ein ringförmiges Auflageteil
15 auf den Abschnitt18 aufgelegt, dessen Rand abgeschrägt ist, um das Aufsetzen und eine Verformung des Teils15 zu ermöglichen. Dieses Teil ist zum Beispiel in Gestalt einer ringförmigen Scheibe aus einem dünnen Blech aus Federstahl ausgestanzt, dann an seinem Umfang umgefaltet, um einen gekrümmten oder gekröpften Querschnitt anzunehmen, wobei der schlussendliche Aussendurchmesser dieses Teils geringfügig grösser als der Innendurchmesser des Rohres6 ist. - Teil
15 wird so auf dem Abschnitt18 angeordnet, dass sein umgefalteter Rand nach unten weist, und die Bleche5 werden auf das Teil15 aufgelegt. Das Rohr6 wird um den Satz von Blechen5 herum aufgesetzt, und ein zweites Auflageteil16 , das zum Teil15 analog ist, wird koaxial und mit seinem umgefalteten Rand nach oben angeordnet. Die konvexen Seiten der Teile15 und16 weisen somit zum Stapel der Bleche5 hin. - Das Druckorgan
21 in Gestalt eines Hohlzylinders ist so eingerichtet, dass es in das Rohr6 eingreift, und sein unterer Rand hat eine periphere Aussparung, die eine Verformung des Auflageteils16 zulässt, wenn dieses mit dem Ende des Organs21 in Berührung steht. - Zur Betätigung der Druckvorrichtung
20 wird das Rohr6 mit Hilfe des Organs22 abgesenkt, bis es auf der Schulter17' ruht, und die Bleche5 werden mit Hilfe des Druckorgans21 in ihre definitive Lage bezüglich des Rohres6 gedrückt. Die Auflageteile sind dann durch einen Spreizeffekt an beiden Enden des Stapels von Blechen an der Innenwand des Rohres6 verkeilt und halten diesen Stapel in einer genau definierten Lage insbesondere bezüglich des hinteren Endes6'' des Rohres6 . - Die Statorgruppe kann somit im Wesentlichen ausgehend von einem gezogenen Rohr, dem Rohr
6 , das auf die gewünschte Länge gekappt wird, und von ausgestanzten Teilen, nämlich den Teilen5 ,15 und16 , realisiert werden, wobei nur der vordere Flansch7 und der hintere Flansch8 gedrehte Teile sind. Das stellt nicht nur für sich genommen eine Einsparung dar, sondern erlaubt auch die Fertigung von Motoren unterschiedlicher Länge mit der gleichen Werkzeugausrüstung oder ohne erhebliche Abänderung dieser Werkzeugausrüstung. Motoren des gleichen Typs, aber von unterschiedlichem Durchmesser können wohlgemerkt nach dem gleichen Verfahren gefertigt werden. - Ausserdem ist die beschriebene Baugruppe besonders leicht zu realisieren, indem keine besonderen Vorkehrungen erforderlich sind, um die Bleche im Inneren des Mantelteils zu positionieren und an Ort und Stelle zu halten. Diese Montage ist auch sehr zuverlässig, weil die Auflagescheiben gewährleisten, dass der betrachtete Statorteil nicht locker werden kann.
- Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass das erfindungsgemässe Verfahren und die unter Anwendung des Verfahrens hergestellten Motoren wichtige technische und wirtschaftliche Vorteile aufweisen.
Claims (6)
- Verfahren zur Montage eines Statorteils eines rotierenden Elektromotors, wobei dieser Statorteil ein verlängertes Mantelteil (
6 ) umfasst, das einen Stapel (4 ) von allgemein ringförmigen, magnetisch durchlässigen Blechstücken (5 ) umgibt, die senkrecht zur Längsrichtung des Mantelteils angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass – ein Auflageteil (15 ), das die allgemeine Gestalt einer ringförmigen Scheibe besitzt, auf einem vorspringenden Abschnitt (18 ) eines Montagesockels (17 ) angeordnet wird, wobei dieses Auflageteil so eingerichtet ist, dass es sich in einen offenen Endabschnitt (in der Nähe von6'' ) des Mantelteils (6 ) eindrücken lässt, aber eine Bewegung dieses Teils in der umgekehrten Richtung verhindert wird, – die Blechstücken (5 ) in gestapelter Form auf das Auflageteil (18 ) aufgesetzt werden, – das Manteleil (6 ) um diesen Stapel herum angeordnet wird, – das Mantelteil (6 ) und/oder der vorspringende Abschnitt (18 ) des Montagesockels so gegeneinander bewegt werden, dass das benannte Auflageteil in das Mantelteil eingedrückt wird, und – der so montierte Statorteil (6 ,4 ) vom Montagesockel abgenommen wird. - Montageverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageteil (
15 ) ein Teil aus Federwerkstoff ist und Aussenabmessungen besitzt, die geringfügig grösser als die entsprechenden Innenabmessungen des Mantelteils (6 ) sind, in das es eingesetzt wird, so dass sich dieses Auflageteil bei seinem Eindrücken in das Mantelteil verformt und an einem Abschnitt seiner Innenwand verkeilt wird, wobei der periphere Teil des vorspringenden Abschnitts (18 ) des Montagesockels so eingerichtet ist, dass er diese Verformung ermöglicht. - Montageverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageteil (
15 ) durch Umfalten seines peripheren Abschnitts so vorgeformt wird, dass es einen umgefalteten oder gekrümmten Querschnitt darbietet, wobei die konvexe Seite dieses Querschnitts zum Blechstapel hin weist. - Montageverfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, auf den Fall eines Mantelteils mit zwei einander gegenüberliegenden, offenen Endabschnitten angewendet und dadurch gekennzeichnet, dass vor der Wegnahme des Statorteils (
6 ,4 ) – ein zweites Auflageteil (16 ), das dem (15 ) in einem ersten offenen Endabschnitt des Mantelteils (6 ) befindlichen ähnlich ist, durch die Öffnung des zweiten Endabschnitts des Mantelteils eingedrückt wird, bis dieses Auflageteil (16 ) mit dem Blechstapel in Berührung kommt und diesen im Inneren des Mantelteils einschliesst. - Montageverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Montagesockel verwendet wird, der eine Schulter (
17' ) am Fuss des vorspringenden Abschnitts (18 ) aufweist, um die Relativbewegung des Mantelteils (6 ) bezüglich des Montagesockels auf eine bestimmte Länge zu begrenzen, und dass das zweite Auflageteil (16 ) mit einem Druckorgan (21 ) eingedrückt wird, wobei ein Auflageorgan (22 ) mit Feder (23 ) einen Halt auf dem zweiten offenen Endabschnitt (nahe6'' ) des Mantelteils (6 ) liefert. - Elektromotor, unter Verwendung des Montageverfahrens gemäss Anspruch 1 erhalten und dadurch gekennzeichnet, dass sein Mantelteil (
6 ) aus einem gezogenen Rohr einer bestimmten Länge besteht.
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|---|---|---|---|
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| DE102007033076A1 (de) | 2007-07-13 | 2009-01-15 | Dr. Fritz Faulhaber Gmbh & Co. Kg | Elektrischer Kleinstantrieb sowie Rückschlusselement und Verfahren zu dessen Herstellung |
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Legal Events
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PORTESCAP, LA CHAUX-DE-FONDS, CH |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PROTESCAP SINGAPORE PTE LTD., SINPAPUR, SG |