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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen photonischen Kristall, der
in einem Lichtfunktionselement verwendet wird, eine Mehrfach-Schicht-Verdrahtungsplatte
und eine sterische Verdrahtungsplatte, die unabdinglich für ein Montieren
mit einer hohen Dichte in einer tragbaren Ausrüstung ist und ein Verfahren
eines Herstellens dergleichen.
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Eine
dreidimensionale Struktur mit einer Struktur von mehreren μm bis Hunderten
von μm kann
auf einen photonischen Kristall angewendet werden, der in einem
Lichtfunktionselement verwendet wird, wie zum Beispiel einem abzweigenden
Filter, einem optischen Wellenleiter, einem Lichtverzögerungselement
oder einem Laser und auf eine sterische Verdrahtung, die zum Beispiel
in einer aufgebauten Verdrahtungsplatte verwendet wird. In dem photonischen
Kristall ist es erforderlich, dass eine reguläre periodische Struktur aus
Substanzen gebildet wird, die sich untereinander in dem Brechungsindex
unterscheiden.
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Ein
photonischer Kristall ist besonders ausgezeichnet in seinen optischen
Eigenschaften. Zum Beispiel ist es möglich, einen Wellenlängenbereich
zu erzeugen, der als photonische Bandlücke bezeichnet wird, in dem
Licht in keiner Richtung übertragen
wird (E. Yablonovitch, Phys. Rev. Lett. 58 (20), 2059 (1987)). Ebenso
weist der photonische Kristall eine sehr große optische Anisotropie oder
Dispersibilität
auf. Daher sind ein optischer Wellenleiter, ein Polarisator und
ein Abzweigefilter, die ein Steuern der natürlichen Lichtemission zulassen
und einen sehr kleinen Krümmungsradius
einer gekrümmten
Ecke aufweisen, bis heute vorgeschlagen worden und es wird für diese
Geräte
stark angenommen, in eine praktische Verwendung gestellt zu werden.
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Eine
dreidimensionale Struktur mit einer Verteilung eines Brechungsindex,
wie zum Beispiel ein photonischer Kristall, kann zum Beispiel durch
ein Verfahren eines Laminierens von Kügelchen aus Silica oder einem
Polymer, ein Verfahren unter Verwendung einer selbst-organisierten
Struktur, wie zum Beispiel einem Polymer, ein Selbst-Croning-Verfahren
unter Verwendung eines CVD-Verfahrens, ein Verfahren eines dreidimensionalen
Trockenätzens
eines Halbleiters in drei Richtungen, ein Verfahren eines Laminierens
von Scheiben (Wafer), ein Verfahren eines Laminierens von polykristallinen
Silizium-Schichten (Polysilizium), ein Verfahren eines Bildens einer
Verteilung einer Zusammenstellung eines photosensitiven Agens, das
ein Medium Photo-polymerisiert, das aus zwei Arten eines photosensitiven
Agens besteht und ein Licht-formenden Verfahren für ein dreidimensionales
Photo-Setting eines polymerisierbaren Monomers gebildet werden.
In jedem dieser Verfahren ist die Form, die gebildet werden kann,
begrenzt. Bei dem Verfahren zum Beispiel eines Laminierens von Kügelchen
oder bei dem Verfahren eines Verwendens einer selbst-organisierten
Struktur, wie zum Beispiel ein Polymer, ist die dreidimensionale
Struktur begrenzt, die gebildet werden kann. In dem Fall des Selbst-Croning-Verfahrens,
des Trockenätz-Verfahrens,
des Wafer-schmelzenden
Verfahrens oder des Polysiliziumschichtlaminierenden Verfahrens
ist ein relativ kostspieliges Halbleiterverfahren erforderlich.
Zusätzlich
ist die Breite der Materialauswahl eng. Bei dem Verfahren eines
Bildens einer Zusammensetzungsverteilung ist es schwierig, ein großes Brechungsindexverhältnis unter
Bereichen zu erhalten, die sich voneinander in dem Brechungsindex
unterscheiden, mit dem Ergebnis, dass die verwendeten Materialien
auf Polymer-Materialien
begrenzt sind. Ähnlich
sind die verwendeten Materialien in dem Lichtbildenden Verfahren
auf Polymer-Materialien
begrenzt. Ebenso ist es unmöglich,
isolierte Bereiche zu bilden, wie zum Beispiel losgelöste Gebiete,
was es notwendig macht, alle der Bereiche kontinuierlich zu bilden.
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Andererseits
ist das sterische Verdrahten unabdinglich für ein Montieren mit einer hohen
Dichte und unterschiedliche Verfahren werden zur Bildung des sterischen
Verdrahtens vorgeschlagen. Im Allgemeinen sind diese sterischen
Verdrahtungen eine mehrfach-geschichtete Struktur, wie zum Beispiel
eine aufgebaute Verdrahtungsplatte, die durch Laminieren zweidimensionaler,
gedruckter Verdrahtungsplatten erstellt wird und eine mehrfach-geschichtetes
Verdrahtungsplatte. Es ist schwierig, eine sterische Verdrahtung
zu bilden, die eine freie dreidimensionale Form aufweist. Die aufgebaute
Verdrahtungsplatte oder die mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte
weisen eine Struktur auf, dass benachbarte Verdrahtungsschichten
miteinander über
eine leitende Säule,
genannt Via (Durchgangsleitung) verbunden sind. Der Via wird durch
ein Verarbeiten einer beschichteten, isolierenden Schicht durch
ein Photolithografieverfahren unter Verwendung eines photosensitiven Polyimids
oder Photolacks gebildet. Zum Bilden eines Vias durch ein derartiges
Verfahren ist es notwendig, eine Vielzahl von Malen die Schritte
eines Photolackbeschichtens, eines Belichtens und Ätzens zu
wiederholen, was die Via-Bildung höchst arbeitsaufwendig macht.
Zusätzlich
ist es schwierig, die Ausbeute zu erhöhen.
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Es
ist ebenso möglich,
den Via durch Bilden eines Durchgangsloches (Via-Loches) einer vorbestimmten
Größe in einem
isolierenden Substrat zu bilden, das eine gedruckte Verdrahtungsplatte
bildet, durch Verwenden eines Bohrers oder eines CO2-Lasers,
gefolgt vom Anwenden einer Metallisierung auf das Durchgangsloch
oder durch Füllen
des Durchgangsloches mit einer leitenden Paste. In diesen Verfahren
ist es jedoch schwierig, frei einen dünnen Via zu bilden, der eine
Größe von zahlreichen
Mikron oder weniger an einer gewünschten
Position aufweist.
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Als
ein Verfahren eines Bildens einer leitenden Säule, ohne ein Via-Loch in einem
isolierenden Substrat zu bilden, wird ein anisotropischer leitender
Film vorgeschlagen, der durch Bilden einer leitenden Säule durch
ein stromloses Metallisieren in einer Dickenrichtung eines dreidimensionalen
porösen
Films erzeugt wird, wie zum Beispiel PTFE, wie zum Beispiel offenbart
in der
Japanischen Patenveröffentlichung
(Kokai) Nr. 55-161306 , der
Japanischen
Patenveröffentlichung
Nr. 7-207450 , dem
U.S.-Patent
Nr. 5,498,467 und der
Japanischen
Patenveröffentlichung
Nr. 11-25755 . Bei diesem Verfahren ist es möglich, eine
leitende Säule
zu bilden, die sich in der Dickenrichtung des Films erstreckt, ohne
ein Via-Loch an
einer vorbestimmten Position zu bilden.
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Dort
wo der anisotrope leitende Film, der eine darin gebildete leitende
Säule aufweist,
in der Via-Schicht einer mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatte
nicht als ein anisotroper, leitender Einzelschichtfilm verwendet
wird, ist es notwendig, gute elektrische und mechanische Verbindungseigenschaften
zwischen der Via-Endfläche
und einem Stück
der Verdrahtung, gute Verbindungseigenschaften mit der Verdrahtungsschicht,
in der eine Verdrahtung gebildet ist, in dem isolierenden Schichtteil,
eine hohe mechanische Festigkeit der isolierenden Schicht und gute
elektrische isolierende Eigenschaften sicherzustellen. Da jedoch
eine offene Pore innerhalb des Films gebildet wird, hat die Verminderung
in den isolierenden Eigenschaften, die durch die Oberflächenleitfähigkeit
an der inneren Wand der Pore verursacht wird, die von der Feuchtigkeitsabsorption abgeleitet
wird, ein Problem in dem Falle eines Verwendens des Films in der
Via-Schicht (d.h. ein isolierendes Substrat mit einem Via, der darin
gebildet ist) des mehrfach-geschichteten
Verdrahtungssubstrats zur Folge. Ebenso ist es unmöglich, eine
ausreichend hohe mechanische Festigkeit sicherzustellen. In der
herkömmlichen
Technologie, die oben herausgestellt wird, wird der poröse Film
nach der Via-Bildung
mit zum Beispiel einem heiß-härtenden
Harz imprägniert,
um so den porösen
Teil fest zu machen, um so die benötigte Adhäsitivität sicherzustellen. Falls jedoch
das Harz nach der Via-Bildung imprägniert wird, wird die Endfläche des
Via mit dem heiß-härtenden
Harz bedeckt, was zu einer schlechten Verbindung und einem erhöhten Kontaktwiderstand
führt.
Zum Entfernen der Harzschicht, die die Endfläche des Via bedeckt, ist ein
störender
Extraschritt erforderlich.
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Ebenso
wird ein Verfahren eines Bildens eines anisotropischen leitenden
Blattes vorgeschlagen, in dem der Via-Teil allein porös ist und
andere Teile als der Via-Teil in der Form eines festen Films vorliegen.
In diesem Verfahren wird ein vorbestimmter Bereich eines Polysilan-Blattes
belichtet, um so eine Photo-Oxidation zur Folge zu haben und daher
den belichteten Teil in Polysiloxan umzuwandeln, wodurch das Blatt
porös gemacht
wird. Dann wird der poröse
Teil mit einer leitenden Substanz durch zum Beispiel eine metallisierende Technologie
geladen, um so eine leidende Säule
zu bilden. Bei dieser Technologie ist das verwendete isolierende
Material auf Polysilan begrenzt. Es sollte erwähnt werden, dass Polysilan
dazu tendiert, von einer sauren Substanz durch eine oxidierende
Reaktion, usw. verschlechtert zu werden. Ebenso weist Polysilan
im Allgemeinen keine Adhäsitivität auf. Daher
ist in dem Fall eines Verwendens eines anisotropen leitenden Blattes, das
aus Polysilan gebildet ist, als eine Via-Schicht eines mehrfach-geschichteten
Brettes eine adhäsive Schicht
zum Verbinden benachbarter Schichten neu erforderlich. Was erwähnt werden
sollte, ist, dass die Endfläche
des Via dazu tendiert, mit der neuen adhäsiven Schicht bedeckt zu werden.
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Ein
poröser
Film, der durch Verlängern
eines gleichförmigen
Films, wie zum Beispiel PTFE erzeugt wird, wird als dreidimensionaler
poröser
Film verwendet, in dem eine Verdrahtung oder ein Via gebildet ist.
Insbesondere dort wo der Film durch eine Verlängerung porös gemacht ist, tendiert eine
irreguläre
dreidimensionale Struktur einschließlich relativ großer knotenartiger
Strukturen und eine faserartige Struktur, die wechselseitig diese
knotenartigen Strukturen verbindet, dazu gebildet zu werden. Der
poröse
Film, der aus einer derartigen irregulären dreidimensionalen Struktur
besteht, tendiert dazu nicht gleichförmig innerhalb einer Filmebene
durch die Änderung
in einer Temperatur und durch das Eintauchen in ein Lösungsmittel
zu schrumpfen, was es schwierig macht, eine hohe dimensionale Genauigkeit
aufrechtzuerhalten. Selbst falls ebenso ein leitendes Muster durch
Belichtung gebildet wird, wird der belichtende Strahl durch die
nicht gleichförmige
Struktur gestreut, was es schwierig macht, ein zufrieden stellendes
Belichtungsmuster zu bilden. Weiter wird in der leitenden Säule, die
in einem derartigen porösen
Film gebildet wird, eine kontinuierliche Phase des leitenden Materials
innerhalb der Pore in einer irregulären Form gebildet, was in einem
Versagen resultiert, eine ausreichende Leitfähigkeit zu erhalten. Um es
der leitfähigen
Säule zu
erlauben, eine ausreichende Leitfähigkeit aufzuweisen, ist es
für das
leitende Material, wie z.B. Kupfer, das in die Pore geladen wird,
notwendig, innerhalb der Pore kontinuierlich mit einer hohen Laderate
geladen zu werden. Zum Erzielen eines derartigen Ladzustandes ist
es für
die Poren des dreidimensionalen porösen Films erforderlich, eine
reguläre
Form aufzuweisen und in dem Porendurchmesser gleichförmig zu
sein. Es ist ebenso für
den dreidimensionalen porösen
Film notwendig, keine Hindernisstruktur einzuschließen, wie
zum Beispiel eine knotenartige Struktur und für die Poren, homogen innerhalb
des Films gebildet zu sein.
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Im
Allgemeinen wird eine mehrfach-geschichtete Platte durch Bilden
einer leitenden Schicht, die aus zum Beispiel Kupfer besteht, auf
jeder Oberfläche
eines isolierenden Blattes erzeugt, das einen darin gebildeten Via
aufweist, gefolgt von einer Musterung der leitenden Schicht, um
ein doppelseitige Verdrahtungsplatte mit einem elektrischen Schaltkreis
zu erhalten, der an jeder Oberfläche
gebildet ist und einem nachfolgenden Laminieren einer Vielzahl derartiger
doppelseitiger Verdrahtungsplatten. In diesem Fall jedoch wird die
Oberfläche
des isolierenden Blattes irregulär
gemacht, da der Verdrahtungsteil mit einer bestimmten Dicke selektiv auf
der Oberfläche
des isolierenden Blattes gebildet wird. Die Irregularität, die zwischen
dem Verdrahtungsteil und dem Nicht-Verdrahtungsteil gebildet wird,
verursacht ein Problem, wenn doppelseitige Verdrahtungsplatten aufeinander
laminiert werden. Das Problem ist dort besonders ernst, wo die isolierende
Schicht dünn
gebildet ist, was es notwendig macht, die Irregularität durch
irgendeine Vorrichtung abzuflachen. Als eine Vorrichtung zum Abflachen
der Irregularität
wird im Allgemeinen eine Faserplatte, die mit einem heiß härtenden
Kunststoff imprägniert
ist, im Allgemeinen als ein isolierendes Blatt verwendet und das
heiß-härtende Harz
wird in die Irregularität
bei dem laminierenden Schritt geladen. Bei diesem Verfahren jedoch
ist es notwendig, die isolierende Schicht ausreichend dicker als
die Verdrahtungsschicht zu machen, um es so schwierig zu machen, die
Dicke des isolierenden Blattes ausreichend zu vermindern. Dort wo
das isolierende Blatt dick ist, ist es unmöglich, das Seitenverhältnis des
Vias (das heißt,
ein Verhältnis
der Höhe
zu dem Durchmesser des Vias) ausreichend groß zu machen und daher kann
der Via-Durchmesser nicht vermindert werden. Es erfolgt, dass es ebenso
unmöglich
ist, den Verdrahtungsabstand zu vermindern und es daher schwierig
ist, ein dünnes
Verdrahtungsmuster zu bilden.
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Wo
weiter eine mehrfach-geschichtete Platte erzeugt wird, wird eine
leitende Schicht aus zum Beispiel Kupfer zuerst auf eine Via-Schicht
mit einem Via gebildet. Dann wird die leitende Schicht mit einem
Muster versehen, um eine Verdrahtung zu bilden und daher eine Via-Schicht
und eine Verdrahtungsschicht, gefolgt von einem Laminieren der Verdrahtungsschichten,
um so eine mehrfach-geschichtete Platte zu erzeugen. Was erwähnt werden
sollte ist, dass ein nachfolgender Prozess erforderlich ist, so
dass ein Schaltkreis nach einer Bildung der Via-Schicht gebildet
wird. Es ist unmöglich,
Verdrahtungsschichten und Via-Schichten gemeinsam zu laminieren,
die getrennt gebildet werden, da es sehr schwierig ist, unabhängig eine
Verdrahtungsschicht zu bilden, ohne ein isolierendes Substrat zu
verwenden, das eine Via-Bildung erfordert und die unabhängige Verdrahtungsschicht
für eine
Laminierung zu halten und zu übertragen.
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Eine
Technik zu Überwinden
des oben erwähnten
Problems ist in der
Japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 10-321989 offenbart. Insbesondere ist offenbart, dass
ein Schaltkreis auf einem Bienenwaben-förmigen porösen Blatt gebildet wird, wie
zum Beispiel einer Netz-förmigen
Folie oder einem Lochblatt, so dass die Folie von dem Schaltkreis
umfasst ist. Gemäß dieser
Technik wird der Schaltkreis von dem Netz gehalten und der leitfähige Teil
des Schaltkreises wird der Außenseite
ausgesetzt, was es möglich
macht, eine mehrfach-geschichtete
Struktur zu bilden wie diese ist. Da jedoch die Folie in der Form
eines ebenen Gewebes einer Faser ist, ist es relativ schwierig,
die Stabilität
der Form und der Größe sicherzustellen.
Da es ebenso notwendig ist, den Faserdurchmesser auf zahlreiche μm in einer
Größenordnung
zu erhöhen,
um eine ausreichende mechanische Festigkeit sicherzustellen, ist
die im Stand der Technik offenbarte, oben zitierte Technik nicht
geeignet für
eine Bildung einer dünnen
Schaltkreisverdrahtung, die nicht größer als ungefähr zahlreiche der
oben zitierten ist, und nicht geeignet für eine Bildung einer dünnen Schaltkreisverdrahtung
nicht größer als zahlreiche μm. Weiter
ist es in dem Fall eines Verwendens eines wabenförmigen Blattes notwendig, eine
leitende Schicht auf jeder der oberen und unteren Oberflächen des
Blattes zu bilden, um eine Leitung in der seitlichen Richtung zu
erzielen. Die Bildung der leitenden Schicht verursacht natürlich eine
Irregularität.
Um die Irregularität
der Verdrahtung zu beseitigen, ist es notwendig, eine isolierende
Schicht zu bilden, die im Wesentlichen in einer Dicke gleich zu
der Verdrahtung in dem nicht-leitenden Teil ist. Ebenso ist zum
Beispiel in der
Japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 55-161306 eine Technik eines Bildens eines gestreiften leitenden
Bereichs in einem dreidimensionalen porösen Film offenbart. Jedoch
ist die laminierte Struktur eines derartigen dreidimensionalen porösen Films
nicht in dem Stand der Technik weder offenbart oder vorgeschlagen.
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Bei
dem Verfahren eines Erzeugens einer mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatte durch
Laminieren einer Vielzahl von Blättern,
die alle ein Verdrahtungsmuster oder einen darin gebildeten Via
aufweisen, verursacht die Positionsabweichung bei dem laminierenden
Schritt ein Problem. Diese Tendenz wird bedeutend, wenn die Feinheit
der Verdrahtung voranschreitet. Insbesondere in dem Fall eines Laminierens
des dreidimensionalen, oben beschriebenen porösen Films ist die Positionsausrichtungsgenauigkeit
nicht hoch, da der dreidimensionale poröse Film in der dimensionalen
Genauigkeit, mechanischen Stärke,
usw. unter einem gewöhnlichen
festen Film liegt.
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Wie
zuvor beschrieben, ist beim Bilden einer dreidimensionalen Struktur,
die den Brechungsindex verteilt in einer dreidimensionalen Richtung
aufweist, wie zum Beispiel ein photonischer Kristall, das herkömmliche
Verfahren dadurch unbrauchbar, dass die gebildete Form begrenzt
ist und dass es unmöglich
war, einen großen
Unterschied in dem Brechungsindex zu erhalten. Ebenso war die Auswahlbreite
von Materialien klein bei dem herkömmlichen Verfahren.
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Dort,
wo eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte beim Bilden einer
sterischen Verdrahtung verwendet wird, sind störende Schritte beim Laminieren
von Blättern
erforderlich, die alle eine darin gebildete Verdrahtung aufweisen
oder beim Bilden eines Vias. Ebenso in dem Fall eines Verwendens
eines Blattes, das eine leitfähige
Säule aufweist,
die innerhalb eines porösen
Films gebildet ist, tendieren die mechanische Festigkeit und elektrische,
isolierende Eigenschaften dazu, vermindert zu werden, da das Blatt
porös ist.
Es ist bestimmt möglich,
die mechanische Festigkeit und die elektrischen, isolierenden Eigenschaften
durch Imprägnieren
des porösen
Blattes mit einer darin gebildeten leitenden Säule mit Harz zu verbessern.
In diesem Fall jedoch wird die Endfläche der leitenden Säule mit
dem imprägnierten
Harz bedeckt, so dass die elektrischen Eigenschaften vermindert
werden. Weiter ist es schwierig, die Dicke der Verdrahtungsplatte
zu vermindern, da es notwendig ist, die Irregularität der Verdrahtung
beim Bilden der mehrfach-geschichteten Platte abzuflachen. Daher
war es unmöglich,
den Via-Durchmesser zu vermindern, was in einem Versagen resultiert,
eine dünne Verdrahtung
zu bilden. Ebenso wird der Herstellungsprozess schwierig gestaltet,
da es notwendig ist, einen Schaltkreis auf einem isolierenden Blatt
zu bilden, das einen darin gebildeten Via aufweist. Dort wo eine
mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte durch Laminieren einer
Vielzahl von Blättern
erzeugt wird, ist es schwierig, die Blätter genau auszurichten, was
das Problem verursacht, dass es schwierig ist, die Verdrahtung und den
Via dünn
zu machen.
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Wie
oben beschrieben, war es schwierig, einen photonischen Kristall,
der eine sich in unterschiedlichen Weisen ändernde Kristallstruktur aufweist,
durch die Kombination von Substanzen leicht mit niedrigem Kostenaufwand
herzustellen, die sich ausreichend voneinander in dem Brechungsindex
unterscheiden. Ebenso war es in der mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatte
unmöglich,
einen dünnen
Via frei und mit einer hohen Genauigkeit zu bilden und in der Platte
eine sterische Verdrahtung in einem gewünschten Muster zu bilden, die
in einer dreidimensionalen Richtung angeordnet ist. Ein Ziel der
vorliegenden Erfindung ist, eine dreidimensionale Struktur mit einem
dreidimensionalen Brechungsindex bereitzustellen, wobei die dreidimensionale
Struktur einen großen
Unterschied eines Brechungsindex aufweist.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine dreidimensionale
Struktur bereitzustellen, die geeignet als mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte oder als sterisches Verdrahtungsplatte verwendet
wird, die einen hohen Freiheitsgrad in der Schaltkreisgestaltung
aufweist und eine dünne
Verdrahtung aufweist.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es eine dreidimensionale
Struktur bereitzustellen, die eine dünne Verdrahtung und einen Via
aufweist und die ausgezeichnet in ihren elektrischen Eigenschaften
ist.
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Noch
ein anderes weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren eines Herstellens der bestimmten dreidimensionalen Struktur
bereitzustellen.
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Gemäß einem
unabhängigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein dreidimensionale Struktur
bereitgestellt, die gekennzeichnet ist durch ein Umfassen von:
einen
co-kontinuierlichen porösen
Körper
mit offenen Poren, die in einer dreidimensionalen Richtung gebildet sind;
und
ein dreidimensionales Verdrahtungsmuster, das durch ein
leitendes Material gebildet ist, das in die offenen Poren des co-kontinuierlichen
porösen
Körpers
gefüllt
ist;
wobei das dreidimensionale Verdrahtungsmuster mindestens
drei erste Schichten, die jeweils ein zweidimensionales Verdrahtungsmuster
aufweisen und in einer Richtung senkrecht zur Ebene des zweidimensionalen Verdrahtungsmusters
angeordnet sind, und
mindestens zwei zweite Schichten einschließt, die
zwischen zwei benachbarten ersten Schichten eingefügt sind
und Verbindungsteile zum Verbinden des zweidimensionalen Verdrahtungsmusters
der ersten Verdrahtungsschicht aufweisen, die zwischen diesen zwei
zweiten Schichten eingefügt
ist.
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Vorzugsweise
in der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden Erfindung wird
das dreidimensionale Verdrahtungsmuster aus einem leitenden Material
gebildet, das in einem porösen
Körper
geladen wird, der kontinuierlich Durchgangslöcher in einer dreidimensionalen
Richtung aufweist. Da daher die Verdrahtung von dem porösen Körper unterstützt wird,
ist es unwahrscheinlich, dass eine Schwierigkeit, wie zum Beispiel
ein Abschälen
stattfindet. Ebenso hat es die vorliegende Erfindung ermöglicht,
eine dreidimensionale Struktur zu erhalten, die eine dreidimensionale,
freie Form und eine sterische Verdrahtung einer hohen Dichte aufweist und
die angepasst zur Verwendung als eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur
ist. Da zusätzlich
der poröse
Körper,
der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, sich von dem Typ
eines ebenen Gewebes einer Faser unterscheidet, wie zum Beispiel
einer Netz-förmigen
Folie, ist es möglich,
eine Stabilität
in der Form und Größe der dreidimensionalen
Struktur sicherzustellen.
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Gemäß einem
weiteren unabhängigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine dreidimensionale Struktur
bereitgestellt, die gekennzeichnet ist durch ein Umfassen von:
einem
plattenartigen ersten co-kontinuierlichen porösen Körper mit einem darin gebildeten
zweidimensionalen Verdrahtungsmuster, wobei der plattenartige erste
co-kontinuierliche poröse
Körper
offene Poren hat, die in
einer dreidimensionalen Richtung gebildet
sind; und
einem plattenartigen zweiten co-kontinuierlichen
porösen
Körper,
der auf den ersten co-kontinuierlichen porösen Körper laminiert ist und damit
integriert ist, wobei der plattenartige zweite co-kontinuierliche
poröse
Körper offene
Poren hat, die in einer dreidimensionalen Richtung gebildet sind;
wobei
der zweite co-kontinuierliche poröse Körper einen Verbindungsteil
hat, der mit dem zweidimensionalen Verdrahtungsmuster verbunden
ist, das in die offenen Poren des ersten co-kontinuierlichen porösen Körpers gefüllt ist,
wobei der Verbindungsteil ein leitendes Material umfasst, das in
die offenen Poren des zweiten co-kontinuierlichen porösen Körpers gefüllt ist.
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In
der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden Erfindung kann das
zweidimensionale Verdrahtungsmuster von dem blattförmigen ersten
porösen
Körper
unterstützt
werden und daher ist es unwahrscheinlich, dass Schwierigkeiten,
wie zum Beispiel ein Abschälen,
auftreten. Ebenso hat es die vorliegende Erfindung zum ersten Mal
ermöglicht,
ein dünnes
Verdrahtungsmuster und einen Via mit einer hohen dimensionalen Genauigkeit
zu bilden. Zusätzlich
kann ein derartiges dünnes
Verdrahtungsmuster und Via leicht gebildet werden. Eine derartige
dreidimensionale Struktur kann zur Verwendung als eine dreidimensionale
Verdrahtungsstruktur angewendet werden.
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Gemäß einem
weiteren unabhängigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren eines Herstellens
einer dreidimensionalen Struktur bereitgestellt, gekennzeichnet
durch ein Umfassen der folgenden Schritte:
selektives Aussetzen
eines co-kontinuierlichen porösen
Körpers
mit offenen Poren, die in einer dreidimensionalen Richtung gebildet
sind, einem Strahl in einem dreidimensionalen Verdrahtungsmuster,
das eine Mehrzahl von zweidimensionalen Mustern in der Einfallsrichtung
des Strahls hat; und
selektives Einfüllen eines leitenden Materials
oder eines Vorläufers
davon in die offenen Poren des ausgesetzten oder nicht-ausgesetzten
Teils des co-kontinuierlichen porösen Körpers nach der Bestrahlung.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen einer dreidimensionalen
Struktur, kann ein dimensionales Aussetzen mit dem Ergebnis verwendet
werden, dass eine Positionsabweichung wie in der herkömmlichen
mehrfach-geschichteten
Verdrahtung, die durch Laminieren einer Vielzahl von Blättern erzeugt wird, überhaupt
nicht stattfindet. Weiter tritt überhaupt
keine fehlerhafte Verbindung zwischen der Verdrahtung und dem Via
statt. Es folgt, dass das Verfahren der vorliegenden Erfindung es
ermöglicht,
leicht eine dünne und
komplexe sterische Verdrahtungsstruktur herzustellen.
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Weiter
wird gemäß einem
weiteren unabhängigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung eine dreidimensionale Struktur
bereitgestellt, die eine poröse
Struktur umfasst, die von einer Mikrophasen-Separationsstruktur
gebildet wird und einem leitfähigen
Bereich, der durch Laden eines leitenden Materials in einem vorbestimmten
Bereich des porösen
Körpers
gebildet wird, wobei der poröse
Körper
durch Entfernen von zumindest einer Art der Phase gebildet wird,
die eine Mikrophasen-Separationsstruktur bildet.
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In
dem porösen
Körper,
der in der Mikrophasen-Separationsstruktur
gebildet wird, die in der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen ist, können
die Poren homogen und regulär gebildet
werden. Zusätzlich
ist die Kontinuität
der Poren ausreichend. Als ein Ergebnis ist die dimensionale Stabilität hervorragend
und die Leitung des leitenden Bereichs kann verglichen mit dem Fall
eines Verwendens eines herkömmlichen
porösen
Körpers
verbessert werden, der zum Beispiel durch eine Verlängerung
erzeugt wird. Da es ebenso möglich
ist, Poren einer Submikron-Größenordnung
homogen zu bilden, ist es möglich, eine
dünne Verdrahtung
und einen dünnen
Via zu bilden. Da weiter die Breite und Dicke des leitenden Bereiches
gleichförmig
gemacht werden können,
werden die Impedanzeigenschaften verbessert. Was ebenso erwähnt werden
sollte ist, dass, da die Lichtstreuung in dem Belichtungsschritt
vermindert werden kann, ein dünnes
Muster mit einer hohen Genauigkeit gebildet werden kann.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendigerweise
alle notwendigen Merkmale, so dass die Erfindung ebenso eine Unterkombination
dieser beschriebenen Merkmale sein kann.
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Die
Erfindung kann vollständiger
aus folgender detaillierter Beschreibung verstanden werden, wenn diese
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen genommen wird, in
denen:
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1 schematisch
eine dreidimensionale Struktur der vorliegenden Erfindung erläutert;
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2 schematisch
ein anderes Beispiel der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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3 eine
Querschnittsansicht ist, die eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4A und 4B Querschnittsansichten
sind, die gemeinsam ein Verfahren der vorliegenden Erfindung zum
Herstellen einer dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur zeigen;
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5 eine
Querschnittsansicht ist, die ein anderes Beispiel der dreidimensionalen
Verdrahtungsstruktur der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6A bis 6D Querschnittsansichten
sind, die gemeinsam ein anderes Verfahren der vorliegenden Erfindung zum
Herstellen einer dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur zeigen;
und
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7A bis 7B Querschnittsansichten
sind, die gemeinsam ein Verfahren der vorliegenden Erfindung zum
Herstellen eines selektiven Leitteils darstellen.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun im Detail beschrieben.
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Eine
dreidimensionale Struktur gemäß einer
ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung kann durch Verwenden eines porösen Körpers hergestellt
werden, der Poren aufweist, die zueinander kontinuierlich in einer
dreidimensionalen Richtung sind. Der poröse Körper, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, unterscheidet sich von einem Bienenwaben-förmigen Blatt, das Poren aufweist,
die sich lediglich in einer Richtung erstrecken. Insbesondere weist
der poröse
Körper
Poren auf, die sich in irgendeiner Richtung im Raum erstrecken.
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Es
ist für
die kontinuierliche Pore, die in dem porösen Körper vorliegen, wünschenswert,
regulär
und homogen gebildet zu werden, da es unwahrscheinlich ist, dass
Licht gestreut wird. Es ist für
die kontinuierliche Pore in dem porösen Körper, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, erforderlich, offen zu der Außenseite
des porösen
Körpers
zu sein und es ist für
die Menge der geschlossenen Pore wünschenswert, die nicht offen
zu der Außenseite
ist, so klein wie möglich
zu sein. Um ebenso den Unterschied in einem Brechungsindex innerhalb
des photonischen Kristalls zu vergrößern, ist es für die Porösität wünschenswert
hoch zu sein, so lange die mechanische Festigkeit des porösen Körpers aufrechterhalten
werden kann. Um genauer zu sein, sollte die Porösität wünschenswerter Weise zumindest
40% betragen und hoch wünschenswert
zumindest 60%. Die obere Grenze der Porösität, die in der vorliegenden
Erfindung nicht besonders begrenzt ist, so lange die Struktur des
porösen
Körpers aufrechterhalten
werden kann, beträgt
im Allgemeinen ungefähr 99%.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird der innere Teil des
porösen
Körpers
belichtet. Das heißt,
um ein Streuen von Licht zu vermeiden, ist es für den Durchmesser der Pore
wünschenswert,
ausreichend klein in Bezug zu der Wellenlänge des Belichtungslichtes
zu sein. Dort wo ebenso ein photonischer Kristall hergestellt wird,
ist es für
den Porendurchmesser erforderlich, ausreichend kleiner als die Wellenlänge des Signallichtes
gesetzt zu sein, um zu verhindern, dass das Signallicht gestreut
wird. Falls jedoch der Porendurchmesser übermäßig klein ist, ist es schwierig,
das photosensitive Material in die Pore zu laden. Weiter ist es
unwahrscheinlich, dass das photosensitive Material in dem belichteten
Bereich oder dem nicht belichteten Bereich durch zum Beispiel die Ätztechnik
entfernt wird. Unter diesen Umständen
sollte der Porendurchmesser des porösen Körpers vorzugsweise innerhalb
eines Bereichs zwischen 1 nm und 100 nm liegen, hoch vorzugsweise
zwischen 5 nm und höchst
vorzugsweise zwischen 10 nm und 30 nm.
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Der
poröse
Körper,
der aus einer co-kontinuierlichen Struktur mit offenen Poren besteht,
die gebildet sind, um sich in einer dreidimensionalen Richtung zu
erstrecken, kann durch unterschiedliche Verfahren hergestellt werden.
Zum Beispiel kann der poröse
Körper
durch Laminieren von Kügelchen
aus Silica oder eines Polymers, usw. hergestellt werden. Der laminierte
Körper
der bestimmten Konstruktion umfasst einen synthetischen Opal, der
ein laminierter Körper
aus Silicakügelchen
ist und ein grünes
Blatt (Green Sheet), das eine Anhäufung kleiner Keramikpartikel
ist. Es ist ebenso möglich,
den porösen
Körper
zu verwenden, der zum Beispiel von Y.Y. Vlasov et al. (Adv. Mater,
11, Nr. 2, 165, 1999) und S.A. Johnson et al. (Science Vol. 283,
963, 1999) berichtet wird. Diese porösen Körper werden durch Laden eines
Harzes oder eines Metalloxid-Gels in die Leerräume des laminierten Körpers von
Kügelchen
hergestellt, gefolgt von einem Aushärten des geladenen Materials
und nachfolgend Entfernen der Kügelchen.
Weiter ist es ebenso möglich,
eine poröse
Struktur eines Polymers zu verwenden, die durch Verwenden eines
laminierten Körpers
von Luftblasen oder Flüssigkeitsblasen
statt der Kügelchen
als Gießform
erzeugt wird, wie zum Beispiel berichtet von S.H. Park et al. (Adv. Mater
10, Nr. 13, 1045, 1998) oder S.A. Jenekhe et al. (Science VOl. 283,
372, 1999). Ebenso ist es wünschenswert,
ein Silica-Aerogel zu verwenden, das eine Porösität von zumindest 90% und einen
Porendurchmesser von ungefähr
100 nm oder weniger aufweist und das durch Unterziehen eines Silica-Sols einem überkritischen
Trocknen erhalten wird, da das Silica-Aerogel eine hohe Porösität aufweist
und ausgezeichnet in einer Transparenz ist.
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Es
ist ebenso möglich,
einen porösen
Körper
zu verwenden, der durch Entfernen einer geeigneten Phase von einer
Mikrophasen-Separationsstruktur
gebildet wird, die zum Beispiel von einem Polymer aufgewiesen wird
oder eine Phasen-Separationsstruktur, wie zum Beispiel eine co-kontinuierliche
Phasen-Separationsstruktur,
die durch spinodale Zerlegung einer Mischung gebildet wird, die
ein Polymer, Silica, ein keramisches Material, usw. enthält. Es ist
ebenso möglich
einen porösen
Körper,
wie zum Beispiel ein Metalloxid oder ein Polymer zu verwenden, der
durch ein Emulsions-Schablonenverfahren
(Emulsion Templating Method) erzeugt wird. Weiter ist es möglich, einen
porösen
Körper
zu verwenden, der von einem dreidimensionalen Licht-formenden Verfahren
erzeugt wird, wie von zum Beispiel B.H. Cumpston et al. (Nature,
vol. 398, 51, 1999) berichtet.
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Insbesondere
ist es wünschenswert,
eine poröse
Struktur von zum Beispiel einem Polymer zu verwenden, das durch
Verwenden eines laminierten Körpers
von Luftblasen oder Flüssigkeitsblasen
als eine Gießform
erzeugt wird, da ein poröser
Körper
mit regulären
Poren mit einer hohen Porösität bei niedrigen
Kosten erhalten werden kann. Es ist aus dem ähnlichen Grund ebenso wünschenswert,
einen porösen
Körper
zu verwenden, der durch Entfernen einer geeigneten Phase aus einer
Phasen-Separationsstruktur erzeugt wird, die zum Beispiel von einem
Polymer aufgewiesen wird. Übrigens
ist es höchst
wünschenswert,
einen porösen
Körper
aus einer Phasen-Separationsstruktur
eines Polymers herzustellen, da der Porendurchmesser leicht gesteuert
werden kann. Die Phasen-Separationsstruktur
des Polymers ist nicht besonders begrenzt und umfasst zum Beispiel
eine Phasen-Separationsstruktur, die zum Beispiel durch eine spinodale
Zerlegung gebildet wird, die zum Beispiel eine Polymermischung aufweist
und eine Mikrophasen-Separationsstruktur, die zum Beispiel ein Block-Copolymer oder ein
Pfropf-Copolymer aufweist. Die Mikrophasen-Separationsstruktur,
die das Block-Copolymer oder Pfropf-Copolymer aufweist, ist ausgezeichnet,
da die bestimmte Mikrophasen-Separationsstruktur hochregelmäßig ist
und die Größe des Bereichs
durch das Molekulargewicht des Copolymers gesteuert werden kann.
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Insbesondere
ist die co-kontinuierliche Struktur aus dem Mikrophasen-Separations-Phänomen eine Phasen-Separationsstruktur,
die aus zwei Phasen besteht, die kontinuierlich zueinander in einer
dreidimensionalen Richtung sind und ein poröser Körper mit Poren, die kontinuierlich
in einer dreidimensionalen Richtung sind, kann durch selektives
Entfernen einer Phase gebildet werden. Eine OBDD-Struktur und eine
Gyroid-Struktur sind unter der co-kontinuierlichen Struktur wünschenswert.
Das Verfahren eines selektiven Entfernens einer Phase aus der Mikrophasen-Separationsstruktur
ist nicht besonders begrenzt und unterschiedliche Verfahren können für die selektive
Entfernung einer Phase verwendet werden. Zum Beispiel ist es möglich ein Verfahren
eines chemischen Schneidens eines verbindenden Teils durch Verwenden
eines Pfropf-Copolymers oder Block-Copolymers, das zwei Terekeric-Polymere
verbindet, gekoppelt durch ein Entfernen eines der Terekeric-Polymere.
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Es
ist ebenso möglich,
ein Verfahren eines Zerlegens und Entfernens einer Phase durch selektive Ozon-Oxidation
und ein Entfernungsverfahren durch ein Sauerstoffplasma oder eine
photolytische Zerlegung zu verwenden. Es ist ebenso möglich selektiv
eine Phase durch Bestrahlung mit einem Energiestrahl zu zerlegen
und zu entfernen. Der Porendurchmesser des resultierenden porösen Körpers kann
durch das Molekulargewicht der Polymerkette gesteuert werden, die
die Phase bildet, die von der Mikrophasen-Separationsstruktur entfernt
werden soll. Der Porendurchmesser kann ebenso durch Mischen zum
Beispiel eines Homopolymers gesteuert werden, das mit einer derartigen
Polymerkette kompatibel ist.
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Die
Polymermaterialien, die zum Erzeugen des porösen Körpers aus der Phasen-Separationsstruktur verwendet
werden, sind nicht besonders begrenzt und ein optionales Polymermaterial
kann verwendet werden. Insbesondere umfassen die verwendeten Polymermaterialien
zum Beispiel ein Polyolefin, ein Polymer der Acrylserie, ein Polyäther, wie
zum Beispiel ein Polyallyläther,
ein Polyester, wie zum Beispiel ein Polyallylat, ein Polyamid, ein
Polyamid und ein Polyäthersulfon.
es ist ebenso möglich
Polycyclohexan oder Polynorbornen zu verwenden.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird zum Herstellen einer
dreidimensionalen Struktur ein photosensitives Material zunächst in
die Poren des porösen
Materials geladen, das kontinuierliche Poren aufweist, die oben
beschrieben sind. Das verwendete photosensitive Material umfasst
zum Beispiel eine Zusammensetzung mit einem heißhärtenden Harz, wie zum Beispiel
ein Harz-Monomer der Acrylserie und vorzugsweise einem Zwei-Photon-absorbierenden
Lichthärtenden
Katalysator. Ein derartiges photosensitives Material kann dadurch
in die Poren des porösen
Körpers
geladen werden, dass zugelassen wird, dass der poröse Körper mit
einer derartigen photosensitiven Zusammensetzung wie diese ist imprägniert wird
oder einer Lösung
eines derartigen photosensitiven Materials oder durch Verwenden
eines CVD-Verfahrens
und so weiter.
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Der
poröse
Körper,
der das geladene photosensitive Material in den Poren aufweist,
wird in einer dreidimensionalen Richtung in einer derartigen Art
und Weise belichtet, dass ein periodisches Strukturmuster ein photonisches
Band bildet. Im Allgemeinen kann eine Quelle, wie zum Beispiel sichtbares
Licht oder ultraviolette Strahlen, für die Belichtung zusätzlich zu β-Strahlen
(Elektronenstrahlen), Röntgenstrahlen,
usw. verwendet werden. Es ist höchst
wünschenswert,
sichtbares Licht oder ultraviolettes Licht zu verwenden, da der
Belichtungsschritt einfach ist. Jedoch ist es ebenso wünschenswert β-Strahlen
(Elektronenstrahlen) zu verwenden, die eine gute Durchdringungsfähigkeit
in einer Dickenrichtung des Films aufweisen.
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Beim
Durchführen
eines Belichtens in einer dreidimensionalen Richtung ist es möglich, die
Technik von zum Beispiel eines Abtastens (Rastern) des Brennpunktes
zu verwenden, auf dem ein Laserstrahl oder Ähnliches von einer Linse in
einer dreidimensionalen Richtung innerhalb des porösen Körpers gesammelt
wird. Es ist ebenso möglich,
zwei Laserstrahlen zuzulassen, das heißt ein linearer Laserstrahl
und ein blattförmiger Laserstrahl,
um innerhalb des porösen
Körpers
einzufallen und die Kreuzung dieser zwei Strahlen in einer dreidimensionalen
Richtung abzutasten. Alternativ ist es möglich, einen Interferenzrand
innerhalb des porösen Körpers zu
bilden. Mit anderen Worten genügt
es, es einer Vielzahl von kollimierten Strahlen zu erlauben, einzufallen
und miteinander innerhalb des porösen Körpers zu interferieren, um
so ein Interferenzmuster zu bilden.
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Nach
der Belichtung wird das photosensitive Material in dem belichteten
Teil oder nicht-belichteten Teil selektiv entfernt. Beim Entfernen
des photosensitiven Materials innerhalb eines vorbestimmten Bereichs
ist es möglich,
ein nass-entwickelndes Verfahren zu verwenden, wie zum Beispiel
ein Auswaschen mit einem Lösungsmittel,
ein Gasphasen-Ätzen,
wie zum Beispiel ein Sauerstoffplasma-Ätzen oder ein Verfahren einer thermischen
Entwicklung, bei dem ein unerwünschter
Teil durch ein Erhitzen verdampft wird. Durch Entfernen des photosensitiven
Materials in dem vorbestimmten Bereich ist es möglich, einen Bereich zu bilden,
in dem das photosensitive Material unentfernt bleibt und einen Bereich,
aus dem das photosensitive Material entfernt worden ist, um so porös gemacht
zu sein, wobei ein unentfernter Bereich und der entfernte Bereich
sich voneinander in dem Brechungsindex unterscheiden. Da unterschiedliche
Materialien als das photosensitive Material ausgewählt werden
können,
so lange das Material in die Poren geladen werden kann, ist es möglich den Unterschied
in dem Brechungsindex frei zu ändern
und zu vergrößern. Es
ist möglich
ein anderes zweites Material in den porösen Teil zu laden, aus dem
das photosensitive Material entfernt worden ist. Alternativ ist
es möglich
die Poren nicht vollständig
mit dem photosensitiven Material zu füllen, um so Leerstellen zu
lassen und die Leerstellen zum Beispiel mit einem Metall durch eine
Metallisierungsbehandlung zu laden. In diesem Fall kann der Unterschied
in dem Brechungsindex weiter vergrößert werden.
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In
der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden Erfindung wird ein
Vielfaltsbereich innerhalb des porösen Körpers durch Laden eines Materials
gebildet und die Bereiche werden bei einer durchschnittlichen Periode
von 0.1 bis 2 μm
angeordnet, um ein photonisches Band zu bilden. Die dreidimensionale
Struktur der vorliegenden Erfindung wird in einem Bereich verwendet,
der zwischen einem Bereich sichtbaren Lichtes und einem Bereich
eines nahen Infrarots reicht. In der vorliegenden Erfindung ist
es für
den Bereich, in dem der poröse
Körper
mit einem Material geladen ist, notwendig, einen Teil mit einer
durchschnittlichen Periode 0.1 bis 2 μm in Anbetracht der Wellenlänge des
oben erwähnten
Lichtes aufzuweisen.
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1 erläutert schematisch
die dreidimensionale Struktur der vorliegenden Erfindung. In der
Struktur, genannt photonischer Kristall, weist die Beziehung zwischen
der Wellenzahl und der Frequenz, d.h. einer Photonenenergie, eines
Lichts eine Bandstruktur aufgrund der periodischen Änderung
in dem Brechungsindex auf wie die Energie von Elektronen innerhalb
eines Halbleiters eine Bandstruktur aufgrund der periodischen Änderung
in einem Potential aufweist. Wie in 1 gezeigt,
wird ein Vielfaltsbereich 2, der ein Material geladen hat,
in einem porösen
Körper 1 gebildet
und die Bereiche sind periodisch in einer derartigen Art und Weise angeordnet,
dass ein photonisches Band gebildet wird. Sozusagen bilden Bereiche 2 einen
photonischen Kristall. Übrigens
ist es für
die Periode des Bereiches, in dem der poröse Körper mit einem Material geladen
ist, wünschenswert,
ungefähr
eine Hälfte
der Wellenlänge
des Lichtes zu betragen, das verwendet werden soll. Falls die Periode
zum Beispiel 0.3 μm
ist, beträgt
die Wellenlänge
des verwendeten Lichts 0.6 μm,
was ein Doppeltes der Periode von 0.3 μm ist, was es ermöglicht,
ein photonisches Band eines sichtbaren Bereiches zu bilden. Es ist
unnötig
eine Bandkante mit der niedrigsten Energie zu verwenden und es ist
möglich,
eine Bandkante mit einer hohen Energie zu verwenden.
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Die
Materialien, die in die Bereiche geladen sind, die periodisch angeordnet
sind, müssen
nicht speziell auf unterschiedliche Polymere, keramische Materialien,
wie zum Beispiel Metalloxide und Metalle beschränkt sein. Es ist für das geladene
Material möglich,
ein Flüssigkristall
oder ein nicht-lineares optisches Material zu sein. Da der Unterschied
in dem Brechungsindex zwischen dem geladenen Bereich und dem nicht geladenen
Bereich wünschenswerter
Weise groß sein
sollte, ist es für
das geladene Material wünschenswert, einen
großen
Brechungsindex aufzuweisen. Um genauer zu sein, werden Metalloxide,
wie zum Beispiel Titanoxid und Aluminiumoxid und ein zusammengesetztes
Material zwischen einem ultrafeinen Partikel dieser Metalloxide
und einem Polymer als die geladenen Materialien verwendet. Der Teil
außer
den periodisch angeordneten Bereichen kann als poröser Teil
mit Leerstellen gelassen werden. Alternativ ist es möglich, den
Teil außer den
periodisch angeordneten Bereichen mit einem anderen Material zu
laden, wie zum Beispiel einem Licht-modulierenden Material, wie zum Beispiel
einem Flüssigkristall
oder einem Material, das in der Lage ist, einen Laserstrahl zu emittieren.
Ebenso ist es möglich,
ein Temperatur einstellendes Gerät,
wie zum Beispiel piezoelektrisches Element, einen Heizer oder ein
Peltier-Element,
eine Elektrode zum Anlegen eines elektrischen Feldes oder ein Licht-emittierendes
Element zur Lichtausstrahlung zu der dreidimensionalen Struktur der
vorliegenden Erfindung zu weiterzugeben, um die periodische Struktur
zu stören
und die photonischen Bandeigenschaften zu modulieren.
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In
der dreidimensionalen Struktur der vorliegenden Erfindung, die wie
oben hergestellt ist, kann, da die poröse Struktur Bereiche unterstützt, die
den photonischen Kristall bilden und es möglich ist, die Struktur beizubehalten,
die Anordnung der periodischen Bereiche frei festgelegt werden.
Da zusätzlich
das Material, das in die periodischen Bereiche oder den anderen
Bereich als die periodischen Bereiche geladen werden soll, frei ausgewählt werden
kann, ist es möglich,
die Änderung
in dem Brechungsindex zu vergrößern. Es
folgt, dass es möglich
ist, einen zufrieden stellenden photonischen Kristall zu bilden.
Ebenso ist eine Größenstabilität gegen
eine Änderung
im Lauf der Zeit oder eine Temperaturänderung zufrieden stellend.
Falls ebenso Störungen innerhalb
der periodischen Struktur des photonischen Kristalls gebildet werden
und diese Störungen
in einer eindimensionalen Richtung zusammenhängend sind, kann der photonische
Kristall als ein optischer Wellenleiter verwendet werden. Die Störung einer
periodischen Struktur kann durch Entfernen eines Teils der periodisch
vorliegenden Bereiche oder durch Anordnen eines anderen Bereiches
als der periodisch angeordnete Bereich 2 in dem porösen Körper gebildet
werden, wie in 2 gezeigt. Weiter ist es möglich, durch
die ähnliche
Technik einen optischen Wellenleiterteil zu bilden, um es Signallicht
zu erlauben, auf den photonischen Kristall einzufallen oder von
diesem emittiert zu werden. Um genauer zu sein, wird der photonische
Kristall selektiv in einem Muster eines optischen Wellenleiters
belichtet, um einen Kernbereich zu bilden, der als ein optischer
Wellenleiter agiert und einen Hüllbereich.
Typischerweise kann ein optischer Wellenleiter durch Bilden zum
Beispiel eines Bereiches erhalten werden, in dem ein Acrylharz-Monomer
linear innerhalb des porösen Teils
geladen wird. In diesem Fall ist es möglich, einen optischen Wellenleiter
vom GI-Typ durch Verwenden einer Mischung einer Vielzahl unterschiedlicher
Arten von Acrylharz-Monomeren zu bilden. Eine Verbesserung einer
Effizienz und einer Miniaturisierung kann durch Bilden eines optischen
Wellenleiters eines Signallichts in dem photonischen Kristall ermöglicht werden,
wie oben beschrieben. Ebenso ist es möglich, das photonische Band
durch Bilden eines Teils zu modulieren, der einen geänderten
Brechungsindex zusätzlich
zu der Gruppe von periodisch angeordneten Bereichen aufweist, die
ein photonisches Band bilden. Ein derartiger Bereich zum Stören der
periodischen Struktur funktioniert wie ein Störstellenlevel in einem Halbleiter.
Als ein Ergebnis ist es möglich,
einen Bereich zu bilden, durch den das Licht mit einer vorbestimmten
Wellenlänge
innerhalb der photonischen Bandlücke
transmittiert werden kann. Zum Beispiel ist es möglich, einen Laser eines photonischen
Kristall, der einen kleinen Oszillationsverlust aufweist, durch
Dotieren eines Laserfarbstoffes in die dreidimensionale Struktur
der vorliegenden Erfindung herzustellen, um so den Störstellenlevel
mit dem Oszillationswellenlängenbereich
des Laserfarbstoffes auszurichten.
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Eine
dreidimensionale Struktur gemäß einer
zweiten Ausführung
wird nun beschrieben. Die dreidimensionale Struktur gemäß der zweiten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung kann eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur
genannt werden.
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Die
dreidimensionale Verdrahtungsstruktur der vorliegenden Erfindung
kann durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung durch Verwenden
eines porösen
Körpers
hergestellt werden, der gleichförmig
gebildete Durchgangslöcher
aufweist, die in einer dreidimensionalen Richtung kontinuierlich
sind. Der verwendete poröse
Körper
in der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von einem Bienenwaben-förmigen Blatt,
das Durchgangslöcher
aufweist, die sich lediglich in einer Richtung erstrecken. Insbesondere
weist der poröse
Körper
Durchgangslöcher
auf, die sich in irgendeiner Richtung in einem Raum erstrecken.
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Es
ist für
die kontinuierliche Pore, die in dem porösen Körper vorliegt, wünschenswert,
regulär
und homogen gebildet zu sein, da es unwahrscheinlich ist, dass ein
derartiger poröser
Körper
das Licht streut. Es ist für
die kontinuierliche Pore in dem porösen Körper, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, erforderlich, offen zu der Außenseite
des porösen
Körpers
zu sein, und es ist ebenso für
die Anzahl von geschlossenen Poren wünschenswert, die nicht zu der
Außenseite
des porösen
Körpers
offen sind, so klein wie möglich zu
sein. Um ebenso die dielektrische Konstante der Verdrahtung zu verbessern,
ist es für
die Porösität wünschenswert,
hoch zu sein, solange die mechanische Festigkeit des porösen Körpers aufrechterhalten
werden kann. Um genauer zu sein, sollte die Porösität wünschenswert zumindest 40% betragen
und hoch wünschenswert
zumindest 60%. Die obere Grenze der Porösität, die nicht speziell in der
vorliegenden Erfindung begrenzt ist, solange die Struktur des porösen Körpers aufrechterhalten
werden kann, beträgt
im Allgemeinen ungefähr 99%.
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In
der vorliegenden Erfindung wird der innere Bereich des porösen Körpers belichtet.
Um daher das Streuen des Lichtes zu vermeiden, ist es für den Porendurchmesser
wünschenswert,
ausreichend klein im Vergleich zu der Wellenlänge des für die Belichtung verwendeten
Lichtes zu sein. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass, falls der
Porendurchmesser übermäßig klein
ist, es schwierig ist, die Pore mit einem Metall durch die Metallisierungstechnik
oder Ähnlichem
zu laden. Insbesondere in dem Fall eines Bildens einer Verdrahtung ist
es für
das geladene Metall notwendig, kontinuierlich ausreichend innerhalb
der Poren zu sein. Falls der Porendurchmesser übermäßig klein ist, tendiert das
Metall dazu, selbst falls in die Poren durch die Metallisierungstechnik
eingeführt,
in der Form feiner Partikel vorzuliegen, die voneinander innerhalb
der Pore getrennt sind. Um eine derartige Schwierigkeit zu vermeiden,
ist es für
den Porendurchmesser in dem porösen
Körper, der
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wünschenswert, innerhalb eines
Bereiches von 30 nm und 2000 nm, hoch vorzugsweise zwischen 50 nm
und 1000 nm und höchst
vorzugsweise zwischen 100 nm und 500 nm zu liegen.
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Selbst
dort wo der Porendurchmesser versagt, innerhalb des oben erwähnten Bereiches
zu liegen und größer als
die Lichtwellenlänge
ist, die für
die Belichtung verwendet wird, ist es möglich, das Streuen des Lichtes
bei dem Schritt der Belichtung zu vermeiden, falls ein flüssiges Material
mit einem Brechungsindex nahe oder gleich zu demjenigen des porösen Körpers in
die Poren zum Verhindern des Streuens des Lichtes geladen wird.
Falls jedoch der Porendurchmesser übermäßig groß ist, ist es schwierig das
Metall ausreichend innerhalb der Pore durch die Metallisierungstechnik
oder Ähnliches
zu laden und es ist ebenso schwierig die Verdrahtungsbreite auf
etliche μm
oder weniger zu vermindern. Ebenso tendiert ein Kurzschließen dazu,
zwischen benachbarten Schichten in dem Falle eines Herstellens eines
mehrfach-geschichteten
Verdrahtungsplatte stattzufinden. Unter den Umständen ist es für den Porendurchmesser
des porösen
Körpers
wünschenswert, auf
5 μm oder
weniger gesetzt zu werden, selbst in dem Fall eines Verwendens eines
flüssigen
Materials zum Verhindern des Lichtstreuens in dem Belichtungsschritt.
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Ein
co-kontinuierlicher poröser
Körper
mit offenen Poren, die in einer dreidimensionalen Richtung gebildet
sind, kann durch unterschiedliche Verfahren erzeugt werden, wie
bereits in Verbindung mit der Herstellung der dreidimensionalen
Struktur beschrieben. Zum Beispiel ist es möglich einen porösen Körper zu
verwenden, der durch Laminieren von Kügelchen erzeugt wird, einen
porösen
Körper,
der aus einem grünen
Blatt (green sheet) gebildet wird, einen porösen Körper, der durch Verwenden einer
laminierten Struktur von Kügelchen
als eine Gießform
erzeugt wird, einen porösen
Körper,
der durch Verwenden eines laminierten Körpers von Luftblasen oder Flüssigkeitsblasen
als eine Gießform
erzeugt wird, einen porösen
Körper,
der aus einer co-kontinuierlichen Struktur erzeugt wird, die durch
die spinodale Zerlegung einer Mischung erzeugt wird, die ein Polymer,
Silica, usw. enthält,
einen porösen
Körper,
der durch ein Emulsions-Schablonen-Verfahren erzeugt wird und einen
porösen
Körper
zu verwenden, der durch ein dreidimensionales Licht-formendes Verfahren
erzeugt wird.
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Insbesondere
ist es wünschenswert,
eine poröse
Struktur aus zum Beispiel einem Polymer zu verwenden, das durch
Verwenden eines laminierten Körpers
von Luftblasen oder Flüssigkeitsblasen
als eine Gießform
erzeugt wird, da ein poröser
Körper
mit regulär
angeordneten Poren und einer hohen Porösität bei niedrigen Herstellungskosten
erzeugt werden kann. Ein poröser
Körper,
der durch Entfernen einer geeigneten Phase von einer Phasen-Separationsstruktur
erzeugt wird, die von einem Polymer aufgewiesen wird, ist ebenso aus
dem ähnlichen
Grund wünschenswert. Übrigens
ist es höchst
wünschenswert,
einen porösen
Körper
aus einer Phasen-Separationsstruktur
eines Polymers herzustellen, da der Porendurchmesser leicht gesteuert werden
kann und die Herstellungskosten vermindert werden können. Die
Phasen-Separationsstruktur
des Polymers ist nicht besonders begrenzt in der vorliegenden Erfindung.
Zum Beispiel umfasst die Phasen-Separationsstruktur des Polymers,
das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, eine Phasen-Separationsstruktur,
die durch eine spinodale Zerlegung gebildet wird, die von einer
Polymermischung aufgewiesen wird und eine Mikrophasen-Separationsstruktur,
die von einem Block-Copolymer oder einem Pfropf-Copolymer aufgewiesen
wird. Es ist höchst
wünschenswert,
eine Mikrophasen-Separationsstruktur
zu verwenden, die von einem Block-Copolymer oder einem Pfropf-Copolymer
aufgewiesen wird, da es möglich
ist, eine reguläre
poröse Struktur
mit Poren zu bilden, deren Durchmesser leicht gesteuert werden kann.
Eine co-kontinuierliche Struktur ist als die Mikrophasenstruktur
wünschenswert.
Insbesondere sind zum Beispiel eine OBDD-Struktur und eine Gyroid-Struktur wünschenswert.
Zum Bilden einer co-kontinuierlichen Struktur ist es wünschenswert,
den Gewichtsanteil der Polymerkette, die den porösen Körper in dem Polymer bildet,
derart einzustellen, dass dieser innerhalb eines Bereiches zwischen
30% und 70% liegt.
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Es
ist möglich,
den Porendurchmesser des resultierenden porösen Körpers durch das Molekulargewicht
der Polymerkette zu steuern, die die Phase bildet, die von der Phasen-Separationsstruktur
entfernt wird. Es ist ebenso möglich,
den Porendurchmesser des porösen
Körpers
durch Mischen eines Homopolymers zu steuern, das mit einer derartigen
Polymerkette kompatibel ist. Obwohl es schwierig ist, einen porösen Körper mit
einem Porendurchmesser von weniger als 100 nm durch Verwenden eines
Copolymers alleine zu bilden, kann ein poröser Körper mit einem derartigen Porendurchmesser
relativ leicht durch Verwenden der Technik eines Mischens eines
Homopolymers erzeugt werden.
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Dort
wo ein poröser
Körper
als ein Substrat für
die Verdrahtungsbildung verwendet wird, ist es wünschenswert, ein isolierendes
Metalloxid oder ein Polymer zum Bilden eines porösen Körpers zu verwenden. Insbesondere
ist es wünschenswert,
ein hitzebeständiges
Polymer, wie zum Beispiel Polyimid, Polyamid, Polyaryläther, Polyarylat
und Polyäthersulfon
zu verwenden. Ebenso ist es möglich
ein Polymer zu verwenden, das durch Vernetzen eines Polymers mit
einer Doppelbindung in der Seitenkette oder einer Hauptkette erzeugt wird
und das durch polymerisieren konjugierter Dien-Monomere eines 1,2-Verbindungstyps oder
eines 1,4-Verbindungstyls
erzeugt wird, wie zum Beispiel Polybutadien. Es ist ebenso möglich, Polycyclohexan
und Polynorbornen zu verwenden.
-
Ein
poröser
Körper
aus Polyimid kann zum Beispiel wie folgt erzeugt werden. In dem
ersten Schritt wird eine Polyamic-Säure,
die ein Vorläufer
(Precursor) von Polyimid ist, mit einem thermisch zerlegbaren Polymer
gemischt, wie zum Beispiel Polyethylenoxid, Polypropylenoxid oder
Poly(Methylmethacrylat). In diesem Schritt ist es möglich, eine
Phasenseparation als ein Block-Copolymer oder einen Pfropf-Copolymer
durchzuführen.
Dann wird eine Wärmebehandlung
angewendet, um so die Polyamic–Säure in Polyimid
umzuwandeln und zur gleichen Zeit das thermisch zerlegbare Polymer
durch ein Verdampfen zu entfernen.
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Es
ist wünschenswert,
ein Block-Copolymer oder Pfropf-Copolymer
in Anbetracht der Regularität
der Struktur zu verwenden. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass in dem Fall
eines Bildens von Poren mit einer Größe von zumindest 100 nm, es
relativ schwierig ist, ein Block-Copolymer zu synthetisieren, da
das Molekulargewicht der thermisch zerlegbaren Polymerkette ungefähr 100000 überschreitet.
Daher ist es wünschenswert,
eine Verbindungsgruppe an zum Beispiel dem Ende der thermisch zerlegbaren
Polymerkette einzuführen,
gefolgt von einem Synthetisieren eines Pfropf-Copolymers.
-
Um
genauer zu sein, ist es in dem Fall eines Synthetisierens eines
Pfropf-Copolymers zwischen zum Beispiel einer Polyamic-Säure und einem thermisch zerlegbaren
Polymer, wie zum Beispiel Polyethylenoxid oder Polypropylenoxid,
möglich,
die unten beschriebene Technik zu verwenden. Insbesondere wird eine
Aminogruppe zunächst
in das Ende einer thermisch zerlegbaren Polymerkette als eine Verbindungsgruppe
eingesetzt, das chemisch mit einer Seitenkette einer Polyamic-Säure verbunden
ist, wie zum Beispiel einer Carboxyl-Gruppe. Dann wird ein Pfropf-Copolymer
durch Mischen des thermisch zerlegbaren Polymers, das die Verbindungsgruppe
darin eingesetzt aufweist und einer Polyamic-Säure synthetisiert. Ebenso ist
es möglich,
den Porendurchmesser des porösen
Körpers
durch Hinzufügen
eines Homopolymers zu dem Block-Copolymer oder Pfropf-Copolymer
zu steuern. Falls ein vernetzbarer Weichmacher, wie zum Beispiel
Bis-Maleimide, in diesem Schritt hinzugefügt wird, wird die Bildung der
Mikrophasen-Separationsstruktur begünstigt und die Wärmebeständigkeit
und die mechanische Festigkeit des porösen Körpers werden verbessert.
-
Es
sollte erwähnt
werden, dass Polybutadien vom 1,2-Verbindungstyp, das heißt Poly(Vinylethylen), in
einer dreidimensionalen Richtung durch die Hinzufügung eines
Radikal-Erzeugers oder eines vernetzenden Agens vernetzt wird, um
so ein Ausgehärtetes
Polymer zu bilden, das ausgezeichnet in einer Hitzebeständigkeit,
in elektrischen Eigenschaften, einer Feuchtigkeitsbeständigkeit
und mechanischen Eigenschaften ist. Zusätzlich ist, da Poly(Vinylethylen)
in der Lage einer lebenden Polymerisation (living polymerization)
ist, es möglich,
ein Block-Copolymer mit einem hohen Molekulargewicht zu erhalten
und das gleichförmig
in einer Molekulargewichtsverteilung ist. Es folgt, dass in dem
Fall eines Verwendens eines Block-Copolymers zwischen Poly(Vinylethylen)
und einem Poly(Methacryl-Säureester),
das durch Bestrahlung mit β-Strahlen
zerlegt und entfernt werden kann oder eines thermisch zerlegbaren
Polyethylenoxids oder Polypropylenoxids, es möglich ist, einen regulären porösen Körper zu
bilden, der aus vernetztem Poly(Vinylethylen) besteht, das einen
gewünschten
Porendurchmesser aufweist. Es ist ebenso möglich, den Porendurchmesser
des porösen
Körpers durch
Hinzufügen
eines Homopolymers in diesem Falle zu steuern.
-
Das
Radikal-erzeugende Agens, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, umfasst zum Beispiel organische Peroxide, wie zum Beispiel
Dicumylperoxid und Azonitrile, wie zum Beispiel Azobis-Isobutyronitril.
Insbesondere ist es wünschenswert,
ein polyfunktionales Radikal-erzeugendes Agens zu verwenden, wie
zum Beispiel 2,2-bis(4,4-di-t-Butylperoxyclohexyl)Propan,
3,3',4,4'-tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon,
da das polyfunktionale Radikal-erzeugende Agens ebenso als ein vernetzendes
Agens wirkt. Es ist wünschenswert,
das Radikal-erzeugende Agens in einer Menge von 0.1 bis 20 Gewichtsprozent,
hoch vorzugsweise 1 bis 5 Gewichtsprozent basierend auf der zu vernetzenden
Polymerkette hinzuzufügen.
Falls die Menge des Radikal-erzeugenden
Agens übermäßig klein
ist, wird die Dichte einer Vernetzung niedrig gemacht. Falls andererseits
die Menge des Radikal-erzeugenden Agens übermäßig groß ist, wird das vernetzte Material porös gemacht
oder die Mikrophasen-Separationsstruktur
wird gestört.
-
Es
ist wünschenswert,
als das vernetzende Agent Bis-Maleimide zu verwenden, wie zum Beispiel Bis(4-Maleimidephenyl)Methan,
Bis(4-Maleimidphenyl)Äther,
2,2'-Bis[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Propan und
2,2'-Bis[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Hexafluoropropan.
Die Hinzufügungsmenge
sollte innerhalb eines Bereiches von zwischen 0.1 und 20 Gewichtsprozent,
vorzugsweise zwischen 1 und 5 Gewichtsprozent basierend auf der
zu vernetzenden Polymerkette liegen. Falls die Hinzufügungsmenge
des vernetzenden Agens übermäßig klein
ist, ist die Dichte einer Vernetzung niedrig. Falls die Hinzufügungsmenge
jedoch übermäßig groß ist, wird
die Mikrophasen-Separationsstruktur gestört.
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Falls
die vernetzende Reaktion vor einer Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur
voranschreitet, wird die Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur
verschlechtert. Daher ist es für
die vernetzende Reaktion wünschenswert,
nach einer ausreichenden Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur gestartet zu werden.
Eine Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur schreitet unter
Temperaturen voran, die höher
als die Glasübergangstemperatur
jeder Polymerkette sind, die ein Copolymer bilden. Daher ist es
für die
Glasübergangstemperatur
der Polymerkette wünschenswert,
ausreichend tiefer als die Radikal-Erzeugungstemperatur des Radikal-erzeugenden
Agens zu sein.
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Ein
Beispiel der höchst
vorzuziehenden Zusammensetzung ist eine Zusammensetzung, die durch
Hinzufügen
von 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan
oder 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
zu einem Diblock-Copolymer oder einem Triblock-Copolymer aus einer
Poly(Vinylethylen)-Kette
und einer Polyethylenoxid-Kette oder einer Polypropylenoxid-Kette
in einer Menge von 1 bis 5 Gewichtsprozent basierend auf der Poly(Vinylethylen)-Kette
erzeugt wird. Insbesondere ist es höchst wünschenswert, 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
als das Radikal-erzeugende
Agens zu verwenden.
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Poly(Vinylethylen)
weist eine Glasübergangstemperatur
von ungefähr
20°C auf.
Ebenso weist Polyethylenoxid oder Polypropylenoxid eine ausreichend
niedrige Glasübergangstemperatur
von ungefähr
0°C oder tiefer
auf. Andererseits sind die die thermischen Zersetzung initiierenden
Temperaturen von 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl) Propan und 3,3',4,4'-Tetra(-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
jeweils 139°C
und 125°C,
die ausreichend hoch liegen, wenn mit einer Heizrate von 4°c/min geheizt
wird. Daher ist es wünschenswert,
eine Mikrophasen-Separationsstruktur
durch Erwärmen
von Raumtemperatur auf ungefähr
50°C zu
bilden, gefolgt von einem allmählichen Heizen
der Zusammensetzung auf eine Temperatur, die nahe der thermischen
Zersetzungstemperatur des Radikal-erzeugenden Agens liegt, um so
ein Vernetzen und ein Erhärten
zu erzielen. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass, falls die
Zusammensetzung auf eine übermäßig hohen
Temperatur geheizt wird, die Ordnungs-Unordnungs-Übergangstemperatur überschritten
wird, bevor eine ausreichende Vernetzung erzielt wird, was in einem
Schmelzen resultiert, um eine homogene Zusammensetzung zu bilden.
In diesem Sinn ist 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
wünschenswert, da
Radikale durch eine Bestrahlung mit einem ultravioletten Strahlen
erzeugt werden, ohne auf der thermischen Zerlegung zu beruhen.
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Wie
oben beschrieben werden 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan oder 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
zu einem Diblock-Copolymer oder einem Triblock-Copolymer aus einer
Poly(Vinylethylen)-Kette
und einer Poly(Methylmethacrylat)-Kette in einer Menge von 1 bis
5 Gewichtsprozent basierend auf der Poly(Vinylethylen)-Kette hinzugefügt. In diesem
Fall weist Poly(Methylmethacrylat) eine relativ hohe Glasübergangstemperatur
vor ungefähr
105°C auf.
Daher ist es wahrscheinlich, dass eine vernetzende Reaktion stattfindet,
bevor die Mikrophasen-Separationsstruktur ausreichend gebildet ist.
Es folgt, dass Poly(Methylmethacrylat), falls mit β-Strahlen
bestrahlt, dazu tendiert, thermisch zerlegt und verdampft zu werden,
was es möglich
macht, eine poröse
Struktur durch Waschen mit einem Lösungsmittel oder durch die
Hitzebehandlung bei einer relativ niedrigen Temperatur zu bilden.
Da die Glasübergangstemperatur
von Poly(Methylmethacrylat) nahe der ein Vernetzen initiierenden
Temperatur von Poly(Methylmethacrylat) liegt, ist es wünschenswert,
die Mikrophasen-Separationsstruktur durch langsames verdampfendes
Lösungsmittel
aus der Lösung
zu bilden, um eine Abgussfolie zu bilden. In diesem Fall wird eine
Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur nicht durch das Vernetzen
verschlechtert, falls die Verdampfung des Lösungsmittels bei einer Temperatur
durchgeführt
wird, die ausreichend niedriger als die thermische Zerlegungstemperatur
des Radikal-erzeugenden Agens ist. Ein derartiges Verfahren eines
Bildens einer Abgussfolie benötigt
jedoch eine lange Zeit und daher ist die Produktivität nicht
ausreichend hoch. Dies ist ebenso der Fall bei der Verwendung von
Polyα(Methylstyren)
statt Poly(Methylmethacrylat).
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In
dem Falle eines Verwendens von Poly(Methacryl-Säureester), in dem eine Alkyl-Gruppe
mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen ersetzt ist oder Poly(α-Methylstyren),
in dem eine derartige Phenyl-Gruppe durch die Alkyl-Gruppe ersetzt
ist, statt Poly(Methylmethacrylat) oder Poly(α-Methylstyren), ist die Glasübergangstemperatur
vermindert, was es möglich
macht, das oben erwähnte
Problem zu vermeiden. Um genauer zu sein, kann eine Mikrophasen-Separationsstruktur
umgehend durch Anwenden einer Hitzebehandlung auf den Copolymerfilm
(oder einen gegossenen Körper)
bei einer Temperatur gebildet werden, die höher als die Glasübergangstemperatur
ist. Zum Beispiel weisen Poly(n-Propylmethacrylat) und Poly(n-Butylmethacrylat)
eine niedrige Glasübergangstemperatur
auf, das heißt,
35°C bzw.
25°C. Poly(α-Methylstyren),
das die 4-Position butylisiert aufweist, weist ebenso eine niedrige
Glasübergangstemperatur
auf. Die Glasübergangstemperatur
kann weiter vermindert werden, falls die Alkyl-Gruppe zumindest
6 Kohlenstoffatome aufweist. Jedoch tendiert zur gleichen Zeit eine
vernetzende Reaktion dazu, leicht bei Bestrahlung mit β-Strahlen
stattzufinden. Die Polymere, die sowohl die niedrige Glasübergangstemperatur
erfüllen
als auch die Begünstigung
der Zerlegung durch Bestrahlung mit β-Strahlen umfassen zum Beispiel
Poly(n-Propylmethacrylat), Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat).
Insbesondere ist es höchst
wünschenswert,
Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat) zu verwenden.
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Dort
wo die Alkyl-Gruppe wie eine 2-Ethylhexyl-Gruppe verzweigt ist,
ist es unwahrscheinlich, dass der Effekt eines Begünstigens
der Zerlegung durch Bestrahlung mit β-Strahlen unterdrückt wird,
und daher ist es wünschenswert,
eine verzweigte Alkyl-Gruppe zu verwenden. Jedoch ist das Poly(Methacrylat)
mit einer verzweigten Alkyl-Gruppe in der praktischen Verwendung
schlechter als Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat),
da es schwierig ist, Monomere von Polymethacrylaten zu erhalten,
die eine verzweigte Alkyl-Gruppe
aufweisen.
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Es
ist ebenso möglich,
Polyisobutylen und Polypropylen zusätzlich zu den oben beschriebenen
Polymeren als eine Polymer-Kette zu verwenden, die sowohl die niedrige
Glasübergangstemperatur
als auch den Effekt eines Begünstigens
einer Zerlegung durch Bestrahlung mit β-Strahlen erfüllen.
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Die
Strahlungsmenge mit β-Strahlen,
die in der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt ist,
sollte innerhalb eines Bereiches zwischen 100 Gy und 10 MGy, vorzugsweise
zwischen 1 KGy und 1 MGy und höchst
vorzugsweise zwischen 10 KGy und 200 KGy liegen. Falls die Strahlungsmenge
unzulässig
klein ist, ist es schwierig die zerlegbare Polymerkette ausreichend
zu zerlegen. Falls andererseits die Strahlungsmenge übermäßig groß ist, tendiert
das zerlegte Produkt der zerlegbaren Polymerkette dazu, in einer
dreidimensionalen Richtung vernetzt zu werden, um so ausgehärtet zu
werden. Weiter tendiert die Polymer-Kette für die es unwahrscheinlich ist,
zerlegt zu werden, dazu, zerlegt zu werden. Die Beschleunigungsspannung, die
von der Dicke des gegossenen Körpers
des Copolymers abhängt,
d.h. der Durchdringungslänge
der β-Strahlen
in dem gegossenen Körper,
sollte vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von ungefähr 20 kV
und 2 MV liegen, wenn diese auf einen Dünnfilm treffen, der eine Dicke
von ungefähr
etlichen μm
oder weniger aufweist und sollte vorzugsweise innerhalb eines Bereichs
zwischen ungefähr
500 kV und 10 MV liegen, wenn diese auf einen gegossenen Körper treffen,
wie zum Beispiel einem Film oder eine Menge, die eine Dicke von zumindest
100 μm aufweist.
Dort wo ein Metall-gegossener Körper
in dem gegossenen Körper
enthalten ist, ist es möglich,
die Beschleunigungsspannung weiter zu erhöhen.
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In
dem Fall eines Verwendens der Bestrahlung mit β-Strahlen, wird die Poly(Vinylethylen)-Kette
vernetzt und daher ist es möglich,
den Betrag des Radikal-erzeugenden Agens zu vermindern oder es ist
möglich, überhaupt
kein Radikal-erzeugendes
Agens hinzuzufügen.
In diesem Fall ist es absolut nicht notwendig, die Glasübergangstemperatur
zu vermindern. Ein vernetztes Poly(Vinylethylen) weist exzellente
Eigenschaften auf und es wird daher versucht, das vernetzte Poly(Vinylethylen)
in einer Verdrahtungsplatte zu verwenden, obwohl das vernetzte Polymer
in der Adhäsivität zu Kupfer
nicht ausreichend ist, das als ein Verdrahtungsmaterial verwendet
wird. Jedoch kann diese Schwierigkeit in der vorliegenden Erfindung
vermieden werden, da die Verdrahtung und der Via, die aus Kupfer
bestehen, in der vorliegenden Erfindung integriert mit dem porösen Körper gebildet
werden.
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Eine
dreidimensionale Struktur eines Metalls oder eines Metalloxids,
die als ein Mehrfach-Verdrahtungsplatte oder eine 3D-Verdrahtung
verwendet werden kann, kann durch das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen einer dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur
gebildet werden. Es ist ebenso möglich, eine
dreidimensionale Struktur, wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Diamant,
durch Verwenden des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Herstellen
einer dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur zu bilden. Eine derartige
Struktur kann ebenso als ein photonischer Kristall verwendet werden.
In dem Fall eines Herstellens eines photonischen Kristalls sollte
der Porendurchmesser des verwendeten porösen Körpers wünschenswert innerhalb eines
Bereichs zwischen 10 nm und 500 nm, hoch wünschenswert zwischen 20 nm
und 100 nm und höchst
wünschenswert
zwischen 30 nm und 50 nm liegen. Eine Struktur eines Metalloxid
oder von Kohlenstoff kann als ein Kondensator oder Widerstand innerhalb
der dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur verwendet werden.
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Beim
Herstellen einer dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur der vorliegenden
Erfindung wird eine poröse
Struktur, die oben beschriebene, kontinuierliche Durchgangslöcher aufweist,
selektiv belichtet, um ein latentes Bild eines dreidimensionalen
Musters zu bilden. Das oben erwähnte
dreidimensionale Muster impliziert ein Muster mit einer Vielzahl
von zweidimensionalen Mustern, die sich voneinander bezüglich der
Einfallsrichtung des Lichtes unterscheiden. Als die Quelle für die Belichtung
ist es möglich, β-Strahlen
(Elektronstrahlen), Röntgenstrahlen,
usw. zusätzlich
zu den Quellen zu verwenden, wie zum Beispiel herkömmlichem,
sichtbarem Licht oder ultravioletten Strahlen. Es ist höchst wünschenswert,
sichtbares Licht oder ultraviolette Strahlen zu verwenden, da das
Belichtungsverfahren einfach ist. Jedoch ist es ebenso wünschenswert, β-Strahlen mit
guten durchdringenden Eigenschaften in der Dickenrichtung des Films
zu verwenden.
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Die
Belichtung in einer dreidimensionalen Richtung kann durch Scannen
in einer dreidimensionalen Richtung des Fokus durchgeführt werden,
auf dem Strahlen durch eine Linse oder Ähnliches fokussiert werden.
Alternativ ist es möglich,
eine selektive Belichtung auf den Schnittpunkt zweier Strahlen anzuwenden.
Es ist für
zumindest einen dieser zwei Strahlen möglich, ein Blattförmiger Strahl
zu sein. In dem Fall einer derartigen dreidimensionalen Belichtung
ist es für
das photosensitive Material an der inneren Oberfläche der
Pore möglich,
zwei Photonen zu absorbieren und eine nicht-lineare Empfindlichkeit
relativ zu der Intensität
einer Bestrahlung aufzuweisen. Alternativ ist es für das photosensitive
Material möglich,
eine Empfindlichkeit aufzuweisen, wenn es gleichzeitig mit Strahlen
mit zwei unterschiedlichen Wellenlängen bestrahlt wird.
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Durch
Verwenden der dreidimensionalen Belichtung wird die innere Oberfläche der
Pore innerhalb des belichteten Bereichs chemisch verändert. Es
ist erlaubt, dass ein Metall oder ein Metalloxid ausfällt und über den
chemisch-veränderten
Bereich wächst,
der als Kern agiert, um es dem gewachsenen Metall oder Metalloxid
zu erlauben, in den inneren Raum der Pore geladen zu werden. Da
ein Metall oder Metalloxid selektiv in den belichteten Teil geladen
wird, kann eine dreidimensionale Struktur des Metalls oder Metalloxids
innerhalb des porösen
Körpers
durch Verwenden der Belichtung in einer dreidimensionalen Richtung
gebildet werden. Falls in diesem Fall die Ausfällung von einem Teil begonnen
wird, der nahe der Oberfläche
des porösen
Körpers
liegt, verschließt
das ausgefällte
Metall oder Ähnliches
die Pore, um so die Ausfällung
tief im Inneren des porösen
Körpers
zu verhindern. In einer derartigen Situation ist es wünschenswert,
die Belichtungsmenge tief innerhalb des porösen Körpers größer als diejenige auf dem Teil
zu machen, der nahe der Oberfläche
des porösen
Körpers
liegt, um es so zu erlauben, dass die Ausfällung des Metalls oder Ähnlichem
von einem Bereich begonnen wird, der tief innerhalb des porösen Körpers liegt.
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Die
innere Oberfläche
der Pore, die durch die Belichtung verändert wird, kann die Oberfläche sein,
zu der der Teil ausgesetzt ist, der den porösen Körper bildet. Alternativ kann
eine Oberfläche,
die mit einem geeigneten Beschichtungsagens beschichtet ist, die
Oberfläche
sein, die von der Belichtung verändert
wird. Die Oberfläche
ist nicht besonders beschränkt,
solange das Oberflächenteil
von der Belichtung verändert
wird, um so als katalytischer Kern bei dem Schritt eines Ausfällens eines
Metalls oder Metalloxids zu agieren.
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Dort,
wo zum Beispiel eine Polyimid-Filmoberfläche, die mit einer wässrigen
Lösung
von Kupfersulfat benetzt ist, mit zum Beispiel einem ArF-Laserstrahl
bestrahlt wird, werden die Kupferatome in die Oberfläche des
Polyimidfilms genommen. Kupferatome agieren als ein katalytischer
Kern, um es dem Kupfer oder Ähnlichem
zu erlauben, selektiv auf dem bestrahlten Teil durch ein stromloses
Metallisieren ausgefällt
zu werden. Alternativ ist es, dort wo ein poröser Polyimid Körper im
voraus in eine wässrige
Lösung
von Kupfersulfat getaucht wird, gefolgt von einem Anwenden einer
dreidimensionalen Belichtung auf den porösen Körper, möglich, eine dreidimensionale
Verdrahtungsstruktur, die aus Kupfer hergestellt ist, innerhalb
des porösen
Polyimid Körpers
durch das ähnliche
Prinzip zu bilden.
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Ebenso
ist es möglich,
eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur innerhalb eines porösen Körpers durch
die unten beschriebene Technik zu bilden. Insbesondere wird die
innere Oberfläche
der Pore des porösen
Körpers
durch eine Absorption oder Ähnliches
mit einem Material beschichtet, das einen Katalysator eines stromlosen
Metallisierens bildet, gefolgt von einem Anwenden einer dreidimensionalen
Belichtung auf den porösen
Körper.
Dann wird der Katalysator in dem nicht-belichteten Teil selektiv
entfernt, gefolgt von einem Anwenden einer stromlosen Metallisierung,
um so eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur zu erhalten. Acetylacetonat-Komplexe
vieler Metalle, die in der Lage einer Sublimierung sind, werden
bei Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen zerlegt, um so ihre
Fähigkeit
einer Sublimierung zu verlieren. Nachdem die innere Oberfläche der
Pore mit einer Zusammensetzung einer derartigen Komplex-Zusammensetzung
beschichtet ist, wird eine dreidimensionale Belichtung auf den porösen Körper angewendet,
gefolgt von einem Anwenden einer Hitzebehandlung innerhalb vorzugsweise
eines Vakuums. Als ein Ergebnis kann das Komplexgemisch innerhalb des
nicht-belichteten
Teils selektiv entfernt werden, um so das photolytische Degradationsmaterial
des Komplexgemisches innerhalb des belichteten Teils zu lassen,
das einen katalytischen Kern der Metallisierung bereitstellt.
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Falls
die Oberfläche
des porösen
Körpers
photosensitiv ist und eine Bindungsgruppe, die in der Lage ist,
mit dem Material zu verbinden, das einen katalytischen Kern bereitstellt,
gebildet wird, ist es möglich
zu erlauben, dass das Material, das den katalytischen Kern bereitstellt,
selektiv auf dem belichteten Teil adsorbiert wird. Falls zum Beispiel
ein Fluor enthaltendes Harz, wie zum Beispiel PTFE, mit einem Excimer-Laser,
wie zum Beispiel einem ArF-Laser, in Gegenwart von zum Beispiel
Wasser bestrahlt wird, kann die Oberfläche des bestrahlten Teils hydrophil
gemacht werden. Es ist möglich,
eine selektive. Metallisierung durch eine derartige photochemische
Oberflächenveränderung
durchzuführen.
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Dort
wie die innere Oberfläche
der Pore aus Titan gebildet ist, ist es durch ein Hydrophil-Machen
des belichteten Teils möglich,
es einem katalytischen Material zu erlauben, in einem vorbestimmten
bereich adsorbiert zu werden. Ebenso dort, wo ein organisches Material
an die Titanoberfläche
angehängt
ist, ist es durch Zerlegen des organischen Materials möglich, es
einem katalytischen Material zu erlauben, in einem vorbestimmten
Bereich adsorbiert zu werden. Dort wo zum Beispiel der belichtete
Bereich hydrophil gemacht worden ist, kann ein katalytisches Material,
falls hydrophil, selektiv in dem belichteten Teil adsorbiert werden.
Dort wo andererseits das katalytische Material hydrophob ist, kann
das katalytische Material selektiv in dem nicht-belichteten Bereich
adsorbiert werden. Es ist ebenso möglich, den Katalysator selektiv
in dem belichteten Bereich oder in den nicht-belichteten Bereich
durch Zerlegen der Substanz anzuordnen, die auf der Titanschicht
adsorbiert ist, um so die Sublimationsfähigkeit und Lösungsfähigkeit
zu ändern.
Dort wo der Katalysator nach der Belichtung adsorbiert wird, kann
der Katalysator selektiv in dem nicht-belichteten Teil adsorbiert
werden, falls das Material, das auf der Titanschicht adsorbiert
ist, in der Lage ist, den Katalysator zu adsorbieren. Falls andererseits
der Katalysator aus einem Material besteht, das selektiv auf der
Oberfläche
der Titanschicht adsorbiert werden kann, kann der Katalysator selektiv
in dem belichteten Bereich adsorbiert werden.
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Es
sollte ebenso erwähnt
werden, dass zum Beispiel Polysilan in der Lage ist, eine Edelmetallverbindung
in das Edelmetall bei Kontakt mit der Edelmetallverbindung zu reduzieren,
um so Edelmetall-Feinpartikel auszufällen, die einen Kern einer
Metallisierung bereitstellen. Falls jedoch einer Photooxidation
durch Belichtung zum Beispiel ultravioletten Strahlen unterzogen,
versagt Polysilan, eine derartige Reaktion zu veranlassen. Es folgt,
dass, falls der poröse
Körper
aus Polysilan gebildet ist oder die innere Oberfläche der
Pore mit Polysilan beschichtet ist, es möglich ist, eine Ausfällung eines
Metalls selektiv lediglich in dem belichteten Bereich durch eine
stromlose Metallisierung zu erlauben.
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Nachdem
der Katalysatorbereich durch selektives Anordnen von katalytischen
Kernen in dem belichteten Bereich oder dem nicht-belichteten Bereichs
des porösen
Körpers
gebildet ist, wie oben beschrieben, wird ein Metall, ein Metalloxid,
Kohlenstoff, Diamant oder Ähnliches
innerhalb des Katalysatorbereiches wachsengelassen, um so das gewachsene
Material innerhalb der Pore zu laden. Beim Laden eines derartigen
Materials innerhalb der Pore ist es möglich, zum Beispiel ein metallisierendes
Verfahren wie zum Beispiel ein stromloses Metallisieren oder ein
CVD-Verfahren zu verwenden. Da der poröse Körper Poren aufweist, die in einer
dreidimensionalen Richtung kontinuierlich sind und zu der Außenseite
des porösen
Körpers
hin offen sind, kann eine metallisierende Flüssigkeit oder Reaktionsgase
leicht in den Katalysatorbereich eingeführt werden, der in dem belichteten
Teil oder dem nicht-belichteten Teil gebildet ist. Da ebenso das
Material, das in die kontinuierliche Pore geladen wird, wie zum
Beispiel ein Metall, ein Metalloxid, Kohlenstoff oder Diamant, einen kontinuierlichen
Körper
bildet und daher führt
das geladene Material, wie zum Beispiel ein Metall, eine ausreichende
Funktion als eine Verdrahtung durch.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen einer dreidimensionalen
Verdrahtungsstruktur, wird die Oberfläche der Pore des porösen Materials
belichtet, um so chemisch modifiziert zu werden und ein katalytischer
Kern zum Metallisieren oder CVD wird selektiv angeordnet. Es genügt für das photosensitive
Material, das bei Belichtung chemisch modifiziert wird, an der inneren
Oberfläche
der Pore belichtet zu werden. Mit anderen Worten muss nicht das
gesamte poröse
Material aus dem photosensitiven Material gebildet werden. Dort
wo im Gegensatz der poröse
Körper
eine starke Absorption bei der Wellenlänge des zur Belichtung verwendeten
Lichtes aufweist, ist es schwierig, den inneren Bereich des porösen Körpers zu
belichten. Daher ist es für
den porösen
Körper
wünschenswert,
aus einem Material gebildet zu werden, das keine Absorption bei
der Wellenlänge
des zur Belichtung verwendeten Lichtes aufweist und für die innere
Oberfläche der
Pore allein, mit einer dünnen
photosensitiven Materialschicht beschichtet zu werden. Es ist höchst wünschenswert
für das
photosensitive Material, an der inneren Oberfläche der Pore in der Form einer
monomolekularen Schicht adsorbiert zu werden.
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Es
ist möglich,
eine dreidimensionale Verdrahtung durch Anwenden einer dreidimensionalen
Belichtung auf einem porösen
Körper
zu bilden, gefolgt von Eintauchen des porösen Mediums in ein stromloses
Metallisierungsbad, um so selektiv ein Metall in dem belichteten
Bereich oder dem nicht-belichteten Bereich auszufällen. Es
ist für
die Metallverdrahtung möglich,
in einem des belichteten Teils oder des nicht-belichteten Teils ausgefällt zu werden.
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Wie
oben beschrieben, kann eine dünne,
komplexe Verdrahtungsstruktur leicht durch Verwenden des Verfahrens
der vorliegenden Erfindung zum Herstellen einer dreidimensionalen
Verdrahtungsstruktur hergestellt werden, ohne eine Positionsabweichung
oder eine schlechte Verbindung zwischen der Verdrahtung und dem
Via zu verursachen, die bei der herkömmlichen mehrfach-geschichteten
Verdrahtung auftreten, die durch Laminieren einer Vielzahl von Blättern erzeugt
wird.
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In
der dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur der vorliegenden Erfindung
wird eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsstruktur in einem porösen Körper gebildet,
der Poren aufweist, die kontinuierlich zueinander in einer dreidimensionalen
Richtung sind. 3 ist eine Querschnittsansicht,
die eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur 4 der vorliegenden
Erfindung erläutert.
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In
der dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur 4, die in 3 gezeigt
ist, ist eine Vielzahl von zweidimensionalen Verdrahtungen 2 innerhalb
eines porösen
Körpers 1 gebildet.
Wie in der Zeichnung gezeigt, werden zwei benachbarte zweidimensionale
Verdrahtungen 2 miteinander über einen Via 3 verbunden.
Es ist für die
kontinuierliche Pore des porösen
Körpers
wünschenswert,
mit einem imprägnierten
Harz geladen zu werden, das aus einem heiß-härtenden Harz besteht, wie zum
Beispiel einem Epoxid-Harz, Polyimid, BT-Harz, Benzocyclobuten-Harz
oder einem vernetzten Polybutadien-Harz. Falls die kontinuierliche
Pore als eine kontinuierliche Leerstelle gelassen wird, absorbiert
die innere Oberfläche
der Pore Feuchtigkeit, um so die elektrischen, isolierenden Eigenschaft
zu verschlechtern. Die in die Pore geladenen Materialien sind nicht
besonders beschränkt.
Es ist möglich,
zum Beispiel Harz und ein anorganisches Material, wie zum Beispiel
Silica, das aus Silsesquioxan oder Polysilazan gebildet ist, als
ein Material zu verwenden, das in die Pore geladen werden soll.
Jedoch ist es höchst
wünschenswert,
ein imprägniertes
Harz in Anbetracht der ladenden Fähigkeit, der Adhäsivität, usw.
zu verwenden. Es ist hoch wünschenswert
für das
imprägnierte
Harz, in einigen Fällen
einen inorganischen Füllstoff
einer Nanometer-Größenordnung
zu enthalten. Der inorganische Füllstoff,
der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, umfasst Feinpartikel
von zum Beispiel einem Metalloxid, wie zum Beispiel Silica oder
Aluminiumoxid, ein Metallnitrid, wie zum Beispiel Siliziumnitrid
oder Aluminiumnitrid und einem Metall, wie zum Beispiel Platin oder
Palladium. Der inorganische Füllstoff
wird mit dem imprägnierten
Harz gemischt, um eine Mischung zu bilden und imprägniert.
Alternativ ist es möglich,
eine Imprägnierung
einer Mischung eines inorganischen Füllstoff-Precursors und eines
imprägnierten
Harzes durchzuführen,
gefolgt von einem Bilden eines inorganischen Füllstoffes innerhalb der Pore.
Silisequioxan oder Polysilazan werden zufrieden stellend als die
anorganischen Füllstoff-Precursor
verwendet.
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Die
dreidimensionale Verdrahtungsstruktur der vorliegenden Erfindung
kann ebenso durch ein anderes Verfahren als das Verfahren der dreidimensionalen
Belichtung, das oben beschrieben wird, hergestellt werden. Zum Beispiel
wird ein blattförmiger
poröser
Körper
selektiv vorzugsweise einem parallelen Lichtfluss in einem zweidimensionalen
Schaltkreismuster ausgesetzt, gefolgt von einem Anwenden einer stromlosen
Metallisierung, wie zuvor beschrieben, um eine Verdrahtung eines
Schaltkreismusters mit einer bestimmten Dicke in der Dickenrichtung
innerhalb des porösen
Körpers
zu bilden, wodurch Verdrahtungsblätter 6a und 6b gebildet
werden, wie in 4A gezeigt. Jedes dieser Verdrahtungsblätter 6a und 6b wird
aus einem porösen
Körper 8 hergestellt
und ein Verdrahtungsmuster 7 wird in einem vorbestimmten
Bereich des porösen
Körpers 8 gebildet.
In einigen Fällen
ist es möglich,
einen Via 10 in dem gleichen Blatt wie das Verdrahtungsmuster 7 wie das
Verdrahtungsblatt 6b zu bilden. Weiter wird ein Via-Blatt 9 durch
das gleiche Verfahren gebildet, außer dass ein Via- Muster belichtet
wird. Es ist für
eine Endfläche
des Vias des Via-Blattes 9 wünschenswert, einen spitzen
Winkel wie ein spitzer Berg aufzuweisen, um so die Verbindung zwischen
dem Via und der Verdrahtung zu ermöglichen. Es ist ebenso möglich, die
Endfläche
des Via mit Lötzinn
zu beschichten. Der Via sollte in diesem Fall ebenso aus dem oben
beschriebenen Grund eine spitze Endfläche aufweisen. Dort wo die
Endfläche des
Via flach ist, tendiert die Endfläche dazu, mit dem imprägnierten
Harz bedeckt zu werden, mit dem Ergebnis, dass die elektrische Verbindung
dazu tendiert, verschlechtert zu werden. Die scharfe, bergähnliche
Struktur kann durch Anwenden einer nadelförmigen Metallisierung von zum
Beispiel einem eutektischen Cu/Ni-System gebildet werden. Es ist
ebenso wünschenswert,
die Endfläche
mit zum Beispiel Gold, Silber, Platin oder Lötzinn zu beschichten. Es ist
in diesem Fall ebenso hoch wünschenswert,
eine Struktur mit spitzem Winkel zu bilden. Falls die Endfläche des
Via flach ist, tendiert die Endfläche dazu, mit dem imprägnierten
Harz bedeckt zu werden, um so die elektrische Verbindung zu verschlechtern.
Die scharfe, bergähnliche
Struktur kann durch Anwenden eines nadelförmigen Metallisierens eines
eutektischen Cu/Ni-Systems gebildet werden, wie zum Beispiel von
Fujinami et al. (Theses for 5th Meeting
of Academic Speeches, 1999, Printed Circuit Institute, pp. 109-110)
berichtet. Es ist ebenso möglich,
Nickel zum Bilden des Via des Via-Blattes zu verwenden und Kupfer
zum Bilden der Verdrahtung des Verdrahtungsblattes zu verwenden.
Da in diesem Fall Nickel fester als Kupfer ist, schneidet sich der
Nickel-Via in die Kupferverdrahtung bei dem Schritt eines Laminierens
des Via-Blattes und des Verdrahtungsblattes aufeinander, um so eine
ausreichende Verbindung zu erhalten. Eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur 11,
die eine darin gebildete dreidimensionale Verdrahtung 12 aufweist, kann
durch abwechselndes Laminieren der Verdrahtungsblätter 6a, 6b und
des Via-Blattes 9 aufeinander erhalten werden, wie in 4B gezeigt.
-
Die
Verdrahtungsblätter 6a, 6b und
das Via-Blatt 9 können
durch Komprimierung laminiert werden. Beim Durchführen der
Komprimierung ist es möglich,
eine Klebeschicht zwischen benachbarten Blättern einzusetzen. Falls weiter
ein imprägniertes
Harz, wie zum Beispiel Epoxid-Harz, Polyimid, BT-Harz oder Benzocyclobuten-Harz
in den porösen
Körper
nach dem Komprimierungsschritt geladen wird und dann ausgehärtet wird,
ist es möglich,
eine festere mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte zu erhalten.
Durch Verwenden der besonderen Technik kann ein innerer Via sehr
leicht gebildet werden. Ebenso kann der Unterschied in einem Level
zwischen dem Verdrahtungsteil und dem Nicht-Verdrahtungsteil sehr
klein gemacht werden oder kann durch Bilden der Verdrahtung innerhalb
des Films des porösen
Körpers
beseitigt werden, um so eine Laminierung sehr leicht zu erhalten.
Es ist ebenso möglich,
die Dicke der Schicht zu vermindern und die Anzahl von laminierten
Schichten zu erhöhen.
Diese Effekte werden insbesondere als hervorstehend wiedergegeben,
wo die Dicke des Films des porösen
Körpers
so dünn
wie mehrere μm
gemacht wird. Da weiter das Verdrahtungsblatt und das Via-Blatt
im Wesentlichen in dem gleichen Verfahrensschritt erzeugt werden
können,
kann der Herstellungsprozess vereinfacht werden.
-
In
dem in 4B gezeigten Beispiel, werden
das Verdrahtungsblatt und das Via-Blatt getrennt hergestellt. Jedoch
ist es möglich,
die Verdrahtung und den Via simultan in einem einzelnen porösen Blatt
zu erzeugen. Sozusagen, kann die Anzahl von laminierenden Schichten
durch Bilden des Verdrahtungsmusters 15 und des Via-Musters 16 in
einem einzelnen Blatt vermindert werden, wie in 5 gezeigt,
um so den Herstellungsprozess zu vereinfachen. Zum Beispiel wird
die Absorptionsfähigkeit
des porösen
Körperblattes
relativ zu der Wellenlänge
des zur Belichtung verwendeten Strahls derart eingestellt, um es
zu erlauben, dass die Durchdringungslänge des Strahls für die Belichtung
(oder eines Energiestrahls, wie zum Beispiel β-Strahlen) ungefähr die Hälfte der
Dicke des Blattes beträgt.
In diesem Fall wird das Verdrahtungsmuster von einer Oberfläche des
porösen
Körperblattes
belichtet und der Via-Teil wird von der anderen Oberfläche belichtet.
Dann wird ein stromloses Metallisieren angewendet, um so eine dreidimensionale
Verdrahtungsstruktur 13 zu erhalten, die ein Verdrahtungsmuster 15 und
ein Via-Muster 16 aufweist, wie in 5 gezeigt.
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Ebenso
ist es beim Herstellen eines Verdrahtungsblattes, das jede Schicht
eines darin gebildeten Schaltkreismusters aufweist, es möglich, ein
poröses
Körperblatt
zu verwenden, das eine photosensitive Harzzusammensetzung, wie zum
Beispiel ein Photolack, der in der Pore geladen ist. In diesem Fall
wird ein poröses Körperblatt
selektiv in einem Schaltkreismuster belichtet, gefolgt von einem
Entfernen des Photolacks in dem Teil eines Bildens einer Verdrahtung,
um so das Blatt selektiv porös
zu machen. Dann wird ein stromloses Metallisieren oder Ähnliches
angewendet, um so ein Metall in den porösen Teil zu laden, wodurch
eine Verdrahtung gebildet wird. Übrigens
kann das Metall-Laden zum Bilden der Verdrahtung durch ein elektrolytisches
Metallisieren durch Anordnen einer geeigneten Elektrode durchgeführt werden.
Nach einer Bildung eines Via-Blattes durch die ähnliche Technik, werden Verdrahtungsblätter und
Via-Blätter
alternativ aufeinander laminiert, um so eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur
(mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte) zu erhalten, wie in 4B gezeigt.
Es ist ebenso möglich,
ein aufgebautes Brett durch Laminieren eines derartigen Verdrahtungsblattes
und eines Via-Blattes auf einem Kern-Substrat herzustellen.
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Bei
dem Fall eines Verwendens des oben beschriebenen Verfahrens ist
es wünschenswert,
ein photosensitives Polyimid oder ein photosensitives Epoxid-Harz
als photosensitive Harzzusammensetzung zu verwenden, da die photosensitive
Zusammensetzung nach einer Bildung der Verdrahtung nicht entfernt
werden muss und die photosensitive Zusammensetzung ebenso als ein
Kleber bei dem Komprimierungsschritt agiert.
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Eine
Vielzahl von Verdrahtungsblättern,
die zum Herstellen einer mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatte
verwendet werden, können
gemeinsam laminiert werden. Alternativ ist es möglich, eine mehrfach-geschichtete
Verdrahtung durch Wiederholen des Verfahrens eines Überlagerns
eines porösen
Blattes, das darin noch keine gebildete Verdrahtung aufweist, auf
einem Verdrahtungsblatt herzustellen, gefolgt von einem Anwenden
einer Belichtung und einer Metallisierung.
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Es
ist ebenso möglich,
eine dreidimensionale Verdrahtungsstruktur durch die in 6A bis 6D gezeigten
Verfahren herzustellen. Insbesondere bei dem ersten Schritt wird
ein poröses
Körperblatt 17,
das jede Schicht bildet, selektiv belichtet, um ein latentes Bild 18 zu
bilden, das zum Beispiel aus einem katalytischen Kern für ein stromloses
Metallisieren besteht, wie zum Beispiel in 6A gezeigt.
Dann werden die porösen
Körperblätter 17 aufeinander
laminiert, wie in 6B gezeigt, gefolgt von einem
gemeinsamen Anwenden einer stromlosen Metallisierung, um so ein
Verdrahtungsmuster 19 zu bilden, wie in 6C gezeigt.
Es ist möglich,
das poröse
Körperblatt
mit einem Epoxid-Harz oder Polyimid 20 wie erforderlich
zu imprägnieren,
gefolgt von einem Anwenden eines Heizens, um so das Harz 20 auszuhärten und
daher eine integrierte Struktur zu erzeugen, wie in 6B gezeigt.
Die Harzimprägnierung,
nach einer Laminierung, wie oben beschrieben, ist wünschenswert,
da die elektrische Verbindung zwischen den laminierten Blättern verbessert
werden kann. In diesem Fall ist es wünschenswert, die Erdungsschicht 21 als
Verdrahtungsmuster zu bilden, da die Bildung der Erdungsschicht 21 dazu
dient, das elektromagnetische Rauschen innerhalb der inneren Verdrahtungsschicht
zu vermindern.
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Wie
oben beschrieben werden ein dünner
Via und eine Verdrahtung frei und genau in der dreidimensionalen
Verdrahtungsstruktur der vorliegenden Erfindung gebildet. Es ist
ebenso möglich,
ein Abschälen
eines Via oder einer Verdrahtung zu unterdrücken. Ebenso ist die dreidimensionale
Verdrahtungsstruktur in mechanischen Eigenschaften und elektrischen
Eigenschaften ausgezeichnet. Es ist unnötig zu erwähnen, da eine Verdrahtungsschicht
innerhalb des porösen
Körpers
gebildet wird, um so zumindest drei Schichten bereitzustellen, die
Verdrahtungsdichte erhöht
werden kann und daher die dreidimensionale Verdrahtungsstruktur
der vorliegenden Erfindung für
eine Montierung mit hoher Dichte angepasst ist. Weiter kann das
elektromagnetische Rauschen der inneren Verdrahtungsschicht merklicher
Weise durch Verwenden zumindest einer Schicht unterdrückt werden,
vorzugsweise den zwei Oberflächenschichten
oder zumindest einer andere Schicht als die Oberflächenschichten
als Erdungsverdrahtung.
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Es
ist absolut notwendig, das Verfahren der vorliegenden Erfindung,
in dem eine dreidimensionale Belichtung verwendet wird und eine
Vielzahl von porösen
Filmen aufeinander laminiert werden, zum Herstellen einer mehrfach-geschichteten
dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur zu verwenden, die zumindest
drei Verdrahtungsstrukturen einschließt.
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Eine
dreidimensionale Struktur gemäß einer
dritten Ausführung
der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben. Die dreidimensionale
Struktur gemäß der dritten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung kann ein selektives, leitendes Teil genannt
werden.
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In
dem selektiven, leitenden Teil der vorliegenden Erfindung, wird
eine poröse
Struktur verwendet, die eine kontinuierliche Pore aufweist, die
durch selektives Entfernen bei zumindest einer Phasenart erzeugt
wird, die aus der Mikrophasen-Separationsstruktur
ausgewählt
ist, die von einem Block- Copolymer
oder einem Pfropf-Copolymer aufgewiesen wird. Die poröse Struktur,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, unterscheidet
sich von einem bienenwabenförmigen
Blatt, das Poren aufweist, die sich lediglich in einer Richtung
erstrecken. Insbesondere weist die poröse Struktur Poren auf, die
sich in jeder Richtung in einem Raum erstrecken. Ein leitendes Material
wird in die Pore innerhalb eines vorbestimmten Bereiches der porösen Struktur
geladen, um so einen leitenden Bereich oder eine Verdrahtung zu
bilden. Das selektive, leitende Teil kann zum Beispiel auf einen
Anisotropen leitenden Film, eine gedruckte Schaltkreisplatte oder
eine mehrfach-geschichtetes Verdrahtungsplatte angewendet werden.
Es ist vernünftig
zu behaupten, dass die poröse
Struktur in dem selektiven, leitenden Teil der vorliegenden Erfindung
durch zumindest eine Art und nicht mehr als (N-1) Arten von Phasen
der Mikro-Separationsstruktur gebildet, die aus N-Arten von Phasen
besteht.
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Die
Mikrophasen-Separationsstruktur, die von einem Block-Copolymer oder einem
Pfropf-Copolymer aufgewiesen wird, ist hoch regelmäßig. Es
ist möglich,
die Größe des Bereichs
durch das Molekulargewicht des Copolymers zu steuern. Insbesondere
ist eine co-kontinuierliche Struktur aus dem Mikrophasen-Separations-Phänomen eine
Phasen-Separationsstruktur, die aus zwei Phasen besteht, die in
einer dreidimensionalen Richtung kontinuierlich sind. Es ist möglich, eine
poröse
Struktur mit kontinuierlichen Poren in einer dreidimensionalen Richtung
durch selektives Entfernen einer dieser zwei Phasen zu bilden. Unter
einer derartigen co-kontinuierlichen Struktur sind eine OBDD-Struktur
und eine Gyroid-Struktur besonders bevorzugt. Ein dreidimensionaler
poröser
Körper,
der aus einer co-kontinuierlichen
Struktur hergestellt ist, weist kontinuierliche Poren auf, die eine
relative Entfernung in Bezug auf irgendeines von 2√3 Mal und
4-Mal des Radius einer Gyration eines Querschnitts der Mikrobereichs
aufweisen, der eine dreidimensionale poröse Struktur bildet. Dies kann
durch ein Kleinwinkel-Röntgenstreuverfahren
oder ein Lichtstreuverfahren bestätigt werden. Übrigens impliziert,
eine relative Entfernung aufzuweisen, dass, wenn eine Wahrscheinlichkeit
eines Vorliegens einer Umgebungsbereichs relativ zu einer Entfernung
r von dem Mittelpunkt einer vorbestimmten Domäne gemessen wird, d.h. eine
Wahrscheinlichkeit eines Ladens eines Bereichs an einem Punkt einer
Entfernung r, dass der bestimmte Punkt keine Pore ist, sondern einen
Bereich bildet, es eine Entfernung gibt, die das Maximum der Wahrscheinlichkeit
eines Vorliegens bezeichnet.
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Das
Verfahren eines selektiven Entfernens einer Phase aus der Mikrophasen-Separationsstruktur
ist nicht besonders beschränkt
und unterschiedliche Verfahren können
verwendet werden, einschließlich
zum Beispiel eines Verfahrens, dass, nachdem ein Verbindungspunkt
chemisch durch Verwenden eines Block-Copolymers oder eines Pfropf-Copolymers
mit zwei Terekeric-Polymers geschnitten wird, eine Polymer-Kette
geätzt
wird. Es ist ebenso möglich,
das Verfahren eines selektiven Ozon-Oxidierens einer Phase zu verwenden, um
so die bestimmte Phase zu zerlegen und zu entfernen oder das entfernende
Verfahren durch ein Sauerstoffplasma oder eine photolytische Degradation.
Weiter ist es ebenso möglich,
selektiv eine Phase durch Bestrahlen mit einem Energiestrahl, wie
zum Beispiel β-Strahlen
(Elektronenstrahlen) und usw. zu zerlegen und zu entfernen.
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Der
Porendurchmesser des resultierenden porösen Körpers kann durch das Molekulargewicht
der Polymer-Kette gesteuert werden, die die Phase bildet, die von
der Mikrophasen-Separationsstruktur
entfernt wird. Ebenso ist es möglich,
den Porendurchmesser durch Mischen eines Homopolymers zu steuern,
das mit der Polymer-Kette kompatibel ist.
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Das
Polymermaterial zum Herstellen eines porösen Körpers aus der Phasen-Separationsstruktur
ist nicht besonders beschränkt
und ein beliebiges Polymermaterial kann verwendet werden.
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Insbesondere
ist es wünschenswert,
ein hitzebeständiges
Polymer, wie zum Beispiel ein Polyimid, ein Polyamid, ein Polyaryläther, ein
Polyarylat oder ein Polyäthersulfon
zu verwenden. Es ist ebenso möglich,
ein vernetztes Polymer zu verwenden, das durch Vernetzen eines Polymers
erzeugt wird, das eine Doppelbindung in der Seitenkette oder der
Rückgratkette
aufweist, wobei das Polymer durch polymerisieren eines konjugierten
Dien-Monomers erhalten wird, wie zum Beispiel Polybutadien vom 1,2-Bindungstyp
oder 1,4-Bindungstyp. Weiter
ist es möglich,
Polycyclohexan oder Polynorbornen zu verwenden.
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Ein
poröser
Körper
eines Polyimids kann wie folgt erzeugt werden. Im ersten Schritt
wird eine Polyamic-Säure,
die ein Precursor von Polyimid ist, mit einem thermisch zerlegbaren
Polymer gemischt, wie zum Beispiel Polyethylenoxid, Polypropylenoxid
oder Poly(Methylmethacrylat). In diesem Fall ist es möglich, die Phasenseparation
als ein Block-Copolymer oder ein Pfropf-Copolymer auszuführen. Dann
wird eine Hitzebehandlung angewendet, um so die Polyamic-Säure in Polyimid
umzuwandeln und zur gleichen Zeit durch Verdampfen das thermisch
zerlegbare Polymer zu entfernen.
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In
Anbetracht der Regularität
der Struktur ist es wünschenswert,
ein Block-Copolymer oder ein Pfropf-Copolymer zu verwenden. Es sollte
jedoch erwähnt
werden, dass in dem Fall eines Bildens von Poren, die eine Größe von 100
nm oder mehr aufweisen, das Molekulargewicht der thermisch zerlegbaren
Polymer-Kette ungefähr
100000 überschreitet,
was es etwas schwierig gestaltet, ein Block-Copolymer zu synthetisieren.
Daher ist es wünschenswert,
ein Pfropf-Copolymer
durch Einführen
eines thermisch zerlegbaren Polymers zu erhalten, das eine End-verbindende
Gruppe als eine Pfropfkette zu einem Polyimid oder einer Polyamic-Säure aufweist.
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Um
genauer zu sein, kann in dem Falle eines Synthetisierens eines Pfropf-Copolymers
zwischen zum Beispiel einer Polyamic-Säure
und einem thermisch zerlegbaren Polymer, wie zum Beispiel Polyethylenoxid oder
Polypropylenoxid, die folgende Technik verwendet werden. In einem
ersten Schritt wird eine Aminogruppe oder Ähnliches als eine verbindende
Gruppe eingeführt,
die eine chemische Bindung mit einer Seitenkette der Polyamic-Säure, wie
zum Beispiel einer Carboxyl-Gruppe, mit dem Ende einer thermisch
zerlegbaren Polymer-Kette bildet. Dann wird das thermisch zerlegbare
Polymer, das die darin eingeführte
verbindende Gruppe aufweist, mit der Polyamic-Säure
gemischt, um so ein Pfropf-Copolymer zu synthetisieren.
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Es
ist ebenso möglich,
den Porendurchmesser durch Hinzufügen eines Homopolymers zu dem Block-Copolymer
oder Pfropf-Copolymer
zu steuern. Falls ein vernetzbarer Weichmacher, wie zum Beispiel Bismaleimid,
in diesem Schritt hinzugefügt
werden, wird eine Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur begünstigt und
die Hitzebeständigkeit
und mechanische Festigkeit des porösen Körpers kann verbessert werden.
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Es
sollte ebenso erwähnt
werden, dass ein Polybutadien vom 1,2-Verbindungstyp, d.h. Poly(Vinylethylen)
in einer dreidimensionalen Richtung durch das Hinzufügen eines
Radikal-Erzeugers oder eines vernetzenden Agens vernetzt wird, um
so ein ausgehärtetes
Polymer bereitzustellen, das ausgezeichnet in einer Hitzebeständigkeit,
elektrischen Eigenschaften, Feuchtigkeitsbeständigkeit und mechanischen Eigenschaften
ist. Da zusätzlich
Poly(Vinylethylen) in der Lage einer lebenden Polymerisation ist,
ist es möglich,
ein Block-Copolymer mit einem hohen Molekulargewicht und einer gleichförmigen Molekulargewichtsverteilung
zu erhalten. Es folgt, dass in dem Fall eines Verwendens eines Block-Copolymers zwischen
Poly(Vinylethylen) und einem Poly(Methacryl-Säureester), das durch Bestrahlung
mit β-Strahlen zerlegt
und entfernt werden kann oder eines thermisch zerlegbaren Polyethylenoxids
oder Polypropylenoxids, es möglich
ist, einen regulären
porösen Körper zu
bilden, der aus einem vernetzten Polyvinylethylen besteht, das einen
gewünschten
Porendurchmesser aufweist. Es ist ebenso möglich, den Porendurchmesser
des porösen
Körpers
durch Hinzufügen
eines Homopolymers in diesem Fall zu steuern.
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Das
Radikal-erzeugende Agens, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, umfasst zum Beispiel organisches Peroxid wie zum Beispiel
Dicumylperoxid und Azonitril wie zum Beispiel Azobis-Isobutylonitril.
Insbesondere ist es wünschenswert,
ein polyfunktionales Radikal-erzeugendes Agens, wie zum Beispiel 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan,
3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
zu verwenden, da das polyfunktionale Radikal-erzeugende Agens ebenso
als ein vernetzendes Agens wirkt. Es ist wünschenswert, das Radikal-erzeugende Agens
in einer Menge von 0.1 bis 20 Gewichtsprozent, hoch vorzugsweise
von 1 bis 5 Gewichtsprozent basierend auf der zu vernetzenden Polymer-Kette hinzuzufügen. Falls die
Menge des Radikal-erzeugenden Agens übermäßig klein ist, wird die Dichte
einer Vernetzung niedrig gemacht. Falls andererseits die Menge des
Radikal-erzeugenden
Agens übermäßig groß ist, wird
das vernetzte Material porös
gemacht oder die Mikrophasen-Separationsstruktur
wird gestört.
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Es
ist wünschenswert,
als das vernetzende Agens Bis-Maleimide zu verwenden, wie zum Beispiel Bis(4-Maleimidphenyl)Methan,
Bis(4-Maleimidphenyl)Äther,
2,2'-Bis[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Propan und
2,2'-Bis[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Hexafluoropropan.
Die Hinzufügungsmenge
sollte innerhalb eines Bereichs zwischen 0.1 und 20 Gewichtsprozent
liegen, vorzugsweise zwischen 1 und 5 Gewichtsprozent, basierend
auf der zu vernetzenden Polymer-Kette.
Falls die Hinzufügungsmenge
des vernetzenden Agens übermäßig klein
ist, ist die Dichte der Vernetzung niedrig. Falls jedoch die Hinzufügungsmenge übermäßig große ist,
wird die Mikrophasen-Separationsstruktur gestört. Falls die vernetzende Reaktion
vor einer Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur voranschreitet,
wird die Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur verschlechtert.
Daher ist es für
die vernetzende Reaktion wünschenswert,
nach einer ausreichenden Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur
gestartet zu werden. Eine Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur schreitet
unter Temperaturen voran, die höher
als die Glasübergangstemperatur
jeder Polymer-Kette sind, die ein Copolymer bilden. Daher ist es
für die
Glasübergangstemperatur
der Polymer-Kette wünschenswert,
ausreichend niedriger als die Radikal-Erzeugungstemperatur des Radikal-erzeugenden
Agens zu sein.
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Ein
Beispiel der höchst
vorgezogenen Zusammensetzung ist eine Zusammensetzung, die durch
Hinzufügen
von 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan
oder 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
zu einem Diblock-Copolymer oder Triblock-Copolymer aus einer Poly(Vinylethylen)-Kette
und einer Polyethylenoxid-Kette oder Polypropylenoxid-Kette in einem
Betrag von 1 bis 5 Gewichtsprozent, basierend auf der Poly(Vinylethylen)-Kette
erzeugt wird. Insbesondere ist es höchst wünschenswert 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
als das Radikal-erzeugende Agens zu verwenden.
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Poly(Vinylethylen)
weist eine Glasübergangstemperatur
von ungefähr
20°C auf.
Ebenso weist Polyethylenoxid oder Polypropylenoxid eine ausreichend
niedrige Glasübergangstemperatur
von ungefähr
0°C oder niedriger
auf. Andererseits sind die die thermische Zerlegung initiierenden
Temperaturen von 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan und 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
139°C bzw.
125°C, die
ausreichend hoch sind, wenn mit einer Heizrate von 4°C/min geheizt
wird. Daher ist es wünschenswert,
eine Mikrophasen-Separationsstruktur
durch Heizen von Raumtemperatur an auf ungefähr 50°C zu bilden, gefolgt von einem
allmählichen
Heizen der Zusammensetzung auf eine Temperatur, die nahe der thermischen
Zersetzungstemperatur des Radikal-erzeugenden Agens liegt, um so
ein Vernetzen und Aushärten
zu erzielen. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass, falls die
Zusammensetzung auf eine unzulässig
hohe Temperatur geheizt wird, die Ordnungs- Unordnungs-Übergangstemperatur
vor einem Erreichen einer ausreichenden Vernetzung überschritten
wird, was in einem Schmelzen resultiert, um eine homogene Zusammensetzung
zu bilden. In diesem Sinn ist 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)
Benzophenon wünschenswert,
da Radikale durch Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen erzeugt
werden, ohne auf der thermischen Zerlegung zu beruhen.
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Wie
oben beschrieben, wird 2,2-Bis(4,4-di-t-Butylperoxycyclohexyl)Propan oder 3,3',4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)
Benzophenon zu einem Diblock-Copolymer oder Triblock-Copolymer aus
einer Poly(Vinylethylen)-Kette und Poly(Methylmethacrylat)-Kette
in einer Menge von 1 bis 5 Gewichtsprozent, basierend auf der Poly(Vinylethylen)-Kette
erzeugt. In diesem Fall weist ein Poly(Methylmethacrylat) eine relativ
hohe Glasübergangstemperatur
von ungefähr
105°C auf.
Daher ist es wahrscheinlich, dass eine vernetzende Reaktion stattfindet,
bevor die Mikrophasen-Separationsstruktur
ausreichend gebildet ist. Es folgt, dass Poly(Methylmethacrylat),
falls mit β-Strahlen
bestrahlt, dazu tendiert, thermisch zerlegt und verdampft zu werden,
was es möglich
macht, eine poröse
Struktur durch Waschen mit einem Lösungsmittel oder durch die
Hitzebehandlung bei einer relativ niedrigen Temperatur zu bilden.
Da die Glasübergangstemperatur
von Poly(Methylmethacrylat) nahe der die Vernetzung initiierenden
Temperatur von Poly(Methylmethacrylat) liegt, ist es wünschenswert,
die Mikrophasen-Separationsstruktur durch ein langsames Verdampfen
des Lösungsmittels
aus der Lösung
zu bilden, um einen Gießfolie
zu bilden. In diesem Fall wird eine Bildung der Mikrophasen-Separationsstruktur
nicht durch das Vernetzen verschlechtert, falls die Verdampfung
des Lösungsmittels
bei einer Temperatur durchgeführt
wird, die ausreichend niedriger als die thermische Zerlegungstemperatur
des Radikal-erzeugenden
Agens ist. Jedoch nimmt ein derartiges Verfahren eines Bildens eines
Gießfolie
eine relativ lange Zeit in Anspruch und daher ist die Produktivität nicht
ausreichend hoch. Dies ist ebenso der Fall bei der Verwendung von
Poly(α-Methylstyren) anstelle
von Poly(Methylmethacrylat).
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In
dem Fall eines Verwendens von Polymethacryl-Säureestern, in denen eine Alkyl-Gruppe
mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen ersetzt ist oder von Poly(α-Methylstyrenen),
in denen eine Phenyl-Gruppe durch die Alkyl-Gruppe ersetzt ist,
anstelle von Poly(Methylmethacrylat) oder Poly(α-Methylstyren), wird die Glasübergangstemperatur
vermindert, was es ermöglicht,
das oben bezeichnete Problem zu vermeiden. Um genauer zu sein, kann
eine Mikrophasen-Separationsstruktur direkt durch Anwenden einer
Hitzebehandlung auf dem Copolymerfilm (oder einem gegossenen Körper) bei
einer Temperatur gebildet werden, die höher als die Glasübergangstemperatur
ist. Zum Beispiel weisen Poly(n-Propylmethacrylat) und Poly(n-Butylmethacrylat)
niedrige Glasübergangstemperaturen
auf, d.h. 35°C
bzw. 25°C.
Poly(α-Methylstyren),
das die 4-Position butylisiert aufweist, weist ebenso eine niedrige
Glasübergangstemperatur
auf. Die Glasübergangstemperatur
kann weiter vermindert werden, falls die Alkyl-Gruppe zumindest
6 Kohlenstoffatome aufweist. Jedoch tendiert zur gleichen Zeit eine
vernetzende Reaktion dazu, leicht auf Bestrahlung mit β-Strahlen
hin stattzufinden. Die Polymere, die sowohl die niedrige Glasübergangstemperatur
als auch die Begünstigung
der Zerlegung durch Bestrahlen mit β-Strahlen erfüllen, umfassen
zum Beispiel Poly(n-Propylmethacrylat),
Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat). Insbesondere ist
es höchst
wünschenswert,
Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat) zu verwenden.
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Dort
wo die Alkyl-Gruppe wie eine 2-Ethyl-Hexylgruppe verzweigt ist,
ist es unwahrscheinlich, dass der Effekt eines Begünstigens
der Zerlegung durch Bestrahlen mit β-Strahlen unterdrückt wird,
und daher ist es wünschenswert
eine verzweigte Alkyl-Gruppe zu verwenden. Jedoch ist das Polymethacrylat
mit einer verzweigten Alkyl-Gruppe in der praktischen Verwendung
schlechter als Poly(n-Butylmethacrylat) und Poly(s-Butylmethacrylat),
da es schwierig ist, Monomere von Polymethacrylat zu erhalten, die
eine verzweigte Alkyl-Gruppe
aufweisen.
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Es
ist ebenso möglich,
Polyisobutylen und Polypropylen zusätzlich zu den oben beschriebenen
Polymeren als eine Polymerkette zu verwenden, sie sowohl die niedrige
Glasübergangstemperatur
und den Effekt eines Begünstigens
einer Zerlegung durch Bestrahlen mit β-Strahlen erfüllt.
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Die
Strahlungsmenge der β-Strahlen,
die in der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt ist,
sollte innerhalb eines Bereichs zwischen 100 Gy und 10 MGy, vorzugsweise
zwischen 1 KGy und 1 MGy, und höchst
vorzugsweise zwischen 10 KGy und 200 KGy liegen. Falls die Strahlungsmenge übermäßig klein ist,
ist es schwierig, ausreichend die zerlegbare Polymerkette zu verlegen.
Falls andererseits die Strahlungsmenge übermäßig groß ist, tendiert das zerlegte
Produkt der zerlegbaren Polymerkette dazu, in einer dreidimensionalen
Richtung vernetzt zu werden, um so ausgehärtet zu werden.
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Weiter
tendiert die Polymerkette, für
die es unwahrscheinlich ist, zerlegt zu werden, dazu zerlegt zu werden.
Die Beschleunigungsspannung, die von der Dicke des gegossenen Körpers des
Copolymers abhängig
ist, d.h. der Durchdringungslänge
der β-Strahlen
in dem gegossenen Körper,
sollte vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 20 kV und 2 MV
liegen, wenn diese auf einen Dünnfilm
treffen, der eine Dicke von ungefähr etlichen μm oder weniger
aufweist und sollte vorzugsweise innerhalb eines Bereichs zwischen
ungefähr
500 kV und 10 MV liegen, wenn diese auf einen gegossenen Körper treffen,
wie zum Beispiel einen Film oder eine Menge, die eine Dicke von
zumindest 100 μm
aufweist. Dort wo ein Metall-gegossener Körper in dem gegossenen Körper enthalten
ist, ist es möglich,
die Beschleunigungsspannung weiter zu erhöhen.
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In
dem Fall eines Verwendens der Bestrahlung mit β-Strahlen, wird eine Poly(Vinylethylen)-Kette
vernetzt und daher ist es möglich,
die Menge des Radikal-erzeugenden Agens zu vermindern oder es ist
ebenso möglich, überhaupt
kein Radikal-erzeugendes Agens hinzuzufügen. In diesem Fall ist es
absolut nicht notwendig, die Glasübergangstemperatur der thermisch
zerlegbaren Polymerkette zu vermindern. Vernetztes Poly(Vinylethylen)
weist exzellente Eigenschaften auf und daher wird es versucht, das
vernetzte Poly(Vinylethylen) in einer Verdrahtungsplatte zu verwenden,
obwohl das vernetzte Polymer in der Adhäsivität zu Kupfer nicht ausreichend
ist, das als ein Verdrahtungsmaterial verwendet wird. Jedoch kann
die Schwierigkeit in dem selektiven leitenden Teil der vorliegenden
Erfindung vermieden werden, da die Verdrahtung und der Via, die
aus Kupfer bestehen, integriert mit dem porösen Körper in der vorliegenden Erfindung
gebildet werden.
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Insbesondere
ist das zuvor beschriebene, vernetzte Polymer, das durch Vernetzen
eines konjugierten Dien-Polymers erhalten wird, wie zum Beispiel
Poly(Vinylethylen), ausreichend in seiner Hintzebeständigkeit, elektrischen
Eigenschaften, Feuchtigkeitsbeständigkeit
und mechanischen Eigenschaften und daher ist dieses wünschenswert.
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In
der porösen
Struktur, die aus der Mikrophasen-Separationsstruktur hergestellt wird,
sind die Poren homogen und regulär
gebildet und die Kontinuität
der Poren ist ausreichend. Ebenso ist eine Restspannung vermindert.
Daher ist verglichen mit dem Fall eines Verwendens eines porösen Körpers, der
durch eine herkömmliche
Technik eine Verlängerung
oder Ähnlichem
erzeugt wird, die dimensionale Stabilität ausgezeichnet und die Leitfähigkeit
des leitenden Bereichs kann verbessert werden. Da es ebenso möglich ist,
Poren in einer Sub-Mikron-Größenordnung
homogen zu bilden, ist es möglich,
eine dünne
Verdrahtung und einen dünnen
Via zu bilden. Da es weiter möglich
ist, die Breite und Dicke des leitenden Bereichs gleichförmig zu
machen, können
die Impedanzeigenschaften ebenso verbessert werden.
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Beim
Bilden eines leitenden Bereichs in dem porösen Körper, der aus der Mikrophasen-Separationsstruktur
hergestellt wird, ist es möglich,
die Technik zu verwenden, die ähnlich
zu derjenigen im Falle eines Herstellens einer dreidimensionalen
Verdrahtungsstruktur ist, die zuvor beschrieben wird. Es ist möglich, eine
dreidimensionale Verdrahtungsstruktur durch die dreidimensionale
Belichtung zu bilden und es ist ebenso möglich, eine photosensitive
Verdrahtungsstruktur durch getrenntes Erzeugen eines Verdrahtungsblattes
und eines Via-Blattes
herzustellen, gefolgt von einem Laminieren dieses Verdrahtungsblattes
und Via-Blattes. Es ist ebenso möglich,
eine leitende Paste oder ein leitendes Polymer durch die Technik
des Rasterdrucks statt der Metallisierung zu laden. Eine scharfe
Struktur, wie zum Beispiel eine scharfe bergförmige Struktur eines eutektischen
Cu/Ni-System kann in der Endfläche
verwendet werden, die von der porösen Struktur des leitenden Bereichs
ausgesetzt ist oder die Verdrahtung wie bei der Herstellung einer
dreidimensionalen Verdrahtungsstruktur, um so eine gute elektrische
Verbindung zu erhalten.
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In
dem porösen
Körper,
der aus der Mikrophasen-Separationsstruktur
hergestellt wird, kann der Zustand der inneren Oberfläche der
Pore leicht gesteuert werden. Um genauer zu sein, wird beim Entfernen
einer Phase der Mikro-Separationsstruktur
die bestimmte Phase nicht vollständig
entfernt und darf teilweise an der inneren Oberfläche der Pore
verbleiben, um so den Oberflächenzustand
der inneren Oberfläche
zu ändern. Dort,
wo zum Beispiel eine poröse
Phase, die aus einer Phase A besteht, durch Entfernen einer Phase
C von einem Triblock-Copolymer von A-B-C entfernt wird, in dem das
Molekulargewicht jeder der Phasen A und C ausreichend größer als
das von Phase B ist, wird Phase B auf der inneren Oberfläche der
Pore angeordnet. Als ein Ergebnis ist es möglich, die Eigenschaften der
inneren Oberfläche
der Pore zu ändern,
ohne die Eigenschaften des porösen
Körpers
als Ganzes bemerkenswert zu ändern.
Es folgt, dass es möglich
ist, die Adsorptionseigenschaften des metallisierenden Kerns beim
Durchführen
einer positionsmäßig selektiven,
stromlosen Metallisierung zu verbessern. Weiter ist es möglich, die
Adhäsivität zwischen
dem imprägnierten
Harz und dem porösen
Körper
zu verbessern. Da in diesem Fall Phase B vollständig mit Phase A durch eine
chemische Verbindung verbunden wird, ist die Beziehung zwischen
Phase A und B in einer Adhäsivität besser
als das Oberflächen-behandelnde
Agens des herkömmlichen
Oberflächenadsorptionstyps.
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Es
sollte ebenso erwähnt
werden, dass in dem Fall eines Verwendens eines Blattes, in dem
eine co-kontinuierliche Phasen-Separationsstruktur gebildet wird,
die eine Phase aufweist, die aus einer Phase besteht, die durch
Bestrahlen mit einem Energiestrahl, wie zum Beispiel ultravioletten
Strahlen oder β-Strahlen zerlegt
wird, das mit einem Muster-Versehen
leicht durchgeführt
werden kann. Die zerlegbare Phase umfasst zum Beispiel Poly(α-Styrene)
und Polyolefine mit einer Methyl-Gruppe, die in der α-Position
ersetzt ist wie Poly(Methacryl-Säureester)
wie zum Beispiel Poly(Methylmethacrylat).
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Beim
Bilden eines selektiven leitenden Teils wird das bestimmte Blatt
mit ultravioletten Strahlen oder β-Strahlen
in einem Muster von Vias bestrahlt, um so die zerlegbare Phase des
bestrahlten Teils zu zerlegen. Nach der Zerlegung wird die zerlegte
Phase durch eine Verdampfung entfernt, die durch Heizen durchgeführt wird
und durch ein Ätzen
mit einem Lösungsmittel,
um so eine poröse
Struktur bereitzustellen. Ein Via oder eine Verdrahtung kann durch
Laden eines leitenden Materials gebildet werden, wie zum Beispiel
einem Metall in dem porösen
Teil durch Anwenden zum Beispiel eines Elektroformens (Electroformimg)
oder eines stromlosen Metallisierens.
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Der
selektive leitende Teil der vorliegenden Erfindung kann auf eine
doppelt gedruckte Platte angewendet werden. 7A bis 7D sind
Querschnittsansichten, die gemeinsam ein Verfahren eines Herstellens
einer doppelt gedruckten Platte erläutern, die aus einem selektiven
leitenden Teil der vorliegenden Erfindung besteht.
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In
dem ersten Schritt wird ein vorbestimmter Bereich eines Mikrophasen-Separationsfilms 22 selektiv porös gemacht,
um einen porösen
Teil 23 zu bilden, wie in 7A gezeigt.
Die oben beschriebene Technik kann zum Bilden des porösen Teils 23 verwendet
werden. Dann wird ein leitender Bereich 24 durch Laden
eines leitenden Materials in den porösen Teil 23 gebildet,
wie in 7B gezeigt. Weiter werden leitende
Schichten 25 an beiden Oberflächen des Mikrophasen-Separationsfilms
gebildet, wie in 7C gezeigt, gefolgt von einem
mit einem Muster-Versehen des leitenden Films, um Verdrahtungsmuster 26 an
beiden Oberflächen
zu bilden, wie in 7D gezeigt, wodurch eine doppelt
gedruckte Platte 27 erhalten wird.
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Es
ist ebenso möglich,
eine Zwischenschicht-Verdrahtung eines mehrfach-geschichteten Chips
eines Halbleiters zu bilden. Um genauer zu sein ist es möglich, eine
Zwischenschicht-Verdrahtung
zum Laminieren von Halbleiter-Chips zu bilden, die jeweils Kontaktflächen an
den oberen und unteren Teilen aufweisen. Zum Beispiel kann eine
säulenförmige Verdrahtung,
die mit der Position der Kontaktfläche des Halbleiter-Chips ausgerichtet
ist oder eine säulenförmige Verdrahtung,
die ohne ein Ausrichten der Position der Kontaktfläche des Halbleiter-Chips
angeordnet ist, in einem Dickenbereich des porösen Blattes gebildet werden.
Eine Verdrahtung zwischen zwei benachbarten Halbleiter-Chips kann
durch Einsetzen des porösen
Blattkörpers,
der eine so dadurch gebildete säulenförmige Verdrahtung
aufweist, zwischen zwei Halbleiter-Chips gebildet werden, gefolgt von einem
Laminieren der resultierenden Dreischichtstruktur. Es ist ebenso
möglich,
das poröse
Körperblatt
durch Sauerstoff-Veraschung oder thermische Zerlegung zu entfernen.
Weiter kann nach einem Entfernen des porösen Körperblattes die poröse Verdrahtung
durch Anwenden zum Beispiel eines elektrolytischen Metallisierens
oder eines stromlosen Metallisierens verdichtet werden.
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In
der oben beschriebenen Ausführung
wird eine zusätzliche
Technik, in der ein Metall durch zum Beispiel ein Metallisieren
ausgefällt
wird, zum Bilden einer Verdrahtung oder eines Via innerhalb des
porösen
Körperblattes
verwendet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die besondere
Technik beschränkt.
Zum Beispiel kann eine Verdrahtung und ein Via innerhalb des porösen Körperblattes
durch eine subtraktive Technik gebildet werden. In diesem Fall wird
ein Metall im Voraus in das poröse
Körperblatt
geladen, gefolgt von einem Entfernen des unerwünschten Teils des Metalls durch Ätzen unter
Verwendung eines Photolackmusters.
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Es
ist ebenso möglich,
eine Verdrahtungsplatte zu bilden, das einen Via oder eine Verdrahtung
aufweist, die in dem ausgehärteten
Material des imprägnierten
Harzes gebildet ist. Zum Bilden einer derartigen Verdrahtungsplatte,
wird ein poröser
Körper
verwendet, der leicht durch zum Beispiel eine thermische Zerlegung
entfernt werden kann und ein leitendes Material wird in einen vorbestimmten
Bereich geladen, um so einen Via oder eine Verdrahtung zu bilden.
Dann wird, bevor das imprägnierte
Harz ausgehärtet
wird, der poröse Körper entfernt,
um so eine Verdrahtungsplatte zu bilden, die einen Via oder eine
Verdrahtung aufweist, die in dem Ausgehärteten Material des imprägnierten
Harzes gebildet sind. Wenn das imprägnierte Harz ausgehärtet ist,
wird der poröse
Körper
unter Druck komprimiert. Als ein Ergebnis wird die Leerstelle, die
in dem leitenden Bereich durch die Entfernung des porösen Körpers gebildet
wird, kollabiert, um es so den leitenden Materialien zu erlauben,
miteinander verbunden zu werden, um die Leitfähigkeit des leitenden Bereichs
zu verbessern.
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Weiter
ist es in dem Fall eines Verwendens eines porösen Körpers, in dem die innere Oberfläche der Pore
im Voraus mit einem Kleber beschichtet ist, wie zum Beispiel einem
heißhärtenden
Harz, es möglich,
die Schwierigkeit zu vermeiden, dass die Endfläche des Via mit dem imprägnierten
Harz zur Zeit einer Laminierung bedeckt wird, um so die elektrische
Verbindung zu verschlechtern.
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Es
ist möglich,
eine Struktur, die auf einem Metalloxid, Kohlenstoff oder Diamant
innerhalb des porösen
Körpers
besteht, durch die ähnliche
Technik zu der eines Bildens eines Via oder einer Verdrahtung zu
bilden, die oben beschrieben ist. In diesem Fall ist es möglich, einen
Kondensator, einen Widerstand und einen Halbleiterteil gleichzeitig
in dem Schaltkreis zu bilden. Ebenso ist es möglich, ein anderes leitendes
Material als ein Metall zu verwenden. Zum Beispiel kann ein leitendes
Polymer ebenso als ein leitendes Material zum Bilden eines Via oder
einer Verdrahtung gebildet werden.
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Es
ist möglich,
einen photonischen Kristall, der auf unterschiedliche Geräte angewendet
werden kann, die eine optische Funktion aufweisen, durch Verwenden
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Bilden einer dreidimensionalen
Struktur zu bilden. Es ist ebenso möglich, eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte
leicht und mit hoher Leistungsfähigkeit
oder einen Zwischenschalter (Interposer), der unerlässlich für eine hoch
dichte Montage einer tragbaren Ausrüstung oder eines Mikrophons
und zum Montieren eines sphärischen
Halbleiters, einer mehrfach-geschichteten Verdrahtung oder einer
dreidimensionale Verdrahtung herzustellen, die in einer sterischen
Verdrahtung geeignet verwendet wird.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf Beispiele
beschrieben. Unnötig
zu erwähnen,
dass die vorliegende Erfindung nicht auf die folgenden Beispiele
begrenzt ist.
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(Beispiel 1)
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Erzeugt
wurde eine Propylenglycolmethylätheracetat
(PGMA)-Lösung eines
Diblock-Copolymers (MW = 75000, Polystyreneinheit-Gewichtsfraktion
= 66%, Mw/Mn = 1.10) aus Polystyren-(PS)-Poly(Methylmethacrylat)
(PMMA).
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Ein
Blatt mit einer Dicke von 150 μm
wurde aus der Lösung
durch ein Gussverfahren erzeugt. Das resultierende Blatt wurde einem
Lufttrocknen bei 70°C
unterzogen, gefolgt von einem Tempern bei 135°C für 10 Stunden unter einem Stickstoffgasstrom.
Dann wurde das Blatt mit β-Strahlen
unter einer Beschleunigungsspannung von 2 MV bestrahlt und mit einer
Dosis von 160 KGy. Nach der Bestrahlung wurde das Blatt mit einem
gemischten Lösungsmittel
aus MIBK-Isopropylalkohol (Volumenverhältnis 3:7) gewaschen, um so
ein poröses
Körperblatt
zu erhalten. Das so erhaltene poröse Körperblatt war von einer porösen Struktur
mit einer Phasen-Separationsstruktur
vom bi-kontinuierlichen Typ mit einer Öffnung von 35 nm, die auf dieses übertragen
wurde.
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Andererseits
wurde eine photosensitive Zusammensetzung durch Hinzufügen von
0.1 Gewichtsprozent eines Photoinitiators 2, der eine unten gezeigte
chemische Formel aufweist, zu einer Mischung aus Styren und einem
tetrafunktionalen Acrylat-Monomer
1, das eine unten dargestellte chemische Formel aufweist, erzeugt,
wobei das Mischungsverhältnis
von Styren zu dem tetrafunktionalen Acrylat-Monomer 1 9:1 war, gefolgt von
einem Imprägnieren
des porösen
Körperblatts
mit der so erzeugten photosensitiven Zusammensetzung.
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Tetrafunktionales
Acrylat-Monomer 1
-
-
Dann
wurde eine dreidimensionale Belichtung wie folgt auf das poröse Körperblatt
angewendet, das mit der photosensitiven Harzzusammensetzung imprägniert worden
ist. Insbesondere wurde als eine Quelle ein Titan-Saphirlaser (Pulsbreite
150 fs; Wiederholung: 76 MHz; Punktdurchmesser: 0.4 μm) verwendet.
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Die
dreidimensionale Belichtung wurde durch Bewegen des porösen Körperblattes
derart durchgeführt,
dass der Fokus des Laserstrahls innerhalb des porösen Körperblattes
abgetastet wird. Nach der Belichtung wurde das poröse Körperblatt
in Isopropylalkohol getaucht, um so das unausgehärtete Styren und Acrylat-Monomer
1 zu entfernen.
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Als
Ergebnis wurde eine dreidimensionale Struktur erhalten, die einen
photonischen Kristall der Konstruktion, in der ein Raum-zentriertes,
kubisches Gitter mit einer Kantenlänge von 1.2 μm durch Kugeln
gebildet wird, die einen Durchmesser von 0.6 μm aufweisen, in dem belichteten
Teil innerhalb des porösen
Körperblattes
bereitstellt.
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Die
Brechungsindizes in dem belichteten Bereich und dem nicht-belichteten
Bereich in der resultierenden dreidimensionalen Struktur wurden
als 1.58 bzw. 1.24 festgestellt.
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(Beispiel 2):
-
Erzeugt
wurde eine photosensitive Harzzusammensetzung durch Hinzufügen von
0.1 Gewichtsprozent des Photoinitiators 2, der gleich dem in Beispiel
1 verwendeten ist, zu einer Mischung, die aus dem tetrafunktionalen
Acrylat-Monomer 1, das gleich zu dem in Beispiel 1 verwendeten ist,
einem Methacrylat-Monomer 3,
das eine unten gezeigte chemische Struktur aufweist und Styren erzeugt
und mit einem Gewichtsmischungsverhältnis von 0.5:0.5:9 gemischt.
Eine dreidimensionale Struktur, die einen photonischen Kristall
bereitstellt, wurde wie im Beispiel 1 erzeugt, außer, dass
in Beispiel 2 die oben beschriebene photosensitive Harzzusammensetzung
verwendet wurde.
-
Methacrylat-Monomer
3 (R stellt eine n-Propylgruppe dar)
-
Die
Brechungsindizes in dem belichteten Bereich und dem nicht-belichteten
Bereich in der resultierenden dreidimensionalen Struktur wurden
als 1.57 und 1.24 festgestellt.
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(Beispiel 3):
-
Ein
poröser
Körper
aus Silica-Aerogel wurde als ein poröser Körper verwendet, der Durchgangslöcher aufweist,
die kontinuierlich in einer dreidimensionalen Richtung sind. Der
poröse
Körper
hatte einen durchschnittlichen Porendurchmesser von ungefähr 30 nm,
eine Porosität
nicht niedriger als 95%, einen Brechungsindex von 1.03 und eine
Größe von 1
mm × 1
mm × 1
mm.
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Der
poröse
Körper
wurde mit einer photosensitiven Harzzusammensetzung imprägniert,
die durch Hinzufügen
von 0,1 Gewichtsprozent eines Photoinitiators 2 zu einer Mischung
erzeugt wurde, die ein Methylmethacrylat und ein tetrafunktionales
Acrylat-Monomer 1 umfasst, das gleich zu dem in Beispiel 1 verwendeten ist,
wobei das Mischungsverhältnis
8:2 betrug. Der so mit der photosensitiven Harzzusammensetzung imprägnierte
poröse
Körper
wurde auf eine Antriebsstufe mit einem piezoelektrischen Element
gestellt, die in der Richtung von XYZ-Achsen angetrieben werden
kann und eine dreidimensionale Belichtung wurde auf den porösen Körper wie
folgt angewendet. Insbesondere wurde als die Quelle ein Ti: Saphir-Laser
(Pulsbreite: 150 fs; Wiederholung: 76 MHz; Punktdurchmesser: 0.4 μm) verwendet.
Die dreidimensionale Belichtung wurde durch Bewegen des porösen Körpers derart
durchgeführt,
dass der Fokus des Laserstrahls innerhalb des porösen Körpers abgetastet
wird.
-
Nach
der Belichtung wurde der poröse
Körper
in Isopropylalkohol getaucht, um so das unausgehärtete Acrylat-Monomer 1 zu entfernen.
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Als
ein Ergebnis wurde eine dreidimensionale Struktur erhalten, die
einen photonischen Kristall der Konstruktion bereitstellt, in der
ein Raum-zentriertes, kubisches Gitter mit einer Kantenlänge von
1,2 μm durch Kugeln
gebildet wird, die einen Durchmesser von 0.6 μm in dem belichteten Bereich
innerhalb des porösen Körperblattes
aufweisen.
-
Die
Brechungsindizes in dem belichteten Bereich und dem nicht-belichteten
Bereich in der resultierenden dreidimensionalen Struktur wurden
als 1.03 bzw. 1.45 festgestellt.
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Ebenso
wurde ein imprägnierendes
Harz durch Hinzufügen
zweier Gewichtsteile von Azo-Isobutyronitril und einem Gewichtsteil
von Rhodamin 6G zu 100 Gewichtsteilen Methylmethacrylat erzeugt
und der poröse
Körper,
in dem die dreidimensionale Struktur gebildet wurde, wurde mit dem
so erzeugten imprägnierenden
Harz imprägniert,
gefolgt von einem Aushärten
des imprägnierten
Harzes durch Heizen. Als ein Ergebnis wurde ein photonischer Kristall
gebildet, der mit Rhodamin 6G gefüllt ist, außer dem sphärischen Teil, der das Raum-zentrierte kubische
Gitter bildet.
-
Weiter
war es möglich,
den porösen
Körper
mit E-7 (Handelsname eines Flüssigkristalls,
hergestellt von Nero Inc.) statt des Harzes, das Rhodamin 6G enthält, zu imprägnieren.
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Es
war ebenso möglich,
einen Kern mit einem Durchmesser von 5 μm eines optischen Wellenleiters, der
einen Einfallsteil zu dem photonischen Kristall bildet, durch die
Technik zu bilden, die ähnlich
zu derjenigen ist, die zum Herstellen des photonischen Kristalls
verwendet wird.
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Weiter
wurde der Bereich, der das Raum-zentrierte, kubische Gitter bildet,
belichtet, gefolgt von einem weiteren Anwenden einer dreidimensionalen
Belichtung, um so Bereiche zu bilden, die in einer eindimensionalen
Richtung zusammenhängend
sind. Nach der Belichtung wurde der poröse Körper in Isopropylalkohol getaucht,
um so das unausgehärtete
Acrylat-Monomer
1 zu entfernen. Als ein Ergebnis wurde eine dreidimensionale Struktur
erhalten, die in dem porösen
Körper
gebildet ist. Die dreidimensionale Struktur wurde derart gebildet,
dass ein optischer Wellenleiter, der Kugeln von 1 μm in einem
Durchmesser aufweist, die in einer eindimensionalen Richtung angeordnet
sind, in einer Struktur gebildet wurde, in der Kugeln, die alle
einen Durchmesser von 0,6 μm
aufweisen, ein Raum zentriertes, kubisches Gitter mit einer Kantenlänge von
1.2 μm bilden. Die
Kugeln, die alle einen Durchmesser von 1 μm aufwiesen, wurden mit der
Entfernung zwischen den Mittelpunkten der benachbarten Kugeln angeordnet,
die bei 0.8 μm
eingestellt wurde.
-
(Beispiel 4): Doppelt-bedruckte Verdrahtungsplatte
-
Erzeugt
wurde eine gemischte Lösung
mit Polyamic-Säure
4, die durch die unten gegebene chemische Formel dargestellt wird
und einem End-Dimethylaminoethyläther-Gruppen-Polyethylenoxid
(Molekulargewicht Mn = 21,000; Mw/Mn = 1.2):
-
Ein
Blatt wurde aus der Lösung
durch ein Gussverfahren erzeugt. Das so erzeugte Blatt wurde von Raumtemperatur
auf 150°C über 30 Minuten
unter einem Stickstoffgasstrom erhitzt. Das Blatt wurde bei 150°C für eine Stunde
erhitzt gehalten. Dann wurde das Blatt auf 250°C über 30 Minuten erhitzt und
bei 250°C
für eine
Stunde erhitzt gehalten. Weiter wurde das Blatt auf 350°C über 30 Minuten
erhitzt und bei 350°C
für eine Stunde
erhitzt gehalten. Als ein Ergebnis wurde ein poröses Polyimid-Körperblatt
erhalten, das eine Dicke von 30 μm
aufwies.
-
Das
Blatt nach der Wärmebehandlung
wurde mit einem transmittierenden Elektronenmikroskop beobachtet.
Es wurde festgestellt, dass eine Mikrophasen-Separationsstruktur
vom bi-kontinuierlichen Typ auf das Blatt übertragen wurde. Und das Blatt
war eine poröse
Struktur, die Poren aufwies, die einen Porendurchmesser von 0.2 μm aufwiesen
und die kontinuierlich in einer dreidimensionalen Richtung gebildet
war.
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Das
resultierende poröse
Körperblatt
wurde mit „Photoneeth
UR-3140" imprägniert (Handelsname
eines photosensitiven Polyimids, hergestellt von Toray Inc.), gefolgt
von einem Verbinden einer Kupferfolie mit einer Dicke von 18 μm mit der
unteren Oberfläche
des porösen
Körperblattes.
Nachdem das Muster eines Via-Teils von der oberen Oberfläche belichtet
wurde (auf der Seite des porösen
Körperblattes),
wurde der belichtete Teil entwickelt, um den Via-Teil porös zu machen.
Kupfer wurde durch eine elektrolytische Metallisierung in den porösen Via-Teil
geladen, um so einen Via zu bilden. Nachdem eine Lötzinnmetallisierung
auf das obere Ende des Vias angewendet wurde, wurde die obere Oberfläche außer dem
Via-Teil mit einem
Epoxid-Harz durch ein Tintenstrahlverfahren beschichtet, gefolgt
von einem Anordnen einer Kupferfolie auf der oberen Oberfläche einer
Kupferfolie mit einer Dicke von 18 μm. Dann wurde die resultierende
Struktur unter Heizen durch Verwenden eines thermischen Druckgerätes unter
Druck gesetzt, wodurch ein laminierter Körper erhalten wurde.
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In
dem nächsten
Schritt wurden die Kupferfolien an beiden Oberflächen mit einem Muster durch
ein gewöhnliches
PEP-Verfahren versehen,
um so eine doppelt-gedruckte Verdrahtungsplatte mit einer gewöhnlichen
IVH für
eine innerhalb gebildete Zwischenschichtleitung zu erhalten. Der
Durchmesser des Via in der doppelt gedruckten Verdrahtungsplatte
wurde als 50 μm
festgestellt. Ebenso wurde die Verdrahtungsbreite als 50 μm festgestellt.
-
(Beispiel 5): Doppelt gedruckte Verdrahtungsplatte
-
Ein
poröses
Polyimid-Körperblatt
mit einer Dicke von 10 μm
wurde durch die Technik erhalten, die ähnlich zu derjenigen im Beispiel
4 ist. Es wurde festgestellt, dass eine Mikrophasen-Separationsstruktur
vom bi-kontinuierlichen Typ auf das poröse Polyimidblatt übertragen
wurde. Und das Blatt eine poröse
Struktur mit Poren war, die einen Porendurchmesser von 0.2 μm aufwiesen
und kontinuierlich in einer dreidimensionalen Richtung gebildet
waren.
-
Das
resultierende poröse
Körperblatt
wurde mit „Photoneeth
UR-3140" imprägniert (Handelsname
eines photosensitiven Polyimids, das von Toray Inc. hergestellt
wird), gefolgt von einem Trocknen des porösen Körperblattes und nachfolgend
Schützen
der oberen Oberfläche
mit einem Schutzfilm. Dann wurde eine Kupferfolie mit einer Dicke
von 1 μm
auf der unteren Oberfläche
durch ein stromloses Metallisieren und ein elektrolytisches Metallisieren
gebildet, die in Abfolge durchgeführt wurden. Nachdem das Muster
eines Via-Teils von der oberen Oberfläche belichtet wurde (auf der
Seite des porösen
Körperblattes),
wurde der belichtete Teil entwickelt, um den Via-Teil porös zu machen.
Dann wurde Kupfer durch ein elektrolytisches Metallisieren in den
porösen
Via-Teil geladen, um so einen Via zu bilden.
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Weiter
wurde eine Kupferschicht mit einer Dicke von 1 μm auf der oberen Oberfläche wie
auf der unteren Oberfläche
gebildet. Schließlich
wurden die Kupferfolien an beiden Oberflächen durch ein gewöhnliches PEP-Verfahren
mit einem Muster versehen, um so ein doppelt gedruckte Verdrahtungsplatte
zu erhalten, die ein gewöhnliches
IVH für
eine darin gebildete Zwischenschichtleitung aufweist.
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Das
resultierende poröse
Körperblatt
wurde mit „Photoneeth
UR-3140" imprägniert (Handelsname
eines photosensitiven Polyimid, hergestellt von Toray Inc.), gefolgt
von einem Trocknen des porösen
Körperblattes.
Dann wurde das Muster eines Via-Teils von der oberen Oberfläche belichtet
(auf der Seite des porösen Körperblattes),
gefolgt von einem Entwickeln des belichteten Teils, um den Via-Teil
porös zu
machen. Kupfer wurde durch eine stromlose Metallisierung in den
porösen
Via-Teil geladen, um so einen Via zu bilden und eine Lötzinnmetallisierung
wurde auf die Endfläche
des Vias angewendet. Weiter wurden beide Oberflächen außer der Via-Teile mit einem Epoxid-Harz durch ein
Tintenstrahlverfahren beschichtet, um so ein Via-Blatt zu erhalten.
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Die
doppelt gedruckte Verdrahtungsplatte, die im Voraus erzeugt wurde,
wurde zwischen zwei so erzeugte Via-Blätter angeordnet. Die resultierende
Struktur der Blattteile wurde ausgerichtet und dann unter Hitze
durch Verwenden eines thermischen Druckgerätes unter Druck gesetzt, um
so eine laminierte Struktur zu bilden. Nach dem Laminierungsverfahren
wurde eine Kupfermetallisierung auf jede der beiden Oberflächen angewendet,
um so eine Kupferschicht mit einer Dicke von 1 μm an jeder Oberfläche zu bilden.
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Ein
Verdrahtungsmuster wurde in der Kupferschicht durch ein gewöhnliches
PEP-Verfahren gebildet, um so eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte mit
vier Schichten von Schaltkreisverdrahtungen zu erhalten. Zwei mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatten,
die jeweils vier Schichten einer Schaltkreisverdrahtung aufweisen,
wurden miteinander durch den ähnlichen
Prozess verbunden, um so eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte mit
10 Schichten zu erhalten. Der Durchmesser des Vias in der mehrfach-geschichteten
Verdrahtungsplatte wurde als 10 μm
festgestellt. Andererseits wurde die Verdrahtungsbreite als 5 μm festgestellt.
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(Beispiel 6): Bildung einer mehrfach-geschichteten
Verdrahtung durch ein kollektives stromloses Metallisieren
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Ein
poröses
PTFE-Körperblatt
mit einer Dicke von 20 μm,
einem durchschnittlichen Porendurchmesser von 0.2 μm und einer
Porosität
von 72% wurde in Methanol für
10 Minuten getaucht und dann in Wasser für 10 Minuten, gefolgt von einem
Imprägnieren
des Körperblattes
mit einer 4 Gewichtsprozent, wässrigen
Lösung
von Borsäure.
Das poröse
PTFE-Körperblatt
wurde durch eine Maske eines Schaltkreismusters mit einem ArF-Laserstrahl
(Energiedichte: 200 mJ/cm2; Wiederholung:
50 Pulse/Sek.) bestrahlt, um so das poröse Körperblatt hydrophil zu machen,
um selektiv mit dem Schaltkreismuster überein zu stimmen. Nach der
Bestrahlung wurde das poröse
Körperblatt
mit destilliertem Wasser gewaschen und dann getrocknet, um so ein Blatt
zu erhalten, das das belichtete Verdrahtungsmuster aufweist.
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Ein
poröses
Körperblatt,
das ein belichtetes Via-Muster aufwies, wurde durch die Technik
gebildet, die ähnlich
zu der oben beschriebenen ist, außer dass das Via-Muster belichtet
wurde.
-
Ein
Blatt mit einem Verdrahtungsmuster und ein anderes Blatt mit einem
belichteten Via-Muster wurden ausgerichtet und aufeinander laminiert,
gefolgt von einem Tauchen der laminierten Struktur in ein stromloses
Metallisierungsbad von Kupfer. Als ein Ergebnis wurde Kupfer in
einem Teil ausgefällt,
der hydrophil gemacht wurde, um so eine Schaltkreisverdrahtung zu
bilden, die eine Musterverdrahtungsbreite von 20 μm und einen
Via-Durchmesser von 20 μm
aufwies. Nach einer Bildung des Verdrahtungsmusters wurde eine Sauerstoffplasmabehandlung
angewendet, um die das gesamte System hydrophil zu machen.
-
Schließlich wurde
der laminierte Körper
mit einem Epoxid-Harz imprägniert
und unter Hitze durch Verwenden eines thermischen Druckgerätes unter
Druck gesetzt, um so das Epoxydharz auszuhärten und den laminierten Körper integriert
herzustellen, wodurch eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte
mit drei Verdrahtungsschichten erhalten wurde. Der Durchmesser des
Vias in der mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatte wurde als
20 μm festgestellt.
Ebenso wurde die Verdrahtungsbreite als 20 μm festgestellt.
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(Beispiel 7): Bildung der dreidimensionalen
Verdrahtung durch dreidimensionale Belichtung
-
Ein
Blatt wurde durch ein Gussverfahren aus einer gemischten Lösung erzeugt,
die ähnlich
zu derjenigen ist, die in Beispiel 4 verwendet wurde. Das resultierende
Blatt wurde von Raumtemperatur auf 70°C über eine Stunde unter einem
Stickstoffgasstrom erhitzt und bei 70°C für 5 Stunden erhitzt gehalten.
Dann wurde das Blatt auf 150°C über 5 Stunden
erhitzt und bei 150°C
für 5 Stunden
erhitzt gehalten, gefolgt von einem Heizen des Blattes auf 250°C über eine
Stunde. Nachdem das Blatt bei 250°C
für 2 Stunden
erhitzt gehalten wurde, wurde das Blatt weiter auf 350°C über 30 Minuten
erhitzt und bei 350°C
für eine
Stunde erhitzt gehalten. Als ein Ergebnis wurde ein poröses Polyimid-Körperblatt
mit einer Dicke von 500 um erhalten.
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Der
Film nach der Hitzebehandlung wurde mit einem transmittierenden
Elektronenmikroskop beobachtet. Es wurde gefunden, dass eine Mikrophasen-Separationsstruktur
vom bi-kontinuierlichen
Typ auf das Blatt übertragen
wurde. Und das Blatt eine poröse
Struktur mit Poren war, die einen Porendurchmesser von 0.2 μm aufwiesen
und kontinuierlich in einer dreidimensionalen Richtung gebildet
waren.
-
Das
so erhaltene poröse
Polyimid-Körperblatt,
wurde durch die Behandlung mit einem Sauerstoffplasma hydrophil
gemacht, gefolgt von einem Eintauchen des Blattes in eine Methanollösung eines
Cetylpyridium-Komplexes aus Palladium ([C16H33C5H5N]2+[PdI4]2-),
gefolgt von einem Trocknen des porösen Körperblattes.
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Eine
dreidimensionale Belichtung wurde auf das poröse Körperblatt nach dem Trocknen
wie folgt angewendet. Insbesondere wurde das poröse Körperblatt mit einem Farblaserstrahl
von Nd3 +:YAG einer
zweiten harmonischen Komponentenanregung mit einer Wellenlänge von
420 nm, einer Pulsbreite von 10 nsek., einer Wiederholung von 10
Hz und einem Punktdurchmesser von 10 μm bestrahlt, gefolgt von einem
Abtasten des Puls innerhalb des porösen Körpers, um so eine dreidimensionale
Struktur zu erhalten. Dann wurde das poröse Körperblatt mit Methanol gewaschen,
um so den Pd-Komplex in dem nicht-belichteten Teil zu entfernen, gefolgt
von einem Eintauchen des porösen
Körpers
in ein stromloses Metallisierungsbad von Kupfer. Als ein Ergebnis
wurde Kupfer im belichteten Bereich ausgefällt, um so eine Kupferverdrahtung
zu bilden, die eine Verdrahtungsbreite von 20 μm in einer dreidimensionalen
Richtung aufweist, um mit der Abtastweise des Laserpunktes überein zu
stimmen.
-
(Beispiel 8):
-
Eine
Lösung
wurde durch Mischen von 2 Gewichtsteilen von 3,3'-4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
mit einem Diblock-Copolymer (Mw = 287,000; Polybutadien-Einheit-Gewichtsfraktion
= 32%; Mw/Mn = 1.05) zwischen Poly-1,2-Butadien(Poly(Vinylethylen) und Poly(Methylmethacrylat)
erzeugt. Ein Blatt mit einer Dicke von 500 μm wurde aus der resultierenden
Lösung
durch ein Gussverfahren erzeugt.
-
Das
so erzeugte Blatt wurde einer Hitzebehandlung bei 135°C für 2 Stunden
unter einem Stickstoffgasstrom unterzogen, gefolgt von einem Bestrahlen
des Blattes mit β-Strahlen
bei einer Beschleunigungsspannung von 2 MV und einer Dosis von 160
KGy. Das Blatt nach der Bestrahlung wurde mit einem Ethyllaktat gewaschen,
um so ein poröses
Körperblatt
zu erhalten.
-
Das
resultierende Körperblatt
war von einer porösen
Struktur, auf die eine bi-kontinuierliche Phasen-Separationsstruktur
mit einem Porendurchmesser von ungefähr 50 μm übertragen wurde.
-
Eine
dreidimensionale Verdrahtungsstruktur wurde durch Verwenden einer
Belichtung und Metallisieren des porösen Körperblattes, wie in Beispiel
7 gebildet, außer
der Verwendung des porösen
Körperblattes.
-
Das
poröse
Polybutadien-Körperblatt,
das eine darin gebildete dreidimensionale Verdrahtungsstruktur aufweist,
wurde mit einem unten gegebenen imprägnierenden Kunstharz imprägniert,
gefolgt vom Anwenden einer Hitzebehandlung auf das poröse Körperblatt
bei einer vorbestimmten Temperatur, um so das imprägnierende
Harz auszuhärten
und daher ein mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte zu erhalten.
- (1) Ein imprägnierendes
Harz wurde durch Mischen von 2,2'-Bis-[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Hexafluoropropan,
Methacrylat-Monomer
3 und Dicumylperoxid durch ein Gewichtsverhältnis von 100:10:3 erzeugt.
Ein dabei verwendetes Methacrylat-Monomer 3 ist die gleiche Verbindung
wie in Beispiel 2 verwendete.
Das poröse Polybutadien-Körperblatt,
das die darin gebildete dreidimensionale Struktur aufweist, wurde
mit dem so erzeugten imprägnierenden
Harz imprägniert,
gefolgt von einem Anwenden einer Hitzebehandlung auf das imprägnierte,
poröse
Körperblatt,
bei 170°C
für 30
Minuten, um so ein mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte zu erhalten.
- (2) Eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte wurde wie
oben unter (1) erzeugt, außer
dass als das imprägnierende
Harz eine Mischung verwendet wurde, die durch Hinzufügen von 5
Gewichtsteilen von Dicumylperoxid zu Poly-1,2-Butadien(Poly(Vinylethylen)) (MW = 120000;
Mw/Mn = 1.06) erzeugt wurde.
- (3) Eine mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte wurde wie
oben unter (1) erzeugt, außer
dass als das imprägnierende
Harz eine Benzocyclobuten-Harzlösung
(Handelsname: Cycloten, hergestellt von Dow Chemical Inc.) verwendet
wurde und nach einem Imprägnieren
mit der Harzlösung,
das poröse
Körperblatt mit
Heißluft
getrocknet wurde, gefolgt von einem Aushärten des imprägnierten
Harzes durch Heizen bei 220°C
für eine
Stunde unter einem Stickstoffgasstrom.
- (4) Poly(1,2-Dimethylsilazan) wurde als imprägnierendes Harz verwendet.
Weiter wurde in diesem Fall das poröse Körperblatt wie folgt geändert. Insbesondere
wurde ein poröses
Körperblatt,
das eine darin gebildete dreidimensionale Verdrahtung aufweist,
wie unter (1) erhalten, außer
dass ein modifiziertes Diblock-Copolymer verwendet wurde, das durch
Substituieren einer Triethoxysilylethyl-Gruppe für die Vinylgruppe eines Diblock-Copolymers
von Poly-1,2-Budatien-Poly(Methylmethacrylat)
(Mw = 287,000; Polybutadien-Einheit-Gewichtsfraktion = 32%; Mw/Mn = 1.05;
Substitutionsrate ungefähr
20%) anstelle eines Diblock-Copolymers von Poly-1,2-Butadien-Poly(Methylmethacrylat)
erzeugt wurde.
-
Das
poröse
Körperblatt
wurde mit dem oben erwähnten
imprägnierenden
Harz imprägniert
und unter den gleichen Bedingungen wie oben beschrieben erhitzt,
um so das imprägnierte
Harz auszuhärten
und so ein mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte zu erhalten.
-
In
jedem der so erzeugten mehrfach-geschichteten Verdrahtungsplatten
betrug der Porendurchmesser 20 μm
und die Verdrahtungsbreite ebenso 20 μm. Eine Hitzebehandlung wurde
auf die mehrfach-geschichtete Verdrahtungsplatte bei 300°C für 300 Sekunden
angewendet. Ebenso wurde festgestellt, dass die mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte eine ausreichende Beständigkeit gegenüber Hitze
in dem Lötschritt
aufweist.
-
(Beispiel 9)
-
Eine
Lösung
wurde durch Mischen 5 Gewichtsteile von 3,3'-4,4'-Tetra(t-Butylperoxycarbonyl)Benzophenon
mit einem Diblock-Copolymer (Mw = 290,000; Polybutadien-Einheit-Gewichtsfraktion
= 31%; Mw/Mn = 1.03) zwischen Poly-1,2-Butadien und Poly(s-Butylmethacrylat)
erzeugt. Dann wurde ein Blatt mit einer Dicke von 50 μm aus der
Lösung
durch ein Vorhang-Gussverfahren erzeugt.
-
Das
so erzeugte Blatt wurde einer Hitzebehandlung bei 60°C für 5 Stunden
unter einem Stickstoffgasstrom unerzogen, gefolgt von Bestrahlen
des Blattes mit ultravioletten Strahlen unter Verwendung einer Niederdruck-Quecksilberdampflampe
als Quelle. Nach einer Bestrahlung mit den ultravioletten Strahlen
wurde das Blatt bei 60°C
für eine
Stunde erhitzt gehalten. Gefolgt von einem Erhitzen des Blattes
auf 170°C über 30 Minuten.
Dann wurde das Blatt bei 170°C
für 30
Minuten erhitzt gehalten. Nach der Hitzebehandlung wurde das Blatt
mit β-Strahlen
bei einer Beschleunigungsspannung von 2 MV und bei einer Dosis von
160 KGy bestrahlt. Das Blatt nach der Bestrahlung wurde mit Ethyllaktat
gewaschen, um so ein poröses
Körperblatt
zu erhalten.
-
Es
wurde festgestellt, dass das so erhaltene poröse Körperblatt von einer porösen Struktur
ist, die eine co-kontinuierliche
Phasen-Separationsstruktur mit einem Porendurchmesser von ungefähr 50 nm
ist, die auf dieses übertragen
wurde. Ebenso wurde die Mikrophasen-Separationsstruktur durch eine Hitzebehandlung
erhalten, ohne auf einem Gussverfahren zu beruhen.
-
Das
poröse
Körperblatt
wurde in eine Methanollösung
von Cetylpyridin-Komplexen aus Palladium ([C16H35C5H5N]2+[PdI4]2-)
getaucht, gefolgt von einem Trocknen des porösen Blattes. Nach einem Trocknen wurde
das poröse
Körperblatt
mit einem Farblaserstrahl, der von einer Nd3 +:YAG zweiten harmonischen Komponente (Wellenlänge: 420
nm; Pulsbreite: 10 nsek.; Wiederholung: 10 Hz; Punktdurchmesser:
10 μm) als
eine Quelle angeregt wurde, in einem punktförmigen zweidimensionalen Muster
bestrahlt. Dann wurde das poröse Körperblatt
mit Methanol gewaschen, um so den Pd-Komplex in dem nicht-belichteten Teil
zu entfernen, gefolgt von einem Eintauchen des porösen Körpers in
ein stromloses Metallisierungsbad von Kupfer. Als ein Ergebnis wurde
das Kupfer in dem belichteten Bereich des porösen Körperfilms ausgefällt, um
so Kupfersäulen zu
bilden, die sich durch den porösen
Körperfilm
erstreckten, die einen Punktdurchmesser von 20 μm aufwiesen und angeordnet waren,
ein zweidimensionales Muster mit der Entfernung zwischen den Mittelpunkten
benachbarter Kupfersäulen
aufzuweisen, die bei 40 μm
gesetzt war.
-
Die
Endfläche
der so gebildeten Kupfersäulen
wurde eutektisch mit Cu/Ni beschichtet, um eine scharfe bergförmige Struktur
mit einer Höhe
von 2 bis 3 μm
zu bilden. Eine Harzzusammensetzung, die in das poröse Körperblatt
imprägniert
werden sollte, das die darin gebildeten Kupfersäulen aufwies, wurde wie folgt
erzeugt.
-
Insbesondere
wurde eine imprägnierende
Lösung
durch Hinzufügen
von 30 Gewichtsprozent von 2,2-Bis[4-(4-Maleimidphenoxy)Phenyl zu einer Polyamic-Säurelack
erzeugt, der durch die Reaktion zwischen einem Äquivalent von 2,2'-Bis-[4-(Para-Aminophenoxy)Phenyl]Propan
in Dimethylacetoamid erzeugt wurde.
-
Das
poröse
Körperblatt,
das die darin gebildeten Kupfersäulen
aufweist, wurde mit der oben erwähnten
imprägnierenden
Lösung
imprägniert,
gefolgt von einem Entfernen des Lösungsmittels durch Trocknen
mit Heißluft.
Dann wurde das imprägnierte
Blatt bei 200°C
für 30
Minuten erhitzt, um so einen adhäsiven
anisotropen leitenden Film herzustellen.
-
(Beispiel 10)
-
Ein
poröses
Körperblatt
mit einer Dicke von 20 μm
wurde wie im Beispiel 9 hergestellt. Ebenso wurde ein Verdrahtungsblatt
hergestellt, in dem eine Verdrahtung, die aus einem zweidimensionalen
Muster besteht, das eine Verdrahtungsbreite von 20 μm und einen
Landdurchmesser von 50 μm
aufweist, durch die Laserbestrahlung und das stromlose Metallisieren
wie in Beispiel 9 gebildet wurde, und ein Via-Blatt, das Vias aufwies, die
einen darin gebildeten Via-Durchmesser von 20 μm aufwiesen. Die Endfläche des
Vias in dem Via-Blatt war von einer scharfen bergförmigen Struktur
wie im Beispiel 9. Vier Verdrahtungsblätter und drei Via-Blätter wurden
abwechselnd aufeinander laminiert und die resultierende Laminatstruktur
wurde komprimiert, gefolgt von einem Imprägnieren der Laminatstruktur
mit einer Harzlösung
Cycloten (Handelsname einer Benzocyclobuten-Harzlösung, die
von Dow Chemical Inc. hergestellt wird). Nach einem Entfernen des
Lösungsmittels durch
Trocknen mit Heißluft
wurde die Laminatstruktur durch Hitzen bei 240°C für eine Stunde unter einem Stickstoffgasstrom
ausgehärtet,
um so eine mehrfach-geschichtete
Verdrahtungsplatte zu erhalten.
-
Wie
oben im Detail beschrieben, stellt die vorliegende Erfindung eine
dreidimensionale Struktur bereit, die aus einem photonischen Kristall
besteht, der zwei Bereiche aufweist, die sich voneinander in dem
Brechungsindex stark unterscheiden. Die vorliegende Erfindung stellt
ebenso eine dreidimensionale Struktur als eine dreidimensionale
Verdrahtungsstruktur bereit, die für eine mehrfach-geschichtetes Verdrahtungsplatte oder
eine sterisches Verdrahtungsplatte, die einen hohen Freiheitsgrad
in der Schaltkreisgestaltung aufweist und aus einer Feinverdrahtung besteht,
angepasst ist und stellt eine dreidimensionale Struktur als ein
selektives leitendes Teil bereit, das Feinverdrahtungen und Vias
aufweist und exzellent in Impedanzeigenschaften ist. Weiter stellt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren eines Herstellens einer
derartigen dreidimensionalen Struktur bereit.
-
Die
technische Idee der vorliegenden Erfindung kann geeignet in unterschiedlichen
Gebieten, wie zum Beispiel unterschiedlichen Licht-funktionalen
Geräten
und mehrfach-geschichteten
Verdrahtungsplatten verwendet werden, was zu einem hohen industriellen
Wert führt.