DE60100577T2 - Zähler für Hebevorgänge von Kränen - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66C13/00Other constructional features or details
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen hydraulischen Kran gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, vorzugsweise einen Lastkran, ein Verfahren gemäß dem Anspruch 7 zur Berechnung der Ermüdungserscheinung eines solchen Krans und ein Verfahren gemäß Anspruch 5 zur Registrierung des Hochhebens und Absetzens einer Last bei solch einem Kran.
  • Ein derartiger hydraulischer Kran ist durch die JP 57 154 504 bekannt.
  • Ein hydraulischer Kran ist, wie alle anderen mechanischen Konstruktionen, einer zunehmenden Ermüdungserscheinung während des Betriebs ausgesetzt. Wenn die Ermüdungserscheinung einen bestimmten Wert erreicht hat, ergibt sich ein großes Risiko von Kranzusammenbrüchen, die zu ernsten personellen Verletzungen oder teuren Beschädigungen an dem Kran selbst oder an Objekten in der Umgebung des Krans führen können. Um einen sicheren und problemlosen Betrieb des Krans zu ermöglichen, ist es deshalb ein großes Bedürfnis, die zunehmende Ermüdungserscheinung des Krans zu berechnen. Auf der Grundlage einer solchen berechneten Ermüdungserscheinung ist es möglich, den Zustand des Krans und sein Erfordernis einer Wartung abzuschätzen.
  • Ein heutzutage verwendetes Verfahren zur Berechnung der zunehmenden Ermüdungserscheinung von hydraulischen Kränen basiert darauf, daß die Betriebszeit des Krans mittels eines Zeitzählers berechnet wird. Dabei wird normalerweise die Zeit registriert, in der die Pumpe eingeschaltet ist, die in dem hydraulischen System enthalten ist. Dies stellt jedoch eine relativ schlechte Messung der zunehmenden Ermüdungserscheinung des Kranes dar, da ein und derselbe Kran oft für verschiedene Arten von Arbeitsbetrieben mit sehr unterschiedlicher Intensität benutzt wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird somit darin gesehen, einen hydraulischen Kran zu entwickeln, bei welchem es möglich ist, die zunehmende Ermüdungserscheinung des Krans in einfacher und wirkungsvoller Weise zu berechnen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Kran Mittel aufweist, die mit einem Drucksensor in dem Hubzylinder des Krans verbunden sind, wobei die Mittel ein Hochheben und Absetzen einer Last durch Ermitteln der Geschwindigkeit von Druckveränderungen in dem Zylinder registrieren und die Registrierungsmittel das Hochheben und Absetzen der Last registrieren, wenn die Geschwindigkeit der ermittelten Druckveränderung einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  • Auf diese Weise kann das Hochheben und Absetzen einer Last durch den Kran in sehr einfacher Weise und mit einfachen und billigen Mitteln registriert werden. Durch das Hochheben und Absetzen der Last, was durch die Mittel registriert wird, ist es möglich, die Anzahl der Hebezyklen, die von dem Kran ausgeführt werden, zu bestimmen, was eine Messung darstellt, die in guter Beziehung zu der zunehmenden Ermüdungserscheinung des Krans steht. Es hat sich gezeigt, daß die Anzahl der durchgeführten Hebezyklen eine wesentlich bessere Messung der Ermüdungserscheinung des Krans darstellt als die Zeit, in welcher der Kran in Betrieb gewesen ist. Jeder Hebezyklus trägt nämlich zu einem Zunehmen der Ermüdungserscheinung des Kranes bei und die Dauer eines Hebezyklus kann von beispielsweise 30 Sekunden, wenn der Kran für Ausgrabungen mit einer hydraulischen Schaufel verwendet wird, bis zu einigen Stunden variieren, wenn der Kran bei Montagearbeiten verwendet wird um beispielsweise einen Transformator zu heben und zu positionieren und diesen an einer Stelle zu halten, bis er an dem vorgesehenen Ort fixiert ist. Im erstgenannten Fall wird die totale Ermüdungserscheinung des Krans beträchtlich höher sein als in dem letztgenannten Fall während derselben Zeitperiode.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Endung sieht vor, daß das Registrierungsmittel mit einem oder mehreren Sensoren verbunden ist, die Informationen betreffend die Steuerung und/oder die Bewegung des Kranes zu dem Registrierungsmittel liefern, wobei die Registrierungsmittel mittels dieser Information bestimmen, ob oder ob nicht eine Senkbewegung des Krans stattfindet und daß die Registrierungsmittel das Hochheben einer Last nicht registrieren, wenn eine schnelle Druckveränderung in dem Zylinder in Verbindung mit einer bestimmten Senkbewegung nachgewiesen wird. Auf diese Weise werden die Mittel davor geschützt, durch eine schnelle Druckveränderung getäuscht zu werden, welche durch den induzierten Druck an der Kolbenseite des Zylinders bedingt ist, welcher sich durch Senkbewegungen dadurch ergibt, daß ein gewisser Druck auf der Kolbenstengelseite erforderlich ist, um das Lasthalteventil des hydraulischen Systems zu öffnen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Registrierung des Hochhebens und des Absetzens einer Last bei einem hydraulischen Kran gemäß Anspruch 5 und auf ein Verfahren zur Berechnung der Ermüdungserscheinung eines hydraulischen Krans gemäß Anspruch 7.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Hierbei stellen dar:
  • 1 Eine Teilansicht eines hydraulischen Krans, der mit einer Schaufel ausgestattet ist,
  • 2 eine Teilansicht eines hydraulischen Krans, der mit einem Kragarm ausgestattet ist,
  • 3 eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung und
  • 4 eine schematische Ansicht einer Steuereinheit mit einer Anzahl von Steuerteilen zum Steuern von verschiedenen Kranfunktionen.
  • In der Beschreibung wird der Ausdruck Betriebsmittel benutzt, um die hydraulischen Kraftteile zu bezeichnen, welche die Kranbewegungen ausführen, die von dem Bediener des Krans angeordnet werden. Der Ausdruck Betriebsmittel umfaßt folglich die hydraulischen Zylinder 8, 9, 10, 14, 17 und 19, die nachstehend erwähnt sind. Der Ausdruck Steuerungsteil bezieht sich auf die Teile, beispielsweise Betätigungshebel, mit welchen der Bediener die Ventilteile reguliert, die in dem Steuerungssystem enthalten sind, die den Fluß der hydraulischen Flüssigkeit zu den entsprechenden Betriebsmitteln steuern. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel bestehen die Ventilteile aus sogenannten Wegeventilteilen.
  • In 1 ist ein hydraulischer Kran 1 gezeigt, der an einem Rahmen 2 angeordnet ist, wobei der Rahmen beispielsweise mit einem Lastgestell verbunden sein kann. Der Rahmen ist mit verstellbaren Stützbeinen 3 zum Stützen des Krans 1 ausgestattet. Der Kran enthält eine Säule 4, die bezüglich des Rahmens 2 um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar ist. Der Kran enthält weiterhin einen inneren Ausleger 5, der gelenkig mit der Säule 4 verbunden ist, einen äußeren Ausleger 6, der gelenkig mit dem inneren Ausleger 5 verbunden ist, und einen Verlängerungsausleger 7, der verschiebbar mit dem äußeren Ausleger 6 verbunden ist. Der innere Ausleger 5 wird mittels eines hydraulischen Hubzylinders 8 betrieben, der äußere Ausleger 6 mittels eines hydraulischen äußeren Auslegerzylinders 9 und der Verlängerungsausleger 7 mittels eines hydraulischen Verlängerungsauslegerzylinders 10. In dem gezeigten Beispiel ist ein Rotator 11 gelenkig an dem äußeren und dem Verlängerungsausleger befestigt, wobei der Rotator bei seiner Drehung ein hydraulisches Greifwerkzeug in Form einer Schaufel 12 trägt. Zwei Schaufelteile 13, die in der Schaufel 12 enthalten sind, können relativ zueinander mittels eines hydraulischen Greifzylinders 14 betrieben werden, um die Schaufel 12 zu öffnen und zu schließen. Der Rotator 11 ist drehbar bezüglich des Verlängerungsauslegers 7 mittels nicht gezeigter hydraulischer Betriebsmittel.
  • In dem Beispiel gemäß 1 ist der Kran 1 ausgerüstet, um Ausgrabungen durchzuführen. Wenn der Kran 1 für einen genauen Hebebetrieb verwendet wird, kann der Rotator 11 und die Schaufel 12 entfernt werden und durch einen Hebehaken ersetzt werden. Um Hebevorgänge durchzuführen, die einen großen Bereich erfordern, wird der Rotator 11 und die Schaufel 12 durch einen Kragarm 15, siehe 2, ersetzt. Der Kragarm 15 weist einen Kragarmausleger 16 auf, der an dem Verlängerungsausleger 7 gelenkig befestigt ist und mittels eines hydraulischen Kragarmauslegerzylinders 17 betrieben wird. Der Kragarm kann weiterhin einen Verlängerungsausleger 18 aufweisen, der mittels eines hydraulischen Verlängerungsauslegerzylinders 19 betrieben werden kann. Ein und derselbe Kran kann folglich für eine große Anzahl von verschiedenen Arbeitsbetrieben benutzt werden, wobei die Intensität (Hebefrequenz) beträchtlich variieren kann.
  • Neben den in 1 und 2 gezeigten Kranelementen kann der Kran auch mit einer hydraulisch gesteuerten Winde ausgestattet sein, die in Verbindung mit einem Hebehaken entweder mit oder ohne Kragarm verwendet werden kann. Der Kran 1 kann auch mit anderen Arten von hydraulischen Greifwerkzeugen als einer Schaufel ausgestattet sein, beispielsweise Greifwerkzeuge zum Hantieren mit Schrott oder Paletten mit Baumaterial wie Steine oder Bauplatten.
  • Das Steuerungssystem zum Steuern der verschiedenen Kranfunktionen, zum Beispiel Heben/Senken mittels des Hubzylinders 8, Kippen mittels des äußeren Auslegerzylinders 9, Verlängerung/Verkürzung mittels des Verlängerungsauslegerzylinders 10 etc., enthält eine Pumpe 20, die hydraulische Flüssigkeit von einem Reservoir 21 zu einem Wegeventilblock 22 pumpt. Der Wegeventilblock 22 enthält einen Wegeventilteil 23 für jedes der hydraulischen Betriebsmittel 8, 9, 10, 14, 17, 19, an welche hydraulische Flüssigkeit in einer üblichen Weise geliefert wird in Abhängigkeit von der Position des Schiebeteils in dem entsprechenden Ventilteil 23. Die Position der Schiebeteile in den Wegeventilteilen 23 wird entweder über eine Anzahl von Steuerungsteilen in Form von Steuerhebeln 24 kontrolliert, wobei jeder Hebel mit seinem eigenen Schiebeteil verbunden ist, oder die Position wird durch eine Fernsteuerung über eine Steuereinheit 25, siehe 4, gesteuert, welche einen Steuerungshebel für das entsprechende Schiebeteil aufweist. Im Falle einer Fernsteuerung werden die Steuersignale über ein Kabel übertragen oder über eine drahtlose Verbindung von der Steuerungseinheit 25 zu einem Mikroprozessor, der bei Betrieb die Position der Schiebeteile in den Ventilteilen 23 des Wegeventilblocks 22 in Abhängigkeit von der Größe des entsprechenden Steuerungssignals von der Kontrolleinheit 25 steuert.
  • Jedes einzelne Wegeventilteil 23 steuert folglich die Größe und die Richtung des Flusses der hydraulischen Flüssigkeit zu einem spezifischen Betriebsmittel und steuert dadurch eine spezifische Kranfunktion. Aus Gründen der Klarheit ist nur der Wegeventilteil 23 für den Hubzylinder 8 in 3 dargestellt.
  • Der Wegeventilblock 22 weist weiterhin ein Nebenventil 26, mit dem überschüssige hydraulische Flüssigkeit zurück zu dem Reservoir 21 gepumpt werden kann, und ein elektrisch gesteuertes Entleerventil 27 auf, mit dem die gesamte hydraulische Flüssigkeit von der Pumpe zurück zu dem Reservoir 21 gebracht werden kann.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Wegeventilblock 22 von einem lastsensitiven und druckkompensierenden Typ, was bedeutet, daß der hydraulische Fluß, der zu einem Betriebsmittel geliefert wird, zu jeder Zeit proportional zu der Position des Schiebeteils in dem entsprechenden Wegeventilteil 23 ist, das heißt proportional zu der Position des Hebels 24. Das Wegeventilteil 23 weist ein druckbegrenzendes Teil 28, ein druckkompensierendes Teil 29 und das Wegeventil 30 auf. Der Wegeventilblock und die Wege ventilteile dieses Typs sind bekannt und auf dem Markt erhältlich. Jedoch können auch andere Arten des Wegeventils als hier beschrieben verwendet werden.
  • Ein Lasthalteventil 31 ist zwischen dem entsprechenden Betriebsmittel und dem zugeordneten Wegeventilteil 23 angeordnet, wobei das Lasthalteventil sicherstellt, daß die Last hängen bleibt, wenn das hydraulische System ohne Druck in Folge des Entleerventils 27 ist, das den ganzen hydraulischen Fluß von Pumpe 20 direkt zu dem Reservoir 21 zurückgegeben hat.
  • Ein Sensor 32 ist an jedem der Wegeventilteile 23 angeordnet, um die Bewegungen des Ventilschiebeteils in dem entsprechenden Wegeventilteil 23 nachzuweisen. Diese Sensoren 32 sind mit einer Prozessoreinheit 33 verbunden, die in passender Weise durch einen Mikroprozessor gebildet ist. Mittels dieser Sensoren 32 kann die Prozessoreinheit 33 Informationen erhalten, daß ein bestimmtes Ventilschiebeteil beeinflußt ist und dadurch, wie der Kran gesteuert ist. Falls die Ventilschiebeteile über eine Fernsteuerungseinheit 25 reguliert werden, kann die Prozessoreinheit 33 statt dessen Informationen erhalten, wie der Kran gesteuert ist, indem die Steuerungssignale, welche von der Steuerungseinheit 25 übertragen werden, gelesen werden.
  • Der Kran weist weiterhin ein Lastnachweismittel in Form eines Drucksensors 34 auf, um den hydraulischen Druck in dem Hubzylinder 8 zu messen. Der Drucksensor 34 ist ebenso wie die Sensoren 32 in den Ventilteilen 23 mit der Prozessoreinheit 33 verbunden.
  • Der Kran 1 weist weiterhin ein Mittel 36 auf, das registriert, wenn der Kran eine Last hochhebt und absetzt. Die Mittel 36, die von nun an als " Hubzähler" bezeichnet werden, registrieren dies durch Nachweisen der Geschwindigkeit der Druckveränderungen in dem Hubzylinder 8 des Krans, wobei die Druckveränderungen durch den Drucksensor 34 gemessen werden, der dem Hubzylinder 8 zugeordnet ist. Während eine Last hochgehoben wird, steigt der Druck in dem Hubzylinder 8 gerade in dem Moment sehr schnell an, wenn die Last von der Unterlage hochgehoben wird und gerade frei hängt. Die gleiche schnelle Druckveränderung tritt auf, wenn die Last abgesetzt wird und nichts mehr durch den Kran getragen wird. Diese Druckveränderungen sind viel schneller als die Druckveränderungen, die durch die normalen natürlichen Schwankungen bedingt sind, die zu jeder Zeit in der Stahlstruktur des Krans präsent sind, und dadurch kann der Hubzähler 36 "Hochheben" und "Schwankungen" trennen. Folglich wird ein Hochheben und ein Absetzen einer Last regi striert, wenn die Geschwindigkeit der Druckveränderung in dem Hubzylinder 8 einen gewissen vorbestimmten Wert überschreitet.
  • Wenn es zu Lasten kommt, die sehr klein für den Kran sind (etwa kleiner als 10 % der maximalen Kapazität des Krans), kann es problematisch sein, ein Hochheben und ein Absetzen einer Last in der vorbeschriebenen Weise zu registrieren. Jedoch bringen diese kleinen Lasten einen so kleinen Beitrag zu der zunehmenden Ermüdungserscheinung, daß sie in diesem Zusammenhang vernachlässigt werden können. Eine ernstere Komplikation für den Hubzähler 36 ist jedoch der induzierte Druck auf der Kolbenseite des Hubzylinders, der sich während Senkbewegungen dadurch ergibt, daß ein bestimmter Druck auf der Kolbenstengelseite erforderlich ist, um das Lasthalteventil 31 zu öffnen, das mit dem Hubzylinder 8 assoziiert ist. Praktische Tests haben gezeigt, daß dies solch eine schnelle Druckveränderung geben kann, daß der Hubzähler getäuscht wird. Dieses Problem kann jedoch dadurch gelöst werden, daß der Hubzähler 36 über die Sensoren, welche die Bewegungen der Schiebeteile in den Wegeventilteilen 23 registrieren, Informationen enthält, ob eine Senkbewegung des Krans stattfindet oder nicht. In diesem Zusammenhang registriert der Hubzähler 36 ein Hochheben einer Last nicht, wenn eine schnelle Druckveränderung in dem Hubzylinder 8 stattfindet in Verbindung mit einer gleichzeitigen Registrierung einer Senkbewegung. Der Kran kann auch mit anderen Arten von Sensoren wie hier beschrieben ausgestattet werden, um dem Hubzähler 36 Informationen zu geben, ob der Kran eine Senkbewegung durch Nachweis der Steuerung und/oder der Bewegungen des Krans ausführt oder nicht.
  • Der Hubzähler 36 ist passend durch einen Mikroprozessor gebildet und ist vorzugsweise mit der Prozessoreinheit 33 verbunden, an welche er Informationen überträgt, welche die registrierten Hochheben und Absetzen einer Last betreffen. In 3 ist der Hubzähler 36 als eine Einheit gezeigt, welche separat von der Prozessoreinheit ist, aber er kann vorteilhafterweise in diese integriert sein.
  • Der Kran 1 weist weiterhin Mittel 35, vorzugsweise integriert in die Prozessoreinheit 33 zur Berechnung der zunehmenden Ermüdungserscheinung des Krans auf, wobei diese Mittel 35 die Ermüdungserscheinung auf der Grundlage der Anzahl des registrierten Hochhebens und Absetzens einer Last durch den Hubzähler 36 berechnen. Es ist hier realisiert, daß ein Hochheben und ein nachfolgendes Absetzen einer Last einem ausgeführten Hubzyklus entspricht. Die berechnete Ermüdungserscheinung wird dem Betreiber und/oder dem Wartungspersonal des Krans mittels eines angepaßten Displaymittels präsentiert. Es ist auch möglich, daß die Prozessoreinheit 33 ein Signal oder einen Alarm aussendet, wenn die zugenommene Ermüdungserscheinung einen gewissen vorbestimmten Wert erreicht hat.
  • Die Information von einem Hubzähler 36 von der Art, wie hier beschrieben, kann auch für andere Funktionen in einem Kran als für die Berechnung einer zunehmenden Ermüdungserscheinung verwendet werden. Die Information kann beispielsweise in einem System zum Steuern der maximal erlaubten Hubkraft in einem hydraulischen Kran verwendet werden, wie näher in einer Patentanmeldung beschrieben ist, welche gleichzeitig mit der hier vorliegenden Patentanmeldung eingereicht wurde.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt und eine Vielzahl von Abänderungen sind im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche möglich.

Claims (8)

  1. Hydraulischer Kran (1) mit einem inneren Ausleger (5), einem hydraulischen Zylinder (8) für den Betrieb des inneren Auslegers (5) und einem Drucksensor (34) zum Messen des Drucks in dem hy draulischen Zylinder (8), dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (1) weiterhin mit dem Drucksensor (34) verbundene Mittel (36) aufweist, wobei die Mittel ein Hochheben und Absetzen einer Last durch Ermitteln der Geschwindigkeit von Druckveränderungen in dem Zylinder (8) registrieren und die Registrierungsmittel (36) das Hochheben und Absetzen der Last registrieren, wenn die Geschwindigkeit der ermittelten Druckveränderung einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (36) aus einem Mikroprozessor bestehen.
  3. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Registrierungsmittel (36) mit einem oder mehreren Sensoren (32) verbunden ist, welche Informationen betreffend die Steuerung und/oder die Bewegung des Kranes zu dem Registrierungsmittel (36) liefern, wobei die Registrierungsmittel (36) mittels dieser Information bestimmen, ob oder ob nicht eine Senkbewegung des Krans (1) stattfindet und daß die Registrierungsmittel (36) das Hochheben einer Last nicht registrieren, wenn eine schnelle Druckveränderung in dem Zylinder (8) in Verbindung mit einer bestimmten Senkbewegung nachgewiesen wird.
  4. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (1) weiterhin Mittel (35) zum Berechnen der Ermüdungserscheinung des Krans (1) aufweist, wobei diese Rechnungsmittel (35) die Ermüdungserscheinung basierend auf der Anzahl von Hochheben und Absetzen von Last, welche durch die Registrierungsmittel (36) registriert wurde, errechnen.
  5. Verfahren zur Registrierung von Hochheben und Absetzen einer Last bei einem hydraulischen Kran (1) mit einem inneren Ausleger (5), einem hydraulischen Zylinder (8) zum Betrieb des inneren Auslegers (5) und einem Drucksensor (34) zum Messen des Drucks in dem hydraulischen Zylinder (8), dadurch gekennzeichnet, daß das Hochheben und Absetzen einer Last durch Ermitteln der Geschwindigkeit der Druckveränderungen in dem Zylinder (8) registriert wird, wobei das Hochheben und Absetzen einer Last registriert wird, wenn die Geschwindigkeit einer ermittelten Druckveränderung einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Information von einem Sensor (32) betreffend die Steuerung und/oder die Bewegungen des Krans ermittelt wird, ob oder ob nicht eine Senkbewegung des Krans (1) stattfindet, und daß ein Hochheben einer Last nicht registriert wird, wenn eine schnelle Druckveränderungen in dem Zylinder (8) in Verbindung mit einer bestimmten Senkbewegung ermittelt wird.
  7. Verfahren zur Berechnung der Ermüdungserscheinung eines hydraulischen Krans (1) mit einem inneren Ausleger (5), einem hydraulischen Zylinder (8) für den Betrieb des inneren Auslegers (5) und einem Drucksensor (34) zum Messen des Drucks in dem hydraulischen Zylinder (8), dadurch gekennzeichnet, daß ein Hochheben und Absetzen einer Last durch Ermitteln der Geschwindigkeit der Druckveränderungen in dem Zylinder (8) registriert wird, wobei das Hochheben und das Absetzen der Last registriert wird, wenn die Geschwindigkeit einer bestimmten Druckveränderung einen vorbestimmten Wert überschreitet, und daß die Ermüdungserscheinung basierend auf der Anzahl der registrierten Hochheben und Absetzen der Last berechnet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Information von den Sensoren (32) betreffend die Steuerung und/oder die Bewegungen des Krans (1) bestimmt wird, ob oder ob nicht eine Senkbewegung des Krans (1) stattfindet, und daß ein Hochheben einer Last nicht registriert wird, wenn eine schnelle Druckveränderung in dem Zylinder (8) in Verbindung mit einer bestimmten Senkbewegung ermittelt wird.
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