DE60102019T2 - Spatel - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D27/00Shaving accessories
    • A45D27/44Lather removing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Spatel zum persönlichen Gebrauch, insbesondere für die Verwendung bei der Enthaarung.
  • Ein Spatel gemäß der Präambel von Anspruch 1 ist aus DE-A-30 31 131 bekannt.
  • Bei einem Enthaarungsverfahren wird ein Präparat auf die Haut aufgebracht, um den Haarwuchs auf der Haut abzubauen. Das Präparat und das Haar können ohne mechanische Unterstützung, zum Beispiel durch Duschen, entfernt werden. Dieses Verfahren ist hautfreundlich, aber neigt zur Unvollkommenheit hinsichtlich der Haarentfernung.
  • Ein alternatives Verfahren ist, das Präparat und das Haar mit Hilfe eines Spatels zu entfernen, der in der Art eines Schabers oder Kratzers verwendet wird. Die Schabewirkung des Spatels hilft, die Haare zu entfernen, die von dem Präparat unzureichend abgebaut wurden. Auf diese Weise ist die Haarentfernung sehr wirksam. Die Schabewirkung kann jedoch zu Hautrauhigkeit und Unebenheiten führen.
  • Vorhandene Spatel, die diese Wirkung haben, bestehen vollständig aus harten Kunststoffmaterialien, die in einem Schaberkopf enden.
  • Es besteht ein Bedarf an einem Spatel zum weiter oben angegebenen Zweck, der in der Lage ist, eine wirksame Entfernung des haarabbauenden Präparats und der Haare zu erzielen, aber der weniger aggressiv zu der Haut ist, über die er gezogen werden soll.
  • Gemäß des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Spatel zur Verfügung gestellt, der für die Entfernung eines auf die Haut aufgetragenen Präparats geeignet ist, wobei der Spatel ein Körperteil aufweist, das während der Verwendung von einem Benutzer gehalten werden soll, wobei das Körperteil eine Kunststoffschicht, die fähig ist, elastisch gebogen zu werden, und eine Flosse, die geeignet ist, das Präparat von der Haut zu entfernen, aufweist, wobei die Flosse über das Körperteil hinaus vorsteht und aus einem Elastomermaterial ist.
  • Im Prinzip könnte das zu entfernende Präparat jedes kosmetische Präparat sein, aber es ist bevorzugt ein Präparat, das für die Schwächung oder Entfernung von Haaren von menschlicher Haut formuliert wurde. Somit bewirkt der Spatel der Erfindung bevorzugt die Entfernung eines auf die Haut aufgetragenen haarabbauenden Präparats und der Haare selbst.
  • Mit haarabbauendem Präparat meinen wir jede Zusammensetzung – Wachs, Gel, Creme oder etwas anderes – welche die Haare abbricht, verdünnt oder auf andere Weise schwächt. Bevorzugt hat die Flosse eine gerade Kante.
  • Bevorzugt ist der Spatel ein im allgemeinen länglicher Körper, und die Flosse ist an einem Ende davon angeordnet.
  • Die Flosse kann mehrere parallele Kanten haben, welche den Kontakt mit der Haut an beabstandeten Positionen herstellen. Auf diese Weise kann die Flosse gestuft oder gewellt sein. Bevorzugt wird eine Flosse mit einer hautberührenden Kante oder eine Flosse mit zwei parallelen hautberührenden Kanten.
  • Bevorzugt ist die Flosse hinsichtlich der Form des Spatels eine Fortsetzung des Körperteils. Der Spatel wird bevorzugt durch ein gemeinsames Formverfahren hergestellt. Bevorzugt ist die Dicke des Körperteils geringer als 3 mm, besser weniger als 2 mm.
  • An dem Übergang zwischen dem Kunststoffmaterial und dem Elastomermaterial, das die Flosse bildet, kann das letztere um das erstere oder das erste um das letztere geformt werden. Das Kunststoffmaterial kann auf diese Weise etwas strukturellen Halt für die Flosse bereitstellen. Alternativ kann es vollkommen ausreichend sein, wenn es einen Kontakt Fläche-an-Fläche zwischen dem Kunststoffmaterial und dem Elastomermaterial gibt, das die Flosse bildet.
  • Bevorzugt erstreckt sich die Flosse nicht mehr als 5 mm, noch besser nicht mehr als 4 mm, über das Körperteil hinaus.
  • Wenn der Spatel, wie bevorzugt, von länglicher Form ist und die Flosse an einem seiner Enden hat (hier im weiteren die „erste Flosse" am „ersten Ende"), hat er bevorzugt eine zweite Flosse, die in der Lage ist, ein Präparat von der Haut zu entfernen, an dem anderen Ende (dem „zweiten Ende") des Spatels, wobei die zweite Flosse ebenfalls aus einem Elastomermaterial ist.
  • Bevorzugt ist das Körperteil im wesentlichen vollständig aus dem nichtelastomeren Kunststoffmaterial gebildet. Eine elastomere Flosse ist nur an einem Ende oder an beiden Enden. In einer alternativen Ausführungsform hat der Spatel eine Sandwichstruktur mit einer Elastomerschicht, die zwischen zwei Schichten aus einem steiferen Kunststoffmaterial eingekeilt ist und sich an einem oder beiden Enden darüber hinaus erstreckt, um eine Flosse oder Flossen bereitzustellen. Die zwei Kunststoffschichten definieren zusammen die Biegeeigenschaften des Körperteils. In einer anderen Ausführungsform umgibt ein Elastomermaterial eine steifere Kunststoffschicht, die das Elastomermaterial verstärkt. Das Elastomermaterial kann sich über die Kunststoffschicht hinaus erstrecken und an einem Ende oder beiden Enden eine Flosse bilden oder ganz um die Kunststoffschicht herum erstrecken. Die Kunststoffschicht definiert die Biegeeigenschaften des Körperteils in einer derartigen Ausführungsform.
  • Die zweite Flosse kann eine Vielzahl von parallelen Kanten haben, die an beabstandeten Positionen den Kontakt mit der Haut herstellen. Auf diese Weise kann die zweite Flosse gestuft oder gewellt sein. Bevorzugt wird eine zweite Flosse mit einer hautberührenden Kante oder eine Flosse mit zwei hautberührenden Kanten.
  • Bevorzugt hat das zweite Ende des Spatels eine andere Form als das erste Ende. Bevorzugt ist es keine geradlinige Form. Bevorzugt ist es gekrümmt, bevorzugt etwas eingebuchtet oder konvex. Am besten hat es eine „Fischschwanz"-Form. Bevorzugt sind seine „Fischschwanz"-Enden selbst gekrümmt. Auf diese Weise kann das zweite Ende zwei etwas höckerförmge Abschnitte haben, die zur Entfernung eines Präparats von einer ungünstigen Stelle, wie etwa einer Achselhöhle, verwendet werden können.
  • Das Elastomermaterial der zweiten Flosse kann an ihrem Übergang um das Kunststoffmaterial des Körperteils herum oder umgekehrt geformt werden. Das Kunststoffmaterial kann auf diese Weise etwas strukturellen Halt für die zweite Flosse bereitstellen. Alternativ kann es vollkommen ausreichend sein, wenn es einen Kontakt Fläche-an-Fläche zwischen dem Kunststoffmaterial und dem Elastomermaterial gibt, das die zweite Flosse bildet.
  • Bevorzugt erstreckt sich die zweite Flosse nicht mehr als 5 mm, besser nicht mehr als 4 mm, über das Körperteil hinaus.
  • Bevorzugt ist der Spatel nicht eben, sondern krümmt sich zumindest in dem Bereich der angrenzenden Flosse. Bevorzugt hat er einen konvexen Teil und in die entgegengesetzte Richtung gewandt einen komplementären konkaven Teil. In der Verwendung wird der Benutzer gewöhnlich den an die Flosse grenzenden konkaven Teil der Haut zugewandt ausrichten. Bevorzugt krümmt sich das andere Ende des Spatels in entgegengesetzter Richtung. Bevorzugt hat der Spatel im Längsquerschnitt eine abgeflachte S-Form, mit anderen Worten eine in der Vorstellung in der Richtung von einem Ende des „S" zum anderen verlängerte S-Form.
  • Bevorzugt ist der oder jeder konkave Teil des Spatels mit einer Querrippe ausgebildet, um den Halt zu steigern und/oder als eine Sperre für das Präparat zu wirken, und/oder das Stapeln von Spateln zu unterstützen.
  • Bevorzugt ist der Spatel ein kleiner Artikel, der an seiner längsten Stelle nicht länger als 20 cm, besser nicht länger als 12 cm, ist. Bevorzugt ist er an seiner breitesten Stelle nicht breiter als 7 cm und besser nicht breiter als 5,5 cm.
  • Bevorzugt hat der Spatel keinen Griff, der von dem Körperteil vorsteht; das Körperteil selbst wird bei der Verwendung gehalten.
  • Gemäß eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Entfernung eines Präparats von menschlicher Haut zur Verfügung gestellt, wobei ein Spatel des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Bevorzugt ist das Präparat ein haarabbauendes Präparat, und das Verfahren ist ein Haarentfernungsverfahren.
  • Die Erfindung wird nun mittels Beispielen unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen weiter beschrieben, wobei.
  • 1 einen Spatel gemäß der vorliegenden Erfindung im Grundriß zeigt;
  • 2 den Spatel von 1 in der Seitenansicht zeigt;
  • 3 ein Ende des Spatels von 1 bei der Entfernung eines haarabbauenden Präparats und von Haaren von menschlicher Haut in einer seitlichen Schnittansicht zeigt;
  • 4 das entsprechende Ende einer zweiten Ausführungsform des Spatels bei der Entfernung eines haarabbauenden Präparats und von Haaren von menschlicher Haut in einer seitlichen Schnittansicht zeigt;
  • 5 eine dritte Ausführungsform des Spatels im Grundriß zeigt; und
  • 6 den Spatel von 5 in einer Seitenansicht zeigt.
  • Unter Bezug auf 1 und 2 hat der gezeigte Spatel eine etwas längliche Form. Er hat ein Körperteil 4 aus Kunststoffmaterial, das hart, aber ausreichend dünn ist, um in der Lage zu sein, sich elastisch zu biegen. Das Körperteil ist aus einem Kopfteil 6, einem Schwanzteil 8 und einem mittleren taillierten Teil 9 zwischen ihnen zusammengesetzt.
  • Das Kopfteil 6 endet in einer elastomeren Flosse 10. Die Flosse erstreckt sich gerade von einer Seite des Spatels zur anderen.
  • Das Schwanzteil des Spatels endet in einer elastomeren Flosse 12. Das Schwanzteil 8 hat eine „Fischschwanz"-Form, und diese Form paßt zu der Flosse 12. Die Flosse 12 ist mit getrennten Höckern 14, 16 und einem nach innen gekrümmten Bereich 18 dazwischen zu sehen.
  • Wie in 2 zu sehen, ist der Spatel von einem Ende zum anderen zuerst in einer Richtung, dann in der entgegengesetzten Richtung gekrümmt. Entsprechend kann seine Form im Längsquerschnitt wie ein abgeflachtes „S" gesehen werden. Er ist mit zwei Rippen 22, 24 ausgebildet, wobei sich eine in jeden konkaven Bereich erstreckt und wobei jede Rippe quer zu Länge des Spatels ist.
  • Wie in 2 und 3 zu sehen, enden die Flossen 10, 18 in dieser Ausführungsform in einem flachen Ende, und so stellt jede Flosse zu jedem gegebenen Zeitpunkt an einer Position den Kontakt mit der Haut her.
  • An ihrem Übergang 26 zu dem Körperteil stellt jede Flosse einen Fläche-an-Fläche Kontakt mit dem Körperteil her.
  • Die Spatel dieser Erfindung können mit einem Doppelspritzgußverfahren hergestellt werden. In einer anderen Ausführungsform könnte eine Sandwichstruktur verwendet werden, wobei eine Elastomerschicht zwischen zwei Schichten aus einem steiferen Kunststoffmaterial eingekeilt wird, das sich darüber hinaus erstreckt, um eine Flosse oder Flossen bereitzustellen.
  • In einer anderen Ausführungsform könnte ein Elastomermaterial um eine Kunststoff-Versteifungsschicht geformt werden, die sich darüber hinaus erstreckt, um eine Flosse oder Flossen bereitzustellen.
  • Bei der Verwendung wird eine Haarentfernungscreme, in 3 als 28 gezeigt, auf die Haut aufgetragen, von der Haare entfernt werden sollen. Die Creme baut im allgemeinen die Haare in dem Ausmaß ab, daß einige Haare abbrechen und der Rest geschwächt wird. Ein weiter oben beschriebener Spatel wird verwendet, um das Verfahren zu beenden, indem die Creme zusammen mit abgebrochenen Haaren von der Haut entfernt wird und gleichzeitig geschwächte Haare abgebrochen werden und diese entfernt werden. Im allgemeinen wird die gerade Flosse 10 verwendet. Sie wird, wie in 3 gezeigt, über die Haut gezogen, wobei der benachbarte konkave Teil in Richtung der Haut gewandt ist. Das andere Ende des Spatels wird verwendet, um die Creme und Haare von Stellen zu entfernen, die von der geraden Flosse 10 nicht gut berührt werden, wie zum Beispiel Achselhöhlen und die Rückseite der Knie.
  • In der Ausführungsform von 4 hat jede Flosse (von denen eine gezeigt ist) zwei getrennte Stufen 30, 32, die fähig sind, während des Entfernungsarbeitsgangs gleichzeitig den Kontakt mit der Haut herzustellen.
  • Ein weiterer Unterschied ist, daß in der Ausführungsform von 4 jede Flosse um die jeweilige Kante des Kunststoffmaterials des Körperteils herum geformt ist, wobei ein Nut-und-Feder-Übergang 34 gebildet wird.
  • In 5 und 6 ist eine dritte Ausführungsform gezeigt. Diese unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in folgender Hinsicht:
    • – Ihre Krümmung ist stärker – vergleiche 6 mit 2.
    • – Ihre elastomeren Flossen 38, 40 sind dicker und steifer. Sie können nur nach Anwendung einer beträchtlichen Kraft umgebogen werden, während die Flossen der ersten Ausführungsform sehr viel leichter umgebogen werden können.
    • – Jede Flosse hat eine Zunge 36 in einer Kerbe 38 in der angrenzenden Kante des Körperteils. Dies verbessert den Kontakt unter der jeweiligen Flosse und dem Körperteil und hat ebenso einen ästhetischen Vorteil.
    • – Die hintere Flosse 40 ist ein wenig konvex, aber hat eine weniger ausgeprägte „Fischschwanz"-Form als die entsprechende Flosse der ersten Ausführungsform.
  • Nichtsdestotrotz funktioniert der Spatel der dritten Ausführungsform auf die gleiche Weise wie der Spatel der ersten Ausführungsform.

Claims (8)

  1. Spatel, der zur Entfernung eines auf die Haut aufgetragenen Präparats geeignet ist, wobei der Spatel ein Körperteil (4) aufweist, das bei der Verwendung von einem Benutzer gehalten werden soll, das Körperteil (4) eine Kunststoffschicht, die fähig ist, elastisch gebogen zu werden, und eine Flosse (10, 12) aufweist, die geeignet ist, das Präparat von der Haut zu entfernen, wobei die Flosse (10, 12) über das Körperteil hinaus vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Flosse (10, 12) aus einem Elastomermaterial ist.
  2. Spatel nach Anspruch 1, wobei der Spatel gekrümmt ist.
  3. Spatel nach Anspruch 2, wobei der Spatel im Längsquerschnitt eine abgeflachte S-Form hat.
  4. Spatel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Körperteil erste und zweite Enden hat, wobei eine erste Flosse (10) über das erste Ende des Körperteils vorsteht und eine zweite Flosse (12) über das zweite Ende des Körperteils vorsteht.
  5. Spatel nach Anspruch 4, wobei die erste Flosse (10) im allgemeinen gerade und die zweite Flosse (12) im allgemeinen gekrümmt ist.
  6. Spatel nach Anspruch 5, wobei die zweite Flosse (12) eine „Fischschwanz"-Form hat.
  7. Verfahren zur Entfernung eines Präparats von menschlicher Haut, wobei ein Spatel nach einem der vorangehenden Ansprüche verwendet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Präparat ein haarabbauendes Präparat ist und das Verfahren ein Haarentfernungsverfahren ist.
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