DE60127610T2 - Vergrösserbarer Greifer zum Klemmen von Randzonen von Kunststoffplatten - Google Patents

Vergrösserbarer Greifer zum Klemmen von Randzonen von Kunststoffplatten Download PDF

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    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/261Handling means, e.g. transfer means, feeding means
    • B29C51/262Clamping means for the sheets, e.g. clamping frames
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuartigen, erweiterbaren Greifer zum Klemmen der Kopfabschnitte von Kunststoffmaterialplatten und eine Thermoformungsvorrichtung zum Thermoformen von Platten aus Kunststoffmaterial in einer Fertigungslinie, welche den Greifer umfasst.
  • Im Spezifischeren ist das Gebiet der Erfindung jenes der Thermoformungsvorrichtungen zum Thermoformen von plattenartigem Kunststoffmaterial in einer Fertigungslinie, welche im Allgemeinen zur Herstellung von dreidimensionalen Fertigungsartikeln verwendet werden.
  • Zur Durchführung der obigen Verarbeitungsvorgänge muss das plattenartige Kunststoffmaterial durch eine Mehrzahl von Verarbeitungsstationen befördert werden, und zwar durch geeignete, gekühlte Greifersysteme, deren Greifer eine Kunststoffmaterialplatte an deren Kopfabschnitt oder an den in Bezug auf die Plattenzuführrichtung quer orientierten Seiten der Platte klemmt und festhält.
  • Insbesondere werden die oben erwähnten Greifer zum Erfassen und Befördern dazu betrieben, um zu verhindern, dass die warme Platte sich verformt, bevor sie an der Formungsstation ankommt, wobei eine solche Verformung unerwünschte Durchbiegungen und/oder Längsschrumpfungen verursachen würde.
  • Um die Länge des Greifers an jene des Kopfabschnitts der von dem Greifer zu erfassenden Kunststoffmaterialplatte anzupassen, sind in herkömmlicher Weise Zusatz-Einsatzelemente geschaffen worden, welche mechanisch mit dem Körper des Greifers gekoppelt sind (siehe auch die Be schreibung von EP-A-1080869, EP-A-0882566, US-A-3 810 731, US-A-3 810 731 und US-A-5 167 969).
  • Darüber hinaus werden weitere Gleitteile geschaffen, welche seitlich auf einer einzelnen Schiene angetrieben werden, die mit dem tragenden, zentralen Körper gekoppelt ist, wobei die Gleitteile von dem zentralen Tragkörper vorstehen, wodurch die gewünschte Länge des Greifers eingestellt wird.
  • Die oben erwähnten, früheren Greifer haben beide den Nachteil, dass sie aufgrund ihrer relativ komplexen Bauweise nicht angemessen gekühlt bzw. kalt gehalten werden können und dass ihre Länge ausschließlich durch manuelle Eingriffe eingestellt werden kann. Außerdem kann im Fall eines Greifers mit Gleitteilen die Erweiterung des Greifers ungefähr 50 % der Länge des zentralen Tragkörpers nicht überschreiten.
  • Aufgrund der axialen Einzelschienenanordnung der erweiterbaren Gleitteile kann nämlich dieser frühere Greifer für eine über den angegebenen Wert hinausgehende Erweiterung nicht das mechanische Tragvermögen schaffen, das erforderlich ist, um die Kunststoffmaterialplatte effektiv festzuhalten.
  • Derzeit besteht die einfachste Lösung zur angemessenen Änderung der Länge des Greifers in Bezug auf den Kopfabschnitt der Kunststoffmaterialplatte darin, den Greifer als Ganzes durch einen anderen Greifer mit der gewünschten Größe zu ersetzen.
  • Dieser Ansatz bietet in Bezug auf die anderen erwähnten, älteren Greifer den Vorteil, dass der Greifer über dessen gesamte Länge hinweg gekühlt werden kann; er hat jedoch den Nachteil, dass eine Anzahl von Greifern erforderlich ist, welche jener der Greifer unterschiedlicher Größe zum Greifen der unterschiedlich dimensionierten Kunststoffmaterialplatten entspricht.
  • Hinzu kommt noch, dass in jedem Fall für den Wechsel der Greifer immer ein manueller Vorgang nötig ist, wodurch ein automatisches Einstellen der Länge derselben von außerhalb der Thermoformungsvorrichtung nicht möglich ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß besteht das Hauptziel der vorliegenden Erfindung darin, einen solchen Greifer zum Klemmen von Kunststoffmaterialplatten an einer Thermoformungsvorrichtung zu schaffen, dessen Länge unkompliziert, sogar auf automatische Weise, bis auf etwa das Doppelte der Basislänge des Greifers verändert werden kann, und
    einen Greifer der oben erwähnten Art zu schaffen, welcher selbst in maximal erweitertem Zustand wirksam in der Lage ist, den Kopfabschnitt der Kunststoffmaterialplatte auf angemessene Weise mechanisch festzuklemmen, und
    einen solchen Greifer zu schaffen, welcher erweiterbare Elemente aufweist und welcher über dessen gesamte Länge hinweg angemessen gekühlt werden kann.
  • Die oben erwähnten Ziele, sowie noch weitere Ziele, die in der Folge noch klarer ersichtlich werden, werden durch einen Greifer gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 erreicht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • In Bezug auf frühere Greifer für eine Thermoformungsvorrichtung einer Fertigungslinie bietet der erfindungsgemäße Greifer den Vorteil, dass er über dessen gesamte Länge hinweg gekühlt werden kann und dass er genau, sogar auf automatische Weise, eingestellt werden kann, und zwar ausgehend von einer außerhalb der Thermoformungsvorrichtung angeordneten Steuereinrichtung.
  • Darüber hinaus bietet der erfindungsgemäße Greifer den Vorteil, dass er sogar über 50 % seiner Basislänge hinausgehend erweitert werden kann und dabei dennoch die mechanische Kraft bietet, die erforderlich ist, um die Kunststoffmaterialplatte effektiv zu halten und festzuklemmen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben erwähnten und noch weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden aus der nachfolgenden Offenbarung einer bevorzugten Ausführungsform des Greifers und der Thermoformungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung klarer ersichtlich, welche durch ein nicht-einschränkendes Beispiel in den Figuren der beigefügten Zeichnungen veranschaulicht werden, in denen:
  • 1 eine longitudinale Querschnitts-Detailansicht ist, die ein Detail der Erwärmungsstation einer Thermoformungsvorrichtung veranschaulicht, in welcher zur Vereinfachung der Offenbarung am rechten Kopfabschnitt der Kunststoffmaterialplatte der Greifer, ebenfalls gemäß der Erfindung, gezeigt ist, während an dem linken Abschnitt nur die Einstellanordnung zum longitudinalen Einstellen der Länge des Greifers und zum vertikalen Antreiben des Greifers gezeigt ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht ist, welche die Thermoformungsvorrichtung aus 1 veranschaulicht;
  • 3 bis 6 den erfindungsgemäßen Greifer während seiner Schließ- bzw. Klemmbewegung an einem entsprechenden Kopfabschnitt der Kunststoffmaterialplatte veranschaulichen;
  • 7 eine Perspektivansicht ist, die den Greifer aus den vorangehenden Figuren veranschaulicht, und zwar von seiner oberen, inneren Seite, oder Plattenseite, aus betrachtet, in seinem erweiterten oder langgestreckten Zustand;
  • 8 den Greifer aus 7 veranschaulicht, und zwar von der äußeren, unteren, linken Seite (d.h. von A aus gesehen);
  • 9 den Greifer aus 8 veranschaulicht, und zwar von B bzw. der äußeren, unteren, rechten Seite aus gesehen;
  • 10 eine Explosionszeichnung ist, die den erfindungsgemäßen Greifer von dessen oberer, linker Seite aus betrachtet veranschaulicht;
  • 11 den Greifer aus 10 von dessen oberer, rechter Seite aus betrachtet veranschaulicht.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die in 1 gezeigte Thermoformungsvorrichtung umfasst eine Tragkonstruktion 1, die die Erwärmungsöfen trägt, d.h. den unteren Erwärmungsofen 2 und den oberen Erwärmungsofen 3, zwischen denen die einer Thermoformung zu unterziehende Kunststoffmaterialplatte 4 geführt wird.
  • Die erfindungsgemäßen Greifer 5 sind an den Kopfabschnitten der Platte angeordnet (wobei in 1 nur der rechte Greifer gezeigt ist).
  • 1 zeigt, wie erwähnt, nur den rechten Greifer, während an der entgegengesetzten Seite die Antriebsanordnung 6 zum geeigneten Antreiben und Positionieren des jeweiligen Greifers 5 gezeigt ist.
  • Der in 2 gezeigte, erfindungsgemäße Greifer umfasst einen zentralen Körper 7, der in einer axial zentrierten Stellung auf der Thermoformungsvorrichtung montiert ist, und zwar durch eine Montagestange 8, welche einstellbar an dem Rahmen bzw. der Tragkonstruktion 1 der Vorrichtung befestigt ist.
  • Der erwähnte zentrale Körper 7 umfasst eine obere Trägerplatte 9 und eine untere Trägerplatte 10, die in Bezug auf die Platte 9 schwenkbar montiert ist.
  • Die Schwenkbewegung der unteren Platte 10 wird durch einen schwenkbaren zentralen Träger 11 erreicht, der axial befestigt ist und der in den 3 bis 9 besser gezeigt ist.
  • Der in diesen Figuren gezeigte, zentrale Träger 11 umfasst ein Tragelement 12, das axial an dem Drehstab 13 befestigt ist, welcher die untere, schwenkbare Platte 10 antreibt (6).
  • Das erwähnte Tragelement 12 ist mit Seitenschultern 14 versehen, mit welchen der die Platte 10 tragende Arm 16 durch einen Drehzapfen 15 gelenkig verbunden ist.
  • Im Spezielleren kann, wie in 9 deutlich gezeigt, das Tragelement 12 einschließlich der Seitenschultern 14 von dem Drehstab 13 gesteuert in Richtung des Pfeils F1 geschwenkt werden (erste Schwenkbewegung, mit welcher die Platte 10 nach unten in die Nähe der Kunststoffmaterialplatte 4 gebracht wird), während der Arm 16 in Richtung des Pfeils F2 ge schwenkt werden kann (oder zweite Schwenkbewegung, mit welcher das Greifen erfolgt oder die untere Platte 10 gegen die Kunststoffmaterialplatte 4 geklemmt wird).
  • Die Bewegung des Greifers 5 in Bezug auf die Kunststoffmaterialplatte 4 ist besser in den 3 bis 6 gezeigt.
  • Zu Beginn hat der Greifer 5 in seiner offenen Stellung den die untere Platte 10 tragenden Arm 16 gänzlich von der Ebene der Kunststoffmaterialplatte 4 weggehoben (3).
  • Die Drehung des Greifers in Richtung des Pfeils F1 bewirkt zu Beginn eine Absenkbewegung der Seitenschulter 14 und des Arms 16 bis zu einer Anschlagposition des vorne vorstehenden Ansatzes 42 des Arms 16 an dem feststehenden Abschnitt des Greifers 5 (4).
  • Danach bewirkt eine weitere Drehung des Stabs 13 in Richtung des Pfeils F1 eine entsprechende Drehbewegung des Arms 16 um den Drehzapfen 15 (Pfeil F2) und eine entsprechende Schwenkbewegung der unteren Platte 10 in Richtung des Pfeils F5 aus 4.
  • Bei einer fortgesetzten Drehbewegung schließt der Greifer 5, indem er den Kopfabschnitt der Kunststoffmaterialplatte 4 zwischen der oberen Platte 9 und der unteren Platte 10 festklemmt (6).
  • Die Platten 9 und 10 des Greifers 5 umfassen entsprechende Führungen 17, 18 und 19, 20 (11), die versetzte, parallele Achsen aufweisen oder in unterschiedlichen Ebenen liegen.
  • In den erwähnten Führungen sind jeweils die folgenden Tragstäbe montiert:
    • 21, in der Führung 17, zum verschiebbaren Tragen des Gleitblocks 22, um eine oberseitige Erweiterung (d.h. nach links in 11) des Greifers 5 zu schaffen;
    • 23, in der Führung 18, zum verschiebbaren Tragen des Gleitblocks 24, um eine oberseitige Erweiterung (d.h. nach rechts in 11) des Greifers 5 zu schaffen;
    • 25, in der Führung 19, zum verschiebbaren Tragen des Gleitblocks 26, um eine unterseitige Erweiterung (d.h. nach rechts in 11) des Greifers 5 zu schaffen 5;
    • 27, in der Führung 20, zum verschiebbaren Tragen des Gleitblocks 28, um eine unterseitige Erweiterung (d.h. nach links in 11) des Greifers 5 zu schaffen.
  • Die Gleitblöcke 22 und 24 sind auch durch eine Führung 37 auf der Tragstange 8 getragen, welche ihrerseits mit einem verschiebbaren Tragelement 38 gekoppelt ist, das zwischen der Stange 8 und dem Träger 39 der Gleitblöcke angeordnet ist (von denen in 6 nur der Gleitblock 22 gezeigt ist).
  • Die Gleitbewegung der oben erwähnten Gleitblöcke 22, 24, 26, 28 an der Außenseite des zentralen Körpers 7 erfolgt so, dass es dem Greifer 5 ermöglicht wird, eine Länge zu erreichen, die nahezu das Doppelte von dessen Mindest- bzw. Basislänge beträgt, die von dem zentralen Körper definiert wird, und zwar aufgrund der auf unterschiedlichen Ebenen erfolgenden, parallelen, nicht koaxialen und nicht miteinander ausgerichteten Anordnung der Führungen 17, 18, 19, 20 und demgemäß der entsprechenden Tragstäbe 21, 23, 25, 27; dies wird unter gleichzeitiger Schaffung der mechanischen Wirkung erzielt, die nötig ist, um die Kunststoffmaterialplatte 4 effektiv auf der Thermoformungsvorrichtung zu halten.
  • Die oben offenbarte Bewegung der Gleitblöcke 22, 24, 26, 28 in Bezug auf den zentralen Körper 7 wird zusätzlich zu den oben erwähnten Führungen derselben durch die Traganordnungen, d.h. die linke Traganordnung 29 und die rechte Traganordnung 30, die in 8 gezeigt sind, ermöglicht.
  • Jede Traganordnung ist verschiebbar auf dem Stab 13 montiert, um jeweils in Richtung der Pfeile F3 und F4 gleiten zu können, und die Antriebsbewegung in Richtung der Pfeile wird durch eine Antriebsanordnung (nicht gezeigt) geschaffen, die durch einen Gewindestab 35 betrieben wird, welcher mit den Gleitblöcken 36 zusammenwirkt.
  • Wie in 8 und 9 deutlich gezeigt, sind die Gleitblöcke 29 und 30 jeweils mit Seitenschultern 32, analog zu denen, 14, des oben offenbarten Tragelements 12, versehen und es sind mit diesen bei 34 die Schwenkblöcke 33 gelenkig verbunden, welche in einer in Richtung des Pfeils F5 (der dem Pfeil F2 entspricht) verschwenkten Stellung die entsprechenden unteren Gleitblöcke 26 und 28 des Greifers 5 tragen.
  • Somit trägt die Traganordnung 29 den Gleitblock 22 und, an dessen Schwenkblock 33, den Gleitblock 28 des Greifers 5.
  • Die Traganordnung 30 trägt ihrerseits den Gleitblock 24 und, an dessen Gleitelement oder -block 33, den Gleitblock 26 des Greifers 5. Außerdem hat der Stab 13 einen genuteten Querschnitt, um den Träger 31 des Blocks 33 einer jeden Traganordnung 29, 30 drehend in Richtung des Pfeils F5 anzutreiben, und eine Translationsbewegung (in Richtung der Pfeile F3 und F4 aus 8) entlang des Stabs 13 zu erlauben.
  • Die Translationsbewegung lässt die Gleitblöcke 22, 28 und 24, 26 von den jeweiligen Endabschnitten (links und rechts in 8) des zentralen Kör pers 7 vorstehen, wodurch erlaubt wird, dass der Greifer auf die gewünschte Länge erweitert wird.
  • Diese Verschiebung wird, wie angegeben, durch eine geeignete Antriebsanordnung erreicht, die von außerhalb der Vorrichtung automatisch gesteuert werden kann.
  • Die Greifer 5 sind darüber hinaus zumindest an den Gleitblöcken 22 und 24 mit Anschlussstücken 40 versehen, um zu erlauben, dass Wasser durch einen Kreis 41 zirkuliert, um die Greifer zu kühlen (6).
  • Als eine modifizierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Greifers wäre es möglich, anstelle eines Greifers, der einen zentralen Körper 7 mit seitlichen Gleitblöcken 22, 24, 26, 28 aufweist, ein System (nicht gezeigt) mit nur zwei Gleitelementen oder -blöcken zu verwenden.
  • Selbst in einer solchen modifizierten Ausführungsform würden zwei Führungen geschaffen, die in einer parallelen Beziehung und auf verschiedenen Ebenen angeordnet wären, um ein Erweitern des Greifers durch seitliches Verschieben der erwähnten Gleitblöcke zu erlauben, welche diesmal direkt aufeinander verschiebbar angeordnet wären.
  • Die hier offenbarte und veranschaulichte Thermoformungsvorrichtung kann auch einen einzigen Erwärmungsofen anstelle von zwei Erwärmungsöfen umfassen und die Vorrichtung kann allgemein weiter modifiziert werden, ohne dabei von dem Umfang der beigefügten Ansprüche abzuweichen.
  • Insbesondere sind in der Offenbarung und in den Zeichnungen die Tragstäbe 21, 23, 25 und 27 alle in einer selben Ebene parallel zu jener des zentralen Körpers 7 angeordnet.
  • Die Vorteile der Erfindung könnten jedoch auch durch Anordnen der Tragstäbe 21, 23 bzw. 25, 27 auf Ebenen, die in Bezug zu jener des zentralen Körpers 7 quer orientiert sind, erreicht werden, wobei in diesem Fall die Tragstäbe im Wesentlichen paarweise überlappt wären.

Claims (7)

  1. Erweiterbarer Greifer zum Klemmen von Kopfabschnitten von Kunststoffmaterialplatten (4) für eine Thermoformungsvorrichtung einer Fertigungslinie zum Thermoformen von Platten aus Kunststoffmaterial, wobei der Greifer Mittel umfasst, um zuzulassen, dass der Greifer über 50 % einer minimalen Länge davon erweitert werden kann, während eine mechanische Wirkung bereitgestellt wird, die notwendig ist, um die Platte aus Kunststoffmaterial effektiv auf der Thermoformungsvorrichtung zu halten, wobei der Greifer einen zentralen Körper (7) mit einer oberen Platte (9) und einer unteren Platte (10) umfasst, wobei die untere Platte (10) in Bezug auf die obere Platte schwenkbar montiert ist, wobei der Greifer dadurch gekennzeichnet ist, dass er umfasst: – einen oberseitigen linken Gleitblock (22) zum Erweitern des Greifers (5), wobei der oberseitige linke Gleitblock mit einem Tragstab (21) gekoppelt ist, der in einer Führung (17) verschiebbar montiert ist, die wiederum starr mit dem zentralen Körper (7) ist; – einen oberseitigen rechten Gleitblock (24) zum Erweitern des Greifers (5), wobei der oberseitige linke Gleitblock mit einem Tragstab (23) gekoppelt ist, der in einer Führung (18) verschiebbar montiert ist, die wiederum starr mit dem zentralen Körper (7) ist; – einen unterseitigen rechten Gleitblock (26) zum Erweitern des Greifers (5), wobei der unterseitige rechte Gleitblock mit einem Tragstab (25) gekoppelt ist, der in einer Führung (19) ver schiebbar montiert ist, die wiederum starr mit dem zentralen Körper (7) ist; – einen unterseitigen linken Gleitblock (28) zum Erweitern des Greifers (5), wobei der oberseitige linke Gleitblock mit einem Tragstab (27) gekoppelt ist, der in einer Führung (20) verschiebbar montiert ist, die wiederum starr mit dem zentralen Körper (7) ist, und – wobei der Greifer zumindest an den Gleitblöcken (22, 24) Anschlusselemente (40) umfasst, um zuzulassen, dass Wasser durch einen Kreis (41) zum Kühlen des Greifers (5) zirkulieren kann.
  2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (21, 23, 25, 27) gemäß parallelen Achsen orientiert sind, die auf der gleichen Ebene parallel zu dem Körper (7) liegen.
  3. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (21, 23, 25, 27) gemäß parallelen Achsen orientiert sind, die auf einer Ebene liegen, die in Bezug auf den Körper (7) quer orientiert ist.
  4. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer eine Führung (37) umfasst, um das verschiebbare Element (38), welches die Gleitblöcke (21, 24) trägt, zu unterstützen.
  5. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer einen Gewindestab (35) umfasst, der mit antreibenden Gleitblöcken (36) zusammenarbeitet, um die Traganordnungen (29, 30) entlang eines Stabes (13) anzutreiben.
  6. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Führungen (17, 18) mit der oberen Platte (9) gekoppelt sind, wohingegen andere der Führungen (19, 20) mit der unteren Platte (10) gekoppelt sind.
  7. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm (16), der die untere Platte (10) trägt, mit einem vorne vorstehenden Ansatz (42) versehen ist, der dafür geeignet ist, an einem festen Abschnitt eines Körpers des Greifers (5) anzuschlagen, und zu bewirken, dass sich der Arm (16) während einer Schließbewegung des Greifers, in welcher der Greifer an einem Kopfabschnitt der Platte (4) aus Kunststoffmaterial geschlossen wird, um einen Drehzapfen (15) dreht.
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