-
Die
Erfindung betrifft ein Tragelement für ein Förderband, das einen Rahmen
und mindestens eine Rolle zum Aufliegen des Bandes umfasst, wobei
diese Rolle bezüglich
des Rahmens drehbar ist und axial mindestens an einem Ende einen
Lagerdrehzapfen aufweist, wobei der Rahmen mindesten einen Fuß zum Tragen
der drehbaren Rolle aufweist, wobei der Fuß mit einem Mittel zur Aufnahme
des Drehzapfens zur Lagerung der Rolle versehen ist, wobei das Tragelement
außerdem
einen Schutzschirm aufweist, der von dem Rahmen getragen ist und
gegenüber
der Rolle angeordnet ist. Ein derartiges Tragelement ist in der
Schrift FR-A-2 655 628 beschrieben.
-
Die
Erfindung betrifft ferner ein Förderband, das
derartige Tragelemente aufweist.
-
Zum
Transportieren von Granulaten oder Schotter bzw. Kiesel auf Baustellen
oder Erzabbaustätten
ist es bekannt, Bandförderer
zu verwenden. Diese besitzen eine Anzahl von Tragrollen, auf denen ein
Förderband
ruht. Dieses Band ist schleifenförmig geschlossen
und wird in eine Vorschubbewegung um sich selbst versetzt.
-
Die
Rollen werden im Allgemeinen an jeden ihrer Enden durch Tragfüße gehalten,
wobei diese Füße ihrerseits
mit einem Rahmen fest verbunden sind, der auf dem Boden oder auf
einem Traggestell aufliegt.
-
Ferner
ist es bekannt, längs
jeder Rolle gegenüber
der Seite der Rolle, die der Eingangsseite des Förderers zugewandt ist, einen
Schutzschirm anzuordnen. Dieser Schutzschirm ist bezüglich des Rahmens
feststehend gehalten und weist einen Rand auf, der mit der Unterseite
des Bandes bündig ist.
Dieser Schirm ist dafür
ausgelegt, ein Verklemmen von Fremdkörpern zwischen der Rolle und
dem Band sowie Unfälle
durch Einquetschungen von Körpergliedern
von Arbeitern in dem zwischen der Rolle und dem Band abgegrenzten
Klemmraum zu vermeiden.
-
Bei
den bekannten Bandtragelementen sind die Schutzschirme mit den Füßen beispielsweise durch
Verschraubung fest verbunden.
-
Die
Verbindung der Rollen und der Schutzschirme mit den Tragfüßen ist
deshalb relativ kompliziert, was die Kosten der Tragelemente und
ihre Montagezeit erhöht.
-
Ziel
der Erfindung ist es, ein Tragelement für ein Förderband vorzuschlagen, dessen
Aufbau einfach ist und dadurch die Montagezeit und die Montagekosten
reduziert.
-
Zu
diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung ein Tragelement für ein Förderband,
wie es im Anspruch 1 beschrieben wird.
-
Gemäß besonderen
Ausführungsformen weist
das Tragelement eines oder mehrere der folgenden Merkmale auf:
- – die
Einschließungsmittel
weisen eine Anschlagsfläche
auf, die an den Drehzapfen angelegt ist und dessen Halt in Anlage
an dem Boden des Einschnitts gewährleistet;
- – die
Anschlagsfläche
ist auf einem elastisch verformbaren Organ gebildet;
- – der
Schutzschirm weist eine Aussparung zur Aufnahme des Endes des Lagerdrehzapfens
auf;
- – der
Schutzschirm weist Mittel zum elastischen Einrasten auf, die dafür ausgelegt
sind, den Schutzschirm und den Fuß miteinander fest zu verbinden;
und
- – die
Oberfläche
der Rolle und ein Rand des Schutzschirms definieren eine Laufebene
des Bandes und der Einschnitt öffnet
sich in einer zur Laufebene des Bandes im Wesentlichen parallelen
Richtung.
-
Gegenstand
der Erfindung ist ferner ein Förderband,
das mindestens ein Tragelement der oben beschriebenen Art besitzt.
-
Zum
besseren Verständnis
der Erfindung folgt eine nur als Beispiel dienende Beschreibung, die
sich auf die beiliegende Zeichnung bezieht. In dieser zeigen:
-
1 eine
Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Tragelements für ein Förderband,
-
2 einen
Querschnitt durch das Tragelement nach der Linie II–II,
-
3 eine
Draufsicht auf die Anordnung einer Rolle und des dem Tragelement
der Figur zugeordneten Schutzschirms, und
-
4 eine
Vorderansicht einer Einzelheit der auf dem Schutzschirm vorgesehenen
Einschließungsmittel
eines Endes der Rolle.
-
In 1 ist
ein Tragelement 10 eines Bandförderers dargestellt.
-
Wie
an sich bekannt ist, besitzt der Förderer ein Band 12,
das in Auflage auf einer Anzahl von Bandtragelementen umläuft, die
auf der Länge
des Förderers
angeordnet sind.
-
Jedes
Tragelement 10 besitzt einen Rahmen 14, der dafür ausgelegt
ist, an einem nicht dargestellten Gestell befestigt zu werden. Jedes
Tragelement besitzt ferner bei der dargestellten Ausführungsform drei
Rollen 16, die bezüglich
des Rahmens 14 in einer gemeinsamen Ebene drehbar montiert
sind.
-
Die
Rollen 16 werden von Tragfüßen 18 des Rahmens
getragen. Die Füße 18 erstrecken
sich an jedem Ende der Rollen.
-
Die
Rollen 16 besitzen eine zylindrische Seitenfläche 20,
deren Achse die Drehachse der Rolle bildet. Die Rolle besitzt axial
an jedem Ende Lagerdrehzapfen 22, die bezüglich der
zylindrischen Fläche 20 der
Rollen seitlich vorstehen. Die zylindrische Seitenfläche der
Rolle ist bezüglich
der Drehzapfen drehbar. Diese können
von den Enden einer einzigen Welle gebildet sein, die die Rolle
vollständig
durchquert. Diese Drehzapfen sind dafür ausgelegt, wie in 2 dargestellt
ist, in Einschnitte 24 eingeführt und blockiert zu werden,
die in jedem der Füße 18 vorgesehen
sind. Für
ihre Blockierung bezüglich
Drehung in Bezug auf die Füße 18 weisen
die Drehzapfen Abflachungen auf, deren Abstand gleich der Breite
des Einschnitts ist.
-
Die
Einschnitte 24 öffnen
sich gemäß der vorderen
Seitenwand der Füße 18 in
einer Richtung X–X,
die im Allgemeinen zu der Vorbewegungsebene des Bandes 12 parallel
ist, das auf der Oberfläche der
zugeordneten Rolle 16 aufliegend getragen wird. Die vordere
Seitenwand ist diejenige, die in Vorbewegungsrichtung des Tragtrums
des Bandes bezüglich des
Förderers
vorne liegt.
-
Ferner
besitzt das Tragelement 10 für jede Rolle 16 einen
Schutzschirm 26. Dieser Schirm 26 besitzt eine
volle Wand 28, die sich in der Länge der zugeordneten Rolle 16 erstreckt.
An jedem der Enden der Wand 28 sind Mittel 30 zum
Zurückhalten
der Wand 28 auf den Füßen 18 vorgesehen.
-
Erfindungsgemäß besitzt
der Schirm 28 außerdem
Mittel 32 zum Einschließen der Zapfen 22 in den
zugeordneten Einschnitten.
-
Der
Schirm 28 ist beispielsweise aus Kunststoff geformt.
-
Die
Wand 28 ist, genauer gesagt, wie in 3 dargestellt
ist, an jedem ihrer Enden einstückig mit
Schenkeln 34 zur Befestigung an den Füßen 12 ausgeführt. Die
Wand 28 ist mit einem Ende jedes der Schenkel durch eine
Anzahl von elastischen Lamellen 36 verbunden.
-
Die
Füße 34 erstrecken
sich senkrecht zur Wand 28, das heißt senkrecht zur Achse der
zugeordneten Rolle 16.
-
Die
Länge der
Schenkel 34 ist größer als
die Breite der Füße 18,
so dass jeder Fuß 34 auf
der dem Ende der Verbindung mit der Wand 28 entgegengesetzten
Seite eine Verlängerung 38 aufweist,
die einen Griff für
die Auflage der Finger bei dem Ausbau des Schutzschirms 26 bildet.
-
Die
Mittel 32 zur Einschließung des zugeordneten Drehzapfens
umfassen ein Blatt 40, das sich parallel zu dem Schenkel 34 auf
der Seite des Schenkels erstreckt, die der Rolle zugewandt ist.
Das Blatt 40 ist an einem ersten Ende mit der Wand 28 verbunden
und besitzt ein zweites freies Ende, das dafür ausgelegt ist, auf der Oberfläche eines
Drehzapfens der Rolle aufzuliegen. Der Schenkel 34 und
das Blatt 40 begrenzen eine Nut 42 zur Aufnahme
des vorderen Randes des Fußes 18 (in
Vorschubrichtung des Förderers
gesehen).
-
Ein
Vorsprung 44 ist auf dem wesentlichen Teil der Höhe des Schenkels 34 gegenüber der
Nut 42 angeordnet, wobei der Vorsprung in einem Abstand
vom Boden der Nut vorgesehen ist, der gleich der Breite des Fußes 18 ist.
-
Der
Vorsprung 44 ist dafür
ausgelegt, den mechanischen Halt des Schenkels an dem zugeordneten
Fuß durch
elastisches Einrasten des Vorsprungs 44 längs der
Hinterkante des Fußes 18,
in Vorschubrichtung des Bandes betrachtet, zu gewährleisten.
-
Der
Schenkel 34 besitzt schließlich in seiner der Rolle zugewandten
Seite eine kreisförmige
Aussparung 46 zur Aufnahme des Endes des Drehzapfens 22 der
Rolle.
-
Der
Fuß 40,
wie er in 4 dargestellt ist, besitzt an
seinem freien Ende ein konkaves Profil 50 mit einer zum
Drehzapfen 22 ergänzenden
Form. Diese Fläche 50 bildet
eine radiale Fläche
zur Auflage auf dem Drehzapfen 22, um diesen gegen den
Boden des Einschnitts 24 zu drücken.
-
In
Nähe seines
Endes besitzt das Blatt 40 ein Langloch 52, das
dafür ausgelegt
ist, eine elastische Verformung seines freien Endes zu gestatten
und auf diese Weise den Drehzapfen 22 elastisch zu beaufschlagen.
-
Die
Wand 28 des Schirms besitzt einen oberen Längsrand 28A und
einen unteren Längsrand 28B.
-
Die
Mittel 30 zum Zurückhalten
der Wand 28 sind dafür
ausgelegt, diese so zuhalten, dass der obere Rand 28A sich
unmittelbar unter dem Band 12 erstreckt. Der obere Rand 28A und
der Kontaktgrat zwischen dem Band und der Rolle 16 erstrecken
sich dabei im Wesentlichen in der Bewegungsebene des Bandes.
-
Ferner
sind die Rückhaltemittel
dafür ausgelegt,
den Rand 28B an der Seitenwand 20 der Rolle leicht
in Anlage zu halten, um deren Abstreifung zu gewährleisten.
-
Das
erfindungsgemäße Bandtragelement besitzt
einen relativ einfachen Aufbau, da der Schutzschirm gleichzeitig
den Schutz der Rolle und den Halt der Rolle auf den Tragfüßen 12 gewährleistet.
-
Das
elastische Blatt 40 gewährleistet
ferner eine Verriegelung und einen Halt der Drehzapfen 22 unter
Druck am Boden der Einschnitte 24.
-
Der
auf die Drehzapfen ausgeübte
Druck wird durch leichte elastische Verformung der Enden der Blätter 40 erhalten.
-
Zur
Montage des Schirms wird dieser von der Seite der Rolle aus eingeführt, während die Schenkel 34 elastisch
voneinander entfernt werden.
-
Nach
Anbringung der Wand 28 und der Blätter 40 in Kontakt
mit dem Drehzapfen, wobei die Aufnahmen 46 gegenüber dem
Ende der Drehzapfen liegen, werden die Schenkel 34 losgelassen,
so dass die Vorsprünge 44 elastisch
hinter den Füßen 12 einrasten
und auf diese Weise eine Zurückhaltung
des Schirms 26 in seiner Stellung gewährleisten.
-
Im
Fall der Funktionsstörung
einer Rolle, die ihren Ausbau erfordert, wird der Schirm 26 leicht
abgenommen, indem die Schenkel 34 durch Einwirkung auf
die Griffe 38 ausgerückt
werden. Nach Abnahme des Schirms 26 kann die beschädigte Rolle
durch Bewegung der Drehzapfen gemäß der Länge der Einschnitte 24 leicht
abgenommen werden. Da die Achse der Einschnitte sich parallel zur
Bewegungsebene des Bandes erstreckt, kann die Walze herausgenommen
werden, ohne dass das Band angehoben werden muss. Ebenso kann die
reparierte Rolle oder eine neue Rolle leicht wieder eingesetzt werden, ohne
dass das Band angehoben werden muss.
-
Der
Ausbau und der Wiedereinbau einer Rolle gehen also sehr einfach
vor sich.