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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für die Verbindung
einer Versorgungseinheit mit einer Verbrauchereinheit in der tabakverarbeitenden
Industrie.
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Unter
den Herstellern von Tabakprodukten ist es allgemeine Praxis, eine
Versorgungseinheit, wie zum Beispiel eine Zigarettenmaschine oder
eine Filterspitzen-Ansetzmaschine,
mit einer Verbrauchereinheit, wie zum Beispiel einer Verpackungsmaschine,
zu verbinden. Diese Verbindung erfolgt normalerweise durch einen
Kanal, der sich über
einen Weg erstreckt, der gerade horizontale und vertikale Anteile hat,
die durch kurvenförmige
Anteile miteinander verbunden sind, und auf dem ein Zigarettenfluss
kontinuierlich als kompakte Masse entlang geführt wird, wobei die einzelnen
Zigaretten quer zur Förderrichtung
angeordnet sind. Für
den reibungslosen Betrieb solch einer Verbindung ist es eine notwendige
Voraussetzung, dass die Masse der Zigaretten so kompakt wie möglich gehalten
wird, um zu verhindern, dass die einzelnen Zigaretten bei ihrem
Vorschub in eine falsche Lage geraten.
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Durch
US 3565237 ist eine Vorrichtung
bekannt, die Mittel zur Zuführung
von stabförmigen
Artikeln in Behälter
enthält, wobei
die Artikel an einem Ende eines Behälters zwischen einem Arm und
einem darüber
liegenden Vorhang, der die Ausrichtung der Artikel beibehält, zugeführt werden.
Die Artikel zwischen diesen beiden Elementen drücken auf einen Schalter, der
dazu führt,
dass der Arm Schritt für Schritt
durch den Behälter
schwingt. Wenn das Volumen der Artikel so groß ist, dass sie einen eigenen Haufen
bilden können,
wird der Arm außer
Betrieb gesetzt und ein Endlosförderer
am Boden des Behälters
wird durch den Schalter in Bewegung gesetzt.
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Beim
Betrieb der betreffenden Maschinen geschieht es häufig, dass
der Fluss aus verschiedenen Gründen
unterbrochen wird, wie zum Beispiel eine Unterbrechung des Flusses
von der Versorgungseinheit durch eine Störung oder durch eine Pause,
um die Umrüstung
von einer Zigarettenmarke zu einer anderen zu ermöglichen.
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In
diesen Situationen führt
die Unterbrechung des Flusses dazu, dass die Kompaktheit der Zigarettenmasse
verloren geht, mit dem Ergebnis, dass die Verteilung der Zigaretten
ungleichmäßig wird
und die Aufmerksamkeit eines Bedieners erfordert. Der Bediener muss
nicht nur versuchen, die Kompaktheit der Masse wieder herzustellen,
sondern muss auch alle Zigaretten aus dem Kanal entfernen.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur
Verbindung einer Versorgungseinheit mit einer Verbrauchereinheit
für Tabakprodukte
zu bieten, die nicht von den oben genannten Nachteilen betroffen
ist.
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Das
dargelegte Ziel wird nach der vorliegenden Erfindung durch eine
Vorrichtung erreicht, mit der eine Versorgungseinheit und eine Verbrauchereinheit für die Herstellung
von Tabakprodukten verbunden werden, entsprechend der Merkmale im
Patentanspruch 1.
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Die
Erfindung wird nun beispielhaft im Detail beschrieben, und zwar
mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen, in denen:
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1 in
einer schematischen Ansicht von der Seite, bei der bestimmte Teile
ausgelassen wurden, eine Vorrichtung zur Verbindung einer Versorgungseinheit
mit einer Verbrauchereinheit zur Herstellung von Tabakprodukten
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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2 in
einer schematischen Seitenansicht, bei der aus Gründen der
Klarheit gewisse Teile ausgelassen wurden, eine vergrößerte Detailansicht der
Vorrichtung der 1 in verschiedenen Betriebskonfigurationen
zeigt;
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3 eine
schematische, perspektivische Detailansicht der 2 zeigt,
bei der aus Gründen der
Klarheit gewisse Teile ausgelassen wurden;
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4, 5 und 6 schematische Seitenansichten
der Vorrichtung der 1 in drei aufeinander folgenden
Betriebsschritten zeigen;
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7 eine
Vergrößerung der 4 darstellt;
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8 die
Draufsicht des Details der 7 ist;
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9 eine
vergrößerte Seitenansicht
darstellt, bei der das Detail der 7 in einem
kurvenförmigen
Anteil der Verbindung und in einer anderen Betriebskonfiguration
gezeigt ist;
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10 und 11 perspektivische
Ansichten mit einer Detailvergrößerung der
Vorrichtung der 1 sind, die in einer zweiten
Ausführung
dargestellt und in zwei aufeinander folgenden Betriebsschritten
gezeigt ist;
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12 die
Vorrichtung der 6 in einer alternativen Ausführung zeigt;
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13 eine
schematische Ansicht der Vorrichtung der 1 in einer
alternativen Ausführung ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 der Zeichnungen ist mit 1 in
ihrer Gesamtheit eine Vorrichtung zur Verbindung einer Versorgungseinheit 2,
die zum Beispiel eine Maschine zur Herstellung von Zigaretten 3 sein
kann, mit einer Verbrauchereinheit 4, die – ebenfalls
zum Beispiel – eine
Verpackungsmaschine sein kann, bezeichnet.
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Die
Vorrichtung 1 umfasst einen Zufuhrkanal 5, in
dem eine Masse 6 von Zigaretten 3 entlang einem
vorbestimmten Weg 7 in einer vorbestimmten Richtung 8,
die senkrecht zur Längsachse
der Zigaretten 3 ist, vorgeschoben wird. In dem gezeigten Beispiel
umfasst der Kanal 5 einen im Wesentlichen horizontalen
ersten geraden Abschnitt 9, der von der Versorgungseinheit 2 ausgeht
und durch einen kurvenförmigen
Abschnitt 10 mit einem im Wesentlichen vertikalen zweiten
geraden Abschnitt 11 verbunden ist, der am Einlass 12 eines
Zufuhrtrichters 13, der die Verbrauchereinheit 4 speist,
endet.
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Der
Zufuhrkanal 5 ist durch einen (nicht dargestellten) Rahmen
gestützt,
der ein mit 14 bezeichnetes aufrechtes Element umfasst,
das horizontal von einer Bodenwand 15 und einer Deckenwand 16 begrenzt
ist, welche die Tiefe der Öffnung
festlegen, und das seitlich von zwei vertikalen Wänden 17 umfasst
wird. Die Bodenwand 15 stimmt mit der horizontalen oberen
Abzweigung 15a eines Bandförderers 15b überein,
von dem in der 1 nur ein Teil dargestellt ist,
und der einen Abschnitt des Kanals 5 belegt, der sich von
einem mittleren Bereich 18 bis zum kurvenförmigen Abschnitt 10 erstreckt.
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Wie
in den 1, 4, 5, 6, 7 und 8 dargestellt,
hat der gerade, horizontale Abschnitt 9 des Zufuhrkanals 5 eine Öffnung 19 in
der Bodenwand 15, die mit dem oben erwähnten mittleren Bereich 18 übereinstimmt.
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Die Öffnung 19 ist
durch ein Paar Bandförderer 20 belegt,
die in einem gewissen Abstand voneinander quer zur Zufuhrrichtung 8 angebracht
und im Wesentlichen an dem oben genannten Bandförderer 15b ausgerichtet
sind.
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Wie
in den 4, 5, 6 und 7 genauer
gezeigt, ist jeder der zwei Bandförderer 20 um zwei
Endriemenscheiben 21 und 22 gewickelt, worduch
eine obere Abzweigung 23 entsteht, welche die selbe Ebene
wie die Bodenwand 15 und/oder die Deckenwand 15a des
ersten Förderers 15b einnimmt,
sowie um eine Bodenriemenscheibe 24, die sich zwischen
zwei Umlenkrollen 25 befindet.
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Eine
Endriemenscheibe 22 jedes Riemens ist mit entsprechenden
Antriebsmitteln verbunden, die in den Zeichnungen nicht dargestellt
sind, während
die andere Endriemenscheibe 21, die sich in Hinsicht auf
die Zufuhrrichtung 8 der Masse 6 der Zigaretten 3,
unten befindet, dazu imstande ist, sich parallel zur Zufuhrrichtung 8 vor
und zurück
zu bewegen, geführt
von einem entsprechenden Schlitten 21a (siehe 8),
der mit einem entsprechenden Seitengleis 21b gekoppelt
ist. Die beiden Gleise 21b sind auf gegenüberliegenden
Seiten des Kanals 5 angebracht, wie in der 8 gezeigt.
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Die
Bewegung jeder Endriemenscheibe 21 erfolgt daraus, dass
die entsprechende Bodenriemenscheibe 24 des Förderers 20 aufgrund
der Einwirkung von herkömmlichen
Antriebsmitteln, die nicht in den Zeichnungen dargestellt sind,
in der entsprechenden vertikalen Richtung durchquert wird. Dementsprechend
hat jeder Bandförderer 20 ein
einziehbares Ende, das mit der beweglichen Endriemenscheibe 21 übereinstimmt.
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Die
Bandförderer 20 bewirken
zusammen einen Durchlauf durch den mittleren Bereich 18,
dank beweglicher Mittel, die in ihrer Gesamtheit mit 26 bezeichnet
werden, und die imstande sind, aus einer Ruhestellung in einem entsprechenden
Gehäuse 27, das
sich außerhalb
des Erstreckungsbereichs des Kanals 5 befindet, in den
Kanal 5 einzufahren und darin den Zufuhrweg 7 aus
dem mittleren Bereich 18 über eine gewisse Entfernung
hinweg zu durchlaufen. Falls die Durchlaufstrecke der beweglichen
Mittel 26 größer als
der Abstand zwischen den zwei Förderern 20 ist,
kann ein Durchlauf von einer Breite, die ausreicht, damit die besagten
Mittel 26 hinein passen, erzeugt werden; dies geschieht
durch Zurückziehen
der beweglichen Riemenscheiben 21 parallel zur Zufuhrrichtung 8,
wie in den 5 und 6 gezeigt.
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Mit
besonderem Bezug auf die 7, 8 und 9 umfassen
die beweglichen Mittel 26 einen Wagen 28, der
erste und zweite Gelenkstrukturen 29 beinhaltet, die nebeneinander
positioniert sind und durch erste und zweite Wellen 30 und 31,
die sich quer zum Zufuhrweg 7 und parallel zu den Achsen
der Zigaretten 3 erstrecken, miteinander verbunden sind.
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Die
ersten Wellen 30 sind vier und befinden sich an den vier
Ecken der Gelenkstrukturen 29, während die zweiten Wellen 31 zwei
sind und Zwischenstellungen zwischen jedem Paar der ersten Wellen 30 einnehmen.
Der Wagen umfasst auch eine Reihe von Rädern 32, die drehbar
an den entgegen gesetzten Enden jeder der zwei oberen ersten Wellen 30 und
der zwei unteren ersten Wellen 30 montiert sind, sowie
eine Reihe von Rädern 33,
die an den entgegen gesetzten Enden jeder zweiten Welle 31 montiert sind.
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Ebenfalls
drehbar mit den Enden jeder oberen ersten Welle 30 sind
erste Enden von zwei ersten Stäben 34 gekoppelt,
deren andere Enden drehbar mit den Enden der oberen zweiten Welle 31 gekoppelt
sind.
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Gleichermaßen sind
die gegenüber
liegenden Enden der zwei ersten Stäbe 34 drehbar jeweils mit
den Enden jeder unteren ersten Welle 30 bzw. mit den Enden
der unteren zweiten Welle 31 gekoppelt.
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Im
Einzelnen sind die zwei oberen ersten Stäbe 34 aneinander ausgerichtet
in der Richtung 8 des Zufuhrwegs 7 angeordnet
und im Wesentlichen parallel zu den zwei unteren ersten Stäben 34,
die ebenfalls aneinander ausgerichtet in der Richtung 8 des
Zufuhrwegs 7 angeordnet sind. Jedes der besagten Räder 33 belegt
eine Zwischenposition zwischen den beiden entsprechenden oberen
und den beiden entsprechenden unteren Eckrädern 32.
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Die
entgegen gesetzten Enden jeder ersten Welle 30 stellen
auch Angelpunkte für
die entsprechenden ersten Enden der zweiten Stäbe 35 dar, deren zweite
Enden durch entsprechende, gemeinsame Scharniere 36 vereint
sind. Genauer gesagt, kann jede der ersten und zweiten Gelenkstrukturen 29 dadurch
identifiziert werden, dass sie erste Scharniere 37 hat,
die koaxial zu den ersten Wellen 30 sind, zweite Scharniere 38,
die koaxial zu den zweiten Wellen 31 sind, und dritte Scharniere,
die mit den oben genannten gemeinsamen Scharnieren 36 übereinstimmen.
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Aus
der 7 wird ersichtlich, dass die zweiten Stäbe 35 jeder
Gelenkstruktur 29 paarweise und V-förmig angeordnet sind, wobei
die Spitze des "V" mit dem dritten
Scharnier 36 übereinstimmt.
Die zwei oberen und die zwei unteren Eckräder 32 jeder Gelenkstruktur 29 dienen
als End scharniere für
die entsprechenden Fördermittel 39,
die aus entsprechenden Riemenschleifen 40 bestehen, die
jeweils um die zwei Endräder 32 gewickelt
sind und in Berührung
mit dem entsprechenden Zwischenrad 33 stehen. Die Fördermittel 39 bilden
Transportmittel 41, die dem Wagen 28 die Bewegung
entlang dem Zufuhrkanal 5 ermöglichen. Wenn der Wagen 28 mit
eigenen Antriebsmitteln ausgestattet ist, wie weiter unten erklärt, bestehen
die Transportmittel 41 aus Zugmitteln 42, die
jede Gelenkstruktur 29 mit oberen und unteren Antriebsflächen ausstatten,
die jeweils mit 43 bzw. 44 bezeichnet sind.
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Die
Antriebsflächen 43 und 44 jeder
Gelenkstruktur 29 ergeben sich aus der oberen Abzweigung der
oberen Riemenschleife 40 bzw. aus der unteren Abzweigung
der unteren Riemenschleife 40. Wenn man den Wagen 28 ganz
ansieht (7 und 8), kombinieren
sich die beiden oberen Abzweigungen der oberen Riemenschleifen 40 somit
zu einer Oberseite 47 des Wagens 28; gleichermaßen kombinieren
sich die beiden unteren Abzweigungen der unteren Riemenschleifen 40 zu
einer Unterseite 48 des Wagens 28.
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Die
Gelenkstruktur 29 umfasst weiters Winkelstützen 45,
die mit ihren ersten Enden an den ersten Scharnieren 37 befestigt
sind, an den gegenüber liegenden
Enden jeder der vier ersten Wellen 30. Jeder Winkel 45 enthält einen
Stift 46, der sich an einem mittleren Punkt von dessen
Länge befindet
und parallel zur Achse der Wellen 30 angeordnet ist. Somit
stellt sich der Wagen 28, wenn man ihn in seiner Gesamtheit
von vorne ansieht, so dar, dass er zwei Winkelpaare 45 hat,
die so angeordnet sind, dass ihre entsprechenden Stifte 46 koaxial
stehen, und dass ein Ende eines elastischen Bandes 49 um
jedes Paar der Stifte 46 gewickelt ist. Gleichermaßen hat der
Wagen 28 von hinten gesehen zwei weitere Winkelpaare 45,
bei denen die entsprechenden Stifte 46 koaxial angeordnet
sind und wobei ein Ende eines elastischen Bandes 50 um
jedes Paar von Stiften 46 gewickelt ist.
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Die
freien Enden der Winkel 45 kombinieren sich mit den äußeren Abzweigungen
der Bänder 49 und 50 und
bilden so eine Vorderseite 51 und eine Rückseite 52 des
Wagens 28.
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Aus
dem Folgenden wird ersichtlich, dass die zwei Gelenkstrukturen 29,
aus denen der Wagen 28 besteht, so beschaffen sind, dass
Variationen in der Breite und Geometrie des besagten Wagens möglich sind,
indem man die ersten und zweiten Stäbe 24 und 35 so
um die Scharniere 36, 37 und 38 dreht,
dass die Transportmittel 41 und 42 in ständiger Berührung mit
den Führungswänden 15 und 16 gehalten
werden, wenn der Wagen 28 im Zufuhrkanal 5 vorläuft.
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Zu
diesem Zweck ist der Wagen 28 mit aktiven Elementen ausgestattet,
die mit 53 bezeichnet und in den Zeichnungen schematisch
dargestellt sind; sie erlauben es, den Abstand zwischen den Transportmitteln 41 und 42 bzw.
zwischen den Antriebsflächen 43 und 44,
wenn der Wagen mit eigenen Antriebsmitteln ausgestattet ist, zu
verändern. Die
betreffenden aktiven Elemente könnten
die Form von Spiralfedern 54 haben, die solcherart mit
den dritten Scharnieren 36 gekoppelt sind, dass die Veränderung
des Winkels, der von den zweiten Stäben 35 umfasst wird,
elastisch gesteuert wird. Alternativ dazu könnten solche Elemente Magnete 55 sein,
die an den ersten Stäben 34 angebracht
sind und dazu dienen, mit den Führungswänden 15 und 16 des
Zufuhrkanals zu interagieren. In diesem Fall könnten die Wände 15 und 16 aus
ferromagnetischem oder magnetischem Material bestehen, oder einen
Kern aus solch einem Material haben, sodass sie auf die Magneten 55 des
Wagens 28 reagieren.
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Der
Wagen 28 umfasst auch Antriebsmittel 56, die schematisch
in der 8 gezeigt sind und dazu imstande sind, mindestens
eine der oben genannten Antriebsflächen 43 oder 44 über die
entsprechenden Wellen 30 bzw. 31 anzutreiben.
Die Antriebsmittel 56 können
solcherart mit den Wellen gekoppelt sein, dass die Drehung auf mindestens
eines der entsprechenden Räder 32 bzw. 33 übertragen wird.
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Die
betreffenden Antriebsmittel 56 werden mit einer aufladbaren
Batterie, d.h. einem Akku betrieben, der schematisch als Block 57 dargestellt
und an eine Steuereinheit 58 angeschlossen ist. Die Einheit 58 ist
mit Empfängermitteln 77 ausgestattet,
die dazu imstande sind, elektromagnetische Wellen aufzunehmen, die
dazu verwendet werden, die Bewegungen des Wagens 28 zu
steuern.
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Die
Dimensionierung der Antriebsmittel 56, des Akkus 57 und
der Steuereinheit 58 kann so sein, dass sie merkbare Änderungen
der Proportionen des Mittelteils des Wagens 28 hervorrufen,
ohne jedoch den Querabstand zwischen den Riemenschleifen 40 zu
verändern.
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Wie
besonders in den 4, 5, 6 und 7 gezeigt,
umfasst die Vorrichtung Hebemittel 59, die an dem vorbestimmten
mittleren Bereich 18 des Kanals 5 ausgerichtet
sind und zum Beispiel einen Tisch 60 umfassen, mit dem
der Wagen 28 gestützt
wird, wenn er sich im Gehäuse 27 befindet,
und der außerhalb
des Kanals 5 liegt. Der Tisch 60 kann sich zwischen
einer niedrigeren Ruhestellung im Gehäuse 27 – wie in
den 4 und 7 gezeigt – und einer höheren Stellung
der theoretischen Ausrichtung an der unteren Führungswand 15 und/oder
der oberen Abzweigung 15a des weiter oben erwähnten Bandförderers 15b bewegen (die
Bewegung wird durch die Hebemittel 59 hervorgerufen), wodurch
der Wagen 28 eine Betriebsstellung im Zufuhrkanal 5 einnehmen
kann, wie sie in der 6 gezeigt ist.
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Um
Platz innerhalb der Masse 6 von Zigaretten 3 im
mittleren Bereich 18 zu schaffen und es dadurch dem Wagen 28 zu
erlauben, in den Zufuhrkanal 5 eingeführt zu werden, umfasst die
Vorrichtung Mittel, die in ihrer Gesamtheit mit 61 bezeichnet
werden und mit denen die Zigarettenmasse 6 geteilt wird. Solche
Mittel 61 umfassen ein Paar vertikaler Stäbe 62,
die sich im Wesentlichen senkrecht zum Zufuhrweg 7 erstrecken
und sich auf entsprechenden Bahnen innerhalb des Kanals 5,
in der Nähe
der vertikalen Wände 17,
bewegen können.
Die vertikalen Stäbe 62 können sich
zwischen einer Stellung außerhalb des
vom Kanal 5 umfassten Bereichs, die in den 4 und 7 gezeigt
ist, und einer Betriebsstellung im Kanal 5 und direkt vor
dem Wagen 28 in der Zufuhrrichtung 8 der Masse 6,
bewegen.
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Die
Bewegung der Stäbe 62 ist
zeitlich so gesteuert, dass sie mit derjenigen des Tisches 60 zwischen
der Ruhe- und der Betriebsstellung übereinstimmt. In diesem Fall – wie aus
der 5 erkennbar – werden
die oberen Abzweigungen der Riemenschleifen 40, welche
die Transportmittel 41 darstellen, zu einem Teil der Trennmittel 61 und
arbeiten mit den Stäben 62 zusammen.
Dadurch wirken sie als Mittel, mit denen die Zigaretten 3 aus
einem Teil des Kanals 5, der nach und nach vom Wagen 28 belegt wird,
entfernt werden, während
die Stäbe 62 als Rückhalteelemente
funktionieren, die dazu dienen, die Masse 6 von Zigaretten 3 vor
dem mittleren Bereich 18 zu halten, sobald sie im Kanal 5 sind.
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Angenommen,
der Kanal 5 muss völlig
leergefahren werden, zum Beispiel nach einer längeren Unterbrechung aufgrund
einer Inaktivität
der Versorgungseinheit 2 und/oder einem Wechsel der Marke, wird
im Betrieb die Bewegung der Masse 6 von Zigaretten 3 in
einem Teil des Kanals 5 vor dem Wagen 28 angehalten,
die obere Abzweigung 15a des Bandförderers 15b dahinter
wird in Bewegung gesetzt, und die Trennmittel 61 werden
aktiviert. Genauer gesagt, wird der Wagen 28 von den Hebemitteln 59 aus dem
Gehäuse 27 in
den Kanal 5 gehoben, was dazu führt, dass die beiden Riemenschleifen 40 der
oberen Antriebsflächen 43 zwischen
den beiden Förderern 20 hindurchfahren
und mit der Masse 6 von Zigaretten 3 in Berührung kommen.
In dieser Konstellation, falls die Abmessungen des Wagens 28 unter
den entsprechenden Antriebsflächen 43 größer sind
als der Abstand zwischen den beiden Förderern 20, wie weiter
oben angemerkt, fahren die Endriemenscheiben 21 zurück, um den
Durchlauf des Wagens 28 durch die Öffnung 19 zu ermöglichen.
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Beim
Anheben des Wagens 28 fahren die zwei Antriebsflächen 43,
die durch die oberen Abzweigungen der Riemenschleifen 40 gebildet
sind, in die Zufuhrrichtung 8 und fördern dadurch die Verschiebung
der Zigaretten 3 in den Teil der Masse 6, der
sich im mittleren Bereich 18 befindet; dadurch bieten die
betreffenden Bewegungselemente Mittel 40 und 43,
mit denen die Masse 6 von Zigaretten 3 aus dem
mittleren Bereich 18 entfernt werden und sind identisch
mit den Fördermitteln 39 und
nehmen daher der Masse 6 von Zigaretten 3, welche
sich im Bereich 18 befindet, gegenüber die Funktion von Ausgabeförderern
ein.
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Die
Stäbepaare 62 der
Trennmittel 61 arbeiten zusammen mit dem Wagen 28 und
bewegen sich senkrecht in den Kanal 5 hinein, sodass eine
Rückhaltewand
entsteht, mit der die Masse 6 von Zigaretten 3,
die sich vor dem mittleren Bereich 18 befindet, zurückgehalten
wird, wie in der 6 gezeigt.
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Sobald
der Wagen 28 seine obere Verfahrgrenze erreicht, wird die
Bewegung der oberen Antriebsflächen 43 umgekehrt
und die unteren Antriebsflächen 44 werden
aktiviert, mit dem Ergebnis, dass diese Flächen jeweils die obere Wand 16 des
Kanals 5 bzw. die Oberfläche des Tisches 60 einnehmen
und den Wagen 28 dazu veranlassen, im Kanal 5 in
der Zufuhrrichtung 8 vorzulaufen. Nun wird der Wagen 28 zum
Einlass 12 des Zufuhrtrichters 13 auf der oberen
Abzweigung 15a des nachgeschalteten Förderers 15b geführt und
seine Vorderseite 51 drückt
die Zigarettenmasse 6 nach vorne, sodass der Abschnitt des
Kanals 5 zwischen dem mittleren Bereich 18 und dem
Einlass 12 des Zufuhrtrichters 13 völlig geleert wird.
Bei diesem Schritt bildet die Vorderseite 51 Mittel, mit
denen die Zigarettenmasse 6 angeschoben wird. Genauer gesagt,
bestehen solche Schiebemittel 51 aus dem elastischen Band 49 und
den freien Enden der entsprechenden Paare der Winkelstützen 45,
die auch direkte Berührungsmittel
veränderlicher Länge für die Zigarettenmasse 6 bilden.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt, sieht der Wagen 28 bei
der Ankunft am Einlass 12 des Trichters 13 so
aus, dass die vier Antriebsflächen 43 und 44 mit
den Seitenwänden 15 und 16 des
vertikalen Abschnitts 11 des Kanals 5 in Berührung stehen, und
die Vorderseite 51 horizontal an der Öffnung des Trichters 13 liegt.
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Wie
schematisch in der 3 gezeigt, wird der Wagen 28 durch
Einwirkung der herkömmlichen Verschiebemittel
(nicht angegeben) nun von seiner Stellung, in der er die Öffnung des
Trichters 13 belegt, zum Einlass 63 eines Rückfahrkanals 64 zum Gehäuse 27,
der sich unter und parallel zum Zufuhrkanal 5 erstreckt,
verschoben. Sobald der Wagen 28 im Einlass 63 ist,
wird er durch (ebenfalls herkömmliche
und nicht angegebene) Wendemittel um 90° gedreht und in den Rückfahrkanal 64 geleitet.
Daraufhin kehrt der Wagen 28 inkraft seiner eigenen Antriebsmittel 56 zum
Gehäuse 27 zurück, positioniert
sich wieder und ist nun bereit für
einen weiteren Zyklus. Das Gehäuse 27 ist
mit Mitteln 65 zum Aufladen bzw. Auswechseln des Akkus 57 ausgestattet.
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Es
ist wichtig zu beachten – wie
in 9 gezeigt – dass
sich die Gelenkstrukturen 29 und die aktiven Elemente 53 bei
der Durchfahrt des Wagens 28 durch den kurvenförmigen Abschnitt 10 des
Zufuhrkanals 5 zusammenfügen, um die Riemenschleifen 40 der
Antriebsflächen 43 und 44 mit
den Wänden 15 und 16 des
Kanals 5 in Berührung
zu halten. Dementsprechend verändern
die vorderen und hinteren elastischen Bänder 49 und 50 ihre
Länge,
je weiter der Querschnitt des Kanals 5 wird. Wie das vordere
Band 49 dienen das hintere Band 50 und die entsprechenden
Winkelstützenpaare 45 direkt
als Berührungsmittel
veränderlicher
Länge für die Zigarettenmasse 6.
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Ebenfalls
wichtig ist die Tatsache, dass der Wagen 28 – anstatt
durch den oben beschriebenen Rückfahrkanal 64 wieder
zum Gehäuse 27 zurückzukehren – auch durch
den Kanal 5 zurückfahren
kann. Dies geschieht inkraft seiner eigenen Antriebsmittel 56 und
der Antriebsflächen 43 und 44 und/oder
indem er von der oberen Abzweigung 15a des Förderers 15b getragen
wird, der in die entgegen gesetzte Rich tung fährt und am Schluss eine Position
einnimmt, die in der Nähe
der Versorgungseinheit 2 liegt, und mit der restlichen
Masse 6 von Zigaretten 3 in Berührung tritt,
die oberhalb der beiden vertikalen Stäbe 62 gehalten werden,
sodass eben diese Zigaretten in einen Behälter umgeleitet werden können, zum
Beispiel in einen Sammelbehälter 66.
Sobald der Wagen 28 die von den vertikalen Stäben 62 besetzte
Position erreicht, ziehen sich die Stäbe zurück. In der Praxis ist der Behälter 66 durch
einen vertikalen Abschnitt 11' mit dem Kanal 5 verbunden.
Das Einlassende dieses vertikalen Abschnitts 11' ist durch eine Öffnung 19', die von einem
Paar einfahrbarer Förderer 20' belegt ist,
die identisch zu den bereits beschriebenen Förderern 20 sind, mit
dem Kanal 5 verbunden.
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Der
Wagen 28 erfüllt
eine weitere Funktion, wenn er die oben beschriebene Stellung in
der Nähe der
Versorgungseinheit 2 einnimmt. Wenn sich der Wagen 28 in
dieser Stellung befindet, oder zumindest eine Stellung einnimmt,
die im Wesentlichen mit dem mittleren Bereich 18 übereinstimmt,
kann die Masse 6 von neuen Zigaretten von der Rückseite 52 erreicht werden,
und ihr Durchlauf zum Einlass 12 des Zufuhrtrichters 13 wird
dadurch vom Wagen 28 begleitet und kontrolliert; danach
wird der Wagen 28 zur Seite gelenkt und um 90° gedreht,
wie bereits beschrieben. Dementsprechend bildet die Rückseite 52 Mittel,
mit denen die Masse 6 von Zigaretten 3 abgefedert
und durch den Kanal 5 begleitet wird.
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In
dem oben beschriebenen Fall bilden das hintere elastische Band 50 und
die freien Enden der zwei Winkelstützen paare 45 Mittel,
mit denen die Masse 6 von Zigaretten 3 abgefedert
und begleitet wird, mit dem Ziel, die normalen Betriebsbedingungen
wieder herzustellen.
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In
dem Beispiel in der 10 geht dem Schritt, bei dem
der Wagen 28 im mittleren Bereich 18 in den Kanal 5 geleitet
wird, ein Schritt voraus, in dem durch Einwirkung von Trennmitteln 61,
bei denen es sich in diesem Fall um Spreizmittel handelt, die in
ihrer Gesamtheit mit 67 bezeichnet werden, ein leerer Raum
in der Zigarettenmasse 6 gebildet wird. Im Einzelnen umfassen
diese Mittel 67 zwei Rahmen 68, die jeweils an
entsprechenden Wellen 69 montiert sind, die quer zur Zufuhrrichtung 8 angebracht
sind und sich durch die Einwirkung von Antriebsmitteln 70 um
eine entsprechendende Achse 69a drehen können. Die
Wellen 69 sind ihrerseits an einer starren Struktur montiert,
die aus dem Tisch 60 hochragt und aus zwei Paar vertikalen
Stäben 71 besteht.
Die starre Struktur wird vertikal von zwei entsprechenden Antrieben 72 in
Bewegung gesetzt und umfasst Führungen 73,
die mit den Stäben 71 gekoppelt
sind, auf denen der Tisch 60 bei der Senkrechtbewegung,
die durch die oben erwähnten
Hebemittel 59 verursacht wird, entlang gleiten kann.
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Im
Betrieb können
die Rahmen 68 bei der Hebebewegung durch die Antriebsmittel 72 zuerst
im Wesentlichen parallel zum Kanal 5 positioniert werden
und dann, wenn sie eine Position erreichen, die im Wesentlichen
auf der selben Ebene wie die Bodenwand 15 des Kanals 5 liegt,
gespreizt werden, um die Trennposition einzunehmen.
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Wenn
sie völlig
gespreizt sind, sind die beiden Rahmen 68 parallel zueinander
positioniert, stehen quer zum Kanal 5 und umfassen einen
leeren Raum, der lang genug ist, um den Wagen 28 aufzunehmen.
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In
einer weiteren Anordnung können
die zwei Rahmen 68 ein einem gewissen Winkel zur Zufuhrrichtung
der Masse 6 von Zigaretten 3 stehen, wobei die
freien Enden sich gegenseitig berühren und ein Keilelement 74 bilden.
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Das
Keilelement 74 ist imstande, sich zwischen einer Position
außerhalb
des Erstreckungsbereichs des Zufuhrkanals 5 und einer Position,
in der es in die Zigarettenmasse 6 eindringt, zu bewegen. Wenn
es diese zweite Position erreicht, werden die zwei Rahmen 68 durch
die entsprechenden Antriebe 70 voneinander weggedreht und
parallel zueinander und quer zum Kanal 5 angeordnet, wodurch
sie die Zigarettenmasse 6 teilen und einen Raum schaffen, der
den Wagen 28 aufnehmen kann, wenn dieser von den Hebemitteln 59 in
den Kanal 5 gehoben wird.
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In
beiden der beschriebenen Fälle
ist der eingeführte
Wagen 28, wie in der 11 gezeigt,
dazu imstande, den Kanal 5 entweder inkraft seines eigenen
Antriebsmittels 56 oder durch Einwirkung eines Schiebers 75,
der, das muss nicht eigens erwähnt werden,
auf der hinteren Seite zwischen die zwei aufrechten Teile des Rahmens 68 eingesetzt
werden kann, zu durchlaufen.
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Der
Wagen 28 erweist sich als besonders vorteilhaft, wenn der
Kanal 5 eine besonders lange Strecke einnimmt und eine "First-In-First-Out" (FIFO) Einrichtung
zur zeitweiligen Lagerung 76 umfasst, durch welche die
Masse 6 von Zigaretten 3 geleitet wird.
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Während sich
die beschriebenen und dargestellten Beispiele alle auf einen einzelnen
Wagen 28 beziehen, der imstande ist, die Schritte des Schiebens
bzw. des Begleitens der Masse 6 von Zigaretten 3 im
Kanal zwischen dem mittleren Bereich 18 und dem Einlass 12 des
Zufuhrtrichters 13 bzw. zwischen dem mittleren Bereich 18 und
dem Auslass der Versorgungseinheit 2, wobei die Masse 6 in
diesem Fall in den Sammelbehälter 66 geleitet
wird, durchzuführen,
ist es ebenfalls möglich,
zwei oder mehrere solche Wagen 28 zu verwenden, die dazu
imstande sind, gleichzeitig mehrere Tätigkeiten auszuführen. Zum
Beispiel kann die Vorrichtung zwei Wagen 28 verwenden,
von denen einer arbeiten kann, während der
andere im Gehäuse 27 geparkt
ist, um das Aufladen oder Auswechseln des Akkus 57 zu ermöglichen.