DE602404C - Greiferarm fuer Greifer mit einer Vielzahl von sternfoermig angeordneten Armen - Google Patents

Greiferarm fuer Greifer mit einer Vielzahl von sternfoermig angeordneten Armen

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DE602404C
DE602404C DER87026D DER0087026D DE602404C DE 602404 C DE602404 C DE 602404C DE R87026 D DER87026 D DE R87026D DE R0087026 D DER0087026 D DE R0087026D DE 602404 C DE602404 C DE 602404C
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DE
Germany
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gripper arm
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grippers
arms
hollow cross
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Expired
Application number
DER87026D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Nass
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REICHMANN BECKER POLYP GmbH
Original Assignee
REICHMANN BECKER POLYP GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/04Tine grabs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b GRUPPE 6 ie
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1933 ab
Die Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß bei Greifern mit einer Vielzahl von sternförmig angeordneten Armen des öfteren Brüche an den Armen auftreten, die nicht auf Überbeanspruchungen bei der üblichen Greifarbeit zurückzuführen sind. Es wurde" nun gefunden, daß sie von starken seitlichen Beanspruchungen herrühren. In der Tat können sich beim Schließen des Greifers feste Gutteile zwischen den Armen einklemmen, und es läßt sich nachweisen, daß dann sehr wesentliche seitliche Kräfte auftreten können. Die Erfindung betrifft die Ausbildung solcher Greiferarme und besteht darin, daß die Arme einen Hohlquerschnitt erhalten, der mit Hilfe eines Profilstabes oder Profilbleches gebildet ist, an dessen auseinanderliegenden Schenkelenden die Verschweißung mit dem anderen Querschnittsteil erfolgt.
ao Insbesondere besteht der Querschnitt aus einem Winkeleisen, das an den Enden der beiden Schenkel mit einem oder mehreren Flacheisen verschweißt ist. Diese Ausbildung der Arme ergibt über die Möglichkeit der Aufnahme von seitlichen Klemmkräften infolge der eigenartigen Form auch Vorteile beim Eindringen des Greifers in das Gut bei dem sog. Nachsacken. Auch für Verdrehungsbeanspruchungen ist die neue Gestaltung der Arme besonders vorteilhaft, weil sie in bezug auf Torsionsbeanspruchungen ein großes Widerstandsmoment bei kleinem Gewicht ergibt. Außerdem ist die Herstellung des neuen Armes, insbesondere durch. Schweißen, sehr einfach.
Es ist eine Art von Zweischalengreifern bekannt, bei der die Schalen durch je eine Reihe nebeneinanderliegender und untereinander verbundener Rohre gebildet werden. Ferner hat man bei einer Steinzange mit vier Schenkeln besonders breite Gelenke für die Anlenkung der Zangenschenkel am Greiferkopf vorgesehen, um die Querkräfte beim Erfassen eines Blockes durch benachbarte Zangenschenkel aufnehmen zu können. Schließlieh sind geschweißte" Zug- und Knickstäbe für den Hochbau bekannt, die aus zwei mit den Schenkelenden verschweißten Winkeleisen bestehen.
In der Zeichnung zeigt Abb. 1 einen Greifer mit seitlich zwischen den Armen eingeklemmtem Felsstück, welches seitliche Beanspruchungen hervorruft.
Der Greifer besteht, wie üblich, aus Oberflasche i, UnterfLasche 2, den Druckstangen 3 und den Armen 4. Die Gelenke dieses Greifers können auch raumbeweglich sein; aber auch dann können Klemmungen eintreten,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ernst Naß in Duisburg.
weil bei den Greifern mit raumbeweglichen Gelenken die Arme nicht beliebig weit seitlich ausweichen können.
Um nun die seitlichen Beanspruchungen aufzunehmen, sind die Arme 4, wie die Abb. 2 zeigt, aus Winkeleisen α und Flacheisen & gebildet, die bei c durch Schweißnähte miteinander verbunden sind. Gegenüber dem bisher öfters verwendeten T-Profil, dessen Steg durch Schweißung an das Quereisen angeschlossen ist, ergibt sich u. a. der Vorteil, daß die Schweißnähte weit auseinanderliegen. Sie werden nur auf Zug oder Druck beanspruclit. Bei d ist angedeutet, wie die Augen für den Anschluß der Druckstangen 3 am Winkeleisen β angebracht werden.
Die Abb. 3 zeigt die Zusammensetzung des Armquerschnittes aus einem etwas umgeformten U-Eisen α und einem oder mehreren Flacheisen b. An Stelle der Flacheisen kann auch ein zweites Profileisen treten. Ebenso . kann jeder der Querschnittsteile mehrteilig ausgeführt sein, jedoch ergeben die dargestellten Ausführungsbeispiele die geringste Anzahl von Schweißnähten.
Die Abb. 4 zeigt die Herstellung der Arme aus zwei an den Schenkelenden zusammengeschweißten Winkeleisen a. Dieser Armquerschnitt ist besonders für Schrottgreifer und Greifer für ähnliches sperriges Gut geeignet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Greiferarm für Greifer mit 'einer Vielzahl von sternförmig angeordneten Armen, gekennzeichnet durch einen Hohlquerschnitt, der mit Hilfe eines Profileisens gebildet ist, an dessen auseinanderliegenden Schenkelenden die Verschweißung mit dem anderen Querschnittsteil erfolgt.
2. Greiferarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Armen außen liegenden Teile des Hohlquerschnittes nach außen spitz zulaufen.
3. Greiferarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlquerschnitt mit Hilfe eines gebogenen Winkeleisens gebildet ist, das an seinen Schenkelenden mit einem Flacheisen verschweißt ist.
4. Greiferarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlquerschnitt mit Hilfe zweier an den Schenkelenden miteinander verschweißter Winkeleisen gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER87026D 1933-01-25 1933-01-25 Greiferarm fuer Greifer mit einer Vielzahl von sternfoermig angeordneten Armen Expired DE602404C (de)

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