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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Tintenstrahldrucker
zum Aufzeichnen eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmedium durch
Emittieren von Tintenpartikeln auf dieses Aufzeichnungsmedium.
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Ein
Bildaufzeichnungsverfahren mittels eines Tintenstrahldruckers wird
oft als Bildaufzeichnungsverfahren für eine bequeme und wirtschaftliche Bildaufzeichnung
benutzt. Ein serieller Tintenstrahldrucker führt Aufzeichnungsmedien aus
Papier intermittierend in der Unterabtastrichtung (sub-scanning direction)
zu, und wenn das Aufzeichnungsmedium angehalten wird, bewegt er
den Kopf auf dem Aufzeichnungsmedium in der Hauptabtastrichtung(main scanning
direction) senkrecht zu der Unterabtastrichtung. Während sich
der Kopf in der Hauptabtastrichtung bewegt, emittiert der Tintenstrahldrucker
Tintenpartikel auf das Aufzeichnungsmedium von dem Kopf mittels
eines piezoelektrischen Elements oder eines Heizelements. Ein Bild
wird auf dem Aufzeichnungsmedium durch den Betrieb eines solchen
Tintenstrahldruckers aufgezeichnet.
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In
einem Tintenstrahldrucker verwendete Tinte umfaßt die Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte, die
durch Anwendung einer aktiven Strahlung wie ultravioletter Strahlung
und einem Elektronenstrahl ausgehärtet wird. Die Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
besteht beispielsweise aus einem Farbmaterial, einem polymerisierbaren
Monomer oder Oligomer, einem Photopolymerisierungs-Initiator zum
Fördern einer
Monomer- und Oligomer-Vernetzungsreaktion und einer Polymerisierungsreaktion
durch photokatalytische Reaktion, sowie aus einem Photopolymerisierungs-Beschleunigungsstoff.
Diese Tinte wird durch eine Vernetzungsreaktion oder Polymerisierungsreaktion
durch Abstrahlen eines aktiven Strahls ausgehärtet. Der Drucker, der eine
solche Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
zum Aufzeichnen anwendet, riecht weniger nach Verrottung als der
Drucker, der eine auf einem Lösemittel
basierende Tinte zur Aufzeichnung anwendet, und ist in der Lage,
auf einem Aufzeichnungsmedium ohne Tintenabsorptionsfähigkeit
aufzuzeichnen. Wegen dieser Merkmale hat diese Tinte in den vergangenen
Jahren Aufmerksamkeit auf sich gelenkt.
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Wie
in den Patentbezugsschriften 1 und 2 offenbart ist, ist der Tintenstrahldrucker
zum Aufzeichnen mit bei Ultraviolettstrahlung aushärtender
Ultraviolettstrahlungs-Aushärtungstinte
mit einer UV-Quelle versehen, die ultraviolette Strahlen emittiert.
Dieser Drucker emittiert Tintenpartikel von UV-Aushärtungstinte
von dem Kopf zu dem Aufzeichnungsmedium und bewegt das Aufzeichnungsmedium
oder den Kopf, wodurch von der UV-Quelle eine UV-Strahlung auf die
auf das Aufzeichnungsmedium aufgetroffenen Tintenpartikel aufgebracht
wird. Dies ermöglicht
eine Aushärtung
der auf dem Aufzeichnungsmedium aufgetroffenen Tintenpartikel.
- [Patentbezugsschrift
1]
Official Gazette of Japanese Application Patent Laid-Open Publication
No. 2002-11860 (19, Seiten 10 und
11)
- [Patentbezugsschrift 2]
Official Gazette of Japanese Application
Patent Laid-Open
Publication No. 560-132767
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Falls
viel Zeit zwischen dem Auftreffen der Tintenpartikel und der Belichtung
mit UV-Strahlen erforderlich ist, härten die gelandeten Tintenpartikel nicht
aus und verursachen eine Ausbreitung der Tinte auf dem Aufzeichnungsmedium.
Um ein Druckbild hoher Qualität
zu gewährleisten,
wird bevorzugt, dass Tintenpartikel unmittelbar nach dem Landen
der UV-Strahlungs-Aushärtungstinte
auf dem Aufzeichnungsmedium den ultravioletten Strahlen ausgesetzt werden,
wodurch ein Aushärten
der Tintenpartikel ermöglicht
wird. Damit dies geschieht, wird der Kopf nahe der UV-Quelle plaziert,
so dass ultraviolette Strahlen in die Tintenpartikel abgegeben werden,
unmittelbar nachdem diese auf das Medium aufgetroffen sind. Die
UV-Quelle emittiert jedoch UV-Strahlen radikal. So werden Tintenpartikel,
falls der Kopf der UV-Quelle zu nahe kommt, vor ihrem Auftreffen
auf dem Medium ultravioletten Strahlen ausgesetzt und ausgehärtet, mit
dem Ergebnis, dass ein Aufzeichnungsfehler auftritt. Falls der Kopf
der UV-Quelle zu nahe kommt, wird der Kopf mit aus der UV-Quelle emittierten
UV-Strahlen bestrahlt. Falls diese den Kopf bestrahlt haben, kann
sich am Kopfauslaß vorhandene
UV-Strahlungs-Aushärtungstinte
verdicken oder aushärten
oder kann nicht aus dem Auslaß austreten.
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Um
dieses Problem zu lösen,
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mittel bereitzustellen, um
zu gewährleisten,
dass Tintenpartikel unmittelbar nach dem Auftreffen auf ein Aufzeichnungsmedium aushärten, ohne
ein Aushärten
vor dem Auftreffen zu gestatten.
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Ein
bekannter Tintenstrahldrucker ist in JP-A-60132767 offenbart. Darin
ist ein Tintenstrahldrucker zum Aufzeichnen eines Bildes auf einem
Aufzeichnungsmedium mittels einer Aktivstrahlaushärtungstinte
offenbart, der einen Kopf zum Emittieren der Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
auf ein Aufzeichnungsmedium umfaßt, eine Aktivstrahlungsquelle,
die an der Rückseite
des Kopfs in der Bewegungsrichtung des Kopfs in Bezug auf ein Aufzeichnungsmedium
während
des Emittierens von Tinte und auf derjenigen Seite des Kopfs, der
dem Aufzeichnungsmedium zugewandt ist, angeordnet ist. Die Aktivstrahlungsquelle
ist von einer Ummantelung umgeben, die das Emittieren aktiver Strahlen
nur in der Richtung eines Aufzeichnungsmediums gestattet.
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ABRISS DER ERFINDUNG
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Die
obige Aufgabe kann durch die folgenden Konfigurationen erfüllt werden.
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In
der ersten Konfiguration stellt diese Erfindung einen Tintenstrahldrucker
bereit, mit:
einem Kopf zum Emittieren einer Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
auf ein Aufzeichnungsmedium,
einer Aktivstrahlungsquelle zum
Emittieren einer Aktivstrahlung zum Aushärten der Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte,
wobei die Aktivstrahlungsquelle an einer Rückseite des Kopfs in einer
Richtung einer Relativbewegung des Kopfs in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium
während
der Emission der Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte angeordnet ist,
und wobei die Aktivstrahlungsquelle auf einer gleichen Seite angeordnet
ist, auf der der Kopf in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium vorgesehen
ist, und
einem Abschirmungselement, um zu verhindern, dass
die von der Aktivstrahlungsquelle emittierte Aktivstrahlung direkt
oder indirekt in eine Flugbahn eintritt, die von einem von dem Kopf
emittierten und auf das Aufzeichnungsmedium auftreffenden Tintenpartikel
gebildet wird, dadurch gekennzeichtnet, dass das Abschirmungselement
zwischen der Aktivstrahlungsquelle und dem Kopf angeordnet ist und
das Abschirmungselement mit einem ersten Erstreckungselement versehen
ist, das sich in einer ersten Erstreckungsrichtung zu dem Aufzeichnungsmedium
erstreckt, mit einem zweiten Erstreckungselement versehen ist, das
sich in einer die erste Erstreckungsrichtung kreuzenden zweiten
Erstreckungsrichtung von dem ersten Erstreckungselement zu dem Kopf, und
zwar näher
zu dem Kopf als das erste Erstreckungselement, erstreckt.
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Die
Erfindung verwendet ein Abschirmungselement, das verhindert, dass
der von der Aktivstrahlungsquelle emittierte aktive Strahl direkt
oder indirekt in die Flugbahn eintritt, die von aus dem Kopf emittierten
Tintenpartikeln gebildet wird und das Aufzeichnungsmedium erreicht.
Diese Funktion mindert die Möglichkeit,
dass von dem Kopf emittierte Partikel einer aktiven Strahlung ausgesetzt
werden, bevor sie auf das Aufzeichnungsmedium auftreffen und ausgehärtet werden,
und gewährleistet
die Aufzeichnung mit hoher Bildqualität. Der Einsatz eines solchen
Abschirmungselements gestattet es, die Aktivstrahlungsquelle näher am Kopf
zu installieren. Somit ermöglicht
dies, dass unmittelbar nach dem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium
Tintenpartikel der aus der Aktivstrahlungsquelle kommenden Aktivstrahlung
ausgesetzt werden und folglich unmittelbar nach dem Auftreffen auf
das Aufzeichnungsmedium ausgehärtet
werden, ohne dass sich Tintenpartikel unnötigerweise auf dem Aufzeichnungsmedium
ausbreiten oder verschmieren.
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Da
das Abschirmungselement verhindert, dass die von der Aktivstrahlungsquelle
emittierte Aktivstrahlung am Startpunkt einer Tintenpartikel-Flugbahn
eintritt, nämlich
dem Tintenauslaß des
Kopfs, wird die Tinte am Auslaß des
Kopfs daran gehindert, zu verdicken oder auszuhärten. Diese Funktion verhindert
ein Zusetzen des Tintenauslasses über einen langen Zeitraum.
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Hierbei
ist ein direkter Eintritt der Aktivstrahlung in die Tintenpartikel-Flugbahn
als Eintritt der Aktivstrahlung von der Aktivstrahlungsquelle in
die Tintenpartikelflugbahn definiert, ohne von Tintenstrahldruckerteilen
oder dem Aufzeichnungsmedium reflektiert zu werden. Ein indirekter
Eintritt der Aktivstrahlung in die Tintenpartikelflugbahn ist als
Eintritt der Aktivstrahlung von der Aktivstrahlungsquelle in die
Tintenpartikelflugbahn definiert, nachdem sie mindestens einmal
von Tintenstrahldruckerteilen oder dem Aufzeichnungsmedium reflektiert
wurde.
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Die
Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte
Abschirmungselement zwischen der vorgenannten Aktivstrahlungsquelle
und dem Kopf angeordnet ist und mit einem ersten Erstreckungselement
versehen ist, das sich weiter zu dem Aufzeichnungsmedium erstreckt
als die Oberfläche
des Kopfs, an der die Tintenpartikel emittiert werden.
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Gemäß der Erfindung
erstreckt sich das erste Erstreckungselement weiter zu dem Aufzeichnungsmedium
als die Tinte emittierende Oberfläche des Kopfs zwischen der
Aktivstrahlungsquelle und dem Kopf. Die von der Aktivstrahlungsquelle
emittierte Aktivstrahlung wird ferner durch das erste Erstreckungselement
abgeschirmt, und somit wird es möglicht,
zu verhindern, dass das aktive Licht die Flugbahn der Tintenpartikel
erreicht. Demgemäß werden von
dem Kopf emittierte Tintenpartikel nicht ausgehärtet, bevor sie auf das Aufzeichnungsmedium
auftreffen. Dies ermöglicht
es, die Aktivstrahlungsquelle näher
am Kopf zu installieren. Somit wird es möglich, dass Tintenpartikel
unmittelbar nach dem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium ausgehärtet werden, so
dass ein Bild hoher Qualität
auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird.
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Die
Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte
Abschirmungselement mit einem zweiten Erstreckungselement versehen
ist, das sich von dem ersten Erstreckungselement zu der Flugbahn
in der Richtung hin erstreckt, welche die Richtung kreuzt, in der
sich das erste Erstreckungselement erstreckt.
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Die
Erfindung hat ein zweites Erstreckungselement, das sich von dem
ersten Erstreckungselement zu der Tintenpartikel-Flugbahn hin erstreckt (d.h.
in der die Flugbahn kreuzenden Richtung). Demgemäß wird der von dem Aufzeichnungsmedium reflektierte
aktive Strahl durch das zweite Erstreckungselement abgeschnitten,
so dass der aktive Strahl kaum auf die Oberfläche des Kopfs auftrifft, an dem
die Tintenpartikel emittiert werden. Dies ermöglicht es, die Aktivstrahlungsquelle
näher am
Kopf zu installieren, mit dem Ergebnis, dass Tintenpartikel unmittelbar
nach dem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium ausgehärtet werden
können.
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Nach
der zweiten Konfiguration ist ein Tintenstrahldrucker gemäß der ersten
Konfiguration ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des
vorgenannten zweiten Erstreckungselements gegenüber dem Aufzeichnungsmedium
in aufgerauter bzw. welliger (konvexkonkaver) Form gestaltet ist.
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Gemäß der Erfindung
nach der zweiten Konfiguration ist die Oberfläche des zweiten Erstreckungselements
gegenüber
dem Aufzeichnungsmedium in aufgerauter bzw. gewellter Form ausgestaltet.
Dies macht es möglich,
die Reflexion des Aktivstrahls von dem zweiten Erstreckungselement
an dem Oberflächenbereich
gegenüber
dem Aufzeichnungsmedium auch dann zu reduzieren, wenn der von der
Aktivstrahlungsquelle emittierte Aktivstrahl am zweiten Erstreckungselement
eintritt, und zwar durch die Streuungseffekte an der aufgerauhten Oberfläche und/oder
die innere Reflexion an dem zweiten Erstreckungselement. So wird
es auch dann, wenn der Aktivstrahl zu wiederholten Malen zwischen
den zweiten Erstreckungselementen und dem Aufzeichnungsmedium reflektiert
wird, möglich,
ein Eintreten des aktiven Strahls in die Tintenpartikel emittierende
Oberfläche
des Kopfs oder der Flugbahn zu verhindern. Diese Konfiguration ermöglicht es,
die Aktivstrahlungsquelle näher
am Kopf zu installieren, mit dem Ergebnis, dass Tintenpartikel unmittelbar
nach dem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium ausgehärtet werden
können.
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Nach
der dritten Konfiguration ist der Tintenstrahldrucker ferner dadurch
gekennzeichnet, dass die Oberfläche
des zweiten Erstreckungselements gegenüber dem Aufzeichnungsmedium
den Aktivstrahl absorbiert.
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Bei
der Erfindung mit der dritten Konfiguration absorbiert die Oberfläche des
zweiten Erstreckungselements gegenüber dem Aufzeichnungsmedium
den aktiven Strahl auch dann, wenn der aktive Strahl von der Aktivstrahlungsquelle
emittiert und von dem Aufzeichnungsmedium reflektiert wird, um in den
Bereich des zweiten Erstreckungselements einzutreten. Gemäß diesem
Merkmal wird es möglich, zu
verhindern, dass der aktive Strahl wiederholt zwischen dem zweiten
Erstreckungselement und dem Aufzeichnungsmedium reflektiert wird,
und in die Tintenpartikel-Emissionsfläche des Kopfs oder in die Flugbahn
eintritt. Diese Konfiguration ermöglicht es, die Aktivstrahlungsquelle
näher am
Kopf zu installieren, mit dem Ergebnis, dass Tintenpartikel unmittelbar
nach dem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium ausgehärtet werden
können.
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Nach
der vierten Konfiguration ist die Erfindung ferner dadurch gekennzeichnet,
dass der vorgenannte Kopf, die Aktivstrahlungsquelle und das Abschirmungselement
so angebracht sind, dass sie sich integral zueinander in der vorgenannten
Richtung der Relativbewegung bewegen können.
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Gemäß der Erfindung
nach der vierten Konfiguration ist der Kopf in der Richtung der
Relativbewegung beweglich angebracht. Diese Anordnung liefert einen
Tintenstrahldrucker, bei dem das Bildaufzeichnungssystem auf einer
seriellen Methode basiert. Ferner ist die Aktivstrahlungsquelle
mit dem Kopf integral beweglich gestaltet. Wegen dieser Anordnung
sind Tintenpartikel, die auf das Aufzeichnungsmedium außerhalb
des Kopfs auftreffen, der Aktivstrahlungsquelle durch die Bewegung
des Kopfs und der Aktivstrahlungsquelle ausgesetzt. Da ferner das
Abschirmungselement integral mit dem Kopf und der Aktivstrahlungsquelle
in der Richtung der Relativbewegung beweglich angebracht ist, kann
der Tintenstrahldrucker eines seriellen Verfahrens mit den gleichen
Wirkungen wie denen der vorher beschriebenen Konfigurationen 1 bis
5 mit einem einfachen Aufbau und einem einfachen Mechanismus versehen werden.
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In
der fünften
Konfiguration ist der Tintenstrahldrucker gemäß einer der ersten bis dritten
Konfigurationen ferner dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte
Aufzeichnungsmedium in der umgekehrten Richtung zur Relativbewegung
zugeführt wird
und der Kopf entlang der Richtung orthogonal zu der oben genannten
Richtung der Relativbewegung angeordnet ist.
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Gemäß der Erfindung
nach der fünften
Konfiguration ist der Kopf entlang der Richtung orthogonal zu der
Richtung der Relativbewegung angebracht. Diese Anordnung stellt
einen Tintenstrahldrucker bereit, bei dem das Bildaufzeichnungssystem auf
einer Zeilenkopfmethode beruht. Da die Aktivstrahlungsquelle hinter
dem Kopf in der Richtung der Relativbewegung des Kopfs in Bezug
auf das Aufzeichnungsmedium angeordnet ist, werden Tintenpartikel,
die aus dem Kopf auf das Aufzeichnungsmedium aufgetroffen sind,
der Aktivstrahlungsquelle ausgesetzt, wenn das Aufzeichnungsmedium
transportiert wird. Der Tintenstrahldrucker des Zeilenkopfverfahrens
mit den gleichen Wirkungen wie denjenigen, die in Konfiguration
1 bis 3 beschrieben sind, kann mit einem einfachen Aufbau und einem
einfachen Mechanismus versehen werden.
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Nach
der sechsten Konfiguration ist der Tintenstrahldrucker ferner dadurch
gekennzeichnet, dass von dem oben genannten Kopf emittierte Tinte kationisch
aushärtende
Tinte ist.
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Gemäß der Erfindung
nach der sechsten Ausführungsform
hat kationisch aushärtende
Tinte eine höhere
Empfindlichkeit gegenüber
einer Aktivstrahlung als radikal aushärtende Tinte und spricht gut
auf Aktivstrahlung an. Zwischen dem Kopf und der Aktivstrahlungsquelle
ist jedoch ein Abschirmungselement vorgesehen. Diese Anordnung verhindert,
dass sich die kationisch aushärtende
Tinte im Kopf oder während
des Flugs in der Luft verdickt oder aushärtet. Da die kationisch aushärtende Tinte verwendet
wird, kann ferner eine UV-Lichtquelle
mit geringer Leuchtkraft als Aktivstrahlungsquelle verwendet werden,
um zu ermöglichen,
einen klein dimensionierten und kostengünstigen Tintenstrahldrucker
bereitzustellen, der ein stabiles Bild hoher Qualität über einen
langen Zeitraum erzeugt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht, welche die Hauptabschnitte des auf einem
seriellen Verfahren beruhenden Tintenstrahldruckers gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
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2 eine
Aufsicht, die einen an dem oben genannten Tintenstrahldrucker angeordneten
Schlitten darstellt,
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3 eine
perspektivische Ansicht zur Darstellung mehrerer Köpfe und
mehrerer Lichtquellen, die auf dem Schlitten vorgesehen sind,
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4(a) und (b) Darstellungen von Köpfen, die
auf dem Schlitten angeordnet sind, und Lichtquellen, die auf beiden
Seiten desselben angeordnet sind,
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5(a) und (b) Vorderansichten, welche am Schlitten
angeordnete Köpfe
und auf beiden Seiten hiervon angeordnete Lichtquellen zusammen
mit UV-Strahlen darstellen,
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6 eine
Aufsicht auf die Hauptabschnitte des auf einem Zeilenkopf verfahren
basierenden Tintenstrahlsdruckers gemäß der vorliegenden Erfindung,
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7 eine
Seitenansicht zur Darstellung der Hauptabschnitte des in 6 dargestellten
Tintenstrahldruckers,
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8(a) und (b) Schnittansichten in der Darstellung
von vorne eines Anwendungsbeispiels einer Lichtquellenabdeckung,
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9 eine
Aufsicht zur Darstellung eines Anwendungsbeispiels der Anordnung
eines Kopfs und einer UV-Quelle,
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10 eine
Aufsicht zur Darstellung eines Anwendungsbeispiels der Anordnung
eines Zeilenkopfs und einer UV-Quelle,
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11(a) und (b) Darstellungen von Anwendungsbeispielen
der Anordnung der auf beiden Seiten des Kopfs oder Zeilenkopfs angeordneten
Abdeckung, und
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12 eine
Darstellung eines Anwendungsbeispiels des auf beiden Seiten des
Kopfs oder Zeilenkopfs angeordneten Abschirmungselements.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
folgenden werden spezifische Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, ohne dass
die vorliegende Erfindung auf die dargestellten Beispiele beschränkt wäre.
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[Erste Ausführungsform]
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1 zeigt
einen seriellen Tintenstrahldrucker 1.
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Bei
diesem Tintenstrahldrucker 1 wird die bei UV-Licht aushärtende Tinte
(UV-Tinte), die durch Belichten mit UV-Strahlen aktiviert und ausgehärtet wird,
zu einem Aufzeichnungsmedium 99 in der Form von Partikeln
emittiert (nachstehend als "Tintenpartikel" bezeichnet), und
wird mit UV-Strahlen belichtet, nachdem die Tintenpartikel auf das
Aufzeichnungsmedium aufgetroffen sind, wodurch ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 erzeugt
wird. In der folgenden Beschreibung wird bei UV-Licht aushärtende Tinte
als Aktivstrahlaushärtungstinte
benutzt. Es ist auch möglich,
Tinte einzusetzen, die durch Belichten mit solcher aktiver Strahlung
wie z.B. Infrarotstrahlung, sichtbarem Licht, elektronischer Strahlung
und Röntgenstrahlung
aushärten
kann. Hierbei sollte die Aktivstrahlung in breitgefasstem Sinne
interpretiert werden. Mit anderen Worten bezieht sich die in dieser
Patentbeschreibung vorkommende Aktivstrahlung nicht nur auf das
Licht, das Luft ionisieren kann, sondern auch auf eine elektromagnetische
Welle wie z.B. Ultraviolettstrahlung, sichtbares Licht und Infrarotstrahlung.
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Der
Tintenstrahldrucker 1 umfaßt:
eine Schreibwalze 15 von
Röhrenform,
einen
Zuführmechanismus
(nicht dargestellt) zum Zuführen
eines blattartigen Aufzeichnungsmediums 99 zur stromabwärtigen Seite
in der Unterabtastrichtung B,
ein stromauf der Schreibwalze 15 angeordnetes
Führungselement 2,
das sich in der Hauptabtastrichtung A annähernd senkrecht zu der Unterabtastrichtung
B erstreckt,
einen Schlitten 3 als Bewegungskörper, der
von dem über
dem Aufzeichnungsmedium 99 befindlichen Führungselement 2 geführt wird,
um sich in der Hauptabtastrichtung A entlang dem Führungselement 2 zu
bewegen,
mehrere Köpfe 4, 4,
..., die bei UV-Licht aushärtende Tinte
in der Form von Tintenpartikeln emittieren,
mehrere UV-Lichtquellen 5, 5,
... (in 2 etc. dargestellt), die auf
der gleichen Seite angeordnet sind, auf der der Kopf 4, 4,
... in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium 99 vorgesehen
ist,
eine Abdeckung 9 (in 2 etc. dargestellt),
die an jeder der UV-Lichtquellen 5 zu dem Zweck angeordnet
sind, zu verhindern, dass die UV-Strahlen von der UV-Lichtquelle 5 direkt
oder indirekt in die Flugbahn der Tintenpartikel eintreten,
mehrere
Tintenbehälter 6,
die unter dem Schlitten für den
Zweck des Speicherns von UV-Aushärtungstinte angeordnet
sind,
einen Tintenzuführweg
zum Zuführen
von UV-Aushärtungstinte
zu dem Kopf 4 aus dem Tintenbehälter 6, und
eine
an jedem Tintenbehälter 6 vorgesehene
Pumpe mit variablem Druck.
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Der
vorgenannte Zuführmechanismus
umfaßt
einen Zuführmotor
und eine Zuführwalze
(nicht dargestellt). Die Zuführwalze
wird durch den Zuführmotor
so gedreht, dass die Aufzeichnungsmedien 99 in der Unterabtastrichtung
B zugeführt
werden. Dieser Zuführmechanismus
ist so ausgestaltet, dass er die Aufzeichnungsmedien 99 synchron
zu dem Betrieb des Schlittens 3 zuführt. Genauer gesagt ist er so
gestaltet, dass er eine intermittierende Zufuhr von Aufzeichnungsmedien 99 vorsieht.
Mit anderen Worten wiederholt der Zuführmechanismus den Start und Stop
der Aufzeichnungsmedien 99.
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Die
Schreibwalze 15 trägt
die Aufzeichnungsmedien 99 flach von unten, wenn sie von
dem Zuführmechanismus
zugeführt
werden.
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Das
in der vorliegenden Ausführungsform verwendete
Aufzeichnungsmedium 99 umfaßt verschiedene Arten von Papier,
die bei einem normalen Tintenstrahldrucker verwendet werden, wie
z.B. einfaches Schreibpapier, Recyclingpapier und kalandriertes
Papier, verschiedene Arten von Textilien, verschiedene Arten von
Fließgewebe,
Harz, Metall und Glas. Ferner ist es möglich, die Aufzeichnungsmedien 99 in
der Form von Rollen, geschnittenen Blättern und Kartons zu benutzen.
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Insbesondere
wird ein transparenter oder lichtundurchlässiger, nicht absorbierender
Harzfilm, der für
ein sogenanntes Soft Package benutzt wird, als das Aufzeichnungsmedium 99 für die vorliegende Ausführungsform
angewandt.
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Genauer
gesagt umfaßt
der Harzfilm Polyethylenterephthalat, Polyester, Polyolefin, Polyamid, Polyesteramid,
Polyetter, Polyamid, Polyamidoimid, Polystyrol, Polycarbonat, Poly-ρ-phenylensulfid, Polyetherester,
Polyvinylchlorid, Poly(metha)acrylat, Polyethylen, Polypropylen
und Nylon. Es ist auch möglich,
die Copolymere und Gemische hiervon zu benutzen, sowie Materialien,
die durch Vernetzung dieser Harze gebildet werden. Insbesondere
wenn der Typ des den Harzfilm bildenden Harzes ausgewählt werden
soll, wird bevorzugt, dass entweder Polyethylenterephthalat, Polystyrol,
Polyproylen oder Nylon hinsichtlich der Filmtransparenz, der dimensionalen
Stabilität,
der Steifigkeit, der Umweltbelastung und der Kosten ausgewählt wird.
Es ist auch bevorzugt, dass der Harzfilm eine Dicke von 2 μm (Mikrometer)
oder mehr (vorzugsweise 6 μm
und darüber hinaus
bis zu einschließlich
50 μm) hat.
Es ist auch erwünscht,
dass die Oberfläche
des Harzfilm-Trägerelements
eine Oberflächenbehandlung
erfährt,
wie z.B. eine Corona-Entladung und eine die Haftung fördernde
Behandlung.
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Die
bekannten lichtundurchlässigen
Aufzeichnungsmedien wie z.B. verschiedene Papiertypen mit harzbeschichteter
Oberfläche
und Filme, die Pigment enthalten, sowie Kunststoffschäume können ebenfalls
als Aufzeichnungsmedien 99 für die vorliegende Ausführungsform
eingesetzt werden.
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Der
Schlitten 3 wird für
eine intermittierende Zuführung
der Aufzeichnungsmedien 99 durch den vorgenannten Zuführmechanismus
benutzt und bewegt sich entlang dem Führungselement 2 in
der Hauptabtastrichtung A hin und her. Genauer gesagt vollführt er mindestens
eine Bewegung in der Hauptabtastrichtung A, wenn das Aufzeichnungsmedium 99 angehalten
wird. Ferner bewegt sich der Schlitten 3 mit annähernd gleichmäßiger Geschwindigkeit
in dem Aufzeichnungsbereich über
dem Aufzeichnungsmedium 99. Er bewegt sich mit verringerter
Geschwindigkeit, wenn er aus dem Aufzeichnungsbereich austritt,
um das Umkehrende in dem Aufzeichnungsbereich zu erreichen. Er bewegt
sich mit erhöhter
Geschwindigkeit, wenn er am Umkehrende umkehrt, um sich zu dem Aufzeichnungsbereich
zu bewegen. Gemäß dem in 1 gegebenen Beispiel
bewegt sich der Schlitten 3 mit erhöhter Geschwindigkeit, wenn
er sich von links zu der Position unmittelbar über dem Aufzeichnungsmedium 99 bewegt.
Er bewegt sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit
von links nach rechts in dem Raum (innerhalb des Aufzeichnungsbereichs)
unmittelbar über
dem Aufzeichnungsmedium 99, und bewegt sich mit verringerter
Geschwindigkeit von dem Raum unmittelbar über dem Aufzeichnungsmedium 99 zum
rechten Ende des Bewegungsbereichs. Nach der Wende bzw. Umkehr am
rechten Ende bewegt er sich mit erhöhter Geschwindigkeit, bis er
unmittelbar über
dem Aufzeichnungsmedium 99 positioniert ist. Dann bewegt
er sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit
von rechts nach links unmittelbar über dem Aufzeichnungsmedium 99 und
bewegt sich mit verringerter Geschwindigkeit von der Position unmittelbar über dem
Aufzeichnungsmedium 99 zum linken Ende in dem Bewegungsbereich.
Wie später
detailliert beschrieben wird, stoppt das Aufzeichnungsmedium 99 den
Arbeitsgang, während
sich der Schlitten 3 in der Hauptabtastrichtung A bewegt,
und Tintenpartikel werden durch die Köpfe 4, 4,
... ausgestoßen.
Dabei wird ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 erzeugt.
In diesem Fall erfolgt die Relativbewegung des Schlittens 3 in
Bezug auf das Aufzeichnungsmedium 99 in der Hauptabtastrichtung
A, in der sich der Schlitten 3 bewegt.
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Mehrere
Tintenbehälter 6, 6,
... sind außerhalb
des Bewegungsbereichs des Schlittens 3 angeordnet. Diese
Tintenbehälter 6, 6,
... sind austauschbare Tintenbehälter,
wobei in jedem Behälter 6 bei UV-Licht
aushärtende
Tinte gespeichert ist.
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Die
Farben der UV-Aushärtungstinte,
die im Tintenstrahldrucker 1 verwendet werden, basieren auf
Gelb (Y), Magenta (M), Cyan (C) und Schwarz (K). Sie umfassen auch
Weiß (W),
Hellgelb (LY), Hellmagenta (LM), Hellcyan (LC) und leicht Schwarz (LK).
Jeder Tintenbehälter 6 enthält UV-Aushärtungstinte
mit irgendeiner dieser Farben. Im Grunde ist in jedem Tintenbehälter 6 eine
UV-Aushärtungstinte
einer anderen Farbe enthalten. Es ist auch möglich, dass UV-Aushärtungstinte
der gleichen Farbe in zwei oder mehr Tintenbehältern 6 enthalten
ist.
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Die
in diesen Tintenbehältern 6, 6,
... gespeicherte UV-Aushärtungstinte
ist anwendbar, wenn sie den in "Curing
System based on photooxidation base generator (Section 1)" und "Light Induced alternating copolymer
(Section 2)" in "Light Cure System
(Chapter 4)" von "Light Cure Technique – Selection
and Blending Conditions of Resin and Initiator, and Measurement
and Assessment of Hardness – (von Technical
Association bereitgestellte Information)" offenbarten Anforderungen entspricht.
Es kann sich um eine Tinte handeln, die durch radikale Photopolymerisierung
oder kationische Polymerisierung aushärtet.
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Genauer
gesagt wird die bei UV-Licht aushärtende Tinte, die bei der vorliegenden
Ausführungsform
eingesetzt wird, durch Belichten mit der UV-Strahlung als Aktivstrahlung
ausgehärtet.
Ihre Hauptkomponenten umfassen mindestens ein Pigment (einen Farbstoff),
das (der) jeder Farbe entspricht, ein Monomer und eine polymerisierbare
Verbindung hiervon (einschließlich
der bekannten polymerisierbaren Verbindung), und einen Photoreaktionsinitiator.
Die UV-Aushärtungstinte,
die aus solchen Komponenten hergestellt ist, wird durch Vernetzen
des Monomers und durch eine Polymerisierungsreaktion ausgehärtet, wenn
der Photoreaktionsinitiator auf die polymerisierbare Verbindung
einwirkt, wenn diese ultravioletten Strahlen ausgesetzt ist. Wenn
jedoch die den Anforderungen des vorgenannten "Light Induced alternating copolymer
(Section 2)" entsprechende
Tinte bei der vorliegenden Ausführungsform
verwendet wird, muß kein
Photoinitiator eingesetzt werden.
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Die
vorgenannte UV-Aushärtungstinte
kann breit gefasst in zwei Typen eingeteilt werden; eine radikal
aushärtende
Tinte, die eine radikale polymerisierbare Verbindung als polymerisierbare
Verbindung enthält,
und eine kationisch aushärtende
Tinte, die eine kationisch polymerisierbare Verbindung enthält. Jeder
Typ ist als bei der vorliegenden Ausführungsform verwendete Tinte
anwendbar. Ein hybrider Typ, der aus einer Kombination aus radikal
aushärtender Tinte
und kationisch aushärtender
Tinte hergestellt ist, kann für
die vorliegende Ausführungsform
verwendet werden.
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Da
jedoch kationisch aushärtende
Tinte, die durch eine sehr geringe Störung oder ohne Störung bei
der Polymerisierungsreaktion infolge von Sauerstoff charakterisiert
ist, in der Funktionalität
und Vielseitigkeit überlegen
ist, wird bei der vorliegenden Ausführungsform kationisch aushärtende Tinte
eingesetzt. Genauer gesagt ist die kationisch aushärtende Tinte,
die bei der vorliegenden Ausführungsform verwendet
wird, ein Gemisch, das mindestens eine kationisch polymerisierbare
Verbindung mit Oxetanverbindung, Epoxyverbindung und Vinyletherverbindung,
einen Photo-Kation-Initiator und Farbstoffmaterial umfaßt. Sie
wird ausgehärtet,
wenn sie UV-Strahlen
ausgesetzt ist, wie vorstehend beschrieben wurde.
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Der
Tintenbehälter 6 steht über den
Tintenzuführweg 7 in
Verbindung mit jedem Kopf 4, so dass bei UV-Licht aushärtende Tinte
dem Kopf 14 aus dem Tintenbehälter 6 für jede Farbe
zugeführt
werden kann. Der Tintenzuführweg 7 ist
aus einem flexiblen Element gebildet, so dass er genau auf die Bewegung
des Schlittens 3 ansprechen kann.
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Pumpen 8, 8,
... sind jeweils an den Verbindungsstellen zwischen den Tintenbehältern 6 und den
Tintenzuführwegen 7 vorgesehen.
Es sind Mittel vorgesehen, um zu gewährleisten, dass die von dem Tintenbehälter zum
Kopf 4 gelieferte Tintenmenge sich ändert, wenn die Pumpe 8 mit
variablem Druck den Innendruck des Tintenzuführwegs 7, der den
Tintenbehälter 6 und
den Kopf 4 verbindet, ändert.
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Im
folgenden werden die Details des Schlittens 3 mit Bezug
auf 2 bis 4 beschrieben.
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2 ist
eine Aufsicht auf den Schlitten 3. 3 ist eine
Teil-Schnittansicht, welche mehrere Köpfe 4, 4,
..., UV-Strahlungsquellen 5, 5,
..., und Abdeckungen 9, 9, die auf dem Schlitten
vorgesehen sind, darstellt. 4(a) ist
eine Aufsicht zur Darstellung eines Kopfs 4 und von UV-Strahlungsquellen 5, 5 sowie
Abdeckungen 9, 9, die auf beiden Seiten hiervon
angeordnet sind. 4(b) ist eine Vorderansicht
dieses Kopfs 4 und dieser UV-Strahlungsquellen 5, 5 und
Abdeckungen 9, 9, in der Unterabtastrichtung B
betrachtet.
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Wie
in 2 und 3 dargestellt ist, sind Köpfe 4, 4,
... am Schlitten 3 angebracht, und UV-Strahlungsquellen 5, 5,
... sind ebenfalls am Schlitten 3 angebracht. Ferner sind
Abdeckungen 9, 9, ... am Schlitten 3 so
installiert, dass sie jede der UV-Strahlungsquellen 5 bedecken.
Der Schlitten 3, die Köpfe 4, 4,
..., die UV-Strahlungsquellen 5, 5, ... und Abdeckungen 9, 9,
... befinden sich über
dem Aufzeichnungsmedium 99. Daher bewegen sich sowohl die
Köpfe 4, 4,...
als auch die UV-Strahlungsquellen 5, 5, ... zusammen
mit dem Schlitten 3 in der Hauptabtastrichtung A über dem
Aufzeichnungsmedium 99.
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Die
Köpfe 4, 4,
... sind etwa in der Form eines rechteckigen Parallelepipeds ausgebildet.
Diese Köpfe 4, 4,
... sind zueinander parallel und linear in einem gleich beabstandeten
Intervall in der Hauptabtastrichtung A angeordnet. Mit anderen Worten
sind die geraden Verbindungslinien zwischen den Köpfen 4, 4,
... parallel in der Hauptabtastrichtung A, und gleichzeitig sind
einander benachbarte zwei Köpfe 4, 4,
in einem gleich beabstandeten Intervall angeordnet. Die UV-Strahlungsquellen 5, 5,
... sind in der Longitudinalrichtung parallel zueinander und sind
linear in der Abtastrichtung A mit gleich beabstandetem Intervall
angeordnet. Ein Kopf 4 ist zwischen jeweils zwei UV-Strahlungsquellen 5, 5 installiert,
und der Kopf 4 und die UV-Strahlungsquelle 5 sind
alternierend in der Hauptabtastrichtung A angeordnet.
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In
einer Reihe, welche diese Köpfe 4, 4,
... und UV-Strahlungsquellen 5, 5,
... umfaßt,
sind die UV-Strahlungsquellen 5 an
beiden Enden in der Hauptabtastrichtung A vorgesehen. Der Abstand vom
Kopf 4 zu einer der UV-Strahlungsquellen 5 auf einer
Seite des Kopfs 4 ist gleich dem Abstand von Kopf 4 zu
der UV-Strahlungsquelle 5 auf der anderen Seite dieses
Kopfs 4. Mit anderen Worten sind der Kopf 4 und
die UV-Strahlungsquellen 5 linear alternierend und mit
gleich beabstandetem Intervall angeordnet. Der Abstand vom Kopf 4 zu
der UV-Strahlungsquelle 5 auf seiner Seite beträgt etwa
30 cm, ohne auf diese Zahl beschränkt zu sein.
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Wie
in 4(a) und (b) gezeigt ist, ist
eine Düsenplatte 4a an
der Unterseite des Kopfs 4 vorgesehen, und die Bodenfläche des
Kopfs 4 besteht aus dieser Düsenplatte 4a, die
gegenüber
dem darunter befindlichen Aufzeichnungsmedium 99 angeordnet ist.
Die Düsenplatte 4a ist
mit mehreren Auslässen 4b, 4b,
... versehen, die eine Verbindung zwischen den Räumen innerhalb und außerhalb
des Kopfs 4 herstellen. Die Auslässe 4b, 4b,
... sind linear in einer Reihe in der Unterabtastrichtung B angeordnet.
Jeder Kopf 4 hat für
jeden Auslaß 4b ein
piezoelektrisches Element zum Aufbringen von Druck auf interne Tinte
durch Verformung, ein Heizelement zum Aufbringen von Druck auf interne
Tinte durch ein Filmsieden bzw. Kochen unter Schutzschicht (film
boiling) der internen Tinte und andere Elemente zum Aufbringen von
Druck auf die interne Tinte. Tinte wird separat von jedem Auslaß 4b durch
die Betätigung
dieser Elemente emittiert.
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Bei
UV-Strahlung aushärtende
Tinte wird in den Raum innerhalb des Kopfs 4 aus dem Tintenbehälter 6 zugeführt. Da
dieser Innenraum allen Auslässen 4b, 4b,
... gemeinsam ist, haben die von jedem Auslaß 4b emittierten Tintenpartikel
die gleiche Farbe. Grundsätzlich
werden Tintenpartikel von UV-Aushärtungstinte
verschiedener Farben für
jeden Kopf 4 emittiert, es ist aber auch möglich, dass
die UV-Aushärtungstinte
der gleichen Farbe von zwei oder mehr Köpfen emittiert wird. Das auf
jedem Kopf 4 in 2 dargestellte Alphabet bedeutet
die Farbe der zu emittierenden Tintenpartikel. Die Farbanordnung
ist aber nicht auf die in 2 gezeigte
beschränkt.
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Die
UV-Strahlungsquelle 5 emittiert Ultraviolettstrahlung eines
spezifischen Wellenlängenbereichs
(z.B. 250 nm) mit stabilisierter Strahlungsenergie. Die Wellenlänge und
Strahlungsstärke
der von der UV-Strahlungsquelle 5 emittierten UV-Strahlung wird
in angemessener Weise konform zu dem Material des Aufzeichnungsmediums 99 oder
der Art der UV-Aushärtungstinte
aufgestellt. Eine LED (light emitting diode), eine Fluoreszenzlampe,
eine Hochdruck-Quecksilberlampe, eine Metallhalogenidlampe, eine
Hochdruck-Spotlampe und eine Xenonlampe können als UV-Strahlungsquelle 5 verwendet
werden. Es ist auch möglich,
die UV-Strahlungsquelle 5 anzuwenden, bei der die Wellenlänge und
Strahlungsenergie der UV-Strahlung gemäß dem Material des Aufzeichnungsmediums
und der Art der UV-Aushärtungstinte
geändert
werden kann.
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Die
Länge der
UV-Strahlungsquelle 5 ist gleich oder größer der
Länge des
Kopfs 4 und der Kopfplatte 4a in der Unterabtastrichtung
B. Ferner beträgt
der Durchmesser der UV-Strahlungsquelle 5 bei
der vorliegenden Ausführungsform
5 mm, ist jedoch nicht auf diese Zahl beschränkt. Ferner befindet sich,
wie in 4(b) gezeigt ist, die UV-Strahlungsquelle 5 über der
Kopfplatte 4a als untere Oberfläche des Kopfs 4.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt ist,
umfaßt
die Abdeckung 9 als das Abschirmungselement:
einen
zu einem rechteckigen Parallelepiped ausgebildeten Kasten 10,
der in der Richtung nach unten geöffnet ist,
Flansche (zweites
Erstreckungselement) 11, 11, die sich rechts und
links des Kastens 10 befinden und sich zu den Köpfen 4, 4 auf
beiden Seiten vom unteren Ende her erstrecken, und
Flansche 12, 12,
die sich an der Vorder- und Rückseite
befinden und sich in der Unterabtastrichtung B vom unteren Ende
erstrecken. Der Kasten 10 umfaßt:
eine obere Oberfläche 10a gegenüber dem
Aufzeichnungsmedium 99 über
der UV-Strahlungsquelle 5,
Seitenflächen (zweites
Erstreckungselement) 10b, 10b, die in die Hauptabtastrichtung
A gerichtet sind (eine Seitenfläche 10b ist
in 3 gezeigt), und
Seitenflächen 10c, 10c,
die in die Unterabtastrichtung B gerichtet sind (eine Seitenfläche 10c ist
in 3 gezeigt und die Bezugsziffer 10c ist
in 4 weggelassen).
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Wie
in 3 gezeigt ist, erstreckt sich die Seitenfläche 10c nach
unten von beiden Enden in der Unterabtastrichtung B der oberen Oberfläche 10a. Der
Flansch 12 erstreckt sich in der Unterabtastrichtung B
vom unteren Ende her.
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Die
Seitenfläche 10b befindet
sich zwischen der UV-Strahlungsquelle 5,
und der ihr benachbarte Kopf 4 erstreckt sich nach unten
von beiden Enden in der Hauptabtastrichtung A, d.h. zu dem Aufzeichnungsmedium 99 von
beiden Enden her. Die Seitenfläche 10b erstreckt
sich zu dem Aufzeichnungsmedium 99 weiter als die untere
Oberfläche
(d.h. die Düsenplatte 4a)
des Kopfs, und das untere Ende der Seitenfläche 10b ist unter
der unteren Oberfläche des
Kopfs 4 positioniert. Der Strahlungsbereich α der UV-Strahlungsquelle 5 ist
durch zwei Seitenflächen 10b, 10b begrenzt.
Gemäß den in 5(a) angegebenen Details verbindet eine Tangentiallinie
zwischen dem von Tintenpartikeln 98 getroffenen Punkt und
dem Kontaktpunkt γ der
UV-Strahlungsquelle 5, von vorne betrachtet. Die Seitenfläche 10b kreuzt diese
Tangentiallinie γ und
erstreckt sich noch unter die Tangentiallinie γ. Mit anderen Worten wird die
von der UV-Strahlungsquelle 5 emittierte
UV-Strahlung durch Seitenflächen 10b, 10b blockiert,
wodurch gewährleistet
wird, dass aus der UV-Strahlungsquelle 5 die UV-Strahlung
nicht direkt in die Flugbahn β eintritt,
die durch die von dem benachbarten Kopf 4 emittierten Tintenpartikel 98 gebildet
wird und das Aufzeichnungsmedium 99 erreicht. Grundsätzlich kreuzt die
Flugbahn β die
untere Oberfläche
des Kopfs 4 unter einem rechten Winkel.
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Der
Flansch 11 erstreckt sich in der Richtung orthogonal zu
derjenigen Richtung, in der sich die Seitenfläche 10b erstreckt,
nämlich
in der Hauptabtastrichtung A zu dem Kopf 4 angrenzend an
die Seitenfläche 10b.
Mit anderen Worten erstreckt sich der Flansch 11 zu der
Flugbahn β der
von dem unteren Ende der Seitenfläche 10b durch den
Kopf 4 emittierten Tintenpartikel angrenzend an die Seitenfläche 10b.
Ferner befindet sich der Flansch 11 unter der unteren Oberfläche des
Kopfs 4, und die untere Oberfläche des Flanschs 11 liegt
dem Aufzeichnungsmedium 99 gegenüber.
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Der
Flansch 11, insbesondere die untere Oberfläche des
Flanschs 11, ist fluchtend mit der unteren Oberfläche des
Kopfs 4, und der Raum zwischen der unteren Oberfläche des
Flanschs 11 und dem Aufzeichnungsmedium 99 kann
der gleiche sein wie der Raum zwischen der unteren Oberfläche des Kopfs 4 und
dem Aufzeichnungsmedium 99.
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Der
Flansch 11, insbesondere die untere Oberfläche des
Flanschs 11, absorbiert die UV-Strahlung. Der Flansch 11 oder
seine untere Oberfläche
können
mit einer hohen UV-Strahlungs-Absorptionsrate
durch viele Verfahren versehen werden, die nachstehend als Beispiele
angegeben werden: Es gibt ein Verfahren, durch das der gesamte Flansch 11 oder
die untere Oberfläche
des Flansches 11 mit dem Material mit hoher UV-Strahlungs-Absorptionsrate
durch verschiedene Typen von Metalloxidbehandlung wie z.B. Alumitbehandlung
versehen wird. Ein weiteres Verfahren besteht darin, den gesamten
Flansch 11 oder die untere Oberfläche des Flansches 11 mit
einer Plattierung, einer Aufdampfung oder einer Besputterung zu
versehen. Ein drittes Verfahren-besteht in der Verwendung eines
Materials mit hoher UV-Strahlungs-Absorptionsrate zur Herstellung
des Flansches 11. Ein viertes Verfahren besteht in der
Beschichtung verschiedener Arten von UV-Strahlung absorbierenden Stoffen
auf der gesamten Oberfläche
oder der unteren Oberfläche
des Flansches 11. Das Material mit hoher UV-Strahlungs-Absorptionsrate
umfaßt
anorganische Substanzen, beispielsweise Pulver wie Kohlenstoff(pulver),
zu extrafeinen Partikeln ausgebildetes Titanoxid, Zinkoxid und Eisenoxid
(α-Fe2O3, Fe3O4)
sowie organische Substanzen wie eine Benzotriazolverbindung und
eine aromatische Verbindung.
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Der
Flansch 11 ist zu einer aufgerauhten bzw. welligen (konvex-konkaven
Form) Form an der unteren Oberfläche
des Flansches 11 ausgebildet, wie speziell in 4(b) gezeigt ist. Die untere Oberfläche des
Flansches 11 wird zu einer konvex-konkaven Form ausgebildet,
indem sie beispielsweise in einer Balgform erstellt wird, in einer
Form, dass rechteckige oder dreieckige Formen im Querschnitt wiederholt
vorkommen, oder in einer gewellten Form. In der vorliegenden Ausführungsform
wird eine Sägezahnform
im Querschnitt, bei der dreieckige Formen im Querschnitt wiederholt
vorhanden sind, gemäß 4(b) ausgebildet. Übrigens ist es selbstverständlich,
dass dieser konvex-konkave Abschnitt integral mit dem Flansch 11 geformt
werden kann.
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Auf
diese Weise, indem die dem Aufzeichnungsmedium gegenüberliegende
Oberfläche
des Flansches 11 (die untere Oberfläche), die das zweite Erstreckungselement
ist, zu einer konvex-konkaven Form ausgebildet wird, um die eingetretene
aktive Strahlung (UV-Strahlung bei der vorliegenden Ausführungsform)
zu zerstreuen und/oder die Reflexion zu verringern, wird es auf
diese Weise möglich,
eine unerwünschte
Tintenaushärtung
zu verringern, die durch die Aktivstrahlbestrahlung mit dem reflektierten Strahl
oder dem wiederholt zu dem Tintenauslaß in Kopf 4 reflektierten
Strahl oder durch die Tintenpartikel vor dem Auftreffen auf dem
Aufzeichnungsmedium entsteht.
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Übrigens
ist in der vorliegenden Ausführungsform
der Flansch 11 und insbesondere dessen untere Oberfläche als
in konvex-konkaver Form ausgebildet gezeigt und ist ebenfalls mit
der Eigenschaft der UV-Lichtabsorption versehen, es kann jedoch
nur eines der obigen zwei Merkmale angewandt werden. Beispielsweise
kann die Eigenschaft der UV-Lichtabsorption ohne konvex-konkave
Form vorgesehen sein, oder die konvex-konkave Form kann ohne die Eigenschaft
der UV-Lichtabsorption ausgebildet sein. Es ist jedoch vorzuziehen,
den Flansch 11 und insbesondere dessen untere Oberfläche in einer
konvex-konkaven
Form auszubilden und ihn auch mit der Eigenschaft der UV-Lichtabsorption
auszustatten, da dies weiter eine unerwünschte Tintenaushärtung verringert,
die durch die Aktivbestrahlung mit dem reflektierten Strahl oder
dem wiederholt reflektierten Strahl am Tintenauslaß im Kopf 4 oder
bei den Tintenpartikeln vor dem Auftreffen auf dem Aufzeichnungsmedium
entsteht.
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Ferner
kann das lichtabschirmende Element zum Mindern der Bestrahlung mit
Aktivstrahlung wie z.B. der UV-Strahlung an der Tintenauslassfläche im Kopf 4 oder
der Tintenpartikel vor dem Auftreffen auf dem Aufzeichnungsmedium
anders als bei dem oben beschriebenen Beispiel beispielsweise ein
Element sein, bei dem ein lichtabschirmender Stoff wie z.B. Teremp
oder eine schwarze Flortextilie (pile textile) an dem Flansch 11 angebracht
ist, insbesondere an dessen unterer Oberfläche.
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Ferner
können
nach der Herstellung des Flansches 11, insbesondere von
dessen unterer Oberfläche
in konvex-konkaver Form, diese Elemente an der Oberfläche angeheftet
werden. Des weiteren kann der Flansch 11 ein aus Harz geformtes
Element sein, das mit schwarzer Farbe und dgl. gemischt ist.
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Ein
Raum 14 ist zwischen dem Flansch 11 der Abdeckung 9 und
dem Flansch 11 der benachbarten Abdeckung 9 vorgesehen,
und ein Kopf 4 befindet sich unmittelbar über dem
Raum 14. Die Flugbahn β passiert
den Raum 14, und die vom Kopf 4 emittierten Tintenpartikel 98 treffen
durch den Raum 14 auf das Aufzeichnungsmedium 99 auf.
Wie in 3 gezeigt ist, ist für die über den UV-Strahlungsquellen 5,
die sich an beiden Enden befinden (nur die am linken Ende positionierte
UV-Strahlungsquelle 5 ist in 3 dargestellt)
angeordnete Abdeckung 9 der Flansch 11 nur an
der Seitenfläche 10b seiner benachbarten
UV-Strahlungsquelle 5 vorgesehen. Kein Flansch 11 ist
an der benachbarten Seitenfläche 10b vorgesehen,
die keine UV-Strahlungsquelle 5 hat.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Tintenstrahldruckers 1 mit
der vorgenannten Konfiguration beschrieben:
Während des
Betriebs des Tintenstrahldruckers 1 werden UV-Strahlen
von der UV-Strahlungsquelle 5 emittiert, und das Aufzeichnungsmedium 99 wird
mit UV-Strahlen belichtet. Der Tintenstrahldrucker 1 benutzt
einen Zuführmechanismus,
um eine intermittierende Zufuhr des Aufzeichnungsmediums 99 in
der Unterabtastrichtung B bereitzustellen. Wenn das Aufzeichnungsmedium 99 angehalten
wird, bewegt sich der Schlitten 3 in der Hauptabtastrichtung
A zumindest einmal. Er bewegt sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit in dem Aufzeichnungsbereich,
d.h. unmittelbar über
dem Aufzeichnungsmedium 99. Während sich der Schlitten 3 in
dem Aufzeichnungsbereich bewegt, werden an jedem Kopf 4 Tintenpartikel aus
Auslässen 4b, 4b,
... emittiert, und die emittierten Tintenpartikel treffen durch
den Raum 14 auf dem Aufzeichnungsmedium 99 auf.
Tintenpartikel, die auf das Aufzeichnungsmedium aufgetroffen sind,
werden ausgehärtet,
wenn sie mit UV-Strahlen belichtet werden, die von der rückwärts vom
Kopf 4 angeordneten angrenzenden UV-Strahlungsquelle 5 emittierten
UV-Strahlen belichtet werden, wobei die Tintenpartikel in der Durchlaufrichtung
des Schlittens 3 emittiert werden. Wie oben beschrieben
wurde, wird ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 hinter
der Durchlaufrichtung des Kopfs 4 durch die Bewegung des
Kopfs 4 zusammen mit dem Schlitten 3 aufgezeichnet.
Von zwei UV-Strahlungsquellen 5, 5 ist
die eine, hinten in der Durchlaufrichtung des Schlittens 3 angeordnete
hinter dem Kopf 4 in der Richtung der Relativbewegung des
Kopfs 4 in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium 99 angeordnet.
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Auf ähnliche
Weise gestattet der Tintenstrahldrucker 1, dass das Aufzeichnungsmedium 99 um
eine spezifizierte Strecke in der Unterabtastrichtung B mittels
des Zuführmechanismus
nach einer Hin- und Herbewegung des Schlittens 3 zugeführt wird,
eine Emission der Tintenpartikel und eine mehrmalige Bestrahlung
der Tintenpartikel, die auf das Aufzeichnungsmedium 99 aufgetroffen
sind. Nachdem das Aufzeichnungsmedium 99 wieder angehalten
wurde, bewirkt der Tintenstrahldrucker 1 wieder eine Hin-
und Herbewegung des Schlittens 3, eine Emission von Tintenpartikeln
und eine Bestrahlung der Tintenpartikel. Danach wiederholt der Tintenstrahldrucker 1 die
vorgenannten Schritte, wodurch ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aufgezeichnet
wird.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
ist die UV-Strahlungsquelle 5 von
der Abdeckung 9 geschützt,
und von dem Kopf 4 emittierte Tintenpartikel 98 härten nicht
aus, bevor sie auf das Aufzeichnungsmedium 99 auftreffen.
Ferner härtet die
bei UV-Licht aushärtende
Tinte, die am Auslaß 4b des Kopfs 4 verbleibt,
nicht aus.
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Genauer
gesagt ist der Bestrahlungsbereich α der UV-Strahlungsquelle 5 durch die
Seitenflächen 10b, 10b gemäß 4(b) und 5(a) eingeschränkt, so
dass UV-Strahlen nicht direkt auf die Flugbahn der Tintenpartikel 98 aufgebracht
werden. Ferner werden keine UV-Strahlen direkt auf die untere Oberfläche des
Kopfs 4 aufgebracht. Daher härten Tintenpartikel nicht vor
dem Auftreffen auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aus.
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Das
untere Ende der Seitenfläche 10b ist
mit dem Flansch 11 versehen, und die untere Oberfläche des
Kopfs 4 ist fluchtend mit dem Flansch 11 oder
ist über
ihm positioniert. Wegen dieser Anordnung tritt der Ultraviolettstrahl,
der aus der UV-Strahlungsquelle 5 auf das Aufzeichnungsmedium 99 aufgetroffen ist,
auch nach seiner Reflexion in den Flansch 11 ein. (Der
Weg des Ultraviolettstrahls ist durch einen Pfeil C in 4(b) angedeutet). Genauer gesagt tritt der Lichtstrahl ε, der zwischen
dem unteren Ende der Seitenfläche 10 und
dem Kontaktpunkt der UV-Strahlungsquelle 5 verläuft, auch
wenn er durch das Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert wird,
von vorne betrachtet in den Flansch 11 ein, wie in 5(b) gezeigt ist. Daher erreicht der von der UV-Strahlungsquelle 5 emittierte
Ultraviolettstrahl nicht die Flugbahn β der Tintenpartikel 98,
auch wenn sie einmal von dem Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert
werden. Ein direktes Eintreten der UV-Strahlen in die Flugbahn β wird durch
den Flansch 11 verhindert. Dies gilt auch für Fälle, bei
denen die UV-Strahlen einmal durch eine Schreibwalze reflektiert
werden.
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Auch
wenn ein von der Seitenfläche 10b auf der
gegenüberliegenden
Seite reflektierter Lichtstrahl ψ weiter
durch das Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert wird, tritt
er in den Flansch 11 ein. Demgemäß erreichen die ultravioletten
Strahlen auch dann die Flugbahn β nicht,
wenn die von der UV-Strahlungsquelle 5 kommenden
ultravioletten Strahlen einmal von der Seitenfläche 10b auf der gegenüberliegenden
Seite und einmal von dem Aufzeichnungsmedium 99 (insgesamt
zweimal) reflektiert werden. Ein indirektes Eintreten der ultravioletten
Strahlen in die Flugbahn β wird
von dem Flansch 11 verhindert. Dies trifft auch auf die
Fälle zu,
bei denen von der UV-Strahlungsquelle 5 kommende ultraviolette Strahlen
doppelt von der Schreibwalze 15 reflektiert werden, ohne
vom Aufzeichnungsmedium 99 das zweite Mal reflektiert zu
werden.
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Der
einmal reflektierte Lichtstrahl ε und
der zweimal reflektierte Lichtstrahl ψ werden von dem Flansch 11 aufgefangen.
Der Flansch 11 vermeidet ein indirektes Eintreten von UV-Strahlen
in die Flugbahn β,
die von den von dem angrenzenden Kopf 4 emittierten Tintenpartikeln 98 gebildet
wird und das Aufzeichnungsmedium 99 erreicht. Demgemäß werden
von dem Aufzeichnungsmedium 99 reflektierte UV-Strahlen
vom Flansch 11 abgefangen und treten nicht am Auslaß 4b des
Kopfs 4 als Bezugspunkt der Flugbahn β oder der unteren Oberfläche des
Kopfs 4 ein. Wegen dieser Anordnung kommt es zu keiner Verdickung
oder Aushärtung
der am Auslaß 4b des Kopfs 4 verbleibenden
UVAushärtungstinte
mit dem Ergebnis, dass kein Emissionsfehler auftritt.
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Im
einzelnen ist der Flansch 11 aus dem Material mit hoher
UltraviolettStrahlungs-Absorptionsrate hergestellt, so dass die
Reflexionseffizienz der UV-Strahlen extrem niedrig ist. Außerdem ist
die Oberfläche
des Flansches 11 in aufgerauter bzw. welliger Form ausgebildet,
und diese Struktur reduziert die Reflexionseffizienz der UV-Strahlen
noch mehr. Damit wird eine Reflexion der UV-Strahlen von dem Aufzeichnungsmedium 99 und
dem Flansch 11 wiederholt, und UV-Strahlen erreichen die untere Oberfläche des
Kopfs 4 oder der Flugbahn β nicht.
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Die
UV-Strahlungsquelle 5 ist von der mit dem vorgenannten
Flansch 11 versehenen Abdeckung 9 geschützt, mit
dem Ergebnis, dass von der UV-Strahlungsquelle 5 kommende
UV-Strahlen die untere
Oberfläche
des Kopfs 4 oder die Flugbahn β nicht erreichen. Wegen dieser
Anordnung kann der Raum zwischen der UV-Strahlungsquelle 5 und
dem Kopf 4 sehr klein gehalten werden. Da die UV-Strahlungsquelle 5 nahe
am Kopf 4 installiert werden kann, werden die Tintenpartikel 98 den
UV-Strahlen unmittelbar
nach ihrem Auftreffen auf das Aufzeichnungsmedium ausgesetzt, ohne
die Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens 3 zu erhöhen. So
verschmutzt Tinte das Aufzeichnungsmedium 99 nicht. Da
die Tintenpartikel 98 nicht aushärten, bevor sie das Aufzeichnungsmedium
erreichen, kommt es zu keinem Punktbildungsfehler. Somit wird ein
Bild hoher Qualität
von dem Tintenstrahldrucker 1 geliefert.
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[Zweite Ausführungsform]
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6 ist
eine Aufsicht auf die Hauptabschnitte des Tintenstrahldruckers 101 nach
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 7 ist eine
Seitenansicht zur Darstellung der Hauptabschnitte des Tintenstrahldruckers 101. Ähnlich dem
Tintenstrahldrucker 1 bei der ersten Ausführungsform
umfaßt
der Tintenstrahldrucker 101 bei der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung:
eine Schreibwalze 15 (in
den 6 und 7 nicht dargestellt),
Tintenbehälter 6, 6,
... (in den 6 und 7 nicht dargestellt),
einen
Tintenzuführweg 7 (in
den 6 und 7 nicht dargestellt),
Pumpen 8, 8,
... mit variablem Druck (in den 6 und 7 nicht
dargestellt), und
einen Zuführmechanismus.
-
Sie
sind die gleichen wie die des Tintenstrahldruckers 1 gemäß der ersten
Ausführungsform und
werden hier zur Vermeidung einer Redundanz nicht beschrieben.
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Der
Unterschied zwischen dem Tintenstrahldrucker 1 der ersten
Ausführungsform
und dem Tintenstrahldrucker 101 der zweiten Ausführungsform liegt
darin, dass, während
der Tintenstrahldrucker 1 gemäß 1 und 2 ein
serielles Verfahren zur Aufzeichnung eines Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium 99 verwendet,
der Tintenstrahldrucker 101 gemäß 6 und 7 ein
Zeilenkopfverfahren zur Aufzeichnung eines Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium 99 einsetzt.
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Im
folgenden sind die Details beschrieben: Bei dem Tintenstrahldrucker 1 ist
eine Basis (nicht dargestellt) statt des Führungselements 2 und
des Schlittens 3 über
der Schreibwalze 15 und dem Aufzeichnungsmedium 99 angeordnet,
und mehrere Zeilenköpfe 104, 104,
... sind auf/an dieser Basis aufgebracht.
-
Der
Zeilenkopf 104 ist auf/an der Basis derart montiert, dass
er sich in der Richtung orthogonal zu der Unterabtastrichtung B
erstreckt, d.h. über
die Breite des Aufzeichnungsmediums 99 hinweg. Die Zeilenköpfe 104, 104,
... sind in der Unterabtastrichtung B so angeordnet, dass sie in
der Longitudinalrichtung parallel zueinander sind.
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Eine
Düsenplatte 104a ist
an der unteren Oberfläche
jedes Zeilenkopfs 104 angeordnet. Diese Düsenplatte 104a ist
gegenüber
der unteren Schreibwalze 15 und dem Aufzeichnungsmedium 99 positioniert.
Mehrere Auslässe 104b, 104b,
... zum Emittieren von Tinte sind in einer Reihe an der Düsenplatte 104a in
der Richtung orthogonal zu der Unterabtastrichtung B angeordnet
(d.h. in der Hauptabtastrichtung A). Jeder Zeilenkopf 104 hat
für jeden
Auslaß 104b ein
piezoelektrisches Element zum Aufbringen von Druck auf interne Tinte
durch Verformung, ein Heizelement zum Aufbringen von Druck auf interne Tinte
durch Schichtsieden der internen Tinte, und andere Elemente zum
Aufbringen von Druck auf die interne Tinte. Tinte wird separat von
jedem Auslaß 104b durch
die Betätigung
dieser Elemente emittiert. Tinte mit irgendeiner der Farben Y, M,
C, K, LY, LM, LC und LK wird von einem Zeilenkopf 104 emittiert. Von
jedem Zeilenkopf 104 wird Tinte einer unterschiedlichen
Farbe emittiert. Das an jedem Zeilenkopf 104 in 6 und 7 dargestellte
Alphabet bedeutet die Farbe der zu emittierenden Tinte.
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Eine
UV-Strahlungsquelle 105 ist entsprechend jedem Zeilenkopf 104 vorgesehen.
Genauer gesagt ist die UV-Strahlungsquelle 105 stromab
des entsprechenden Zeilenkopfs 104 in der Unterabtastrichtung
und über
der Düsenplatte 104a an
der unteren Oberfläche
des entsprechenden Zeilenkopfs 104 angeordnet. Daher ist
der Abstand von dem Aufzeichnungsmedium 99 und der Schreibwalze 15 zu der
UV-Strahlungsquelle 105 größer als der Abstand von dem
Aufzeichnungsmedium 99 und der Schreibwalze 15 zum
Zeilenkopf 104.
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Die
UV-Strahlungsquelle 105 ist eine lineare Lichtquelle in
der Richtung orthogonal zu der Unterabtastrichtung B, d.h. in der
Hauptabtastrichtung A, und ist in diesem Fall so angebracht, dass
sie sich über
die gesamte Breite des Aufzeichnungsmediums 99 erstrecken
kann. Eine LED (light emitting diode), eine Floreszenzlampe, eine
Hochdruck-Quecksilberlampe,
eine Metallhalogenidlampe, eine Hochdruck-Punktlampe und eine Xenonlampe können als diese
UV-Strahlungsquelle 105 verwendet
werden.
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Ähnlich den
UV-Strahlungsquellen 5 gemäß der ersten Ausführungsform
sind die UV-Strahlungsquellen 105, 105, ... von
Abdeckungen 9, 9, ... geschützt. Ähnlich dem Fall bei der ersten
Ausführungsform
umfaßt
jede Abdeckung 9:
eine obere Oberfläche 10a gegenüber dem
Aufzeichnungsmedium 99 und der Schreibwalze 15 über der UV-Strahlungsquelle 105,
Seitenflächen 10c, 10c,
die sich von beiden Enden der oberen Oberfläche 10a in der Hauptabtastrichtung
A nach unten erstrecken,
Seitenflächen 10b, 10b,
die sich von beiden Enden der oberen Oberfläche 10a in der Unterabtastrichtung
B erstrecken,
Flansche 12, 12, die sich in
der Hauptabtastrichtung A vom unteren Ende der Seitenfläche 10c erstrecken,
und
Flansche 11, 11 für eine Emission von dem unteren Ende
der Seitenfläche 10b zu
der Flugbahn β von Tintenpartikeln 98,
die von dem angrenzenden Zeilenkopf 104 emittiert werden.
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Jede
Seite 10b ist zischen der UV-Strahlungsquelle 105 und
dem an sie angrenzenden Zeilenkopf 104 angeordnet. Sie
erstreckt sich zu dem Aufzeichnungsmedium 99 weiter als
die untere Oberfläche
des Zeilenkopfs 104, und das untere Ende der Seitenfläche 10b befindet
sich unter der unteren Oberfläche
des Zeilenkopfs 104. Der Strahlungsbereich α der UV-Strahlungsquelle 105 ist
durch zwei Seitenflächen 10b, 10b eingeschränkt. Genauer
gesagt wird die von der UV-Strahlungsquelle 105 emittierte
Ultraviolettstrahlung von der Seitenfläche 10b aufgefangen,
um zu gewährleisten,
dass die von der UV-Strahlungsquelle 105 emittierten UV-Strahlen nicht
direkt in die Flugbahn eintreten, die von den von dem angrenzenden
Zeilenkopf 104 emittierten Tintenpartikeln 98 gebildet
wird und das Aufzeichnungsmedium 98 erreicht. Der Flansch 11 befindet
sich unter der unteren Oberfläche
des Zeilenkopfs 104. Die untere Oberfläche des Flansches 11 ist
gegenüber dem
Aufzeichnungsmedium 99 positioniert.
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Es
ist auch möglich,
dass der Flansch 11, insbesondere die untere Oberfläche des
Flansches 11, mit der unteren Oberfläche des Zeilenkopfs 104 fluchtet
und der Raum von der unteren Oberfläche des Flansches 11 zu
dem Aufzeichnungsmedium 99 der gleiche ist wie der Raum
von der unteren Oberfläche
des Zeilenkopfs 104 zu dem Aufzeichnungsmedium 99.
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Die
untere Oberfläche
des Flansches 11 oder der gesamte Flansch 11 ist
mit einem Material von hoher Ultraviolett-Strahlungs-Absorptionsrate mittels verschiedener
Arten einer Metalloxidbehandlung wie z.B. Alumitbehandlung, Plattierung,
Aufdampfung und Aufsputtern versehen, sowie mit einer Beschichtung
verschiedener Arten von Ultraviolettstrahlungs-Absorbiermitteln. So absorbiert die
untere Oberfläche
des Flansches 11 UV-Strahlen. Der Flansch 11,
insbesondere dessen untere Oberfläche, ist in einer aufgerauhten
bzw. welligen Form ausgebildet.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Tintenstrahldruckers 101 nach
der zweiten Ausführungsform
beschrieben:
Während
ein Zuführmechanismus
das Aufzeichnungsmedium 99 in der Unterabtastrichtung B
zuführt,
emittiert der Zeilenkopf 104 Tinte auf jede Zeile, wobei
ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aufgezeichnet wird.
Während
die Tintenpartikel 98, die das Aufzeichnungsmedium 99 erreicht
haben, unter der UV-Strahlungsquelle 105 an der stromabwärtigen Seite
in der Unterabtastrichtung B vorbeiziehen, wenn das Aufzeichnungsmedium 99 zugeführt wird,
treten von der UV-Strahlungsquelle 105 kommende UV-Strahlen
in die Tinte auf dem Aufzeichnungsmedium 99 ein. Dies bewirkt,
dass die Tintenpartikel 98 aushärten. Falls das Aufzeichnungsverfahren,
wie es durch die zweite Ausführungsform
dargestellt wird, auf dem Zeilensystem basiert, entspricht die Richtung
der Relativbewegung des Aufzeichnungsmediums 99 in bezug
auf den Zeilenkopf 104 der Unterabtastrichtung B, wenn
die Zeilenköpfe 104, 104 Tinte
emittieren und ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aufgezeichnet
wird. Die UV-Strahlungsquelle 105, die stromab des Zeilenkopfs 104 in
der Unterabtastrichtung B positioniert ist, ist nun hinter dem Zeilenkopf 104 in
der Relativbewegungsrichtung des Zeilenkopfs 104 in bezug
auf das Aufzeichnungsmedium 99 positioniert. In der zweiten
Ausführungsform
ist es auch möglich,
einen Zuführmechanismus
für die
kontinuierliche Zufuhr des Aufzeichnungsmediums 99 statt
der intermittierenden Zufuhr bereitzustellen.
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Bei
dem Tintenstrahldrucker 101 gemäß der zweiten Ausführungsform
erstrecken sich ähnlich
wie bei dem Tintenstrahldrucker 1 gemäß der ersten Ausführungsform
die Seitenflächen 10b, 10b der
Abdeckung 9 von der angrenzenden unteren Oberfläche der
Zeilenköpfe 104, 104 jeweils
nach unten. So ist der Bestrahlungsbereich α der UV-Strahlungsquelle 105 durch
die Seitenflächen 10b, 10b eingeschränkt, mit
dem Ergebnis, dass von der UV-Strahlungsquelle 105 emittierte
UV-Strahlen nicht direkt in die Flugbahn β der Tintenpartikel 98 eintreten.
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Die
untere Oberfläche
des Zeilenkopfs 104 ist über dem Flansch 11 positioniert.
Daher treten die UV-Strahlen, auch wenn sie von der UV-Strahlungsquelle 105 in
das Aufzeichnungsmedium 99 eingetreten sind und reflektiert
wurden, in den Flansch 11 ein, ohne die Flugbahn β der Tintenpartikel 98 zu
erreichen. Der Flansch 11 vermeidet einen indirekten Eintritt
der UV-Strahlen in die Flugbahn im Anschluß an eine Reflexion.
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Die
von der Seitenfläche 10b reflektierten UV-Strahlen
werden durch das Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert, um
in den Flansch 11 einzutreten. Wenn demgemäß von der
UV-Strahlungsquelle 105 emittierte
UV-Strahlen einmal von der Seitenfläche 10b und einmal
vom Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert werden (insgesamt
zweimal), treten die UV-Strahlen
nicht in die Flugbahn β der
Tintenpartikel 98 ein. Eine doppelte Reflexion der UV-Strahlen und
ein indirektes Eintreten in die Flugbahn β werden durch den Flansch 11 ebenfalls
verhindert.
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Ähnlich der
Beschreibung der ersten Ausführungsform
mit Bezug auf 5 wird der einmal reflektierte
Lichtstrahl ε und
der zweimal reflektierte Lichtstrahl ψ von dem Flansch 11 aufgefangen.
Diese Anordnung ermöglicht
es, dass der Flansch 11 einen Eintritt der von der UV-Strahlungsquelle 105 emittierten
UV-Strahlen in die von dem angrenzenden Zeilenkopf 104 emittierten
und das Aufzeichnungsmedium 99 erreichenden Tintenpartikel 98 vermeidet.
Somit werden die von dem Aufzeichnungsmedium 99 reflektierten
UV-Strahlen durch den Flansch 11 aufgefangen und treten
nicht in die untere Oberfläche des
Zeilenkopfs 104 ein.
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Der
Flansch 11 ist im einzelnen aus einem Material mit hoher
UV-Strahlungs-Absorptionsrate hergestellt und hat eine sehr niedrige
Effizienz beim Reflektieren von in den Flansch 11 eintretenden UV-Strahlen.
Ferner ist der Flansch 11 mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen,
und dies verringert die Reflexionswirkung der in den Flansch 11 eintretenden
UV-Strahlen noch
mehr. Demgemäß wird auch
eine wiederholte Reflexion von UV-Strahlen durch das Aufzeichnungsmedium 9 und
den Flansch 11 durch den Flansch 11 ebenfalls
verhindert.
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Wegen
dieser Anordnung härtet
bei UV-Licht aushärtende
Tinte, die am Auslaß 104b des
Kopfs 104 verbleibt, nicht aus, mit dem Ergebnis, dass
es zu keinem Emissionsfehler kommt.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorgenannten Ausführungsformen
beschränkt.
Sie ermöglicht
verschiedene Verbesserungen und Gestaltungsmodifikationen, ohne
vom Geist der Erfindung abzuweichen.
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Beispielsweise
sind bei der vorgenannten ersten Ausführungsform mehrere Köpfe 4, 4,
... in einer Reihe angeordnet. Es können aber auch mehrere Reihen
am Schlitten angeordnet werden (beispielsweise können mehrere Köpfe in einer
Matrixform am Schlitten angeordnet werden), wobei jede Reihe mehrere
in der Hauptabtastrichtung A angeordnete Köpfe umfaßt. Auch in diesem Fall sind
die UV-Strahlungsquellen und die Köpfe alternierend in jeder Reihe
angeordnet.
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Bei
der vorgenannten ersten Ausführungsform
wird Tinte emittiert, wenn sich der Schlitten 3 nach links
in 1 innerhalb des Aufzeichnungsbereichs bewegt,
sowie auch nach rechts. Tintenpartikel können aber nur bei der Bewegung
in einer Richtung emittiert werden. In diesem Fall muß die UV-Strahlungsquelle 5 an
der äußerst linken
Position nicht vorgesehen sein, wenn die Tintenpartikel nur dann
emittiert werden, wenn sich der Schlitten 3 nach links
bewegt. Auf ähnliche
Weise muß die
UV-Strahlungsquelle 5 an der äußerst rechten Position nicht vorgesehen
sein, falls Tinte nur dann emittiert wird, wenn sich der Schlitten 3 nach
rechts bewegt.
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Bei
der vorgenannten ersten Ausführungsform
sind Auslässe 4b an
der unteren Oberfläche
des Kopfs 4 linear in einer Reihe in der Unterabtastrichtung
B angeordnet. Die untere Oberfläche
des Kopfs 4 kann mit mehreren Reihen versehen sein, wobei jede
Reihe aus mehreren Auslässen 4b besteht,
die linear in der Unterabtastrichtung B angeordnet sind. Auch im
Fall der zweiten Ausführungsform
kann die untere Oberfläche
des Zeilenkopfs 104 mit mehreren Reihen versehen sein,
wobei jede Reihe aus mehreren linear in der Hauptabtastrichtung
A angeordneten Auslässen 104 besteht.
Die mehreren Auslässe 104b jedes
Zeilenkopfs sind nicht notwendigerweise genau parallel zu der Hauptabtastrichtung
A vorgesehen, und sie sind auch nicht notwendigerweise auf einer
geraden Linie angeordnet.
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Bei
der vorgenannten ersten Ausführungsform
sind die Farben der bei UV-Licht aushärtenden Tinten, die von den
Auslässen 4 jedes
Kopfs 4 emittiert werden, die gleichen, es kann aber auch
eine bei UV-Licht aushärtende
Tinte einer unterschiedlichen Farbe von den Auslässen 4 jedes Kopfs 4 emittiert werden.
Auf ähnliche
Weise kann bei der zweiten Ausführungsform
Tinte unterschiedlicher Farben von den Auslässen 104b jedes Zeilenkopfs 104 emittiert werden.
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In
den vorgenannten Ausführungsformen muß der Flansch 11 keine
hohe UV-Strahlungs-Absorptionsrate aufweisen. Beispielsweise kann
ein UV-Strahlungs-Absorptionsmaterial 20, das durch eine
hohe UV-Strahlungs-Absorptionsrate gekennzeichnet ist, an der unteren
Oberfläche
des Flansches 11 angeheftet, gebondet oder befestigt werden,
wie in 8(a) gezeigt ist. Ferner kann
das UV-Strahlungs-Absorptionsmaterial 21 nicht
nur am Flansch 11 angeheftet, gebondet oder befestigt werden,
sondern auf der gesamten Innenfläche
der Box 10, d.h. auf den Seitenflächen 10b, 10b,
den Seitenflächen 10c, 10c und
der oberen Oberfläche 10a,
wie in 8(b) gezeigt ist. Das UV-Strahlungs-Absorptionsmaterial 20 und 21 umfaßt:
ein
aus Vliesgewebe und Kohlenschwarz (carbon black) bestehendes Lagenmaterial,
ein
Lagenmaterial mit einer pulverigen anorganischen Substanz wie z.B.
Titanoxid, das zu extrafeinen Partikeln ausgebildet ist, Zinkoxid
oder auf die Oberfläche
gebondetes Eisenoxid,
ein Lagenmaterial, das aus organischen
Substanzen besteht, wie z.B. einer Benzotriazolverbindung und einer
aromatischen Verbindung, und
eine Lage mit der auf die Oberfläche gebondeten
vorgenannten organischen Substanz.
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Bei
den oben erwähnten
Ausführungsformen wird
bei UV-Licht aushärtende Tinte
als Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
verwendet. Die Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte muß jedoch
nicht auf bei UV-Licht aushärtende
Tinte beschränkt
sein. Beispielsweise kann ein mittels Elektronenstrahl aushärtende Tinte
als Aktivstrahlungs-Aushärtungstinte
verwendet werden. Im Fall einer Bestrahlung durch Elektronenstrahlen
ist bekannt, dass eine Polymerisierung eines Monomers (Oligomers)
durch radikale Reaktion ohne die Notwendigkeit, einen Photokatalysator
als photoreaktiven Initiator zu verwenden, erfolgt. Im Gegensatz
zu bei UV-Licht aushärtender Tinte
kann demgemäß die Tinte,
die ein Pigment und ein Monomer (Oligomer) enthält, aber keinen teuren photoreaktiven
Initiator aufweist, als Elektronenstrahl-Aushärtungstinte verwendet werden.
Dies ermöglicht
es, ein Bild hoher Widerstandskraft auf dem Aufzeichnungsmedium 99 mit
verringerten Kosten aufzuzeichnen. Wenn die Elektronenstrahl-Aushärtungstinte
verwendet wird, wird selbstverständlich eine
Elektronenstrahlquelle zum Aufbringen eines Elektronenstrahls auf
das Aufzeichnungsmedium 99 am Schlitten 3 und
der Basis angebracht, statt einer UV-Strahlungsquelle 5 und 105.
In diesem Fall wird der Flansch 11 vorzugsweise aus einem
Material hergestellt, das Elektronenstrahlen absorbieren kann.
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Bei
der vorgenannten ersten Ausführungsform
sind die UV-Strahlungsquellen 5 und
die Köpfe 4 alternierend
angeordnet. Wie in 9 gezeigt ist, können die
UV-Strahlungsquellen 5, 5 am Schlitten 3 auf
beiden Seiten einer Reihe von mehreren Köpfen 4, 4,
... in der Hauptabtastrichtung A angeordnet sein bzw. werden. Im
Fall der 9 ist jede der UV-Strahlungsquellen 5, 5 durch
die vorgenannte Abdeckung 9 geschützt. Wenn sich in diesem Fall
der Schlitten 3 in der Hauptabtastrichtung A nach links
bewegt, wird von den Köpfen 4, 4,
... Tinte emittiert und das Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aufgezeichnet, wonach
die UV-Strahlungsquelle 5,
die am rechten Ende in der Hauptabtastrichtung A positioniert ist,
die von dem Kopf 4 in der Relativ-Bewegungsrichtung des
Kopfs in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium 99 hinten gelegene
Lichtquelle ist. Falls sich der Schlitten 3 nach rechts
in der Hauptabtastrichtung A bewegt und ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium 99 aufgezeichnet
wird, ist die UV-Strahlungsquelle 5, die sich links in
der Hauptabtastrichtung A befindet, die gegenüber dem Kopf 4 in
der Relativbewegungsrichtung des Kopfs in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium 99 hinten
positionierte Lichtquelle.
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Bei
der vorgenannten zweiten Ausführungsform
ist die UV-Strahlungsquelle 105 stromab
jedes der Zeilenköpfe 104, 104,
... in der Unterabtastrichtung B angeordnet. Es ist aber auch möglich, die UV-Strahlungsquelle 105 nur
stromab (in der Unterabtastrichtung B) des Zeilenkopfs 104 anzubringen, der
an der stromabwärtigsten
Position in der Unterabtastrichtung B gelegen ist, wie 10 zeigt.
Auch im Fall der 10 wird die vorgenannte Abdeckung 9 auf
der UV-Strahlungsquelle 105 angeordnet.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
ist die Seitenfläche 10b der
Abdeckung 9 separat zum Kopf 4 oder Zeilenkopf 104.
Wie in 11 gezeigt ist, kann die Abdeckung 9 mit
an beiden Seiten des Kopfs 4 in der Hauptabtastrichtung
A anliegender Seitenfläche 10b angebracht
sein. Es ist auch möglich,
dass die Abdeckung 9 am Zeilenkopf 104 mit der auf
beiden Seiten des Zeilenkopfs 104 in der Unterabtastrichtung
B anliegenden Seitenfläche
angebracht wird. Auch in diesem Fall ist der Auslaß 4b des Kopfs 4 oder
der Auslaß 104b des
Zeilenkopfs 104 über
dem Raum 14 zwischen dem Flansch 11, 11 zweier
benachbarter Abdeckungen 9, 9 angeordnet. Da in
diesem Fall ferner die Flansche 11, 11 an den zwei
benachbarten Abdeckungen 9, 9 sich zu der Flugbahn
hin bewegen, überlappt
ein Teil der Flansche 11, 11 einen Teil des Kopfs 4 oder
einen Teil des Zeilenkopfs 104, von vorne betrachtet. Ein
Teil der oberen Oberflächen
der Flansche 11, 11 kann an einem Teil der unteren
Oberfläche
des Kopfs 4 oder an einem Teil der unteren Oberfläche des
Zeilenkopfs 104 ((a) in 11)
anliegen, oder kann von dem Teil der unteren Oberfläche des
Kopfs 4 oder dem Teil der unteren Oberfläche des
Zeilenkopfs 104 ((b) in 11)
beabstandet sein. In jedem Fall sind der Auslaß 4b des Kopfs 4 und
der Auslaß 104b des
Zeilenkopfs 104 über
dem Raum 14 zwischen den Flanschen 11, 11 der
zwei Abdeckungen 9, 9 angeordnet. Der Auslaß 4b des
Kopfs 4 und der Auslaß 104b des Zeilenkopfs 104 bedecken
die Flansche 11, 11, von vorne betrachtet, nicht.
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Bei
den oben erwähnten
Ausführungsformen wird
die Seitenfläche 10b der
Abdeckung 9 als Abschirmungs- bzw. Schutzelement benutzt.
Ein Abschirmungselement kann außer
der Abdeckung 9 vorgesehen sein. Wie in 12 gezeigt
ist, ist beispielsweise eine Abdeckung 90 außer der
Abdeckung 9 an den UV-Strahlungsquellen 5, 5 oder
den UV-Strahlungsquellen 105, 105 angeordnet,
die auf beiden angrenzenden Seiten des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104 angeordnet
sind. Außer
dieser Abdeckung 90 sind Abschirmungselemente 111, 111 zwischen
dem Kopf 4 und den UV-Strahlungsquellen 5, 5,
oder zwischen dem Zeilenkopf 104 und den UV-Strahlungsquellen 105, 105 angeordnet.
Die Abdeckung 90 umfaßt
die obere Oberfläche 91 gegenüber dem
Aufzeichnungsmedium 99 und der Schreibwalze 15,
und die Seitenflächen 92, 92 erstrecken sich
von beiden Enden der oberen Oberfläche 91 nach unten,
wobei ihre Unterseite offen ist. Die unteren Enden 92, 92 der
Abdeckung 90 können
unter der unteren Oberfläche
des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104 angeordnet
sein, oder können über der
unteren Oberfläche
des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104 angeordnet
sein.
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Das
Abschirmungselement 111 ist zwischen der Seite 92 der
Abdeckung 90 und dem Kopf 4 angeordnet, oder zwischen
der Seitenfläche 92 der
Abdeckung 90 und dem Zeilenkopf 104. Das Abschirmungselement 111 umfaßt ein erstes
Erstreckungselement 111a, das sich weiter zum Aufzeichnungsmedium 99 hin
erstreckt als die untere Oberfläche
des Kopfs 4 oder Zeilenkopfs 104, und ein zweites
Erstreckungselement 111a, das sich horizontal vom unteren
Ende des ersten Erstreckungselements 111a zu der Flugbahn β der vom
Kopf 4 oder dem Zeilenkopf 104 emittierten Tintenpartikel 98 erstreckt.
Das Abschirmungselement 111 ist annähernd in der Form des Buchstaben
L geformt. Dieses Abschirmungselement 111 kann am Kopf 4 oder
dem Zeilenkopf 104 so angebracht sein bzw. werden, dass
es an der Seitenfläche
des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104 anliegt,
oder kann an der Abdeckung 99 so installiert sein, dass
es an der Seitenfläche 92 der
Abdeckung 90 anliegt. Alternativ kann das Abschirmungselement 111
am Schlitten 4 dort angebracht werden, wo der Kopf 4 angebracht
ist, oder an der Basis, wo der Zeilenkopf 104 installiert
ist. Ähnlich
dem Flansch 11 ist die untere Oberfläche des zweiten Erstreckungselements 111b in
aufgerauter Form ausgebildet und hat eine hohe UV-Strahlungs-Absorptionsrate.
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Wenn
das Abschirmungselement 111 vorgesehen ist, muß ferner
die UV-Strahlungsquelle 5 oder die UV-Strahlungsquelle 105 nicht
mit einer Abdeckung 90 geschützt sein.
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Das
zweite Erstreckungselement 111b, insbesondere die untere
Oberfläche
des zweiten Erstreckungselements 111b, kann mit der unteren
Oberfläche
des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104 fluchten, oder
die untere Oberfläche
des zweiten Erstreckungselements 111b kann sich unter der
unteren Oberfläche
des Kopfs 4 oder Zeilenkopfs 104 befinden.
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Ähnlich der
Seitenfläche 10b der
in 4 und 7 dargestellten
Abdeckung 9 erstreckt sich das erste Erstreckungselement 111a des
Abschirmungselements 111 zu dem Aufzeichnungsmedium 99 weiter
als die untere Oberfläche
des Kopfs 4 oder des Zeilenkopfs 104. Wegen dieser
Struktur verhindert das erste Erstreckungselement 111 einen
direkten Eintritt der von der UV-Strahlungsquelle 5 oder der
UV-Strahlungsquelle 105 emittierten,
bei UV-Licht aushärtenden
Tinte in die Flugbahn, die von den von dem angrenzenden Kopf 4 oder
Zeilenkopf 104 emittierten und das Aufzeichnungsmedium 99 erreichenden
Tintenpartikeln 98 gebildet wird.
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Ähnlich dem
Flansch 11 der Abdeckung 9 gemäß 4 und 7 erstreckt
sich das zweite Erstreckungselement 111b von dem unteren
Ende des ersten Erstreckungselements 111a zu der Flugbahn β. Das zweite
Erstreckungselement 111b fluchtet mit dem Kopf 4 oder
dem Zeilenkopf 104 oder ist unter dem Kopf 4 oder
Zeilenkopf 104 positioniert. Wegen dieser Anordnung treten
trotz der Reflexion der aus der UV-Strahlungsquelle 5 oder
der UV-Strahlungsquelle 105 in das Aufzeichnungsmedium 99 eintretenden
UV-Strahlen diese in das zweite Erstreckungselement 111b ein.
Dies verhindert, dass UV-Strahlen
die Flugbahn β der
Tintenpartikel 98 erreichen. Eine Reflexion der UV-Strahlen
und ein indirekter Eintritt in die Flugbahn β werden ebenfalls durch das
zweite Erstreckungselement 111b verhindert. Auch wenn die
UV-Strahlen von
der Innenfläche der
Abdeckung 90 reflektiert werden, treten sie in das zweite
Erstreckungselement 111b ein. Demgemäß erreichen die UV-Strahlen,
die von der UV-Strahlungsquelle 5 oder
der UV-Strahlungsquelle 105 emittiert werden und von der
Abdeckung 90 oder dem Aufzeichnungsmedium 99 reflektiert
werden, die Flugbahn β der
Tintenpartikel 98 nicht. Mehr als zwei Reflexionen der
UV-Strahlen und das indirekte Eintreten in die Flugbahn β werden durch
das zweite Erstreckungselement 111b verhindert.
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[WIRKUNGEN DER ERFINDUNG]
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Die
vorliegende Erfindung benutzt ein Abschirmungselement, welches verhindert,
dass die von der Aktivstrahlungsquelle emittierte Aktivstrahlung
direkt oder indirekt in die Flugbahn eintritt, die von von dem Kopf
emittierten und das Aufzeichnungsmedium erreichenden Tintenpartikeln
gebildet wird. Diese Funktion verringert die Wahrscheinlichkeit,
dass von dem Kopf emittierte Tintenpartikel einer Aktivstrahlung
ausgesetzt werden, bevor sie auf das Aufzeichnungsmedium auftreffen
und dabei aushärten,
und gewährleistet
die Aufzeichnung mit hoher Bildqualität. Die Verwendung eines solchen
Abschirmungselements gestattet es, die Aktivstrahlungsquelle näher am Kopf
zu installieren. Somit wird ermöglicht,
dass unmittelbar nach dem Auftreffen auf dem Aufzeichnungsmedium
Tintenpartikel der von der Aktivstrahlungsquelle kommenden Aktivstrahlung
ausgesetzt werden und folglich unmittelbar nach dem Auftreffen auf
dem Aufzeichnungsmedium aushärten,
ohne dass sich Tintenpartikel unnötigerweise auf dem Aufzeichnungsmedium
ausbreiten oder verschmieren.
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Da
das Abschirmungselement ein Eintreten der von der Aktivstrahlungsquelle
emittierten Aktivstrahlung am Startpunkt einer Tintenpartikel-Flugbahn
vermeidet, wird die Tinte am Tintenauslaß des Kopfs daran gehindert,
zu verdicken oder auszuhärten.
Diese Funktion vermeidet den Tintenpartikel-Emissionsfehler über einen
langen Zeitraum.