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Die
Erfindung beschreibt eine neue chirale nematische Anzeigekonfiguration
um eine hochkontrastige Schwarz-Weiß-Anzeige zu erhalten.
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Klassische
Flüssigkristall-Anzeigen
werden oft in verschiedenen Anwendungen benutzt. Starke Blickwinkelabhängigkeit
und hoher Stromverbrauch bei Hintergrundbeleuchtung sind Hauptnachteile
bei manchen Anwendungen. In den letzten Jahrzehnten sind deshalb
entsprechende Forschungen auf dem Gebiet der chiralen nematischen
Flüssigkristalle
unternommen worden. Eine der Haupteigenschaften bei chiralen nematischen
Anzeigen ist, dass der helle Zustand und der dunkle Zustand bistabil
sind, das heißt,
dass der Zustand sogar stabil ist, wenn die Spannung nicht angeschlossen
ist. Diese Bistabilität
hat Bildkonservierung und flimmerfreie Beobachtung zur Folge. Außerdem unterscheiden
sich Steuerverfahren und die elektrooptische Antwort der chiralen
nematischen Anzeigen von herkömmlichen
Flüssigkristallanzeigen
und haben zur Folge, dass die maximale Datenübertragung der Anzeige nicht
begrenzt ist.
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Bei
solchen Anzeigen gibt es zwei stabile Zustände, nämlich einen planaren Zustand
und einen fokalen kegelförmigen
Zustand. Im planaren Zustand sind die Flüssigkristallmoleküle in einer
Spiralform angeordnet, wobei die Achse der Spirale rechtwinkelig
zur Anzeigeebene verläuft.
Zirkular polarisiertes Licht mit der Wellenlänge, die an die Steigung und
Drehsinn der Spirale angepasst ist wird durch Bragg-Reflexion reflektiert. Diese
Neigung der Spiralenstruktur und also die Scheitelreflexionswellenlänge kann
an den sichtbaren oder unsichtbaren Bereich des Spektrums angepasst
werden. Das verbleibende Spektrum durchdringt die chirale nematische
Anzeige und wird nicht beeinflusst. Außerdem durchdringt das ganze
Spektrum bei entgegengesetzter Zirkularpolarisation die chirale
nematische Anzeige und wird nicht beeinflusst. Andererseits bilden
die Flüssigkristalle
beim fokalen kegelförmigen
Zustand Mikrobereiche und jeder Bereich stellt eine kleine Spiralstruktur
dar und die Spiralachsen sind stark gegenüber der Anzeigenormalen geneigt,
mehr oder weniger parallel zur Anzeigeebene. Das Licht wird an den
Bereichsgrenzen, an denen es einen schroffen Wechsel des optischen
Brechungsindizes gibt, gestreut (rückwärts, seitlich und vor allem
nach vorne). Der fokale kegelförmige
Zustand ist transparent mit Opazität und die Polarisation des
Durchlichts wird aufgehoben.
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US 6344887 und
US 5796454 beschreiben Flüssigkristallanzeigevorrichtungen.
Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch
US 6344887 , die eine Vollspektrum-Schwarz-Weiß-reflektive
chirale nematische oder cholesterische Anzeigevorrichtung beschreibt.
US 5796454 offenbart eine
Schwarz-Weißtransmissive
chirale nematische Anzeigevorrichtung.
US 5796454 ist transmissiv und es
gibt somit keinen, optischen Reflektor.
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In
vielen Anwendungen werden Anzeigen mit hohem Informationsgehalt,
gutem Kontrast und geringem Stromverbrauch gefordert. Chirale nematische
Anzeigen haben besondere Verfügbarkeitsvorteile
mit sehr hoher Auflösung,
Bildkonservierung und sehr geringem Stromverbrauch, hohem Kontrast
und sehr breiten Blickwinkeln.
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Erfindungsgemäß wird ein
schwarz- weißes
reflektives chirales nematisches Anzeigegerät bereitgestellt, umfassend
eine Anzeigetafel mit einem chiralen nematischen Flüssigkristallmaterial,
das zwischen zwei transparenten Substraten angeordnet ist, wobei
an jedem eine leitfähige
Elektrode befestigt ist, wobei das chirale nematische Flüssigkristallmaterial
eine regulierbare planare Texturstruktur und eine regulierbare fokale
kegelförmige
Texturstruktur aufweist, wobei das Anzeigegerät des Weiteren zwei elliptische
Polarisatoren und einen optischen Reflektor umfasst, wobei die Anzeigetafel
zwischen den elliptischen Polarisatoren angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, dass beide elliptischen Polarisatoren so angeordnet
sind, dass sie einen Drehsinn entgegengesetzt dem Drehsinn des chiralen
nematischen Flüssigkristallmaterials
aufweisen.
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Dort
werden Anzeigekonfigurationen offenbart und, unter Benutzung der
Erfindung, können
bistabile chirale nematische Anzeigekonfigurationen benutzt werden.
Jede offenbarte Anzeige hat ein Vollspektralweiß mit hohem Kontrast. Sie haben
sehr geringen Stromverbrauch und alle möglichen Steuerschemen zum Steuern
chiraler nematischer Anzeigen die für planare und fokale kegelförmige Zustände geeignet
sind, können
auf diese Anzeigen angewendet werden.
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Die
Erfindung verkörpernde
chirale nematische Anzeigen werden im Folgenden beispielhaft unter
Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 zeigt
eine optische Konfiguration einer nicht erfindungsgemäßen schwarzen
und weißen chiralen
nematischen Anzeige.
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Die 2 zeigt
eine optische Konfiguration einer erfindungsgemäßen schwarzen und weißen chiralen nematischen
Anzeige.
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Die 3 zeigt
die Reflexions- und Transmissionseigenschaften im planaren Zustand
wobei das eingehende Licht dieselbe elliptische Polarisation wie
das chirale nematische Material hat;
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Die 4 zeigt
die Reflexions- und Transmissionseigenschaften im planaren Zustand
wobei das eingehende Licht die entgegengesetzte elliptische Polarisation
wie das chirale nematische Material hat;
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Die 5 zeigt
die Reflexions- und Transmissionseigenschaften des chiralen nematischen
Materials im fokalen kegelförmigen
Zustand;
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Die 6 zeigt die Lichtwege in der optischen
Konfiguration einer nicht erfindungsgemäßen schwarz- weißen chiralen
nematischen Anzeige;
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Die 7 zeigt die Lichtwege in der optischen
Konfiguration einer erfindungsgemäßen schwarzweißen chiralen
nematischen Anzeige.
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen, bei denen gleiche Teile durch gleiche
Nummern angegeben sind, werden allgemein chirale nematische Anzeigen 1 offenbart,
umfassend im wesentlichen Laminate, wie es in den Zeichnungen von
vorne und oben wiedergegeben ist, eines Linearpolarisators 2,
eines Viertelwellen-Verzögerungsfilms 3,
von Vorder- und Hinter-Transparentsubstraten 4, 5 mit
leitenden Elektroden und eines dazwischen angeordneten chiralen
nematischen Flüssigkristalls 6,
eines Viertelwellen-Verzögerungsfilms 7,
eines Linearpolarisators 8 und eines Reflektors 9.
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Der
Linearpolarisator 2 und der Viertelwellen-Verzögerungsfilms 3 bilden
eine entgegengesetzte Zirkularpolarisation zur chiralen nematischen
Anzeige.
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Unter
Bezugnahme auf die nicht erfindungsgemäße Konfiguration im optischen
Modus, wie sie auf der 1 dargestellt ist, werden zu
den Strukturen der nicht erfindungsgemäßen schwarz- weißen chiralen
nematischen Anzeige zwei elliptische Polarisatoren 2, 3 und 7, 8 mit
entgegengesetztem Drehsinn (sowohl Drehsinn nach rechts als auch
nach links) und ein Reflektor 9 zur chiralen nematischen
Anzeige hinzugefügt.
Die elliptischen (insbesondere zirkularen) Polarisatoren werden
so ausgewählt,
dass sie sich an den Polarisationstyp (d.h. zirkular) der chiralen
nematischen Reflexion und Transmission anpassen. Ein einfacher Weg,
einen zirkularen Polarisator herzustellen, besteht darin, einen
Linearpolarisator 2, 8 mit einem Viertelwellen-Verzögerungsfilms 3, 7 unter
45° zu laminieren.
Der Viertelwellen-Verzögerungsfilms
verfügt
bevorzugt über
ein Breitband. Unter einem Breitband-Verzögerungsfilms versteht man einen
Film, der eine einheitliche Verzögerung (1/4 λ) bei jeder
beliebigen Wellenlänge
des sichtbaren Spektrums zur Verfügung stellt. Der Winkel zwischen dem
Linearpolarisator und dem Viertelwellen-Verzögerungsfilm wird geeignet angepasst,
um entweder einen Zirkularpolarisator mit Linksdrehsinn oder einen
Zirkularpolarisator mit Rechtsdrehsinn zu erhalten. Die chirale nematische
Anzeige 6 besteht aus einer chiralen nematischen Flüssigkristallmaterialschicht
mit jedem beliebige Reflexionsspektrum und jedem beliebigen Drehsinn
des Polarisators, die zwischen den beiden transparenten Substraten 4, 5 mit
transparenten leitenden Elektroden angeordnet ist. Die transparenten
Substrate 4, 5 können aus jedem beliebigen transparenten
Material bestehen, das die Polarisation nicht verändert, wenn
es von Licht durchdrungen wird. Beispiele für transparentes Material sind
Glas und Plastik. Die transparenten leitenden Elektroden können z.B.
aus Indiumzinnoxid oder Zinnoxid bestehen. Das chirale nematische
Flüssigkristallmaterial 6 besitzt
einen stabilen planaren und fokalen kegelförmigen Zustand. Die chirale
nematische Anzeige wird dann zwischen den elliptischen Polarisatoren
mit entgegengesetztem Drehsinn 2, 3 und 7, 8 angeordnet,
wobei der frontale elliptische Polarisator über einen dem Drehsinn des
chiralen nematischen Flüssigkristallmaterials
entgegengesetzten Drehsinn verfügt
und der hintere Polarisator über
denselben Drehsinn wie das chirale nematische Flüssigkristallmaterial verfügt. Außerdem liegen
die Vorder- und Hinter- Viertelwellen-Verzögerungsfilme 3, 7 den
entsprechenden transparenten Substraten der chiralen nematischen
Anzeige 6 gegenüber,
so dass das in das intermediäre
chirale nematische Material von oben oder unten eintretende Licht
auf dem ganzen optischen Weg elliptisch polarisiert wird. Unter
dem Linearpolarisator des hinteren elliptischen Polarisators ist
ein Reflektor angeordnet. Das ist eine strukturelle Konfiguration
der nicht erfindungsgemäßen schwarz-
weißen
chiralen nematischen Anzeige.
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Im
weißen „AN„ Zustand
befinden sich die chiralen nematischen Flüssigkristallmaterialien 6 in
einem fokalen kegelförmigen
Zustand. Wenn unpolarisiertes Licht die frontalen elliptischen Polarisatoren 2, 3 durchquert,
wird die Hälfte
der Lichtintensität
absorbiert und der Rest geht in die chiralen nematischen Materialien. Dieses
Licht wird durch die fokale kegelförmige Struktur depolarisiert
und wird linear polarisiert mit einem anderen Intensitätsverlust
von 50% nachdem der hintere elliptische Polarisator 7, 8 durchquert
worden ist. Dieses linear polarisierte Licht wird durch den Reflektor 9 reflektiert
und durchquert wieder den hinteren elliptischen Polarisator 7, 8.
Nachdem das chirale nematische Material 6 wieder durchquert
worden ist, wird das Licht unpolarisiert. Das unpolarisierte Licht
wird wieder polarisiert, nachdem es den vorderen elliptischen Polarisator 2, 3 durchquert
hat und die Intensität
wird weiter um die Hälfte
reduziert. Der polarisierte/depolarisierte/polarisierte/reflektierte/depolarisierte/polarisierte
optische Weg ist unabhängig
von der Wellenlänge
und wenn das eingehende Licht weiß ist, ist das zum Betrachter
austretende Licht ebenfalls weiß.
Die Intensität
im weißen „AN„-Zustand
beträgt
12,5% im Verhältnis
zum eintretenden Licht.
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Im
schwarzen „AUS„-Zustand
befinden sich die chiralen nematischen Flüssigkristallmaterialien in
einem planaren Zustand. Ähnlich
wie im „AN"-Zustand, ist das
in das chirale nematische Material 6 eintretende Licht
zirkular polarisiert (umgekehrte Richtung zum chiralisch nematischen
Material) mit 50% Intensitätsreduktion
nachdem der Vorderpolarisator durchquert worden ist. Wie es in der 4 gezeigt worden
ist, ist dieses polarisierte Licht unverändert und durchquert vollständig die
chiralen nematischen Materialien. Dann wird es vollständig durch
den hinteren elliptischen Polarisator absorbiert (umgekehrte Polarität zum vorderen
Polarisator). Es gibt kein in den Spiegel eintretendes Licht und
es ergibt sich ein dunkler Zustand. Der Beobachter beobachtet Null-Licht-Intensität.
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Die
erfindungsgemäße Konfiguration
im optischen Modus wird auf der 2 dargestellt.
Bei der Struktur der zweiten erfindungsgemäßen schwarz- weißen chiralen
nematischen Anzeige werden zwei elliptische Polarisatoren 2', 3' und 7', 8' mit demselben
Drehsinn (sowohl Drehsinn nach rechts als auch nach links) und ein
Reflektor 9' zur
chiralen nematischen Anzeige hinzugefügt. Die elliptischen (genauer
zirkularen) Polarisatoren werden so ausgewählt, dass sie sich an den Polarisationstyp
(d.h. zirkular) der chiralen nematischen Reflexion und Transmission
anpassen. Ein Weg, einen zirkularen Polarisator herzustellen, besteht
darin, einen Linearpolarisator 2', 7' mit einem Viertelwellen-Verzögerungsfilms 3', 8' unter 45° zu laminieren.
Der Viertelwellen-Verzögerungsfilm
verfügt
bevorzugt über
ein Breitband. Der Winkel zwischen dem Linearpolarisator und dem
Viertelwellen-Verzögerungsfilm
wird geeignet angepasst, um entweder einen Zirkularpolarisator mit Linksdrehsinn
oder einen Zirkularpolarisator mit Rechtsdrehsinn zu erhalten. Die
chirale nematische Anzeige 6 besteht aus einer chiralen
nematischen Flüssigkristallmaterialschicht
mit jedem beliebige Reflexionsspektrum und jedem beliebigen Drehsinn,
die zwischen den beiden transparenten Substraten mit transparenten
leitenden Elektroden angeordnet ist. Die transparenten Substrate
können
aus jedem beliebigen transparenten Material bestehen, das die Polarisation
nicht verändert,
wenn es von Licht durchdrungen wird. Beispiele für solche transparenten Materialien
können
Glas und Plastik sein. Die transparenten leitenden Elektroden können z.B.
aus Indiumzinnoxid oder Zinnoxid bestehen. Das chirale nematische
Flüssigkristallmaterial
besitzt einen stabilen planaren und fokalen kegelförmigen Zustand.
Die chirale nematische Anzeige wird dann zwischen den elliptischen
Polarisatoren angeordnet (umgekehrte Richtung zum chiralisch nematischen
Material). Außerdem
liegen die Vorder- und Hinter- Viertelwellen-Verzögerungsfilme 3', 7' dem entsprechenden
transparenten Substrat der chiralen nematischen Anzeige gegenüber, so
dass das in das intermediäre
chirale nematische Material von oben oder unten eintretende Licht
auf dem ganzen optischen Weg elliptisch polarisiert wird. Unter dem
Linearpolarisator des hinteren elliptischen Polarisators ist ein
Reflektor 9' angeordnet.
Das ist eine strukturelle Konfiguration der erfindungsgemäßen schwarz-
weißen
chiralen nematischen Anzeige.
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Im
weißen „AN„ Zustand
befinden sich die chiralen nematischen Flüssigkristallmaterialien in
einem planaren Zustand. Wenn unpolarisiertes Licht den frontalen
elliptischen Polarisator durchquert, wird die Hälfte der Lichtintensität absorbiert
und der Rest geht in die chiralen nematischen Materialien. Dieses
Licht (umgekehrte Richtung zum chiralisch nematischen Material)
durchquert das chirale nematische Material, den hinteren Polarisator,
wird vom Reflektor reflektiert und tritt wieder in den hinteren
Polarisator, das chirale nematische Material und schließlich in
den Vorderpolarisator ohne Änderung
der Polarisation und der Intensität ein. Das austretende Licht
wird vom Betrachter betrachtet. Der gesamte Lichtweg ist unabhängig von
der Wellenlänge und
das reflektierte Licht ist weiß mit
einer Lichtintensität
von 50% in Bezug auf das eingehende Ursprungslicht.
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Im
dunklen „AUS„ Zustand,
befinden sich die chiralen nematischen Flüssigkristallmaterialien in
einem fokalen kegelförmigen
Zustand. Ähnlich
zum „AN„-Zustand
ist das in das chirale nematische Material eintretende Licht zirkular
polarisiert. Dieses polarisierte Licht wird durch das fokale kegelförmige chirale
nematische Material depolarisiert Das depolarisierte Licht durchquert
den hinteren Polarisator, wird polarisiert und seine Intensität wird halbiert.
Dieses linear polarisierte Licht wird durch den Spiegel 9' reflektiert
und tritt wieder in den hinteren Polarisator ohne Änderung
der Polarisation und der Intensität ein. Das Licht durchquert
das fokale kegelförmige
chirale nematische Material und wird wieder depolarisiert. Dieses
depolarisierte Licht durchquert wieder den Vorderpolarisator, wird
polarisiert und seine Intensität
wird halbiert. Das austretende (polarisierte) Licht, vom Betrachter
gesehen, ist weiß mit
einer Intensität
von 12,5%.
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Aus
dem vorgehenden wird versanden, dass in dem Vergleichsbeispiel der 1 eine
nicht erfindungsgemäße optische
Konfiguration beschrieben wird. Die schwarz- weiße chirale nematische Anzeigenkonfiguration
besteht aus einer chiralen nematischen Anzeige mit jedem beliebigen
Spektrum und jeder beliebigen Polarisation. Das chirale nematische
Material reflektiert und überträgt selektiv
Licht mit gewissen elliptischen (insbesondere zirkularen) Polarisationen.
Der Winkel zwischen dem vorderen Linearpolarisator und dem vorderen
Viertelwellen-Verzögerungsfilm
wird optimiert, so dass das linear polarisierte Licht in elliptisch
polarisiertes Licht entsprechend dem der chiralisch nematischen
Materialen konvertiert wird. Dasselbe wird auch für den hinteren
Linearpolarisator und den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm
durchgeführt.
Das vordere elliptisch polarisierte Licht wird abgestimmt, damit
es eine dem chiralen nematischen Material entgegengesetzte Polarität aufweist.
Der Winkel zwischen dem hinteren Linearpolarisator und dem hinteren
Viertelwellen-Verzögerungsfilm
wird so ausgewählt,
dass das Licht dieselbe Polarität
aufweist wie das chirale nematische Material.
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Der
optisch helle „AN„-Zustand
der durch die 1 angegebenen Konfiguration
tritt auf, wenn das chirale nematische Material sich im fokalen
kegelförmigen
Zustand befindet und der optisch dunkle „AUS„ Zustand tritt auf, wenn
das chirale nematische Material sich im planaren Zustand befindet.
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Jetzt
wird die Beschreibung des optischen Wegs der nicht erfindungsgemäßen optischen
Konfiguration für
den Fall eines hellen „AN„-Zustands
gegeben. Wenn eintreffendes unpolarisiertes Licht auf den vorderen Linearpolarisator 2, 3 trifft,
wird das Licht linear polarisiert und tritt dann in den Viertelwellen-Verzögerungsfilm ein.
Der Viertelwellen-Verzögerungsfilm
konvertiert das linear polarisierte Licht in elliptisch polarisiertes
Licht, das eine zum chiralen nematische Material entgegengesetzte
Polarität
hat. Die Hälfte
des Lichts wird vom Linearpolarisator absorbiert. Nach dem vorderen
Viertelwellen-Verzögerungsfilm
tritt elliptisch polarisiertes Licht in das fokale kegelförmige chirale
nematische Material ein und wird depolarisiert. Dieses depolarisierte
Licht durchquert den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm und den hinteren
Linearpolarisator. Nach dem hinteren Linearpolarisator wird die
Hälfte
des Lichts blockiert und die verbleibende Polarisationshälfte wird
linear polarisiert. Es wird dann vom Spiegel 9 reflektiert
und tritt wieder in den hinteren Linearpolarisator 7, 8 und
den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm
ohne Intensitätsschwächung ein.
Dann wird es nach dem Viertelwellen-Verzögerungsfilm
elliptisch polarisiert und tritt wieder in das fokale kegelförmige chirale
nematische Material ein. Das elliptisch polarisierte Licht wird
dann depolarisiert. Dieses depolarisierte Licht wird polarisiert, nachdem
es den frontalen Polarisator durchquert hat und die Intensität wird wieder
halbiert. Der polarisierte/depolarisierte/polarisierte/reflektierte/depolarisierte/polarisierte
optische Weg ist unabhängig
von der Wellenlänge
und das reflektierte Licht besteht beim Betrachter aus dem Vollspektralweiß und die
Intensität
beträgt
12,5% im Verhältnis
zum eintretenden Ursprungslicht.
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Für den Fall
des dunklen „AUS„ -Zustands
ist der Mechanismus des Lichtdurchtritts durch den vorderen elliptischen
Polarisator derselbe wie für
den „AN"-Zustand. Elliptisch
polarisiertes Licht mit einer zum chiralen nematischen Material
entgegengesetzten Polarität
tritt in das intermediäre
chirale nematische Material ein. Im planaren Zustand durchdringt
dieses elliptisch polarisierte Licht das chirale nematische Material
ohne irgendeine Änderung
in Polarisation und Intensität.
Dieses polarisierte Licht tritt in den hinteren elliptischen Polarisator
(mit entgegengesetzter Polarität)
ein und wird dann vollständig
absorbiert. Es tritt kein Licht in den Reflektor ein und es tritt
deshalb kein Licht in Richtung des Betrachters aus. Dieser optische
polarisierte/Transmission-/Absorptionsweg ergibt einen dunklen Zustand
und Nullreflexion in Richtung des Betrachters. Der Kontrast von
schwarz und weiß in
dieser nicht erfindungsgemäßen komparativen
optischen Konfiguration ist sehr stark und weist theoretisch ein
unendliches Kontrastverhältnis
auf.
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In
der 2 wird eine erfindungsgemäße optische Konfiguration beschrieben.
Die schwarzweiße
chirale nematische Anzeigenkonfiguration besteht aus einer chiralen
nematischen Anzeige mit jedem beliebigen Spektrum und jeder beliebigen
Polarisation. Das chirale nematische Material reflektiert und überträgt selektiv Licht
mit gewissen elliptischen (insbesondere zirkularen) Polarisationen.
Der Winkel zwischen dem vorderen Linearpolarisator und dem vorderen
Viertelwellen-Verzögerungsfilm
wird optimiert, so dass das linear polarisierte Licht in elliptisch
polarisiertes Licht entsprechend dem der chiralisch nematischen
Materialien konvertiert wird. Dasselbe wird auch für den hinteren
Linearpolarisator und den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm durchgeführt. Das
vordere elliptisch polarisierte Licht wird abgestimmt, damit es
eine dem chiralen nematischen Material entgegengesetzte Polarität aufweist.
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Der
optisch helle „AN„-Zustand
der durch die 2 angegebenen Konfiguration
tritt auf, wenn das chirale nematische Material sich im planaren
Zustand befindet und der optisch dunkle „AUS„ Zustand tritt auf, wenn
das chirale nematische Material sich im fokalen kegelförmigen Zustand
befindet.
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Jetzt
wird die Beschreibung des optischen Wegs der nicht erfindungsgemäßen optischen
Konfiguration für
den Fall eines hellen „AN„ Zustands
gegeben. Wenn eintreffendes unpolarisiertes Licht auf den vorderen Linearpolarisator 2, 3 trifft,
wird das austretende Licht linear polarisiert und tritt dann in
den Viertelwellen-Verzögerungsfilm 5 ein.
Der Viertelwellen-Verzögerungsfilm
konvertiert das linear polarisierte Licht in elliptisch polarisiertes
Licht, das eine zum chiralen nematische Material entgegengesetzte
Polarität
hat. Im planaren Zustand wird dieses elliptisch polarisierte Licht
durch das chirale nematische Material ohne irgendeine Änderung der
Polarisation und Intensität überfragen.
Dieses polarisierte Licht tritt in den hinteren elliptischen Polarisator (mit
gleicher Polarität)
ein und tritt als linear polarisiertes Licht wieder aus, das, wenn
es reflektiert ist, wieder in den Linearpolarisator des hinteren
elliptischen Polarisators ohne Intensitätsdämpfung eintritt. Dieses Licht tritt
dann aus dem hinteren elliptischen Polarisator aus und durchdringt
den planaren Zustand des chiralen nematischen Materials entgegengesetzter
Polarität
und den vorderen elliptischen Polarisator mit derselben Polarität ohne weitere Änderung
der Polarisation und Intensität.
Der ganze optische Weg ist unabhängig
von der Wellenlänge
und das austretende Licht ist weiß mit 50% der Intensität des eintretenden
Ursprungslichts.
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Im
Falle eines dunklen „AUS„-Zustandes
ist der Mechanismus des vorderen Linearpolarisators und des vorderen
Viertelwellen-Verzögerungsfilms
derselbe wie beim „AN„-Zustand.
Die Hälfte
des Lichts wird vom vorderen Linearpolarisator absorbiert. Das in
das fokale kegelförmige
chirale nematische Material eintretende Licht wird depolarisiert
Das depolarisierte Licht durchquert den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm
und den hinteren Linearpolarisator. Im hinteren Linearpolarisator
wird die Hälfte
des Lichts absorbiert und die andere Hälfte wird linear polarisiert.
Dann wird das Licht durch den Spiegel reflektiert und tritt wieder
in den hinteren Linearpolarisator und den hinteren Viertelwellen-Verzögerungsfilm
ein und wird elliptisch polarisiert. Dieses elliptisch polarisierte
Licht tritt wieder in das chirale nematische Material ein und wird
wieder depolarisiert. Dieses depolarisierte Licht wird dann wieder
vom vorderen Polarisator polarisiert. Dieser polarisierte/depolarisierte/polarisierte/reflektierte/depotarisierte/polarisierte
optische Weg ist unabhängig
von der Wellenlänge
und das beim Betrachter austretende Licht verfügt über 12,5% der Intensität des eintretenden
Lichts was einen dunklen Zustand zur Folge hat.
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In
der erfindungsgemäßen optischen
Konfiguration können
die planare und die fokale kegelförmige Struktur koexistieren
; d.h., dass ein gewisser Bereich im chiralen nematischen Material
planar und ein gewisser Bereich fokal kegelförmig ist. Mit Hilfe verschiedener
Verhältnisse
zwischen den Bereichen der planaren Struktur und der fokalen kegelförmigen Struktur
der chiralen nematischen Materialien werden verschiedene Graustufen
erzeugt. Mit Hilfe jedes beliebigen chiralen nematischen Steuerschemas
kann das totale „AN„ und das
totale „AUS", verschiedene Verhältnisse
zwischen den Bereichen der planaren Struktur und der fokalen kegelförmigen Struktur
gesteuert werden. Diese optischen Moden können z.B. auf die Steuerschemen
aus dem Stand der Technik wie Amplitudenmodulation, Impulsbreitenmodulation,
dynamische Dreiphasen- Steuerung, dynamische Fünfphasensteuerung, kumulative
Steuerung, Doppelfrequenzsteuerung und multiple Steuerung angewendet
werden.
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Andere
Beispiele für
geeignete Steuer-Schemen sind Aktivmatrix-, Passivmatrix-, Graustufen-,
kumulative Zweiphasen-, Unipolar- und Mehrfachselektions-Steuerschemen.
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Beispiele
für Lichtwege
in nicht erfindungsgemäßen und
erfindungsgemäßen Anzeigen
werden jeweils in den 6 und 7 dargestellt. Die 6(a) und 6(b) zeigen Lichtwege in den Zuständen (1)
bis (4) bei nicht erfindungsgemäßen Anzeigen.
Die 6a stellt den Lichtweg für den planaren
Zustand dar, wobei weitere Einzelheiten davon in der unteren Tabelle
(Tabelle I) wiedergegeben werden.
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TABELLE
I Planaren
Zustand
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Die 6 stellt den Lichtweg in den Zuständen (1)
bis (8) für
den fokalen kegelförmigen
Zustand dar, wobei weitere Einzelheiten davon in der unteren Tabelle
(Tabelle II) wiedergegeben werden.
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TABELLE
II Fokaler
kegelförmiger
Zustand
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Die 7a und 7b stellen
den Lichtweg bei erfindungsgemäßen optischen
Konfigurationen dar. Die 7a stellt
den Lichtweg für
den planaren Zustand dar, Etappen (1) bis (8). Weitere Einzelheiten
des Lichtwegs werden in der unteren Tabelle (Tabelle III) wiedergegeben.
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TABELLE
III Planarer
Zustand
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Die 7b stellt den Lichtweg für den fokalen
kegelförmigen
Zustand dar, Etappen (1) bis (8).
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Der
Lichtweg für
den fokalen kegelförmigen
Zustand wird in den Etappen 1 bis 8 der unteren Tabelle (Tabelle
IV) dargestellt
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TABELLE
IV Fokaler
kegelförmiger
Zustand