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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kochen
sowie ein Verfahren des Typs, wie er in
US 491558 A1 veröffentlicht
wurde, welcher als den nächstliegende
Stand der Technik angesehen wird.
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Insbesondere
geht es hiernach um eine Vorrichtung und ein Verfahren für das Kochen
von Teigwaren. Nichtsdestoweniger ist klar, dass sie auch gleichwertig
für das
Kochen anderer Speisen verwendbar sind, wie zum Beispiel Reis auf
chinesische Art, Risotto auf italienische Art, etc.
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Gegenwärtig wird
das Kochen von Teigwaren in Töpfen
vorgenommen, welche Wasser enthalten, das normalerweise auf Kochstellen
zum Sieden gebracht wird.
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Sobald
das Wasser kocht, werden die Teigwaren in den Topf gegeben und darin
für die
zum Kochen notwendige Zeit gelassen.
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Daraufhin,
nach Beendigung des Kochvorgangs, werden die Teigwaren durch ein
Sieb abgegossen.
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Die
Vorrichtungen vom herkömmlichen
Typ haben zahlreiche Nachteile, die wie folgend aufgezählt werden
können.
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Die
Benutzung von Kochstellen, welche häufig gasbetrieben sind, kann
gefährlich
sein, insbesondere wenn der Topf nicht überwacht wird. Ein unvorhergesehenes Überkochen
von Wasser oder Schaum aus dem Topf kann in der Tat die Flamme löschen, ohne
die Gaszufuhr zu unterbrechen. Die Konsequenzen dieses Vorfalls
sind leicht vorzustellen.
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Außerdem müssen herkömmliche
Vorrichtungen auch deshalb ständig überwacht
werden, weil eine aktive Anwesenheit eines Benutzers, um die Teigwaren
hinein zu geben, umzurühren,
abzugießen,
usw. notwendig ist. Ansonsten ist das gewonnene Nahrungsmittel von
sehr schlechter Qualität.
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Außerdem erfordern
herkömmliche
Vorrichtungen grundsätzlich
Erfahrung, um gute Resultate zu erzielen, insbesondere bezüglich der
Kochzeit der Teigwaren. Oftmals werden eben genau aufgrund eines
Mangels an Erfahrung die Teigwaren zu lange gekocht, wobei sehr
schlechte Resultate erzielt werden.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine
Kochvorrichtung herzustellen und ein Verfahren bereitzustellen,
welche es ermöglichen,
die zuvor erwähnten
technischen Nachteile hinsichtlich des Standes der Technik zu beseitigen.
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Bei
dieser technischen Aufgabe ist eine Absicht der Erfindung jene,
eine Kochvorrichtung, welche auf völlig sichere Weise und unter
Gewährleistung
der Qualität
der gekochten Speise ohne Anwesenheit eines Benutzers arbeiten kann,
welcher sonst für
die ständige Überwachung
notwendig ist und/oder aktiv eingreift, zum Beispiel um die Speise umzurühren.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt ausserdem die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung herzustellen, die sehr sicher ist, und welche insbesondere
nicht die Anwendung von entflammbarem Gas erfordert.
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Zu
guter letzt der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung und ein Verfahren herzustellen, welches es ermöglicht,
verschiedene Speisearten, insbesondere Teigwaren, auf bestmögliche Weise
zu kochen, auch wenn der Benutzer sehr begrenzte Erfahrung im Kochen
hat, sowie selbst Personen ohne jede Erfahrung ermöglicht, Teigwaren
und andere Speisen auf bestmögliche
Art zu kochen.
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Die
technische Aufgabe sowie auch diese und weitere Ziele entsprechend
der vorliegenden Erfindung werden durch eine Kochvorrichtung entsprechend
der Grundzüge
des kennzeichnenden Abschnitts von Patentanspruch 1 erzielt, wobei
sie einen Korb enthält,
welcher die zu kochende Speise beinhaltet, wobei der Korb mit einem
Antriebselement verbunden wird, welches dafür geeignet ist, ihn zwischen
einer Position innerhalb der Schüssel
und einer Position mindestens teilweise außerhalb von ihr zu bewegen,
und wobei die besagte Vorrichtung auch einen ersten Sensor für die Temperatur
von mindestens einem Abschnitt der besagten Schüssel umfasst, sowie einen Timer,
welcher mit einem Element für
die Kontrolle des besagten Antriebselementes verbunden ist, um den
besagten Korb im Zusammenhang mit den Signalen zu bewegen, welche
das besagte Kontrollelement vom besagten Temperatursensor und vom
Timer empfängt.
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Entsprechend
bezieht sich die vorliegende Erfindung auch auf ein Kochverfahren
mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die besagten Heizelemente das sich in der Schüssel befindliche Wasser bis
zu einer vorbestimmten Temperatur erhitzen, bei deren Erreichen der
erste Sensor feststellt, das solche eine vorbestimmte Temperatur
erreicht wurde und der Korb in das besagte Wasser getaucht wird,
wobei der Timer gleichzeitig für
eine festgelegte Zeitspanne angestellt wird, bei deren Ende das
Kontrollelement das Heizmittel deaktiviert und die Entfernung des
Korbes aus der besagten Schüssel
anordnet.
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Weitere
Merkmale der vorliegenden Erfindung werden darüber hinaus in den weiteren
Patentansprüchen
beschrieben.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlicher durch die
Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht ausschließlichen
Ausführung der
Kochvorrichtung und Vorgehensweise nach der vorliegenden Erfindung,
hierbei wird die Vorrichtung in den beigefügten Darstellungen gezeigt,
um Vorschläge
aufzuzeigen aber nicht um die Erfindung dazu einzuschränken, wobei
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Darstellung
1 einen Querschnitt der Vorrichtung entsprechend der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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Darstellung
2 eine perspektivische Ansicht eines Teilabschnittes entsprechend
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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Darstellung
3 ein Detail einer unterschiedlichen Ausführung der Vorrichtung zeigt;
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Darstellung
4 ein Diagramm der Vorrichtung mit Kontroll- und Antriebselement der elektromechanischen
Art zeigt;
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Darstellung
5 ein Schaltdiagramm der Vorrichtung von Darstellung 4 zeigt;
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Darstellung
6 eine Ansicht eines Teilabschnittes einer Vorrichtung zeigt, die
mit einem Antirotationselement für
die Teigwaren ausgerüstet
ist; und
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Darstellung
7 eine Antriebsgruppe zeigt.
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Unter
Bezug auf die zuvor erwähnten
Darstellungen wird eine vollständige
Kochvorrichtung mit der Bezugsnummer 1 gezeigt.
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Die
Vorrichtung 1 umfasst einen Körper 2, welcher eine
Schüssel 3 trägt, die
ein elektrisches Heizelement besitzt, welches zum Beispiel aus abgeschirmten
Widerständen
besteht, und in welcher sich ein Korb befindet, um die zu kochende
Speise aufzunehmen.
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Der
Korb 5 wird am Antriebselement 6 befestigt, welches
geeignet ist, ihn zwischen einer Position im Inneren der besagten
Schüssel
und einer Position mindestens teilweise außerhalb von ihr zu bewegen.
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Die
Vorrichtung umfasst auch einen ersten Sensor 7 für die Temperaturerfassung
von mindestens einem Abschnitt der besagten Schüssel sowie einen Timer 8,
der am Kontrollelement 9 befestigt wird (zum Beispiel durch
eine Schalttafel oder ansonsten elektromechanisch erzeugt), welches
umgekehrt an einem Antriebselement 6 so befestigt wird, dass
es den Korb 5 im Verhältnis
zu den Signalen bewegt, welche das Kontrollelement 9 vom
Temperatursensor 7 und vom Timer 8 empfängt, zwischen
einer Position im Inneren der besagten Schüssel und einer Position mindestens
teilweise außerhalb
von ihr.
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Außerdem umfasst
die Vorrichtung 1 ein Element 10 für das Umrühren der
Speise, die sich im Korb 5 befindet, welches auch mit dem
Kontrollelement 9 verbunden ist.
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Insbesondere
umfasst das Mischelement 10 ein Element 11, das
drehbar an dem Korb 5 befestigt sowie entfernbar an einer
Antriebsgruppe 12 befestigt ist, welche aus dem Körper 2 herausragt
und an einem ersten Motor 13 befestigt ist.
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Angemessenerweise
umfasst das Drehelement 11 eine Scheibe, zum Beispiel mit
einem hauptsächlich
kegelförmigen
Gitter (Darstellung 1), aus dem die herausragenden Rührschaufeln 11a austreten,
deren erweiterter zentraler Abschnitt 14 drehbar in einem
Durchgangssitz 15 befestigt ist, der an der Basis des Korbes 5 realisiert
wurde.
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Darüber hinaus
umschreibt der erweiterte zentrale Abschnitt 14 einen Sitz 16,
der dafür
geeignet ist, einen Abschnitt der Antriebsgruppe 12 zu empfangen.
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Darstellung 3 zeigt
eine unterschiedliche Ausführung,
bei der das Drehelement 11 eine Welle umfasst, aus der
die herausragende Rührschaufel 11a austritt.
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Das
Drehelement 11 hat den zentralen Abschnitt 14 erhoben
und drehbar im Durchgangssitz 15 befestigt, welcher an
der Basis der Korbes 5 realisiert wurde.
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Der
zentrale erhobene Abschnitt 14 umschreibt den Sitz 16,
welcher dafür
geeignet ist, einen Abschnitt der Antriebsgruppe 12 zu
empfangen.
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Das
Antriebselement umfasst einen Träger für den Korb 17,
welcher ein Gestell 18 besitzt, das operativ mit einem
Ritzel 19 verbunden ist, das mittels eines zweiten Motors 20 angetrieben
werden kann, welcher an dem Kontrollmittel 9 befestigt
ist.
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Angemessenerweise
umfasst die Vorrichtung 1 mindestens einen zweiten Sensor 21,
der dafür
geeignet ist, die Position des Korbes 5 festzustellen,
wobei er zum Beispiel aus einem Mikroschalter, einer Photozelle
oder einem Magnetsensor besteht.
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Außerdem ist
die Schüssel 3 entfernbar
am Körper 2 befestigt,
d. h. so, dass sie getrennt und wieder zusammengesetzt werden können. Auf
diese Weise kann die Schüssel 3 entnommen
werden, um das Wasser leichter zu entleeren und sie zu reinigen.
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Günstigerweise
umfasst die Vorrichtung 1 für die Garantie der Sicherheit
mindestens einen dritten Sensor 22 für die Anwesenheit der Schüssel 3 sowie eine
Abdeckung 23, die auf dem Korb 5 angebracht ist,
damit der Korb 5 entfernt werden kann, ohne von der Abdeckung 23 behindert
zu werden.
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Günstigerweise
umfasst die Abdeckung 23 mindestens eine Antischäumklappe
(der Einfachheit halber in den beigefügten Darstellungen nicht gezeigt),
welche sich frei von einer Öffnungsposition
in eine Verschlussposition und umgekehrt hin- und herbewegen kann, wenn der Druck
innerhalb der Schüssel 3 einen
vorbestimmten Wert überschreitet.
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So
sorgt der innere Druck während
des Kochens der Teigwaren, wenn sich der typische Kochschaum im
Inneren der Schüssel 3 bildet,
für die Öffnung der
Klappe und ermöglicht
eine große
Zufuhr an Luft in die Schüssel 3,
wodurch es zur Verminderung des Schaums kommt.
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Außerdem ist
es möglich,
durch die Klappe 20 das Voranschreiten des Kochvorgangs
der Teigwaren oder sonstiger zu kontrollieren, indem eine Teigware
herausgenommen wird, um sie zu probieren und zu überprüfen, wie weit sie gekocht ist,
für den
Fall, dass jemand mehr oder weniger gekochte Teigwaren entsprechend
der Anweisungen für
den optimalen Kochvorgang vorzieht.
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Die
Abdeckung 23 besitzt eine zentrale Öffnung, in welcher sich ein
Behälter 24 im
Korb 5 hängend
befindet.
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Zum
Beispiel wird der Behälter 23 für die Sauce
verwendet, um die Sauce gleichzeitig mit den Teigwaren zu kochen.
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Die
Vorrichtung ist auch mit einer Schalttafel ausgestattet (der Einfachheit
halber in den beigefügten
Darstellungen nicht gezeigt), welche es ermöglicht, die Kochzeiten zu programmieren
und festzustellen, selbst in einer Zeitspanne von 24 Stunden. So
ist es möglich,
den Moment frei zu bestimmen, wann die Teigwaren entwässert werden
sollen. Günstigerweise
zeigt der Timer, wenn die Vorrichtung nicht verwendet wird, die
Tageszeit und dient als eine Uhr.
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Die
Funktionsweise der Kochvorrichtung 1 entsprechend der Erfindung
wird aus dem zuvor Beschriebenen und Dargestellten deutlich und
ist insbesondere im wesentlichen die folgende.
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Hiernach
wird auf den Fall verwiesen, bei welchem der Kochvorgang der Teigwaren
sofort nach der Programmierung der Vorrichtung stattfindet, sowie
danach auf den Fall, bei welchem die Teigwaren zu einer vorbestimmten
Tageszeit gekocht werden, zum Beispiel wird die Vorrichtung am Morgen
programmiert und vorbereitet, um zum Mittagessen die gekochten und
entwässerten
Teigwaren zu erhalten.
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Im
ersten Fall (d. h. Teigwaren, die sofort nach der Programmierung
der Vorrichtung gekocht werden) wird die Schüssel 3 zuerst mit
gesalzenem Wasser gefüllt,
die Teigwaren werden in den Korb 5 gefüllt, welcher sich in erhöhter Position
befindet, und die Kochzeit der Teigwaren wird eingestellt.
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Dann
wird die Vorrichtung angeschaltet und das Wasser erhitzt, so dass
es kocht.
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In
der Praxis wird die Siedetemperatur erkannt, wenn der Sensor 7 nach
dem Anschalten eine stabile Temperatur unter einer vorbestimmten
Temperatur feststellt.
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Wenn
der Sensor 7 feststellt, dass sich das Wasser nah am Siedepunkt
befindet, ordnet das Kontrollelement 9 die Absenkung des
Korbes 5 und den Start des Timers 8 an. Gleichzeitig
gibt ein Summer einen Ton ab (nicht dargestellt).
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Eine
gewisse Zeit nach dem Absenken des Korbes in die Schüssel 3 aktiviert
das Kontrollelement 9 den Motor 13 von den Rührelementen 10,
um die Teigwaren am Verkleben zu hindern.
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Günstigerweise
aktiviert und deaktiviert das Kontrollelement 9 außerdem zyklisch
das Heizelement 4 und die Rührelemente 10, um
so die Energie, die an das Wasser übertragen wird, zu verteilen
und eine weniger heftige Kochbewegung des Wassers zu erhalten, wodurch
weniger Schaum erzeugt und ein besseres Umrühren erreicht wird.
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Günstigerweise
wird eine Minute vor dem Ende der festgesetzten Zeit der Summer
durch das Kontrollelement 9 wieder aktiviert und gibt einen
weiteren Ton ab.
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Der
Kochvorgang geht weiter, bis der Timer 8, sobald er das
Ende der festgesetzten Zeit feststellt, ein Signal an das Kontrollelement 9 aussendet, welches
die Deaktivierung des Heizelementes und das Anheben des Korbes 5 anordnet.
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Im
zweiten Fall (d. h. die Teigwaren werden zu einer vorbestimmten
Tageszeit gekocht) aktiviert das Kontrollelement 9 das
Heizelement 3 zur festgelegten Zeit, das Kontrollelement
prüft (mittels
des Temperatursensors 7) das Ansteigen der Wassertemperatur
(welche von der zu erhitzenden Wassermenge abhängt) und, falls dies zu schnell
geschehen sollte, unterbricht es die Energiezufuhr zum elektrischen
Element, wobei es die Wartezeit berechnet, bevor die Erhitzung erneut
beginnt.
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Dann
wird alles wie zuvor beschrieben ausgeführt, mit dem Heizelement, welches
das Wasser nah an den Siedepunkt bringt und dem Korb, welcher in
das Wasser eingelassen wird, um die Teigwaren zu kochen, und aus
dem er nach vollendetem Kochvorgang entfernt wird.
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Günstigerweise
bezieht sich die vorliegende Erfindung auch auf ein Kochverfahren
mittels einer Vorrichtung der zuvor beschriebenen Art.
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Der
Sensor 7 arbeitet auch als ein Sicherheitselement, insofern
als er, wenn er eine höhere Temperatur
als die Sicherheitstemperatur feststellt, den Betrieb der Vorrichtung
unterbricht.
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Gemäß des Verfahrens
erhitzt das Heizelement 4 das Wasser, welches sich in der
Schüssel 3 befindet,
bis zu einer vorbestimmten Temperatur, zum Beispiel bis kurz vor
dem Siedepunkt.
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Wenn
der erste Sensor 7 feststellt, dass solch eine vorbestimmte
Temperatur erreicht wurde, wird der Korb ins Wasser herabgelassen
und gleichzeitig der Timer 8 für eine festgelegte Zeitspanne
angestellt.
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Wenn
der Timer 8 das Ende solch einer festgelegten Zeitspanne
erreicht, deaktiviert das Kontrollelement 9 das Heizelement 4 und
ordnet die Entfernung des Korbes 5 aus der Schüssel 3 an.
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Günstigerweise
werden außerdem
nach einer vorbestimmten Zeitspanne, nachdem der Korb 5 in
die Schüssel 3 herabgelassen
wurde, die Rührelemente 10 aktiviert.
Vorteilhafterweise werden außerdem
das Heizelement 4 und/oder die Rührelemente 10 nicht
ständig
aktiviert, dies um die Energie zu verteilen, die Wasserbewegungen
zu vermindern sowie die Schaumbildung zu verringern.
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Die
Darstellungen 4 und 5 zeigen eine unterschiedliche
Ausführungsform
der Vorrichtung 1, bei welcher das Kontrollelement 9 und
das Antriebselement 6 vom elektromechanischen Typ sind.
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Unter
besonderer Berücksichtigung
der Darstellung 4 besitzt ein elektromechanischer Timer 25, welcher
an der Vorrichtung 1 befestigt ist, einen gezahnten Abschnitt 26 sowie
zwei Abschnitte, welche mit Nocken ausgestattet sind; eine erste
Nocke 27, welche hervorragt sowie eine zweite Nocke 28,
welche genutet ist.
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Der
gezahnte Abschnitt 26 ist mit einem Arm 29 verbunden,
welcher ein gezahntes Ende besitzt, das mit dem gezahnten Abschnitt 26 durch
eine Gegenfeder 30 in Verbindung gehalten wird, sowie ein anderes
Ende, das mit einem Mikroschalter 31 verbunden ist.
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Die
Verzahnung des Abschnittes 26 ist derartig, dass er den
Zähnen
des Abschnittes 26 und des Armes 29 ermöglicht,
versperrt zu werden, wenn der Timer sich in eine Richtung dreht
(d. h. sie verhindert die Drehung des Timers in eine Richtung ),
während sie
das Gleiten der Zähne,
einen über
den anderen in unterschiedliche Richtungen ermöglicht (deshalb kann zum Beispiel,
wenn der Arm 29 und der gezahnte Abschnitt 26 miteinander
verbunden sind, der Timer nur in die Richtung gegen den Uhrzeigersinn
gedreht werden, wie mit dem Pfeil F angezeigt wird).
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Der
Mikroschalter 31 ist außerdem auf der Bahn des Gestells 18 angebracht,
so dass das Gestell 18 während seiner Abwärtsbewegung
(um den Korb 5 herabzulassen) den Mikroschalter 31 aktiviert, welcher
die Energiezufuhr zum Motor 20 unterbricht und den Korb 5,
der in das Wasser gesunken ist, innerhalb der Schüssel 3,
sperrt.
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Der
Arm 29 ist für
die Aktivierung des Mikroschalters 32 geeignet (der Mikroschalter 32 ist
abgestellt, wenn er mit dem Träger
verbunden ist), welcher den Beginn der Energiezufuhr zum Motor 20 und
daraufhin das Anheben des Korbes 5 anordnet.
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In
der Praxis schaltet die Nocke 27, wenn sie mit dem Mikroschalter 32 verbunden
ist, die elektrische Schaltung der Vorrichtung aus, während, wenn der
Träger 27 nicht
mit dem Mikroschalter 32 verbunden ist (zum Beispiel wenn
der Timer für
das Kochen von Teigwaren eingestellt ist), die elektrische Schaltung
der Vorrichtung angeschaltet ist.
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Die
genutete Nocke 28 ist mit einem Stift 33 verbunden,
welcher an einem weiteren Mikroschalter 34 befestigt ist.
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Der
Mikroschalter 34 ist dafür geeignet, mit einem herausragenden
Abschnitt 35 des Gestells 18 verbunden zu werden,
so dass, wenn der Stift 33 in die genutete Nocke 28 eingeführt wird
und der Korb 5 sich in der erhöhten Position befindet, der
Mikroschalter 34 mit dem Abschnitt 35 des Gestells 18 verbunden
und die elektrische Schaltung der Vorrichtung angeschaltet wird,
während,
wenn der Stift 33 mit der Nockentrommel außerhalb
des genuteten Trägers 28 verbunden
ist, der Mikroschalter 34 nicht am Abschnitt 35 befestigt
ist und die elektrische Schaltung der Vorrichtung abgeschaltet wird.
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Die
Betriebsweise der Vorrichtung 1 erfolgt bei dieser Ausführung, wie
wesentlich hiernach erklärt
wird und unter besonderer Beachtung der Darstellung 5,
welche schematisch die elektrische Schaltung der Vorrichtung zeigt.
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In
Ruheposition, d. h. wenn die Vorrichtung 1 nicht verwendet
wird, ist die Anordnung der Schalter diejenige, welche durchgehend
gezeigt wird (Mikroschalter 31 abgeschaltet, Mikroschalter 32 abgeschaltet,
Mikroschalter 34 angeschaltet, Sensor 7 angeschaltet,
wobei der Sensor 7 vom THS-Typ und geeignet ist, als Schalter
tätig zu
sein, welcher durch die festgestellte Temperatur kontrolliert wird.
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Wenn
der Timer 25 eingestellt wird, starten die Energiezufuhr
zum Heizelement 3 und zum Motor für die Welle 13. Der
Mikroschalter 32 ist abgeschaltet, der Mikroschalter 31 bleibt
abgeschaltet (mit dem Arm 29, welcher den Timer 25 gesperrt
hält),
und der Mikroschalter 34 ist abgeschaltet (seitdem er vom Abschnitt 35 entfernt
wurde), (Mikroschalter 31 abgeschaltet, Mikroschalter 32 angeschaltet,
Mikroschalter 34 abgeschaltet, Sensor 7 angeschaltet).
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Die
Temperatur steigt an, bis der Sensor 7, sobald ungefähr die Siedetemperatur
erreicht wurde, sich abschaltet und die Energiezufuhr zum Motor 20 ermöglicht (mittels
des Mikroschalters 31 und 34), welcher den Korb
in die Schüssel 3 herabsenkt
(Mikroschalter 31 abgeschaltet, Mikroschalter 32 angeschaltet,
Mikroschalter 34 abgeschaltet, Sensor 7 abgeschaltet).
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Während der
Abwärtsbewegung
trifft das Gestells 18 auf den Mikroschalter 31 und
schaltet ihn an (wobei die Stromzufuhr unterbrochen wird), wobei der
Korb 5 in der Schüssel 3 zum
Stillstand gebracht wird (Mikroschalter 31 angeschaltet,
Mikroschalter 32 angeschaltet, Mikroschalter 34 abgeschaltet,
Sensor 7 abgeschaltet). Gleichzeitig verstellt das Gestell 18 den
Arm 29, indem es diesen vom gezahnten Abschnitt 26 fortbewegt
und den Beginn der Zählung des
Timers für
die Kochzeit der Teigwaren ermöglicht.
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Während der
Berechnungstätigkeit
des Timers drehen sich die Nocken 27 und 28. Wenn
die Berechnungstätigkeit
des Timers fast beendet ist, schaltet die Nocke 27 den
Mikroschalter 32 ab und aktiviert den Motor 20,
welcher den Korb 5 anhebt, wobei er ihn aus der Schüssel 3 entfernt.
Gleichzeitig beginnt der Stift 33 sich herabzusenken, bis
er anfängt,
sich in die genutete Nocke 28 einzuführen (Mikroschalter 31 angeschaltet,
Mikroschalter 32 abgeschaltet, Mikroschalter 34 abgeschaltet,
Sensor 7 abgeschaltet).
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Wenn
während
der Anhebung der Abschnitt 35 den Mikroschalter 34 öffnet, wird
die Energiezufuhr zum Motor 20 unterbrochen, und der Korb 5 verbleibt
aufgehängt
an der Schüssel 3 außerhalb
des Wassers (die Mikroschalter kehren zurück in die Startanordnung-Mikroschalter 31 abgeschaltet,
Mikroschalter 32 abgeschaltet, Mikroschalter 34 angeschaltet).
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Die
Darstellungen 3 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform
der Vorrichtung entsprechend der Erfindung, welche mit einem Antirotationsmittel 36 für die Teigwaren
ausgestattet ist.
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Insbesondere
umfasst das Antirotationsmittel 36 ein festsitzendes Antirotationselement,
welches an einem festsitzenden Teil der Vorrichtung 1 befestigt
ist und in den Korb 5 sowie die Schüssel 3 eingeführt wird.
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Vorteilhafterweise
besitzt solch ein Antirotationsmittel 36 ein Ende, welches
zwischen den Bahnen der Rührschaufeln 11a angebracht
ist, und hat einen Abschnitt, der am oberen Ende des Gestells 17 befestigt
ist, wobei dieser aus einem Griff besteht.
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In
den beigefügten
Darstellungen wird als ein Beispiel der Raum, welcher von Spaghetti
eingenommen wird, angezeigt, vollständig dargestellt mit Bezugsnummer 37.
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Günstigerweise
verhindert das Antirotationsmittel, wenn das Mischelement 10 (wie
die Welle) sich dreht, dass die Teigwaren sich zusammen mit ihm
drehen, und gewährleistet
so eine ausgezeichnete Vermischung.
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Darstellung
7 zeigt eine Antriebsgruppe 12, welche eine Stiftführung 38 umfasst,
die gleitend an dem Korb 5 befestigt ist und eine innere Öffnung 39 besitzt,
welche mindestens teilweise facettiert ist, sowie einen gewundenen
unteren Abschnitt 40. Ein Stift 41 ist in die Öffnung 39 eingeführt (ohne
die Möglichkeit
einer Drehung). Der Stift 41 besitzt einen facettierten
Abschnitt 42 sowie zwei Windungen 43, in welchen
sich Dichtungen befinden (nicht dargestellt). Der untere Teil des
Stiftes 44 ist erweitert und mit Teflon ummantelt, um die
Gleitung zu fördern.
Der Stift 41 besitzt am unteren Ende einen perimetrischen Rand 45 sowie
einen Flügel 46,
welcher dafür
geeignet ist, ihn am Verbindungselement 47 des Motors 13 zu
befestigen.
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Der
Stift 41 ist an der Stiftführung 38 (und somit
am Korb 5) durch die Mutter 48 befestigt. Das Verbindungselement 47 umfasst
eine Scheibe 49, welche vier herausragende Stifte 50 besitzt
(zum Beispiel mit einem dreieckigen Abschnitt), sowie eine quadratische Öffnung 51,
in welche die Antriebswelle 52 (ebenfalls quadratisch)
des Motors 13 gleitend eingeführt wird. Außerdem wird
eine Feder 53, welche das Verschließen der Lücken ermöglicht, zwischen dem Gehäuse des
Motors 13 und der Scheibe 49 angebracht.
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Wenn
der Korb 5 herabgelassen wird, wird der Flügel 46 zwischen
die Stifte 50 eingeführt
und gewährleistet
die Verbindung und die Aktivierung des Mischelementes 10.
Wenn der Flügel 46 über den Stiften 50 die
Drehung der Scheibe 49 sperrt, bringt der Stoß der Feder 53 die
Antriebsgruppe 12 zurück in
die korrekte Anordnung.
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In
der Praxis wurde festgestellt, wie die Kochvorrichtung und das Verfahren
entsprechend der Erfindung besonders vorteilhaft sind, weil sie
insbesondere das Kochen von Teigwaren, aber auch anderer Speisen,
ermöglichen,
ohne dass es dafür
notwendig ist, diese ständig
zu überwachen,
wobei immer bestmögliche
Resultate gewährleistet
werden.
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Zum
Beispiel ermöglicht
in der Tat die Vorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung auch
das Kochen von Reis, Custard, Mousse, Suppen, Polenta etc. Außerdem kann
günstigerweise
die Vorrichtung auch für
die Dampfgarung von Speisen verwendet werden.
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Die
Kochvorrichtung und das Verfahren, welche somit dargelegt wurden,
kann zahlreichen Veränderungen
und Varianten unterworfen sein, wie in den Patentansprüchen festgelegt
wurde, wobei alle durch das Erfindungskonzept geschützt sind.
Außerdem können alle
Einzelteile durch technisch gleichwertige Elemente ersetzt werden.
In der Praxis können
die verwendeten Materialien sowohl als auch die Größen jeder
Art entsprechend den Anforderungen und dem Stand der Technik sein.