DE60308372T2 - Dosierungsverabreichungsvorrichtung - Google Patents

Dosierungsverabreichungsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE60308372T2
DE60308372T2 DE60308372T DE60308372T DE60308372T2 DE 60308372 T2 DE60308372 T2 DE 60308372T2 DE 60308372 T DE60308372 T DE 60308372T DE 60308372 T DE60308372 T DE 60308372T DE 60308372 T2 DE60308372 T2 DE 60308372T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
dose
lumen
dose delivery
carriage assembly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60308372T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60308372D1 (de
Inventor
J. Timothy Elk River MICKLEY
Arthur Bruce Upland CHRISTIE
F. Douglas Long Beach WALKER
L. Jeremy Gladstone CONNELL
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boston Scientific Ltd Barbados
Boston Scientific Corp
Original Assignee
Boston Scientific Ltd Barbados
Boston Scientific Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boston Scientific Ltd Barbados, Boston Scientific Corp filed Critical Boston Scientific Ltd Barbados
Application granted granted Critical
Publication of DE60308372D1 publication Critical patent/DE60308372D1/de
Publication of DE60308372T2 publication Critical patent/DE60308372T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/0105Steering means as part of the catheter or advancing means; Markers for positioning
    • A61M25/0133Tip steering devices
    • A61M25/0136Handles therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/0067Catheters; Hollow probes characterised by the distal end, e.g. tips
    • A61M25/0082Catheter tip comprising a tool
    • A61M25/0084Catheter tip comprising a tool being one or more injection needles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/0067Catheters; Hollow probes characterised by the distal end, e.g. tips
    • A61M25/0082Catheter tip comprising a tool
    • A61M25/0084Catheter tip comprising a tool being one or more injection needles
    • A61M2025/0089Single injection needle protruding axially, i.e. along the longitudinal axis of the catheter, from the distal tip

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kathetervorrichtung für die Zufuhr von Medikamenten an eine gewünschte Stelle innerhalb des Körpers eines Patienten. Noch genauer betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung für eine zuverlässige, einfache und effiziente Zufuhr einer gewünschten Dosis von Medikamenten zu Geweben innerhalb des Körpers während minimal-invasiven Operationsvorgängen, wobei ein Katheterhandteil für den Einsatz einer Nadel durch das Drücken eines einzigen Auslösers und die Zufuhr einer gewünschten Dosis von Medikamenten durch das Drücken eines anderen Auslösers ausgebildet ist. Eine Dosiszufuhrvorrichtung, wie sie in dem Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist, ist z.B. aus US-A 5 522 797 bekannt.
  • HINTERGRUND
  • Der Einsatz von Medikamenten und anderen Substanzen in den Körper, wie z.B. Materialien, welche beim Nachverfolgen von biologischen Vorgängen durch nicht-invasive Abbildungstechniken nützlich sind, ist ein oft wiederholter und vorteilhafter Vorgang, welcher während der Praxis moderner Medizin ausgeführt wird. Solche Substanzen können in jedem Fall durch nicht-invasive Vorgänge, wie z.B. die Endoskopie, und durch mehr invasive Vorgänge, welche größere Einschnitte in den Körper eines Patienten erfordern, eingesetzt werden. Die nicht-invasiven und weniger invasiven Vorgänge werden im Allgemeinen benutzt, wenn das Zielgebiet durch ein Lumen des Körpers zugänglich ist, während die mehr invasiven Vorgänge bzw. Prozeduren eingesetzt werden können, wenn das Zielgebiet tief innerhalb des Körpers angeordnet ist oder auf andere Art und Weise nicht direkt durch ein Lumen des Körpers zugänglich ist.
  • Die Injektion von Medikamenten bei minimal-invasiven Vorgängen erforderte zuvor unter anderen Komplikationen eine vorsichtige, zeitraubende, manuelle Überwachung der Platzierung der Katheterspitze innerhalb des Körpers und des Betrags von Medikamenten oder anderen Substanzen, welche während dem Injektionsvorgang zugeführt werden, eine potentielle Aussetzung der Medikamente und anderer Substanzen der Atmosphäre während der Handhabung von Behältern bei der Vorbereitung für eine Dosisinjektion und, in dem Fall einer Injektion von mehreren Medikamenten oder anderen Substanzen, eine zeitraubende Arbeit, um entweder die Katheterdosisinjektionsausrüstung zu entfernen und zu ersetzen oder die Ausrüstung für eine Wiederverwendung vorzubereiten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Der Gegenstand der Erfindung ist eine Dosiszufuhrvorrichtung, wie sie in Anspruch 1 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 definiert. Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die vorangegangenen Sorgen mit vorherigen Katheterinjektionssystemen anzugehen. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Medikamentzufuhrvorrichtung zum Zuführen einer gewünschten Dosis an eine Injektionsstelle innerhalb eines Körpers eines Patienten vorgesehen. Die Vorrichtung umfasst ein Katheterhandteil, wobei das Katheterhandteil einen äußeren Handteilkörper und einen inneren Beförderungsaufbau aufweist und der innere Beförderungsaufbau zwischen einem Lumenende und einem gegenüberliegenden Betätigungseinrichtungsende des Handteilkörpers gleiten kann. Der Beförderungsaufbau ist in Richtung zu dem Lumenende des Handteilkörpers durch eine Feder vorgespannt. Der Handteilkörper weist eine Öffnung auf, durch welche eine Dosiskarpule eingeführt wird, um in dem Beförderungsaufbau zu ruhen. Ein äußeres Lumen ist an dem Lumenende des Handteilkörpers befestigt, und ein inneres Lumen ist an dem Lumenende des Beförderungsaufbaus derart befestigt, dass, wenn der Beförderungsaufbau in Richtung zu dem Lumenende des Handteilkörpers gleitet, das innere Lumen innerhalb des äußeren Lumens um eine ausreichende Distanz für das distale Ende des inneren Lumens gleitet, um sich über das distale Ende von dem äußeren Lumen hinaus zu erstrecken und eine Spitze einer Injektionsnadel freizulegen.
  • An dem Lumenende des Beförderungsaufbaus ist ein Dosiskarpule-Aufnahmeflansch vorgesehen. Das proximale Ende des inneren Lumens ist an dem Lumenende des Dosiskarpule-Aufnahmeflansches befestigt, welcher ausgestaltet ist, um die Dosiskarpule aufzunehmen und die gewünschte Dosis von der Dosiskarpule in das innere Lumen zu leiten, wenn eine Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung an dem Betätigungseinrichtungsende des Beförderungsaufbaus eine Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung veranlasst, auf einen Kolben innerhalb der Dosiskarpule zu drücken. Angrenzend zu dem Lumenende der Dosisbetätigungseinrichtung ist ein Dosiskarpule-Druckblock vorgesehen, welcher die Dosiskarpule in Richtung des Dosiskarpule-Aufnahmeflansches drückt, wenn eine Öffnungstür, welche die Handteilkörperöffnung abdeckt, geschlossen ist.
  • Das Katheterhandteil ist für die Verwendung durch Betätigung eines Betätigungseinrichtungsspannbauteils vorbereitet, das an dem Betätigungseinrichtungsende des Handteilkörpers angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform ist das Betätigungseinrichtungsspannbauteil ein Knopf, welcher um eine Achse parallel zu der longitudinalen Achse des Beförderungsaufbaus dreht. Wenn das Betätigungseinrichtungsspannbauteil durch einen Bediener gedreht wird, wird der Beförderungsaufbau in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende des Handteilkörpers gezogen, bis er durch den Beförderungsfreigabeauslöser gefangen wird, und ein Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsrohr wird gedreht, bis es durch den Dosisfreigabeauslöser gefangen wird. Während der Bewegung des Beförderungsaufbaus und des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsrohrs wird der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab durch einen Sperrklinkenmechanismus daran gehindert, zurückgezogen zu werden. Wenn der Katheter einmal an der gewünschten Injektionsstelle innerhalb des Körpers des Patienten angeordnet ist, kann der Freigabeauslöser betätigt werden, woraufhin der Beförderungsaufbau von seiner ge spannten Position freigegeben wird und in Richtung zu dem Lumenende des Körpers gleitet, wobei dadurch das distale Ende des inneren Lumens über das distale Ende des äußeren Lumens hinaus ausgestreckt wird und die angebrachte Injektionsnadel dazu gebracht wird, in das Gewebe an der gewünschten Injektionsstelle einzudringen. Nachfolgend auf den Einsatz des inneren Lumens kann der Dosisfreigabeauslöser betätigt werden, woraufhin die Dosisfreigabebetätigungseinrichtung von ihrer gespannten Position freigegeben wird und eine Feder das Dosisbetätigungseinrichtungsrohr dazu bringt, zu drehen, welches den Betätigungseinrichtungsstab mittels einer mit einem Gewinde versehenen Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsmutter vorschiebt, durch welche der Betätigungseinrichtungsstab in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende der Dosiskarpule geht. Der Betätigungseinrichtungsstab legt somit eine Kraft auf den Karpule-Kolben an, um zu verursachen, dass die gewünschte Dosis von der Dosiskarpule durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch und das innere Lumen zu der gewünschten Injektionsstelle zugeführt wird. Die Menge der zugeführten Dosis wird durch ein Dosismessbauteil gesteuert, welches die Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsrohrs, der Mutter und des Stabs begrenzt und dadurch die Menge an Medikament begrenzt, welches von der Dosiskarpule ausgelassen wird. Nachfolgend auf die Injektion der gewünschten Dosis kann das Katheterhandteil gespannt werden, wobei das innere Lumen und die Injektionsnadel in das äußere Lumen zurückgezogen werden. Der Katheter kann dann wieder an einer anderen gewünschten Injektionsstelle innerhalb des Körpers des Patienten positioniert werden für die Zufuhr einer zusätzlichen Dosis von der installierten Dosiskarpule auf die oben beschriebene Art und Weise. Der Dosiszufuhrvorgang kann wiederholt werden, bis die gewünschte Anzahl von Dosen von der Karpule zugeführt worden ist oder die Karpule verbraucht ist, was auch immer zuerst auftritt. Wenn keine weiteren Dosen von der Dosiskarpule zuzuführen sind, kann das Katheterhandteil gespannt werden, um die innere Lumenspitze vor dem Entfernen des Katheters aus dem Körper des Patienten in das äußere Lumen zurückzuziehen.
  • In einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Betätigungseinrichtung nicht durch eine Feder angetrieben, sondern stattdessen bewegt sich der Betätigungseinrichtungsstab in Richtung zu dem Katheterende des Beförderungsaufbaus, wobei er dadurch den Dosiskarpule-Kolben kontaktiert und vorschiebt, durch ein manuelles Drehen des Betätigungseinrichtungsvorschubknopfs an dem Betätigungseinrichtungsende des Handteilkörpers. Das Spannen des Nadelfreigabemechanismus wird durch ein manuelles Drücken und Schwenken eines Spannhebels bewerkstelligt.
  • Ein Verfahren zum Zuführen der gewünschten Dosis an einen gewünschten Injektionsort, welches nicht Teil der beanspruchten Erfindung ist, umfasst: (a) Einführen einer Dosiskarpule durch eine Öffnung in dem Katheterhandteil, welches an dem Katheter befestigt ist, in den Beförderungsaufbau und Schließen der Öffnungstür, um die Dosiskarpule in Richtung zu einem Aufnahmeflansch auf dem Beförderungsaufbau zu zwingen; (b) Initialisieren des inneren Lumens, um Luft darin zu entfernen, durch Setzen einer gewünschten Dosiseinstellung auf einem Dosismessbauteil in dem Körper des Handteils, Drehen des Betätigungseinrichtungsspannknopfs auf dem Ende des Katheterhandteils gegenüberliegend von dem Katheter, bis der Beförderungsaufbau und die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung in ihren jeweiligen gespannten Positionen sind, Niederdrücken des Beförderungseinrichtungsfreigabeauslösers, um den Beförderungseinrichtungsaufbau zu veranlassen, in Richtung zu dem Lumenende des Katheterhandteils zu gleiten, und Niederdrücken des Dosisfreigabeauslösers, um den Dosisbetätigungseinrichtungsstab zu veranlassen, eine Kraft auf die Dosiskarpule anzulegen, um die Substanz, welche darin zu injizieren ist, dazu zu bringen, von der Dosiskarpule durch den Dosisaufnahmeflansch und durch das innere Lumen zu gehen und das Ende der Injektionsnadelspitze zu erreichen (diese Sequenz wird wiederholt, bis das Medikament die Injektionsnadelspitze erreicht); (c) Drehen des Betätigungseinrichtungsspannknopfs an dem Ende des Katheterhandteils gegenüber von dem Katheter, bis der Beförderungseinrichtungsaufbau und die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung in ihren jeweiligen gespannten Positionen sind; (d) Einführen des Katheters einschließlich eines äußeren Lumens und eines inneren Lumens in den Körper eines Patienten und Manövrieren des Katheters zu einer gewünschten Dosisinjektionsstelle; (e) Niederdrücken des Beförderungseinrichtungsfreigabeauslösers, um den Beförderungseinrichtungsaufbau zu veranlassen, in Richtung zu dem Lumenende des Katheterhandteils zu gleiten und dadurch das innere Lumen, welches an dem Beförderungseinrichtungsaufbau befestigt ist, dazu zu bringen, sich über das distale Ende des äußeren Lumens hinaus in die gewünschte Injektionsstelle zu erstrecken; und (f) Niederdrücken des Dosisfreigabeauslösers, um den Dosisbetätigungseinrichtungsstab dazu zu bringen, eine Kraft auf die Dosiskarpule anzulegen, um die gewünschte Dosis dazu zu bringen, von der Dosiskarpule durch den Dosisaufnahmeflansch, durch das innere Lumen und seine Injektionsnadelspitze zu gehen und an der gewünschten Injektionsstelle abgelegt zu werden. Alternativ kann der Bediener, anstatt eines Niederdrückens eines Dosisfreigabeauslösers, wenn eine nicht-federangetriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird, den Dosisbetätigungseinrichtungsstab durch manuelles Drehen des Betätigungseinrichtungsvorschubknopfs in Richtung zu der Dosiskarpule vorschieben. Nachfolgend auf die Dosiszuführung kann das Katheterhandteil gespannt werden unter Zurückziehen des inneren Lumens und der Injektionsnadel zurück in das äußere Lumen. Der Katheter kann dann wieder an einer anderen gewünschten Injektionsstelle bzw. Injektionsort innerhalb des Körpers des Patienten positioniert werden für die Zufuhr einer zusätzlichen Dosis durch Wiedereinstellen der gewünschten Dosis, Niederdrücken des Nadelfreigabeauslösers und Niederdrücken des Dosisfreigabeauslösers oder, in der zweiten Ausführungsform, durch Drehen des Betätigungseinrichtungsvorschubknopfs auf die oben beschriebene Art und Weise. Der Dosiszufuhrvorgang kann wiederholt werden, bis die gewünschte Anzahl an Dosen von der Karpule zugeführt worden ist oder bis die Karpule verbraucht ist, was auch immer als erstes auftritt, an welchem Punkt das Katheterhandteil gespannt werden kann, um die innere Lumenspitze vor dem Entfernen des Katheters aus dem Körper des Patienten in das äußere Lumen zurückzuziehen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Seitenansicht eines Katheterhandteils in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Ansicht des inneren Aufbaus eines unteren Abschnitts des Katheterhandteilgehäuses und des Beförderungsaufbaus in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine Ansicht eines oberen Abschnitts des Katheterhandteilgehäuses und der Dosiskarpule-Einführöffnungstür in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine Ansicht des Beförderungsaufbaus in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 5 ist eine Explosionsansicht des Beförderungsaufbaus, welche Bauteile zeigt, welche mit der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung zusammenwirken, um ihren Betrieb in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erlauben.
  • 6 ist eine Schrägansicht eines Katheterhandteils in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 7 ist eine schräge Durchsichtsansicht eines Katheterhandteils und seines Beförderungsaufbaus in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist eine Explosionsansicht des Beförderungsaufbaus in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM. Die 1 ist eine Seitenansicht eines Katheterhandteils 1 einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Das Handteilgehäuse 2 kann bei dieser Ausführungsform aus jedem biokompatiblen Material und ausreichend steifen Material hergestellt sein, einschließlich Kunststoff und hartem Gummi. Wie es in der 1 gezeigt ist, weist das Katheterhandteil 1 an seinem Betätigungseinrichtungsende 3 einen Betätigungseinrichtungsknopf 4 zum Spannen des Katheterhandteils auf. In Richtung zu dem Lumenende 5 des Katheterhandteils ist eine Dosiskarpule-Einführöffnung 6 mit einer Öffnungstür 7 vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform ist dort nahe der Dosiskarpule-Einführöffnung 6 auch eine Gummigriffoberfläche 8 vorgesehen, um die Bedienerkontrolle des Handteils zu verbessern. In Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende 3 des Katheterhandteils ist ein Dosismessbauteil 9 vorgesehen, welches verwendet wird, um den Betrag einer Dosis festzulegen, welche gewünscht wird, in den Patienten zu injizieren, wenn das Katheterhandteil aktiviert wird. Neben dem Dosismessbauteil 9 ist ein austauschbares Dosismessetikett 10 vorgesehen, um dem Bediener eine Angabe des Betrags der Dosis zu liefern, die bei verschiedenen Einstellungen des Dosismessbauteils 9 injiziert werden wird. Das Dosismessetikett 10 kann falls notwendig ersetzt werden, um sicherzustellen, dass die mit dem Dosismessbauteil 9 ausgewählte Dosis der Dosis entspricht, welche durch die bestimmte Dosiskarpule zugeführt wird, welche verwendet wird.
  • Die 1 zeigt des Weiteren einen Katheter, der an seinem proximalen Ende an dem Lumenende 5 des Handteils befestigt ist, welcher ein äußeres Lumen 11 und ein Spannungsabbaubauteil 12 aufweist. Ein inneres Lumen liegt innerhalb des äußeren Lumens 11 und ist an seinem proximalen Ende an einem Beförderungsaufbau befestigt, welchen gleitbar innerhalb des Handteilgehäuses 2 angeordnet ist (das innere Lumen 13 und der Beförderungsaufbau 14 sind in der 2 gezeigt und werden weiter unten diskutiert). Der Katheter wird in den Körper eines Patienten eingeführt und an die gewünschte Injektionsstelle manövriert unter Verwenden von den Praktikern hinlänglich bekannten Techniken. Wenn er einmal richtig positioniert ist, gibt ein Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 15 den Beförderungsaufbau 14 frei, welcher in Richtung zu dem Lumenende 5 des Kathe terhandteils 1 gleitet und dadurch das distale Ende des inneren Lumens 13 und eine Injektionsnadelspitze an dem Ende davon (nicht gezeigt) über das distale Ende des äußeren Lumens 11 und in das Gewebe an der gewünschten Dosisinjektionsstelle erstreckt. Das Katheterhandteil 1 enthält auch einen Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsauslöser 16, welcher eine Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung innerhalb des Beförderungsaufbaus freigibt, um es einem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab zu erlauben, eine Kraft auf eine Dosiskarpule 17 (genauer den Karpule-Kolben 17B) anzulegen, wobei dadurch die gewünschte Dosis veranlasst wird, von der Dosiskarpule durch das innere Lumen 13 zu der gewünschten Injektionsstelle überzugehen (die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung 18 und die Dosiskarpule 17 sind in der 2 gezeigt).
  • Die 2 ist eine Ansicht des inneren Aufbaus eines Abschnitts des Katheterhandteilgehäuses 1 und des Beförderungsaufbaus 14 in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie es in der 2 gezeigt ist, ist der Beförderungsaufbau 14 gleitbar innerhalb des Handteilgehäusebauelements 19 derart angeordnet, dass der Beförderungsaufbau 14 zwischen dem Lumenende 5 und dem Betätigungseinrichtungsende 3 des Katheterhandteilgehäuses gleiten kann. Eine Feder 20 ist an einem Ende mit dem Beförderungsaufbau 14 und an ihrem anderen Ende mit dem Handteilgehäusebauteil 19 verbunden und spannt den Beförderungsaufbau 14 in Richtung zu dem Lumenende 5 des Katheterhandteilgehäuses vor. An dem Lumenende 21 des Beförderungsaufbaus ist ein Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 vorgesehen, an welchem das proximale Ende des inneren Lumens 13 befestigt ist. Wie in der 1 ist das äußere Lumen 11 gezeigt, als dass es über das Spannungsabbaubauteil 12 mit dem Lumenende 5 des Handteilgehäusebauteils 19 befestigt ist.
  • Die Seite des Dosiskarpule-Aufnahmeflansches 22 gegenüber dem inneren Lumen 13 ist konisch verjüngt, um einen passenden konisch verjüngten Vorsprung (nicht gezeigt) an der Vorderseite der Dosiskarpule 17 aufzunehmen, wenn die Karpule in den Beförderungsaufbau 14 eingeführt wird. Wenn sie einmal in dem Beförderungsaufbau ist, wird die Dosiskarpule 17 durch den Dosiskarpule-Druckblock 23 in einen passenden bzw. abgestimmten Kontakt mit dem Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 gezwungen. Nun bezugnehmend auf die 2 und 3 weist der Dosiskarpule-Druckblock 23 Nuten 24 auf, welche mit entsprechenden Eingriffsstiften 25 auf der Handteilgehäuseöffnungstür 7 in Eingriff sind, welche gleitbar innerhalb eines zweiten Handteilgehäusebauteils 26 derart angeordnet ist, dass die Öffnungstür 7 unter die Öffnung 6 gleiten kann zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position durch Anlegen von Druck an dem Türbedienlappen 27. Wenn die Öffnungstür 7 von der offenen Position in die geschlossene Position bewegt wird, veranlassen die Türstifte 25, welche in den Dosiskarpule-Druckblocknuten 24 in Eingriff sind, den Dosiskarpule-Druckblock 23, auf dem Beförderungsaufbau 14 um die Schwenkstifte 28 zu schwenken. Der Druckblock 23 dreht somit in Richtung zu und beginnt zu drücken gegen das Ende der Dosiskarpule 17. Diese Bewegung zwingt wiederum die Dosiskarpule 17 in passenden Kontakt mit dem Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 mit einer Sperrnockenwirkung. Wenn die Öffnungstür 7 in die geschlossene Position fortfährt, gehen die Türstifte 25 aus den Dosiskarpule-Druckblocknuten 24 heraus. In der 2 ist der Dosiskarpule-Druckblock 23 in seiner herausgegangenen Position gezeigt. In der 4 ist der Dosiskarpule-Druckblock 23 in seiner sich vollständig in Eingriff befindenden Position gezeigt, wobei die Dosiskarpule 17 in passenden Kontakt mit dem Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 gedrückt wird.
  • Wiederum bezugnehmend auf die 2 ist zwischen der Dosiskarpule 17 und dem Betätigungseinrichtungsende 29 des Beförderungsaufbaus ein Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 angeordnet, dessen Betriebsmechanismus weiter unten beschrieben werden wird. Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 ist auf dem Beförderungsaufbau 14 derart positioniert, dass sich die Betätigungseinrichtung, wenn er betätigt wird, in Richtung zu der Dosiskarpule 17 durch den Dosiskarpule-Druckblock 23 bewegt und eine Kraft auf den Dosiskarpule-Kolben 17B anlegt, welche das Medikament in der Dosiskarpule 17 dazu veranlasst, von der Karpule durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 und das innere Lumen 13 in die gewünschte Injektionsstelle innerhalb des Körpers des Patienten überzugehen.
  • In der 2 ist auch ein Betätigungseinrichtungsknopf 4 an einem Betätigungseinrichtungsende 3 des Handteilgehäusebauteils 19 gezeigt. Der Betätigungseinrichtungsknopf 4 ist durch einen Flansch angrenzend zu dem Ende des Gehäusebauteils 19 derart angeordnet, dass der Knopf um eine Achse parallel zu der Längsachse des Beförderungsaufbaus 14 gedreht werden kann. Der Betätigungseinrichtungsknopf 4 weist um seinen äußeren Umfang herum eine Feder 30 auf, die an einem Ende an dem Betätigungseinrichtungsknopf 4 und an ihrem anderen Ende an dem Handteilgehäusebauteil 19 derart befestigt ist, dass die Feder 30 den Betätigungseinrichtungsknopf 4 nachfolgend auf die Verwendung des Knopfs zu einer Ruheposition zurückbringt, um das Katheterhandteil vor der Dosiszufuhr zu spannen. Der innere Durchmesser des Betätigungseinrichtungsknopfs 4 ist ausreichend groß, um das Betätigungseinrichtungsende 29 des Beförderungsaufbaus 14 zu umgeben.
  • Zusätzliche Merkmale, welche in der 2 gezeigt sind, umfassen das Dosismessbauteil 9, welches bei dieser Ausführungsform während der Montage des Gehäuses zwischen den beiden Katheterhandteilgehäusebauteilen 19 und 26 eingefasst ist. Das Dosismessbauteil 9 ist derart ausgebildet, dass seine innere Oberfläche mit dem Betätigungseinrichtungsmechanismus des Beförderungsaufbaus zusammenwirkt, um das Wandern der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung und somit des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 zu begrenzen, wobei dadurch die Dosis, welche von der Dosiskarpule 17 zugeführt wird, auf die Injektionsstellendosis begrenzt wird. Genauer weist die innere Oberfläche des Dosismessbauteils 9 eine gestaffelt gestufte Oberfläche auf, welche in Kombination mit einem Dosisstopplappen auf dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsmechanismus die Dosiszufuhr auf spezifische, diskrete Mengen beschränkt.
  • In der 2 sind auch ein Beförderungsfreigabeauslöser 15 und ein Beförderungsaufbauspannlappen 31 gezeigt. Beim Spannen des Katheterhandteils 1 gleitet der Beförderungsaufbau 14 in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende des Handteilgehäuses 19, bis ein Beförderungsaufbauspannlappen 31 gefangen wird und freigebbar über den Beförderungsfreigabeauslöser 15 gehalten wird.
  • Die 5 zeigt eine Explosionsansicht des Beförderungsaufbaubetätigungseinrichtungsmechanismus. Der Beförderungsaufbau 14 weist ein unteres Bauteil 32 und ein oberes Bauteil 33 auf, zwischen welchen die Komponenten des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsmechanismus liegen. Auf der Außenseite der Bauteile 32 und 33 des Beförderungsaufbaus, angrenzend zu dem Betätigungseinrichtungsende 29, ist eine abgesetzte, helixförmige Rippe 34 vorgesehen. Die helixförmige Rippe 34 wirkt mit einem entsprechenden Lappen innerhalb des inneren Durchmessers des Betätigungseinrichtungsknopfs 4 (nicht gezeigt) derart zusammen, dass, wenn der Betätigungseinrichtungsknopf 4 gedreht wird, der Lappen innerhalb des Knopfes entlang der Rippe 34 gleitet, wobei der Beförderungsaufbau 14 in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende 3 des Katheterhandteils 1 gezogen wird, bis der Dosisbeförderungsspannlappen 31 durch den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 15 eingefangen wird.
  • Das Nachfolgende beschreibt die Anordnung und den Betrieb der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 weist bei dieser Ausführungsform äußere Gewinde entlang seiner Länge auf, welche mit entsprechenden inneren Gewinden in einem Loch in der Mitte der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsmutter 35 in Eingriff sind. Die Betätigungseinrichtungsmutter 35 weist auch eine umfängliche Nut 36 auf, welche gegen Indexieroberflächen 37 in dem Inneren der Beförderungsaufbaubauteile 32 und 33 (die Indexieroberfläche innerhalb des Elements 33 ist nicht gezeigt) und die Seite 38 des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 ruht, derart, dass die Betätigungseinrichtungsmutter 35 an einem Bewe gen in Richtung des Lumenendes 21 oder des Betätigungseinrichtungsendes 29 des Beförderungsaufbaus gehindert wird. Als ein Ergebnis dieser Anordnung kann die Betätigungseinrichtungsmutter 35 nur um die longitudinale Achse des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 drehen. Aufgrund der Zusammenwirkung zwischen den Gewinden auf dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 und den Gewinden in der Betätigungseinrichtungsmutter 35 bewegt sich der Betätigungseinrichtungsstab, wenn die Betätigungseinrichtungsmutter 35 um den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 dreht, in Richtung zu dem Lumenende 21.
  • Die Betätigungseinrichtungsmutter 35 weist des Weiteren Sperrklinkenzähne 40 auf, welche auf beiden Seiten ihres äußeren Umfangs angrenzend zu der umfänglichen Nut 36 gebildet sind. Die Betätigungseinrichtungsmutter-Sperrklinkenzähne 40 sind auf einer Seite der umfänglichen Nut 36 über das Eingreifen einer Sperrklinkenklinke 45 auf dem Beförderungsaufbaubauteil 33 und auf der anderen Seite der Mutter über entsprechende Sperrklinkenhaken 41 innerhalb der Seite des Lumenendes des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 freigebbar in Eingriff. Die Betätigungseinrichtungsmutter-Sperrklinkenzähne 40 auf beiden Seiten der umfänglichen Nut 36 sind in der gleichen Richtung angeordnet, derart, dass, wenn die Sperrklinkenklinke 45 mit einer Reihe von Zähnen 40 in Eingriff ist, die Betätigungseinrichtungsmutter 35 nicht in einer Richtung im Uhrzeigersinn, gesehen von dem Lumenende des Beförderungsaufbaus, drehen kann.
  • Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 weist an seinem Betätigungseinrichtungsende einen Vierkantkopf 42 auf, welcher in eine entsprechende Ausnehmung innerhalb im Wesentlichen der gesamten Länge der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsantriebsmutter 43 eingreift. Die Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 43 ruht wiederum konzentrisch innerhalb der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsfeder 44 und des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsrohrs 39. Ein Ende der Betätigungseinrichtungsfeder 44 ist in Löchern in Lappen 46 auf dem Ende der Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 43 in Eingriff, während das andere Ende der Feder in ein Loch auf einer inneren Oberfläche innerhalb des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 derart eingreift, dass, wenn das Betätigungseinrichtungsrohr 39 relativ zu der Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 43 gedreht wird, Energie in der Betätigungseinrichtungsfeder 44 gespeichert wird. Die Eingriffslappen 46 an dem Ende der Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 43 dienen auch zum Eingreifen in den Betätigungseinrichtungsantriebsmutterschlitz 47 in dem unteren Bauteil 32 des Beförderungsaufbaus, derart, dass die Dosisantriebsmutter 43 nicht relativ zu dem Beförderungsaufbau 14 drehen kann.
  • Die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung wird durch Drehen eines Betätigungseinrichtungsknopfs 4 gespannt, welcher innen ausgebildet ist, um gleichzeitig mit dem Ende des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 und dem Beförderungsaufbau 14 zusammenzuwirken. Wenn der Betätigungseinrichtungsknopf 4 im Gegenuhrzeigersinn, gesehen von dem Lumenende des Beförderungsaufbaus 14, gedreht wird, wird der Beförderungsaufbau in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende des Katheterhandteilgehäuses 1 gezogen und durch den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 15 freigebbar auf die zuvor beschriebene Art und Weise gehalten. Gleichzeitig dreht die Drehung des Betätigungseinrichtungsknopfs 4 im Gegenuhrzeigersinn das Betätigungseinrichtungsrohr 39, was die Sperrklinkenzähne 41 auf der Seite des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 dazu bringt, über die Sperrklinkenzähne 40 auf der Betätigungseinrichtungsmutter 35 zu rasten, wobei Energie in der Feder 44 gespeichert wird, während es auch dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsauslöser 16 erlaubt wird, das Betätigungseinrichtungsrohr 39 in seiner gespannten Position zu erfassen. Die Betätigungseinrichtungsmutter 35 wird an einem Drehen mit dem Betätigungseinrichtungsrohr 39 durch den Eingriff der Sperrklinkenklinke 45 auf dem Beförderungsaufbaubauteil 33 mit den distalen Zähnen der Betätigungseinrichtungsmutter 35 gehindert. Die Steigung des inneren und des äußeren Gewindes der Betätigungseinrichtungsmutter 35 und des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 werden ausgewählt, um den gewünschten Bereich einer axialen Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 innerhalb eines relativ kurzen Bogens einer Dre hung des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 zu erreichen, wenn die in der Feder 44 gespeicherte Energie durch Aktivieren des Dosisfreigabeauslösers 16 freigegeben wird.
  • Beim Erreichen der vollständig gespannten Position wird die Freigabe des Betätigungseinrichtungsknopfs 4 durch den Bediener darin resultieren, dass die Betätigungseinrichtungsknopf-Vorspannfeder 30 den Knopf im Uhrzeigersinn in seine Ruheposition zurückdreht. Nach dem Spannen des Katheterhandteils und vor dem Auslösen der Dosiszufuhr kann die gewünschte Dosiseinstellung eingestellt werden durch Gleiten des Dosismessbauteils 9 zu der geeigneten Dosiseinstellung, wie sie auf dem Dosisetikett 10 angegeben ist.
  • Das Nachfolgende beschreibt den Betrieb der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung, um die gewünschte Dosis zuzuführen, nachdem der Betätigungseinrichtungsmechanismus auf die oben beschriebene Art und Weise gespannt ist. Nachfolgend auf die Freigabe des Beförderungsaufbaus 14 von seiner gespannten Position durch Niederdrücken des Beförderungsfreigabeauslösers 15 kann ein Bediener den Dosiszufuhrauslöser 16 drücken, um die gewünschte Dosis zu veranlassen, zugeführt zu werden. Das Niederdrücken des Dosiszufuhrauslösers 16 bringt sein Hakenende dazu, deutlich von dem Betätigungseinrichtungsrohr 39 zu schwenken. Aufgrund der Energie, welche in der Betätigungseinrichtungsfeder 44 gespeichert ist, beginnen das Betätigungseinrichtungsrohr 39 und die Betätigungseinrichtungsmutter 35 (welche durch die Sperrklinkenzähne 40 und 41 in Eingriff sind), im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Drehung der Betätigungseinrichtungsmutter 35 im Uhrzeigersinn treibt den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 in Richtung zu und in Kontakt mit dem Karpule-Kolben 17B an, wobei zumindest ein Teil der Inhalte der Karpule in den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 und damit durch das innere Lumen 13 an die gewünschte Injektionsstelle gezwungen wird. Die Drehung der Betätigungseinrichtungsmutter 35 im Uhrzeigersinn und die axiale Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 fahren fort, bis der Dosismessstopplappen 40 die Stufe auf der inneren Oberfläche des Dosismessbauteils 9 entsprechend der gewünschten Dosis erreicht. Wenn der Dosismessstopplappen 40 die ausgewählte Dosisstoppstufe erreicht, werden die Drehung im Uhrzeigersinn des Betätigungseinrichtungsrohrs 39 und der Betätigungseinrichtungsmutter 35 und die axiale Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 18 in Richtung zu dem Lumenende des Beförderungsaufbaus 14 angehalten, wobei die Zufuhr der gewünschten Dosis vervollständigt wird.
  • Zu der vorangegangenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gehört ein Verfahren zur Zufuhr einer gewünschten Dosis, welches ein Katheterhandteil von beträchtlich vereinfachtem Betrieb verwendet. Bei der Vorbereitung für die Zufuhr einer gewünschten Dosis eines Medikaments oder einer anderen Substanz, wie z.B. eines Abbildungsmittels, an eine gewünschte Injektionsstelle innerhalb des Körpers eines Patienten kann das Katheterhandteil der ersten Ausführungsform für ein Verwenden vorbereitet werden durch Setzen einer Dosiskarpule, welche die Substanz enthält, die einzuspritzen ist in den Patienten durch die Karpule-Einführöffnung 6 und in den Beförderungsaufbau 14, und dann Schließen der Öffnungstür 7, um die Dosiskarpule dazu zu bringen, in passenden Kontakt mit dem Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 gezwungen zu werden. In diesem Zeitpunkt kann das haftende Dosismessetikett 10 an dem Katheterhandteilkörper angrenzend zu dem Dosismessbauteil 9 befestigt werden, um das Einstellen der gewünschten einzuspritzenden Dosis zu führen, und das Dosismessbauteil 9 kann auf die gewünschte Dosis eingestellt werden.
  • Als nächstes spannt der Bediener das Katheterhandteil durch Ergreifen des Handteils mit einer Hand und Verwenden der anderen Hand zum Drehen des Betätigungseinrichtungsknopfs im Uhrzeigersinn, gesehen von dem Betätigungseinrichtungsknopfende des Handteils, bis der Dosisbetätigungseinrichtungsmechanismus in dem Beförderungsaufbau 14 das Ende seines Verfahrwegs erreicht und der Betätigungseinrichtungsknopf 4 anhält. Beim Freigeben bzw. Loslassen des Betätigungseinrichtungsknopfs 4 durch den Bediener dreht der Knopf im Gegenuhrzeigersinn zurück zu seiner Startposition.
  • Als nächstes drückt der Bediener den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 15 und den Dosiszufuhrauslöser 16, um das innere Lumen mit der zu injizierenden Substanz zu initialisieren. Das Spannen und die Abfeuersequenz können wiederholt werden, bis die zu injizierende Substanz das distale Ende des inneren Lumens 13 erreicht hat. Wenn es einmal initialisiert bzw. scharfgemacht wurde, kann das Katheterhandteil auf die zuvor beschriebene Art und Weise wieder zurückgespannt werden, und der Arzt kann den Katheter, einschließlich des äußeren Lumens 11 und des inneren Lumens 13, in den Körper des Patienten einführen und den Katheter auf die herkömmliche Art und Weise zu der gewünschten Injektionsstelle manövrieren.
  • Wenn der Katheter einmal an der gewünschten Injektionsstelle angeordnet ist, kann der Bediener des Katheters den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 15 drücken, um den Beförderungsaufbau 14 dazu zu bringen, nach vorne zu gleiten und somit das distale Ende des Lumens 13 zu veranlassen, sich über das äußere Lumen 11 hinaus in die gewünschte Injektionsstelle zu erstrecken. Wenn das innere Lumen 13 einmal an der gewünschten Injektionsstelle eingesetzt worden ist, kann der Bediener des Katheters den Dosiszufuhrauslöser 16 drücken, wobei es dadurch dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 18 erlaubt wird, auf den Dosiskarpule-Kolben 17B zu drücken und dadurch die gewünschte Dosis dazu zu bringen, von der Dosiskarpule durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 22 und in das innere Lumen 13 und somit in die gewünschte Injektionsstelle überzugehen. Nachfolgend auf die Zufuhr der gewünschten Dosis kann das Katheterhandteil gespannt werden unter Zurückziehen des inneren Lumens und der Injektionsnadel zurück in das äußere Lumen. Der Katheter kann dann wieder an einem anderen gewünschten Injektionsort innerhalb des Körpers des Patienten positioniert werden für die Zufuhr einer zusätzlichen Dosis auf die oben beschriebene Art und Weise. Der Dosiszufuhrvorgang kann wiederholt werden, bis die gewünschte An zahl an Dosen von der Karpule zugeführt worden ist oder bis die Karpule verbraucht ist, was auch immer als erstes auftritt, an welchem Punkt der Katheter aus dem Körper des Patienten entfernt werden kann.
  • ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM. Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung teilt die Mehrzahl der hauptsächlichen Merkmale der ersten Ausführungsform, mit Unterschieden im Detail hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung der zweiten Ausführungsform durch den Bediener manuell eingesetzt wird, anstatt, wie in der ersten Ausführungsform, unter Verwenden gespeicherter Federenergie, um die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung einzusetzen.
  • Die 6 ist eine Schrägansicht eines Katheterhandteils in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche das Katheterhandteil 101 mit einem Lumenende 102 und einem Betätigungseinrichtungsende 103 zeigt. Wie bei der ersten Ausführungsform kann das Handteilgehäuse 104 aus jedem biokompatiblen und ausreichend steifen Material hergestellt sein, einschließlich Kunststoff und hartem Gummi. An seinem Betätigungseinrichtungsende 103 weist das Katheterhandteil 101 einen Betätigungseinrichtungsknopf 105 zum Betreiben des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsmechanismus in dem Katheterhandteil und dadurch Zuführen der gewünschten Dosis auf. In Richtung zu dem Lumenende 102 sind eine Dosiskarpule-Einführöffnung 106 mit einer Öffnungstür 107 und ein Dosismessbauteil 108 vorgesehen, welches zum Setzen bzw. Einstellen der Menge der gewünschten, in den Patienten zu injizierenden Dosis verwendet wird, wenn das Katheterhandteil aktiviert wird. Neben dem Dosismessbauteil 108 sind Dosismessmarkierungen 109 vorgesehen, um dem Bediener eine Angabe der Menge der Dosis zu liefern, welche bei verschiedenen Einstellungen des Dosismessbauteils 108 injiziert werden wird.
  • Die 6 zeigt des Weiteren einen Katheter, welcher mit seinem proximalen Ende an dem Lumenende 102 des Handteils befestigt ist, aufweisend ein äuße res Lumen 110 und ein Spannungsabbaubauteil 111. Ein inneres Lumen liegt innerhalb des äußeren Lumens 110 und ist mit seinem proximalen Ende an einem Beförderungsaufbau befestigt, welcher gleitbar innerhalb des Handteilgehäuses 104 angeordnet ist (das innere Lumen 112 und der Beförderungsaufbau 113 sind in der 7 gezeigt und werden weiter unten diskutiert). Wenn der Katheter einmal richtig in dem Körper des Patienten positioniert ist, gibt der Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 114 den Beförderungsaufbau 113 frei, welcher in Richtung zu dem Lumenende 102 des Katheterhandteils 101 gleitet und dadurch das distale Ende des inneren Lumens 112 und eine Injektionsnadelspitze an dem Ende davon (nicht gezeigt) über das distale Ende des äußeren Lumens 110 hinaus und in das Gewebe an der gewünschten Dosisinjektionsstelle erstreckt. Das Katheterhandteil 101 enthält auch einen Handteilspannhebel 115, welcher den Beförderungsaufbau 113 in seine gespannte Position bewegt. Die Dosiskarpule 116 (in der 7 gezeigt) wird in das Katheterhandteil 101 durch die Öffnung 106 eingeführt und in dem Beförderungsaufbau 113 mit dem Beförderungsaufbau 113 in der ungespannten Position gesetzt.
  • Es wird nun auf die 7 und die 8 Bezug genommen werden, um die hauptsächlichen Unterschiede in der Anordnung und im Betrieb der zweiten Ausführungsform von der ersten Ausführungsform hervorzuheben (die Anordnungen oder Betriebe, welche zwischen den beiden Ausführungsformen ähnlich sind, werden hier nicht nochmals beschrieben). Die 7 ist eine schräge Durchsichtsansicht eines Katheterhandteils und seines Beförderungsaufbaus in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, während die 8 eine Explosionsansicht des Beförderungsaufbaus der zweiten Ausführungsform ist.
  • Wie es in der 7 gezeigt ist, ist der Beförderungsaufbau 113 gleitbar innerhalb des Handteilgehäuses 104 angeordnet, derart, dass der Beförderungsaufbau 113 zwischen dem Lumenende 102 und dem Betätigungseinrichtungsende 103 des Katheterhandteilgehäuses gleiten kann. Eine Feder 117 ist mit einem En de mit dem Beförderungsaufbau 113 und mit ihrem anderen Ende mit dem Handteilgehäuse 104 verbunden und spannt den Beförderungsaufbau 113 in Richtung zu dem Lumenende 102 des Katheterhandteilgehäuses vor. An dem Lumenende 118 des Beförderungsaufbaus ist ein Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 119 vorgesehen, an welchem das proximale Ende des inneren Lumens 112 befestigt ist. Das äußere Lumen 110 ist gezeigt, als dass es über ein Spannungsabbaubauteil 111 an dem Lumenende 102 des Handteilgehäuses 104 befestigt ist.
  • Wie in der ersten Ausführungsform ist ein Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 zwischen der Dosiskarpule 116 und dem Betätigungseinrichtungsende 121 des Beförderungsaufbaus angeordnet. Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 ist auf dem Beförderungsaufbau 113 derart positioniert, dass sich die Betätigungseinrichtung, wenn er betätigt wird, in Richtung zu der Dosiskarpule 116 bewegt und eine Kraft auf den Karpule-Kolben 116B anlegt, welche das Medikament darin dazu bringt, von der Dosiskarpule 116 durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 119 und das innere Lumen 112 überzugehen, um die gewünschte Injektionsstelle innerhalb des Körpers des Patienten zu erreichen.
  • Zusätzliche Merkmale, welche in der 7 gezeigt sind, umfassen einen Betätigungseinrichtungsknopf 105 an dem Betätigungseinrichtungsende 103 eines Handteilgehäuses 104. Wie es in der 8 gezeigt ist, weist der Betätigungseinrichtungsknopf 105 einen inneren Vorsprung 122 auf, der sich von seiner Mitte in Richtung zu dem Beförderungsaufbau 113 erstreckt, welcher ein axiales, sechseckiges Loch enthält. Der Betätigungseinrichtungsknopf 105 ist mit dem Katheterhandteil durch das Einpassen eines axialen, sechseckigen Lochs in den Vorsprung 122 über einen entsprechenden sechseckigen Endvorsprung 123 des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsrohrs 124 und durch Einfangen einer Nut 154 in dem Vorsprung 122 zwischen den Hälften bzw. Teilen des Handteilkörpers gekoppelt. Der Betätigungseinrichtungsknopf 105 wird nach dem Verwenden durch eine Spiralfeder 153 in seine Ruheposition zurückgebracht, welche konzentrisch über einem inneren Vorsprung 122 angeordnet ist. Ein Ende der Feder 153 ist in einem Loch in der Unterseite des Betätigungseinrichtungsknopfs 105 in Eingriff, während das andere Ende der Feder 153 in einem Loch in dem Handteilgehäuse 104 (gezeigt in der 7) in Eingriff ist.
  • Zurückkehrend zu der 7 ist dort auch eine Anzahl von Bauteilen gezeigt, deren Betrieb weiter unten beschrieben werden wird, einschließlich eines Handteilspannhebels 115, welcher schwenkbar an dem Handteilgehäuse 104 montiert ist, eines Stoßarms 125, welcher ausgebildet ist, um mit dem Handteilspannhebel 115 zu schwenken und den Beförderungsaufbau 113 in seine gespannte Position zu drücken, eines Betätigungseinrichtungsrohr-Zurückhalte-Rastklinkhebels 126, eines Beförderungsfreigabeauslösers 114 und eines Beförderungsaufbaulappens 127, welcher freigebbar durch den Beförderungsfreigabeauslöser 114 eingefangen ist, wenn das Katheterhandteil gespannt ist. Innerhalb der inneren Oberfläche des Handteilgehäuses 104, in Richtung zu seinem Betätigungseinrichtungsende 103, ist eine Dosiszufuhrblockierrippe 128 vorgesehen, welche mit dem Dosisrohrsicherheitslappen 129 zusammenwirkt, wenn der Beförderungsaufbau 113 in seiner gespannten Position ist, um die Zufuhr einer Dosis von der Dosiskarpule 116 zu verhindern, wenn das innere Lumen 112 nicht eingesetzt bzw. ausgefahren worden ist. Schließlich zeigt die 7 den Dosisrohrstopplappen 130, welcher nach außen durch den Schlitz 131 in den Beförderungsaufbau 113 von außen von dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 vorragt. Der Dosisstopprohrlappen 130 wirkt mit den Dosismessstufen auf einer inneren Oberfläche des Dosismessbauteils 108 (nicht gezeigt) zusammen, um die Dosiszufuhr anzuhalten, wenn der gewünschte Betrag bzw. die gewünschte Menge an Medikament oder anderer Substanz zu dem gewünschten Injektionsort in dem Patienten zugeführt worden ist.
  • Die 8 zeigt eine Explosionsansicht eines Beförderungsaufbau-Betätigungseinrichtungsmechanismus der zweiten Ausführungsform. Der Beförderungsaufbau 113 weist ein unteres Bauteil 132 und ein oberes Bauteil 133 auf, zwischen welchen die Komponenten des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsme chanismus liegen. Auf der Unterseite des Beförderungsaufbaubauteils 132 ist ein Beförderungsspannstab 134 vorgesehen. Wenn der Handteilspannhebel 115 gedrückt wird, schwenkt der Stoßarm 125, wobei er den Beförderungsspannstab 134 und den Beförderungsaufbau 113 in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende 103 des Katheterhandteils stößt, bis der Beförderungsspannlappen 127 auf dem Beförderungsaufbaubauteil 133 freigebbar eingefangen ist durch den Beförderungsfreigabeauslöser 114 (gezeigt in der 7). Beim Beginn des Hubs des Handteilspannhebels 115 resultiert die anfängliche Bewegung des Hebels in einem Kontakt mit dem Betätigungseinrichtungsrohr-Zurückhalte-Sperrklinkenhebel 126 (gezeigt in der 7), welcher schwenkbar auf dem Beförderungsaufbau 113 derart montiert ist, dass seine Rückhalteklinke durch den Schlitz 135 in dem Beförderungsaufbau 113 hindurchgeht und in die Betätigungseinrichtungsrohr-Sperrklinkenzähne 136 eingreift, wobei dadurch die Drehung des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 im Uhrzeigersinn verhindert wird. Wenn der Handteilspannhebel 115 den Betätigungseinrichtungsrohr-Zurückhalte-Sperrklinkenhebel 126 kontaktiert, schwenkt der Hebel und geht von den Betätigungseinrichtungsrohr-Sperrklinkenzähnen 136 heraus, wobei es dem Betätigungseinrichtungsrohr erlaubt wird, im Uhrzeigersinn zu drehen, um sicherzustellen, dass es in dem Dosiszufuhrprozess in seiner Startposition ist.
  • Das Nachfolgende beschreibt die Anordnung der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie bei der ersten Ausführungsform weist der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 äußere Gewinde entlang seiner Länge auf, welche mit entsprechenden inneren Gewinden in einem Loch in der Mitte der Betätigungseinrichtung 137 in Eingriff stehen. Die Betätigungseinrichtungsmutter 137 ruht gegen Indexieroberflächen 138 in dem Inneren der Beförderungsaufbaubauteile 132 und 133 (die Indexieroberfläche innerhalb des Bauteils 133 ist nicht gezeigt) und die Seite 139 des Betätigungseinrichtungsrohrs 124, derart, dass die Betätigungseinrichtungsmutter 137 daran gehindert wird, sich in Richtung zu dem Lumenende 118 oder dem Betätigungseinrichtungsende 121 des Beförderungsaufbaus zu bewegen. Wie bei der ersten Ausführungsform kann die Betätigungseinrichtungsmutter 137 nur um die Längsachse der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung 120 drehen, und die Betätigungseinrichtungsmutter 137 und der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 wirken zusammen, um die Ausstreckung des Betätigungseinrichtungsstabs 120 zu erlauben.
  • Die Betätigungseinrichtungsmutter 137 weist des Weiteren Sperrklinkenzähne 140 auf, welche auf beiden Seiten ihres äußeren Umfangs angrenzend zu der umfänglichen Nut 141 gebildet sind. Die Betätigungseinrichtungsmutter-Sperrklinkenzähne 140 sind auf der einen Seite der umfänglichen Nut 141 über einen Haken 150 auf dem Beförderungsaufbaubauteil 133 und auf der anderen Seite der Mutter über entsprechende Sperrklinkenhaken 142 innerhalb der Seite des Lumenendes des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 freigebbar in Eingriff. Die Betätigungseinrichtungsmutterrastklinkenzähne 140 auf beiden Seiten des umfänglichen Bandes 141 sind in der gleichen Richtung angeordnet, derart, dass sich die Betätigungseinrichtungsmutter 137, wenn die Rastklinkenhaken in Eingriff sind, nicht in einer Richtung im Uhrzeigersinn, gesehen von dem Lumenende des Beförderungsaufbaus, drehen kann.
  • Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 weist an seinem Betätigungseinrichtungsende einen viereckig geformten Kopf 143 auf, welcher in eine entsprechende Ausnehmung innerhalb im Wesentlichen der gesamten Länge der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsantriebsmutter 144 eingreift. Die Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 144 ruht wiederum konzentrisch innerhalb des Betätigungseinrichtungsrohrs 124. Entlang dem äußeren Umfang der Betätigungseinrichtungsantriebsmutter 144 sind Antriebsmutterhaltelappen 145 vorgesehen, welche durch die Schlitze 146 in dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 hindurchgehen und in entsprechende Ausnehmungen in der inneren Oberfläche des Beförderungsaufbaubauteils 133 (nicht gezeigt) eingreifen, um die Drehung der Antriebsmutter 144 während dem Betrieb des Katheterhandteils 101 zu verhindern.
  • In der 8 ist auch ein Dosismessstopplappen 130 gezeigt, der sich radial von dem äußeren Umfang des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 durch den Dosisstoppschlitz 131 in dem Beförderungsbauteil 133 erstreckt. Der Dosismessstopplappen 130 ist entlang dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 derart positioniert, dass der Dosisstopplappen, wenn die Dosiszufuhroperation ausgeführt wird, das Dosismessbauteil 108 kontaktiert und eine weitere Injizierung der Dosis stoppt, wenn die gewünschte Dosis erreicht worden ist.
  • Der Betrieb des Katheterhandteils der zweiten Ausführungsform beginnt damit, dass der Bediener den Handteilspannhebel 113 drückt, welcher gleichzeitig den Beförderungsaufbau 113 dazu bringt, in Richtung zu dem Betätigungseinrichtungsende 103 des Katheterhandteils 101 zu gleiten, bis der Beförderungsaufbaulappen 127 eingefangen wird und freigebbar gehalten wird durch den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 114, und den Betätigungseinrichtungsrohrrückhaltehebel 126 dazu bringt, zu schwenken, wobei dadurch das Betätigungseinrichtungsrohr 124 freigegeben wird, um durch die Kraft der Betätigungseinrichtungsknopffeder 153 im Uhrzeigersinn zu drehen zum Zurückkehren in seine Ruheposition und um es dem Dosisrohrsicherheitslappen 129 zu erlauben, mit der Dosiszufuhrblockierrippe 128 in Eingriff zu gelangen, wobei dadurch die Dosiszufuhr verhindert wird, während das Handteil gespannt wird.
  • Nachfolgend auf das Einführen des Katheters in den Körper des Patienten und das Manövrieren des Katheters zu der gewünschten Injektionsstelle durch einen Arzt drückt der Bediener den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 114, wobei der Beförderungsaufbau 113 freigegeben wird, um in Richtung zu dem Lumenende 102 des Katheterhandteils 101 zu gleiten, wobei dadurch die Injektionsnadelspitze auf dem distalen Ende des inneren Lumens 112 in die gewünschte Injektionsstelle ausgestreckt wird. Die Bewegung des Beförderungsaufbaus 113 in Richtung zu dem Lumenende 102 erlaubt es auch dem Dosisrohrsicherheitslappen 129, welcher sich von dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 erstreckt, zu der Dosiszufuhrblockierrippe 128 überzugehen und es dadurch dem Betätigungseinrich tungsrohr 124 zu erlauben, anschließend im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, wenn es betrieben wird. Um die gewünschte Dosis zuzuführen, wird der Betätigungseinrichtungsknopf 105 durch den Bediener manuell im Gegenuhrzeigersinn gedreht, welcher wiederum das Betätigungseinrichtungsrohr 124 (an welchem der Betätigungseinrichtungsknopf 105 über ein Eingreifen des Knopfvorsprungs 122 mit dem Betätigungseinrichtungsrohr 123 gekoppelt ist) im Gegenuhrzeigersinn dreht, bis der Dosismessstopplappen 130, welcher von der äußeren Oberfläche des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 vorragt, die innere Oberfläche des Dosismesselements 108 erreicht. Wie bei der ersten Ausführungsform ist der Bereich des Verfahrwegs des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 relativ kurz (in etwa 45 Grad), jedoch könnte jede Bogenlänge von weniger als einem vollständigen Kreis verwendet werden, solange die Länge des Dosisstoppschlitzes 152 nicht so groß ist, um die strukturelle Integrität des Beförderungsaufbaus zu beeinträchtigen.
  • Die Drehung des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 im Gegenuhrzeigersinn bringt die Betätigungseinrichtungsmutter 137 (deren Rastklinkenzähne 140 mit Rastklinkenhaken 142 auf der Seite 139 des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 in Eingriff sind) dazu, ebenso im Gegenuhrzeigersinn mit dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 zu drehen. Aufgrund der Interaktion der inneren Gewinde der Betätigungseinrichtungsmutter 137 mit den äußeren Gewinden auf dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 treibt die Betätigungseinrichtungsmutter 137 den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 in Richtung zu und in Kontakt mit dem Dosiskarpule-Kolben 116B an. Der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 drückt dann auf den Dosiskarpule-Kolben 116B, um zu beginnen, die Inhalte der Karpule in den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 119 und somit durch das innere Lumen 112 und die Injektionsnadelspitze in die gewünschte Injektionsstelle zu zwingen. Die Drehung der Betätigungseinrichtungsmutter 137 im Gegenuhrzeigersinn und die axiale Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 120 fahren fort, bis der Dosismessstopplappen 130 die Stufe auf der inneren Oberfläche des Dosismessbauteils 108 entsprechend der gewünschten Dosis erreicht. Wenn der Dosismessstopplappen 130 die ausgewählte Dosisstopp stufe erreicht, werden die Drehung des Betätigungseinrichtungsrohrs 124 und der Betätigungseinrichtungsmutter 137 im Gegenuhrzeigersinn sowie die axiale Bewegung des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstabs 120 in Richtung zu dem Lumenende des Beförderungsaufbaus 113 angehalten, wobei die Zufuhr der gewünschten Dosis vervollständigt wird.
  • Zugehörig zu der vorangegangenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Zufuhr einer gewünschten Dosis unter Verwenden des Katheterhandteils dieser Ausführungsform. Um eine gewünschte Dosis eines Medikaments oder einer anderen Substanz an eine gewünschte Injektionsstelle innerhalb des Körpers eines Patienten zuzuführen, wird das Katheterhandteil der zweiten Ausführungsform für ein Verwenden vorbereitet unter Setzen einer Dosiskarpule, welche die Substanz enthält, die in den Patienten einzuspritzen ist durch die Karpule-Einführöffnung 106 und auf den Beförderungsaufbau 113, und sodann Schließen der Öffnungstür 107. Als nächstes wird, um das innere Lumen mit der zu injizierenden Substanz zu initialisieren, eine Sequenz eines Betreibens des Spannhebels 115, eines Drückens des Beförderungsaufbau-Freigabeauslösers 114 und eines Drehens des Betätigungseinrichtungsvorschubknopfs 105 so viele Male wie nötig ausgeführt, um die Substanz dazu zu bringen, eingespritzt zu werden, um das distale Ende des inneren Lumens 112 zu erreichen.
  • Wenn die Substanz einmal das Ende des inneren Lumens erreicht hat, kann das Katheterhandteil wieder auf die zuvor beschriebene Art und Weise gespannt werden und das Dosismessbauteil 108 auf die gewünschte Dosis eingestellt werden, woraufhin der Arzt sodann den Katheter, einschließlich des äußeren Lumens 110 und des inneren Lumens 112, in den Körper des Patienten einführen kann und den Katheter auf die herkömmliche Art und Weise zu der gewünschten Injektionsstelle manövrieren kann. Wenn der Katheter einmal an der gewünschten Injektionsstelle angeordnet ist, kann der Bediener des Katheters den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser 114 drücken, um den Beförderungsaufbau 113 dazu zu bringen, nach vorne zu gleiten und somit das distale Ende des inneren Lumens 112 zu veranlassen, sich über das äußere Lumen 110 hinaus in die gewünschte Injektionsstelle zu erstrecken. Wenn das innere Lumen 112 einmal eingesetzt worden ist, kann der Bediener des Katheters den Betätigungseinrichtungsknopf 105 im Gegenuhrzeigersinn, gesehen von dem Lumenende 102, drehen, bis der Dosisstopplappen 130 auf dem Betätigungseinrichtungsrohr 124 die Dosisstoppstufe auf dem Dosismessbauteil 108 entsprechend der gewünschten Dosis erreicht. Die Drehung des Betätigungseinrichtungsknopfs 105 bringt das Betätigungseinrichtungsrohr 124 dazu, die Betätigungseinrichtungsmutter 137 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, welche wiederum den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab 120 dazu bringt, sich nach vorne zu erstrecken, um auf den Dosiskarpule-Kolben 116B zu drücken und dadurch die gewünschte Dosis dazu zu bringen, von der Dosiskarpule durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch 119 und das innere Lumen 112 und somit zu der gewünschten Injektionsstelle innerhalb des Körpers des Patienten zu gehen. Nachfolgend auf die Zufuhr der gewünschten Dosis kann der Arzt das Katheterhandteil spannen, um die innere Lumenspitze in das äußere Lumen zurückzuziehen, und kann dann den Katheter aus dem Körper des Patienten entfernen, oder alternativ kann, wenn die Inhalte der Dosiskarpule noch nicht alle injiziert worden sind, eine andere Dosis zu einer gewünschten Injektionsstelle zugeführt werden.
  • Während die vorliegende Erfindung mit Bezugnahme auf dasjenige beschrieben wurde, was momentan als die bevorzugten Ausführungsformen davon erachtet wird, ist es zu verstehen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen oder Konstruktionen beschränkt ist. Die vorliegende Erfindung ist im Gegenteil dazu gedacht, verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen bzw. Aufbauten abzudecken.

Claims (9)

  1. Eine Dosiszufuhrvorrichtung (1) zum Zuführen einer gewünschten Dosis zu einem Injektionsort in dem Körper eines Patienten, aufweisend: ein Gehäuse (2, 19); ein äußeres Lumen (11), dessen eines proximales Ende an einem Lumenende (5) des Gehäuses befestigt ist; einen Beförderungsaufbau (14), der gleitbar in dem Gehäuse angeordnet ist; eine Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung (18); mindestens ein Spannbauteil (20, 44) zum Platzieren des Beförderungsaufbaus und der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung in jeweilige gespannte Zustände; einen Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser (15); einen Dosisfreigabeauslöser (16); gekennzeichnet durch ein inneres Lumen (13), welches gleitbar in dem äußeren Lumen angeordnet ist, wobei ein proximales Ende des inneren Lumens an einem Lumenende des Beförderungsaufbaus befestigt ist und ein distales Ende des inneren Lumens sich über ein distales Ende des äußeren Lumens erstreckt, wenn der Beförderungsaufbau zu dem Lumenende des Gehäuses gleitet; und ein Dosismessbauteil (9), welches von der Außenseite des Gehäuses betätigbar ist, wobei der Beförderungsaufbau, wenn von seinem gespannten Zustand durch den Beförderungsaufbau-Freigabeauslöser freigegeben, vorgespannt ist, um zu dem Lumenende des Gehäuses zu gleiten, die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung, wenn von ihrem gespannten Zustand durch den Dosis freigabeauslöser freigegeben, vorgespannt ist, um eine Dosiskarpule (17), welche auf dem Beförderungsaufbau platziert ist, mit einer Kraft zu beaufschlagen, um die gewünschte Dosis zu veranlassen, von der Dosiskarpule durch das innere Volumen zu passieren, und die Bewegung der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung durch das Dosismessbauteil angehalten wird, wenn die gewünschte Dosis zugeführt worden ist.
  2. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher eine Feder (20) der inneren Lumenausdehnung den Beförderungsaufbau zu dem Lumenende des Gehäuses vorspannt.
  3. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung (18) an einem Betätigungseinrichtungsende des Beförderungsaufbaus (14) entgegengesetzt zu dem Lumenende (5) angeordnet ist.
  4. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung einen Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab (18) und eine Betätigungseinrichtungsfeder (44) aufweist, welche den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab zu der Dosiskarpule (17) vorspannt.
  5. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 4, bei welcher der Beförderungsaufbau (14) an seinem Lumenende (21) einen Dosiskarpule-Aufnahmeflansch (22) in Verbindung mit dem proximalen Ende des inneren Lumens (13) aufweist, der Dosiskarpule-Aufnahmeflansch und ein Lumenende der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung (18) durch einen Abstand getrennt sind, der ausreicht, um die Dosiskarpule (17) aufzunehmen, und wenn der Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab auf die Dosiskarpule drückt, die gewünschte Dosis von der Dosiskarpule durch den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch in das innere Lumen passiert.
  6. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung weiter aufweist: eine Betätigungseinrichtungs-Antriebsmutter (144), aufweisend: eine longitudinale Ausnehmung, derart gestaltet, um den Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab (120) aufzunehmen und eine Drehung des Betätigungseinrichtungsstab relativ zur Antriebsmutter auszuschließen, und einen Lappen (145), der sich radial von der Betätigungseinrichtungs-Antriebsmutter aus erstreckt und mit dem Beförderungsaufbau (133) in Eingriff steht, um eine Drehung der Betätigungseinrichtungs-Antriebsmutter relativ zu dem Beförderungsaufbau auszuschließen; ein Betätigungseinrichtungsrohr (124), aufweisend: einen Dosisstopplappen (130), welcher mit dem Dosismessbauteil (108) zusammenwirkt, um die Betätigungseinrichtungsrohrdrehung anzuhalten, und mindestens eine Sperrklinke (142), die an einem Lumenende des Betätigungseinrichtungsrohres angeordnet ist; und eine Betätigungseinrichtungsmutter (137), welche benachbart zu dem Lumenende des Betätigungseinrichtungsrohres angeordnet ist, aufweisend: eine Vielzahl von Sperrklinkenzähnen (140) auf einer äußeren Umfangsoberfläche, und ein mit Innengewinde versehenes axiales Loch, welches mit den äußeren Windungen auf dem Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsstab zusammenwirkt, wobei die Betätigungseinrichtungsantriebsmutter in dem Betätigungseinrichtungsrohr angeordnet ist, die Betätigungseinrichtungsfeder konzentrisch zwischen diesen angeordnet ist und das Betätigungseinrichtungsrohr mit einem ersten Betätigungseinrichtungsfederende in Eingriff steht und die Betätigungseinrichtungsantriebsmutter mit einem zweiten Betätigungseinrichtungsfederende in Eingriff steht, ein erster Abschnitt der Betätigungseinrichtungsmutter-Sperrklinkenzähne mit einer Sperrklinke (150) auf dem Beförderungsaufbau (133) in Eingriff steht, derart, dass die Betätigungseinrichtungsmutter an einer Drehung mit dem Betätigungseinrichtungsrohr während des Dosiszufuhrbetätigungseinrichtungsspannens gehindert ist, und ein zweiter Abschnitt der Betätigungseinrichtungsmutter-Sperrklinkenzähne mit der Sperrklinke (142) an einem Lumenende (139) des Betätigungseinrichtungsrohres in Eingriff steht, derart, dass, wenn das Betätigungseinrichtungsrohr unter der Vorspannung der Betätigungseinrichtungsfeder rotiert, die Betätigungseinrichtungsmutter mit dem Betätigungseinrichtungsrohr rotiert und die Dosiszufuhrbetätigungseinrichtung veranlasst, gegen die Dosiskarpule vorzurücken, bis die Betätigungseinrichtungsrohrdrehung durch das Dosismessbauteil angehalten wird.
  7. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher das Spannbauteil ein Betätigungseinrichtungsknopf (105) ist, der an dem Betätigungseinrichtungsende des Gehäuses angeordnet ist, wobei der Betätigungseinrichtungsknopf um eine longitudinale Achse des Beförderungsaufbaus rotiert.
  8. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher der Betätigungseinrichtungsknopf weiter aufweist: einen Knopfkörper; einen zylindrischen Vorsprung (122) auf einer Unterseite des Knopfkörpers zu dem Lumenende des Gehäuses, wobei der innere Durchmesser des zylindrischen Vorsprungs größer ist als ein äußerer Durchmesser des Betätigungseinrichtungsendes des Beförderungsaufbaus, eine Betätigungseinrichtungsknopf-Rückstellfeder (153), wobei ein erstes Knopffederende mit dem Betätigungseinrichtungsknopf und ein zweites Knopffederende mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei der Betätigungs einrichtungsknopf zu einer Startposition zurückkehrt, wenn freigegeben; und mindestens einen inneren Flansch (154), der auf einer inneren Oberfläche des zylindrischen Vorsprungs angeordnet ist, wobei der innere Flansch mit einem entsprechenden schraubenförmigen Flansch auf der äußeren Oberfläche des Beförderungsaufbaus zusammenwirkt; mindest eine Betätigungseinrichtungsknopf-Eingriffsoberfläche, welche mit einem entsprechenden Spannflansch auf dem Dosiszuführbetätigungseinrichtungsrohr zusammenwirkt, wobei wenn der Betätigungseinrichtungsknopf gedreht wird, die mindestens eine Betätigungseinrichtungsknopf-Eingriffsoberfläche das Betätigungseinrichtungsrohr in eine gespannte Position dreht, und der mindestens eine innere Flansch den Beförderungsaufbau zu dem Betätigungseinrichtungsende des Gehäuses bewegt, um den Beförderungsaufbau in seinem gespannten Zustand zu platzieren.
  9. Dosiszufuhrvorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher das Gehäuse eine Dosiskarpule-Einführöffnung (6) benachbart zu dem Dosiskarpule-Aufnahmeflansch aufweist, wobei die Vorrichtung weiter aufweist: einen Dosiskarpule-Einführungsöffnungsdeckel (7), und einen Dosiskarpule-Druckblock (23), wobei der Dosiskarpule-Druckblock derart gestaltet ist, um mit dem Öffnungsdeckel und dem Beförderungsaufbau derart zusammenzuwirken, dass, wenn der Öffnungsdeckel geschlossen ist, der Dosiskarpule-Druckblock die Dosiskarpule gegen den Dosiskarpule-Aufnahmeflansch drückt.
DE60308372T 2002-06-17 2003-06-17 Dosierungsverabreichungsvorrichtung Expired - Lifetime DE60308372T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US171539 2002-06-17
US10/171,539 US6802824B2 (en) 2002-06-17 2002-06-17 Catheter device and method for delivering a dose internally during minimally-invasive surgery
PCT/US2003/019009 WO2003105943A1 (en) 2002-06-17 2003-06-17 Catheter device and method for delivering a dose internally during minimally-invasive surgery

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60308372D1 DE60308372D1 (de) 2006-10-26
DE60308372T2 true DE60308372T2 (de) 2007-09-20

Family

ID=29732796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60308372T Expired - Lifetime DE60308372T2 (de) 2002-06-17 2003-06-17 Dosierungsverabreichungsvorrichtung

Country Status (5)

Country Link
US (2) US6802824B2 (de)
EP (1) EP1513582B1 (de)
AU (1) AU2003245528A1 (de)
DE (1) DE60308372T2 (de)
WO (1) WO2003105943A1 (de)

Families Citing this family (32)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7041084B2 (en) 2001-05-24 2006-05-09 Fojtik Shawn P Hand-held, hand operated power syringe and methods
US6802824B2 (en) * 2002-06-17 2004-10-12 Scimed Life Systems, Inc. Catheter device and method for delivering a dose internally during minimally-invasive surgery
CA2771129C (en) * 2003-10-31 2015-09-29 Trudell Medical International System and method for manipulating a catheter for delivering a substance to a body cavity
AU2005231716B2 (en) * 2004-03-31 2010-08-05 Izi Medical Products, Llc Apparatus for an improved high pressure medicinal dispenser
WO2008008281A2 (en) * 2006-07-07 2008-01-17 Proteus Biomedical, Inc. Smart parenteral administration system
US10058656B2 (en) 2006-10-24 2018-08-28 Pmt Partners, Llc Syringe with rotatable element, systems including the syringe, and associated methods
US20080098564A1 (en) * 2006-10-24 2008-05-01 Fojtik Shawn P Locking Hinges for Syringe Handles, Syringes Including Locking Hinges, and Associated Methods
US8672893B2 (en) 2007-10-23 2014-03-18 Control Medical Technology, Llc Syringe with rotatable element, aspiration systems including the syringe, and associated methods
US8192399B2 (en) * 2007-05-23 2012-06-05 Biosense Webster, Inc. Extension control handle with adjustable locking mechanism
US8603046B2 (en) * 2007-05-23 2013-12-10 Biosense Webster, Inc. Automated injection catheter device and system
US8480653B2 (en) 2007-05-23 2013-07-09 Biosense Webster, Inc. Magnetically guided catheter with concentric needle port
US11191931B2 (en) * 2007-10-01 2021-12-07 Pmt Partners, Llc Methods for manually injecting/aspirating fluids through small diameter catheters and needles and manual injection/aspiration systems including small diameter catheters and needles
US20090088702A1 (en) * 2007-10-01 2009-04-02 Fojtik Shawn P Methods for manually injecting/aspirating fluids through small diameter catheters and needles and manual injection/aspiration systems including small diameter catheters and needles
WO2009055733A1 (en) * 2007-10-25 2009-04-30 Proteus Biomedical, Inc. Fluid transfer port information system
WO2009067463A1 (en) * 2007-11-19 2009-05-28 Proteus Biomedical, Inc. Body-associated fluid transport structure evaluation devices
GB0809361D0 (en) * 2008-05-22 2008-07-02 Cellerix Sa Injection device
WO2009149175A1 (en) 2008-06-04 2009-12-10 Neovista, Inc. Handheld radiation delivery system for advancing a radiation source wire
SG189763A1 (en) 2010-02-01 2013-05-31 Proteus Digital Health Inc Two-wrist data gathering system
EP2531099B1 (de) 2010-02-01 2018-12-12 Proteus Digital Health, Inc. Datensammelsystem
BR112014001341B1 (pt) * 2011-07-18 2020-10-20 Rhinosystems Inc dispositivo de irrigação nasal
US9694158B2 (en) * 2011-10-21 2017-07-04 Ahmad Mohamad Slim Torque for incrementally advancing a catheter during right heart catheterization
US9320507B2 (en) 2012-03-26 2016-04-26 Covidien Lp Cannula valve assembly
US10322227B2 (en) 2013-03-15 2019-06-18 410 Medical, Inc. Apparatus, kits and related methods for fluid infusion
JP2015016346A (ja) * 2014-08-14 2015-01-29 ティジェニクス エス.エー.ユー. 注射器具
WO2016049607A1 (en) 2014-09-25 2016-03-31 Pmt Partners, Llc Syringe with rotatable handle and associated systems and methods
JP2018507087A (ja) 2015-02-24 2018-03-15 410 メディカル, インク.410 Medical, Inc. 流体注入のための装置及びキット
TWI678219B (zh) * 2018-04-10 2019-12-01 程揚生技有限公司 軟組織之自動注射器械
CN110384841B (zh) * 2018-04-18 2023-03-31 恩贝克塔公司 笔式针组件装置
WO2020205929A1 (en) * 2019-04-02 2020-10-08 Becton, Dickinson And Company Detection system for syringe assembly
US11577019B2 (en) 2020-10-01 2023-02-14 Ken Marenco Administration of a vaccine or emergency administration of a medicament using a dental carpule
AU2022232358A1 (en) 2021-03-08 2023-09-14 410 Medical, Inc. Systems, apparatus, and methods for fluid infusion
US20240424258A1 (en) * 2021-11-01 2024-12-26 Vascomed Gmbh Catheterization device

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3645245C2 (de) * 1986-11-14 1994-01-27 Haselmeier Wilhelm Fa Injektionsgerät
US5176647A (en) * 1991-06-03 1993-01-05 Knoepfler Dennis J Catheter device for performing a cholangiogram during a laparoscopy surgery
US5336172A (en) * 1992-10-09 1994-08-09 Symbiosis Corporation Endoscopic suction-irrigation instrument having insertible probes with lateral ports
JPH10510450A (ja) 1994-12-02 1998-10-13 サイエンス インコーポレイテッド 薬剤分配装置
US5522797A (en) 1995-01-03 1996-06-04 Ivy Laboratories, Inc. Slide action veterinary implanter
WO1996027400A1 (en) * 1995-03-07 1996-09-12 Eli Lilly And Company Recyclable medication dispensing device
DE19604838A1 (de) 1996-02-12 1997-08-14 Alfred Von Schuckmann Vorrichtung zum Ausgeben von Flüssigkeit in abgeteilten Mengen
US6183444B1 (en) 1998-05-16 2001-02-06 Microheart, Inc. Drug delivery module
JP2003510135A (ja) * 1999-09-29 2003-03-18 スターリング メディヴェイションズ インコーポレイテッド 再使用可能な医薬注入装置
CA2409711A1 (en) 2000-05-18 2001-11-22 Dentsply International, Inc. Fluid material dispensing syringe
US6802824B2 (en) * 2002-06-17 2004-10-12 Scimed Life Systems, Inc. Catheter device and method for delivering a dose internally during minimally-invasive surgery

Also Published As

Publication number Publication date
EP1513582B1 (de) 2006-09-13
AU2003245528A1 (en) 2003-12-31
US7488305B2 (en) 2009-02-10
US20030233076A1 (en) 2003-12-18
EP1513582A1 (de) 2005-03-16
US20050020986A1 (en) 2005-01-27
WO2003105943A1 (en) 2003-12-24
US6802824B2 (en) 2004-10-12
WO2003105943A8 (en) 2004-04-08
DE60308372D1 (de) 2006-10-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60308372T2 (de) Dosierungsverabreichungsvorrichtung
DE69411113T2 (de) Vorrichtung zum dosieren eines flüssigen präparates
DE69621133T2 (de) Automatischer kolbenstangenrückzug
EP1988952B1 (de) Injektionsvorrichtung mit gesichertem dosierknopf
DE69214835T2 (de) Stiftförmige spritze
DE3874397T2 (de) Selbsttätige Zweikammer-Spritze, Verfahren zum Mischen und Injizieren und Patrone für die Spritze.
DE69302852T2 (de) Automatische Spritze
EP2010252B2 (de) Injektionsvorrichtung mit Spannfeder und Spannelement
DE68912814T2 (de) Spritzen.
EP2252351B1 (de) Verabreichungsvorrichtung mit halteeinrichtung
DE69214670T2 (de) Automatische, stiftförmige spritze
EP2252350B2 (de) Verabreichungsvorrichtung mit blockierbarem betätigungselement
DE69429918T2 (de) Nachladbares, automatisch oder manuell betätigbares notinjektionssystem
DE69711785T2 (de) Verbesserte Kartusche für eine Injektionsvorrichtung
DE4037418C2 (de) Zuführvorrichtung für flüssige Medikamente
DE10351596B4 (de) Autoinjektor mit variabler Dosis
DE69331149T2 (de) Gerät zum injizieren eines pharmazeutischen präparats in festem zustand
DE3638984C2 (de)
DE60011853T2 (de) Injektionsspritze
DE69302625T2 (de) Medikamentenspender
DE102007019124A1 (de) Rückdrehbare Dosiervorrichtung für eine Injektionsvorrichtung
EP1981570B1 (de) Vorschubstange mit koppelelement
DE102004042581A1 (de) Auto-Pen für Zweikammerampulle
EP3801688B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur abgabe mindestens einer substanz
EP3612256A1 (de) Nadelfreies injektionssystem

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition