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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Versehen eines
Verpackungsmaterials mit Informationen von einer Anlage zur Herstellung
von Verpackungsmaterial gemäß Anspruch
1. Zusätzlich bezieht
sich die vorliegende Erfindung auf ein bahnförmiges Verpackungsmaterial
gemäß dem Oberbegriff
des angehängten
Anspruchs 5.
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Stand der Technik
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Heutzutage
werden Saft und Milch größtenteils
in Verpackungen verpackt, die aus einem auf Papier basierendem Verpackungsmaterial
bestehen. Die gängigsten
Verpackungsarten sind ziegelsteinförmige Verpackungen, die u.a.
von Tetra Pak unter dem registrierten Warenzeichen Tetra Brik® vertrieben
werden, und so genannte Giebelpackungen, die u.a. von Tetra Pak
unter dem Warenzeichen Tetra Rex® vertrieben
werden.
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Die
Verpackungsindustrie ist im Wesentlichen so aufgebaut, dass Maschinen-
und Materialzulieferer Abfüllmaschinen
und fertig bedrucktes Verpackungslaminat an die Molkereien liefern,
die wiederum in ihren Anlagen die Getränke behandeln und fertig stellen
und sie anschließend
mithilfe von Abfüllmaschinen
in die Verpackungen füllen.
Die Molkerei verkauft dann die verpackten Getränke direkt oder über den
Großhandel
an den Einzelhandel. Die Verbraucher schließlich kaufen die Getränke beim
Einzelhandel.
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In
dieser Wertschöpfungskette
gibt es zahlreiche Interessenten bzw. Beteiligte, die schon lange versuchen,
Informationen von einem Glied zum anderen zu übermitteln, um Produktivität, Qualität, Kundendienst
usw. zu verbessern.
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Heutzutage
werden beispielsweise Informationen von der Bedruckung des Verpackungslaminats
an die Abfüllmaschine übertragen.
In die Bedruckung ist eine Leit- bzw. Führungsmarke in Form eines Strichcodes
oder ähnliches
gedruckt, die verwendet wird, um die Abfüllmaschine in Betrieb zu setzen
und zu steuern. Die Führungsmarke
ist normalerweise auf das Verpackungslaminat gedruckt, so dass es
auf jeder fertigen Verpackung eine Führungsmarke gibt. Die Führungsmarke
kann beispielsweise zur Steuerung des Vorschubs der Abfüllmaschine
verwendet werden, so dass jedwede möglichen Löcher, die benötigt werden,
an der richtigen Stelle gestanzt werden, so dass jedwede möglichen Öffnungsanordnungen
in der richtigen Position angeordnet werden und dass die Verpackung
an der richtigen Stelle gefaltet wird. Eine solche Führungsmarke
und ein Verfahren zum Lesen und Verwenden der Informationen aus
der Führungsmarke
sind in der
EP 131 241 51 und
der
US-A-6,021,950 beschrieben.
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Letzteres
Beispiel, bei dem sichergestellt wird, dass die Verpackung an der
richtigen Stelle gefaltet wird, ist ein Beispiel für die Informationsübermittlung
aus dem Umwandlungsprozess zur Abfüllmaschine. Die Führungsmarke
ist auf das Laminat an einer vorgegebenen Stelle in Bezug auf das
Faltlinienmuster, das auch auf dem Laminat im Umformungsprozess
gebildet wird, gedruckt. Die Abfüllmaschine
kann beispielsweise die Führungsmarke
mithilfe von Photozellen erkennen, und durch korrektes Einstellen
der Abfüllmaschine
kann sichergestellt werden, dass die Abfüllmaschine das Verpackungslaminat
in Packungen faltet und zwar immer entlang der vorbereiteten Faltlinien
im Faltmuster. Bei diesem Verfahren ist es erforderlich, dass die
Führungsmarke
immer innerhalb bestimmter Toleranzen in Bezug auf das Faltlinienmuster
angeordnet ist. Es ist außerdem
erforderlich, dass das von der Abfüllmaschine ausgeführte Falten
innerhalb bestimmter Toleranzen in Bezug auf die Position auf dem
Verpackungslaminat erfolgt, an der die Abfüllmaschine die Führungsmarke
identifiziert hat.
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Die
WO 01/80146 ,
WO 01/79988 ,
US-A-6,107,920 ,
WO 96/41296 ,
WO 00/16289 und
WO 00/41148 beschreiben alle eine
andere Technologieart für
die Übermittlung
von Informationen. Mithilfe eines so genannten RFID(Hochfrequenzidentifikations)-Etiketts
wird dargestellt, dass es möglich
ist, Papierprodukte innerhalb der Druckindustrie zu verfolgen und
zu führen,
und dass es auch möglich
ist, Informationen über
Warenzeichen, Markennamen, Hersteller, Produktzahlen, Menge je Packung
usw. zu übermitteln.
Es gibt jedoch eine Anzahl an Faktoren, die bisher die Verwendung
dieser RFID-Etiketten eingeschränkt
haben. Erstens ist eine technische Lösung, unter Anwendung der Technologie
des Standes der Technik, relativ teuer und folglich wirtschaftlich
kaum tragfähig.
Es hat sich außerdem
gezeigt, dass es bei dieser Technologie Schwierigkeiten geben könnte, wenn
die Verpackungen Metalle enthalten. Heutzutage enthalten die meisten
so genannten sterilen Verpackungen (die ohne Kühlung vertrieben werden können) eine
dünne Schicht
aus Aluminiumfolie, die eine störende
Wirkung bei der Anwendung von RFID-Etiketten bewirken könnte.
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Die
EP 929474 beschreibt ein
Verpackungsmaterial, das mit einem Faltlinienmuster zur Bildung von
mit unsichtbaren Informationen ausgestatteten Verpackungen versehen
ist. Durch die Verwendung von unsichtbaren Informationen in Form
von Drucktinte, die unter Infrarot- oder UV-Licht sichtbar sind, wird
die Oberfläche
der Verpackung, die mit sichtbarem Dekor versehen sein kann, nicht
reduziert. Informationen, die der Verpackung durch solche Mittel
zugeführt
werden können,
sind beispielsweise Kontrollziffern, Versendungsnummern, Führungsmarken zum
Steuern der Querversiegelung und zum anschließenden Falten der Verpackung.
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Die
WO 95/00393 beschreibt ein
Verpackungslaminat mit einer magnetisierbaren Oberfläche, die
dazu dient, Informationen bezüglich
des Verpackungslaminats zu speichern, wobei die Informationen dazu
dienen, die Abfüllmaschine
beim Befüllen, Versiegeln
und Falten der Verpackungen zu steuern.
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Die
WO 01/48591 A1 beschreibt
eine vor relativ kurzer Zeit entwickelte Technologie, nach der ein spezifisches
Muster geschaffen wird, das auf einen Merkzettel gedruckt und von
einer auf einem Stift angeordneten Kamera (ab)gelesen wird. Diese
Veröffentlichung
beschreibt, dass dieses spezifische Muster solchermaßen variiert
werden kann, dass die imaginäre
Oberfläche,
die über
ihre gesamte Ausdehnung hinweg ein einzigartiges Muster aufweist,
eine Größe von 4.600.000
km
2 hat, oder anders ausgedrückt eine
Oberfläche
etwa halb so groß wie
Europa hat. Teile dieser imaginären
Oberfläche
sind auf Papier gedruckt und entweder zu einer einzigen Funktion
verbunden, wie das Absenden einer E-Mail, oder sie dienen der reinen
Texterkennung, um einen Text in einen Computer oder in anderes elektronisches Gerät einzugeben.
Es ist zum Beispiel möglich,
Merkzettel zu drucken, die zum Schreiben von Faxmitteilungen oder
E-Mails geeignet sind. Der Merkzettel ist so gestaltet, dass jede
Seite einen Teil hat, in den der Text zu schreiben ist, einen Teil,
in den die E-Mailadresse zu schreiben ist, und ein Symbol, das das
Signal zum Versenden der E-Mail-Nachricht ausgibt. Die von dem Stift
abgelesene Information wird verschickt, beispielsweise über das
Mobilfunknetz an einen Server, der die Stelle der imaginären Oberfläche abliest
und dann die Funktion ausführt,
die dieser spezifischen Stelle entspricht. Damit diese Technologie
in der beabsichtigten Weise funktioniert, ist es somit notwendig,
dass das eigens geschaffene Substrat für die Anwendung, die der Benutzer
auszuführen
beabsichtigt, geeignet ist.
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Die
oben beschriebenen Technologien sind in gewisser Weise mit den betriebsbedingten
Problemen verknüpft,
die von verschiedenen Faktoren wie Preisniveau der Technologie,
störende
Metallschichten im Laminat usw. abhängen. Des Weiteren ist ein Teil
der Technologie auf bestimmte Teile der oben beschriebenen Wertschöpfungskette
weitgehend beschränkt.
So ist es beispielsweise schwierig, RFID-Etiketten zur Übermittlung
von Informationen an den Endverbraucher einzusetzen. Das Ladenregal
ist der letzte „Beteiligte", der vernünftigerweise mit
Geräten
ausgestattet ist, die dazu in der Lage sind, das RFID-Etikett zu
lesen, d.h. Informationen an den Konsumenten können im Laden angezeigt oder zusammen
mit den Waren als eine Papierkopie mitgeschickt werden. Somit besteht
Bedarf an weiteren alternativen Lösungen. Darüber hinaus ist es wünschenswert,
dass diese Technologie als ein Informationsträger im Kontakt mit den verschiedenen
Beteiligten in der Wertschöpfungskette
verwendbar ist.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine alternative
Lösung
dafür anzugeben,
wie Informationen über
das Verpackungslaminat übermittelt
werden können.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Lösung dafür anzugeben, wie
Steuerungsinformationen über
das Verpackungslaminat an eine Abfüllmaschine übermittelt werden können.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Lösung
dafür anzugeben,
wie Informationen hin und her zwischen den Beteiligten, beispielsweise
einem Umwandlungsverfahren (Laminierung, Falten und Bedrucken),
einer Abfüllmaschine
und einem Molkereibesitzer, einem Großhändler, einem Einzelhändler und
einem Endverbraucher übermittelt
werden können.
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Die
oben genannten Aufgaben wurden gelöst durch ein Verfahren zum
Versehen eines Verpackungsmaterials mit Informationen von einer
Anlage zur Herstellung von Verpackungsmaterial, umfassend die Schritte:
a) Herstellen einer Bahn aus Verpackungsmaterial, b) Messen, bei
der Herstellung der Bahn, einer vorbestimmten Größe in einem ersten Abschnitt
der Bahn, wobei der Abschnitt dazu bestimmt ist, eine erste Verpackung
zu bilden, c) Versehen, bei der Herstellung der Bahn, eines zweiten,
zur Bildung einer zweiten Verpackung bestimmten Abschnitts mit Informationen über die
gemessene Größe.
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Durch
eine solche Verfahrensgestaltung ist es möglich, eine Führungsmarke
auf einfache Weise in einer einzigen Station und bei einer einzigen
Gelegenheit zu drucken, die Informationen über Materialspezifikationen,
-abweichungen usw. enthält,
und die darüber
hinaus Informationen über
die Führungsmarke
selbst enthält,
wie zum Beispiel die aktuelle Positionierung in Bezug auf die Faltlinienmuster,
mit gestaltete Druckvorlagen oder ähnliches. Eine Umwandlungsanlage
im Industriebetrieb, die dazu vorgesehen ist, Papier, Kunststoff
und möglicherweise Aluminium
miteinander zu laminieren, gestaltete Druckvorlagen zu drucken und
Material mit einem Faltlinienmuster bereitzustellen, ist aufgrund
ihrer Eigenträgheit
relativ stabil. Dies setzt voraus, dass das Verfahren bei geringer
Geschwindigkeit vor und zurück
zwischen unterschiedlichen geringeren Abweichungen von dem nominalen
(erwünschten)
Status variiert wird. So wird beispielsweise die Positionierung
einer Faltlinie in Bezug auf eine Führungsmarke nicht in nennenswertem
Maße zwischen
zwei Abschnitten des Verpackungsmaterials, die nahe beieinander
liegen, variieren. Beispielsweise durch das Messen der Positionierung
einer Führungsmarke
in Bezug auf eine Faltlinie auf einem ersten Abschnitt des bahnförmigen Verpackungsmaterials
und danach, zeitgleich mit dem Drucken nachfolgender Führungsmarken
auf einen zweiten Abschnitt des Verpackungsmaterials, werden ferner
Einführungsinformationen über die
Messinformationen eingegeben, was für die zweite Führungsmarke
an sich so gut wie vollständig
korrekt ist. Wird zum Beispiel eine Abfüllmaschine dann laut dieser
Information hinsichtlich der Abweichung eingestellt, ist es möglich, das Toleranzbild
für das
gesamte Verfahren zu verändern.
Da Druck- und Umwandlungsverfahren eine Eigenträgheit besitzen, ist es möglich, breitere
Toleranzen für
diese Verfahren zuzulassen, weil es möglich ist, Informationen über die
Abweichung der nachfolgenden Bearbeitungsstationen, wie die Abfüllmaschine,
zu übermitteln.
Die benutzte Eigenschaft besteht darin, dass, selbst wenn die Toleranzen
verbreitert werden, es immer noch bekannt sein wird, dass das Verfahren
nicht zwischen den Endpunkten hin und her springt, sondern dass
das Verfahren jeweils ein wenig variiert.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gehen des Weiteren aus den angehängten Ansprüchen hervor.
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Vorteilhafterweise
umfasst das Verfahren des Weiteren den Schritt des Versehens des
zweiten Abschnitts mit diesen Informationen in Form eines Musters
aus Punkten, bei dem eine Anzahl der Punkte in Bezug auf eine symmetrisch
sich wiederholende, nominale Punktposition versetzt ist, auf einem Verpackungsmaterial
zur Speicherung von Informationen.
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Bei
Verwendung des oben definierten Punktemusters auf einem Verpackungsmaterial
ist es möglich,
dauerhafte Informationen direkt an die Abfüllmaschine oder ähnliches
zu übermitteln,
wobei es gleichzeitig möglich
ist, unter Verwendung derselben Technologie, dauerhafte oder variable
Informationen an einen Endverbraucher oder an die oben genannte Abfüllmaschine
zu übermitteln.
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Indem
man das Verpackungsmaterial dazu bringt, eine Menge an Informationen
zu tragen, die ein Muster aus Punkten enthalten, bei dem eine Anzahl
an Punkten in Bezug auf eine sich symmetrisch wiederholende, nominale
Punktposition versetzt ist, ist es möglich, Informationen zu drucken,
die einerseits dazu verwendet werden können, eine direkte Nachricht
an eine Abfüllmaschine
oder ähnliches
zu übermitteln,
und andererseits einen Dienst über
ein Mobilfunknetz oder ähnliches
weiterzuleiten. Alternativ können
die Punkte eine Menge an Subinformationen enthalten, indem sie unterschiedliche
Konfigurationen, Größen aufweisen,
oder sie überhaupt
in der erwarteten nominalen Position und/oder der in Bezug auf die
nominale Position versetzten Position vorhanden sind. Der Begriff
Konfiguration wird hier verwendet, um verschiedene geometrische
Formen, Größen innerhalb
derselben Form und das vollständige
Fehlen, oder nicht, zu bezeichnen.
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Beim
Weiterleiten der direkten Nachricht vom Verpackungsmaterial an die
Abfüllmaschine wird
sich des Punktemusters gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
auf eine Weise bedient, die am ehesten mit Blindenschrift zu vergleichen
ist. Das die Informationen darstellende Punktemuster kann jedoch
eine deutlich größere Anzahl
an Punkten enthalten, was wiederum bedeutet, dass ein einzelner Bereich
wesentlich mehr Informationen als beispielsweise Blindenschrift
(Braille-Schrift) enthalten kann.
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Bei
der Übertragung
von Informationen über ein
Mobilfunknetz oder ähnliches
ist es möglich,
variable Informationen vom Verpackungsmaterial an eine Abfüllmaschine
zu übermitteln,
oder aber an andere Beteiligte in der Wertschöpfungskette, beispielsweise
Großhandel,
Einzelhandel, Verbraucher. Bei dieser Verwendung des Systems ist
es vorstellbar, dass man dazu in der Lage ist, Informationen von
hinten bzw. dem Ende der Wertschöpfungskette
zu übertragen,
indem beispielsweise der Verbraucher einen Stift benutzt, der mit
einer Kamera ausgestattet ist, und einen ausgewählten Teil der Verpackung markiert,
um einen bestimmten Dienst zu aktivieren. Dieser Dienst kann das
Erteilen eines Auftrags für eine
Rezeptur, weiteres Informationsmaterial oder andere Dienste sein.
Die Bedruckung auf dem Verpackungslaminat kann vom Molkereibesitzer
bestimmt wer den, mit dem Ergebnis, dass der Molkereibesitzer selbst
ausgewählte
Serviceleistungen mit ausgewählten
Verpackungen, einem bestimmten Produkttyp oder einer vorgegebene
Zeitspanne verknüpfen kann.
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Vorteilhafterweise
wurden Punkte gebildet, die eine Farbe innerhalb eines Wellenlängenbereichs wiedergeben,
der von den Farben abweicht, aus denen das dekorative Muster der
Verpackung gedruckt ist. Auf diese Weise können die Punkte durch einen wellenlängendefinierten
Sensor überwacht
werden, ohne dass das vom Molkereibesitzer ausgewählte Muster
(die gestaltete Druckvorlage) das Ablesen des Punktemusters unterbricht.
Dies hat somit zur Folge, dass die komplette Oberfläche der
Verpackung zur Übermittlung
von Informationen in Form von Punktemustern genutzt werden kann,
wobei es gleichzeitig möglich
ist, die gesamte Oberfläche
der Verpackung für
den Druck eines dekorativen Druckvorlage zu verwenden, die den Verbraucher
ansprechen soll.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
haben die oben genannten Punkte wenigstens zwei verschiedene Größen, um
jeweils eine Null und eine Eins in einer binären Datenmenge darzustellen, was
die Technologie besonders gut an die zuverlässige Übermittlung von Informationen
innerhalb der elektronischen Welt, die größtenteils auf binärer Mathematik
aufgebaut ist, anpasst.
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Bevorzugt
stellen die oben genannten Punkte eine gemessene Größe hinsichtlich
der Positionierung der Führungsmarke
in Bezug auf eine gestaltete Druckvorlage auf dem Verpackungsmaterial und/oder
deren nominale Position in Bezug auf die gestaltete Druckvorlage
dar. Auf diese Weise ist es möglich,
die Ab füllmaschine
oder andere Verarbeitungsgeräte
zu steuern, um die Verpackungen gemäß der tatsächlichen Position der gestalteten Druckvorlage
zu bilden.
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Die
oben aufgeführten
Aufgaben der vorliegenden Erfindung wurden ebenfalls durch ein bahnförmiges Verpackungsmaterial
erreicht, das in seiner Längsrichtung
ein sich im Wesentlichen wiederholendes Muster von Abschnitten umfasst,
welche nacheinander in Längsrichtung
angeordnet sind und wobei jeder zu einer Verpackung geformt werden
soll, wobei das Material die kennzeichnenden Merkmale erhielt, dass
ein erster dieser Abschnitte mit Informationen ausgestattet ist,
die eine in einem zweiten Abschnitt der Abschnitte gemessene Größe betreffen, und
zwar vom ersten Abschnitt getrennt und einzeln. Wie oben erwähnt, wird
so der Vorteil bei der Trägheit der
Druck- und Laminierungsvorgänge
eingesetzt, so dass es möglich
ist, die Toleranzen dieser Verfahren zu vergrößern und gleichzeitig jedem
entsprechenden Abschnitt des Verpackungsmaterials Informationen
zu geben, die für
jeden entsprechenden Abschnitt für
sich relevant sind, wobei es gleichzeitig möglich ist, den Druck der Führungsmarke
und der Informationen über
die Führungsmarke
im selben Schritt zur selben Zeit durchzuführen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform folgen
die ersten und zweiten Abschnitte auf der Bahn unmittelbar aufeinander.
Auf diese Weise ist die Differenz zwischen der im ersten Abschnitt
gemessenen und auf den zweiten Abschnitt gedruckten Größe und der
Größe, die
in dem zweiten Abschnitt gemessen wird, um auf einen nachfolgenden
Abschnitt gedruckt zu werden.
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Gemäß einer
anderen bevorzugten Ausführungsform
sind die ersten und zweiten Abschnitte mittels einer Anzahl von
Abschnitten voneinander getrennt, die jeweils in Verpackungen geformt
werden sollen. Auf diese Weise ist es möglich, einfachere Geräte einzusetzen,
weil keine Zeit dafür
benötigt wird,
Informationen über
einen ersten Abschnitt auf den unmittelbar nachfolgenden Abschnitt
zu übertragen
und zu drucken.
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Vorteilhafterweise
enthalten die Informationen ein Muster aus Punkten, bei dem eine
Anzahl der Punkte in Bezug auf eine sich symmetrisch wiederholende,
nominale Punktposition versetzt ist. Indem man das Verpackungsmaterial
dazu bringt, eine Menge an Informationen zu tragen, die ein Muster aus
Punkten enthalten, bei dem eine Anzahl an Punkten in Bezug auf eine
sich symmetrisch wiederholende, nominale Punktposition versetzt
sind, ist es möglich,
Informationen zu drucken, die einerseits dazu verwendet werden können, eine
direkte Nachricht an eine Abfüllmaschine
oder ähnliches
zu übermitteln,
und andererseits einen Dienst über
ein Mobilfunknetz oder ähnliches
weiterzuleiten. Alternativ können
die Punkte eine Menge an Subinformationen enthalten, indem sie unterschiedliche
Konfigurationen, Größen aufweisen,
oder sie überhaupt
in der erwarteten nominalen Position und/oder der in Bezug auf die
nominale Position versetzten Position vorhanden sind. Der Begriff
Konfiguration wird hier verwendet, um verschiedene geometrische
Formen, Größen innerhalb
derselben Form und das vollständige
Fehlen, oder nicht, zu bezeichnen.
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Beim
Weiterleiten der direkten Nachricht vom Verpackungsmaterial an die
Abfüllmaschine wird
sich des Punktemusters gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
auf eine Weise bedient, die am ehesten mit Blindenschrift verglichen
werden kann. Das die Informationen darstellende Punktemuster kann
jedoch eine deutlich größere Anzahl
an Punkten enthalten, was wiederum bedeutet, dass ein einzelner
Bereich mit Informationen wesentlich mehr Informationen enthalten
kann als beispielsweise Blindenschrift.
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Bei
der Übertragung
von Informationen über ein
Mobilfunknetz oder ähnliches,
ist es möglich,
variable Informationen vom Verpackungsmaterial an eine Abfüllmaschine
zu übermitteln,
oder an andere Beteiligte in der Wertschöpfungskette, beispielsweise
Großhandel,
Einzelhandel, Verbraucher. Bei dieser Verwendung des Systems ist
es vorstellbar, dass man dazu in der Lage ist, Informationen vom
Ende bzw. von hinten in der Wertschöpfungskette zu übertragen,
indem beispielsweise der Verbraucher einen Stift benutzt, der mit
einer Kamera ausgestattet ist und einen ausgewählten Teil der Verpackung markiert,
um einen bestimmten Dienst zu aktivieren. Dieser Dienst kann das
Erteilen eines Auftrags für
eine Rezeptur, weiteres Informationsmaterial oder andere Dienste
sein. Die Bedruckung auf dem Verpackungslaminat kann vom Molkereibesitzer
bestimmt werden, mit dem Ergebnis, dass der Molkereibesitzer selbst ausgewählte Dienste
mit ausgewählten
Verpackungen, einem bestimmten Produkttyp oder einer vorgegebene
Zeitspanne verknüpfen
kann.
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Dieses
Verpackungsmaterial mit dieser Art von Informationen bietet technische
Lösungen
für verschiedene
Aufgaben und Anwendungsbereiche, die zuvor durch unterschiedliche
Faktoren eingeschränkt
waren, die vor allem auch auf der Verbraucherebene schwierig zu
implementieren waren.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform stellen
die oben genannten Punkte eine Führungsmarke
zur Steuerung einer Abfüllmaschine
dar. Durch Verwendung dieser Informationen zur Steuerung einer Abfüllmaschine
ist es möglich,
Informationen aus dem Herstellungsverfahren zu übertragen, betreffend Materialspezifikationen,
Abweichungen von der Spezifikation, gemessene Größen bezüglich verschiedener Faltlinien
und Drucken bezüglich
der Führungsmarke
usw.. Die Führungsmarke
selbst kann auch ein traditionelleres Startsignal enthalten, das
zuvor durch einen Strichcode oder ähnliches dargestellt wurde.
Auf diese Weise ist es möglich,
die Abfüllmaschine
oder andere Verarbeitungsgeräte
zu steuern, um die Verpackungen nach der tatsächlichen Position des Faltlinienmusters
zu formen.
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Kurze Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden genauer beschrieben, unter
Bezugnahme auf die beigefügten
schematischen Zeichnungen, die beispielhaft derzeit bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung hinsichtlich ihrer zahlreichen Aspekte
zeigen. In den beigefügten
Zeichnungen zeigen:
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1 schematisch
Geräte
zur Umwandlung, das Drucken einer gestalteten Druckvorlage und die Anwendung
von Informationen zum Verpackungsmaterial,
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2 schematisch,
wie eine Papierbahn durch eine Abfüllmaschine und verschiedene
Stationen geführt
wird, wo das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Übermittlung
von Informationen vorteilhafterweise angewendet werden kann, und
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3a–d schematisch
verschiedene Variationen auf, wie Punkte angeordnet sein können, so dass
sie Informationen enthalten.
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Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
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Wie
aus 1 ersichtlich, wird die Papierbahn 1 in
der Umwandlungs- und Druckanlage zwischen den Walzen 2 und
den Führungswalzen 3 vorgeschoben. 1 zeigt
den Abschnitt, wo die Papierbahn mit der gestalten Druckvorlage 4 und
dem Faltlinienmuster 5 versehen ist.
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Die
gestaltete Druckvorlage 4 wird an einem Paar Walzen 6, 7 aufgebracht
und ist die Druckvorlage, die die gesamte Verpackung bedeckt und
die so angepasst ist, dass der Verbraucher dazu in der Lage sein
wird, Produkt, Warenzeichen, Markenname, Zulieferer usw. zu identifizieren.
Die Erstellung dieser Druckvorlage 4 wird normalerweise
vom Molkereibesitzer oder der Einzelhandelskette bestimmt. 1 zeigt
lediglich ein einzelnes Walzenpaar 6, 7, in einer herkömmlichen
Anlage sind jedoch oft zwischen vier und sechs verschiedene Walzenpaare 6, 7 vorhanden,
wobei eine der Grundfarben an jedem entsprechenden Walzenpaar aufgebracht
wird. Darüberhinaus
gibt es im Allgemeinen ein Walzenpaar, das ausschließlich eine
vollständig
schwarze Oberfläche druckt,
anstatt die Grundfarben zu mischen, und schließlich gibt es gelegentlich
ein zusätzliches
Walzenpaar, um in einer speziellen Farbe, die zuvor gemischt worden
war, zu drucken. Dieses letzte Walzenpaar wird vor allem dann benutzt,
wenn der Molkereibesitzer oder die Einzelhandelskette eine speziell
mit dem Warenzeichen oder dem Markennamen verbundene Farbe hat,
die immer genau dieselbe Schat tierung haben muss und die darüberhinaus weite
Bereiche der Verpackung bedeckt.
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Das
Faltlinienmuster 5 wird auf die Verpackungsbahn 1 mithilfe
von Faltwalzen 8 und einer Gegenwalze (nicht gezeigt) aufgebracht.
Die Faltwalze 8 hat auf ihrer Umfangsfläche ein Faltlinienmuster in
Form von Erhebungen 9 oder Vertiefungen, die sich entlang
des Umfangs wiederholen. Die Gegenwalze kann glatt sein, mit einer
elastisch nachgebenden Oberfläche
aus Gummi oder ähnlichem,
oder sie kann mit Vertiefungen oder Erhebungen ausgestattet sein,
die denen auf der Faltwalze entsprechen, so dass die Erhebungen
auf der Faltwalze in den Vertiefungen auf der Gegenwalze aufgenommen
werden können.
Jene Bereiche auf der Papierbahn 1, die zwischen den Erhebungen 9 auf
der Faltwalze 8 und der Gegenwalze eingeklemmt sind, werden
zusammengedrückt
und umgeformt, so dass die Papierbahn 1 an diesen Abschnitten
eine geringere Steifigkeit aufweist als an den verbleibenden Abschnitten
der Papierbahn 1. Auf diese Weise wird die Papierbahn 1 mit
einem Muster versehen, entlang dem es sich beim Bilden der Verpackung
bevorzugt biegt.
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Wie
aus 1 deutlich wird, arbeiten die Umwandlungs- und
Druckanlagen im Allgemeinen mit Papierbahnen 1, die eine
Anzahl sich Seite an Seite befindender Papierbahnen 10a–c enthalten. 2 zeigt,
wie eine solche Bahn 10a durch eine Abfüllmaschine geführt wird,
um eine Anzahl an Verpackungen zu bilden. 1 zeigt
schematisch eine Papierbahn 1, die aus drei Verpackungsbahnen 10a–c besteht,
die Anzahl der sich Seite an Seite befindender Verpackungsbahnen 10a–c kann
natürlich
entsprechend den Erfordernissen und der Kapazität der Maschine variiert werden.
Nach dem Umwandlungs- und Druckvorgang wird die Papierbahn 11 in
einzelne Verpackungsbahnen 10a, 10b und 10c geschnitten, die
auf verschiedene Rollen aufgerollt werden (wie die aufgerollten
Verpackungsbahn 10a in 2).
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Wie
aus 1 weiter hervorgeht, wird das Faltlinienmuster 5 auf
der Verpackungsbahn 1 in Bezug auf die gestaltete Druckvorlage 4 platziert
und zwar gemäß den Toleranzen
beim Freiheitsniveau, die beim Spannen der Maschine und der Papierbahn bestehen.
Im nächsten
Schritt wird eine Führungsmarke 11 geschrieben/gedruckt,
die zum Teil dazu dienen soll, bestimmte Maßnahmen in der Abfüllmaschine
zu aktivieren/leiten, und die darüberhinaus dazu dienen soll,
Informationen zu tragen, die die Führungsmarke an sich betreffen.
Ein Detektor 12 liest die Position zwischen dem Faltlinienmuster 4c und
der Führungsmarke 11a ab,
so wie auch möglicherweise
den Abstand zwischen der Führungsmarke 11c und
der gestalteten Druckvorlage 4c. Es ist natürlich auch
denkbar, den Abstand zwischen der gestalteten Druckvorlage 4 und
dem Faltlinienmuster 5 zu messen. In der Praxis ist es
dieser letztere Abstand, der für
das Aussehen der Verpackung entscheidend ist. Um die Führung der
Abfüllmaschine
jedoch handhaben zu können,
wurde eine Führungsmarke,
wie oben erwähnt,
eingeführt,
die für
die Abfüllmaschine
leichter abzulesen ist. Der Begriff Abstand wird verwendet, um den
absoluten Abstand zwischen einem definierten Punkt auf der Führungsmarke 11 und
einem definierten Punkt auf dem Faltlinienmuster 5 und/oder
eine Art der Abweichungsgröße hinsichtlich
einer nominalen Position beispielsweise in Bezug auf den Detektor 12 zu
bezeichnen. Die Position der Führungsmarke 11 und
des Faltlinienmusters 5 kann von zwei Detektoren 12a–b gleichzeitig
gemessen werden, wie in 1 gezeigt, sie kann aber auch
in Folge bzw. nacheinander von einem Detektor gemessen werden. Wird
nacheinander gemessen, müssen
die Geschwindigkeit und Spannung der Papierbahn genau bekannt sein,
mit dem Ergebnis, dass ein neuer Freiheitsgrad eingeführt wird,
dem Toleranzen zuerkannt werden müssen. Zum Zeitpunkt des Niederschreibens
wird die Verwendung von zwei Detektoren 12a–b, die
die Position der Führungsmarke 11a und
des Faltlinienmusters 5c gleichzeitig messen, als ganz
einfach und besonders verlässlich
angesehen.
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Das
Signal, das vom Detektor 12 übermittelt wird, wird verarbeitet
wieder zurückgeführt 14 zum Drucker 13,
der die Führungsmarke 11 auf
die Papierbahn 1 aufbringt. Die Führungsmarke 11 enthält eine
Menge an Informationen, die durch ein Muster aus Punkten 23,
Ringen 24 oder ähnliches
beschrieben wird. Von diesen Punkten ist eine Anzahl in Bezug auf
eine nominale Punktposition 25 versetzt. Dieses Versetzen
der Punkte geschieht gemäß einem spezifischen
System, was bewirkt, dass, wenn eine vorgegebene Anzahl an Punkten
erfasst wird und in Bezug auf deren nominale Positionen ortsbestimmt wird,
diese dann erhaltenen Informationen als eine spezifische Distanz
oder ähnliches
interpretiert werden. Die Informationsmenge kann auch als ein spezifischer
Platz auf einer deutlich größeren imaginären Landkarte
interpretiert werden, wo jeder Platz einen einzigartigen Satz positionsversetzter
Punkte hat. Der erfasste, einzigartige Platz kann an eine Informationsverarbeitungseinheit übermittelt
werden, welche eine Antwort zurückgibt,
die wiederum Informationen enthält,
die mit dieser einzigartigen Position verbunden sind. Vorteilhafterweise
ist die nominale Punktposition eine sich symmetrisch wiederholende
Position (siehe 3a). Beispielsweise kann sich
die nominale Position für
jeden entsprechenden Punkt in den Schnittpunkten eines rechtwinkligen
Gitternetzwerks aus geometrischen, geraden Linien 25, die
einheitlich voneinander beabstandet sind, befinden. Alternativ ist
es vorstellbar, eine Art Strichcode zu verwenden, wo die Linien
mit unterschiedlichem gegenseitigem Abstand (siehe 3b)
liegen, wie das bei einem herkömmlichen
Strichcode der Fall ist, und dass das Muster aus Punkten in Bezug
auf die nominale Positionen auf diesem Strichcode versetzt ist. Gemäß noch einer
weiteren Alternative werden Punkte verwendet, die zwei verschiedene
Erscheinungsbilder (Punkt/Kreis) haben, um ein Muster (siehe 3c)
zu bilden, und in 3d ist gezeigt, wie diese verschiedenen
Alternativen kombiniert werden könnten. 3d zeigt
auch, wie Informationen dadurch generiert werden können, dass
bestimmte Punkte vollständig
fehlen.
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Durch
Messen der Positionen der Führungsmarke 11,
des Faltlinienmusters 5 und der gestalteten Druckvorlage 4 auf
einem Abschnitt 5c der bereits behandelten Verpackungsbahn 1,
die sich jedoch in kurzer Entfernung zu Abschnitt 15a befindet, der
mit einer Führungsmarke 11 zu
versehen ist, ist es möglich,
Informationen an die Führungsmarke 11 zu übertragen,
die Informationen über
die Positionierung der Führungsmarke 11 an
sich enthält.
Dies kann in dem Wissen geschehen, dass bei einer Umwandlungs- und
Druckanlage Veränderungen
extrem langsam stattfinden und zwar aufgrund der großen Massenträgheit, die
dem System innewohnt. Somit enthält
ein Abschnitt 15a an eigentlicher Information, was bei
einem zuvor behandelten, proximalen Abschnitt 15c gemessen
wurde. 1 zeigt schematisch, wie sich ein Abschnitt 15b zwischen
den informatorisch miteinander verbundenen Abschnitten 15a, 15c befindet.
Natürlich
ist es denkbar, dass es zwischen ihnen keinen Abschnitt gibt, oder
dass es zwischen ihnen zusätzliche
Abschnitte gibt, je nach Erfordernissen und Wünschen. Eine kurze Entfernung
stellt hohe Anforderungen an die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit
des Detektors 12 und des Druckers 13, während eine
große
Ent fernung den möglichen
Fehlerwechsel im Verfahren an sich erhöht.
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Die
Führungsmarke 11 wird
auf die Verpackungsbahn 1 mittels einer Farbe aufgebracht,
die das Licht gemäß einem
vorgegebenen Farbspektrum reflektiert. Durch geeignetes Auswählen dieser
Führungsmarkenfarbe
in Bezug auf die Farbe, die für
die gestaltete Druckvorlage 4 ausgewählt wurde, ist es möglich, beide
Muster aufeinander zu drucken, ohne dass der Verbraucher das Punktemuster
auf der Führungsmarke 11 wahrnimmt,
und es nichtsdestotrotz möglich
ist, bei Verwendung eines wellenlängenempfindlichen Detektors 12,
das Punktemuster zu erkennen, ohne dass der Detektor 12 durch
die gestaltete Druckvorlage 4 unterbrochen wird. Auf diese
Weise ist es möglich,
im Prinzip den gesamten Oberflächenbereich
der Verpackung als Informationsträger einzusetzen.
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Die
Druckanlage ist mit einer Anzahl an Detektoren 12 und Druckern 13 ausgestattet,
so dass es einen Satz für
jede Verpackungsbahn 10a–c gibt. Der Klarheit wegen
wurde die Ausstattung für
die Verpackungsbahn 10a gezeigt, und es wurde sich auf
das Drucken, die Faltlinien und die Führungsmarke für die Verpackungsbahn 10c bezogen.
Es ist jedoch beabsichtigt, dass jede der Verpackungsbahnen 10a, 10b, 10c einzeln
gehandhabt wird. Es ist jedoch möglich,
eine Art von Querverbindung zwischen den Geräten 12, 13, 14 für jede der
Verpackungsbahnen 10a–c
in Betracht zu ziehen, um die Sicherheit bzw. Zuverlässigkeit
bei Fehlermessungen zu erhöhen. Auf
diese Weise ist es möglich,
die Zuverlässigkeit
zu erhöhen,
indem beispielsweise eine Messung besonders gehandhabt wird, die
als innerhalb der Toleranzgrenzen liegend erachtet wird, die aber
weit von den entsprechenden Messungen auf den anderen Verpackungsbahnen
abweicht.
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Die
WO 01/48591 A1 beschreibt
eine vor relativ kurzer Zeit entwickelte Variation, nach der ein spezifisches
Muster geschaffen wird, das auf das Papier gedruckt und von einer
auf dem Stift angeordneten Kamera (ab)gelesen wird. Diese Veröffentlichung beschreibt,
dass das Muster solchermaßen
variiert werden kann, dass der imaginäre Oberflächenbereich eine Größe von 4.600.000
km
2 hat, anders ausgedrückt, eine Oberfläche etwa
halb so groß wie
Europa. Teile dieser imaginären
Oberfläche
sind auf Papier gedruckt und entweder mit einer einzigartigen Funktion
oder reiner Textverarbeitung verbunden. Es ist zum Beispiel möglich, Merkzettel
zu drucken, die zum Schreiben von Faxmitteilungen oder E-Mails geeignet
sind. Der Merkzettel ist dann so gestaltet, dass jede Seite einen
Teil hat, in den der Text zu schreiben ist, einen Teil, in den die
E-Mailadresse zu schreiben ist, und ein Symbol, das das Signal zum
Versenden der E-Mail-Nachricht ausgibt. Die von dem Stift abgelesene
Information wird verschickt, beispielsweise über das Mobilfunknetz an einen
Server, der die Stelle der imaginären Oberfläche abliest und dann die Funktion
ausführt,
die dieser spezifischen Stelle entspricht. Damit diese Technologie
in der beabsichtigten Weise funktioniert, ist es somit notwendig,
dass das eigens geschaffene Substrat für die Anwendung, die der Benutzer
anzuwenden beabsichtigt, geeignet ist. Für eine technische Beschreibung
der Technologie zur Bildung und Lesen des Punktemusters wird der
Fachmann auf die
WO
01/48591 A1 verwiesen. Der Fachmann wird auch auf diese
Veröffentlichung verwiesen
zum tieferen Verständnis
dessen, wie Informationen vom Stift an einen Server zu übertragen beabsichtigt
werden, und dann beispielsweise weiter an den Molkereibesitzer,
der dem Verbraucher einen Sonderpreis anbietet. Ein Beispiel für einen
solchen Dienst könnte
die Teilnahme an einem Wettbewerb sein oder der Erhalt von mehr
Informationen über
das in der Verpackung verpackte Produkt.
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2 zeigt
schematisch, wie eine Verpackung aus einer Rolle aus Verpackungsmaterial
hergestellt werden kann. Zuerst wird die Bahn von der Rolle abgewickelt
und gegenseitig zwischen einer Anzahl von Walzen in einer Materialpufferstation 18 gezogen.
Indem die Walzen aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden,
kann eingestellt werden, wie lange eine Papierbahn in dieser Station
aufgenommen wird, und es kann dadurch eingestellt werden, dass die
Bahn selbst bei gleichmäßiger Geschwindigkeit
abgerollt wird, selbst wenn die Maschine nicht absolut gleichmäßig arbeitet.
Die in 2 dargestellte Maschine stanzt dann drei Löcher entlang
eines Abschnitts 16 der Materialbahn 10a, wobei anschließend drei Öffnungsvorrichtungen 17a–c sofort über die
drei Löcher
an einem anderen Abschnitt 17 der Bahn spritzgegossen werden.
Nachdem die Öffnungsvorrichtungen
auf die Papierbahn 10a spritzgegossen wurden, kann diese
durch ein aseptisches System zur Sterilisierung der Bahn 10a gezogen
werden. Jedes optionale Sterilisierungssystem kann verwendet werden,
wovon die Peroxydsterilisierung die gängigste ist, insofern als die
Bahn 10a nach unten durch ein Peroxydbad geführt wird.
Anschließend
wird damit begonnen, die ebene Papierbahn 10a in einen
Schlauch zu formen, indem die Längskanten
unter einem Abschnitt 19 in Laufrichtung der Papierbahn
einander zugeführt
werden und schließlich
dadurch miteinander verschmolzen werden, dass die äußere Kunststoffschicht
zeitweise erhitzt wird, zum Beispiel durch Heißluft oder Induktionserwärmung 20.
Der Schlauch wird von oben mit dem für die Verpackung beabsichtigten
Produkt be füllt,
beispielsweise Milch, Saft oder ähnliches.
Der längliche Schlauch
wird dann in Einzelpackungen geteilt, indem der längliche
Schlauch in Querversiegelungen 21 zusammengesiegelt wird,
entlang derer der Schlauch abgeschnitten wird, um Einzelpackungen zu
bilden, die schließlich
dadurch in ziegelsteinförmige
Verpackungen 22 geformt werden, dass die Eckklappen nach
innen gegen die Seiten des Ziegelsteins gefaltet werden.
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2 zeigt
anhand von Pfeilen vier verschiedene Positionen A, B, C und D, wo
es möglich
ist, Informationen über
das Verpackungsmaterial abzulesen/zu benutzen. Bei Position A könnte es
möglich sein,
die Information zur Erkennung der korrekten Position, um Löcher in
das Verpackungsmaterial zu stanzen, zu nutzen. Bei Position B können entsprechende
Informationen verwendet werden, um die korrekte Positionierung der Öffnungsvorrichtungen sicherzustellen.
Bei Position C können
die Informationen verwendet werden, um Einstellungen für das Sterilisierungsbad
zu korrigieren, um jedwede möglichen
längslaufenden
Verbindungsstreifen aufzubringen, sowie um die Schweißparameter
für die
längslaufenden
Verbindungen einzustellen. Bei Position D können die Informationen benutzt
werden, um die korrekten Schweiß-
und Schneidparameter für
die Querversiegelungs- und Schneidvorgänge einzustellen. Beispiele
für Informationen,
die auf die Verpackungsbahn aufgebracht werden können, sind Informationen über die
Dicke der enthaltenen einzelnen Schichten und der Materialien.
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Ein
Fachmann wird ohne Weiteres erkennen, dass die hierin beschriebene
zahlreiche Veränderungen
der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung möglich
sind, ohne dabei vom Schutzum fang der Erfindung, wie er in den angehängten Ansprüchen definiert
ist, abzuweichen.
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Es
sind beispielsweise andere Materialien als das oben beschriebene
auf Papier basierende Material denkbar, wie zum Beispiel verschiedene
Arten von auf Kunststoff basierenden Verpackungsmaterialien. Ferner
können
verschiedene Arten von Sperrschichten zur Anwendung kommen, wie
zum Beispiel Aluminium, SiOx, EVOH usw..
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Der
Drucker kann beispielsweise durch einen Laser oder ähnliches
ersetzt werden, der bestimmte Punkte in einer spezifischen Schicht
durch Wärme-
oder Lichtbehandlung aktiviert, oder durch Erzeugen eines Unterdrucks
oder ähnliches,
was die Eigenschaften des Materials sowie dessen Reflexion ändert.
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Ferner
können
die oben genannten geometrischen Figuren/Formen Striche, Kreise,
Rechtecke, Rauten usw. sein, die darüberhinaus in ihrer eigenen Lage
Informationen enthalten können.
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Der
Begriff Wellenlängenbereich
wird verwendet, um enge Bereiche zu bezeichnen, die innerhalb ein
und derselben Farbe liegen können,
anders ausgedrückt
kann das Punktemuster mit einer blauen Farbe gedruckt werden, und
die gestaltete Druckvorlage kann mit einer anderen blauen Farbe
gedruckt werden, wobei in diesem Fall diese Farben einander so ähnlich sein
können,
dass der Verbraucher das Punktemuster nicht erkennt, sondern nur
die gestaltete Druckvorlage, wobei gleichzeitig ein spezifischer Sensor
mit einem genau definierten Wellenlängenbereich wiederum nur das
Punktemuster erkennt.