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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführeinrichtung (10)
für einen
Apparat zum Zerhacken oder Zerkleinern (30) des Typs, der
zum Zerhacken von Pflanzenmaterial wie Gartenabfällen verwendet wird. Es wird
eine Zuführeinrichtung
für einen Apparat
zum Zerhacken beschrieben, wobei die Zuführeinrichtung eine Öffnung (20)
zwischen einer ersten Wand (12) und einer zweiten Wand
(13), die sich gegenüber
liegen, aufweist, wobei mindestens die erste Wand oder die zweite
Wand mindestens einen abgeschrägten
Finger aufweist, der in die Öffnung ragt.
In der Regel ist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand
abgeschrägt,
und die erste Wand und die zweite Wand weisen jeweils eine Vielzahl
von abgeschrägten
Fingern (21, 22) auf.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an oder bezüglich Zerhackern.
Insbesondere betrifft sie eine Zuführeinrichtung für einen
Apparat zum Zerhacken oder Zerkleinern des Typs, der zum Zerhacken
von Pflanzenmaterial wie Gartenabfällen verwendet wird.
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In
solchen Apparaten zum Zerhacken oder Zerkleinern wird Pflanzenmaterial
wie Zweige, Äste usw.
normalerweise mithilfe von schnell rotierenden Zerkleinerungsmessern
oder gegenläufig
rotierenden Zerkleinerungselementen oder Zähnen in kleinere Stücke zerkleinert
oder zerhackt, die für
die Kompostierung oder das Mulchen geeignet sind. Es ist offensichtlich
erforderlich sicherzustellen, dass der Benutzer eines solchen Apparats
während
des Betriebs nicht mit den rotierenden Elementen in Berührung kommen
kann. Dementsprechend sind die Schneidelemente konventionell an
einem unteren Ende eines langgestreckten Gehäuses angebracht, das über eine
Einrichtung verfügt,
die eine Zuführöffnung für die Aufnahme
des zu zerhackenden Materials sowie einen Auslass hinter den Schneidelementen,
durch den das zerhackte Material ausgeworfen wird, aufweist.
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Obwohl
die langgestreckte Natur des Gehäuses
im Hinblick auf die Sicherheit von Vorteil ist, kann es aufgrund
dieser Form möglich
sein, dass Material, das durch die Zuführeinrichtung in das Gehäuse gelangt,
sich dort verfängt
oder schlecht mit den Messern ausgerichtet wird, so dass der Apparat mit
Pflanzenmaterial verstopfen kann und nicht mehr funktioniert.
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Darüber hinaus
schreiben die Sicherheitsstandards, denen die Zuführeinrichtungen
derartiger Zerhacker entsprechen müssen, maximale Abstände zwischen
den Wänden
der Zuführöffnung sowie
maximale Durchmesser für
kreisförmige
Zuführöffnungen
vor. Dadurch entsteht eine erhebliche Beschränkung für die Größe des Materials, das in den
Apparat eingeführt
werden kann.
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US-Patent 5,323,927 , das
als nächstliegender
Stand der Technik angesehen wird, zeigt einen Pflanzenzerhacker
mit einer Zuführeinrichtung
im Kleeblatt-Design, in der sich umgekehrte konische Wände einer
zentralen Öffnung
zuneigen, um das Pflanzenmaterial der Öffnung zuzuführen und
in die Zerkleinerungskammer zu leiten.
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Die
vorliegende Erfindung versucht, diese Probleme, die nach dem Stand
der Technik auftreten können,
zu lösen.
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Im
weitesten Sinne stellt die vorliegende Erfindung eine Zuführeinrichtung
für einen
Apparat zum Zerhacken bereit, wobei die Zuführeinrichtung eine Öffnung zwischen
einer ersten Wand und einer zweiten Wand, die sich gegenüber liegen,
aufweist, wobei mindestens die erste Wand oder die zweite Wand mindestens
einen Finger aufweist, der in die Öffnung ragt.
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In
der Regel weist jeder Finger eine abgeschrägte obere Fläche auf.
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Vorzugsweise
ist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand abgeschrägt. Besonders
bevorzugt ist die zweite Wand in einem größeren Winkel gegenüber dem
Neigungswinkel der ersten Wand abgeschrägt.
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Vorzugsweise
weist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand mindestens
einen abgeschrägten
Finger auf, der in die Öffnung
ragt.
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Vorzugsweise
weist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand eine Vielzahl
von abgeschrägten
Fingern auf. Besonders bevorzugt weist die erste Wand und die zweite
Wand jeweils zwei oder drei abgeschrägte Finger auf.
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Vorzugsweise
sind die Finger der ersten Wand und der zweiten Wand in gegenüber liegenden Paaren
angeordnet.
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Vorzugsweise
sind die Finger einheitlich beabstandet.
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Vorzugsweise
ist jeder der Finger an seinem oberen Ende dünner als an seinem unteren
Ende, so dass sich die Zwischenräume
zwischen benachbarten Fingern verjüngen, um das Zuführen von
Material über
die Zuführeinrichtung
zu unterstützen.
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In
einer Ausführungsform
ist die obere Fläche
jedes Fingers im Wesentlichen flach. In einer alternativen Ausführungsform
ist die obere Fläche
jedes Fingers im Allgemeinen gebogen, vorzugsweise konvex.
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In
einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung einen Zerhacker
bereit, der eine Zuführeinrichtung
gemäß der vorstehenden
Definition enthält.
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Die
oben genannten sowie weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung
werden nun, lediglich beispielhaft, ausführlicher unter Bezugnahme auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Zerhackerzuführeinrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine
Draufsicht der Ausführungsform von 1 ist;
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3 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie III-III von 2 ist;
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV von 2 ist;
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5 die
perspektivische Ansicht eines Teilschnittbilds einer Ausführungsform
eines Zerhackers entsprechend dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist;
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6 eine
erste perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Zerhackerzuführeinrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung ist; und
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7 eine
zweite perspektivische Ansicht der Ausführungsform von 6 ist.
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine Zuführeinrichtung entsprechend
der vorliegenden Erfindung für
einen Zerhacker im Allgemeinen unter 10 dargestellt. Die
Einrichtung 10 weist einen Zuführeinrichtungskörper 11 mit
einer im Allgemeinen rechteckigen Konfiguration auf, die eine erste Hauptwand
und eine zweite Hauptwand 12, 13 aufweist, die
durch gegenüber
liegende Seitenwände 14, 15 voneinander
beabstandet sind. Die Wände
bilden eine Öffnung 20 dazwischen.
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In
der dargestellten Ausführungsform
sind die erste Hauptwand und die zweite Hauptwand sowie die Seitenwände 14, 15 abgeschrägt, um die Führung des
Pflanzenmaterials während
des Betriebs in den Zerhackerkörper,
auf den der Zuführeinrichtungskörper montiert
wird, zu unterstützen.
In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Abschrägung der
zweiten Hauptwand 13 größer als die
Abschrägung
der ersten Hauptwand 12. Diese asymmetrische Abschrägung ermöglicht es,
dem Benutzer, schwierig handhabbares Material, das in den Zerhacker
eingeführt
werden soll, entlang der flacheren Neigung der ersten Hauptwand 12 zu
führen,
an der sie die steilere Neigung der zweiten Hauptwand 13 berührt, so
dass das Material nach unten zu den Zerkleinerungselementen geführt wird.
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Sowohl
die erste Hauptwand als auch die zweite Hauptwand weist eine jeweilige
Anordnung von Fingern 21, 22 auf, die von dort
in die Öffnung 20 ragen
und gegenüber
liegende beabstandete Fingerpaare 21a–22a, 21b–22b usw.
bilden. Die Finger 21, 22 teilen die Öffnung 20 in
eine zentrale langgestreckte Öffnung 20a (dargestellt
durch die gestrichelte Linie in 2) mit einer
Vielzahl von seitlichen oder sich verzweigenden Öffnungen 20b.
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Wie
besonders deutlich aus 3 ersichtlich ist, ist jeder
Finger 21, 22 abgeschrägt, wobei die Finger 21 der
ersten Wand für
gewöhnlich
in einem flacheren Neigungswinkel als die Finger 22 der
zweiten Wand ausgeführt
sind und der Neigungswinkel der Finger flacher als der Neigungswinkel
ihrer zugehörigen
Wand 12, 13 verläuft.
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Wie
aus 4 erkennbar ist, ist in der Regel jeder Finger
für gewöhnlich im
Allgemeinen keilförmig
und verjüngt
sich in der Breite nach oben, so dass er an seinem unteren Ende 23 breiter
als an seinem oberen Ende 24 ist. Dies führt zu der
umgekehrten Eigenschaft der seitlichen Öffnungen 20b, wobei sie
sich nach unten verjüngen,
um den Benutzer eines Zerhackers, der die erfinderische Zuführeinrichtung
enthält,
dabei zu unterstützen,
Pflanzenmaterial nach unten zu den Zerkleinerungselementen zu führen. Das
Profil einiger oder aller Finger muss jedoch nicht keilförmig ausgeführt sein.
Die Oberflächen können beispielsweise
konkav sein.
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In
der dargestellten Ausführungsform
besitzen die Finger in jeder Anordnung von Fingern 21, 22 dieselbe
Länge und
erstrecken sich in die Öffnung 20.
Dies ist keine grundlegende Anforderung, und es kann – natürlich innerhalb
der Beschränkungen
der Anforderungen der Sicherheitsstandards – eine nicht-symmetrische Anordnung
vorgesehen werden. Gleichermaßen
muss nicht jeder der Finger in jeder Anordnung wie in der dargestellten
Ausführungsform dieselbe
Breite besitzen. Auch ist es kein grundlegendes Merkmal, dass sich
die Finger 21, 22 senkrecht von den zugehörigen Wänden 12, 13 erstrecken.
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Die Öffnung 20 muss
nicht gerade (parallel zu den Seitenwänden 12, 13)
sein. In alternativen Ausführungsformen
ist die Öffnung 20 ganz
oder teilweise gebogen.
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In 5 ist
die Zuführeinrichtung
als Komponente eines kompletten Zerhackers 30 dargestellt. Der
Zerhacker 30 weist ein Häckslergehäuse 31 auf, das beweglich
auf einem Rahmen 32 montiert ist, der ein Paar Räder 33 trägt. Das
Gehäuse 31 weist
eine Zuführeinrichtung 10 des
vorstehend beschriebenen Typs auf, die mit einer Zuführrutsche 34 verbunden ist,
die das eingeführte
Pflanzenmaterial zu einer Schneidscheibe 35 leitet, auf
der zwei Messer 40 rotierend und um 180° versetzt angebracht sind. Die Schneidscheibe 35 wird
von einem Elektromotor, der sich in einem Motorgehäuse 41,
das Teil des Häckslergehäuses 31 ist,
befindet, durch eine indirekte Antriebsbaugruppe, die in einem Antriebsgehäuse 42, das
Teil des Häckslergehäuses 31 ist,
untergebracht ist, angetrieben. Das zerhackte Pflanzenmaterial wird über einen
Auslass des Häckslergehäuses (nicht
zu sehen) ausgeworfen.
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Während die
vorliegende Erfindung den Sicherheitsstandards im Hinblick auf die
Höchstmaße der verschiedenen
Abschnitte der Öffnung 20 entspricht,
stellt sie einen größeren Öffnungsbereich
bereit als anderweitig möglich
wäre und
erlaubt dadurch das Einführen
von sperrigerem Pflanzenmaterial als eine herkömmliche Zerhackerzuführeinrichtung
sowie das Einführen
von ungewöhnlicher
geformten Materialien.
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Die 6 und 7 zeigen
eine Modifikation der ersten Ausführungsform, die oben beschrieben
wird. Während
in der ersten Ausführungsform
die obere Fläche
jedes Fingers 21, 22 im Wesentlichen flach ist,
ist in dieser Ausführungsform
die obere Fläche
jedes Fingers 121, 122 im Allgemeinen gewölbt, vorzugsweise
konvex. Gleichermaßen
ist die obere Fläche
der Zwischenräume 124 der
benachbarten Finger 121 ebenfalls konvex gewölbt. Die
Wölbung dieser
Oberflächen
unterstützt
die Führung
des zu zerhackenden Materials in die Zuführrutsche 34.