DE60319313T2 - Apparat zum Zerhacken - Google Patents

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Robert Bosch GmbH
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    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/002Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees for comminuting plant waste
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    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführeinrichtung (10) für einen Apparat zum Zerhacken oder Zerkleinern (30) des Typs, der zum Zerhacken von Pflanzenmaterial wie Gartenabfällen verwendet wird. Es wird eine Zuführeinrichtung für einen Apparat zum Zerhacken beschrieben, wobei die Zuführeinrichtung eine Öffnung (20) zwischen einer ersten Wand (12) und einer zweiten Wand (13), die sich gegenüber liegen, aufweist, wobei mindestens die erste Wand oder die zweite Wand mindestens einen abgeschrägten Finger aufweist, der in die Öffnung ragt. In der Regel ist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand abgeschrägt, und die erste Wand und die zweite Wand weisen jeweils eine Vielzahl von abgeschrägten Fingern (21, 22) auf.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an oder bezüglich Zerhackern. Insbesondere betrifft sie eine Zuführeinrichtung für einen Apparat zum Zerhacken oder Zerkleinern des Typs, der zum Zerhacken von Pflanzenmaterial wie Gartenabfällen verwendet wird.
  • In solchen Apparaten zum Zerhacken oder Zerkleinern wird Pflanzenmaterial wie Zweige, Äste usw. normalerweise mithilfe von schnell rotierenden Zerkleinerungsmessern oder gegenläufig rotierenden Zerkleinerungselementen oder Zähnen in kleinere Stücke zerkleinert oder zerhackt, die für die Kompostierung oder das Mulchen geeignet sind. Es ist offensichtlich erforderlich sicherzustellen, dass der Benutzer eines solchen Apparats während des Betriebs nicht mit den rotierenden Elementen in Berührung kommen kann. Dementsprechend sind die Schneidelemente konventionell an einem unteren Ende eines langgestreckten Gehäuses angebracht, das über eine Einrichtung verfügt, die eine Zuführöffnung für die Aufnahme des zu zerhackenden Materials sowie einen Auslass hinter den Schneidelementen, durch den das zerhackte Material ausgeworfen wird, aufweist.
  • Obwohl die langgestreckte Natur des Gehäuses im Hinblick auf die Sicherheit von Vorteil ist, kann es aufgrund dieser Form möglich sein, dass Material, das durch die Zuführeinrichtung in das Gehäuse gelangt, sich dort verfängt oder schlecht mit den Messern ausgerichtet wird, so dass der Apparat mit Pflanzenmaterial verstopfen kann und nicht mehr funktioniert.
  • Darüber hinaus schreiben die Sicherheitsstandards, denen die Zuführeinrichtungen derartiger Zerhacker entsprechen müssen, maximale Abstände zwischen den Wänden der Zuführöffnung sowie maximale Durchmesser für kreisförmige Zuführöffnungen vor. Dadurch entsteht eine erhebliche Beschränkung für die Größe des Materials, das in den Apparat eingeführt werden kann.
  • US-Patent 5,323,927 , das als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird, zeigt einen Pflanzenzerhacker mit einer Zuführeinrichtung im Kleeblatt-Design, in der sich umgekehrte konische Wände einer zentralen Öffnung zuneigen, um das Pflanzenmaterial der Öffnung zuzuführen und in die Zerkleinerungskammer zu leiten.
  • Die vorliegende Erfindung versucht, diese Probleme, die nach dem Stand der Technik auftreten können, zu lösen.
  • Im weitesten Sinne stellt die vorliegende Erfindung eine Zuführeinrichtung für einen Apparat zum Zerhacken bereit, wobei die Zuführeinrichtung eine Öffnung zwischen einer ersten Wand und einer zweiten Wand, die sich gegenüber liegen, aufweist, wobei mindestens die erste Wand oder die zweite Wand mindestens einen Finger aufweist, der in die Öffnung ragt.
  • In der Regel weist jeder Finger eine abgeschrägte obere Fläche auf.
  • Vorzugsweise ist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand abgeschrägt. Besonders bevorzugt ist die zweite Wand in einem größeren Winkel gegenüber dem Neigungswinkel der ersten Wand abgeschrägt.
  • Vorzugsweise weist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand mindestens einen abgeschrägten Finger auf, der in die Öffnung ragt.
  • Vorzugsweise weist sowohl die erste Wand als auch die zweite Wand eine Vielzahl von abgeschrägten Fingern auf. Besonders bevorzugt weist die erste Wand und die zweite Wand jeweils zwei oder drei abgeschrägte Finger auf.
  • Vorzugsweise sind die Finger der ersten Wand und der zweiten Wand in gegenüber liegenden Paaren angeordnet.
  • Vorzugsweise sind die Finger einheitlich beabstandet.
  • Vorzugsweise ist jeder der Finger an seinem oberen Ende dünner als an seinem unteren Ende, so dass sich die Zwischenräume zwischen benachbarten Fingern verjüngen, um das Zuführen von Material über die Zuführeinrichtung zu unterstützen.
  • In einer Ausführungsform ist die obere Fläche jedes Fingers im Wesentlichen flach. In einer alternativen Ausführungsform ist die obere Fläche jedes Fingers im Allgemeinen gebogen, vorzugsweise konvex.
  • In einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung einen Zerhacker bereit, der eine Zuführeinrichtung gemäß der vorstehenden Definition enthält.
  • Die oben genannten sowie weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden nun, lediglich beispielhaft, ausführlicher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Zerhackerzuführeinrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine Draufsicht der Ausführungsform von 1 ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-III von 2 ist;
  • 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV von 2 ist;
  • 5 die perspektivische Ansicht eines Teilschnittbilds einer Ausführungsform eines Zerhackers entsprechend dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 eine erste perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Zerhackerzuführeinrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 7 eine zweite perspektivische Ansicht der Ausführungsform von 6 ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine Zuführeinrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung für einen Zerhacker im Allgemeinen unter 10 dargestellt. Die Einrichtung 10 weist einen Zuführeinrichtungskörper 11 mit einer im Allgemeinen rechteckigen Konfiguration auf, die eine erste Hauptwand und eine zweite Hauptwand 12, 13 aufweist, die durch gegenüber liegende Seitenwände 14, 15 voneinander beabstandet sind. Die Wände bilden eine Öffnung 20 dazwischen.
  • In der dargestellten Ausführungsform sind die erste Hauptwand und die zweite Hauptwand sowie die Seitenwände 14, 15 abgeschrägt, um die Führung des Pflanzenmaterials während des Betriebs in den Zerhackerkörper, auf den der Zuführeinrichtungskörper montiert wird, zu unterstützen. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Abschrägung der zweiten Hauptwand 13 größer als die Abschrägung der ersten Hauptwand 12. Diese asymmetrische Abschrägung ermöglicht es, dem Benutzer, schwierig handhabbares Material, das in den Zerhacker eingeführt werden soll, entlang der flacheren Neigung der ersten Hauptwand 12 zu führen, an der sie die steilere Neigung der zweiten Hauptwand 13 berührt, so dass das Material nach unten zu den Zerkleinerungselementen geführt wird.
  • Sowohl die erste Hauptwand als auch die zweite Hauptwand weist eine jeweilige Anordnung von Fingern 21, 22 auf, die von dort in die Öffnung 20 ragen und gegenüber liegende beabstandete Fingerpaare 21a22a, 21b22b usw. bilden. Die Finger 21, 22 teilen die Öffnung 20 in eine zentrale langgestreckte Öffnung 20a (dargestellt durch die gestrichelte Linie in 2) mit einer Vielzahl von seitlichen oder sich verzweigenden Öffnungen 20b.
  • Wie besonders deutlich aus 3 ersichtlich ist, ist jeder Finger 21, 22 abgeschrägt, wobei die Finger 21 der ersten Wand für gewöhnlich in einem flacheren Neigungswinkel als die Finger 22 der zweiten Wand ausgeführt sind und der Neigungswinkel der Finger flacher als der Neigungswinkel ihrer zugehörigen Wand 12, 13 verläuft.
  • Wie aus 4 erkennbar ist, ist in der Regel jeder Finger für gewöhnlich im Allgemeinen keilförmig und verjüngt sich in der Breite nach oben, so dass er an seinem unteren Ende 23 breiter als an seinem oberen Ende 24 ist. Dies führt zu der umgekehrten Eigenschaft der seitlichen Öffnungen 20b, wobei sie sich nach unten verjüngen, um den Benutzer eines Zerhackers, der die erfinderische Zuführeinrichtung enthält, dabei zu unterstützen, Pflanzenmaterial nach unten zu den Zerkleinerungselementen zu führen. Das Profil einiger oder aller Finger muss jedoch nicht keilförmig ausgeführt sein. Die Oberflächen können beispielsweise konkav sein.
  • In der dargestellten Ausführungsform besitzen die Finger in jeder Anordnung von Fingern 21, 22 dieselbe Länge und erstrecken sich in die Öffnung 20. Dies ist keine grundlegende Anforderung, und es kann – natürlich innerhalb der Beschränkungen der Anforderungen der Sicherheitsstandards – eine nicht-symmetrische Anordnung vorgesehen werden. Gleichermaßen muss nicht jeder der Finger in jeder Anordnung wie in der dargestellten Ausführungsform dieselbe Breite besitzen. Auch ist es kein grundlegendes Merkmal, dass sich die Finger 21, 22 senkrecht von den zugehörigen Wänden 12, 13 erstrecken.
  • Die Öffnung 20 muss nicht gerade (parallel zu den Seitenwänden 12, 13) sein. In alternativen Ausführungsformen ist die Öffnung 20 ganz oder teilweise gebogen.
  • In 5 ist die Zuführeinrichtung als Komponente eines kompletten Zerhackers 30 dargestellt. Der Zerhacker 30 weist ein Häckslergehäuse 31 auf, das beweglich auf einem Rahmen 32 montiert ist, der ein Paar Räder 33 trägt. Das Gehäuse 31 weist eine Zuführeinrichtung 10 des vorstehend beschriebenen Typs auf, die mit einer Zuführrutsche 34 verbunden ist, die das eingeführte Pflanzenmaterial zu einer Schneidscheibe 35 leitet, auf der zwei Messer 40 rotierend und um 180° versetzt angebracht sind. Die Schneidscheibe 35 wird von einem Elektromotor, der sich in einem Motorgehäuse 41, das Teil des Häckslergehäuses 31 ist, befindet, durch eine indirekte Antriebsbaugruppe, die in einem Antriebsgehäuse 42, das Teil des Häckslergehäuses 31 ist, untergebracht ist, angetrieben. Das zerhackte Pflanzenmaterial wird über einen Auslass des Häckslergehäuses (nicht zu sehen) ausgeworfen.
  • Während die vorliegende Erfindung den Sicherheitsstandards im Hinblick auf die Höchstmaße der verschiedenen Abschnitte der Öffnung 20 entspricht, stellt sie einen größeren Öffnungsbereich bereit als anderweitig möglich wäre und erlaubt dadurch das Einführen von sperrigerem Pflanzenmaterial als eine herkömmliche Zerhackerzuführeinrichtung sowie das Einführen von ungewöhnlicher geformten Materialien.
  • Die 6 und 7 zeigen eine Modifikation der ersten Ausführungsform, die oben beschrieben wird. Während in der ersten Ausführungsform die obere Fläche jedes Fingers 21, 22 im Wesentlichen flach ist, ist in dieser Ausführungsform die obere Fläche jedes Fingers 121, 122 im Allgemeinen gewölbt, vorzugsweise konvex. Gleichermaßen ist die obere Fläche der Zwischenräume 124 der benachbarten Finger 121 ebenfalls konvex gewölbt. Die Wölbung dieser Oberflächen unterstützt die Führung des zu zerhackenden Materials in die Zuführrutsche 34.

Claims (11)

  1. Zuführeinrichtung (10) für einen Apparat zum Zerhacken (30), wobei die Zuführeinrichtung (10) eine Öffnung (20) zwischen einer ersten Wand und einer zweiten Wand (12, 13), die sich gegenüber liegen, aufweist, wobei mindestens eine der ersten Wand und der zweiten Wand (12, 13) mindestens einen Finger (21, 22) aufweist, der in die Öffnung (20) ragt.
  2. Zuführeinrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei jeder Finger (21, 22) eine abgeschrägte obere Oberfläche aufweist.
  3. Zuführeinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei jeweils die erste Wand und die zweite Wand (12, 13) abgeschrägt ist.
  4. Zuführeinrichtung (10) nach Anspruch 3, wobei die zweite Wand (13) in einem größeren Winkel zu dem Neigungswinkel der ersten Wand (12) abgeschrägt ist.
  5. Zuführeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die erste Wand und die zweite Wand (12, 13) jeweils mindestens einen abgeschrägten Finger (21, 22) aufweist, der in die Öffnung (20) ragt.
  6. Zuführeinrichtung (10) nach Anspruch 5, wobei die erste Wand und die zweite Wand (12, 13) jeweils eine Vielzahl von abgeschrägten Fingern (21, 22) aufweist.
  7. Zuführeinrichtung (10) nach Anspruch 6, wobei die erste Wand und die zweite Wand (12, 13) jeweils zwei oder drei abgeschrägte Finger (21, 22) aufweist.
  8. Zuführeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die Finger (21, 22) der ersten Wand und der zweiten Wand (12, 13) in gegenüber liegenden Paaren angeordnet sind.
  9. Zuführeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeder der Finger (21, 22) an seinem oberen Ende (24) schmaler als an seinem unteren Ende (23) ist.
  10. Zuführeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die obere Oberfläche jedes Fingers im Allgemeinen gebogen, vorzugsweise konvex ist.
  11. Apparat zum Zerhacken (30) für Pflanzenmaterial, der ein Häckselelement (35) umfasst, das in einem Häckslergehäuse (31) installiert ist, wobei das Gehäuse (31) eine Einrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, der bei Verwendung zur Aufnahme des zu zerkleinernden Pflanzenmaterials dient, sowie einen Auslass, aus dem das zerkleinerte Material austritt, aufweist.
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