DE606427C - Sicherheitsvorrichtung fuer die Hubkastenwechseleinrichtung an Webstuehlen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer die Hubkastenwechseleinrichtung an Webstuehlen

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DE606427C
DE606427C DEO20697D DEO0020697D DE606427C DE 606427 C DE606427 C DE 606427C DE O20697 D DEO20697 D DE O20697D DE O0020697 D DEO0020697 D DE O0020697D DE 606427 C DE606427 C DE 606427C
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loom
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DEO20697D
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OBERLAUSITZER WEBSTUHLFABRIK C
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OBERLAUSITZER WEBSTUHLFABRIK C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für die Hubkastenwechseleinrichtung an Webstühlen Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung für die Hubkasteawecbselein,-richtung an Webstühlen.
  • Bekannt sind Sicherheitsvorrichtungen für die Hubkastenwechseleinrichtung mit federbelasteten Kupplungsmitteln, deren Feder zusammengedrückt bziv. auseinandergezogen wird, sobald die Antriebsteile überlastet werden. Bei anderen Sicherungsvorrichtungen sind die angetriebenen Räder durch Scherbolzen gesichert. Bei diesen Sicherungen wird wohl das Brechen irgendeines Teiles vermieden, jedoch nicht aller Teile. Außerdem entstehen Warenfehler, da der Webstuhl nicht abgestellt wird. Wohl ist ,auch vorgeschlagen worden, Stiftsicherungen zu verwenden, bei denen ein Stift bei Betriebsstörung aus einer Rast heraus und in den Weg einer Abstellvorrichtung gedrückt wird, ohne jedoch eine sofortige Lösung beider Teile voneinander herbeizuführen. Hierbei wird wohl der Webstuhl abgestellt, Brüche im Hubkastenwechselgetriebe können jedoch (eintreten, da bis zum Stuhlstillstand der angetriebene, in seiner ordnungsgemäßen Bewegung gehinderte Teil mit dem antreibenden Teil verbunden bleibt.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, derartige Fehlerquellen sicher auszuschalten, so daß ein Bruch im Hubkastenwecb.selgetrIehe nicht eintreten und auch ein falscher Schützen nicht mehr in die Schützenbahn kommen kann.
  • Erreicht wird dies durch gleichzeitige Anordnung :eines Scherbolzens zwischen dem Antriebe des Webstuhles und dem Antriebszahn.-rade des Hubkastenwechselgetriebies sowie eines im antreibenden Teil parallel zur Achse des Scherbolzens längs verschieblichen Stiftes, der bei Bruch des Scherbolzens infolge gegenseitiger Verdrehung des antreibenden und des angetriebenen Teiles in Richtung seiner Achse verschoben wird, so daß er bei Weiterdrehung des antreibenden Teiles in, den Bereich einer Abstiellvorrichtung gelangt und die Stillsetzung des Webstuhles einleitet.
  • Die Anordnung des einzelnen ist aus den Abbildungen ersichtlich. Es zeigen Abb. i und z eine derartige Vorrichtung im Auf- und Seitenxiß, Abb. 3 und q. die zugehörige Kupplung.
  • Das Hauptantriebsrad i, welches lose auf der Schlagexzenterwelle z sitzt, treibt in bekannter Weise die Nebenräder 3 an, auf deren Wellen q. die ebenfalls bekannten, nicht in den Erfindungsbereich gehörenden Steuerteile des Hubkastenwechselgetriebes sitzen. Das scheibenförmige Kupplungsteil s ist fest mit der Welle z verbunden. Die Mitnahme des Antriebsrades i erfolgt mittels eines S-ch erbolzens 6, der in Büchsen. 7 und io steckt, die ihrerseits wieder in die Teile i und 5 eingepreßt sind. Ein Stift 8, der mit seinem zylindrischen. Kopf 8' in der Scheibe 5 längs verschiebbar geführt ist, greift mit seinem konischem Ende 8" meine ebenfalls konische Rast ja des Antriebsrades i ein. Wird nun das Antriebsrad i so überlastet, d,aß ein. Bruch eintritt, :so wird der Scherbolzen 6 abgeschert, und das Raid i bleibt stehen, während sich das Kupplungsteil weiterdreht. Gleichzeitig wird hierdurch. der Stift 8 aus der Rast ja herausgedrückt und legt sich imit seinem Ende 8 vor den. Hebel 9 und bringt denselben zum Ausschwingen, wodurch Teile betätigt werden, die den Webstuhl stillsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für die Hubkastenwechseleinrichtung an Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antrieb des Webstuhles und das Antriebszahnrad des Hubkastenwechselgetriebes ,eine. Sicherheitskupplung in Form :eines Scherbolzens (6, 7, 1a) eingebaut ist, bei dessen Bruch infolge Störungen im HubkastenwechselgetrIebe ein im antreibenden Teil (5) parallel zu seiner Achse längs verschiebbar gelagerter Bolzen. (8) infolge gegenseitiger Verdrehung des antreilbenden (i) gegenüber dem angetriebenen Teil (5) in seiner Längsrichtung derart verschoben wird, daß er bei Weiterdrehung des antreibenden Teiles in den Bereich der Abstellvorrichtung gelangt und die Stillsetzung des Webstuhles einleitet.
DEO20697D Sicherheitsvorrichtung fuer die Hubkastenwechseleinrichtung an Webstuehlen Expired DE606427C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1535510B1 (de) * 1964-07-01 1970-02-05 Rueti Ag Maschf Sicherheitseinrichtung fuer den Steigkasten an Wechselwebmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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