DE608087C - Verfahren zur Vorbereitung von Trennstellen an Glasgefaessen - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung von Trennstellen an Glasgefaessen

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DE608087C
DE608087C DED61470D DED0061470D DE608087C DE 608087 C DE608087 C DE 608087C DE D61470 D DED61470 D DE D61470D DE D0061470 D DED0061470 D DE D0061470D DE 608087 C DE608087 C DE 608087C
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glass
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/18Re-forming and sealing ampoules

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfabren zur Vorbereitung von Trennstellen an Glasgefäßen Ampullen oder ähnliche Glasgefäße, welche zum Aufbewahren von Medikamenten u. dgl. dienen, werden nach der Füllung zugeschmolzen und zur Entnahme des Medikaments erst unmittelbar vorher geöffnet, indem (las Glasgefäß an der hierzu bestimmten Trennstelle geöffnet wird.
  • Das Öffnen geschieht gewöhnlich durch Anritzen mit einer Feile oder Carborundumscheibe und Abbrechen.
  • Es ist bekannt, den Hals der Ampulle an der Bruchstelle mit einer geradlinigen Einherbung zu versehen, so daß der Hals an dieser Stelle einen länglichen Querschnitt be-S1tzt.
  • Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die Trennstellen mit Spannung zu versehen und (lie Auslösung derselben zur Öffnung zu benutzen.
  • Nach einem bekannten Verfahren wird z. B. bei einer mit einem Spieß versehenen Ampulle von dem offenen Rohrende in das Innere ein die Spannung erzeugendes Werkzeug eingeführt. Die Erzeugung der Spannung bzw. die Vorbereitung der Trennstelle erfolgt hierbei ohne eine besondere Formgebung lediglich durch Berühren. Nur die Spannung allein bewirkt das Öffnen. Um ein leichtes Offnen an der Formstelle zu ermöglichen, muß ,die Dosierung der Spannung sehr genau sein, was sehr schwer ist. Außerdem können die vorbekaunten Ampullen nach der Erzeugung der Spannung nicht stark erhitzt werden, da der Spannungszustand sonst wieder aufgehoben werden würde. Ein Einbrennen von Farben ist daher bei diesen Ampullen nicht möglich.
  • Nach der Erfindung wird ein Verfahren angewandt, bei welchem die bei der Vorbereitung der Trennstelle miterzeugte Spannung nicht so groß ist, daß ein ungewolltes Öffnen eintreten kann, aber doch ein leichtes und splitterloses Öffnen möglich ist.
  • Die Vorbereitung der Trennstelle erfolgt in der Weise, daß der Glaskörper an der für die Öffnung bestimmten Stelle durch einen Brenner erhitzt und erweicht wird, worauf durch ein Werkzeug über einen in das Innere eingeführten Dorn eine Formveränderung in das volle Glasmaterial eingewalzt oder eingedrückt wird. Der eingeführte Dorn soll die Wandung an der Berührungsstelle und gleichzeitig den Spieß oder das Rohrende stützen. Die Stützung des Spießes oder Rohrendes kann selbstverständlich auch durch eine von dem Dorn unabhängig wirkende Vorrichtung erfolgen, besonders dann, wenn die Trennstelle z. B. in die Mitte des Glasgefäßes gelegt werden soll.
  • Durch das Aufwalzen .der erweichten Glaswandung auf den Dorn erfährt diese eine leichte Schwächung und kühlt, begünstigt durch (las von außen angreifende Werkzeug, schneller ab. Um diesen Wandstärkenunterschied zu erzielen und trotzdem gegenüber der normalen Wandstärke keine übermäßige Schwächung zu erhalten, empfiehlt es sich, .die Trennstelle in der erforderlichen Breite durch Stauchen des weichen Glasmaterials zu verstärken, so daß die Glasstärke in der eingedrückten Vertiefung der Normalwandung entspricht, während anschließend an diese eine verstärkte Wandung besteht.
  • Die Schwächung der, Glaswandungen der Trennstelle kann auch durch Ausziehen unterstützt werden. Die Schwächung kann auch dadurch erfolgen, daß z. B. das Werkzeug am Umfang mit Zacken oder Spitzen versehen ist und die Trennstelle gewissermaßen aus einzelnen aneinandergereihten Vertiefungen besteht.
  • Zum Öffnen wind die Trennstelle leicht angeritzt. Aber auch ohne dieses erfolgt durch einfaches Abbrechen ein glattes und splitterfreies Öffnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Vorbereitung von Trennstellen an Glasgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß in die erweichte Glaswandung durch ein von außen angreifendes Werkzeug über einen im Innern befindlichen Dorn eine schmale, ringförmige Vertiefung gedrückt wird. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaswandung an der Trennstelle zuerst durch Stauchen verstärkt und dann in diese Verstärkung die ringförmige Vertiefung eingedrückt wird. -3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch rund a, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug, welches die Glaswandung von außen gegen den im Innern befindlichen Dorn drückt, aus einer am Umfang mit Unterbrechungen oder Spitzen versehenen Scheibe besteht.
DED61470D 1931-02-06 1931-02-06 Verfahren zur Vorbereitung von Trennstellen an Glasgefaessen Expired DE608087C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086404B (de) * 1953-02-23 1960-08-04 Glass Containers Medical Ltd Glasampulle mit in seiner Wandstaerke verdicktem Ampullenhals
DE4403739C1 (de) * 1994-02-07 1995-09-28 Schott Rohrglas Gmbh Einweg-Injektionsfertigspritze

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086404B (de) * 1953-02-23 1960-08-04 Glass Containers Medical Ltd Glasampulle mit in seiner Wandstaerke verdicktem Ampullenhals
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