DE609760C - Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel - Google Patents
Pyrophor-Feuerzeug mit SpringdeckelInfo
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- DE609760C DE609760C DET43367D DET0043367D DE609760C DE 609760 C DE609760 C DE 609760C DE T43367 D DET43367 D DE T43367D DE T0043367 D DET0043367 D DE T0043367D DE 609760 C DE609760 C DE 609760C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
- F23Q2/08—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover
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Description
- Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel Gegenstand der Erfindung ist ein Pyro,-phor-Feueraeug mit Springdeckel, welcher unter Vermittlung eines unter Federwirkung stehenden. hakenförmigen Verbindungsgliedes am Reibrad vorgesehene Stifte @erfaßt.
- Es sind Feuerzeuge solcher Art bekannt, bei denen das Verbindungsglied am Deckel angelenkt ist und beim öffnen des Deckels einen auf der einen Seitenfläche des Reib,-rades angebrachten Stift @erfaßt und eine Zugwirkung darauf ausübt, wodurch das Reibrad gedreht wird. Infolge des häufigen Gebrauches des Feuerzeuges wird .aber mit der Zeit am Gelenkzapfen des Verbindungsgliiedfes am Deckel ein Spiel auftreten, wodurch das Verbindungsglied zuviel seitliche Bewegungsfreiheit erhält und kein sicheres Erfassen der kurzen Stifte am Reihrad mehr gewährleistet ist.
- Es ist auch schon -ein Rnibradantrieb bekannt, bei welchem der Springdeckel mittels Lenker mit einem zweiarmigen Bügel verbunden ist, dessen Arme beidseitig des Reibrades drehbar auf der Radachse sitzen, während auf dem Rücken des Bügels Beine federnde Klinke befestigt ist, die mit seinem neben dem Reibrad auf der Achse angeordneten, und mit diesem fest verbundenen Schaltrad zusammenwirkt. Durch die Anordnung des doppelarmigen Bügels ist zwar ein einseitiges Ausleiern der Gelenke verhindert; doch ist der Antrieb für das Reibrad mittels einer auf sein Schaltrad reinwirkenden Klinke weniger geeignet als mittels des die Stifte nur beim Aufspringen des Deckels erfassenden Verbindungsgliedes, da die federnde Klinke infolge der zu überwindencen ziemlich starken Reibung zwischen Reibrad und Feuerstein kräftig ausgeführt werden muß und ständig gegen das Schaltrad anliegend gehalten wird, und so die Möglichkeit vorhanden ist, daß auch bei Schließung des Deckels das Schaltrad und damit das Reibrad rückwärts dreht und infolgedessen immer die gleiche Stelle des Reibrades gegen den Feuerstein anliegt, sofern nicht noch eine blesandere Rückhalteklinke vorgesehen wird, wodurch aber das Feuerzeug in seiner Bauart umständlich würde.
- Ein einfacher und zugleiclh sicher wirkender Reibradantrieb wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß das hakenförmige Verbindungsglied zwei beidseitig des Reibrades angeordnete Arme besitzt, die um eine am Deckel befestigte Achse drehbar und durch ein parallel zu dieser Achse verlaufendes Querstück starr miteinander verbunden sind, wobei die Feder, welche auf das Verbindungsglied wirkt, um die Achse gewunden ist und mit dem einen Ende gegen das Querstück anliegt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Fig. i eine Seitenansicht des Feuerzeuges, Fig.2eine Draufsicht und Fig.3 das hakVnförmige Verbindungsglied. Das Feuerzeug, dessen äußere Form beliebig sein kann, besitzt einen Brennstoffbehälter i, der eine Hülse 2 für den Docht 3 trägt. Gegenüber dem Docht ist das Reibrad q. auf dem Behälter gelagert. Der Zündstein 5 ist in der Hülse 6 verschiebbar angeordnet. Der Deckel 7. ist mittels eines Gelenks 8 am Behälter i befestigt und der Wirkung der Feder 9 unterworfen, denen Beines Ende i o inneue an dem Deckel anliegt und deren anderes Ende i i den Zündstein gegen. das Reibrad preßt. Das Verbindungsglied vom Deckel und Reibrad besitzt zwei Arme i z, die um die vom Deckel getragene Achse 13 drehbar und miteinander durch das Querstück 1q. starr verbunden sind. Um die Achse 13 ist eine Feder 15 gewunden, denen eines. Ende i 9 gegen das Querstück 1q. anliegt, so. daß die Arme 12 in Richtung des Pfeiles f sich zu drehen bestrebt sind. Die Arme 12 besitzen hakenförmige Enden 16, die je mit drei Stiften 17 auf beiden Seitenflächen des Reibrades zusammenwirken. Durch Druck auf den Knopf 18 wird der Deckel gelöst -und springst infolge der Wirkung der Feder gempor. Die zwei Haken 16, welche je hinter einen Stift 17 greifen, üben eine Zugwirkung auf den Stift aus und versetzen das Rad in rasche Drehung, so daß Zündfunken gebildet werden, die den Docht anzünden. Zum Löschen wird der Decke17 von Hand geschlossen. Die Haken 16 stoßen alsdann mit der Fläche i 6a gegen die Reibradachse und gegen den nächstfolgenden Stift 17, von dem sie niedergedrückt werden, -um nachher infolge der Wirkung der Feder 15 hinter den Stift 17 zu greifen und ihn zu exfassen, so daß das Feuerzeug zum Anzünden des Dochtes wieder bereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel, welcher unter Vermittlung ,eines unter Federwirkung stehenden hakenförmigen Verbindungsgli:edes am Reibrad vorgesehene Stifte erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied zwei beidseitig des Reibrades (q.) angeordnete Arme (i2) besitzt, die um eine am Deckel (7) befestigte Achse (13) drehbar und durch: ein parallel zu dieser Achse verlaufendes Querstück ( 14) starr miteinander verbunden sind, wobei die Feder (15) um die_ Achse (13) gewunden ist und mit dem ,einen Ende gegen das Querstück (14) anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH609760X | 1933-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609760C true DE609760C (de) | 1935-02-22 |
Family
ID=4523316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET43367D Expired DE609760C (de) | 1933-04-11 | 1933-12-16 | Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609760C (de) |
-
1933
- 1933-12-16 DE DET43367D patent/DE609760C/de not_active Expired
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