DE61285C - Drehknotenfang - Google Patents
DrehknotenfangInfo
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- DE61285C DE61285C DENDAT61285D DE61285DA DE61285C DE 61285 C DE61285 C DE 61285C DE NDAT61285 D DENDAT61285 D DE NDAT61285D DE 61285D A DE61285D A DE 61285DA DE 61285 C DE61285 C DE 61285C
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- DE
- Germany
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- knot
- catch
- worm wheel
- hammer
- wheel
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/02—Straining or screening the pulp
- D21D5/06—Rotary screen-drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SS: Papierfabrikation.
CHR. WANDEL in REUTLINGEN. Drehknotenfang.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1891 ab.
Die in der Papierfabrikation gebräuchlichen Drehknotenfänge mit Rüttelbewegung der Siebwalze
hatten seither den Uebelstand, dafs eine Regelung der Stärke der Rüttelung während
des Betriebes nicht oder nur auf sehr umständliche und ungenügende Weise möglich
war. Es machte sich deshalb das Bedürfnifs fühlbar, diese Regelung während des Betriebes
jederzeit leicht und sicher vornehmen zu können; denn es werden dadurch nicht nur die mit
jeder Betriebsstörung verbundenen Verluste an Zeit, Material und Arbeit vermieden, sondern
der Knotenfang wird damit erst in den Stand gesetzt, vollständig seinen Zweck zu erfüllen,
indem die Stärke der Rüttelung der Siebwalze jeden Augenblick genau der Eigenart des jeweils
zur Verarbeitung gelangenden Papierstoffes angepafst werden kann.
Vorliegende Erfindung entspricht vollständig den gestellten Bedingungen und bezweckt das
genaue Regeln der Schüttelung der Siebwalze während des Betriebes. Durch Drehen eines
aufsen an der Stirnseite des Knotenfangkastens angebrachten Handrädchens kann die Stärke der
Schüttelung von der vollständigen Ausnutzung der Hubhöhe des Staffelrades bis zur kaum
noch wahrnehmbaren leichten Bewegung der Siebwalze beschränkt werden, und umgekehrt,
ohne auch nur im geringsten den weiteren Lauf der Maschine zu beeinflussen.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine obere Ansicht des neuen Knotenfanges, Fig. 2
eine Seitenansicht desselben und Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelheiten. In die Knotenfangwalze
wird der zu reinigende Papierstoff rechts und links durch Kupferrinnen eingeführt. Dieselbe
trägt an beiden Enden Hälse, mittelst welcher sie auf den Schlaghebeln b b gelagert ist. An
dem einen Ende der Hebel befinden sich die Schlaghämmer c c, welche auf dem Staffelrad
d d gleiten, wodurch die Schlaghebel, sowie die auf denselben gelagerte Walze in
auf- und abgehende Bewegung versetzt werden. Damit nun die Schlaghebel nicht immer sich
mit der ganzen Hubhöhe des Staffelrades d auf- und abbewegen müssen, sind dieselben
auf den Buffern ee gelagert, welche mittelst der Welle f und des Handrädchens g jederzeit
während des Betriebes beliebig hoch oder tief gestellt werden können.
Die Anordnung dieser Buffer ist in Fig. 3 und 4, Schnitt A-B und C-D in gröfserem
Mafsstab dargestellt. Am Fufs des Buffers ist ein Schneckenrad h angebracht, das mittelst
der Schnecke i durch das Handrad g und Welle f in Drehung versetzt wird. Das
Schneckenrad, das sich um den feststehenden Bolzen k dreht, ist auf seiner oberen Seite
mit einer schraubenförmig ansteigenden Fläche versehen, auf welcher eine Hülse I gleitet,,
deren untere Fläche genau in die schräg aufsteigende Fläche des Schneckenrades pafsL
In der Hülse I sitzt eine Gummiplatte m und
auf dieser das Führungslager η für die Schlaghebel des Knotenfanges. Der Stift 0 verhindert
eine Drehung der Hülse I. Wird nun von der Welle f aus das Schneckenrad h in geeigneter
Richtung gedreht, so wird, weil die obere Hülse I an der Drehung nicht theilnehmen
kann, durch das gegenseitige Verschieben der schrägen Berührungsflächen zwischen
h und I die Hülse I und damit zugleich
die Gummiplatte m und das Führungslager η in die Höhe gehoben, so dafs die Schlaghebel
der Knotenfangwalze nicht mehr um ihre ganze Hubhöhe zurückfallen können. Die Rüttelbewegung
der Schlagarme und der darauf gelagerten Siebwalze wird dadurch vermindert und kann durch weiteres Drehen der Welle
vollständig aufgehoben werden. Durch entgegengesetzte Drehung nimmt die Stärke der
Rüttelbewegung wieder zu bis zur vollen Hubhöhe des Staffelrades d.
Anstatt die Berührungsflächen zwischen h und / in der oben beschriebenen Weise
schraubenförmig auszubilden, kann man auch den feststehenden Bolzen k unten mit ä'ufserem
Gewinde versehen (Fig. 5) und das Schneckenrad h mit gleichem inneren Gewinde. Die
Wirkung ist genau dieselbe wie vorhin, indem durch Drehen der Spindel f ebenfalls das
Schneckenrad h gedreht wird, an dem Gewinde des feststehenden Bolzens k auf- und niederläuft
und so den Buffer hebt oder senkt.
Claims (1)
- Pa te nt-An sp ruch:Drehknotenfang mit unter den Schlaghebeln angebrachten Buffern, welche mittelst Schnecke und Schneckenrad und einer gemeinschaftlichen Welle mit Handrädchen verstellbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61285C true DE61285C (de) |
Family
ID=335353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61285D Expired - Lifetime DE61285C (de) | Drehknotenfang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61285C (de) |
-
0
- DE DENDAT61285D patent/DE61285C/de not_active Expired - Lifetime
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