DE615143C - Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Fluessigkeitsstandes in der Tauchglocke elektrischer Unterwassermotoren - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Fluessigkeitsstandes in der Tauchglocke elektrischer Unterwassermotoren

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DE615143C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/12Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel characterised by the use of electric means

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Flüssigkeitsstandes in der Tauchglocke elektrischer Unterwassermotoren durch elektrische Steuerung des Einlaßorgans für einen unter Druck stehenden gasförmigen Stoff. Bei diesen Einrichtungen wird im Interesse ■ einer langen Lebensdauer und eines zuverlässigen Arbeitens angestrebt, daß die Regelvorgänge . j ει ο weils nur in längeren Zeitabständen vor sich gehen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Steuerung des Einlaßorgans durch einen ständig erregten Elektromagneten erfolgt, dessen Wicklung mit einem unmittelbar von der steigenden oder fallenden Flüssigkeit in der Tauchglocke mehr oder weniger kurzgeschlossenen Widerstand in Reihe geschaltet ist. Dadurch wird erreicht, daß die das Anziehen und das Loslassen des Ankers bewirkenden Erregungen des Elektromagneten verschieden voneinander sind, und daß das Druckmitteleinlaßorgan erst bei einem tieferen Flüssigkeitsstand als dem für das OfE-nen erforderlichen wieder geschlossen wird. Der Flüssigkeitsstand in der Tauchglocke wird also jeweils unter Einhaltung gewisser bzw. gewünschter Zeitabstände geregelt, und zwar ohne daß hierzu Zeitschalter oder in der Tauchglocke angeordnete Kontaktvorrichtungen erforderlich sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung, teilweise im Schnitt, schetnatisch dargestellt.
α ist eine zusammen mit ihrem Antriebsmotor b unterhalb des Flüssigkeitsspiegels c in einem Bohrloch d arbeitende Tauchkreiselpumpe, deren Motor zum Schutz gegen die Flüssigkeit in bekannter Weise in einer Tauchglocke e angeordnet ist. Die Flüssigkeit wird durch den Stutzen / aus dem Bohrloch angesaugt und über die Leitungeng· in die Steigleitung h gefördert, von der sie dem Bestimmungsort zugeführt wird.
m ist ein über Tag angeordneter, durch die Leitung η mit der Tauchglocke in Verbindung stehender Druckluftbehälter, ο ein den Behälter mit Druckluft speisender Kompressor, ρ ein durch die Leitungen q vom Netz gespeister Antriebselektromotor des Kompressors, r ein an den Behälter m angeschlossenes Kontaktmanometer bzw. Druckschalter, von dem die Stromzufuhr zum Motor ρ selbsttätig in der Weise gesteuert wird, daß der Druck im Behälter um einen gewissen Betrag höher als der maximal in der Tauchglocke bestehende Druck gehalten wird.
Die Druckluft wird durch ein in die Leitung η eingebautes Ventil j in die Tauchglocke eingelassen, welches von dem beweglichen Eisenkern t eines durch die Leitungen u und den Schalter ν an eine Stromquelle anschließ-
61514S
baren Solenoids χ gesteuert wird. Der Schalter ν wird dabei vermittels des fest mit ihm verbundenen, Im Pünkfw drehbar gelagerten Ankers V1 -von -einem- Elektromagneten y beherrscht, dessen Wicklung an eine Stromquelle i angeschlossen und mit einem in der Tauchglocke zum Teil in die Flüssigkeit eintauchenden Widerstand k in Reihe geschaltet ist. Der Widerstand hat die Wirkung, daß die Stärke des den Elektromagneten erregenden Stromes mit steigendem Wasserstand zu- und mit fallendem Wasserstand abnimmt. Der Elektromagnet hat die Eigenschaft, daß er den Anker anzieht, wenn die Stromstärke und der Wasserstand bei steigendem Wasserstand einen gewissen oberen Wert erreicht haben, und daß er den Anker unter der Wirkung der Feder W2 wieder losläßt, wenn die Stromstärke, bzw.· der Wasserstand bei sinkendem Wasserstand einen gewissen unteren Wert erreicht haben. Diese beiden Werte weichen um so mehr voneinander ab, je größer der zwischen Magnet und Anker befindliche Luftspalt bemessen ist.
Die ganze Anordnung arbeitet in der Weise, daß der Elektromagnet das Solenoid χ durch Schließen des Schalters ti unter Strom setzt, das Ventil j also öffnet, sobald in der Tauchglocke die Flüssigkeit etwa auf das Niveau C1 angestiegen ist, und daß er das Solenoid von der Stromquelle wieder abschaltet bzw. das Ventil wieder schließt, sobald die Flüssigkeit in der Tauchglocke durch die einströmende Druckluft etwa auf das Niveau C2 wieder verdrängt worden ist. Der nächste Regelvorgang wird .erst nach Ablauf einer gewissen Zeit, d. h. erst nachdem der Flüssigkeitsstand seine obere Grenze wieder erreicht hat, eingeleitet. Die Zeitspanne ist um so größer, je größer der Abstand zwischen dem Elektromagneten und dem Anker bemessen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Plüssigkeitsstandes in der Tauchglocke elektrischer Unterwassermotoren durch elektrische Steuerung des Einlaßorgans für einen unter Druck stehenden gasförmigen Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Einlaßorgans durch einen ständig erregten Elektromagneten erfolgt, dessen Wicklung mit einem unmittelbar von der steigenden oder fallenden Flüssigkeit in der Tauchglocke mehr oder weniger kurzgeschlossenen Widerstand in Reihe geschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES109999D 1933-07-05 1933-07-05 Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Fluessigkeitsstandes in der Tauchglocke elektrischer Unterwassermotoren Expired DE615143C (de)

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